Oberfranken

3.4018321366678 (4039)
Geschrieben von c3po 28/02/2009 @ 06:00

Tags : oberfranken, bayern, deutschland

Neueste Nachrichten
Westböhmen - Oberfranken: Grenzüberschreitende Berufsausbildung ... - lifepr.de (Pressemitteilung)
Vertreter von Bildungseinrichtungen und Wirtschaftskammern aus Westböhmen und Oberfranken trafen sich erstmals am 13. Mai bei der Handwerkskammer - Austausch geplant Im Bild vlnr: Mgr. Michal Vachovec - Leiter der Bauberufsschule Karlsbad,...
Zum Teil tolle Preise für Käufer von Eigentumswohnungen in Oberfranken - ImmobilienNews
(ImmobilienScout24) Oberfranken liegt hoch oben im Nordosten des Freistaates Bayern. Die Regierung des Bezirks sitzt in der Stadt Bayreuth. Nach Bevölkerung ist er der zweitkleinste, nach Fläche der kleinste Bezirk des Freistaates....
Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale - Fichtner wendet ... - Kanal8
Im Hinblick auf die geforderte Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale hat sich Hofs Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Regionalen Planungsverbands Oberfranken-Ost an Bundesverkehrsminister...
Innovative Wirtschaftsförderung sichert Arbeitsplätze in Oberfranken - Der Neue Wiesentbote
Die IHK für Oberfranken Bayreuth hatte gemeinsam mit der IHK zu Coburg Landräte, Bürgermeister und kommunale Mitarbeiter in das Landratsamt Kulmbach eingeladen, um eine „echte Innovation für die Wirtschaftsförderung“ vorzustellen, wie Michael Möschel,...
"Ekstase" mit Rock aus Tschechien, der Oberpfalz und Oberfranken - Frankenpost
"Flatman" ist in Oberfranken keine unbekannte Gruppe. Mit ihrem Südstaatenrock werden die fünf Jungs sicherlich für gute Stimmung sorgen. Die dritte Gruppe kommt aus der Oberpfalz, besteht aus sieben gut gelaunten Musikern, die zusätzlich zu Bass und...
Städtebauförderung in Oberfranken - Kanal8
Rund 800.000 Euro fließen für die Städtebauförderung an acht oberfränkische Kommunen. Das Geld stammt aus dem Programm "Soziale Stadt". In Hof werden damit zwei Projekt unterstützt. Gefördert wird "Sprich mit mir" - ein Projekt zur frühkindlichen...
125 Millionen aus Konjunkturpaket für Oberfranken - Bild.de
Bayreuth (dpa/lby) - Nach Oberfranken fließen aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung rund 125 Millionen Euro. Darin seien allerdings bereits die Eigenanteile der Kommunen für die jeweiligen Investitionen enthalten, berichtete die Regierung von...
Irische Betrüger in Oberfranken unterwegs - Nordbayerischer Kurier
Zwei irische Betrüger sind laut Polizeiangaben derzeit in Oberfranken unterwegs und bieten minderwertige Stromaggregate und Motorsägen zum Verkauf an. Die beiden Brüder (32 und 41 Jahre) wurden am Donnerstagabend in Neuenmarkt/Wirsberg durch die...
Immenreuth: Bürger entscheiden über Landkreiswechsel - Radio Ramasuri
Der Bürgermeister von Immenreuth Peter Merkl will künftig zu Oberfranken gehören, weil die Kreisumlage dort niedriger ist. Aber selbst wenn die Bürger am 7. Juni einer Umgemeindung zustimmen, ist der Landkreiswechsel noch lange nicht beschlossen....
Handwerkskammer für Oberfranken trauert um Manfred Lang - Der Neue Wiesentbote
Mai 2009 verstarb plötzlich und unerwartet der Vorsitzende im Berufsbildungsausschuss der Handwerkskammer für Oberfranken und der Vorsitzende im Versorgungswerk des oberfränkischen Handwerks, Bäckermeister Manfred Lang, im Alter von 70 Jahren....

Lichtenfels (Oberfranken)

Wappen der Stadt Lichtenfels

Lichtenfels ist Mittelzentrum und zugleich die Kreisstadt des Landkreises Lichtenfels im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken.

Lichtenfels liegt in Oberfranken im Ober-Maintal zwischen Bamberg und Coburg im sogenannten "Gottesgarten am Obermain" und gilt als "Deutsche Korbstadt". Nördlich des Zentrums durchfließt der Main das Stadtgebiet.

Zur Stadt gehören folgende Stadtteile: Oberwallenstadt, Unterwallenstadt, Krappenroth, Degendorf, Mistelfeld, Klosterlangheim, Kösten, Stetten, Weingarten, Seubelsdorf, Buch am Forst, Mönchkröttendorf, Isling, Köttel, Eichig, Lahm, Oberlangheim, Roth, Rothmannsthal, Trieb, Schney, Hammer, Seehof und Reundorf.

Lichtenfels wurde 1142 erstmals urkundlich erwähnt und besitzt seit 1231 Stadtrecht. Dieses wurde von Otto II., Herzog von Meranien verliehen.

Nach dem Erlöschen der Meranier im Jahre 1248 fiel Lichtenfels an das Hochstift Bamberg. Mit diesem wurde es während der Säkularisation im Jahre 1802 dem Kurfürstentum und späteren Königreich Bayern einverleibt.

Die Lichtenfelser werden spöttisch die Tümpelschöpfer (gesprochen: Dümblschöbfä) genannt. Diesen Namen erhielten sie nach dem Dreißigjährigen Krieg, als sie den in einem See (= Tümpel) versenkten Stadtschatz durch Ausschöpfen des Gewässers zurückholen wollten, dies jedoch nicht schafften, da das Grundwasser zu schnell nachfloss.

Außerdem besteht eine Städtefreundschaft mit dem Berliner Bezirk Reinickendorf und Bad Bergzabern.

Lichtenfels ist ein Mittelzentrum und Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises mit Sitz der Kreisverwaltungsbehörde. Es ist auch Sitz eines Amtsgerichts sowie mehrerer Behörden und Ämter wie des Finanzamtes, einer Zweigstelle der Bundesagentur für Arbeit und einer Polizeiinspektion. Auch befindet sich das für die medizinische Versorgung des gesamten Landkreises wichtige Klinikum in Lichtenfels. Ebenso gibt es in Lichtenfels Einkaufsmöglichkeiten von größerer Bedeutung für die umliegende Region wie z. B. ein Kaufhaus in der Fußgängerzone der Innenstadt sowie Filialen größerer Baumarktketten und größere Verbrauchermärkte auf der „grünen Wiese“. Die Fußgängerzone ist durch zwei sich in unmittelbarer Nähe befindliche Parkhäuser auch für Autofahrer leicht zu erreichen.

Lichtenfels wurde ab Mitte des 19. Jahrhunderts ein Zentrum des Korbhandels. Korbmacher aus der Umgebung im Oberen Maintal brachten ihre Produkte zu Händlern in Lichtenfels, die diese im Groß- und Einzelhandel weiterverkauften. Führender Unternehmer war der Korbhändler Joseph Krauss. 1904 wurde eine Korbfachschule eröffnet, an der ab 1912 auch Flechtkurse für Frauen stattfanden, da Körbe sehr häufig in Heimarbeit von der ganzen Familie hergestellt wurden. Nach dem 1. Weltkrieg legte sich Lichtenfels den Titel Deutsche Korbstadt zu. Durch das praktische Aussterben der Korbmacherei in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg widmen sich die verbleibenden Korbhändler heute ausschließlich dem Import von Flechterzeugnissen.

Weitere bedeutende Arbeitgeber für die Stadt und die Region sind das Klinikum Lichtenfels und die Sparkasse Coburg-Lichtenfels, welche beide unter den 100 größten oberfränkischen Arbeitgebern zu finden sind.

Die Bundesstraßen B 173 und B 289 führen durch die Stadt. Die B 173 ist autobahnähnlich ausgebaut und wurde von Bamberg bis Lichtenfels Anfang 2008 zur Autobahn A 73 aufgestuft. Die am 5. September dem Verkehr übergebene A 73 nähert sich von Norden kommend der Stadt und ist zwischen den Stadtteilen Seubelsdorf und Reundorf mit der der autobahnähnlichen B 173 verknüpft.

Die erste Bahnstrecke durch Lichtenfels war die Bahnstrecke Bamberg–Hof der Ludwig-Süd-Nord-Bahn. Es folgte die im Bahnhof Lichtenfels abzweigende Werrabahn, die vor dem Zweiten Weltkrieg bis nach Eisenach führte. Heute wird die Strecke über Coburg nach Sonneberg befahren. Wenig oberhalb von Lichtenfels zweigt zudem die Frankenwaldbahn nach Saalfeld ab. Sie wird heute von der ICE-Linie Hamburg–Berlin–München befahren, deren Züge im Zweistundentakt in Lichtenfels halten. Zusätzlich gibt es Regionalverkehr Richtung Coburg, Bamberg, Saalfeld und Hof/Bayreuth. Der ICE-Halt wird voraussichtlich 2017 mit der Fertigstellung der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Erfurt entfallen, da die Züge auf einer Neubaustrecke westlich an Lichtenfels vorbeigeführt werden. Sie können dann über die Bahnhöfe Coburg und Bamberg erreicht werden.

Durch den Flugplatz Lichtenfels ist die Stadt auch über den Luftverkehr leicht zu erreichen. Der Verkehrslandeplatz hat eine 700 m lange Grasbahn und ist für ein maximales Abfluggewicht von 3,7 Tonnen zugelassen.

Die Stadtwerke Lichtenfels betreiben in Zusammenarbeit mit einem lokalen Busunternehmen den öffentlichen Nahverkehr. Sie bedienen im gesamten Stadtgebiet und den umliegenden Ortschaften insgesamt sechs Buslinien. Die Linien werden teilweise im 1/2 Stundentakt bedient und stellen somit ein preisgünstiges und umweltfreundliches Verkehrskonzept für die Stadt Lichtenfels dar.

In Lichtenfels ist mit der Neuen Filmbühne ein kleines Kinocenter vorhanden, welches als Neubau 1999 entstanden ist. Es befindet sich in dem ebenfalls 1999 neu gebauten Kaufhauskomplex in der Innenstadt nahe der Fußgängerzone und verfügt über drei Vorführungssäle mit insgesamt 365 Sitzplätzen.

Im Osten der Gemeinde befindet sich der Jüdische Friedhof mit zwei Gedenksteinen, die an 25 jüdische Opfer der Shoa sowie an 48 weitere Opfer des Faschismus erinnern.

Zum Seitenanfang



Energieversorgung Oberfranken

Die Energieversorgung Oberfranken AG (EVO) wurde in ihrer zuletzt bestehenden Form erst 1983 gegründet. Ihre Wurzeln reichen jedoch zurück bis zur Entstehung der Bayerischen Elektricitäts-Lieferungs-Gesellschaft AG (BELG) in Bayreuth 1914 bzw. der Überlandwerk Oberfranken AG (ÜWO) in Bamberg 1920.

Innerhalb ihres rund 9 000 Quadratkilometer großen Versorgungsgebietes erzielte die EVO zuletzt einen Stromabsatz von mehr als 7,5 Milliarden Kilowattstunden.

Im Jahr 2001 wurde die Energieversorgung Oberfranken AG gemeinsam mit den vier bayerischen Regionalversorgern Isar-Amperwerke AG, OBAG AG, Überlandwerk Unterfranken AG und Großkraftwerk Franken AG zur E.ON Bayern AG zusammengefasst.

Zum Seitenanfang



Guttenberg (Oberfranken)

Wappen der Gemeinde Guttenberg

Guttenberg ist eine Gemeinde im Landkreis Kulmbach (Regierungsbezirk Oberfranken) und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Untersteinach. Mit nur knapp 600 Einwohnern ist der Ort die kleinste selbständige Gemeinde in Oberfranken.

Die Gemeinde Guttenberg liegt am Südostrand des Naturparks Frankenwald.

Die Historie der Gemeinde ist eng an die Geschichte der Adelsfamilie Guttenberg gebunden. Erstmalige urkundliche Erwähnung fand Guttenberg im Jahre 1148. Heinrich von Plassenberg erbaute 1315 die örtliche Burg Guttenberg, nach der sich seine Nachkommen benannten. Die Burgen Alt- und Neuguttenberg wurden 1523 durch den Schwäbischen Bund zerstört, aber wieder aufgebaut (siehe auch Wandereisen-Holzschnitte von 1523). Die Herrschaft der von Guttenberg wurde 1802 von Bayern besetzt, 1804 an Preußen übergeben, nach dem Frieden von Tilsit 1807 von Frankreich in Besitz genommen und fiel 1810 endgültig an Bayern.

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 618, 1987 dann 502 und im Jahr 2000 561 Einwohner gezählt.

Der Gemeinderat hat 9 Mitglieder einschließlich des Bürgermeisters.

Einige herrschaftliche Gebäude der Adelsfamilie Guttenberg prägen wesentlich das Erscheinungsbild der Gemeinde. Hervorstechend ist das prominent gelegene Schloss Guttenberg, sowie das Untere Schloss, von dem heute noch das Hauptgebäude am Bienengarten Nr. 2 erhalten ist. Hier lebte von 1951 bis 1959 der deutsch-kanadische Architekt Louis Löschner, ein Vertreter der Bauhausschule.

Zum Seitenanfang



Source : Wikipedia