Notebooks

3.3941943626548 (2377)
Geschrieben von daneel 01/05/2009 @ 06:07

Tags : notebooks, computer, high-tech

Neueste Nachrichten
Der Charme des Mini-Notebooks - FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung
Von Michael Spehr 23. Juni 2009 Der Erfolg der kleinen Netbooks wirbelt den gesamten PC-Markt durcheinander. Das kuriose Ergebnis: Es kommt nicht mehr auf die Rechenleistung an, sondern auf die besonders kompakten Maße und das geringe Gewicht....
Nvidias Geforce GT 240M in ersten Notebooks gesichtet - PC Games Hardware
Asus N51vn und Packard-Bell Easynote Li65 heißen die beiden Notebooks, die mit als erste Modelle Nvidias neue 40nm-Geforce-GPUs mit DirectX-10.1-Support beherbergen. Zum Einsatz kommt hier der Mittelklasse-Chip Geforce GT 240M....
Nokia bestellt Chips bei Intel: Für Handys oder neue Notebooks? - AreaMobile
Nokia wird demnächst Notebooks produzieren oder der Hersteller vollzieht einen radikalen Wechsel bei der Ausstattung seiner Handys. Der Chip-Produzent Intel wird Nokia mit Prozessoren für Mobilgeräte beliefern, berichtet die Nachrichtenagentur...
Notebooks und Beamer geklaut - Kölnische Rundschau
Drei Notebooks und einen Beamer erbeuteten Unbekannte zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen aus den Geschäftsräumen eines Dienstleistungsverbandes am... TROISDORF. Drei Notebooks und einen Beamer erbeuteten Unbekannte zwischen Freitagnachmittag...
PCTV DVB-T Flash Stick: Flott Fernsehen am Notebook - FOCUS Online
USB-Stick anschließen, und die Sportschau startet: So bequem soll Fernsehen am Net- oder Notebook mit dem DVB-T Stick von PCTV sein. Von FOCUS-Redakteur Matthias Matting Mit zwei Argumenten wirbt PCTV Systems für den DVB-T-Flash-Stick: „Keine...
Kolumne: Netbooks für Gamer - Notebookcheck
Gerade einmal etwa ein Jahr ist es her, dass Asus mit seinem „Ur-Eee PC“, dem 701 4G, einen wahren Flächenbrand in der Notebook-Welt ausgelöst hat. Im Nachhinein gesehen genau zur richtigen Zeit, setzte die aufkommende Finanzkrise sowohl die Hersteller...
Cooler Master Slim Line Notebook Adapter SNA 95 - TweakPC
Nach diversen ergonomischen Hilfsartikel steht nun der erste Notebook-Adapter im Produktsortiment. Mit dem "Slim-Line-Notbook-Adapter" SNA 95 werden mobile Computer bis zu einer Energieaufnahme von 95Watt bedient. Angezielte Benutzergruppe für das...
Verkauf: PCs verlieren, Notebooks gewinnen - gameswelt.de
Wirtschaftskrise und tragbare Notebooks nehmen den Desktop-PC in die Mangel: Laut einer Studie von Isuppli.com erlebte der stämmige Rechner in den vergangenen Monaten seinen stärksten Einbruch seit langer Zeit. Allein im ersten Quartal 2009 brach der...
Notebooks zum Netbook-Preis [Update] - Heise Newsticker
Das Preisrennen bei Standard-Notebooks geht in die 300-Euro-Runde: Das Toshiba Satellite L300D ist mit DVD-Brenner, 120-GByte-Platte, 1 GByte Speicher, aber ohne Betriebssystem für 299 Euro bei Notebooksbilliger.de erhältlich....
Test: Notebooks mit langer Akkulaufzeit nicht immer teuer - AFP
Hannover (AFP) — Notebooks mit langer Akkulaufzeit müssen einem Test zufolge nicht teuer sein. Im Durchschnitt hielten die Batterien von Laptops zwar nur drei Stunden, berichtet das Computermagazin "c't". Es seien aber auch Geräte erhältlich,...

Notebook

Mit dem T1100 führte 1985 Toshiba die Bezeichnung Notebook in Deutschland ein.

Ein Notebook (engl. notebook – Notizbuch) – auch Laptop  Aussprache?/i (engl. laptop – „auf dem Schoß“) ist ein kleiner, tragbarer Computer.

Laptop (maskulin, selten neutrum) ist der Begriff für den mobilen Computer, der auf dem Schoß Platz findet.

Ende der achtziger Jahre führte Toshiba den Begriff Notebook ein, um besonders kompakte und leichte (wie ein Notizbuch) Geräte besser vermarkten zu können. Inzwischen werden die Begriffe Notebook und Laptop im deutschen Sprachraum aber synonym benutzt. Analog zu dem Begriff „Rechner“ für PC wurden zeitweilig die eindeutschenden Begriffe Klapprechner oder Mobilrechner propagiert, die sich jedoch kaum durchsetzen konnten. In die deutsche Umgangssprache fand dagegen zeitweise der Begriff Schlepptop eingang. Dieser Begriff entstand möglicherweise, als die Nixdorf Computer AG 1985 den über 8 Kilogramm schweren und etwa 8.000 D-Mark teuren Portable 8810/25 vorstellte. Im englischen Sprachraum wird oft der Begriff Laptop benutzt oder aber auch vermehrt Notebook bzw. Notebook Computer.

Davon abzugrenzen ist der Portable, denn Computer dieser Art werden nur noch für seltene Spezialanwendungen (z. B. militärisch) verwendet, wo Notebooks nicht verwendet werden können. Portables haben nicht das Buchformat eines Notebooks, sondern sind vielmehr kofferförmig. Dies war notwendig, um die Bildröhre im Gerät unterzubringen. Portables beinhalten in der Regel keine Mobiltechnik, sondern diejenige der Desktop-Computer mit der Fähigkeit, normalformatige Erweiterungskarten aufzunehmen.

Einer der ersten als Laptop zu bezeichnenden Computer ist vermutlich der GRiD Compass 1100, welcher vom britischen Industriedesigner Bill Moggridge 1979 entworfen, aber erst 1982 erstmals verkauft wurde. Größere Verbreitung fand 1984 der Data General One.

Mobilrechner wiegen in der Regel zwischen 700 g (Subnotebook) und 8 kg (Desknote) und sind nicht nur – wie der Name vielleicht vermuten ließe – als elektronisches Notizbuch, sondern als vollwertiger, kompakter Arbeitsplatz-Rechner zu gebrauchen.

Die Rechenleistung heutiger Notebooks ist den Desktop-PCs der gleichen Generation unterlegen, da die Prozessoren und Grafikchips der Desktop-PCs ein Mehrfaches an Wärme entwickeln und mehr Energie verbrauchen dürfen. Dabei steigen die Wärmeentwicklung und der Energieverbrauch mit der Rechenleistung. In Notebooks kann hingegen eine so große Wärme nicht abgeführt werden, und ein geringer Energieverbrauch ist wünschenswert, weshalb in der Regel etwas langsamere Prozessoren und Grafikchips eingesetzt werden müssen. Aus diesem Grund sind auch die CD/DVD- sowie Festplatten-Laufwerke langsamer.

Fraglich ist, ob dieser Leistungsunterschied eine praxisrelevante Einschränkung bedeutet, denn nur wenige Anwendungen (wie z. B. 3D-Spiele) profitieren tatsächlich von den leistungsfähigsten Komponenten.

In den letzten Jahren werden vermehrt auch sehr großformatige Notebooks angeboten (17 Zoll Bilddiagonale und darüber), die mehr Gewichtung auf der Leistung als auf der Mobilität haben. Mehrere Festplatten, zwei Grafikkarten und teilweise Desktop-Prozessoren stehen dabei einer geringen Akkulaufzeit (weniger als drei Stunden) und einem sehr hohen Gewicht gegenüber, so dass diese Geräte mehr für den Einsatz auf dem Schreibtisch als unterwegs gedacht sind.

Inzwischen werden in Europa wesentlich mehr Notebooks als Desktop-PCs verkauft. Sie machen 55% aller verkauften PCs und bei Privatkunden sogar 70% aus.

Der Hersteller Elitegroup hat 2002 eine neue Geräteklasse eingeführt, die sogenannten Desknotes. Diese Notebooks werden als Desktop-Ersatz verkauft und sind für diesen Zweck speziell angepasst, indem auf stromsparende Technik für den Mobileinsatz und hochkapazitive Akkus verzichtet wird und stattdessen leistungsfähigere Komponenten aus dem Desktop-Bereich in das meist etwas größere Gehäuse eingebaut werden. Auch andere Hersteller wie Chaintech hatten solche Geräte im Angebot. Die resultierenden Produkte können zwar eingeschränkt mobil eingesetzt werden, man muss sich aber darüber im klaren sein, dass sie dafür nicht gebaut wurden, da die Akkulaufzeit extrem kurz ist und viele im Akkubetrieb nur mit gesenktem Prozessortakt laufen. Ein Arbeitsplatzwechsel ist wesentlich einfacher als mit einem Standard-PC, und sie benötigen weniger Platz auf dem Schreibtisch. Es gibt vereinzelt sogar reine Desknotes, die ganz ohne Akku auskommen und nur für den stationären Betrieb gedacht sind. Inzwischen sind diese Geräte weitgehend vom Markt verschwunden, einerseits weil die Leistungsfähigkeit der Desktop-Prozessoren keinen so deutlichen Vorteil vor den Mobilkomponenten verspricht, denn gerade im Niedrigpreissegment sind die Anforderungen an die CPU-Geschwindigkeit gering, und weil zudem durch die immens steigenden Stückzahlen die Notebooks mit echter Mobiltechnik inzwischen billiger sind als die Desknote-Rechner. In der Frühzeit der Mikrocomputer gab es Kofferrechner, die zwar zum einfachen Transportieren gedacht waren, aber nicht zum Betrieb fern einer Steckdose.

Für die Anwendung in besonders rauer Umgebung oder unter klimatisch widrigen Bedingungen wurden die sogenannten Ruggedized-Notebooks gedacht, die so robust ausgeführt sind, dass sie für Freiluft- und Freilandeinsatz geeignet sind. Es gibt Fully ruggedized-Geräte, die vollständig gegen äußere Einflüsse geschützt sind, und Semi ruggedized-Notebooks, die nur teilweise bestimmten Widrigkeiten widerstehen, so etwa Spritzwasser auf die Tastatur (Schutzart IP64) oder Stürzen aus einigen Dezimetern Höhe.

Diese Geräte sind mit speziellen gehärteten Gehäusen versehen, die schlagfest sind und Spritzwasser sowie Hitze standhalten sollen. Anschlussstellen sind durch Gummi geschützt, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Die Festplatte ist gel- oder gummigelagert, um sie vor Stößen zu schützen – insbesondere einen Sturz auf den Boden, und oftmals auch noch extra ummantelt, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern, so dass im Ernstfall (Defekt des Computers) zumindest die Daten gerettet sind. Die Widerstandsfähigkeit dieser Geräte wird durch die DIN/VDE IP und den MIL-STD des US-Militärs angegeben. Die Geräte kommen oft dann zum Einsatz, wenn sie außerhalb von Büros arbeiten müssen, beispielsweise bei der Polizei, beim Militär, bei Pannendiensten, Landvermessern oder ähnlichen Außendienstlern und in industrieller Umgebung, meistens zur Datenerfassung. Man kann sie damit auch als mobile Variante von Industrie-PCs ansehen. Aufgrund ihres vergleichsweise hohen Preises und der teilweise eingeschränkten Funktionalität (z. B. bei Schnittstellen oder Grafikleistung) wegen der speziellen Anpassung sind diese Notebooks für Privatanwender weniger interessant.

Die Komponenten eines tragbaren Computers sind für den mobilen Einsatz optimiert.

Im mobilen Einsatz verwenden viele moderne Notebooks Lithium-Ionen-Akkumulatoren zur Stromversorgung, selten auch Lithium-Polymer-Akkumulatoren. Noch vor wenigen Jahren waren Akkumulatoren mit Nickel-Metall-Hydrid-Technik populär, davor Akkumulatoren mit Nickel-Cadmium-Technik. Übliche Laufzeiten von Notebooks ohne externe Stromversorgung liegen zwischen einer halben und acht Stunden, je nach Energieverbrauch und Akku-Kapazität. Während in den Anfängen der mobilen Computer diese Akkus fest eingebaut waren, sind sie heutzutage - von wenigen Ausnahmen abgesehen - austauschbar. Einige Modelle können optional mit einem zweiten Akku bestückt werden, um die Laufzeit zu erhöhen.

Geladen werden die Akkumulatoren aus dem Niederspannungsnetz, dem Zigarettenanzünder von Kraftfahrzeugen oder der vergleichbaren sogenannten EmPower-Steckdose in Verkehrsflugzeugen (meist als Adapter auf den Zigarettenanzünder-Stecker).

Der Einsatz von Mobilrechnern, die (auch kontinuierlich) über Solarzellen (zum Beispiel auf der Bildschirmrückseite) mit elektrischer Energie versorgt werden können, ist derzeitig nicht verbreitet. Das Hauptproblem liegt darin, dass der übliche Verbrauch bei 15 bis 60 Watt liegt, Solarzellenmodule in der Größe der Displayrückseite bei starker natürlicher Beleuchtung aber nicht mehr als 10 Watt abgeben. Weitere Probleme sind die Hitzeentwicklung durch Sonneneinstrahlung und die eingeschränkte Lesbarkeit des Bildschirms bei heller Umgebung. Lösungsmöglichkeiten sind die Verwendung größerer Solarmodule, die Entwicklung von Solarzellen mit einem höheren Wirkungsgrad oder die Reduzierung des Stromverbrauchs. Beispielhaft ist das XO-Laptop aus dem One-Laptop-Per-Child-Programm, das lediglich circa 2,5 Watt verbraucht (0,3 Watt im Standby). Hierfür wurde bei der Konstruktion speziell auf Energieeffizienz geachtet, beispielsweise durch den Einsatz von Flash-Speicher anstelle einer HDD-Festplatte. Diese Art von Mobilität durch Stromnetz-Unabhängigkeit – wie sie bei Taschenrechnern und zunehmend auch Handhelds bereits weit verbreitet ist – ist für Notebooks also heutzutage durchaus machbar, geht jedoch mit höheren Kosten und/oder der Verwendung energieeffzienterer Teile einher, die unter Umständen auch eine geringere Leistung bringen.

Die Anzahl der Laufwerke, die in einem Notebook-Modell vorgesehen ist, wird in der Notebook-Industrie mit n-Spindel-Design bezeichnet, wobei n für eben diese Anzahl steht. Die meisten Notebooks haben ein Zwei-Spindel-Design (Festplatte und optisches Laufwerk, kaum noch ein Diskettenlaufwerk). Bei vielen Subnotebooks hingegen herrschen Ein-Spindel-Designs vor: Optische Laufwerke und Diskettenlaufwerke werden hier extern angeschlossen. Drei-Spindel-Designs (Festplatte, optisches Laufwerk und ein zusätzlicher Wechselschacht für eine zweite Platte oder ein zweites optisches Laufwerk) gibt es kaum noch.

Am Mobilrechner-Markt gibt es viele Marken, aber nur relativ wenige Hersteller, die für diese produzieren. Dies liegt daran, dass namhafte Firmen (z. B. Fujitsu Technology Solutions) bei Auftragsherstellern (Original Design Manufacturer (ODM)) die Notebooks einkaufen oder auch leicht modifiziert „persönlich“ produzieren lassen, um sie dann unter eigenem Namen zu verkaufen. Wie groß der eigene Anteil an den Gerätedesigns ist, lässt sich meist nur schwer abschätzen. Viele Notebook-Fertiger haben ihren Sitz in Taiwan, zum großen Teil wird aber nicht mehr dort, sondern in der Volksrepublik China produziert. Dabei konzentriert sich die Entwicklung auf Taiwan und die Produktion zunehmend auf dem Festland.

Die Zusammenhänge der Produzenten, namhaften Hersteller und Eigenmarken-Anbieter ändern sich ständig. So versuchen Produzenten wie AsusTek, MSI oder Twinhead verstärkt, als Eigenmarke aufzutreten, während Elitegroup sich davon zurückzieht. Möglicherweise wird auch Lenovo nach dem Kauf der PC- und Notebook-Sparte von IBM eine ODM-Baureihe einführen.

Unklar ist oftmals, wo die tatsächliche Endmontage stattfindet. Viele OEM-/ODM-Designs bekommen schon bei der Produktion in Asien ihre gesamte regionale Ausstattung (Tastatur, Handbücher etc.). Andere werden als Barebones (ohne Speicher, CPU, Festplatte, manchmal auch ohne ODD oder ohne Display) angeliefert und dann in regionalen Fabriken (beispielsweise Fujitsu Technology Solutions in Augsburg für die Lifebooks, Toshiba in Regensburg, Dell in Irland) teils nach Kundenwünschen fertig bestückt.

Zum Seitenanfang



Tablet PC

Ein Tablet PC basiert auf der Technik eines Grafiktabletts

Tablet PC (engl. tablet - Schreibtafel, US-engl. tablet - Notizblock) bezeichnet einen tragbaren stiftbedienbaren Computer, der unter anderem wie ein Notizblock verwendet werden kann. Der Benutzer kann dabei im Gegensatz zu Notebooks Eingaben per Stift oder Finger direkt auf dem Bildschirm tätigen. Damit kann das Gerät im Stehen und mit nur einer Hand verwendet werden. Ein Tablet PC stellt eine Erweiterung herkömmlicher Notebooks dar, und ist meistens mit spezieller Software zur Handschrifterkennung ausgestattet.

Die Idee des stiftbedienten Computers (penabled PC oder Pen Computer) gab es schon weit vor den Tablet PCs. Der Begriff Tablet PC selbst wurde 2001 von Microsoft eingeführt. Das erste Konzept zu einem tragbaren Computer mit intuitiver Benutzeroberfläche war in den 1960er und 70er Jahren das Dynabook. Bereits in den 1980er Jahren wurde die erste Software zur Handschrifterkennung von Charles Elbaum entwickelt. Einer der ersten Computer mit echter Stifteingabe war 1993 der Newton von Apple, der Vorläufer der heutigen PDAs.

1991 wurde der Stift das erste Mal als ernsthafte Alternative zur Maus gesehen, worauf z.B. Microsoft die Pen-Extensions für Windows 3.1 auf den Markt brachte. Zwischen 1992 und 1994 veröffentlichten mehrere Hersteller (beispielsweise Compaq, Fujitsu, IBM, NCR, Samsung und Toshiba) passende Hardware, die unter den zwei verfügbaren Betriebssystemen Windows for Pen Computers oder PenPoint (von GO Corporation) lief. Das DynaPad T100X von Toshiba war der erste richtige Vorläufer der Tablet PCs.Das ThinkPad war, wie der Name erahnen lässt, ursprünglich als Slate geplant. Da in diesen Konzepten keine großen Marktchancen gesehen wurde, verschwanden sie bei NCR und Samsung jedoch wieder in der Schublade. Pioniere für Stiftanwendungen und -hardware wie GRiD und die GO Corporation wurden aufgekauft und liquidiert. Compaq, IBM, NEC und Toshiba stellten 1994/1995 alle stiftbasierten Produkte für Endverbraucher ein. Für die Industrie wurden jedoch weiterhin stiftbedienbare Computer hergestellt und verkauft.

Da Microsoft noch nicht an ein Ende von stiftbedienten Computern glaubte, wurden über Jahre bei ihren computing in the future-Präsentationen immer wieder stiftbasierte Eingabegeräte vorgestellt und letztendlich 2002 die Tablet PC-Erweiterung für das Betriebssystem Windows XP veröffentlicht. Zeitgleich wurden verschiedene Gehäusebauformen für Tablet PCs vorgestellt. Seit dem Start der Windows XP Tablet PC Edition sind eine Vielzahl von Endgeräten, unter anderem von Dell, Fujitsu-Siemens, Lenovo und Toshiba, erhältlich. Erste Anbieter wie Acer haben sich jedoch im Jahr 2007 bereits wieder aus dem Geschäft mit Tablet PCs zurückgezogen.

Die Definition von Microsoft besagt, dass die Bedienung eines Tablet PCs primär durch Schreiben mit dem Stift auf dem Bildschirm erfolgt. Dabei erfasst ein induktiver Digitizer die Stiftbewegung wie in einem Grafiktablett. Eine Bedienung mit Fingern war am Anfang jedoch nicht vorgesehen. Seit 2005 dürfen nach den Spezifikationen von Microsoft auch Touchscreens eingesetzt werden, welche die Bedienung mit den Fingern ermöglicht (auch in Verbindung mit UMPCs). Hintergrund war, dass die meisten berührungssensitiven Displays anfangs nicht zwischen dem Auflegen der Hand auf dem Display und der Bedienung mit Stift oder Finger unterscheiden konnten, was zu Problemen beim Schreiben geführt hat. Das Gerät muss einen Schnellstart aus dem Standby-Modus beherrschen und dem Legacy-Free-Design entsprechen (keine seriellen oder parallelen Schnittstellen - wobei der Digitizer intern meist seriell angeschlossen ist). Weiterhin kann der Bildschirminhalt über eine Taste für Hoch- und Querformat gedreht werden, damit wie auf Schreibblöcken üblich im Hochformat gearbeitet werden kann. Für die Verwendung in Unternehmensumgebungen ist ein Knopf für die Strg-Alt-Entf-Funktion zur Windows-Anmeldung und den Taskmanager vorhanden. Als Bauformen sind Slate, Convertible oder Hybrid möglich (siehe Abschnitt Arten von Tablet PCs).

Die Definition von Microsoft beschreibt jedoch nur, welche Anforderungen ein Tablet PC erfüllen muss, dass dieser mit der Tablet-PC-Edition von Windows verkauft werden darf. Es existieren aber auch Geräte mit Linux oder MacOS.

Tablet PCs besitzen den gleichen Funktionsumfang wie Notebooks und sind im Prinzip ähnlich aufgebaut. Die Unterschiede bestehen hauptsächlich in der Bauform des Gehäuses und in dem stiftbedienbaren Display. Die restlichen Komponenten wie Prozessor, Festplatte und Arbeitsspeicher entsprechen den üblichen Standards. Da Tablet PCs vorwiegend für den mobilen Einsatz gedacht sind, entsprechen sie ungefähr der Größe von Subnotebooks. Gegenüber PDAs ist der größte Unterschied die größere und schwerere Bauform, sowie die vollständige Kompatibilität zu Software für x86-Prozessoren. Außerdem kommt in Tablet PCs häufig ein Digitizer statt des berührungsempfindlichen Displays in PDAs zum Einsatz.

Tablet PCs können durch Schreiben mit dem Stift auf dem Bildschirm bedient werden, wobei ein induktiver Digitizer die Stiftbewegung erfasst - im Gegensatz zum Touchscreen ist der Bildschirm dadurch berührungsunempfindlich, das heißt der Handballen kann beim Schreiben auf dem Bildschirm liegen, ohne die Erkennung der Stiftposition zu stören. Allerdings ist die Bedienung damit im Gegensatz zu einem PDA ausschließlich mit einem passenden Spezialstift möglich. Diese Spezialstifte haben dafür aber Zusatzfunktionen, so lässt sich die Stärke des Drucks und die Stiftneigung beim Schreiben messen und es gibt frei programmierbare Tasten.

Die eingesetzte Technik im Display entspricht der von Grafiktabletts – dies geht so weit, dass bei zahlreichen aktuellen Tablet PCs die Erkennungstechnologie von Wacom, einem Spezialisten für Grafiktabletts, integriert ist. Aus diesem Grund können alle Anwendungen welche für den Einsatz mit Grafiktabletts vorgesehen sind ebenfalls mit Tablet PCs verwendet werden.

Seit 2005 können nach den Spezifikationen von Microsoft auch Touchscreens eingesetzt werden, wobei das Display jedoch mehrere Eingaben gleichzeitig verarbeiten können muss. Dies ist nötig, um zu unterscheiden, ob der Benutzer mit dem Stift (oder dem Finger) etwas eingeben will oder nur die Hand ablegt. Für einen Touchscreen kommt ein Stylus ohne Elektronik zum Einsatz.

Die drei ursprünglichen Konzepte von Tablet PCs sind Convertible, Hybrid und Slate - seit 2006 existiert eine weitere Form tragbarer Computer die nur mit den Fingern bedient werden, sogenannte UMPCs.

Die häufigste Bauform für Tablet PCs ist der Convertible (engl. Cabrio oder umwandelbar). Dabei hat der Benutzer im Prinzip die gleiche Funktionalität wie bei einem Notebook - insbesondere auch eine Tastatur - und kann zusätzlich das Display um 180 Grad drehen sowie anschließend mit dem Bildschirm nach oben über die Tastatur klappen, so dass der Convertible mit dem Eingabestift wie ein Notizblock benutzt werden kann. Somit vereint diese Bauform die Vorteile von Tablet PCs und konventionellen Notebooks. Nachteilig wirkt sich das höhere Gewicht und die deutlich größere Höhe des zusammengeklappten Gerätes gegenüber den anderen Bauformen aus, welche eine längere Verwendung auf dem Arm erschweren. Dennoch sind Convertibles verbreiteter, weil die eingebaute Tastatur den Benutzern die Sicherheit gibt, jederzeit mit dem gewohnten und bei Texteingabe schnelleren Eingabegerät arbeiten zu können. Der Stift kann aber auch im Notebook-Modus für schnelle Skizzen verwendet werden.

Als Slate (engl. Schiefertafel) wird ein Tablet PC bezeichnet, der auf die eigentliche Stiftbedienung beschränkt ist und keine Tastatur eingebaut hat. Damit besteht das Gehäuse im Gegensatz zum Notebook nur aus einem einzigen Block, statt in Tastatur- und Display-Block aufgeteilt zu sein. Durch die kompakte und gewichtsreduzierte Bauform dieser Geräte sind sie sehr mobil und ermöglichen ein längeres Arbeiten auf dem Arm. Das Fehlen der Tastatur ist unproblematisch, da sich alle Tablet PCs auch ausschließlich durch den Stift mit Schrifterkennung sowie die am Gehäuse angebrachten Funktionstasten bedienen lassen. Bei Bedarf müssen Laufwerke und Tastatur als externe Geräte (normalerweise über USB/Bluetooth) oder via Dockingstation angeschlossen werden.

Eine seltene Bauform ist der Hybrid (engl. Mischform), welcher die Eigenschaften von Convertible und Slate verbindet. Dabei kann die Tastatur genau wie beim Convertible hinter dem Bildschirm verstaut werden, ist aber zugleich ganz abnehmbar, was das Gerät in einen „reinen“ Slate verwandelt. Die beiden einzigen Modelle von Compaq/HP (TC1000 und TC1100) werden jedoch nicht mehr hergestellt.

Ein Ultra Mobile PC ist kein reiner Tablet PC sondern ein vollwertiger tragbarer Mikrocomputer der komplett mit den Fingern bedient werden kann und nur wenig größer als ein PDA ist. Auf einem UMPC läuft eine Version von Windows XP Tablet PC Edition oder Windows Vista da auch ein Stift zur Eingabe verwendet werden kann – damit ist ein UMPC ein Tablet PC. UMPCs können für viele Aufgaben eingesetzt werden, beispielsweise als Multimediaabspielgerät oder Navigationsgerät mit allen Möglichkeiten einer PC-basierenden Plattform.

Die Idee des (Windows XP) Tablet PCs war, dem Benutzer mit dem Stift auf dem Bildschirm das Gefühl zu geben, er würde mit Stift und Papier arbeiten. Dafür errechnet das System aus der Stiftspur auf dem Bildschirm Bézierkurven, die das Geschriebene mathematisch repräsentieren. Je nach Stift und Fähigkeit des Displays können neben der Position des Stiftes ebenfalls Druck und Stiftneigung ausgewertet werden. Anschließend werden die Kurven gerastert auf dem Display angezeigt. Dadurch entsteht für den Benutzer das Gefühl, er würde auf dem Bildschirm schreiben oder zeichnen. Viele Programme für den Tablet PC sind in der Lage, diese Freihandeingaben in Text umzuwandeln. Je nach Ansatz geschieht dies automatisch im Hintergrund oder auf Benutzeranforderung hin. Auch die Freihandeingaben sind somit nach Stichworten durchsuchbar beziehungsweise können in anderen Programmen als normaler Text weiterverarbeitet werden. Allerdings eignet sich die Stifteingabe weniger für umfangreiche Texteingaben. Hier bewährt sich die gewohnte Tastatur nach wie vor. Für komplexe mathematische Formeln, Textmitschriften, Skizzen oder für das Kommentieren von Dokumenten ist diese Art der Eingabe jedoch von Vorteil.

Als Betriebssystem kam ursprünglich eine erweiterte Version von Windows XP zum Einsatz, die Windows XP Tablet PC Edition. Nach etwa zwei Jahren erschien eine weitere Version, die Windows XP Tablet Edition 2005, welche auf dem Windows XP Service Pack 2 basiert. Dabei wurden fast alle Komponenten wie der Tablet-Eingabebereich und die gesamte Handschrifterkennung überarbeitet. Bei dem Nachfolger, Windows Vista, gibt es keine spezielle Version für Tablet PC mehr, da die Tablet-PC-Funktionen in allen Versionen außer Home Basic und Starter nativ enthalten sind.

Durch die Standardhardware und die Kompatibilität zu Grafiktabletts kann der Stift auch unter anderen Betriebssystemen, wie beispielsweise Linux, verwendet werden. Die Firma Lycoris beispielsweise bot eine entsprechend angepasste Linux-Version mit den benötigten Treibern und Zusatzfunktionen für die Stifteingabe an. Mac OS X unterstützt die Stifteingabe und Handschrifterkennung nativ, jedoch sind passende Endgeräte bisher nur als modifizierte Versionen der Standard-Hardware von Drittanbietern erhältlich.

Um ohne Tastatur Anwendungen nutzen zu können, welche nicht speziell für Tablet PCs angepasst sind, existiert in Windows XP eine Freihandeingabeleiste. Diese erscheint sobald mit dem Stift ein Textfeld ausgewählt wurde, und ermöglicht dem Benutzer die Eingabe von Text per Stift – dabei kann die Handschrifterkennung oder die Bildschirmtastatur verwendet werden.

Außerdem ist in der Tablet PC Edition von Windows XP das Programm Microsoft Journal enthalten, welches Schreiben und Zeichnen wie auf einem normalen Block Papier ermöglicht. Dabei stehen alle gewohnten Möglichkeiten von Computerprogrammen zur Verfügung, also durchsuchen, rückgängig machen, kopieren, einfügen (von Bildern und Texten), Format ändern, verschieben, skalieren etc. Der Journal Viewer ermöglicht die Anzeige von Journal-Dateien auf Nicht-Tablet-PCs.

Mit Windows Vista wurde die Funktionalität für Tablet-PCs erweitert. Neu sind die Gestenerkennung sowie die Integration einer virtuellen Maus, die auch das Bedienen von sehr kleinen Bildschirmen, wie sie bei UMPCs verwendet werden, ermöglicht. Die Handschrifterkennung ist in Windows Vista lernfähig und nicht mehr bloß über die Erweiterung des Wörterbuches anpassbar. Diese Funktion steht allerdings bisher nur für die Eingabesprachen Englisch, Japanisch, Chinesisch und Koreanisch zur Verfügung. Unter Windows Vista werden, im Gegensatz zu Windows XP Tablet PC Edition, ausgeführte Klicks durch aufleuchtende Kreise visualisiert, um eine bessere Rückmeldung zu ermöglichen.

Es existieren Alternativen zu den Erweiterungen von Windows, so existiert mit riteScript eine Alternative zum Microsoft Tablet-PC-Eingabebereich mit einer eigenen Handschrifterkennung. Mit diesem Programm ist die handschriftliche Texteingabe auf dem kompletten Bildschirm möglich.

Die Handschrifterkennung bei der Eingabe über einen Stift direkt am PC unterscheidet sich deutlich von der Texterkennung bei einem OCR-System. Bei der offline-Texterkennung in einem OCR-System muss erst eine Vorlage in ein digitales gerastertes Bild gewandelt werden, wohingegen die online-Handschrifterkennung in einem Tablet-PC direkt auf die mit einem Stift geschriebenen Kurven zugreifen kann. Damit sind Informationen wie die Geschwindigkeit der einzelnen Abschnitte der Kurvenzüge und die Reihenfolge der einzelnen Kurven verfügbar, die sich bei der offline-Texterkennung nicht mehr rekonstruieren lassen.

Die Kurven werden dabei als Folge von Punkten gespeichert, welche eine Reihe von Operationen zur Korrektur (Zeilenausrichtung, Normalisierung der Größe, Ausrichtung der Buchstaben) durchlaufen. Danach werden die Merkmale der Schrift, genauer die Trajektorien der Kurven, extrahiert. Anschließend werden Wahrscheinlichkeiten für verschiedene Wörter mittels Hidden-Markov-Modellen aus der Aneinanderreihung von einzelnen Buchstaben und Gruppen von Buchstaben (N-Gramm), die in ihrem Aussehen voneinander abhängig sind, berechnet. Abhängig von der Qualität der Modelle der Buchstaben(-gruppen) und des Umfangs des Wörterbuches können anschließend die entsprechenden erkannten Worte ausgegeben werden.

Das Fehlen einer Tastatur bei manchen Modellen erschwert die Verwendung von Tastenkombinationen. Prinzipiell sind viele Tastenkombinationen über die Bildschirmtastatur erreichbar, jedoch gehen die Vorteile wie Schnelligkeit und einfache Erreichbarkeit der dahinterliegenden Funktionen damit verloren. Ähnlich wie Mausgesten, also das Zeichnen von Figuren mit einer Maus oder in diesem Fall dem Stift, kann der Benutzer mit definierten Figuren verschiedene Aktionen auslösen. Einige Programme unterstützen Gesten nativ, oft übernehmen jedoch spezialisierte Programme diese Funktion. Unter Windows Vista werden einige Gesten direkt vom Betriebssystem unterstützt, wie die Navigation in Webseiten (vorheriger/nächster) oder das Scrollen in Dokumenten.

Alternativ bietet die englische Version von Windows XP Tablet Edition und alle Versionen von Windows Vista zusätzlich die Option der Spracheingabe über das in allen Tablet PCs vorhandene Mikrofon. Im Gegensatz zur eingebauten Spracherkennung in Windows XP Tablet PC Edition können andere kommerzielle Anwendungen und die Spracherkennung in Windows Vista meist auch trainiert und erweitert werden.

Die meisten vektorbasierenden Zeichenprogramme wie CorelDRAW oder Inkscape unterstützen die Stifteingabe. Ebenso kann der Stift in vielen Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop wie ein herkömmliches Grafiktablet verwendet werden.

Weiterhin existieren von Microsoft mehrere Sammlungen von kleinen Softwaretools (Microsoft Experience Pack für Tablet PC und Microsoft Education Pack) mit verschiedenen Anwendungen die das Potential von Tablet PCs zeigen sollen – dabei sind beispielsweise Programme zum Erkennen von handgeschriebenen mathematischen Formeln, zum Schreiben von Noten, ein Kreuzworträtsel oder ein Programm für Klebezettel auf dem Desktop. Es werden auch spezielle Plug-Ins angeboten, beispielsweise für Microsoft Office, um Anwendungen mit Funktionen für Tablet PCs zu erweitern und die Produktivität zu steigern. Beispiele hierfür sind Tablet Enhancements for Outlook TEO und InkGestures for Word.

Durch die abnehmende Größe der Geräte und die zunehmende Leistungsfähigkeit von PDAs verwischt die Grenze zwischen beiden Kategorien zunehmend.

Eine sogenannte Killerapplikation, welche eine deutlich schnellere Verbreitung von Tablet-PCs bewirken würde, steht momentan (im Jahr 2009) aber noch aus. Die Verbreitung wurde Anfangs durch die sehr hohen Preise der Endgeräte gebremst. Der Absatz im dritten Quartal 2003 betrug beispielsweise nur ungefähr 1 Prozent (92.000 Einheiten) aller verkauften Notebooks. Die Preise für die Endgeräte sinken jedoch immer weiter, und liegen heute (2008) ungefähr auf dem Niveau vergleichbarer Notebooks. Es sind mittlerweile Geräte für einen Preis von weniger als 1000 € verfügbar.

Tablet PCs ermöglichen eine natürlichere Form der Eingabe – Zeichnen und Schreiben sind ohne Vorkenntnisse in Benutzung von Maus und Tastatur möglich. Die Verwendung von handgeschriebenen Notizen und Skizzen steigert die Produktivität, da alle Vorgänge wie auf Papier durchgeführt werden können, und digital archiviert werden können. Damit sind alle Dokumente immer verfügbar und gleichzeitig durchsuchbar ohne den Aufwand einer physischen Archivierung von Dokumenten.

Die Gestenerkennung ermöglicht eine große Effizienzsteigerung, da mit einem Stift gegenüber Mausgesten eine genauere Benutzereingabe möglich ist. Die Verwendung des Stiftes auf dem Bildschirm ermöglicht ein wesentlich präziseres Arbeiten als mit der Maus und sind so ein gängiges Werkzeug für Künstler/Designer (Digitales Malen).

Slate Tablet PCs sind im Vergleich zu herkömmlichen Notebooks wesentlich kleiner und leichter und damit einfacher mitzuführen. Außerdem sind Tablet PCs die einzigen wirklichen mobilen Computer, da sie im Stehen verwendet und mit einer Hand bedient werden können – auf der Unterseite ist bei einigen Modellen eine rutschfeste samtartige Schicht und teilweise ein Halteriemen angebracht, was das Halten vereinfacht. Da das Display für eine ständige Benutzung mit einem Stift und die Berührung mit der Hand ausgelegt ist, sind die Oberflächen meist kratzfest und unempfindlicher gegenüber Feuchtigkeit. Bei der Verwendung in Sitzungen oder bei Kundengesprächen unterbrechen sie nicht den Sichtkontakt zwischen Gesprächspartnern, da sie flach auf dem Tisch liegen können.

Ursprünglich hatten Tablet PCs wesentlich höhere Anschaffungskosten – durch die aufwendigere Konstruktion und den geringen Absatz waren Tablet PCs gegenüber gleich ausgestatteten Notebooks bis zu 500 Euro teurer (2003). Der Preisunterschied ist mittlerweile (2008) jedoch fast verschwunden. Im Juni 2008 wurde ebenfalls des erste Mini-Notebook mit Tablet-PC-Funktionen vorgestellt.

Die Bildschirmgrößen sind durch die Optimierung der Mobilität beschränkt. Viele Modelle werden als Subnotebooks verkauft und sind nur mit 12"- oder 13"-Displays erhältlich, einige Ausnahmen besitzen 14,1"-Displays. Gleichzeitig ist trotz der stabileren Displays die Wahrscheinlichkeit der Beschädigung desselbigen höher, da es als Eingabegerät dient. Die Bauart als Subnotebooks und das geringe Gewicht führen dazu, dass besonders die Slate-Modelle keine optischen Laufwerke besitzen und teilweise kleinere Standardakkus verwendet werden. Außerdem verbraucht die Rasterung der gezeichneten Kurven im Tablet-Betrieb wesentlich mehr Rechenzeit, als das bloße Tippen von Text, was sich besonders bei älteren Modellen negativ auf die Akkulaufzeit auswirkt.

Beim Schreiben mit dem Stift ist die Eingabegeschwindigkeit wesentlich geringer als die maximal mögliche Geschwindigkeit beim geübten Tastschreiben.

Zum Seitenanfang



Subnotebook

Sony VAIO C1 Subnotebook

Subnotebook ist die Bezeichnung für ein besonders kleines und leichtes Notebook. Gängige Bildschirmdiagonalen reichen bei diesen ultraportablen Notebooks von 10,6″ (26,92 cm) über 12,1″ (30,73 cm) bis hin zu maximal 13,3″ (33,78 cm). Displaygrößen kleiner als 10,6″ werden derzeit meist den Kleinstcomputern, z. B. Ultra Mobile PCs (UMPCs) zugeordnet, größere ab 14,1″ den am häufigsten auftretenden Notebooks in den Bereichen Büroanwendung, Multimedia und PC-Spiele. Das Gewicht von derzeit marktfähigen Geräten liegt bei knapp unter einem bis hin zu maximal zwei Kilogramm. Die Ausstattung reicht häufig an ein vollwertiges Notebook heran, allerdings wird in der Regel auf optische Laufwerke verzichtet und die Tastatur verkleinert. Teilweise sind weniger Anschlüsse vorhanden.

Es gibt Ausnahmen, die mit einer vollwertigen Tastatur oder auch mit einem optischem Laufwerk ausgestattet sind, diese sind dann jedoch etwas schwerer und/oder größer.

Die Grenze zu den ebenfalls tastaturbetriebenen, jedoch noch kleineren, Ultra Mobile PCs (UMPC) ist fließend; als Abgrenzungskriterium dient – neben der Displaygröße und damit dem Formfaktor – häufig auch das Vorhandensein eines vollwertigen Betriebssystems, wie es auch bei Desktop-Computern zum Einsatz kommt. Weiterhin abzugrenzen sind Subnotebooks zu PDAs bzw. Palmtops, Pocket PCs bzw. Handhelds sowie Tablet PCs.

Häufig werden Subnotebooks aufgrund des kleineren Absatzmarktes im Vergleich zu Standard-Notebooks mit Bildschirmdiagonalen von z. B. 14″ (35,5 cm) oder größer zunächst nur in einer geringen Stückzahl hergestellt.

Nachteile dieser handlichen Geräte sind der kleine Bildschirm (vor allem geringere Bildschirmauflösungen), verkleinerte Tasten mit geringem Hub und teilweise – aufgrund der Größe und um Gewicht zu sparen – kleine Akkus, die die Laufzeit ohne Netzanschluss gegenüber vollwertigen Notebooks verringern. Es gibt jedoch auch Modelle, wo durch Kombination besonders sparsame Prozessoren und teilweise absichtlich weniger leistungsfähigen Komponenten eine sehr hohe Akkulaufzeit erzielt wird, die teilweise über 10 Stunden liegt. Der Kaufpreis ist in vielen Fällen entweder aufgrund der kompakten Bauweise oder der hohen Laufzeit deutlich höher als bei einem vergleichbaren Standard-Notebook.

Der Compaq LTE, erschienen 1989, war der erste relativ bekannte Computer, der Notebook Computer genannt wurde, aufgrund seiner relativ geringen Größe von 27,9 × 21,68 × 4,88 cm, was in etwa der Größe einer A4-Seite entspricht. Nach Compaq startete IBM die ThinkPad-Reihe, deren Modelle einen 10,4″-Bildschirm nutzten und 29,7 × 21 × 5,6 cm groß waren. Kleinere portable Computer als diese beiden wurden relativ schnell Subnotebook genannt. Das NEC UltraLite erschien 1988 und wurde aufgrund seiner Größe von 29,8 × 21 × 3,5 cm beispielsweise schon so benannt. Kleinere Computer auf DOS-Basis wie z. B. der Poqet PC und das Atari Portfolio, beide 1989 erschienen, wurden hingegen Pocket PC oder Handheld genannt.

Ein 1992 veröffentlichtes Subnotebook, das Gateway Handbook (24,6 × 15,0 × 4,1 cm, 1,4 kg), nutzte gegen Ende 1993 einen 486er Prozessor. Bei einem anderen Subnotebook aus dem Jahr 1993, dem HP OmniBook 300, konnte die standardmäßig eingebaute Festplatte gegen Aufpreis durch eine optionale Solid State Disk ersetzt werden. Das Unternehmen Toshiba, welches seit 1980 portable Computer baut, startete seine ultra portable Portege-Reihe im Jahr 1993 mit dem Portege T3400, welches einen monochromen 8,4″-Bildschirm besaß. Das Libretto 20 war hingegen noch kleiner (etwa so groß wie eine VHS-Videocassette) und hatte einem 6,1″-Bildschirm mit einer Festplattenkapazität von 270 MB. Für Aufsehen sorgte 1992 auch der Olivetti Quaderno, ein vollwertiger PC mit MS-DOS im Format heutiger Netbooks.

Apple brachte 1997 das PowerBook 2400C mit 10,4″ Bildschirm heraus. Dieses Notebook wurde von IBM co-designed, um das alte Powerbook Duo zu ersetzen. Danach führte Apple sein Subnotebook-Seqment durch das iBook G3 mit 12″ Monitor fort. IBM startete mit dem ThinkPad 240 (1,3 kg), welcher speziell für Business-Reisende gedacht war, in den Subnotebook-Markt. Dieses Subnotebook wurde durch die X-Reihe der ThinkPads ersetzt, welche einen 12,1″-Bildschirm besaßen. 1996, 1997 und 1998 erschien dann die Libretto-Subnotebbook-Serie von Toshiba (210 x 165 x 33,4 mm). Diese Serie wurde erst ab 2005 wieder fortgesetzt.

Eines der für den heutigen Markt bemerkenswertesten Subnotebooks war Sonys auf einem Transmeta-Prozessor basierendes Vaio PCG-C1 VE, auch PictureBook genannt, mit einer Größe von 24,9 × 15,4 × 2,5 cm. Das Besondere an diesem Modell war damals, dass eine Kamera im Displaydeckel angebracht war, was bei vielen aktuellen Laptops wieder zu finden ist. 2001 stellte Dell das Latitude L400 vor. Die Besonderheit an diesem Notebook war der veränderbare Takt der Intel-CPU. 2005 wurde das FlyBook als Tablet PC vorgestellt, das einen lediglich 8,9″ großen Bildschirm besaß. Dieses Subnotebook war in vielen verschiedenen Farben erhältlich und wurde selbst in nicht-PC-Zeitschriften vorgestellt wie z. B. FHM, GQ usw. Das Samsung Q1 war ein UMPC, der eine sehr kleine Version eines Tablet PCs darstellte und mit Windows XP Tablet PC Edition 2005 betrieben wurde.

Im August 2007 stellte Toshiba mit dem Portégé R500 ein vollwertiges Subnotebook mit einem Gewicht von unter 800 g vor. Den 12″-Bildschirm dieses Modells soll es auch in einer flexiblen und biegbaren Variante geben. In Verbindung mit einer 64 GB Solid-State-Disk (SSD) kann dieses Modell starke Belastungen und Erschütterungen verkraften. Apple stellte im Januar 2008 mit dem MacBook Air ein ultraportables Subnotebook mit einer Bauhöhe von lediglich 0,4 bis 1,94 cm vor (Maße: 32,5 × 22,7 × 1,94 cm, 1,36 kg) vor. Es besitzt ein 13,3″-Display, einen integrierten Akku, fest integriertes RAM und kann ebenfalls mit 64 GB Solid-State-Disk geordert werden. An Anschlüssen ist jedoch lediglich ein USB-Port, ein Kopfhöreranschluss und ein Mini-DVI-Anschluss vorhanden. Die Konnektivität muss per WLAN, Bluetooth oder einem USB-Ethernet-Adapter hergestellt werden.

Seit 2007 gibt es zudem die Unterklasse der Netbooks, bei denen es sich um besonders preisgünstige und minimalistisch ausgestattete Subnotebooks handelt. Ein Beispiel dafür ist der Eee PC, den Asus Ende 2007 vorstellte. Auf diesem Rechner ist die Linux-Distribution Xandros installiert, er ist aber auch mit Windows lauffähig. Dieses Netbook führte schnell die Verkaufsranglisten von großen Internetkaufhäusern an. Allerdings hat es einen im Verhältnis zum Gehäuse sehr kleinen Bildschirm mit 7″ und einer Auflösung von nur 800×480 Pixeln.

Der chinesische Hersteller Lenovo stellte im Frühjahr 2008 das Thinkpad x300 vor, das auf der Technologie der von IBM erworbenen Thinkpad-Patente beruht. Es wird ausschließlich mit einer 64 GB Solid-State-Disk ausgeliefert, was den Einstiegspreis stark in die Höhe treibt, jedoch auch zu verbesserter Laufzeit im Akkubetrieb sowie verringerter Anfälligkeit gegenüber physischen Belastungen führt. Es bietet deutlich mehr Anschlussmöglichkeiten als z. B. das Mac Book Air und kann durch Tausch des optischen Laufwerks gegen einen zusätzlichen Akku sehr lange Betriebszeiten erreichen.

Anfang 2008 kamen auch einige „Mittelklasse“-Subnotebooks auf den Markt, die die Lücke zwischen den knapp ausgestatteten Netbooks und den teuren High-End-Geräten zu schließen versuchen. Hier stehen besonders die osteuropäischen Marken wie die polnischen Hersteller NTT und Aristo in harter Konkurrenz zu asiatischen Herstellern wie Asus.

Zum Seitenanfang



Touchpad

Touchpad, bei ThinkPad-Notebooks UltraNav genannt, nebst TrackPoint (links oben, rot).

Der Begriff Touchpad bzw. Tastfeld bezeichnet eine berührungsempfindliche Fläche, die beispielsweise als Maus- und Tastenersatz in Notebooks meistens unterhalb der Tastatur angebracht sein kann.

Auch bei elektronischen Musikinstrumenten und Effektgeräten kommen Touchpads als Bedienelemente zum Einsatz. Neben der annähernd quadratischen Bauform zur Steuerung in 2 Dimensionen gibt es hier häufig auch eindimensional arbeitende Ribbon Controller, die nach dem gleichen Prinzip funktionieren.

Es gibt unterschiedliche Funktionsweisen.

Moderne Touchpads ermitteln anhand der elektrischen Kapazität die Position des Fingers auf der Oberfläche des Pads und bestimmen somit zum Beispiel den Ort des Cursors (Mauszeigers) auf dem Bildschirm (Desktop). Dies kann durch verschiedene Bauweisen geschehen. Üblicherweise besteht die Oberfläche aus einer Anordnung von vertikalen und horizontalen Elektroden, die ein Gitter bilden. Dieses Gitter ist mit einer isolierenden Schutzschicht überzogen, die dafür sorgt, dass man die Elektroden nicht berührt und der Finger gut über die Oberfläche gleitet. Unterhalb dieses Gitters befindet sich ein Schaltkreis, der ständig die Kapazität zwischen den Elektroden misst. Kommt man nun mit dem Finger, der ebenfalls eine Art Elektrode ist, in die Nähe dieser Anordnung, wird die Kapazität zwischen den Elektroden verändert. Dadurch kann die Position unabhängig von der Stärke des Drucks ermittelt werden. Nach Auswertung wird die Information beispielsweise als Cursorposition an den Computer weitergeleitet. Dies erklärt auch, warum man auf den Mauszeiger nur mit dem Finger Einfluss nehmen kann, nicht jedoch mit dicken Handschuhen, Stiften oder Pflastern am Finger, und weshalb die Stärke des ausgeübten Druckes keinen Einfluss auf die Cursorbewegung hat. Auch kann ein Touchpad nicht mit dem Fingernagel bedient werden, es ist jedoch möglich, anstelle eines Fingers eine Batterie zu verwenden.

Beim Ziehen des Fingers über das Touchpad bewegt sich der Cursor auf dem Bildschirm. Die meisten Touchpad-Treiber werten ein leichtes Tippen des Fingers aus und simulieren dabei einen Klick. Einen Doppelklick erzeugt man konsequenterweise durch zweimaliges Tippen. Hält man nach dem zweiten Tippen den Finger auf dem Touchpad, so kann man Objekte (Symbole) markieren bzw. bewegen (ziehen).

Einige Hersteller reservieren einen oder mehrere Bereiche des Touchpads für oft verwendete Funktionen wie z. B. Bildlauf. Moderne Touchpad-Geräte können mit Multi-Touch Berührungen mit mehreren Fingern registrieren und diese softwareseitig in anwendungsspezifische Befehle transformieren. So kann ein leichtes Tippen mit zwei Fingern ein Kontextmenü aufrufen oder das „Wischen“ mit drei Fingern zum nächsten Bild wechseln. Dabei kann auch die Stärke des Drucks ausgewertet werden, um die Scroll-Geschwindigkeit zu beeinflussen.

Die Technologie des Touchpad lässt sich beim Zeichnen und Malen am Computer mit Hilfe eines Stiftes anwenden. Hierbei ist der Druck des Stiftes entscheidend, da damit analog zu herkömmlichen Techniken über die Dicke des Striches entschieden wird. Interessant dabei ist, dass seltener die Pads das Druckgewicht messen als eher die Stifte selbst. Siehe hierzu Grafiktablett.

Der Einsatz des Touchpad erlaubt es, auf weitere Eingabegeräte wie etwa eine Maus zu verzichten. Aufgrund der kompakten Bauweise können Touchpad-Geräte direkt im Gehäuse von Laptops oder Tastaturen integriert werden. Ihre Nähe zur Tastatur lässt einen schnelleren Zugriff auf den Cursor zu, als z. B. der Griff zur Maus, bei dem die Hand nach einem längeren Weg erst platziert und der Cursor neu positioniert werden muss. Auch müssen keine weiteren Anforderungen wie zusätzliche, plane Oberflächen oder Verkabelung (Maus, externer Trackball), Funkverbindungen oder Stromquellen (kabellose Maus) erfüllt werden, was das Gesamtgewicht reduziert und den mobilen Einsatz dieser Geräte erleichtert.

Bei Touchpads ist oft keine dritte Taste zu finden. Diese ist bei einigen Anwendungen jedoch notwendig. Manchmal wird gleichzeitiges Drücken beider Tasten vom Treiber als Druck der mittleren Taste interpretiert. Abhilfe schafft eventuell ein Treiberupdate, was eine Erkennung des zweiten oder dritten Fingers mitbringt. Ansonsten bleibt nur die Möglichkeit, eine externe Maus zu benutzen.

Es wird oft als störend empfunden, wenn sich das Touchpad unterhalb der Tastatur befindet – vor allem, wenn man gewohnt ist, mit einer Hand zu tippen. Der Handballen erzeugt dann auf dem Touchpad völlig willkürliche Bewegungen und Klicks. Einige Hersteller positionieren das Touchpad daher in einer kleinen Mulde und genau in der Mitte der Tastatur (siehe Bild oben), so dass man es bei normalem zweihändigem Tippen nicht berührt. Verstärkt wird der Nachteil bei Modellen, die ein besonders großes oder schlecht positioniertes Touchpad aufweisen. Als Abhilfe kann man auch das Touchpad deaktivieren und stattdessen eine externe Maus an das Notebook anschließen. Bei vielen neueren Notebooks existiert eine vordefinierte Tastenkombination oder eine extra Taste, um das Touchpad einfach zu (de-)aktivieren. Auch gibt es mittlerweile Touchpadtreiber, die aufgrund des stark unterschiedlichen Verhaltens von Handballen und Finger fähig sind, diese voneinander zu unterscheiden und somit eine eventuell auf dem Touchpad abgelegte Hand zu ignorieren.

Ein weiterer Nachteil ist, dass Schweiß bzw. Feuchtigkeit am Finger die Funktion des Touchpads beeinträchtigen, so dass sich beispielsweise bei hohen Temperaturen die Eingabe schwierig gestalten kann. Außerdem sind Touchpads für schnelle präzise Eingaben, wie sie zum Beispiel bei Spielen gebraucht werden, schlecht geeignet.

Zum Seitenanfang



Xeron

Die Produktpalette umfasst Notebooks sowie diverse Zubehörteile wie externe Festplatten, Dockingstations und USB -Sticks.

Xeron ist ein Unternehmen für die Fertigung kundengerechter Notebooklösungen. Die sogenannte Built-to-Order-Fertigung funktioniert nach dem Baukastenprinzip, welches, basierend auf verschiedenen Grundmodellen, versucht, jeden Ausstattungs- und Anwendungswunsch zu erfüllen.

Angeboten werden so genannte Subnotebooks, 15-Zoll- und 15,4-Zoll-Widescreen-Notebooks sowie 17-Zoll-Widescreen. Als Displays werden TFTs sowie die neuen Glare-Screens verarbeitet.

Xeron vertreibt seine Produkte ausschließlich über Händler. Diesen steht ein Konfigurator zu Verfügung, mit dessen Hilfe sie die Notebooks nach den Kundenwünschen zusammenstellen können. Als Betriebssystem wird Microsoft Windows XP empfohlen, einige Rechner haben auch eine Freigabe für Linux. Zur Zeit werden mit der Firma yellowTAB Treiberlösungen für das Betriebssystems ZETA entwickelt. Durch sie soll die erstmalige volle Unterstützung aller Komponenten eines Notebooks durch zeta erreicht werden.

Eine Software-Eigenentwicklung des Unternehmens ist der Xeronetzmanager. Dieser ermöglicht unter einer einheitlichen Benutzeroberfläche die Einwahl in die unterschiedlichen Anbindungen via Modem, ISDN, LAN, WLAN, GPRS oder UMTS. Die benötigten Parameter werden im Hintergrund auf die entsprechende Verbindung eingestellt, womit die jeweiligen Systemkonfigurationen der Schnittstellen vermieden werden.

Geschäftsführer ist Diplom-Ingenieur Wieland Heß.

Zum Seitenanfang



Banghó

Banghó ist eine argentinische Computerfirma, die PCs, Notebooks, Monitore und Computerzubehör herstellt. Banghó wurde im Jahre 2002 gegründet und hat sich seitdem zur größten argentinischen Computerfirma entwickelt. Hergestellt werden die Produkte im eigenen Werk in Buenos Aires. Banghó hält einen Marktanteil von 8% am nationalen Absatz von Notebooks (2008).

Zum Seitenanfang



ThinkPad

IBM ThinkPad R51

ThinkPad ist der Markenname eines tragbaren Computers (Notebook) und stammt ursprünglich von IBM. Im Frühjahr 2005 verkaufte IBM die PC-Sparte an den chinesischen Computerkonzern Lenovo und damit u. a. auch den Namen ThinkPad. Lenovo ist berechtigt, ThinkPads mit dem Namen IBM herzustellen, verzichtet jedoch seit Ende 2007 darauf.

Grund für den Verkauf an einen chinesischen Hersteller war unter anderem ein Einfuhrverbot in die Volksrepublik China. Lenovo konnte als chinesischer Hersteller den chinesischen Markt mit ThinkPads versorgen und seinen Umsatz erheblich steigern, was schnell zur Unabhängigkeit vom Markennamen IBM führte.

Der Name ist auf ein kleines, ledernes Notizbuch zurückzuführen, welches jeder IBM-Mitarbeiter bei der Einstellung ausgehändigt bekam. Es hatte den Aufdruck Think und Notizbücher heißen auf Englisch Notepad. Diese beiden Wörter hat man zusammengezogen zu ThinkPad.

Das Design der ersten ThinkPads wurde im Wesentlichen vom Designer Richard Sapper beeinflusst und am IBM-Designcenter in Yamato in Japan erarbeitet. Die klaren, schwarzen Linien der ThinkPads waren inspiriert vom Shōkadō bentō, einer traditionellen, schwarz lackierten japanischen Essensbox. Dieses Design der ThinkPads hat sich in den Jahren seit ihrem Erscheinen 1992 kaum verändert und konnte somit zu einem Markenzeichen einer konservativen und auf Wertbeständigkeit achtenden Firmenphilosophie werden. IBM garantiert die Ersatzteillieferung für alle ThinkPad-Modelle für mindestens fünf Jahre. Da sich das Design der Geräte seit ihrer Einführung kaum verändert hat, besitzen sie einen hohen Bekanntheitsgrad. Ein besonderes Merkmal des Designs stellen die widerstandsfähigen, aus Edelstahl oder – bei den teureren Klassen – aus einem Titan-Magnesium-Verbundwerkstoff gearbeiteten Notebookgehäuse dar, welche zur allgemein hohen Robustheit beitragen. Mit dem Modell 701 aus dem Jahre 1996 ist ein ThinkPad zu Austellungszwecken in die Sammlung des New Yorker Museum der modernen Künste (Museum of Modern Art) aufgenommen worden.

Die ersten ThinkPads, die auf der Computerbörse Comdex im Jahre 1992 vorgestellt wurden, hatten in Anlehnung an die Modellbezeichnung der Fahrzeuge von BMW die 3xx, die 5xx und die 7xxer Reihe, in welcher die 3er die Einstiegsklasse, die 5er die Mittelklasse und die 7er die Luxusklasse darstellten. Mittlerweile haben Buchstaben die Modellbezeichnung übernommen, siehe unten.

Wie auch bei großen externen Tastaturen sind die Funktionstasten F1–F12 bei ThinkPads in Viererblöcke unterteilt. Eine Besonderheit ist die Anordnung der Hotkey-Kombination zum Einschalten des ThinkLights (Tastaturbeleuchtung): Die Tastenkombination dafür ist so angeordnet, dass sie auch im Dunkeln zu finden ist; die beiden Tasten hierfür befinden sich in der linken unteren und rechten oberen Ecke.

Ebenso der TrackPoint: Der Trackpoint ist ein kleiner Stift, der in der Mitte der Tastatur – zwischen den Tasten b, g und h – in die Tastatur eingelassen ist und die Maus ersetzt. So ist es möglich, in der Zehn-Finger-Haltung mit dem Zeige- oder dem Mittelfinger die Maus zu bewegen und mit den Daumen die Maustasten zu bedienen. Bei sonst üblichen Touchpads muss dazu die Hand von der Tastatur genommen werden. Dieser Trackpoint sticht als roter Punkt auf der schwarzen Tastatur und dem schwarzen Gehäuse hervor und wurde zu einem Erkennungsmerkmal für ThinkPads. Es gibt auch ThinkPad-Modelle (z. B in der X-Baureihe) die komplett ohne Touchpad, nur mit TrackPoint, verkauft werden.

Eine weitere Besonderheit der Tastatur ist bei neueren Modellen die blaue ThinkVantage-Taste (früher Access IBM). Beim Drücken der Taste wird ein Programm aufgerufen, das Hilfefunktionen on- und offline anbietet. Beispielsweise kann das ThinkPad über diese Tasten/Programmkombination wieder in den Auslieferungszustand versetzt werden (Worst-Case-Szenario). Diese Funktion ist nicht zu verwechseln mit dem Windows-eigenen Wiederherstellungspunkt, da es unabhängig vom Betriebssystem ist und auch bei dessen Ausfall noch funktioniert.

Die Tastatur selbst ist spritzwassergeschützt versiegelt und liegt in einer wasserdichten Schale, neuere Geräte besitzen sogar Ablaufkanäle. Seit der T6*-Serie enthält die Tastatur auch Windowstasten. Die Tastaturblöcke selbst sind zusätzlich farblich getrennt nach Funktionstasten, Entertasten, Tasten zum Vor- und Zurückblättern und restlichen Tasten.

Die Festplatte im UltraBay hängt am selben IDE-Controller wie die fest eingebaute Platte, somit besteht keine besondere Limitierung hinsichtlich Bootfähigkeit, Kapazität, etc. Es handelt sich um eine handelsübliche 2,5-Zoll-Festplatte, die lediglich in einen speziellen UltraBay-Rahmen verschraubt wird, um in den UltraBay-Wechselschacht geschoben werden zu können. Der Wechselschacht ist hot swappable, das heißt der Austausch der Komponenten kann während des laufenden Betriebes geschehen und diese werden sogleich erkannt, das Notebook muss hierzu also nicht neu gestartet werden. Wenn jedoch das aktive Betriebssystem auf derjenigen Festplatte installiert ist, die im UltraBay steckt, sollte dies vermieden werden. Das Travel Cover ist ein leichter Plastik-Dummy, der anstelle eines UltraBay-Gerätes verwendet wird. Damit kann das ohnehin geringe Gewicht weiter verringert werden, falls unterwegs kein UltraBay-Gerät benötigt wird. Mit dem Adapter für serielle und parallele Anschlüsse (Ultra Slim-Bauform) ist es möglich, ThinkPads der T6x-Baureihe um eine serielle RS-232- und eine parallele IEEE 1284-Schnittstelle zu erweitern. Gerade bei Wartungstechnikern von Industrieanlagen ist diese Anschlussart sehr gefragt.

Zu den Besonderheiten zählt das ThinkLight, ein kleines LED-Licht im Displaydeckel. Es ermöglicht die Benutzung der Tastatur auch im Dunkeln. Unter Linux kann das ThinkLight mittels thinkpad-acpi (vormals ibm-acpi) per Software angesteuert werden. Anwendungen sind beispielsweise die Signalisierung eingehender Instant-Messenger-Nachrichten (Gaim und Kopete) oder Musikvisualisierung über das rocklight-Plugin von Xmms, das die LED im Takt der Musik blinken lässt.

Bis zur Übernahme von IBMs Notebooksparte durch Lenovo und dem Erscheinen der Z-Reihe im Jahr 2005 verzichteten alle ThinkPad-Modelle auf die drei Windowstasten. Durch diesen Verzicht stand mehr Platz für die angrenzenden Strg- und Alt-Tasten zur Verfügung.

Als Schutz bei Stürzen haben alle ThinkPads der T-, R-, Z- und X-Serie (T ab T41, R ab R50, X ab X40; ausgenommen die „e“-Modelle der R-Serie) einen APS (Active Protection System) genannten Bewegungssensor, der den Schreib-/Lesekopf der Festplatte in Parkposition fährt, wenn Beschleunigungen registriert werden, die zu einem Head-Crash führen könnten.

Viele ThinkPads verfügen über eine ESS (Embedded Security Subsystem) genannte Sicherheitslösung, die auf einem TCG-Chip basiert, mit dem Daten in Echtzeit verschlüsselt werden können und nur mehr in Notebooks mit ESS und dem erforderlichen Passwort entschlüsselt werden können. Der Security-Chip entspricht bei allen neueren Modellen der Trusted Platform Module Spezifikation 1.2 und kann daher von Windows Vista für dessen BitLocker Laufwerksverschlüsselung genutzt werden. Der Chip ist im BIOS deaktivierbar, da er unter Umständen Rückschlüsse auf die Identität des ThinkPads erlaubt.

Zu den Sicherheitsmerkmalen von ThinkPads zählen auch die als kaum knackbar geltenden BIOS-Passwörter. Um diese Passwörter zu löschen, reicht bei anderen Notebooks oft das kurze Entfernen der CMOS-Batterie von der Hauptplatine (mainboard); bei ThinkPads ist dies zwecklos, sie müssen zu Lenovo eingesandt werden bzw. die Hauptplatine muss gewechselt werden. Es besteht allerdings die Möglichkeit, den BIOS-Chip auszulöten und durch einen anderen, nicht gesperrten, zu ersetzen. Allerdings erfordert das fachgerechte Austauschen des BIOS-Chips einen hohen Aufwand und viel Erfahrung im praktischen Umgang mit Mikroelektronik, um nicht den BIOS-ROM selbst oder die Hauptplatine mit ihren angrenzenden Komponenten zu beschädigen. Absolute Sicherheit vor kompromittierenden Angriffen kann daher nicht gewährleistet werden, die Hürde wurde im Falle der ThinkPads – gemessen an seinen Mitbewerbern – allerdings hoch gesetzt.

Alle neueren ThinkPad-Modelle haben eine HPA (Hidden Partition Area), dies ist eine vom BIOS versteckte (engl. hidden) Partition, die daher von Betriebssystemen nicht erkannt wird. Auf dieser Partition befinden sich Daten, mit deren Hilfe die Software des ThinkPads per Knopfdruck wieder in ihren Auslieferungszustand gebracht werden kann. Die Funktion von Recovery-CDs wird durch diese HPA übernommen. Die Funktion kann im BIOS deaktiviert werden, um Speicherplatz zu gewinnen. Im Falle der Installation einer Retail-Windows-Version können sämtliche Treiber und Tools, die im Lenovo-Preload enthalten sind, auch von der Webseite des Herstellers heruntergeladen werden.

Einige neuere Modelle der T-, Z- und X-Serie (T42, T43, T60, T61, X41 und X60, Z60m(s)) verfügen optional über einen integrierten Fingerprint-Reader, der mittels Fingerabdruck zur Autorisierung des Nutzers beim Anmelden am System oder bei Webseiten verwendet werden kann.

ThinkPads haben sich dank guter Treiberverfügbarkeit als die am besten mit alternativen Betriebssystemen wie zum Beispiel Linux und OpenBSD zusammenarbeitenden Notebooks etabliert. Sogar für spezielle Hardware wie den eingebauten Fingerabdruckleser gibt es stabile Treiber. Ein Betrieb als Dual-Boot-System mit Windows und Linux ist auf allen ThinkPads problemlos möglich.

Etwas problematischer ist die Hardware-Unterstützung für 3D-Grafik (z. B. OpenGL) bei nVidia- und ATI-Grafikchips, da die Treiber hierfür proprietärer Code der Grafikchiphersteller sind – und nicht mit dem gleichen Elan entwickelt werden wie für Windows. Bei Modellen mit integrierter Intel-Grafik sind die Open-Source-Treiber jedoch sehr ausgereift und bereiten keine Probleme. In nächster Zeit wird sich die Lage bei ATI-Grafikchips wahrscheinlich deutlich verbessern, da dieser Hersteller seit Mitte 2007 die Entwicklung eines offenen Treibers unterstützt.

Beim Kauf ist außer Windows auf einer speziellen Service-Partition (die ca. 5 GB der Festplatte belegt) ein Rettungssystem von IBM installiert. Dieses ist mit Vorsicht zu genießen: Während ein Online-Treiber-Update unter Windows sehr gut funktioniert, kann dieser unter dem Rettungssystem zur vollständigen Wiederherstellung des Ausgangszustandes führen – andere Betriebssysteme sind dann mitsamt ihren Partitionen vollkommen verschwunden.

Das Modell 750 wurde im Jahre 1993 an Bord des Space Shuttle Endeavour eingesetzt. Seitdem waren insgesamt 54 ThinkPads bei verschiedenen Space-Shuttle-Missionen mit an Bord der Raumfähren, meist Modelle der 755er und 760er Reihe. Auch auf der russischen Raumstation MIR wurden seit Februar 1999 ThinkPads benutzt, einschließlich der 750er und 770er Reihe. ThinkPads sind die einzigen Notebooks, die für Langzeitflüge der ISS (International Space Station) zertifiziert sind. Im Jahre 2003 ersetzte das A31p die bis dahin in der bemannten Raumfahrt benutzten älteren ThinkPad-Modelle der Siebenhunderter-Reihe.

Hinsichtlich der Abgrenzung Lenovos von IBM und mit Sicherheit auch aufgrund eines leichteren Überblicks werden die neuesten Thinkpadmodelle mit neuen Modellbezeichnungen versehen. Statt einer zweistelligen Modellnummer werden nun dreistellige Nummern eingeführt, die nach der Displaygröße gehen (14,1 Zoll= 400). Endungen wie „p“ und „e“ fallen weg.

Das „(xx)“ hinter dem Großbuchstaben steht für eine zweistellige Modellnummer. Die i-Serien haben vierstellige Modellnummern. Die Modellbezeichnungen von einigen Notebooks der R- und T-Serie enden mit einem „p“ (z. B. T41p), was auf eine CAD-zertifizierte Grafikkarte hinweist. Die Endung „e“ (z. B. R50e) weist auf eine günstigere Ausstattung hin. Das „e“ steht für „economy“, das „p“ für „performance“.

Zum Seitenanfang



Source : Wikipedia