Nordrhein-Westfalen

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Geschrieben von tron 01/03/2009 @ 03:00

Tags : nordrhein-westfalen, deutschland, regionalsport, sport

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Heute in Nordrhein-Westfalen meist strahlend sonnig - Bild.de
Bochum (dpa/lnw) - Heute scheint in Nordrhein-Westfalen verbreitet die Sonne, besonders am Vormittag ist es häufig wolkenlos. Am Nachmittag bilden sich vor allem über dem Bergland ein paar Quellwolken, der Tag geht aber überall trocken und sonnig zu...
(ddp-Infokasten) Die Europawahl am 7. Juni in Nordrhein-Westfalen - Ad-Hoc-News (Pressemitteilung)
Düsseldorf (ddp-nrw) Bei der Europawahl am 7 Juni treten in Nordrhein-Westfalen mehr Parteien als bei der letzten EU-Wahl an Insgesamt werden die Wähler 31 Parteien auf den Stimmzetteln finden. Düsseldorf (ddp-nrw). Bei der Europawahl am 7....
Nordrhein-Westfalen droht stärkster Stellenabbau - Frankfurter Allgemeine Zeitung
Von Sven Astheimer 28. Mai 2009 Trotz flächendeckender Kurzarbeit rechnet die Bundesagentur für Arbeit damit, dass die Arbeitslosigkeit in naher Zukunft erheblich steigen wird. "In den kommenden Monaten ist mit einer deutlichen Verschlechterung der...
Nordrhein-Westfalen verschiebt Entscheidung über Opel-Bürgschaft - PR-Inside.com (Pressemitteilung)
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Nordrhein-Westfalen: Kommunalwahlen 2009 dürfen am 30.08.2009 ... - anwalt.de
(Val) Die nordrhein-westfälischen Landesverbände der SPD und des Bündnis 90/Die Grünen müssen hinnehmen, dass die Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen am 30.08.2009 stattfinden. Der Landesverfassungsgerichtshof (VerfGH) hat ihren Antrag gegen die...
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Bochum (dpa/lnw) - Heute scheint nach der Auflösung von Wolkenresten tagsüber bei einigen Schleierwolken und harmlosen Quellwolken vielerorts die Sonne. Einzelne Schauer sind noch am ehesten am Morgen im Rothaargebirge möglich, meist bleibt es aber...
Wissenschaftsrat spricht sich für die Förderung von zwei neuen ... - Informationsdienst Wissenschaft (Pressemitteilung)
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Landespersonalvertretungsgesetz (Nordrhein-Westfalen)

Das Personalvertretungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (Landespersonalvertretungsgesetz - LPVG) ist die landesrechtliche Bestimmung zur Mitbestimmung im öffentlichen Dienst in NRW. Es regelt die Bildung und die Wahl der Personalvertretungen (Personalräte und Stufenvertretungen, wie: Hauptpersonalräte, Gesamtpersonalräte sowie Jugend- und Auszubildendenvertretungen) und ihre jeweiligen Befugnisse.

Das LPVG umfasst die Dienststellen des Landes (also z.B. Ministerien, Bezirksregierungen, Landesmittel- und Landesunterbehörden wie Finanzämter, Gerichte und Staatsanwaltschaften, Polizeidienststellen, Schulen und Hochschulen), der Gemeinden und Gemeindeverbände in NRW und der sonstigen der Landesaufsicht unterstehenden Körperschaften, Anstalten und Stiftungen öffentlichen Rechtes (z.B. Deutsche Rentenversicherung Land, Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, Rundfunkanstalten). Von allen Personalvertretungsgesetzen in Deutschland betrifft das LPVG NRW die meisten Beschäftigten des öffentlichen Dienstes.

Im öffentlichen Dienst in NRW wurde erstmals aufgrund des Kontrollratsgesetzes Nr. 22 durch die „Betriebsvereinbarung der Landesregierung“ vom 17. März 1948 (MBl. 1949, 738) eine Mitbestimmung etabliert. Diese umfasste bereits umfangreiche Beteiligungsrechte. In gesetzlicher Form wurden die Mitbestimmungsrechte erstmals durch Gesetz vom 28. Mai 1958 festgelegt und durch die Gesetze vom 3. Dezember 1974 und vom 18. Dezember 1984 wesentlich erweitert. Insbesondere die letztgenannte Novelle führte weitgehende Mitbestimmungstatbestände in Fragen der Technologieeinführung ein, wie sie in anderen Personalvertretungsgesetzen nicht bekannt waren.

Das LPVG wurde durch Beschluss des Landtags vom 19. September 2007 erheblich geändert. Nach den Begründungen der Landesregierung verstehen sich die Änderungen als Teil des „Bürokratieabbaus“ und der Verstärkung des Direktionsrechtes der Dienststellenleitung.

Zahlreiche Beteiligungstatbestände wurden (wieder) abgeschafft, z.B. bei behördeninternen Umsetzungen, Abmahnungen, Auflösungsverträgen, amtsärztlichen Untersuchungen, externen Begutachtungen und Privatisierungen sowie bei der Einführung von Technologien. Bei weiteren Beteiligungstatbeständen wurde das Letztentscheidungsrecht der paritätisch besetzten Einigungsstelle in eine Empfehlung an den Dienststellenleiter umgewandelt.

Die Gesetzesreform erfolgte gegen erhebliche Widerstände aus der Mitarbeiterschaft des öffentlichen Dienstes (u.a. mehrere Großdemonstrationen insbesondere vor dem Landtagsgebäude), der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes innerhalb des DGB und des dbb sowie der Oppositionsparteien im Düsseldorfer Landtag.

Die Änderungen des LPVG traten am 17. Oktober 2007 in Kraft.

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Polizei Nordrhein-Westfalen

BK 117 B2 der Polizei Nordrhein-Westfalen

Die Polizei Nordrhein-Westfalen ist die Landespolizei des deutschen Landes Nordrhein-Westfalen mit 47 Polizeibehörden, 3 Landesoberbehörden (LKA, LZPD und LAFP) und etwa 50.000 Beschäftigten.

Oberste Landesbehörde für die Polizei Nordrhein-Westfalen ist das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Polizei ist zweistufig aufgebaut. Die Basis bilden 47 Kreispolizeibehörden (KPB), wobei die KPB der kreisfreien Städte Polizeipräsidien sind. Die fünf Bezirksregierungen führten bis 30. Juni 2007 in ihrem Zuständigkeitsbereich die Aufsicht über die Kreispolizeibehörden. Die Autobahnpolizei gehörte bis 31. Dezember 2006 zu den Bezirksregierungen, wurde dann den fünf Polizeipräsidien Köln, Bielefeld, Münster, Dortmund und Düsseldorf zugeschlagen.

Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Düsseldorf (Völklinger Str. 49) ist mit über 900 Mitarbeitern eine übergeordnete Kriminalpolizei des Landes. Seit 1978 stellt das LKA die Geschäftsführung des „Beraterteams für Fälle schwerster Gewaltkriminalität“ des Bundes und der Länder sowie seit 2004 die Geschäftsführung des „European Network of Advisory Teams – EuNAT“. Es betreibt ferner seit 1991 für alle Polizeien der Länder und des Bundes die Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS). Sowohl die Beratergruppe, als auch die ZIS wurden mit Wirkung zum 1. Juli 2007 in das neue LZPD NRW verlagert.

Am 1. Juli 2007 wurde das LZPD NRW als neue Landesoberbehörde gegründet. Wesentliche Teile der damaligen ZPD wurden mit diversen Aufgaben der Bezirksregierungen und Einsatzangelegenheiten des LKA NRW ergänzt. Zum Zeitpunkt dieser Neugründung waren 1022 Mitarbeiter beim LZPD beschäftigt, davon 62 bei der Polizeifliegerstaffel und mehr als 600 Mitarbeiter im Haupthaus in Duisburg. Die Funktion "Direktor des LZPD" ist nach der Besoldungsgruppe B 3 bewertet. Die Funktion wird mit einem Polizeivollzugsbeamten besetzt.

Das LZPD bietet mit seinen fünf Abteilungen den Kreispolizeibehörden jegliche Form von Unterstützung. Ob es sich um Kräfte- oder Einsatzkoordinierung bei besonderen Einsatzlagen und die dazu erforderliche Spezialausrüstung handelt oder es um die Beschaffung von Uniformen, Waffen, Streifenwagen, Computern und sonstiger Ausstattung jeglicher Art handelt. Es ist weiterhin zuständig für die freie Heilfürsorge sowie für die Wartung und Reparatur von eingesetzter Kfz- und Waffentechnik.

So gewährleistet die Landesleitstelle des LZPD mit Sitz in Neuss die behördenübergreifende Koordination von Einsatzkräften ebenso wie das zentrale Management von Kommunikationsvorgängen, z. B. durch das Schalten von Funk- und Telefonkonferenzen. Durch die behördenübergreifende Koordination, z. B. bei sog. Ringalarmfahndungen, sichert sie eine schnelle und effektive Zusammenarbeit aller nordrhein-westfälischen Kreispolizeibehörden. Sie ist zudem Landes- und Nationale Meldestelle für den Verkehrswarndienst. Durch die an die Landesleitstelle angebundene Kommunikationszentrale erfolgt die Steuerung ankommender und ausgehender Nachrichten für die gesamte Behörde. Daneben ist sie für die landesweite Koordinierung von Einsatzkräften, insbesondere der Bereitschaftspolizei, der Landesreiterstaffeln und der Spezialeinheiten sowie des Einsatzes der Fluggeräte zuständig. Bei der Bewältigung von besonderen Einsatzlagen unterstützt sie Polizeibehörden durch die Beratergruppe für Fälle schwerster Gewaltkriminalität.

Das LZPD hat sich aus seinen Vorgängerbehörden und Einrichtungen stetig weiterentwickelt. 1989 wurde aus dem damaligen Fernmeldedienst (FMD) des Landes NRW und der damaligen Datenverarbeitungsabteilung 4 des Landeskriminalamtes NRW eine neue Einrichtung, die Zentralen Polizeitechnischen Dienste NRW (ZPD NRW) gegründet. Im Juli 2007 entstanden aus den ZPD NRW und der erneut vom LKA NRW ausgegliederten Abteilung 4 sowie aus weiteren Teilen der Bezirksregierungen das neue Landesamt. Bis zum 30. Juni 2007 gehörte die Polizeifliegerstaffel ebenfalls organisatorisch zum LKA NRW, durch die Neuorganisation der nordrhein-westfälischen Polizei wurde sie dann in das LZPD integriert.

Das LZPD bietet neben der Polizeiarbeit in Duisburg eine Berufsausbildung zum Mechatroniker, zum Systeminformatiker (Funktechnische Systeme), Elektroniker für Geräte und Systeme sowie in den verschiedenen Liegenschaften die Berufsausbildung zum Kfz-Mechatroniker und zum Büchsenmacher an.

Vormals Hubschrauberstaffel Rheinland u. Westfalen, heißt die fliegende Einheit seit 1998 Polizeifliegerstaffel NRW. Standorte sind zwei Flugeinsatzgruppen in Dortmund und Düsseldorf mit eigener Luftfahrzeugwerft und Pilotentrainingsstätte. Als Einsatzmittel betreibt die Staffel zwei Transporthubschrauber vom Typ Eurocopter 155, fünf so genannte Alarmhubschrauber MBB BK 117, die sich mit Suchscheinwerfern, Wärmebild- u. Videotechnik ausrüsten lassen, sowie zwei Beobachtungsflugzeuge Cessna 182 Skylane.

Zur Bereitschaftspolizei gehören drei Abteilungen, drei Technische Einsatzeinheiten (TEE) und 18 Einsatzhundertschaften. Letztere sind auf 14 Polizeipräsidien verteilt. Insgesamt gehören der Bereitschaftspolizei 2400 Mitarbeiter an.

Die für die Wasserschutzpolizei organisatorisch zuständige Behörde ist das Polizeipräsidium Duisburg. Das ehemalige Wasserschutzpolizeipräsidium liegt an der Moerser Straße 217–219. Die WSP hatte vor der Neuorganisation und Eingliederung in das PP Duisburg 295 Mitarbeiter und verfügt derzeit über 24 Boote. Es bestehen folgende Dienststellen: Die Wasserschutzpolizeihauptwache Duisburg, die Wasserschutzpolizeiwachen Bergeshövede, Bonn, Datteln, Düsseldorf, Emmerich am Rhein, Essen, Köln, Minden, Münster, Wesel und die Zentrale Kriminalitätsbekämpfung (ZKB). Der Zuständigkeitsbereich umfasst vor allem den Rhein, die Weser, die Ems, die Ruhr bis Essen und die Norddeutschen Kanäle.

Die beiden Landesreiterstaffeln („Rheinland“ und „Westfalen“) verfügen über 40 durch Leasing finanzierte Polizeipferde. Die Dienststellen haben zusammen eine Stärke von 50 Polizeibeamten. Die Staffel "Rheinland" ist dem Polizeipräsidium Düsseldorf und die Staffel "Westfalen" ist dem Polizeipräsidium Dortmund angegliedert. Die Staffeln werden von je einem Polizeihauptkommissar geführt. Diese Leitungsfunktion kann bis zur Besoldungsgruppe A 12 besetzt werden.

Die Ausbildung von Polizeivollzugsbeamten des mittleren Dienstes fand zuletzt 2001 beim damaligen Institut für Aus- und Fortbildung der Polizei Nordrhein-Westfalen (IAF NRW), dem heutigen Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten (LAFP) mit Hauptsitz in Selm-Bork statt. Weitere Polizeiausbildungsinstitute (PAI) für den mittleren Dienst waren das PAI „Erich Klausener“ in Schloß Holte-Stukenbrock, das PAI Brühl sowie das PAI Linnich, welches am 31. Dezember 2007 geschlossen wurde. Die Behörde betreibt nur noch Fortbildung. An der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen findet die theoretische Ausbildung für den gehobenen Polizeivollzugsdienst statt.

Weitere Aufgaben des LAFP NRW sind die Beratung der Polizeibehörden und –einrichtungen (z. B. bei der Personalentwicklung) und deren Unterstützung. Weitere besondere Dienstleistungen für die Polizei NRW sind Werbung und Auswahl für Einstellungen in den Polizeidienst des Landes NRW.

Als zentrale Hochschule für die Aus- und Fortbildung des höheren Dienstes der Polizeien des Bundes und der Länder hat die Deutsche Hochschule der Polizei (DHPol) ihren Sitz in Münster, im südlichen Ortsteil Hiltrup.

Die Vorläufereinrichtungen der 2006 gegründeten DHPol, das Polizeiinstitut Hiltrup und die Polizei-Führungsakademie waren an diesem Standort bereits seit Mitte der 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts ansässig.

Die Hochschule soll sich zum wichtigsten Forum zwischen Wissenschaft und Praxis zur Diskussion polizeilicher Fragen in Deutschland entwickeln.

Für den Bereich der Gefahrenabwehr ergeben sich die Eingriffsbefugnisse der Polizei aus dem Polizeigesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (PolG NRW). Die Ermächtigung für das Einschreiten im Bereich der Strafverfolgung ergibt sich aus der deutschen Strafprozessordnung (StPO).

Am 8. Dezember 2008 stellte Nordrhein-Westfalens Innenminister Dr. Ingo Wolf der Öffentlichkeit die zukünftige blaue Uniform der Landespolizei vor und gab somit den offiziellen "Startschuss". Zuvor testeten über 10 Monate 1369 Polizeibeamte in den Behörden Bielefeld, Krefeld und Mettmann die neue Uniform auf ihre Praxistauglichkeit. Das neue Uniformmodell sieht zwei Variationen vor, eine für den Innendienst und repräsentativen Außendienst (Bürodienstuniform) und eine für den Außendienst (Wachdienstuniform).

Bis März 2009 wird nun eine europaweite Ausschreibung der Uniformteile erfolgen, von März bis Mai 2009 soll die Auswertung der Angebote und ein entsprechender Auftragszuschlag erfolgen, von Mai bis Oktober 2009 sollen von der beauftragten Firma die ersten Uniformteile ausgeliefert werden und ab Dezember 2009 sollen nacheinander alle Polizeibehörden sowie die Landesämter für Aus-, Fortbildung und Personalangelegenheiten mit der neuen blauen Uniform ausgestattet werden.

Die Polizei NRW nutzt als Dienstfahrzeuge überwiegend Fahrzeuge der Marke Volkswagen, Ford und Opel. Vereinzelt kommen auch Fahrzeuge anderer Hersteller wie zum Beispiel Toyota und Mercedes-Benz zum Einsatz.

Aktuelle Streifenwagen sind Opel Vectra, VW Passat und VW T5.

Die Bereitschaftspolizei nutzt unter anderem Fahrzeuge der Marken BMW, Fiat, Ford, Land Rover, Mercedes-Benz, Opel und Volkswagen.

Im Zuge der Farbumstellung werden neue Fahrzeuge in der Farbgebung blau-silber bzw. blau-weiß beschafft. Die ersten blau-silbernen Streifenwagen wurden, im Rahmen der offiziellen Vorstellung der neuen Uniform durch den Nordrhein-Westfälischen Innenminister Dr. Ingo Wolf, am 8. Dezember 2008 der Polizei übergeben.

Bis 2004 trugen alle Streifenwagen die Kennzeichen der zuständigen Stadt (z. B. DU - (X)XXXX) oder des zuständigen Landkreises (z. B. WES - (X)XXXX). Standardmäßig wurden die Anfangszahlen 3XXXX bzw. 38XXX (Abweichungen möglich) vergeben. Seit 2004 wurden die geleasten Streifenwagen auf das einheitliche Kennzeichen NRW 4 - XXXX umgerüstet (siehe Bild). Die „4“ im Kennzeichen steht für die Zuständigkeit des Innenministeriums. Bei gekauften Fahrzeugen wurde weiterhin das alte Kennzeichen verwendet.

Ab September 2007 werden neue Fahrzeuge mit dem Kennzeichen NRW 4–XXXX zugelassen. Der Hintergrund für diese Änderung war die Abschaffung der Behördenkennzeichen zum 1. März 2007.

Bis zum Jahr 2010 sollen alle Beamten des mittleren Dienstes in den gehobenen Dienst befördert worden sein. Dies bedeutet, dass Schulterklappen mit grünen Sternen, bzw. im Rahmen der Umstellung auf die neue blaue Uniform, Schulterklappen mit blauen Sternen ganz von der Bildfläche der Polizei NRW verschwinden werden.

Standard-Pistole der Polizei NRW ist die Walther P99 DAO. Das Vorgängermodell der Walther P99 DAO ist die P6 (zivile Bezeichnung: SIG Sauer P225), welche von SIG Sauer produziert wurde.

Die Polizei NRW betreibt eine Internetwache, bei der Onlineanzeigen erstattet werden können.

Das Landespolizeiorchester mit Sitz in Wuppertal ist organisatorisch dem Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW zugeordnet.

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Neuapostolische Gebietskirche Nordrhein-Westfalen

Die Neuapostolische Gebietskirche Nordrhein-Westfalen ist ein Verwaltungsbezirk der Neuapostolischen Kirche der den Großteil Nordrhein-Westfalens (ohne Siegen und Siegerland) und Teile des nordwestlichen Niedersachsens umfasst. Die neuapostolische Gebietskirche NRW ist nach Mitgliedern die zweitgrößte Gebietskirche in Deutschland und in Europa.

Die Gebietskirche Nordrhein-Westfalen wurde bereits 1872 durch die Ordination des Apostel Menkhoff zu einer eigenen Gebietskirche. Friederich Wilhelm Menkhoff war hier ab 1867 im Auftrag der niederländischen "Apostolischen Zending" unter Apostel Friedrich Wilhelm Schwarz als Sendungs-Evangelist und später als "Engel" tätig und hatte etliche Gemeinden gegründet, vor allem im Raum Bielefeld.

Im Laufe der Jahren entstanden von Bielefeld ausgehend in Westfalen und im Ruhrgebiet neuapostolische Gemeinden. Auch im Rheinland entstanden ab 1890 neuapostolische Gemeinden. Nach 1905 entwickelte sich das ostwestfälische Quelle zu einem Zentrum des neuapostolischen Glaubens, der nunmehrige Stammapostel Niehaus hatte dort seinen Wohnort und auch die Verwaltung der weltweiten Neuapostolischen Kirche war hier angesiedelt.

Aufgrund des starken Wachstums der Kirche auf dem Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalen wurde in zwei Gebietskirchen geteilt. Um 1920 gab es einen Apostelbezirk Düsseldorf, welcher zunächst von Apostel Paul Dach geleitet wurde. Daneben bestand der Apostelbezirk Bielefeld bzw. später Dortmund.

In Folge der sog. Botschaft des Stammapostels Bischoff und davon abweichender Auffassungen der Apostel des Düsseldorfer Bezirks Kuhlen, Dunkmann und Dehmel, kam es zu Spannungen innerhalb der neuapostolischen Gebietskirche des Rheinlandes und schließlich 1955 zu einem Ausschluss der Düsseldorfer Apostel aus der Neuapostolischen Kirche. Im Rahmen dieses Ausschlusses spalteten sich viele Gemeinden des Rheinlandes und es kam zur Gründung der Apostolischen Gemeinschaft. Wegen der Spaltung hatte die Neuapostolische Kirche dort einen starken Mitgliederschwund zu verzeichnen und wurde als selbstständige Gebietskirche aufgelöst und dem damaligen "Apostelbezirk Dortmund" angegliedert. Somit hat die Gebietskirche NRW 1955 ihre heutige Form gefunden.

Als 1960 der damalige Bezirksapostel Schmidt zum Stammapostelamt berufen wurde, wurde Dortmund auch bis 1975 Sitz der Neuapostolischen Kirche International.

In Bielefeld findet sich eine neuapostolische Hostienbäckerei, die alle neuapostolischen Gemeinden Europas mit Hostien beliefert. Dortmund ist der Sitz der neuapostolischen Hilfswerks "NAK-karitativ" . Ein weitere, bislang deutschlandweit einzigartige Einrichtung ist das neuapostolische Seniorenzentrum in Fröndenberg.

Im Januar 1955 wurden die Apostelbezirke Westfalen und Rheinland wieder vereinigt.

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Source : Wikipedia