Nokia

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Geschrieben von bishop 26/03/2009 @ 22:14

Tags : nokia, telekommunikation, wirtschaft, navigation, digital entertainment, high-tech, handys, smartphones, elektronik

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Nokia

Nokia Connecting People.svg

Nokia ist ein Telekommunikationskonzern mit Hauptsitz im finnischen Espoo, der vor allem als weltgrößter Mobiltelefon-Hersteller bekannt ist. Außerdem ist das Unternehmen Anbieter von Konsumartikeln wie Set-Top-Boxen sowie von Geräten für Breitband-, IP- und mobile Netzwerke. Nokia ist zudem ein Zulieferer der Automobilindustrie und liefert z. B. Lautsprecher für diverse Automarken (u. a. BMW und Audi).

Nach der Februar-2008-Studie (bezogen auf das Jahr 2007) von Gartner Inc. besitzt Nokia einen weltweiten Marktanteil von 37,7 % im Mobiltelefonbereich und liegt damit vor Sony Ericsson (8,8 %), Samsung (13,4 %) und Motorola (14,3 %), LG (6,8 %) und Anderen (18,9 %). Der Gewinn von Nokia betrug 2007 7,2 Mrd. Euro.

Das Unternehmen wurde 1865 von dem Ingenieur Fredrik Idestam (1838–1916) in der kleinen Stadt Nokia bei Tampere im Südwesten Finnlands gegründet und stellte anfangs Papiererzeugnisse her, die nach Russland und Großbritannien exportiert wurden. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts produzierte das Unternehmen vor allem Gebrauchsgegenstände wie Gummistiefel und Radmantel für Rollstühle. Noch heute prangt der Name Nokia auf vielen Fahrradreifen, sie werden allerdings nicht mehr vom Unternehmen produziert, sondern mittlerweile von der ebenfalls am Ort ansässigen Firma Nokian Tyres, einem einstigen Tochterunternehmen von Nokia.

Die heutige Nokia Corporation entstand 1967 durch den Zusammenschluss der Nokia Company – der ursprünglichen Papierfabrik – mit den Finnish Rubber Works und den Finnish Cable Works. Damit wurde der Grundstein für das heutige Technologieunternehmen gelegt.

Im Jahre 1981 erhielt Skandinavien sein erstes Mobilfunknetz NMT. Nokia stellte damals die ersten Autotelefone für dieses Netz her. Erst 1987 folgte aus dem Hause Nokia das erste wirklich tragbare Mobilfunktelefon.

Inzwischen hat Nokia weltweit feste Produktionsstätten für Netzwerk- und Unterhaltungstechnologien in China, Finnland, Ungarn (Esztergom), Rumänien (seit Februar 2008) und Deutschland für die Entwicklung von Mobiltelefonen und -zubehör sowie Service in Brasilien, China, Finnland, Deutschland, Großbritannien, Ungarn, Polen, Mexiko, Italien, Südkorea und den USA.

Nach eigenen Angaben beschäftigte Nokia 2004 weltweit über 55.500 Mitarbeiter. Rund 30 % der Angestellten in Finnland sind Funkamateure.

An der Spitze des Unternehmens steht seit 1. Juni 2006 Olli-Pekka Kallasvuo. Sein Vorgänger war Jorma Ollila (1992–2006).

Zum 1. Januar 2007 sollten die Netzwerksparten von Nokia und Siemens das Joint-Venture Nokia Siemens Networks fusionieren, was jedoch aufgrund einer Korruptionsaffäre bei Siemens auf den 1. April 2007 verschoben wurde. Damit entstand der drittgrößte Telekommunikationsausrüster der Welt hinter Alcatel-Lucent und Ericsson-Marconi. Verwaltungssitz der im niederländischen Schiphol registrierten B.V. ist Espoo in Finnland, ihr CEO Simon Beresford-Wylie. Am 21. Dezember 2007 hat Simon Beresford-Wylie bestätigt, dass es in dem neuen Unternehmen zu Restrukturierung und Personalabbau kommen wird.

Im Jahre 2007 war China für Nokia das wichtigste Absatzgebiet für Mobiltelefone, gefolgt von Indien.

In Deutschland übernahm Nokia 1988 mit dem Audio-Video-Bereich der Standard Elektrik Lorenz AG auch die ehemalige Firma Schaub Lorenz in Pforzheim und Graetz mit Standorten unter anderem in Bochum und das Bildröhrenwerk in Esslingen am Neckar. Zu Beginn der 1990er Jahre erwarb Nokia Teile der damaligen Philips Kommunikations Industrie GmbH in Deutschland, bei der u. a. Glasfaserkabel hergestellt wurden.

Seit 1999 firmieren alle Geschäftsbereiche unter Nokia GmbH.

Schon im Jahre 2001 stellten sich bei Nokia in Deutschland Krisen ein. Von den rund 4500 Arbeitsplätzen in Deutschland, darunter 3000 am Standort Bochum, sollte jeder zehnte Arbeitsplatz abgebaut werden. Zugleich wurden aber auch Leiharbeiter eingestellt. Am 15. Januar 2008 kündigte Nokia die Schließung des Werkes in Bochum an und verlegte die Produktion aus Wettbewerbsgründen ins Ausland, hauptsächlich nach Rumänien, aber auch nach Ungarn und Finnland.

In Deutschland wurden im Jahr 2007 insgesamt 33 Mio. Handys verkauft. Dies entspricht einem Anteil am Weltmarkt (1,13 Milliarden Handys) von drei Prozent. Etwa 40 Prozent aller 2007 verkauften Mobiltelefone sind von Nokia hergestellt worden.

Der Umsatz in Deutschland brach in den ersten 7 Monaten des Jahres 2008 um über 18 Prozent ein und betrug nach 44 Prozent im Vorjahr noch 36 Prozent, während der Anteil am Weltmarkt auf 40 Prozent, in Westeuropa um 2 Prozent zunahm. Diese Zahlen werden in verschiedenen Wirtschaftsmedien als Folge des Imageschadens, der aus der Werksschließung in Bochum resultiere, gewertet.

Neben den Mobiltelefonen und den Set-Top-Boxen, welche für den Endkunden gedacht sind, bietet Nokia Dienstleistungen und Netzinfrastruktur für Mobilfunkanbieter. Bis 2000 stellte Nokia auch Monitore und Displays her. Seit 2000 jedoch ist diese Sparte an ViewSonic verkauft. In den 1980er und 1990er Jahren wurden sogar Fernseher und Videogeräte unter dem Namen „ITT-Nokia“, bzw. „Nokia“ verkauft.

Auch ist Nokia ein großer Zulieferer der Automobilindustrie. Unter anderem werden hierfür Radios und vor allem Lautsprecher hergestellt.

Für die Mobiltelefone verwendet Nokia ein Nummerierungsschema als Modellbezeichnung. Es wird zwar nicht konsequent verfolgt, dient aber zur Orientierung und insbesondere zum Vergleich. Die Modellnummer ist zumeist vierstellig aufgebaut. Die erste Stelle kategorisiert das Telefon.

Die zweite Stelle unterscheidet oft die Bauform des Modells, aber auch die Funktionalität. Früher wurde durch die zweite Stelle grundsätzlich die Generation unterschieden, z. B. 6110 – 6210 – 6310, 3110 – 3210 – 3310 – 3410.

Die dritte Stelle unterschied früher das mögliche Netz: 6110 D-Netz (900 MHz), 6130 E-Netz (1800 MHz), 6150 Dual-Band. Diese Unterscheidung gibt es nicht mehr, alle Handys sind heute mindestens Dualband-fähig. Mittlerweile zeigt die dritte Stelle bei einigen Geräten die Generation, so war bspw. das 6210 kein reines D-Netz-Modell mehr. Dem 6220 folgte das weiterentwickelte 6230 und das 6230i. Das 6220 war jedoch keine Weiterentwicklung des 6210.

Die vierte Stelle – zumeist „0“ – bezeichnet meist die Ausstattung des Modells. So fehlt beim 6681 gegenüber dem 6680 UMTS und Zweitkamera, das 6021 hat im Gegensatz zum 6020 keine Kamera, verfügt jedoch über Bluetooth.

Einigen Modellen ist als fünfte Stelle ein i hinzugefügt. Dies weist auf eine Verbesserung des Vorgängermodells hin, z. B. 6310 – 6310i, 6610 – 6610i, 6230 – 6230i sowie als neuesten Vertreter das N93i. Diese Maßnahme hat zum Ziel, ein besonders erfolgreiches Modell dem Stand der Technik anzupassen und weiter im Programm führen zu können.

Ausgesprochen wird die Modellnummer üblicherweise in zwei Teilen, z. B. 6210 als „Zweiundsechzig-Zehn“ oder 9300 als „Dreiundneunzig-Null-Null“, wobei Geräteziffern die mit „00“ enden (z. B. das 9300) häufig auch „Dreiundneunzig-Hundert“ ausgesprochen werden. Modelle mit einer „0“ an dritter Stelle werden wie im Beispiel des 6201 „Zweiundsechzig-Eins“ oder „Zweiundsechzig-Null-Eins“ ausgesprochen.

Dabei steht zunehmend die Servicequalität für Mobiltelefone in der öffentlichen Kritik. Die dezentrale Servicestruktur ist meist sehr ineffizient und verursacht bei Aufträgen lange Wartezeiten. Sog. Nokia Care Points wickeln einfache Reparatur- und Garantiefälle ab, komplexere Fälle werden an Nokia Care Center weitergeleitet. Dabei wird zwischen mehreren verschiedenen Service-Level unterschieden. Der Nokia-eigene Kundensupport agiert dazu vollkommen unabhängig und kann nicht mit den Vorgängen im dezentralen Service interagieren.

Nokia-Handys werden durch ein proprietäres Ladegerät geladen, welche üblicherweise auch nicht zwischen den einzelnen Nokia-Modellen austauschbar sind.

Am 28. Mai 2007 verkündete Nokia, dass es ein eigenes Notebook herstellen möchte. Die Braunschweiger Konstrukteurin Andrea Finke-Anlauff gab beim US-Patentamt an, dass es sich um ein Notebook mit zwei aufklappbaren Touchscreens handle.

Nokia hat eine Reihe Firewall- und VPN-Produkte im Angebot mit eigenem Betriebssystem IPSO. Im Dezember 2008 übernimmt Check Point den Bereich Sicherheitstechnik von Nokia für eine nicht genannte Summe.

Der Signalton für Kurzmitteilungen „Spezial“ ist der Morse-Code für „SMS“. Ähnlich ist der „Ansteigend“-Signalton der Morse-Code für „Connecting People“, Nokias Slogan.

Der Klingelton „Nokia Tune“ (wahrscheinlich bekanntester Klingelton der Welt) basiert eigentlich auf einer Gitarrenarbeit namens „Gran Vals“ des spanischen Musikers Francisco Tárrega aus dem 19. Jahrhundert. Deswegen wurde dieser Klingelton auf Nokia-Handys ursprünglich „Gran Vals“ genannt, erst 1998 wurde er zu „Nokia Tune“ umbenannt. Nokia behauptet dennoch, es sei eine Hörmarke.

Nokia benutzt diesen Klingelton in all seinen Handys und in den meisten TV-Spots als Audiologo.

Für Werbespots zu NSeries-Geräten wird der Song „In My Heart“ aus dem Album „18“ von Moby verwendet. Inzwischen haben sich die ersten Takte des Songs zu einer eigenständigen Kennung für die NSeries entwickelt.

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Nokia Nseries

Nokia N73

Die Nokia Nseries ist eine Mobiltelefon-Produktlinie des finnischen Herstellers Nokia. Ein Smartphone der NSeries-Reihe kann zur Wiedergabe von Musik, zur Aufzeichnung von Videos, zur Fotografie, zur mobilen Unterhaltung (Spiele) und zum mobilen Surfen im Internet verwendet werden. Alle Geräte haben zumindest eine Möglichkeit für schnellen Internetzugang integriert, wie z. B. WLAN, 3G oder HSDPA.

Die Nseries wurde von Nokia am 27. April 2005 auf einer Pressekonferenz in Amsterdam als High-End-Serie angekündigt. Sie führte eine für Nokia bis dahin unübliche Produktbezeichnung ein. Statt wie bisher die Modelle mit Zahlen zu versehen (z. B. Nokia 7650 oder 3310) wurden die Modelle nunmehr mit dem führenden Buchstaben N bezeichnet, weswegen man von der Nseries spricht. Drei konkrete Produkte wurden angekündigt: Das für Fotografie besonders geeignete Klappmodell N90 (zweites Quartal 2005), das Barrengerät N70 (drittes Quartal 2005) und das MP3-Handy N91 (viertes Quartal 2005). Bis Ende des Jahres 2005 wurden weitere Produkte der Nseries in Aussicht gestellt. Zusammen mit der Produktankündigung wurden auch die ersten technischen Details der Geräte bekanntgegeben. Allen Produkten gemeinsam sind die Einordnung als Smartphone sowie die Verwendung des Betriebssystems Symbian und der Benutzeroberfläche Series 60.

Mit der Einführung der Nseries hoffte Nokia, nach rückläufigen Marktanteilen in den vergangenen Jahren wieder Kunden zurückzugewinnen.

Nach dem großen Erfolg der ersten drei Handys wurden 2006 und 2007 etliche weitere Modelle angekündigt und produziert. Von den Modellen N70, N73, N80, N91 und N93 wurden Sondereditionen veröffentlicht.

2005 veröffentliche Nokia die Eseries, die besonders gut für den Geschäftsbereich ausgestattet sind und – wie die Nseries für Multimedia – den qualitativ höherwertigen Bereich des Gesamtsortiments von Nokia bildet.

Bei der Präsentation wurden zusätzlich drei überarbeitete Modelle vorgestellt. Die Geräte N70 und N73 bekommen als Music Edition einen verbesserten Music-Player und eine größere Speicherkarte. Das N91 wird in der Variante N91 8GB mit einer 8-GB-Festplatte ausgeliefert. Des Weiteren bekommen alle drei Modelle ein neues schwarzes Gehäuse. Vom N93 gibt es auch eine N93 Golf-Edition mit einer 1 GB großen miniSD-Speicherkarte, auf der sich eine spezielle Golf-Software befindet. Zudem wird noch eine Schutztasche und eine Handschlaufe mitgeliefert.

Bei der N70-Serie handelt es sich um ein Handy für ambitionierte Benutzer, die Interesse an Multimedia-Anwendungen am Handy haben. Diese Serie zeichnet sich im Gegensatz zur N90-Serie durch ihre ausgewogene Auswahl an Funktionen aus.

Das N70 ist technisch gesehen eine Weiterentwicklung des 6680. Es entspricht in der Ausstattung weitgehend diesem Modell, verfügt jedoch über wesentlich mehr Hauptspeicher und kann so mehr Programme gleichzeitig ausführen (Multitasking). Außerdem ist es mit einem UKW-Radio ausgestattet. Die Kamera auf der Rückseite schießt Fotos mit einer Auflösung von 1600 × 1200 Pixel (zwei anstatt 1,3 Megapixel beim 6680). Mittlerweile gibt es auch eine Music-Edition mit mitgelieferter Speicherkarte mit einem GB Speicher. Das N70 nutzt als Betriebssystem Symbian OS 8.1 a, Series 60 Platform 2nd Edition, FeaturePack 3. Das N70 unterstützt im Gegensatz zu den meisten anderen Nokia-Geräten nicht das SIM Access Profile.

Das Nokia N71 ist ein Klapphandy, das über ein Hauptdisplay mit 320 × 240 und ein Außendisplay mit 128 × 128 Pixeln verfügt. Es ist mit einer 2-Megapixel-Kamera, MP3-Player und Radio ausgestattet und kann durch miniSD-Karten bis auf 2 GB erweitert werden.

Das N72 könnte als Nachfolger des N70 betrachtet werden, es verfügt über einige kleinere Funktionserweiterungen. Es sollte voraussichtlich im dritten Quartal 2006 erscheinen, allerdings ist es in Deutschland nicht verfügbar.

Das N73 ist dem Nokia N70 ähnlich und kann (wie auch das N72) als dessen Nachfolger betrachtet werden. Das N73 verfügt über ein feineres Display (240 × 320 Pixel) als das N70. Es lässt sich mit miniSD-Karten erweitern (statt DV RS-MMC beim N70). Die größte Neuerung ist die 3,2-Megapixel-Kamera mit Zeiss-Objektiv. Das Handy erschien im August 2006 in silberner Gehäusefarbe. Nebst der Standard-Edition sind eine Music- sowie eine Internet-Edition erhältlich. Des Weiteren sind zwei Varianten des N73 für den US-amerikanischen Markt geplant (N73-5 bzw. N73-6). Diese werden u. a. keine UMTS-Unterstützung und keine Frontkamera aufweisen. Für Japan ist das N73 seit Dezember 2006 unter dem Namen SoftBank 705NK erhältlich.

Bei der N73 Music Edition sind im Lieferumfang eine 2-GB-Speicherkarte sowie ein Nokia Musik-Headset HS-28 (statt eines Stereo-Headset HS-23 wie bei der Standard-Edition) enthalten (bei einigen Netzbetreibern wird die Music Edition allerdings weder mit Speicherkarte noch mit Kopfhörern ausgeliefert). Ihr Gehäuse ist im Gegensatz zum normalen silberfarbenen Nokia N73 schwarz. Die Sonderedition enthält zudem eine leicht angepasste Firmware.

Das N75 ist ein klassisches Klapphandy mit äußeren Bedientasten für den Mediaplayer. Als Quadbandgerät ist es für den US-amerikanischen Markt vorgesehen, eine Einführung in Europa ist zunächst nicht geplant.

Das N76 ist ein aufklappbares Handy mit Schnellzugriffstasten für den Mediaplayer. Das Innendisplay weist eine Bilddiagonale von 2,4 Zoll mit 240 × 320 Pixeln bei 16 Millionen Farben auf. Das Außendisplay, welches bei Inaktivität zum Spiegel wird (ähnlich wie beim 7380), misst diagonal 1,36 Zoll bei 160 × 128 Pixeln mit rund 262.000 Farben. Der interne Speicher beträgt 26 MB und kann mittels MicroSD-Karten auf bis zu 4 GB aufgestockt werden. Ein 3,5-mm-Klinkenstecker ermöglicht den Anschluss eines Standard-Kopfhörers. Neu ist die Unterstützung von DRM-Dateien. Die flache Tastatur mit eingeätzter Beschriftung erinnert an das Motorola RAZR V3/KRZR.

Das Nokia N77 wird das zweite Handy der NSeries sein, das über einen DVB-H-Empfänger verfügt. Zudem ist es mit hochwertigen Stereo-Lautsprechern und einem 2.4"-Display ausgestattet, das 16,7 Mio. Farben darstellen kann. Der Speicher kann wie bei allen neueren Modellen durch eine Micro-SD-Karte auf 2 GB erweitert werden. Bislang hat es das Nokia N77 noch nicht auf den deutschen Markt geschafft, da die Ausstrahlung von DVB-H noch nicht deutschlandweit erfolgt. In Österreich ist es jedoch schon seit einiger Zeit erhältlich.

Das Nokia N78 wurde am 11. Februar vorgestellt und ist seit Juni 2008 erhältlich. Das N78 ist das erste Gerät der N7x-Reihe mit integrierter mobiler Navigation. Dieses Modell verfügt neben der üblichen Ausstattung über einen integrierten A-GPS-Empfänger mit kostenlosem Zugang zu Nokia Maps, eine 3,2 MP-Kamera mit Carl-Zeiss-Objektiv und eine Unterstützung für Micro-SD Speicherkarten bis zu einer Größe von 8 GB. Es handelt sich um das erste Nokia Telefon mit FM-Sender, welcher dem Nutzer die Möglichkeit gibt, die Audioausgabe an jedes UKW-Radio weiterzuleiten.

Das Nokia N79 stellt die Weiterentwicklung des N78 dar. Die Auflösung der Kamera beträgt nun 5 Megapixel und besitzt einen doppelten LED-Blitz und ein Carl-Zeiss-Objektiv. Wie das Vorgängermodell verfügt es über A-GPS, UMTS, WLAN und HSDPA. Im Gegensatz zum N78 ist das rückseitige Cover austauschbar. Der interne Speicher hat eine Größe von 50 MB und kann durch microSD-Karten um bis zu 8 GB erweitert werden. Dieses nur 97 Gramm leichte Modell wurde am 26. August 2008 vorgestellt und ist seit Oktober 2008 erhältlich.

Das N80, ein Slidermodell, ist das erste Handy dieser Reihe, das über Quadband-GSM verfügt. Damit ist es das erste Handy überhaupt, das (mit UMTS) in fünf Netzfrequenzen funkt. Es besitzt zusammen mit dem N90 bis heute (2008) das höchstauflösende Display der gesamten N-Serie. Die 352 x 416 Pixel auf einer Bildschirmdiagonale von 2,1 Zoll ergeben eine relative Auflösung von 256 dpi, ein Wert, den bisher kaum ein anderes mobiles Gerät erreicht. Das N80 verfügt über eine 3,2-Megapixel-Kamera sowie WLAN, UPnP, MP3-Player, Radio und einen miniSD-Speicherkartenslot. Design und Teile der Tastenanordnung sind dem N70 sehr ähnlich. Auch das gebürstete Edelstahl der Oberfläche erinnert an das N70. Allerdings besitzt es keine Kameraabdeckung. Es ist auch komplett in schwarz erhältlich.

Das N80 Internet Edition bietet zusätzliche Software, unter Anderem für das Hochladen von Bildern ins Internet, Podcasting VoIP und zur Internetsuche. Gegenüber dem N80 gibt es keinerlei Veränderungen an der Hardware. Mittlerweile ist auch die Firmware beider N80-Versionen angeglichen, somit wird nur noch das N80 Internet Edition vertrieben.

Das Nokia N81 ist wie das N80 ein Slidermodell, ist jedoch mehr auf Musik und Spiele ausgerichtet und ähnelt daher eher dem Nokia N91. Es ist seit Dezember 2007 im Handel erhältlich. Es ist in einer Grundvariante mit Speicherkartenslot und einer Variante mit 8 GB internem Speicher verfügbar. Das N81 (nicht das N81 8GB) ist im Gegensatz zum N80 mit microSD-Karten bis zu einer Kapazität von 4 GB aufrüstbar, ab Werk wird das Gerät mit einer 2GB-Speicherkarte ausgeliefert. Es verfügt über eine Bildschirmauflösung von 240 × 320 Pixeln bei 16 Mio. Farben und enthält eine 2-Megapixel-Kamera sowie einen 3,5 mm-Kopfhöreranschluss, Bluetooth mit A2DP-Support und WLAN 802.11b/g. Es ist serienmäßig mit der neuen Nokia N-Gage-Software, mit der man ab Dezember 2007 Spiele und Musik aus dem Internet herunterladen kann, ausgestattet. Das Steuerkreuz, ein abgerundetes Quadrat, ist berührungssensitiv und kann im Multimedia-Menü ähnlich genutzt werden wie der ClickWheel beim Apple iPod. Das N81 ist mit 140 Gramm Gewicht relativ schwer, wozu auch die verarbeiteten Materialien beitragen. Die Rückseite des oberen Sliderelements sowie die Tastaturmatte bestehen aus Metall.

Das Nokia N82 ist von seiner Hardware mit dem N95 8GB vergleichbar, allerdings wird das N82 in Barrenform gebaut. Es verfügt ebenso über eine 5-Megapixel-Kamera, einen A-GPS-Empfänger, WLAN sowie einem 3,5mm Klinkenstecker. Das Display ist mit 2,4 Zoll zwar kleiner als das des N95 8GB, kann aber ebenso 240 × 320 Pixel darstellen. Zusätzlich ist die Kamera mit einem Xenon-Blitz und einem Carl-Zeiss-Objektiv mit Objektivverschluß ausgestattet. Der interne Speicher hat eine Größe von bis zu 130 MB und kann durch micro-SD-Karten erweitert werden. Nach aktuellen Informationen unterstützt das Gerät mindestens MicroSD-Karten bis zu 4 GB (MicroSDHC mit bis zu 32 GB). Dieses Gerät unterstützt den neuen Kopierschutzstandard OMA-DRM 2.0. Außerdem wurde mit der Firmwareversion v20.0.062 automatisches Geotagging integriert. Die aktuelle Firmwareversion ist die v31.0.016.

Das Nokia N85, das Nachfolgemodell des N81, besitzt als erstes N-Series-Gerät ein OLED-Hauptdisplay. Es ist 2,6 Zoll groß und bietet die übliche QVGA-Auflösung; durch die AMOLED-Technologie ist es stromsparender und farbenprächtiger als die bisher eingesetzten Displays. Das N85 besitzt außerdem den bekannten 2-Wege-Slider mit speziellen Audio- und Spieletasten und soll mit seinem besonders starken Akku bis zu 30 Stunden Musik und bis zu sieben Stunden Videos wiedergeben können. Die Hauptkamera hat, wie beim N82, 5 Megapixel, verfügt jedoch nur über einen Blitz, der aus zwei LEDs besteht. Der interne Speicher ist 77 MB groß und kann mittels microSDHC-Karte erweitert werden, welche im Lieferumfang enthalten ist (8 Gigabyte). Darüber hinaus lässt sich im Zubehör der sogenannte "Zeemote"-Joystick finden, welcher mit Hilfe von Bluetooth eine Verbindung zum Telefon aufbaut und als Ersatz für das Navigationsrad des N85 dient. Das Nokia N85 wurde am 26. August 2008 vorgestellt und im Oktober 2008 ausgeliefert.

Das Nokia N86 8MP ist das erste Mobiltelefon der N-Serie mit einer 8 Megapixel-Kamera. Es besitzt eine Weitwinkeloptik, variable Apertur und einige softwareseitige Features (wie beispielsweise einen Assistenten für Panorama-Fotos), um dem Status als neues Spitzenmodell in Sachen Kamera gerecht zu werden. Allerdings ist wie auch beim N85 nur ein doppelter LED-Blitz verbaut, was den Einsatz bei schlechten Lichtverhältnissen erschwert. Es teilt sich auch viele andere Hardwaredetails mit dem N85, so etwa das OLED-Display mit 2,6 Zoll Diagonale und QVGA-Auflösung, den 2-Wege-Slider und die Erweiterbarkeit per microSD-Karte. Zusätzlich sind aber bereits 8 GB Speicher fest integriert. Das Betriebssystem ist Symbian S60 3rd, Feature Pack 2.

Die N90-Serie richtet sich an Anwender, die sich auf einen gewissen mobilen Anwendungsbereich spezialisieren möchten.

Dieses Handy richtet sich an die Foto-Freaks unter den Handy-Benutzern. Die Besonderheit dieses Handys ist das um ca. 135° drehbare, hochauflösende Display mit 352 × 416 Pixeln, welches sonst nur noch im Nokia N80 und in einigen Modellen der Nokia Eseries verbaut wurde, und die um 315° drehbare 2 Megapixel-Kameraeinheit mit Carl-Zeiss-Objektiv und Autofokus. Es verfügt außerdem über ein kleines Außendisplay mit 128 × 128 Pixeln. Außerdem ist es mit UMTS, Bluetooth und einem Pop-Port ausgestattet. Die Akkulaufzeit beträgt bei nicht sehr intensiver Benutzung ca. 48 Stunden. Dieses Handy hat keinen Vibrationsalarm.

Das N91 ist ein Handy mit integrierter 4 GB großer Festplatte, WLAN und mit speziellen Tasten für die Musikwiedergabe. Es hat neben einer USB 2.0-Schnittstelle eine Klinkenbuchse für handelsübliche Kopfhörer. Das N91 kann nicht durch eine Speicherkarte erweitert werden. Ein Modellupdate mit einer 8 GB großen Festplatte und schwarzem Gehäuse ist unter dem Namen N91 8GB inzwischen auch verfügbar.

Das Nokia N92 ist ein TV-Handy, das über einen integrierten DVB-H-Tuner verfügt. Es verfügt zudem über ein 2,8"-QVGA-Display mit 16,7 Mio. Farben und WLAN. Dem Handy liegt zudem eine spezielle Software bei, die es auch ermöglicht, Teletext und Fernsehzeitungen mittels ESG abzurufen. Dieses Modell ist mit 191 g das schwerste Modell der N-Serie. Auch dieses Gerät ist derzeit in Deutschland nicht erhältlich.

Das N93 verfügt über eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Carl-Zeiss-Optik und eine verbesserte Video-Aufnahmefunktion, die qualitativ bessere Aufnahmen verspricht als bislang bei Handys üblich (lt. Nokia „DVD-ähnlich“, max. 640 x 480 Pixel mit 30 fps) und kann mittels Cinch-AV-Kabels an einen Fernseher angeschlossen werden, um Videos oder Bilder wiederzugeben. Erwähnenswert ist auch der Einsatz eines Grafikbeschleunigers, einer FPU und eines Vertex-Prozessors in der auf ARM 11 basierenden TI OMAP 2420 CPU, wodurch die mitgelieferten 3D-Spiele (System Rush Evolution, Snakes) erst interessant werden. Bedeutend ist ebenfalls der integrierte WLAN-Adapter, welches dem Nutzer ermöglicht, das Telefon mit einem Access Point zu verbinden und somit günstig das Internet zu nutzen. Das N93 kann als Nachfolgemodell des N90 angesehen werden.

Bei der N93 Golf-Edition handelt es sich um ein Nokia N93, das mit einer Schutztasche, einer Handschlaufe und der Software Nokia Pro Golf-Sessions ausgeliefert wird. Diese Software befindet sich auf einer 1 GB-miniSD-Karte. Zudem liegt dem Paket eine Nokia Golf-Instruktions-DVD bei.

Zum Jahreswechsel 2006/07 wurde das N93i, eine überarbeitete Version des N93, vorgestellt. Es ist von den Dimensionen her annähernd gleich, allerdings wiegt es etwa 20 Gramm weniger. Dadurch wirkt das Gerät schlanker und stilvoller als der Vorgänger. Augenscheinlichster Unterschied ist das neue Design der klappbaren Displayeinheit, die außen nun glatt und spiegelnd statt konvex und dabei rund 5 mm dünner ist. Das OLED-Außendisplay sitzt ähnlich wie beim Nokia 7380 hinter einer spiegelnden Oberfläche, durch das es erst bei Aktivierung hindurchscheint. Auch wurde die Farbdarstellung der Displays verbessert. Gegenüber den 262.144 Farben des N93 ist es dem Hauptdisplay des N93i möglich, bis zu 16 Mio. Farben darzustellen. Die Anordnung einiger Tasten auf den Außenseiten sowie die Position des Speicherkartenslots wurden ebenfalls verändert, um die Bedienung intuitiver zu gestalten. Die Tastatur wurde in Form eines geschlitzten Metallblechs aus einem Stück realisiert. Der Akku wurde um ca. 10 % kapazitätsreduziert, ein Tribut an die verringerte Bauhöhe. Die Fotos werden per Software einer Rauschminderung unterzogen, wodurch die Dateigröße gegenüber dem N93 um ca. 50 % sinkt.

Die Abwandlung Nokia N93i Kino-Edition enthält zusätzliche Klingeltöne und weitere Software-Beigaben zu dem Kinofilm Shooter.

Das N95 verfügt als erstes Nokia-Handy über einen integrierten GPS-Empfänger zu Navigationszwecken. Das N95 ist eines der ersten Doppelslider: die hintere Gerätehälfte ist nach beiden Seiten verschiebbar: nach unten geschoben erscheint die Nummerntastatur, nach oben die Bedientasten für den integrierten Musik-Player, wobei sich die Anzeige um 90° dreht und das Querformat aktiviert: den Landscape-Modus.

Das N95 unterstützt Quadband und ist damit für nahezu alle Mobilfunknetze der Welt geeignet. Es verfügt über eine 5-Megapixel-Kamera, mit der laut Nokia auch Videos in „DVD-ähnlicher Qualität“ aufgenommen werden können (mit einer Auflösung von 640 × 480 Pixeln bei 30 fps) und beherrscht als erstes Handy der NSeries HSDPA (Kategorie 6, 3,6 Megabit/s). Des Weiteren hat es eine USB-Schnittstelle sowie eine 3,5-mm-Klinkenbuchse, an dem jeder handelsübliche Kopfhörer angeschlossen werden kann. Bluetooth, Infrarot und WLAN zählen zu den weiteren Verbindungsmöglichkeiten. Über die Klinkenbuchse kann zudem ein Cinch Video/Stereo-Audio-Adapter angeschlossen werden, mit dem es möglich ist, den aktuellen Bildschirminhalt des Handydisplays, sowie Bilder, Videos, Spiele etc. auf einem TV-Bildschirm anzuzeigen. Ein Hot-Plug-fähiger microSD-Einschub für Speicherkarten ist ebenfalls vorhanden, jedoch von Nokia nur für die erste Version der Karten bis 2 Gigabyte Speicherplatz freigegeben, für die neueren SDHC-Karten gibt es keine Funktionsgarantie. In der Regel funktionieren SDHC-Karten bis zu 16 GB aber ohne Probleme.

Der GPS-Empfänger arbeitet mit dem GPS 5300 NaviLink-Chip von Texas Instruments (das Nokia 6110 Navigator enthält dagegen den deutlich empfangsstabileren SiRF Star III-Chipsatz). Da sich die eingebaute GPS-Antenne unter der "0"-Taste befindet, benötigt das Gerät zur Positionsbestimmung besonders gute Empfangsbedingungen und sollte mit offenem Slider möglichst waagerecht gehalten werden. Als Routenspeicher für eine Tageswanderung (Waytracker) ist das Gerät – auch wegen der zu geringen Akkuleistung – nicht geeignet. Die initiale Positionsbestimmung nach Einschalten des GPS (Kaltstart) dauert 4 bis 15 Minuten; seit der Betriebssystemversion 12.0.013 verfügt das N95 auch über A-GPS, was diese Zeit meist deutlich verkürzt (im Idealfall auf unter 30 Sekunden). Die dabei erforderliche Datenverbindung wird nur kurz beim Start der GPS-Software benötigt und überträgt etwa 7 Kilobyte, was zusätzliche Verbindungskosten verursachen kann.

Das mitgelieferte Datenmaterial lässt sich kostenlos für eine Routenplanung nutzen. Die Nutzung als stimmgeführtes Navigationssystem ist wie auch der Reiseführer kostenpflichtig (Laufzeittarife ab 30 Tage Laufzeit). Alternativ lassen sich Freeware-Lösungen wie zum Beispiel Nav4All oder Google Maps verwenden, die auf den internen GPS-Empfänger zugreifen können. Das Kartenmaterial ist gratis erhältlich.

Kritik erntete das Gerät nach seinem Erscheinen Anfang April 2007 für die geringe Akkulaufzeit. Entgegen den Angaben von Nokia (Standby: 233 Std.) leerte sich der Akku bei moderater Benutzung des Geräts bereits nach ca. 24 Stunden, intensive Nutzung überstand er nur ca. drei Stunden. Nokia konnte dieses Problem mit einer neuen Firmware-Version etwas lindern.

Am 29. August 2007 kündigte Nokia eine überarbeitete Version unter dem Namen N95 8GB an, die seit Oktober 2007 angeboten wird. Dieses Modell bietet in einem schwarzen Gehäuse einen von 64 auf 128 Megabyte vergrößerten Arbeitsspeicher und einen fest integrierten Datenspeicher mit 8 GB. Das Display wurde bei gleicher Auflösung von 2,6" auf 2,8" vergrößert. Außerdem wird im N95 8GB ein mit 1200 mAh Kapazität deutlich größerer Akku verbaut (N95: 950 mAh). Weggefallen ist neben dem Objektivverschluss und dem Videoeditor auch der Kartenslot für austauschbare Speicherkarten, was von der Fachpresse vielfach bemängelt wurde, da das Gerät nur mit einer USB 2.0 Full Speed (12Mbit/s) Schnittstelle ausgestattet wurde (8 GB schreiben/lesen dauert mindestens 90 Minuten). Es gibt eine Version bei der auf dem internen Speicher von Werk aus der Film Spider-Man 3 vorinstalliert ist. Im Herbst 2008 veröffentlichte Nokia ein Firmware-Update für das Nokia N95 8GB nach dem es unter anderem möglich wurde, den Lagesensor des Smartphones zu benutzen, wodurch sich der Bildschirminhalt je nach Lage des Smartphones ausrichtet.

Das Nokia N96 wurde am 11. Februar 2008 vorgestellt und erschien am 1. Oktober 2008. Es orientiert sich am Design des N81, allerdings ist das N96 ein Doppelslider wie dessen Vorgänger N95. Die großen Neuerungen dieses Modells sind der integrierte DVB-H-Empfänger sowie ein 16 GB großer interner Speicher, der sich mit microSDHC-Karten noch erweitern lässt. Das 2,8"-Display zeigt 240 × 320 Pixel an. Die 5-MP-Kamera wird von zwei LEDs unterstützt (Vorteile ggb. alleinigem Xenon-Blitz: Betrieb des Autofokus unter schlechten Lichtverhältnissen, Licht für Videoaufnahmen, Taschenlampenfunktion) und besitzt eine Optik von Carl Zeiss ohne Linsenschutz. Mittels A-GPS sind mobile Ortsbestimmung, Navigation und Geotagging möglich. Als Kommunikationsschnittstellen dienen WLAN und Bluetooth. Als Betriebssystem kommt Symbian S60 3rd Edition Feature Pack 2 zum Einsatz. Der Akku ist der gleiche wie beim Nokia N95 (BL-5F) und ist somit schwächer als der des N95 8GB. Das integrierte UKW-Radio unterstützt RDS, was bei Nokia-Modellen als Besonderheit gelten kann; bisher verzichtete Nokia auf diese Technik, um die Verbreitung der Eigenentwicklung Visual Radio voranzutreiben.

Das Nokia N97 wurde am 2. Dezember 2008 in Barcelona vorgestellt. Neben einem 3,5"-Display mit Touchscreen verfügt das Gerät über eine komplette QWERTZ-Tastatur, die durch seitliches Aufschieben des Smartphones zum Vorschein kommt. Weiterhin besitzt es eine 5-Megapixel-Kamera mit zwei LEDs für Aufnahmen im Dunkeln. Der interne Speicher soll 32 GB betragen und sich mit einer microSD-Speicherkarte (max. 16 GB) erweitern lassen. Wie schon vorherige Modelle wird das N97 WLAN, A-GPS und HSDPA beherrschen. Als Betriebssystem kommt S60 5th Edition zum Einsatz. Der Verkaufsstart ist im Juni 2009 vorgesehen.

Bei der Nokia N800-Serie handelt es sich um eine Reihe von Internet-Tablets die sich erheblich von den restlichen Modellen dieser Serie unterscheiden. Die Merkmale dieser Serie sind ihr großes Display, ihr hohes Gewicht und das im Gegensatz zu den anderen Modellen der N-Series verwendete Linux-Betriebssystem. Diese Modelle können als die Nachfolger des Internet-Tablets Nokia 770 angesehen werden.

Das Nokia N800 Internet Tablet ist das erste Internet-Tablet der N-Serie. Es hat einen Touchscreen mit 800×480 Pixeln, wird durch ein eigenes Betriebssystem (Internet Tablet – OS Edition 7.0, Linux-basierend) bedient und hat nur eine virtuelle Tastatur. Das N800 verfügt über einen Flash-Player, Software für Internet-Telefonie, Messaging und E-Mail und ist mit Stereo-Lautsprechern ausgestattet. Dieses Modell hat eine Webcam, enthält einen integrierten Flash-Speicher von 256 MB und kann nach Upgrade auf OS2008 durch zwei SDHC-Karten um insgesamt 64 GB erweitert werden. Das originale OS unterstützt nur 2 × 4 GB, keine SDHC-Karten. Es ist 206 Gramm schwer, der Akku mit 1500 mAh hat eine angegebene Stand-By-Zeit von bis zu zwölf Tagen.

Das Nokia N810 ist der Nachfolger des N800. Es verfügt über ein 4,1"-Display mit einer Auflösung von 800x480 Bildpunkten bei 16,7 Mio. Farben. Der interne Speicher ist 2 GB groß und kann mit einer miniSDHC-Karten aufgerüstet werden. Eine weitere Neuerung ist der integrierte GPS-Empfänger. Dieses Modell ist im Gegensatz zu seinem Vorgänger mit einer ausziehbaren QWERTZ-Tastatur ausgestattet.

Das Modell ist mit dem Linux-basierten Internet-Tablet-OS 2008 und dem TI OMAP 2420-Prozessor mit 400 MHz ausgestattet und verfügt zudem noch über eine Klinkenbuchse für normale Kopfhörer und einen Micro-USB-Anschluss. Das Modell ist mit 226 Gramm ca. 20 Gramm schwerer als sein Vorgänger.

Das Nokia N810 WiMAX Edition ist eine erweiterte Version des N810 und bietet zusätzlich WiMAX-Funktionalität für eine schnelle Datenübertragung.

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Nokia Eseries

Nokia E50

Die Nokia E-Series ist eine Serie von Smartphones der Firma Nokia, die für Business-Kunden ausgelegt ist und somit den Gegenpart zur multimedia-orientierten Nseries darstellt. Die Modelle dieser Reihe basieren auf dem Betriebssystem Symbian OS mit der Nokia-eigenen Benutzeroberfläche S60 und richten sich je nach Modell an spezielle Anwenderzielgruppen im Geschäftsbereich. Diese Smartphones zeichnen sich durch umfassende Internet-, E-Mail- und Office-Funktionen bei gleichzeitig geringem Gewicht (etwa im Vergleich zu einem Nokia Communicator) aus. Alle Modelle haben zudem die Erweiterbarkeit per RS-MMC, miniSD- bzw. microSD-Karte gemeinsam. Die Geräte sind Tri- oder Quadband-fähig und damit international nutzbar. Die mit WLAN ausgestatteten Modelle lassen dieses zur Internet-Telefonie über SIP nutzen, was im Umkreis des heimischen WLAN-Routers durchaus ein Schnurlostelefon ersetzen kann. Unterwegs lassen sich mit den WLAN-Modellen freie Hotspots für die Voice Over IP-Telefonie nutzen und es ist ein Telefonieren ohne jegliche Handygebühren möglich.

Das Nokia E50 ist das Einsteiger-Handy der E-Serie mit kleinstem Formfaktor und Gewicht. Es ist ein Quadband-Handy, UMTS, WLAN und HSDPA fehlen. Es ist neben dem E51 (E51-2 hat auch keine Kamera), das einzige Gerät der E-Series, das sowohl mit als auch ohne eine integrierte 1,3-Megapixel-Kamera erhältlich ist. Das E50 kann neben der Verbindung über das Mobilnetz Daten per Infrarot, Bluetooth 2.0 +EDR und USB (per Datenkabel) austauschen. Es verfügt über Funktionen zur Bearbeitung von E-Mails, kann Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumente mit der mitgelieferten Version der Software Quickoffice aber nur anzeigen und nicht bearbeiten. Die Bearbeitungsmöglichkeit für Word-, Excel- und Powerpoint-Dokumente lässt sich kostenpflichtig nachrüsten. Ebenfalls mitgeliefert wird der Adobe Reader LE 1.5 zur Anzeige von PDF-Dokumenten, Macromedia Flash Lite und ein Programm zum Entpacken von ZIP-Dateien. Das E50 bietet die Möglichkeit Nachrichten durch das Handy vorlesen zu lassen. Es verfügt über einen hotswap-tauglichen MicroSD Slot für Karten bis zu 2GB.

Das E51 ist der Nachfolger des E50 und wurde um einiges verbessert. Dieses Modell verfügt jetzt über UMTS, HSDPA und WLAN und hat auf der Rückseite eine Kamera mit 2 Megapixel integriert. Seit Frühjahr 2008 ist das Nokia E51 auch ohne Kamera erhältlich. Nokia kommt damit nach eigenen Angaben den Wünschen von Geschäftskunden nach, die aus Sicherheitsgründen keine Handys mit Kamera in ihrem Unternehmen oder in Fremdfirmen nutzen dürfen. Das E51 ist in der Lage, Gespräche über VoIP herzustellen. Das Display hat eine Auflösung von 320*240 Pixel und eine Diagonale von 2" (ca. 5 cm). Der interne Speicher ist 130 MB groß und kann durch microSDHC-Karten um bis zu 16 GB erweitert werden. Das Modell ist 100 g schwer.

Das Nokia E55 ist ein Business-Handy mit QWERTZ-Tastatur. Neben der Standard-mäßigen Unterstützung von GSM, UMTS und WLAN, unterstützt es auch HSDPA (10,2 Mbit/s) und HSUPA. Es wiegt 95 Gramm und verfügt über GPS, über eine 3,2-Mpix-Kamera und ein QVGA-Display mit Bewegungs-Sensor. Der internen Speicher von 100 MB kann mittels microSD-Karte um bis zu 16 GB erweitert werden. Neben Bluetooth 2.0 verfügt es über einen 3,5-mm-AV-Anschluss für handelsübliche Kopfhörer und und einen micro-USB-Anschluss, der USB 2.0 beherrscht. Aufgrund des integrierten Akkus mit einer Kapazität von 1500 mA sind Stand-by-Zeiten von bis zu 744 Std in GSM- und 504 Std. in UMTS-Netzen möglich.

Das Nokia E60 ist etwas größer und schwerer als das E50. Es verfügt zusätzlich über UMTS und WLAN sowie ein mit 352 × 416 Pixeln sehr hochauflösendes Display, welches sonst nur in den Nokia Modellen E70, N80 und N90 verbaut wurde. Das Modell hat keine Kamera und kann durch RS-MMC Speicherkarten um bis zu 2GB erweitert werden. Videotelefonie wird unterstützt, jedoch kann man dem Gegenüber wegen der fehlenden Kamera nur ein Standbild zeigen.

Das E61 hat das breite Format der bekannten BlackBerry-Geräte und kann als direkter Konkurrent zu diesen angesehen werden, auch im Hinblick auf die unterstützen Push-E-Mail-Lösungen. Es verfügt über eine vollständige Tastatur, ein großes QVGA-Display mit 16,7 Mio. Farben, VoIP-Unterstützung, sowie UMTS und WLAN. Auf eine Kamera wurde verzichtet. Der Speicher kann durch MiniSD Speicherkarten um bis zu 2GB erweitert werden. Das Gehäuse besteht zum Großteil aus einer Magnesium-Legierung.

Mit dem E62 gibt es eine beschnittene Version des E61. Das E62 ist für den Nordamerikanischen und Brasilianischen Markt bestimmt und ihm fehlen die WLAN und UMTS Unterstützung.

Das Nokia E61i ergänzt das E61 und verfügt zusätzlich über eine Kamera mit 2 Megapixel Auflösung. Es ist mit 150 Gramm geringfügig schwerer als das E61. Die Bauweise fällt geringfügig flacher aus und die Tastenabstände wurden vergrößert. Eine weitere Neuerung ist die unterschiedliche Anordnung der Tasten. So wurde der Joystick des E61 durch eine 5-Wege-Navigationstaste ersetzt und das E61i besitzt eine frei definierbare Taste, sowie zwei Schnelltasten für das Telefonbuch und Mitteilungen. Ein weiterer Unterschied ist, dass die Leuchtdiode oben links am Telefon nun auch bei SMS oder verpassten Anrufen blinkt, dies war beim E61 nicht möglich.

Das Nokia E63 ist eine abgespeckte Version des Nokia E71. Es verfügt wie das E71 über eine vollständige QWERTZ-Tastatur, W-Lan, UMTS, Quadband-GSM und einen 1500 mAh starken Akku. Im Gegensatz zum E71 besteht das etwas dickere Gehäuse des E63 aus Plastik anstatt Metall und es hat kein GPS oder HSDPA, auf Infrarot hat Nokia ebenfalls verzichtet. Das E63 verfügt über eine 2 Megapixel Kamera ohne Autofocus. Es ist das erste Gerät der E-Series mit einem üblichen 3,5 mm Kopfhöreranschluss. Das E63 ist in einer blauen und roten Variante erhältlich.

Das E65 ist ein UMTS-Slider-Handy mit vielfältigen Geschäftsfunktionen und ist zudem imstande, Telefongespräche über VoIP zu führen. Neben W-LAN, und der damit verbundenen Voice-over-IP-Funktionalität, verfügt es über eine 2-Megapixel-Kamera, Bluetooth und Infrarot. Der Interne Speicher umfasst 50 MB und kann mit MicroSD-Karten erweitert werden. Oberhalb vom Display befindet sich ein Lichtsensor, der es dem Handy ermöglicht, das Display auf die momentane Helligkeit einzustellen. Außerdem besitzt es noch einen Musik-Player, der sowohl MP3 als auch AAC abspielt jedoch kein WMA. In Verbindung mit kompatiblen Projektoren lässt sich der Inhalt des Displays über Bluetooth an den Projektor schicken, was für z.B. Präsentationen genutzt werden kann.

Das Nokia E66 ist ein HSDPA-fähiges UMTS-Mobiltelefon (3,6 MBit/s), das neben WLAN (IEEE 802.11b/g) über einen GPS-Empfänger verfügt. Zusätzlich verfügt es über eine 3,2-Megapixel-Autofokus-Kamera, die auch Videos mit 320x240 Pixel aufnimmt, sowie einer Zweitkamera auf der Vorderseite für Videotelefonie. Der 110 MByte große interne Speicher lässt sich mittels microSD-Karten um maximal 8 GByte erweitern. Es verfügt über ein Display mit 240x320 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, AAC, M4A, WMA, MIDI, WAV, 3gp, MPEG-4, H.263, H.264 und Realmedia ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1, IrDA und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia E66 260 Stunden in Bereitschaft betreiben. Die Sprechzeit beträgt max. 7,5 Stunden. Als Betriebssystem kommt Symbian OS Series 60 3rd Ed. zum Einsatz.

Das Nokia E70 verfügt über eine horizontal über das Display ausklappbare Tastatur, eine 2-Megapixel-Kamera und ein Display mit 352×416 Pixel. Ansonsten ähnelt es in der Ausstattung dem E61, inklusive UMTS und WLAN und der damit verbundenen Voice-over-IP-Funktionalität.

Das Nokia E71 ist ein HSDPA-fähiges UMTS-Mobiltelefon (3,6 MBit/s), das neben WLAN (IEEE 802.11g) über einen GPS-Empfänger verfügt. Zusätzlich verfügt es über eine 3,2-Megapixel-Autofokus-Kamera, die auch Videos mit 320x240 Pixel aufnimmt, sowie einer Zweitkamera auf der Vorderseite für Videotelefonie. Der 110 MByte große interne Speicher lässt sich mittels microSD-Karten um maximal 16 GByte erweitern. Es verfügt über ein Display mit 240x320 Pixeln. Genauso wie das Nokia E61i verfügt es über eine komplette QWERTZ-Tastatur und ebenfalls über einen Akku mit 1500 mAh. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, AAC, M4A, WMA, MIDI, WAV, 3gp, MPEG-4, H.263, H.264 und Realmedia ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 2.0, IrDA und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia E71 17 (GSM) bzw. 20 Tage (UMTS) in Bereitschaft betreiben. Die Sprechzeit beträgt max. 10,5 Stunden unter GSM und 4,5 Stunden unter UMTS. Als Betriebssystem kommt Symbian OS Series 60 3rd Ed. zum Einsatz.

Das Nokia E75 ist ein Doppel-Slider, der über eine komplette Tastatur verfügt. Neben GSM, UMTS und WLAN unterstützt es HSDPA (3,6 MBit/s) und GPS. Es verfügt über ein QVGA-Display mit Bewegungs-Sensor und über eine 3,2-Mpix-Kamera. Der mit 50 MB recht kleine interne Speicher kann mittels microSD-Karten um bis zu 16 GB erweitert werden. Neben Bluetooth 2.0 verfügt es über einen 3,5-mm-Anschluss für handelsübliche Kopfhörer und einen micro-USB-Anschluss, der USB 2.0 beherrscht und über den das Handy auch geladen werden kann. Das mit 139 Gramm relativ schwere Handy hat, wie das E66, einen Akku mit 1000 mA integriert, der Stand-by-Zeiten von bis zu 260 Std. in UMTS- und 280 Std. in GSM-Netzen ermöglicht.

Der Nokia E90 Communicator ist der Nachfolger des legendären Nokia Communicators. Nokia hat somit den Communicator in die neue E-Series integriert. Herausragendes Merkmal ist der große innere Bildschirm mit einer Auflösung von 800 x 352 Pixeln und die ausschließliche Verwendung der Serie 60 3rd Edition Feature Pack 1 mit nahtloser Umschaltung zwischen Innen- und Außendisplay. Er verfügt nun über Quadband-GSM, UMTS, HSDPA und einem GPS-Empfänger. Wie in allen Communicator-Modellen ist eine QWERTZ-Tastatur integriert. Zudem wurden eine interne QCIF- und eine externe 3,2-Megapixel-Kamera für Foto und Video eingebaut, die auch ein Blitzlicht besitzt. Das Gerät besitzt einen internen Speicher mit 128 MB und kann mit Micro-SD-Karten um 4 GB erweitert werden. Dieses 210 Gramm schwere Modell ist weltweit seit dem 3. Quartal 2007 verfügbar.

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Nokia Pop-Port

Nokia Pop-PortTM mit passendem Anschlusskabel

Der Nokia Pop-PortTM ist eine 2003 von Nokia eingeführte Standard-Schnittstelle zum drahtgebundenen Anschluss von externem Zubehör an ein Mobiltelefon sowie zu deren Datensynchronisation mit dem PC.

Bis zur Einführung des Pop-Ports gab es bei Nokia – wie auch bei konkurrierenden Herstellern – wenig Kontinuität bei den Zubehöranschlüssen. An das Handy anschließbares Geräte wie Freisprecheinrichtungen, Headsets, Datenkabel usw. passten für ein anderes Modell meist nicht. Auch wenn das Zubehör sich nicht wie das Handy fortentwickelt hatte, musste es beim Wechsel des Handys wegen rein mechanischer Steckerinkompatibilität erneut gekauft werden. Entsprechend kostenintensiv war dieser Umstand für den Kunden, dazu entstand für den Händler großer Aufwand für die Sortimentierung.

Für die Datenkommunikation mit dem PC verbindet der Pop-Port bei älteren Modellen die wesentlichen RS232-Signalleitungen, bei moderneren Geräten stattdessen USB-Leitungen. Zusätzlich dient der Pop-Port als Schnittstelle für das von Nokia nicht öffentlich dokumentierte Accessory Control Protokoll zur bidirektionalen Kommunikation mit Zubehörgeräten: im einfachsten Fall mit der Rufannahmetaste eines Headsets. Zubehör ohne eigene Batterie kann über den Anschlussport mit Energie aus dem Akku des Handy versorgt werden. Nicht durchgesetzt wurde die Nutzung des Pop-Ports für die Stromversorgung des Handys zulasten der bei Nokia durchgängig verwendeten Koaxialsteckverbinder mit 3,5 mm bzw. bei neueren Geräten 2 mm Außendurchmesser.

Obwohl der Pop-Port mit einem Pin für die Stromversorgung des Handys bzw. Akku-Ladung ausgestattet ist, sind keine USB-Datenkabel verfügbar, die bei Datenverbindung das Handy über den Pop-Port versorgen würden. Stattdessen werden USB-Datenkabel als Originalzubehör zum Anschluss an die Koaxialstecker-Netzteilbuchse angeboten, bei denen Ladestrom vom USB-Host bezogen, aber mit einem zweiten Stecker separat herausgeführt wird. Nokia dokumentiert nicht, mit welchem Ladestrom hierbei geladen wird. Anders als die Ausstattung solcher Datenkabel mit einem Netzteilstecker assoziiert, kann nicht jeder USB-Host einen so hohen Strom liefern wie das zum Handy gehörige Netzteil, und auch das nur nach spezieller Aushandlung mit dem USB-Host-Controller.

Abgelöst werden könnte der Pop-Port für analoges Audio (und Video) durch standardkompatible Klinkenstecker und für die Datenübertragung (und Stromversorgung) durch genormte USB-Steckverbinder, mit denen Nokia seit 2006 zunehmend Geräte zusätzlich oder alternativ zum Pop-Port ausstattet. Neue Nokia-Mobiltelefone werden zunehmend mit einem Micro-USB-Anschluss versehen.

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Source : Wikipedia