Nicole Scherzinger

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Geschrieben von robby 20/03/2009 @ 15:10

Tags : nicole scherzinger, sänger, musik, kultur

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Nicole Scherzinger

Scherzinger bei einem Auftritt der Pussycat Dolls (2006)

Nicole Scherzinger (mit vollem Namen Nicole Elikolani Prescovia Scherzinger, * 29. Juni 1978 in Honolulu, Hawaii) ist eine US-amerikanische Tänzerin und Sängerin russischer, hawaiischer und philippinischer Herkunft. Sie wurde von Snoop Dogg zur Frontfrau der, Tanz- und Musikgruppe, Pussycat Dolls ernannt.

Neben ihrer musikalischen Karriere war sie auch als Schauspielerin tätig.

Nicole Scherzinger wurde als Kind hawaiisch-russisch-philippinischer Eltern in Honolulu geboren. Nach der Trennung von ihrem Mann zog Scherzingers Mutter Rosemary mit den Kindern Nicole und Ke'ala nach Louisville (Kentucky), da ihr neuer Mann, der deutsch-amerikanische Soldat Gary Scherzinger dorthin versetzt wurde. Scherzinger bezeichnet diese Zeit als sehr schwierig, war sich aber schon damals sicher, Sängerin zu werden. Für sie stellte das Singen eine Möglichkeit dar, ihre Schüchternheit zu überwinden und Gefühle zu zeigen. Gleichzeitig nahm sie während der Schulzeit Schauspielunterricht. Für ihr erstes großes Stück stand sie im Louisville Actors Theater auf der Bühne.

Während der drei Jahre, in denen sie nach der Schule Schauspielerei und Tanz studierte, verdiente sie ihr Geld mit kleineren Jobs als Model. Als Travis Meeks von der Rockband Days of the New eine Sängerin suchte, nahm Scherzinger mit ihm ein paar Demo-Tracks auf, ging aber vorerst wieder zur Uni zurück.

Schließlich hörte der Produzent Scott Litt ihre Demobänder und lud sie nach Los Angeles ein, um mit der Band deren zweites Album aufzunehmen. Nach der anschließenden Tour arbeitete Scherzinger an ihrer eigenen Musik.

Zu dieser Zeit (2001) bewarb sich Scherzinger bei der amerikanischen Ausgabe von Popstars und wurde Mitglied der daraus hervorgehenden Band Eden’s Crush. Dem erfolgreichen Debütalbum Popstars folgte eine Tour mit ’N Sync und Jessica Simpson. Allerdings löste sich die Band aufgrund mangelnden Erfolges bereits im Jahr 2002 wieder auf.

Nach der Auflösung von Eden's Crush widmete sich Scherzinger wieder der Arbeit an ihrer Solokarriere. 2003 erfuhr sie durch eine Freundin, die ebenfalls in der Band Eden’s Crush war, dass das Tanzensemble Pussycat Dolls nach einer Leadsängerin suchte. Scherzinger bewarb sich und wurde nach dem Vorsingen zur neuen Leadsängerin der Gruppe. Nach dem erfolgreichen Album PCD und einer Welttournee arbeitete die Band lange Zeit an ihrem zweiten Album Doll Domination, das kürzlich veröffentlicht wurde. Scherzinger ist das einzige Bandmitglied, das auch selbst an den Liedern mitschreibt.

Scherzinger arbeitete zwischen den Abschnitten ihrer Karriere und auch während der Zeit bei den Pussycat Dolls immer wieder an ihrem eigenen Soloalbum, bei dem ihr Produzenten wie Bryan Michael Cox, Scott Storch, Sean Garrett, Timbaland, Polow Da Don, Pharrell und Akon zur Hand gingen. Im März 2007 bestätigte sie, dass ihr Soloalbum den Titel Her Name Is Nicole tragen und im November 2007 in Deutschland veröffentlicht werden soll. Da die Plattenfirma sich jedoch entschied, noch ein bis zwei weitere neue Songs aufzunehmen, wurde das Veröffentlichungsdatum auf Februar/März 2008 verschoben. Die erste Singleauskopplung sollte eigentlich Whatever You like heißen und im September/Oktober veröffentlicht werden, doch die Plattenfirma entschied sich letztendlich doch für Baby Love. Die Single erschien am 2. November 2007 in Deutschland. Am 1. November 2007 trat Scherzinger als Weltpremiere zum ersten Mal zusammen mit will.i.am bei den Europe Music Awards mit ihrer ersten Solo-Single Baby Love auf, die sie auch am 3. November bei Schlag den Raab vortrug.

Nicole Scherzinger ist seit Mai 2008 mit dem Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton liiert.

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Yoshiki Hayashi

Hayashi Yoshiki

Yoshiki Hayashi (jap. 林 佳樹 Hayashi Yoshiki; * 20. November 1965 in Tateyama, Japan), Künstlername Yoshiki, ist ein japanischer Musiker und Produzent. Bekannt wurde er als Gründer und Schlagzeuger der Rockband X Japan.

2007 gründete er gemeinsam mit Gackt, Sugizo und Miyavi die Supergruppe Skin.

Yoshiki Hayashi wurde in Tateyama, Chiba geboren. Im Alter von vier Jahren begann er Klavier zu spielen. Nach einem Konzertbesuch der amerikanischen Band Kiss begann der damals 8-Jährige, sich für Rockmusik zu interessieren.

Als Yoshiki zehn Jahre alt war, beging sein Vater Selbstmord. In einem Interview 1998 erklärte Yoshiki, dieses Ereignis wäre für ihn der Punkt gewesen, an dem er sich geschworen habe, im Leben erfolgreich zu sein und niemals ein Versager zu werden. Auch sei es der Moment gewesen, von dem an er sich noch stärker der Musik widmete. Um seine Frustration auszudrücken und seine Aggression auszuleben, habe er sich seitdem dem Schlagzeugspielen zugewandt. Das Lied Tears, welches er mit seiner Band X Japan veröffentlichte, handelt von diesem Thema.

Laut eigenen Angaben war Yoshiki ein problematischer Schüler mit schlechten Noten. Er habe schon früh beschlossen, Musiker zu werden und sich deswegen nicht um eine sorgfältige Ausbildung gekümmert. Eine Ausnahme davon bildeten Sprachen, für die er sich sehr interessierte. Mittlerweile spricht er Japanisch, Englisch, Koreanisch und Chinesisch. Nach dem plötzlichem Tod von seines langjährigen Freundes Hideto Matsumoto am 2. Mai 1998 verfiel er in eine starke Depression, schwor sich nie wieder Schlagzeug zu spielen und zog sich für zwei Jahre aus der Öffentlichkeit zurück. Über sein Privatleben ist nur sehr wenig bekannt. Yoshiki wohnt heute in Los Angeles und abgesehen von seinen musikalischen Aktivitäten fliegt er einmal im Jahr nach Japan, um sich mit seiner Mutter zu treffen.

1982 gründete Yoshiki zusammen mit seinem Schulfreund Toshi die Band X, welche sich später aus rechtlichen Gründen in X Japan umbenannte.

X Japan gelten als Mitbegründer des Visual Kei-Stils in Japan und gehörten Anfang der 1990er Jahre zu den erfolgreichsten Vertretern der japanischen Rockmusik. Nach ihrer vorübergehenden Trennung 1997 kehrten sie 2008 auf die Bühne zurück.

1992 gründete Yoshiki gemeinsam mit Tetsuya Komuro das Musikprojekt V2. Bis auf die Single Eyes of Venus / Virginity wurde allerdings kein Tonmaterial veröffentlicht. Kurz darauf stellten V2 ihre Aktivitäten ein.

Ende 2007 gab Tetsuya Komuro bekannt, dass er gern wieder mit Yoshiki an diesem Projekt arbeiten würde.

2002 gab Yoshiki in einem Interview bekannt, dass er an einem neuen Musikprojekt namens Violet UK arbeite. Mit diesem Projekt versuche er, viele Musikstile zu vereinen. Zwischen 2002 und 2008 nahm er gemeinsam mit diversen, ausschließlich weiblichen Sängerinnen - unter anderen Nicole Scherzinger - mehrere Lieder auf, welche allerdings - bis auf die Single Sex & Religion und einigen Hörproben auf Myspace - niemals offiziell veröffentlicht wurden.

2008 bestätigte Yoshiki erneut, dass er immer noch an Violet UK arbeitet, allerdings auf Grund seines Perfektionismus mit der Produktion nicht vorankommt.

Im Jahr 2002 trat Yoshiki kurzfristig der Band seines Freundes Tetsuya Komuro - Globe - bei. Obwohl er insgesamt drei Jahre lang festes Mitglied der Gruppe war, ist er ausschließlich an der Produktion der Single Seize the Light beteiligt gewesen. 2005 trennte sich Yoshiki wieder von Globe.

2006 gründete Yoshiki gemeinsam mit Gackt die japanische Supergruppe Skin. Anfang 2007 wurde Sugizo, ehemaliges Mitglied der Band Luna Sea, und kurze Zeit später Miyavi als Gitarrist bestätigt. Am 29. Juni 2007 gaben Skin ihr erstes Konzert auf der Anime Expo in Long Beach, Kalifornien. Auf Grund des vorläufigen Fehlens eines permanenten Bassisten wurden sie auf dem Konzert von Gacktjob-Mitglied Ju-Ken unterstützt. Seitdem gab es keine weiteren Ankündigung oder Veröffentlichungen.

Schon während seiner Zeit mit X Japan arbeitete Yoshiki mit vielen bekannten Künstlern in verschiedenen kleineren Projekten zusammen. 1992 veröffentlichte er gemeinsam mit Roger Taylor die Single Foreign Sand, 1997 Moment mit Hideki Saijo und 1998 Bara to Midori und Begin mit Shoko Kitano, der Tochter von Takeshi Kitano. 1999 produzierte er mit Akuro no oka, Yurameki und Zan insgesamt drei Singles der Band Dir en Grey. Zwischen 2004 und 2005 trat Yoshiki zwei Jahre Lang als Produzent der koreanischen Band The Trax auf, mit der er zwei Singles veröffentlichte.

Seit 1991 veröffentlicht Yoshiki auch Soloalben, welche allerdings hauptsächlich Neuaufnahmen von Songs von X Japan beinhalten.

Im April 1986 gründete Yoshiki sein Independent-Label Extasy Records. Zum damaligen Zeitpunkt war noch kein Musiklabel bereit seiner Band X einen Plattenvertrag anzubieten, weshalb er beschloss sein eigene Firma zu gründen um ihre Alben und Singles veröffentlichen zu können. Die erste Veröffentlichung des Labels war die Single Orgasm, kurz darauf folgte das Album Vanishing Vision. Nach 1988 nahm Yoshiki auch andere Bands unter Vertrag und verhalf ihnen zum Aufstieg, die bekanntesten davon waren Luna Sea und Glay.

2000 gründete Yoshiki Extasy Records International und eröffnete die Tonstudios Extasy Records North und Extasy Records South in Hollywood, Kalifornien. Extasy Records South wurde schon kurze Zeit später von Maverick Records übernommen, während Extasy Records North noch bis heute bestehen blieb.

Im Laufe der Jahre nahm Yoshiki etliche Musiker unter Vertrag, unter anderen Acid Bell, Breath(R), Deep, Ex:Ans, Gille de rais, Glay, Hypermania, Ladies Room, Luna Sea, The Hate Honey, Virus, Youthquake und Zi:Kill.

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T.I.

T.I. (2006)

T.I. (* 25. September 1980 in Atlanta, Georgia; eigentlicher Name Clifford Joseph Harris jr.) ist ein US-amerikanischer Rapper. Er ist einer der wichtigsten Vertreter des Südstaaten-Raps, auch Dirty South genannt.

T.I. bezeichnet sich selbst gerne als „King of the South“. Sein eigentlicher Künstlername „T.I.P.“ ist abgeleitet von seinem Spitznamen Tip. Als er einen Vertrag bei Atlanta Records unterschrieb änderte er seinen Namen auf Wunsch des Labels, um Verwechslungen mit dem ebenfalls bei Arista unter Vertrag stehenden Q-Tip zu vermeiden, in T.I.

T.I. hat vier Kinder von drei verschiedenen Frauen: Messiah YaMajesty Harris, Domani Uriah Harris, Dehjah Harris, und King Harris.

T.I. gilt als der Erfinder der sogenannten „Trap Muzik“, sprich der Musik aus dem „Trap“ (wörtliche Übersetzung = Falle), das er selbst als „Umschlagsplatz des Hustlers, sein Büro“ bezeichnet. Laut ihm ist dies „so etwas wie der Grundstein der Unterwelt, der Ort, an dem du wirklich alles finden kannst, was du gerade so brauchst, ob das nun Essensmarken zum halben Preis sind, ein Flatscreen-Fernseher oder neue Felgen“. An diesem Ort soll auch sein Spitzname „rubber band man“ (zu Deutsch = Gummiband-Mann) entstanden sein, da er sein Geld mit Gummibändern zusammen hielt. Mit diesem Geld, das er dort verdiente, musste er seine Familie ernähren, da sein Vater spurlos verschwunden, sein Onkel für zehn Jahre im Gefängnis und seine Mutter Sozialhilfeempfängerin war. Als er 14 Jahre alt war, konnte er bereits seiner Mutter und sich je ein Auto kaufen. Verdient hatte er das Geld vor allem auch durch Drogenverkäufe von seinem Zimmerfenster aus.

Von diesen Einflüssen geprägt schrieb er sein erstes Lied Dope Boyz (zu Deutsch in etwa = Drogenhändler). Es wurde jedoch ein Misserfolg und man vermutet, dass dies auch damit zusammenhängt, dass man dem 14-jährigen T.I. die Rolle nicht abnahm.

Mit 20 Jahren schaffte er den Sprung in die Musikindustrie, als sein Cousin ihn dem Produzenten DJ Toomp vorstellte. Ein Jahr später erschien dann sein erstes Album I'm Serious, das jedoch nicht viel Beachtung fand. Mit seinem zweiten Album Trap Muzik, das 2003 erschien, gelang ihm der Durchbruch. Ende 2004 veröffentlichte Atlantic Records sein bis dahin, kommerziell gesehen, erfolgreichstes Album: Urban Legend. Als Gäste waren unter anderem Trick Daddy, Nelly, Pharrell Williams, Lil Jon, Lil’ Kim und Lil' Wayne vertreten. Dieses wurde von seinem Anfang 2006 veröffentlichten Album King noch einmal übertroffen. Es stieg direkt auf Platz 1 der amerikanischen Billboard-Charts ein und ist sein meistverkauftes und wohl auch von Kritikern am meisten akzeptiertes Album.

Sein größter Solohit ist What You Know, der 2006 Platz 3 in den US-Billboard-Charts erreichte. Weitere Hits waren Rubber Band Man, Let's Get Away, Bring 'Em Out, U Don't Know Me und Why You Wanna. Des Weiteren war er beim Titel Soldier (mit Lil´Wayne) von Destiny's Child, das in England und den USA die Top 5 erreichte, beteiligt. 2006 rappte er eine Strophe in Justin Timberlakes My Love, das weltweit auf Platz 1 stand. T.I. hat auch ein Featuring mit der R&B-Sängerin Nicole Scherzinger auf dem Song Whatever U Like aufgenommen.

T.I. gründete außerdem die Baufirma New Finish, mit der er Häuser in schlechtem Zustand aufkauft, renoviert und weiterverkauft. Auch ein Autohaus kann er mittlerweile sein eigen nennen. Stammkunden sind u. a. die Spieler der Atlanta Hawks.

Am 13. Oktober 2007 wurde T.I., der bereits vorbestraft ist, von dem Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives (ATF) wegen mutmaßlichen illegalen Waffenbesitzes und Versuchs illegalen Waffenerwerbs mit der Unterstützung eines Bodyguards verhaftet. Zurzeit steht er unter Hausarrest, die einzigen Personen die mit ihm zusammenleben dürfen sind seine Freundin und seine Kinder.

T.I. tritt 2009 seine 1-jährige Haftstrafe an, muss aber noch zusätzlich 1000 Sozialstunden abarbeiten, die von einem Kamerateam verfolgt werden und in einer 8-teiligen Reality-Serie auf MTV ausgestrahlt werden.

Sein neues Album Paper Trail erschien in den USA am 30. September 2008 und stieg sofort in der ersten Woche in den US-Charts auf Platz 1 ein.

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Timbaland Presents Shock Value

Timbaland Presents Shock Value ist das zweite Solo-Studioalbum des US-amerikanischen Musikproduzenten Timbaland. Am 3. April 2007 veröffentlicht, erreichte es in den USA bereits in der ersten Woche Platz 5 der Charts. In Deutschland erschien das Album am 20. April 2007.

Die erste Singleauskopplung des Albums heißt „Give It To Me“ (mit Nelly Furtado & Justin Timberlake). Sie erschien hierzulande am 7. April und erreichte Platz 3 in den deutschen Singlecharts. In den USA und Großbritannien stieg die Single bis an die Spitzenposition.

In Deutschland schaffte es das Album auf Platz 4 und zu einer Platin-Auszeichnung. In Österreich konnte das Album sich bislang (Stand: 11. Jänner 2008) seit Einstieg immer in den Charts halten. Nach 36 Wochen erreichte es dort sogar die Höchstposition.

Nach den großen Erfolgen der Alben Loose, PCD und FutureSex/LoveSounds, die er überwiegend selbst produzierte, nahm Timbaland sein zweites Soloalbum auf.

Auf dem Album sind größtenteils R&B-/Hip-Hop-Tracks (z.B. mit Nelly Furtado) zu finden, aber auch Pop-Duette mit Größen wie Elton John. Der musikalische Effekt ist, dass das Album bezogen auf die Bandbreite der Genres abwechslungsreich wirkt.

Give It to Me ist ein Lied des US-amerikanischen Produzenten Timbaland, in Zusammenarbeit mit Nelly Furtado und Justin Timberlake. Produziert wurde der Song für Timbalands zweites Studio-Album Timbaland Presents Shock Value.

The Way I Are ist die zweite Single-Auskopplung des Albums. Bei dem Song handelt es sich um eine Koproduktion mit Danja und ist beim Label Interscope erschienen. Der Hauptact dieses Liedes ist die Sängerin Keri Hilson.

Dieses Lied ist abgekoppelt von My Love des von Timbaland produzierten Musikers Justin Timberlake.

Der Song erschien am 20. August in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter zwei Versionen, einer Single und einer Maxi-Edition. 2007 erschien in Frankreich eine französische Version von "The Way I Are" von Timbaland und Tyssem.

In Deutschland erreichten Timbaland und Keri Hilson den 5. Platz, in Österreich Platz 4 und in der Schweiz konnte er sich sogar auf Platz 3 positionieren. Außerdem war der Song Nummer-Eins in Australien und Norwegen.

Apologize ist die dritte Auskopplung des Albums in Europa. In Amerika erschien zwischen The Way I Are und Apologize die Single Throw It On Me, eine Kollaboration zwischen Timbaland und The Hives. Bei 'Apologize handelt es sich um eine Kooperation mit OneRepublic, einer US-amerikanischen Pop-Rock-Band. Der Song wurde in Deutschland am 9. November 2007 als CD-Single veröffentlicht, in Österreich und der Schweiz am 2. Januar 2008.

Timbaland produzierte zusammen mit der Band einen Remix ihres Songs, welcher auf Timbalands Album Timbaland Presents: Shock Value zu hören ist. Diese Version von Apologize schaffte es in vielen Ländern an die Spitze der Charts, u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Media Control listet Apologize als den umsatzstärksten Titel des Jahres 2008. Außerdem ist Apologize der Titelsong für den Film Keinohrhasen mit Til Schweiger.

Mit Apologize erhielten OneRepublic, die zuvor als Stars auf MySpace Music galten, internationale Aufmerksamkeit. Ihr Debüt-Album Dreaming Out Loud erschien in den USA am 20. November 2007 und in Europa am 7. Dezember 2007. Es enthält unter anderem die Originalversion und die Timbaland-Bearbeitung des Titels. Die Originalversion ist nie als CD-Single veröffentlicht worden.

In der am 6. Januar 2008 in den USA ausgestrahlten Folge „Sabotage“, der Serie Cold Case, wurde am Ende der Song Apologize als Hintergrundmusik verwendet. Am 26. Januar 2008 spielten sie ihren Song bei Wetten, dass..?, dort wurde ihnen auch eine Platin-Schallplatte für Apologize durch Til Schweiger überreicht.

Die vierte Single-Auskopplung Scream ist eine Kollaboration mit Keri Hilson und Nicole Scherzinger von den Pussycat Dolls. Das Video zu Scream wurde gedreht von Justin Freancis.

Die Single erschien am 7. März in Deutschland. Sie stieg am 21. März auf Position 9 der deutschen Single-Charts ein und war insgesamt 12 Wochen lang in der Liste notiert.

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Bro’Sis

Bro'Sis live beim Maschseefest in Hannover (2003)

Bro'Sis , (Kurzwort aus „Brothers and Sisters“, dt. Brüder und Schwestern) war eine deutsche R&B- und Popband. Sie bestand aus ursprünglich sechs Sängerinnen und Sängern. Die Band ist im Jahr 2001 aus der zweiten Staffel des von Tresor TV produzierten und von RTL 2 ausgestrahlten Gesangcastings Popstars hervorgegangen. Sie verkauften über 4 Millionen Tonträger. Die nach Austritt eines Mitgliedes verbliebenen fünf Bandmitglieder trennten sich nach ihrem letzten gemeinsamen Auftritt im August 2005 und widmeten sich ihren Solo-Karrieren. Managerin der Band war Anja Lukaseder.

Im Sommer 2001 startete die zweite Staffel von Popstars, in der diesmal eine R&B-Band gesucht wurde, ähnlich den Fugees. „Musikalisch hatte ich die Fugees im Kopf. Das zu bewerkstelligen erwies sich als schwer, weil es die amerikanische HipHop Realität in Deutschland nicht gibt. Wir mussten also ein solches Konzept auf die deutsche Wirklichkeit adaptieren.“,meinte Popstars-Produzent Holger Roost-Macias rückblickend.

Nachdem in der ersten Staffel eine reine Girlgroup gecastet wurde, war es das erste Mal, dass nun auch männliche Bewerber bei Popstars zugelassen wurden. 10.947 Kandidaten erschienen vom 27. Juli bis zum 31. August 2001 zu den Castings in Frankfurt am Main, Köln, Berlin, Stuttgart, Hamburg und München und stellten sich dem Urteil der Jury, die aus dem Choreographen Detlef „D!“ Soost, dem Musikproduzenten Alex Christensen, und der Sängerin und Radiomoderatorin Noah Sow bestand. Nach verschiedenen Recalls und Re-Recalls entschieden sich die Jurymitglieder und Vocalcoach Artemis Gounaki in der sogenannten „Flughafen-Show“ in Düsseldorf für 33 Kandidaten, die nach Ibiza (Spanien) reisen durften um dort im Club Punta Arabi in einem zweiwöchigen Workshop in Singen, Tanzen und Fitness ausgebildet zu werden. Am Ende blieben drei weibliche und fünf männliche Kandidaten übrig, die in ein Loft in München einzogen, um dort weiter gemeinsam zu trainieren und Lieder aufzunehmen.

Per E-Mail votierten die Fernsehzuschauer für den Bandnamen Bro'Sis. Dieser wurde am 28. Oktober 2001 bekanntgegeben.

In einer Sondersendung am 11. November 2001 verkündeten die Jurymitglieder Soost und Christensen, dass Ross Antony, Hila Bronstein, Shaham Joyce, Faiz Mangat, Verena „Indira" Weis und Giovanni Zarrella als Bandmitglieder der Band Bro'Sis ausgewählt wurden.

Am 13. November 2001 wurde die Band 300 Journalisten im Münchener Club „Stars" vorgestellt. Sie führten die Lieder I Believe, Do You und Gimme Some Lovin´ auf.

Am 1. Dezember 2001 hatte das Sextett seinen ersten öffentlichen Auftritt bei The Dome in der Kieler Ostseehalle vor 14.000 Fans. Hier endete auch die Begleitung der Band durch die Sendung Popstars.

Bro'Sis entwickelten sich aufgrund der ihnen zuteil gewordenen Medienpräsenz zunächst ähnlich erfolgreich wie die No Angels. Am 10. Dezember 2001 veröffentlichten Bro'Sis ihre Debüt-Single I Believe in Deutschland, Österreich und der Schweiz. I Believe wurde von Alex Christensen (U 96) produziert. Die Single, die vom englischen Liederschreiber Clyde Ward geschrieben wurde, stieg in allen drei Ländern auf Platz 1 in den Charts ein und konnte sich allein in der ersten Woche 800.000 Mal verkaufen. Dies schlug sogar den Erfolg, den die No Angels in der ersten Woche mit ihrer Debüt-Single Daylight In Your Eyes erzielten. Während sich I Believe noch weitere drei Wochen an der Spitze der deutschen Single-Charts platzieren konnte, landete die Single auf Platz 4 der Europäischen Top 100. In Deutschland bekam die Band 3x Gold und 2x Platin für I Believe (1,5 Mio. verkaufte CDs). Damit wurde die Debütsingle zur bisher erfolgreichsten Newcomerveröffentlichung.

Im Januar 2002 veröffentlichte die Band ihr Debüt-Album Never Forget (Where You Come From). Das Album erreichte in Deutschland Platin und war in den Album-Charts des Jahres 2002 mit mehr als 500.000 verkauften Kopien auf Platz 11 der meistverkauften Alben in Deutschland. Aufgrund des großen Interesses an der Band brachte Never Forget zwei weitere Top10-Hits mit der Doppel-A-Single Do You/Peace of Soul (Februar 2002) und Heaven Must Be Missing an Angel (Juni 2002) hervor.

Zur Promotion des Album absolvierten Bro'Sis eine kurze Clubtour und traten im Vorprogramm von O-Town auf.

Für die RTL-II-Anime-Serie Shin Chan steuerte die Band das Titellied bei.

Nachdem sie im Mai und Juni 2002 mit der Never Forget Tour durch über 20 Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz tourten, erschien im Juni des gleichen Jahres Never Forget (Where You Come From) als Limited Tour Edition. Diese unterschied sich von der bereits veröffentlichten Version nur durch einen CD-ROM Track mit dem Spiel „Pinball“.

Auf der Popkomm stellte die Band ihre vierte Single Hot Temptation vor. Im Oktober 2002 konnte sich die Single auf Platz 4 der deutschen Charts platzieren. Zudem enthielt die Single das Cat Stevens Cover In The Cradle.

Eine Special Winter Edition des Albums erschien im November des gleichen Jahres. Die Neuveröffentlichung enthielt neben Hot Temptation die nächste Single The Gift, ein Cover des gleichnamigen Liedes von 98 Degrees. The Gift wurde der erste kommerzielle Fehlschlag der Band, da sich die Single in Deutschland nur auf Platz 16 in den Charts platzieren konnte und in der Schweiz den Einstieg in die Top 100 verfehlte.

Nach einigen Monaten, in denen die Band an Aufnahmen für ihr zweites Album arbeitete, erschien im April 2002 als erste Auskopplung die Doppel-A-Single Oh No/Never Stop. Das Video von Oh No wurde aufgrund seiner Latin-Einflüsse in Spanien gedreht und Never Stop wurde als offizielles Lied zur DFB Förderung in einem Fußballstadion in Berlin gedreht. Die Single konnte sich trotz Airplay-Erfolgen weder in Österreich noch in der Schweiz auffallend in den Charts platzieren, bescherte der Band in Deutschland jedoch ihren fünften Top 10-Hit.

Am Tag darauf fand eine Bandsitzung statt. „Ihr Auftritt bei TV total war eigentlich nur der Auslöser dafür, dass wir uns getroffen haben um zu reden. Es war aber keine Krisensitzung, sondern sie selbst hat am nächsten Tag die Band zusammengerufen, um sich bei uns zu entschuldigen. Von da aus hat sich das dann weiter entwickelt. Die Überlegung hing ja schon länger in der Luft. Wir haben immer wieder versucht, einfach weiter zu machen. Aber es ging nicht mehr.“, meinte Mangat. Es kam zu einer Abstimmung bei der drei Mitglieder wollten, dass Weis die Band verlässt, zwei waren dagegen.

Die anderen Bandmitglieder warfen Indira schon länger Unzuverlässigkeit und Egoismus vor. Ross Antony berichtet in seiner Biografie The Inside Me über ein Konkurrenzdenken zwischen den weiblichen Mitgliedern. Wegen eines Fotoshootings für die FHM kam es zu einem Streit, weil Indira, nachdem das eigentliche Shooting beendet war, heimlich neue Fotos von sich machen ließ, auf denen sie sich gestylter und lasziver gab. Daraufhin wurde im Magazin Indira auf einer halben Seite abgebildet, während Hila Bronstein nur mit einem kleinen Foto bedacht wurde. Zudem sagte sie einen Termin der Band ab, weil sie sich aufgrund von Zahnschmerzen angeblich einen Weisheitszahn ziehen lassen müsse. Die Band glaubte ihr nicht, als sie zwei Tage später ohne sichtbare Folgen einer Behandlung wieder auftauchte.

Die fünf verbliebenen Bandmitglieder veröffentlichten am 12. Mai 2003 ihr zweites Album Days Of Our Lives, welches nur mittelmäßige Kritiken bekam. Nach der Veröffentlichung startete die Band eine Blitztour bei der sie in vier Städten in kleineren Hallen die Lieder des zweiten Albums vorstellten. Während in Deutschland das Album auf Platz 10 der Charts einstieg, verfehlte es die Top 30 in Österreich und der Schweiz. Obwohl Days Of Our Lives von den Medien schnell als Flop abgestempelt wurde, erschien im Juni 2003 die zweite Single V.I.P., welche auf Platz 19 in den deutschen Charts einstieg.

Nach einer längeren Chartpause kehrten Bro'Sis im November 2003 mit den TV Allstars zurück, einem Weihnachtsprojekt an dem sich die Band beteiligte. Zusammen mit verschiedenen Künstlern aus Popstars, Deutschland sucht den Superstar und Star Search nahmen sie für einen wohltätigen Zweck eine Coverversion des Liedes Do They Know It’s Christmas? von Band Aid aus dem Jahr 1984 auf und landeten damit auf Platz 3 der deutschen Single-Charts. Zudem steuerten sie für das Album der TV Allstars das Lied White Christmas bei. Obwohl auch Indira vertraglich verpflichtet gewesen wäre an dem Projekt teilzunehmen, sagte sie ihre Teilnahme ab, da sie nicht auf heile Welt machen wollte. Mit den TV Allstars bekamen Bro'Sis Gold für über 150.000 Singles von Do They Know It’s Christmas? und nochmals Gold für über 100.000 verkauften Alben von The Ultimate Christmas Album.

Danach tourten Bro'Sis mit den Popstars-Gewinnern Overground und Preluders mit der Popstars-Tour durch verschiedene deutsche Städte. Mit Overground und den Preluders bildeten Bro'Sis auch im März 2004 die Formation Popstars United und veröffentlichten für den zweiten Red Nose Day das Beatles-Cover With a Little Help from My Friends.

Im März 2004 erschien als erste Single aus dem dritten Album U Build Me Up, eine Midtempo-Nummer mit Blues-Einflüssen. Mit dieser Single sollte eine neue, internationalere Stilrichtung eingeschlagen werden. Die Single stieg auf Platz 20 in den deutschen Charts ein. Zur Albumveröffentlichung im August 2004 wurde das Lied Make Up Your Mind ausgekoppelt, welcher jedoch nicht mehr als Single sondern nur als Video und Promo-CD veröffentlicht wurde. Showtime verzeichnete mit Platz 24 den erfolglosesten Album-Einstieg der Band. Nach drei Wochen fiel das Album aus den Charts. In Österreich und der Schweiz verpasste das Album den Charteinstieg.

Aufgrund der enttäuschenden Verkaufszahlen wurde die Zeichentrick-Serie Wiggle It – The Adventures of Bro'Sis, in der Bro'Sis in 13 Episoden neben ihrer Musikkarriere als Agenten die Welt retten, nicht ausgestrahlt. Eigentlich war eine Ausstrahlung auf RTL 2 im Herbst 2004 geplant. Seitdem liegt die Ausstrahlung der Serie auf Eis.

Für das erste Album Never Forget (Where You Come From) zeigten sich neben Alex Christensen weitere deutsche Produzenten wie Tony Cottura, Thorsten Brötzmann, Syndicate Music und Marc Mozart verantwortlich.

Das zweite Album Days of our lives blieb musikalisch dem Stil des Debüt-Albums treu. Es enthält unter anderem das Lied Get me some welches auch von der australischen Boygroup Mercury 4 aufgenommen wurde, die dort mit dem Lied auf Platz 5 der Charts landen konnten.

Mit dem dritten Album Showtime fand eine musikalische Veränderung statt. Das Album erzielte positive Kritiken, in denen der neue Sound der Band mit dem der frühen Black Eyed Peas verglichen wurde. Geschrieben und produziert wurde die erste Single U Build Me Up von Fredrik „Fredro“ Odesjo, der schon für Dannii Minogue und Billy Crawford gearbeitet hatte. Das auf dem Album enthaltene Lied Lie About Us wurde später auch als Duett von Avant und Nicole Scherzinger veröffentlicht.

Bro´Sis hatten hauptsächlich englischsprachige Texte. Nur zum Lied Attentione steuerte Zarrella italienische Strophen mit bei. Thematisch handelten die Lieder vor allem um Liebe und Partnerschaft sowie um Selbstfindung. Zudem gehören Partylieder zum Repertoire der Band wie das Lied Hot Temptation. Auch die Band-Mitglieder wirkten an einigen Texten mit. So stammt das Lied "Peace of Soul" von Weis´ selbst geschriebenen Lieder Mein Glück, den sie bei Popstars kurz vor der Entscheidung, wer es in die Band schafft, vorstellte. Und Antony schrieb an der B-Seite Too Good To Be True mit. Während die oben genannten Lieder nur auf den Singles der Band erschienen, waren erst auf dem dritten Album selbst geschriebene Lieder zu hören. Mangats Lied Funk You stellte eine Abrechnung mit der ausgeschiedenen Indira und den Kritikern der Band dar und das Lied Wanna Be Free wurde von der gesamten Band geschrieben.

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Lewis Hamilton

Lewis Hamilton 2007

Lewis Carl Davidson Hamilton, MBE (* 7. Januar 1985 in Stevenage, Hertfordshire, England) ist ein britischer Automobilrennfahrer. Er stieg 2007 in die höchste Motorsportklasse Formel 1 auf und avancierte zu einem der erfolgreichsten Neueinsteiger. 2008 wurde er jüngster Weltmeister der Formel-1-Geschichte. Hamilton steht beim britischen McLaren-Team unter Vertrag.

Hamilton begann 1993 im Alter von acht Jahren mit dem Kartsport. Er durchlief verschiedene Kategorien: Cadet (1995–96), Junior Yamaha (1997), Junior Intercontinental A (1998–99), Intercontinental A (1999) und Formel A (2000). Im Jahre 2000 ernannte ihn der British Racing Drivers' Club zu einem 'Rising Star'-Mitglied.

Hamilton begann seine professionelle Rennkarriere im Winter 2001/2002 in der British Formula Renault Winter Series, bevor er in die Formel Renault wechselte. In seinem zweiten Jahr errang er hier die Meisterschaft und stieg in die Formel 3 Euro Serie auf. Dort startete er im Jahr 2004 für das Team Manor Motorsport. 2005 gewann er die Meisterschaft in dieser Kategorie mit dem ASM-Team. Hamilton stieg erneut auf und wechselte für die Saison 2006 in die GP2-Serie. Er trat für das ART Grand Prix Team an und errang mit fünf Siegen auf Anhieb die Meisterschaft vor dem Brasilianer Nelson Angelo Piquet.

Am 24. November 2006 bestätigte McLaren-Mercedes Lewis Hamilton offiziell als zweiten Fahrer neben dem damaligen Weltmeister Fernando Alonso und damit auch die eigene Förderpolitik der zurückliegenden Jahre. Laut Ron Dennis war Hamilton der einzige Fahrer auf dem Markt, der ihn nach dem Rücktritt Michael Schumachers und den Verpflichtungen Alonsos und Kimi Räikkönens wirklich beeindruckt hätte sowie auf dem Transfermarkt verfügbar gewesen sei: „Es gab niemanden, der wirklich brillierte. Lewis ist es wert, ihm die Chance zu geben, so dass er uns zeigen kann, zu was er in der Lage ist.“ Da Ron Dennis die Karriere Hamiltons schon seit rund zehn Jahren gefördert hatte, war der Einstieg des ersten schwarzen Rennfahrers in die Formel 1 für die Saison 2007 ein beliebtes Thema der Fachpresse. Unter anderem auch deswegen, weil Bernie Ecclestone schon seit Jahren davon gesprochen hatte, dass ein farbiger Fahrer und eine Frau das einzige seien, was der Formel 1 aus marketingtechnischen Gründen noch fehle. Hamilton wurde seither in die Rolle des „Tiger Woods der Formel 1“ geschrieben.

Bei seinem ersten Formel-1-Rennen, dem Großen Preis von Australien am 18. März 2007 erreichte er gleich einen Podiumsplatz: Er überquerte hinter Kimi Räikkönen und Fernando Alonso als Dritter die Ziellinie, nachdem er im Rennen lange Zeit vor seinem spanischen Teamkollegen gelegen hatte. Damit war er der beste Debütant seit Jacques Villeneuve 1996, der damals in seinem ersten Rennen – ebenfalls in Melbourne – Zweiter wurde. Dass es sich bei Hamiltons Leistung nicht um Anfängerglück handelte, zeigte der junge Brite bereits beim nächsten Rennen in Sepang, wo er Zweiter wurde. Auch im dritten Rennen in Bahrain fuhr er auf das Podest und ist damit der erste Formel-1-Debütant in der 57-jährigen Formel 1-Geschichte, der in seinen ersten drei Rennen jeweils an der Siegerehrung teilnahm. Diesen Rekord baute er in den folgenden Rennen weiter aus und stand bei seinem Heimrennen in Silverstone am 8. Juli 2007 bereits zum neunten Mal in Folge seit Saisonbeginn auf dem Podest. Nach dem Grand Prix von Kanada, wo Hamilton seine erste Pole-Position und seinen ersten Sieg errang, übernahm Hamilton als bisher jüngster Fahrer der Formel 1-Geschichte die alleinige WM-Führung und behielt diese bis zum Saisonfinale in Brasilien.

Nach dem Rennen in Monte Carlo wurde McLaren verdächtigt, Hamilton bewusst eingebremst zu haben, um den Sieg seines Teamkollegen Alonso nicht zu gefährden. Die FIA leitete darauf eine Untersuchung wegen des Verdachts der Stallorder ein. Nach der Auswertung der Daten wurde McLaren jedoch freigesprochen. Damit allerdings begann die vor allem medial inszenierte Rivalität zwischen Hamilton und Alonso. Die britische Presse witterte regelmäßig die Benachteiligung ihres Landsmannes, während die spanische Presse dies umgekehrt genauso tat. Das Verhältnis zwischen den beiden Piloten kühlte sich merklich ab, nachdem sie zu Saisonbeginn noch scherzend zusammen in der Öffentlichkeit aufgetreten waren und einen gemeinsamen Werbespot für Mercedes-Benz gedreht hatten. Vor allem geriet Alonso unter enormen Erklärungsdruck, warum er als zweifacher Weltmeister den Debütanten im gleichen Wagen nicht regelmäßig schlagen konnte und in der Weltmeisterschaft zuweilen deutlich hinter diesem lag.

Beim chaotischen Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring kam Hamilton zum ersten Mal in der Saison 2007 nicht in die Punkteränge, nachdem er in der Qualifikation einen schweren Unfall überstanden hatte. Gleichzeitig gewann Alonso, sodass der WM-Punktestand zur Saisonmitte wieder ausgeglichen war und alles auf einen Zweikampf der beiden McLaren-Piloten um den Titel hinauslief.

Nach seinem Sieg im verregneten Fuji, Japan, glaubte kaum jemand, dass Hamilton die Weltmeisterschaft noch zu nehmen sei. Bereits beim folgenden GP von China hätte er den Titel perfekt machen können, rutschte aber nach überlegener Führung auf abgefahrenen Reifen in der 31. Runde in der Boxeneinfahrt unglücklich in ein Kiesbett und konnte das Rennen nicht mehr fortsetzen. Ferrari-Pilot Räikkönen, den keiner mehr auf der Rechnung gehabt hatte, gewann das Rennen stattdessen und so ergab sich vor dem Finale eine der spannendsten Punktekonstellationen der Formel-1-Geschichte, in der noch drei Fahrer Chancen auf den Titel hatten. Vor dem entscheidenden Rennen in Interlagos, Sao Paulo, führte Hamilton mit 107 vor Alonso mit 103 und Räikkönen mit 100 Punkten. Dort fiel der Brite direkt zu Beginn wegen eines Fahrfehlers und technischer Probleme auf die hinteren Ränge zurück. Am Ende des Rennens belegte er den siebten Platz, was aufgrund des gleichzeitigen Sieges von Kimi Räikkönen nicht zum Titel reichte. So wurde er hinter dem Finnen, aber noch vor seinem punktgleichen Teamkollegen Alonso Vizeweltmeister.

Nach Ende des Rennens wurde bekannt, dass die FIA gegen die Teams von BMW und Williams aufgrund von Temperatur-Unregelmäßigkeiten beim Benzin ermittelt. Bei einer Disqualifikation wäre Hamilton nachträglich auf den vierten Platz aufgerückt und am grünen Tisch doch noch Weltmeister geworden. Die FIA entschied jedoch, BMW und Williams nicht zu bestrafen und bestätigte damit das Endergebnis der Weltmeisterschaft. Gegen diese Entscheidung legte das McLaren-Team offiziellen Protest ein. Am 16. November 2007 wurde die Berufung abgelehnt und das Ergebnis des Rennens in Brasilien bestätigt.

Überschattet wurde die Saison von der sogenannten „Spionageaffäre“, in die Hamiltons Team verwickelt war. McLaren wurde vorgeworfen, Daten des Konkurrenten Ferrari beim Entwurf des eigenen Rennwagens verwendet zu haben, was dem Tatbestand der Industriespionage entspricht. Bereits nach den ersten Rennen wurden Vorwürfe laut, ein Ferrari-Angestellter habe geheime Daten an einen Kontaktmann bei McLaren weitergegeben. Im September wurde das McLaren-Team vor dem FIA World Council in Paris zu einer Strafzahlung von einhundert Millionen Dollar verurteilt. Zusätzlich wurden dem Rennstall alle Punkte der Teamwertung aus der laufenden Saison aberkannt. Hamilton selbst hatte sein Team in der Öffentlichkeit stets in Schutz genommen und die Vorwürfe zurückgewiesen. Sein Teamkollege Alonso indes, der das Team während der zweiten Saisonhälfte auch öffentlich hart kritisiert hatte, verließ McLaren nach Saisonende nach nur einem Jahr wieder und kehrte zu Renault zurück.

Am 18. Januar 2008 verkündete McLaren, dass Hamilton einen neuen Vertrag bis 2012 unterschrieben habe. Schon im Dezember wurde als Nachfolger des abgewanderten Alonso der bisherige Renault-Pilot Heikki Kovalainen verpflichtet. Nach Tests im Winter ging McLaren nicht als Titelfavorit in die neue Saison – vielmehr wurde der neue Ferrari schon im Vorfeld von Experten als unbezwingbar eingestuft. Beim ersten Rennen in Australien jedoch schnappte sich Hamilton nicht nur die Pole-Position, sondern gewann auch gleich das Rennen, woraufhin er von der britischen Presse erneut als kommender Weltmeister ausgerufen wurde. In den folgenden Grand Prix konnte der Brite dieser Erwartungshaltung allerdings nicht gerecht werden. Nach einem fünften Platz beim Großen Preis von Malaysia und einem 13. Platz in Bahrain fingen die britischen Medien an, Hamilton für seine fehlerhaften Vorstellungen zu kritisieren. In den Folgerennen zeigte er jedoch mit tadellosen Leistungen, dass weiterhin mit ihm zu rechnen ist.

In Monaco schlug er den favorisierten Ferrari ein Schnippchen und siegte trotz eines Reifenschadens zu Beginn und teilweise strömenden Regens. Damit übernahm er zunächst auch wieder die Führung in der WM, die er aber schon beim folgenden GP von Kanada durch einen selbstverursachten Unfall in der Boxengasse an den Sieger des Rennens, Robert Kubica, verlor. Dabei hatte Hamilton eine rote Ampel übersehen und war in der Folge seinem Kontrahenten Kimi Räikkönen ins Heck seines Ferrari gefahren. Das brachte ihm zusätzlich eine Strafversetzung um zehn Plätze in der Startaufstellung für den Grand Prix von Frankreich ein, bei dem er aufgrund der Versetzung und einer Durchfahrtstrafe über Platz zehn nicht hinauskam. Vor seinem Heimrennen in Silverstone stand Hamilton entsprechend unter Druck, hielt diesem aber mit einer einwandfreien Leistung stand und entschied den britischen Grand Prix mit großem Vorsprung für sich. In Hockenheim knüpfte er an diese Leistung an und gewann sein viertes Saisonrennen. Auch in Ungarn schien Hamilton das Maß der Dinge zu sein. Der Pole-Position in der Qualifikation folgte jedoch ein enttäuschendes Rennen, das Hamilton aufgrund eines Reifenschadens nur als Fünfter beendete. Durch den gleichzeitigen Ausfall des führenden Felipe Massa kurz vor Schluss behielt der Engländer allerdings seine WM-Führung und betrieb damit Schadensbegrenzung.

Nach einem zweiten Platz hinter Felipe Massa beim ereignislosen Großen Preis von Europa auf dem neuen Stadtkurs von Valencia stand Hamilton in Spa-Francorchamps erneut auf dem ersten Startplatz. Im Rennen verlor er zunächst eine Position an den Finnen Kimi Räikkönen, der bereits wie der sichere Sieger aussah. Kurz vor Schluss nutzte Hamilton jedoch den einsetzenden Regen, um den Führenden unter Druck zu setzen. In der Folge ereigneten sich auf der rutschigen Fahrbahn mehrere Führungswechsel. Räikkönen verlor eine Runde vor Schluss sein Auto aus der Kontrolle und schied aus, Hamilton fuhr als erster über die Ziellinie. Seine Freude über den Sieg währte indes nur kurz: Die Rennleitung entschied, den Briten wegen Abkürzens der Schikane vor Start und Ziel im Duell mit Räikkönen mit 25 Strafsekunden zu belegen, die ihn auf Platz drei zurückwarfen. McLaren legte gegen die Entscheidung Protest ein, welcher allerdings gut drei Wochen später vor dem FIA-Gericht in Paris abgewiesen wurde.

Bei den folgenden Rennen in Italien und Singapur bekam Hamilton durch strategische Fehlentscheidungen lediglich acht Punkte, sein Kontrahent Massa konnte jedoch nicht aufholen. Auch in Japan beraubte sich der Engländer bereits in der ersten Kurve aller Chancen selbst und blieb ohne Punkte, um jedoch im nächsten Grand Prix in China einen ungefährdeten Sieg einzufahren. Mit sieben Punkten Vorsprung auf seinen Gegner im Ferrari reiste Hamilton zum Finale nach Brasilien − Erinnerungen an 2007 wurden weltweit von der Presse zitiert.

Hamilton musste − ebenso wie im Vorjahr − bei einem Sieg seines Verfolgers lediglich Fünfter werden. In einem über weite Strecken eher ereignislosen Rennen schien dieses Ziel nicht gefährdet, bis rund zehn Runden vor Schluss einsetzender Regen die Reihenfolge nochmal durcheinander brachte. Massa behielt die Führung und fuhr als Erster über die Ziellinie, während sich Hamilton in der vorletzten Runde vom Deutschen Sebastian Vettel überholen lassen musste und nur noch Sechster war. Zu diesem Zeitpunkt wäre Massa Weltmeister gewesen. Der auf Slicks fahrende Timo Glock im Toyota musste jedoch der immer feuchter werdenden Piste Tribut zollen und büßte seinen Vorsprung ein, bis ihn schließlich Vettel und auch Hamilton noch passierten. Damit wurde die WM in einem dramatischen Herzschlagfinale und buchstäblich in der letzten Kurve der letzten Runde des letzten Rennens entschieden. Hamilton kürte sich mit nur einem Punkt Vorsprung zum jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte.

Hamiltons Großeltern väterlicherseits stammen von der Insel Grenada und wanderten in den 1950er Jahren nach Großbritannien ein. Der Vater von Lewis, Anthony Hamilton, benannte seinen Sohn nach dem amerikanischen Olympiaathleten und Goldmedaillengewinner Carl Lewis. Der Engländer ist derzeit mit der Sängerin Nicole Scherzinger liiert.

Am 31. Dezember 2008 erhielt Lewis Hamilton die hoch angesehene Auszeichnung Most Excellent Order of the British Empire (MBE), die von Königin Elisabeth II. persönlich übergeben wird.

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Pussycat Dolls

(v.r.n.l) Kimberly Wyatt, Jessica Sutta, Ashley Roberts, Nicole Scherzinger,  und ehemaliges Mitglied Carmit Bachar; Melody Thornton ist nicht zu sehen

Die Pussycat Dolls sind ein Tanz- und Musik-Ensemble aus Los Angeles, das 1995 von Robin Antin gegründet wurde und 2005 seine erste Single herausbrachte.

Nicole Scherzinger (* 29. Juni 1978, Honolulu, Hawaii, USA) ist ein Ex-Mitglied der US-Popgruppe „Eden's Crush“, die sich 2002 aufgelöst hat.Sie bestand erst seit 2001.

Melody Thornton (* 28. September 1984, Phoenix, Arizona, USA) nahm 2003 an einem Casting für die Pussycat Dolls teil. Früher jobbte sie als Background-Sängerin. Ihr Gesang ähnelt angeblich dem von Christina Aguilera.

Jessica Sutta (* 15. Mai 1982, Miami, Florida, USA) studierte Tanz an der New World School of Arts. Danach war sie u. a. Tänzerin für das Basketball-Team Miami Heat.

Ashley Roberts (* 14. September 1981, Phoenix, Arizona, USA) nahm früher Tanzunterricht in Los Angeles und war bereits in zwei kleinen Werbespots zu sehen. Ihr Vater war Schlagzeuger der Band The Mamas And The Papas.

Kimberly Wyatt (* 4. Februar 1982, Warrensburg, Missouri, USA) war nach der Highschool Tänzerin auf einem Luxus-Kreuzfahrtschiff. Außerdem arbeitete sie als Choreografin von Nick Lachey.

Carmit Bachar (* 4. September 1974, Los Angeles, Kalifornien, USA) wurde 1992 Fünfte der amerikanischen Olympia-Ausscheidung für Rhythmische Sportgymnastik. Sie tanzte u. a. für Ricky Martin, No Doubt, Beyoncé und Rihanna.

Die Pussycat Dolls wurden 1993 von der Choreographin Robin Antin und Schauspielerin Christina Applegate gegründet. Die vornehmlich in Unterwäsche oder Pin-up-Kostümen auftretende Tanzgruppe trat seit 1995 regelmäßig in Johnny Depps Viper Room auf. Außerdem gab es seit 2003 eine weitere Revue im Caesars Palace in Las Vegas. Zahlreiche Gaststars traten in ihren Shows auf, darunter Pink, Christina Aguilera und Gwen Stefani. In der Öffentlichkeit wurde die Revue zeitweise durch Carmen Electra vertreten.

Pussycat Doll Carmit Bachar, die mit Gwen Stefani befreundet war und auch in einigen No-Doubt-Videos als Tänzerin auftrat, machte der Sängerin 2002 den Vorschlag, bei der Tanzrevue als Gast aufzutreten. Gwen Stefani war von der Gruppe begeistert. Sie sah in ihnen das Potenzial als Musik-Act und rief schließlich ihre Plattenfirma Interscope Records an. Folglich stießen dann Interscope-Chef Ron Fair und Musikproduzent Jimmy Lovine auf die Truppe. In Zusammenarbeit mit Gründerin Robin Antin suchten sie aber nach einer geeigneten Lead-Sängerin für die Gruppe. Diese Rolle übernahm dann die ehemalige Eden's-Crush-Sängerin Nicole Scherzinger. Durch weitere Castings kamen schließlich Melody Thornton und Kaya Jones in die Gruppe. Letztere verließ die Gruppe kurze Zeit später. Da die Pussycat Dolls nun aus etwa zwölf Mitglieder bestanden, wurden sie auf sechs gekürzt. Nicole, Carmit und Melody als Hauptsängerinnen; Jessica, Ashley und Kimberly als Backgroundsängerinnen. Schließlich unterzeichneten sie einen Plattenvertrag bei Interscope Records.

Anfang 2004 machten die neu formierten Pussycat Dolls sowohl mit dem Song We Went As Far As We Felt Like Going aus dem Soundtrack zu Große Haie – Kleine Fische als auch mit dem Cover Sway, dem Titelsong zum Kinoerfolg Darf ich bitten?, auf sich aufmerksam. Anschließend folgte im September 2005 das unter anderem von Timbaland, Will.i.am, Cee-Lo Green und Rich Harrison produzierte Musikalbum PCD. Die vorab veröffentlichte Single Don't Cha, eine Zusammenarbeit mit Rapper Busta Rhymes, erreichte in Deutschland, der Schweiz und in Großbritannien Platz 1 der Singlecharts und verhalf der Band zum weltweiten Durchbruch. Die Folge-Singles Stickwitu, Beep und Buttons konnten ebenfalls Spitzenplatzierungen verbuchen und hielten sich in Großbritannien und Österreich mitunter mehrere Wochen an der Spitze der nationalen Singlecharts.

Im Herbst 2006 wurde I Don't Need a Man aus dem Album PCD in Europa veröffentlicht. Parallel dazu wurde Wait a Minute in den USA publiziert. Lead-Sängerin Nicole Scherzinger hat im Januar 2008 ihr Soloalbum fertig gestellt, dessen Veröffentlichung für März 2008 angekündigt ist. Bei den MTV Video Music Awards 2006 am 31. August 2006 bekamen die Pussycat Dolls den Moonman in der Kategorie Best Dance Video für ihr Musikvideo zu Buttons mit Snoop Dogg.

Im November 2006 führte es die Pussycat Dolls zum ersten Mal auf große Headliner-Tournee durch Deutschland. Zusammen mit Rihanna absolvierten sie in teils ausverkauften Hallen Auftritte in München, Frankfurt, Böblingen und Köln.

Im März 2007 wurde die Single Wait a Minute in Deutschland veröffentlicht. In der US-Fernsehshow Pussycat Dolls Present: The Search for the Next Doll wurde ein siebtes Bandmitglied gecastet. Als Siegerin ging Asia Nitollano hervor, die sich im Finale gegen zwei andere Mitbewerberinnen durchsetzen musste. Asia entschied sich jedoch vor kurzem doch eine Solokarriere zu starten und nicht bei den Pussycat Dolls zu sein, die bis Mitte 2008 eine Pause einlegen wollen, da Nicole ein Soloalbum plant.

Anfang März 2008 verließ Carmit Bachar die Band, um sich ihren eigenen Projekten zu widmen.

Das zweite Album Doll Domination erschien am 19. September 2008. Die erste Single daraus, When I Grow Up, ist am 29. August 2008 erschienen. Am Album haben u. a. Darkchild, will.i.am und Ne-Yo mitgearbeitet. Sie erreichte weltweit Platzierungen in den Top 10 und konnte sich mehr als 3 Mio. mal verkaufen.

Am 1. Dezember 2006 wurde die erste DVD der Pussycat Dolls unter dem Titel Live from London veröffentlicht.

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Source : Wikipedia