Neil LaBute

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Geschrieben von bishop 27/04/2009 @ 22:17

Tags : neil labute, schauspieler, kultur

Neueste Nachrichten
"Der große Krieg" im Torturmtheater - sueddeutsche.de
Das Torturmtheater Sommerhausen bei Würzburg zeigt das Stück "Der große Krieg" von Neil LaBute. Es geht um eine Beziehungskrise zwischen Irrsinn und Wirklichkeit. Ein Ehepaar teilt im "Rosenkrieg" den Besitz des gemeinsamen Lebens auf....
DVD Kritik: Lakeview Terrace - Monsters and Critics
Denn das neue Pärchen ist gemischtrassig. Regisseur Neil LaBute konnte mit dem 'Pulp Fiction'-Star Jackson einen Schauspieler gewinnen, der 'Lakeview Terrace' fast im Alleingang vorantreibt. LaBute baut die Spannung sehr behutsam auf....
Das Gostner Hoftheater zieht Bilanz - Nürnberger Zeitung
Einen Monat später wird die lose Reihe mit Stücken von Neil LaBute weitergeführt. Der Amerikaner hat mit «Tag der Gnade» ein psychologisches Kammerspiel vor dem bedeutungsschwangeren Hintergrund des 11. Septembers 2001 geschrieben....
A busy month for Neil LaBute - Examiner.com
Because a lot has changed for playwright Neil LaBute since then. I seem to recall that the producers of Mr. LaBute's play, reasons to be pretty, were doing everything they could at the time to drum up interest in the show. (And with good reason....
Vor der Tony-Verleihung Maria Stuart, von der Traufe in den Regen - Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die Jury hat die Wahl zwischen Neil LaButes überraschend warmherzigem Broadway-Debüt „Reasons to be pretty“ (FAZ vom 14. Juni 2008), Moisés Kaufmans Beethoven-Hommage „33 Variations“ (siehe Jane Fonda kehrt mit Moisés Kaufmans „33 Variationen“ auf die...
Theater: Die Spielzeit 2009/2010 - Main Post
Februar, Theater im Rathaus Essen/Euro-Studio Landgraf: Fettes Schwein, Schauspiel von Neil LaBute • Sa, 13. März, Compa?ia Nacional de Danza 2, Madrid (Spanien) • Mo, 12. April, Euro-Studio Landgraf: Oscar oder Die Dame in Rosa, Schauspiel von...
Prall gefüllter Korb mit Theater - Vlothoer Anzeiger
Natürlich stehen Oper (Barbier von Sevilla und Zauberflöte) und Tanz (Tschaikowskis Dornröschen) auf dem Spielplan, aber mit dem Musical "Black Rider" (Robert Wilson) und der Komödie "Fettes Schwein" von Neil LaBute auch extremere Angebote....
Gewalt und Rache als Triebfedern - all-in.de
Dazwischen stehen Stücke wie «Bash» von Neil LaBute (Schweizerberg), in dem völlig sinn- und grundlose Gewalt die Abgründe in «ganz normalen» Biografien zeigt. Oder der urdeutsche Mythos «Die Nibelungen» (Hebbel), wo nach Brunhilds Rache niemand mehr...
Der Theaterherbst geht in die zweite Runde - Augsburger Allgemeine
Rauf und runter gespielt wird in deutschen Theatern derzeit der Autor Neil LaBute. In Mindelheim kommt sein Werk „BASH - Stücke der letzten Tage“ am 16. Oktober auf die Bühne. Drei Mörder schildern in Monologen verschiedene Versionen des Tötens....
Provokant und poppig - Siegener Zeitung
„Das Maß aller Dinge“ oder „Die Form der Dinge“) des amerikanischen Autors Neil LaBute interessierte Jugendliche, Studierende, Lehrende und Kulturfans aller Altersstufen gleichermaßen, verhandelt es doch spannende aktuelle gesellschaftliche und...

Neil LaBute

Neil LaBute (* 19. März 1963 in Detroit) ist ein US-amerikanischer Regisseur, Autor und Dramatiker.

LaBute wurde in Detroit, Michigan geboren und ist aufgewachsen in Spokane (Washington), Washington. Er studierte Theater an der Brigham Young University (BYU), wo er der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage beitrat. An der BYU traf er den Schauspieler Aaron Eckhart, der dann viele Hauptrollen in seinen Filmen spielte. An der BYU produzierte er auch eine Anzahl Stücke die bis an die Grenze dessen gingen, was an der sittenstrengen Mormonen-Universität erlaubt war, einige dieser Stücke wurden unmittelbar nach der Premiere abgesetzt. LaBute machte seine Abschlussarbeit auch an der University of Kansas, New York University, und der Royal Academy of Arts in London.

LaBute hat großes Lob von Kritikern für seine kribbeligen und oft beunruhigenden Darstellungen von menschlichen Beziehungen erhalten. In the Company of Men portraitierte er zwei frauenfeindliche Geschäftsleute (einer gespielt von Eckhart), die in grausamer Verschwörung eine taube Frau aufreizen und dann emotional zerstören. Sein nächster Film, Your Friends & Neighbors (1998), unter anderem besetzt mit Eckhart und Ben Stiller, war ein schockierendes Portrait des Liebeslebens dreier befreundeter Vorstadtpaare. Im Jahr 2000 schrieb und inszenierte er ein Off-Broadway-Stück mit dem Titel bash: stücke der letzten tage, eine Zusammenstellung von drei kurzen Stücken die im wesentlichen gute Leute (die Mormonen sind) beschreiben, die beunruhigend und gewalttätige Dinge tuen. Eines der Stücke war ein viel zitierter Ein-Mann-Auftritt von Calista Flockhart.

In dem Stück The Shape of Things gewinnt er dem Pygmalion-Stoff neue Seiten ab: Frau formt Mann, Mann verliebt sich in Frau, aber am Ende kommen sie doch nicht zusammen. Das Stück geht der Frage nach, wie weit Menschen bereit sind, sich manipulieren zu lassen. Was der Mensch bereit ist zu geben, für eine perfekt dosierte Handvoll Liebe. Und was ist besser: eine hübsche Illusion oder die grausame Wahrheit.

Das Theaterstück The Mercy Seat aus dem Jahre 2002, war einer der ersten wichtigen theatralisch Reaktionen auf die Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA. Datiert auf den 12. September, befasst sich das Stück mit einem Mann, der im World Trade Center gearbeitet hat, aber am Tag des Anschlages seinem Büro fernblieb — mit seiner Geliebten. (Wie berichtet wurde das Stück inspiriert durch eine Moderne Sage.) Wissend dass seine Familie glauben wird, dass er bei dem Zusammensturz der Türme ums Leben gekommen ist, erwägt er die Möglichkeit die Tragödie zu benutzen, um von seiner Frau und seinen Kindern wegzulaufen und ein neues Leben mit seiner Geliebten zu beginnen. In den Hauptrollen spielen Liev Schreiber und Sigourney Weaver. Das Stück war ein erheblicher kommerzieller und entscheidender Erfolg, zum großen Teil aufgrund der Bereitschaft, den Mythen ins Auge zu sehen, die viele New Yorker errichtet haben, um sich selbst nach den Anschlägen zu trösten.

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Nurse Betty

Nurse Betty (Verweistitel: Nurse Betty – Gefährliche Träume) ist eine Krimikomödie von Neil LaBute aus dem Jahr 2000. Die Hauptrolle spielte Renée Zellweger.

Del Sizemore, der Ehemann der Kellnerin Betty Sizemore, wird aufgrund seiner Drogengeschäfte getötet. Betty stellt sich vor, sie sei eine Krankenschwester, und verliebt sich in den Schauspieler George McCord, der in der Fernsehserie A Reason to Love als Dr. David Ravell auftritt. Sie fährt nach Los Angeles, um ihn kennenzulernen.

Sizemore weiß nicht, dass in ihrem Auto Drogen versteckt wurden. Die Killer Charlie und Wesley, die ihren Ehemann getötet haben, verfolgen sie.

Sizemore bewirbt sich erfolglos um eine Arbeit als Krankenschwester. Nach einem misslungenen Auftritt im Fernsehen vergehen ihre Vorstellungen. Charlie verliebt sich in Betty, sein Sohn Wesley wird von einem Polizisten getötet. Daraufhin begeht Charlie Selbstmord.

McCord gibt Sizemore eine Rolle in seiner Fernsehshow. Sie denkt nach 63 Folgen darüber, eine Ausbildung als Krankenschwester zu beginnen.

Die Produktion des Films kostete schätzungsweise 24 Millionen US-Dollar. Er spielte in den US-Kinos 25 Millionen US-Dollar ein.

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Besessen

Besessen ist ein Roman von A. S. Byatt aus dem Jahr 1990; in Deutschland erschien er 1993 im Insel Verlag. Der englische Originaltitel lautet Possession. A romance.

Im Großbritannien der 1990er Jahre erforschen zwei Literaturwissenschaftler das Viktorianische Zeitalter: Roland versucht, mehr über das Leben des berühmten Literaten Ash zu erfahren, während Maude sich mit der kaum bekannten Christabel LaMotte auseinandersetzt. In ihren Recherchen zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die beiden Dichter sich kannten. Während der Recherchen, die sich zu einer spannenden Kriminalstory entwickeln, entspannt sich eine Liebesgeschichte zwischen Roland und Maude.

Gleichzeitig erzählt der Roman die Geschichte von Ash und LaMotte, meist dargestellt in Briefwechseln und Tagebucheinträgen. Zur Darstellung dieser Ebene sind auch (fiktive) Werke dieser beiden (fiktiven) Schriftsteller eingefügt. Dominierende Themen sind hierbei zum einen die Bedeutung der Kunst und der (Literatur-)Wissenschaft, wobei vor allem die letztere in Frage gestellt wird, zum anderen wird die titelgebende Besessenheit durchgängig thematisiert. Vor allem die Besessenheit durch die Vergangenheit, wie sie die beiden Wissenschaftler erfahren, spielt eine große Rolle.

Darüber hinaus sind auch Fragen des Feminismus immer präsent: Die selbstständige Christabel LaMotte hat im Europa des 19. Jahrhunderts ebenso zu kämpfen wie Maude im 20. Jahrhundert sich im männerdominierten Wissenschaftsbetrieb durchzusetzen hat.

Durch die Verwendung der Tagebuch- und Briefform, die Einflechtung von kompletten poetischen Werken sowie (popular-)wissenschaftlichen Abhandlungen, die zudem jeweils aus zwei sehr unterschiedlichen Jahrhunderten stammen, ist die Struktur des Romanes sehr komplex, macht ihn aber zu einem wirklich postmodernen Werk.

Auch wenn Byatt ihrem Roman durch die Einbindung vieler scheinbar authentischer Dokumente den Anschein der historischen Nachprüfbarkeit gibt, sind die Charaktere fiktiv. Die Dichterfiguren haben jedoch konkrete historische Vorbilder: Ash kann mit Alfred Lord Tennyson (1809-1892) und Robert Browning (1812-1889) verglichen werden. Christabel LaMotte ähnelt Elizabeth Barrett Browning (1806-1861), Emily Dickinson (1830-1886) und Christina Rossetti (1830-1894).

Possession ist eine mustergültige Erfolgsgeschichte, soweit es um Vermarktung geht: Nachdem der Roman im Oktober 1990 den Booker Prize erhalten hatte, stiegen die Verkaufszahlen in die Höhe. Obwohl Possession als durch und durch "englisches" Buch bezeichnet werden kann, setzte es sich auch in den Vereinigten Staaten von Amerika sehr gut durch. Die Kombination von Detektivgeschichte, Liebesroman und intellektuellem Anspruch machte es für viele Zielgruppen interessant.

Im Jahr 2002 verfilmte der Theaterautor Neil LaBute den Roman als Besessen. In den Hauptrollen waren Gwyneth Paltrow als Maude und Aaron Eckhart als Roland zu sehen. Ash wurde dargestellt von Jeremy Northam, Christabel von Jennifer Ehle. Die Beziehung der Schriftsteller sowie die ihrer Erforscher wird parallel gezeigt.

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Besessen (Film)

Besessen (Originaltitel: Possession) ist ein US-amerikanisch-britischer Spielfilm aus dem Jahr 2002. Der Regisseur war Neil LaBute, das Drehbuch schrieben David Henry Hwang, Laura Jones und Neil LaBute anhand des Romans Besessen von A. S. Byatt. Die Hauptrollen spielten Gwyneth Paltrow und Aaron Eckhart.

Die Literaturwissenschaftler Maud Bailey und Roland Michell erforschen das Leben der im 19. Jahrhundert in England lebenden Dichterin Christabel LaMotte. Sie stellen fest, dass diese eine Affäre mit dem verheirateten Dichter Randolph Henry Ash hatte. In Rückblenden wird die Liebesgeschichte von LaMotte und Ash erzählt.

In einem Hotel kommen sich Bailey und Michell näher, aber Maud macht im letzten Augenblick einen Rückzieher. Die beiden sprechen über Mauds Beziehungsängste. Sie erfahren bald, dass LaMotte ein Jahr bei ihrer Cousine in Frankreich lebte und in dieser Zeit ein von Ash stammendes Kind gebar. Sie gab Ash zu verstehen, sie hätte das Kind getötet. In Wirklichkeit wuchs es bei einer Adoptivfamilie auf. Dies offenbarte LaMotte in einem Brief, den Bailey und Michell finden. Diesen Brief schrieb LaMotte an den todkranken Ash und bat in einem weiteren Brief Ashs Frau, den letzten Brief ihrem Ehemann zu lesen zu geben, doch diese tat es nicht.

Es stimmt Maud traurig, dass Ash nie von der Existenz seines Kindes erfahren konnte. Sie stellt außerdem fest, dass die Adoptivfamilie Bailey hieß und sie selbst zu den Nachkommen von Christabel LaMotte gehört.

In der letzten Rückblende wird gezeigt, dass Ash seine Tochter doch einmal zufällig traf und erkannte. Sie verlor auf dem Nachhauseweg den Brief, den er ihr für „Tante Christabel“ mitgegeben hatte, und erzählte auch nicht von der Begegnung.

Besessen startete am 16. August 2002 in den US-amerikanischen Kinos und spielte dort bei Besucherzahlen von über 1,74 Millionen bis Oktober über zehn Millionen US-Dollar ein. Es folgten Kinostarts in mehreren weiteren Ländern. Während der Film in Großbritannien mit Besucherzahlen von etwa 70.000 kein Erfolg wurde, wurde er beispielsweise in Italien, wo der Film am 4. Oktober 2002 anlief, über 172.000 mal gesehen. Der deutsche Kinostart war der 28. November 2002.

Kritiker nahmen den Film unterschiedlich auf. A.O. Scott bemängelte in The New York Times, der Film sei ein „ehrenhafter und interessanter Reinfall“. „Er unterschreitet die Dichtung bei weitem, ist aber keine schlechte Prosa.“ Roger Ebert schrieb für Chicago Sun-Times eine positive Kritik zum Film. Dieser biete keine ernsthafte Prüfung der Wissenschaft oder der Dichtkunst, aber eine intelligente Romanze. Dass beide Figuren derart attraktiv seien, sei verwirrend.

Der Film wurde für den Golden Trailer Award nominiert.

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The Shape of Things

The Shape of Things (Alternativtitel: Das Maß der Dinge) ist ein US-amerikanisch-französisch-britisches Filmdrama von Neil LaBute aus dem Jahr 2003.

Der Literaturstudent Adam Sorenson jobbt als ein Museumswächter. Er lernt im Museum die Kunststudentin Evelyn Ann Thompson kennen, mit der er eine Beziehung eingeht. Evelyn beeinflusst stark das Leben Adams. Sie will unter anderem, dass er seine Freunde Jenny und Phillip seltener sieht.

Phillip war früher ein Zimmergenosse von Sorenson. Die Beziehung zu seiner Freundin Jenny kriselt. Adam wird in einer der Szenen von Jenny geküsst.

Adam erfährt, dass er für Evelyn zum Objekt einer Projektstudie wurde, in der es darum geht, einen Menschen zu manipulieren. Er streitet mit ihr und beschimpft sie. Sie sagt, sie habe ihn positiv beeinflusst und ihn zum interessanteren Menschen gemacht. Evelyn verlässt Adam, der sich am Ende alte Aufnahmen seiner Ex-Freundin anschaut.

James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film sei dem früheren Film LaButes In the Company of Men ähnlich und könne dasselbe Publikum ansprechen. Er sei eine gewundene Liebesgeschichte über Manipulation, über den Verlust der Unschuld und über die Brutalität des Verrats.

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei eine „als Screwball-Komödie inszenierte Verfilmung eines kompromisslos-provokanten Theaterstücks um Geschlechterkämpfe, Manipulierbarkeit und die Fixierung auf den äußerlichen Schein“.

Die Handlung beruht auf einem Theaterstück von Neil LaBute, welches am 24. Mai 2001 im Londoner Almedia Theatre uraufgeführt wurde. Die Rollen wurden mit denselben Darstellern wie im Film besetzt.

Der Film wurde in Los Angeles und in Camarillo (Kalifornien) gedreht. Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 4 Millionen US-Dollar. Der Film hatte seine Weltpremiere am 18. Januar 2003 auf dem Sundance Film Festival. Er wurde in den USA in 40 Kinos gezeigt, in denen er ca. 173.000 US-Dollar einspielte.

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The Wicker Man (2006)

The Wicker Man ist ein Spielfilm des US-amerikanischen Regisseurs Neil LaBute aus dem Jahr 2006. Der ungewöhnliche Thriller ist das Remake des gleichnamigen Klassikers aus dem Jahr 1973. Hauptdarsteller Nicolas Cage war so fasziniert von dem Original, dass er die Neuauflage auch selbst produzierte. The Wicker Man übernimmt zum größten Teil die Geschichte des Originals und ändert nur wenig, um den Film etwas moderner zu machen. Der Film kam am 1. September 2006 in die US-amerikanischen Kinos. In Deutschland erschien er am 2. November 2006.

Nachdem der Verkehrspolizist Edward Malus bei einem Unfall mit Todesfolge nicht helfen konnte, versinkt er in tiefe Schuldgefühle. Als seine ehemalige Lebensgefährtin Willow ihn kurz darauf bittet, auf der abgelegenen Insel Summersisle nach ihrer verschwundenen Tochter Rowan Woodward zu suchen, macht er sich entschlossen auf den Weg.

Dort angekommen, stellt der Polizist fest, dass ein heidnischer Kult unter der Führung der dominanten Schwester Summersisle das Leben auf der Insel bestimmt. Bei der Suche nach dem vermissten Mädchen erfährt Malus mehr über die Riten und merkwürdigen Ansichten der Sektenmitglieder, die ihm sichtlich die Wahrheit vorenthalten. Er ist gezwungen, zu drastischeren Maßnahmen zu greifen, und überwältigt eine Dorfbewohnerin, um bei einem geplanten Kostümfest unerkannt teilzunehmen. Dort angekommen entdeckt er die gesuchte Rowan, die an einen Pfahl gefesselt ist und in den Augen von Malus höchstwahrscheinlich als Opfergabe verbrannt werden soll.

Nachdem Malus die scheinbar gefangene Rowan von den Fesseln befreit hat, wird er nach dem gemeinsamen Fluchtversuch von ihr direkt in die Arme der schon auf ihn wartenden Dorfbewohner geführt und schließlich von diesen überwältigt. Erst jetzt registriert Malus, dass alles nur inszeniert wurde, um ihn auf die Insel zu locken, und dass nicht etwa Rowan, sondern er selbst in Form eines Rituals für gute Ernteerträge verbrannt werden soll. Man bricht ihm beide Beine und fesselt ihn an eine große Weidenfigur, den Wicker Man.

Die Aufgabe, den Wicker Man in Brand zu stecken, wird Rowan übertragen, wobei Malus bei lebendigem Leibe verbrannt wird.

Es folgt ein Zeitsprung von sechs Monaten. In der Bar einer Stadt sehen sich zwei Studenten nach attraktiven Frauen um und entdecken zwei Schwestern der Insel, welche diesmal geschminkt und modern gekleidet sind. Nach einem kurzen Gespräch wird klar, dass sie auf Opfersuche für ihre Rituale sind. Die unwissenden Studenten sind offensichtlich interessiert; ihr Schicksal wird mit Todesschreien und Feuerprasseln angedeutet. Was letztendlich aus ihnen wird, bleibt ungewiss.

In den Grundzügen sind die beiden Filme sehr ähnlich. Beidesmal ist es ein Polizist, der unter dem Umstand eines vermissten Mädchens auf die Insel geführt wird, wo er nach einer Rundtour durch die rätselhafte Welt der Insel als Opfer endet. Im Remake ist Malus ein Amerikaner; im Original ein Schotte.

Während das Original mit einem Besuch auf dem örtlichen Polizeirevier beginnt, gibt es in Neil LaButes Neufassung einen schrecklichen Unfall auf einer Straße, bei dem Nicolas Cages Charakter in tiefe Schuldgefühle verfällt. Diese sollen besser unterstreichen, wieso der Figur später der Fund des Mädchens so wichtig ist.

Anstelle eines weiblichen Sektenoberhaupts gibt es im Original ein männliches, Lord Summersisle, gespielt von Schauspiel-Legende Christopher Lee. Waren die Männer im ersten Film ebenfalls relativ gleichwertig mit den anderen, gelten in der Neufassung andere Regeln. Die Frauen sind die dominantere Gruppierung auf der Insel, die Männer still und unwissend.

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Source : Wikipedia