Nasdaq

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Geschrieben von goldorak 06/03/2009 @ 18:07

Tags : nasdaq, börse, finanzen

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NASDAQ

Nasdaq Composite 1994–2004

Die NASDAQ (der Name ist ein Akronym für National Association of Securities Dealers Automated Quotations) ist eine Börse, die seit 27. Februar 2008 von der NASDAQ OMX Group betrieben wird und in der nordwestlichen Ecke des Condé Nast Buildings am Times Square von Manhattan in New York untergebracht ist.

Die NASDAQ wurde 1971 von der National Association of Securities Dealers (NASD) als vollelektronische Handelsplattform gegründet. Mit 3.200 gelisteten Unternehmen ist sie die größte Börse in den USA. Den Wertpapierhandel an der NASDAQ kontrolliert die United States Securities and Exchange Commission (SEC).

Die NASDAQ setzt sich aus dem NASDAQ National Market und dem NASDAQ SmallCap Market zusammen. Der Sitz der Hauptbörse ist in den USA, mit Börsen in Kanada und Japan. Es bestehen Verbindungen zu den Börsen in Hongkong und Europa.

Die NASDAQ erlaubt es mehreren Marktteilnehmern, am Handel mittels der Electronic Communication Network (ECN) teilzunehmen. Der Handel an der NASDAQ ist von 15:30 bis 22:00 Uhr deutscher Zeit (9:30 bis 16:00 Uhr New Yorker Zeit) möglich. Das Small Order Execution System (SOES) ist ein anderes NASDAQ-Merkmal, eingeführt 1984, um sicherzustellen, dass auch bei höherem Handelsaufkommen eine Orderausführung gewährleistet ist.

Am OTC Bulletin Board der NASDAQ werden die Aktien unter dem Symbol NDAQ gehandelt.

Als der Handel am 8. Februar 1971 begann, war dies die erste elektronische Börse.

Fusion mit der American Stock Exchange im Jahr 1998.

Seit 1999 ist es die größte amerikanische Börse, in der die Hälfte der US-amerikanischen Aktiengesellschaften gelistet ist.

Die NASDAQ war am 11. September 2001 aufgrund der Terroranschläge geschlossen.

Im Jahre 2002 führte die NASDAQ Supermontage, kurz SUMO, als elektronisches System ein.

In dem größten Zivilprozess in der Geschichte der USA verurteilte ein Bundesgericht Dutzende von Brokerhäusern (darunter Merrill Lynch, Goldman Sachs, und Salomon Smith Barney) zu Zahlungen in Höhe von 1,03 Milliarden US-Dollar an geschädigte Investoren, die mit einem groß angelegten Plan mittels Preisfixierung betrogen wurden.

Am 25. Mai 2007 wurde bekannt, dass sich die NASDAQ mit der schwedischen Börse OMX zusammenschließen wird. Die NASDAQ bot 2,73 Milliarden Euro für den Börsenbetreiber OMX. Nach der Fusion, die am 27. Februar 2008 abgeschlossen war, heißt das Unternehmen NASDAQ OMX Group und besitzt eine Marktkapitalisierung von rund 7,1 Milliarden US-Dollar. Die Übernahme der London Stock Exchange (LSE) scheiterte dagegen im Jahre 2006 am Widerstand des Managements der Londoner Börse.

Am 17. Juli 1995 schloss der Nasdaq Composite-Aktienindex mit 1.005,89 Punkten erstmals über der Grenze von 1.000 Punkten. Am 10. März 2000 markierte der Index mit 5.048,62 Punkten ein Allzeithoch und signalisierte den Anfang vom Ende des Dot-Com-Booms.

An der NASDAQ werden täglich rund zwei Milliarden Aktien (Einfachzählung) gehandelt. Das höchste Handelsvolumen ihrer Geschichte erzielte die Börse am 22. Juni 2007 mit 3.746.125.095 gehandelter Aktien.

Der beste Handelstag war der 3. Januar 2001 mit einem Gewinn von 14,17 Prozent. Den schlechtesten Handelstag erlebte die NASDAQ am 19. Oktober 1987 mit einem Verlust von 11,35 Prozent.

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Nasdaq Composite

Nasdaq Composite 1994–2004

Der Nasdaq Composite ist der größte Aktienindex an der NASDAQ. In ihm sind über 3.000 Unternehmen aus dem Technologiesektor gelistet. Alle an der NASDAQ gelisteten Aktien haben ein vierstelliges Kürzel (beispielsweise AMZN für Amazon.com oder MSFT für Microsoft). Im Unterschied zum Nasdaq Composite umfasst der NASDAQ-100-Index die 100 Technologieaktien mit der höchsten Marktkapitalisierung.

Der Nasdaq Composite ist ein Kursindex. Der Indexstand wird ausschließlich auf Grund der Aktienkurse ermittelt und nur um Erträge aus Bezugsrechten und Sonderzahlungen bereinigt. Die Gewichtung erfolgt nach der Marktkapitalisierung der gelisteten Unternehmen. Kapitalmaßnahmen wie Aktiensplits haben keinen (verzerrenden) Einfluss auf den Index. Die Berechnung wird während der NASDAQ-Handelszeit von 9:30 bis 16:00 Ortszeit (15:30 bis 22:00 MEZ) jede Sekunde aktualisiert. Der Nasdaq Composite spiegelt die Wertentwicklung aller an der NASDAQ gehandelten Unternehmen wider.

Der Nasdaq Composite wird seit 5. Februar 1971 berechnet. Die Indexbasis lag bei 100 Punkten. Am 12. Februar 1991 schloss der Nasdaq Composite mit 501,62 Punkten erstmals über der Marke von 500 Punkten und am 17. Juli 1995 mit 1.005,89 Punkten zum ersten Mal über der 1.000-Punkte-Marke. Danach beschleunigte sich die Entwicklung des Index.

Am 16. Juli 1998 wurde mit 2.000,56 Punkten erstmals die Marke von 2.000 Punkten überwunden und am 3. November 1999 mit 3.028,51 Punkten zum ersten Mal die 3.000-Punkte-Marke. Am 29. Dezember 1999 schloss der Nasdaq Composite mit 4.041,46 Punkten erstmals über der Marke von 4.000 Punkten und am 9. März 2000 mit 5.046,86 Punkten zum ersten Mal über der 5.000-Punkte-Marke.

Am 10. März 2000 stieg der Nasdaq Composite im Handelsverlauf auf 5.132,52 Punkte und schloss mit 5.048,62 Punkten auf einem Allzeithoch. Das war ein Anstieg seit 1971 um 4.948,6 Prozent. Der Indexstand markierte den Höhepunkt der Spekulationsblase im Technologiesektor (Dotcom-Blase). Bis 9. Oktober 2002 fiel der Nasdaq Composite auf einen Schlussstand von 1.114,11 Punkten. Das ist ein Rückgang gegenüber seinem Allzeithoch von März 2000 um 77,9 Prozent (3.934,51 Punkte).

Der 9. Oktober 2002 markiert den Wendepunkt der Talfahrt. Ab Herbst 2002 war der Nasdaq Composite wieder auf dem Weg nach oben und überstieg am 29. Dezember 2003 mit 2.006,48 Punkten erstmals seit 15. Januar 2002 wieder die Marke von 2.000 Punkten. Am 12. Januar 2007 schloss der Index mit 2.502,82 Punkten erneut über der Marke von 2.500 Punkten. Bis 31. Oktober 2007 stieg der Aktienindex auf einen Schlussstand von 2.859,12 Punkten.

Im Verlauf der internationalen Finanzkrise, die im Sommer 2007 in der US-Immobilienkrise ihren Ursprung hatte, begann der Nasdaq Composite wieder zu sinken. Am 29. September 2008 schloss der Index mit 1.983,73 Punkten erstmals seit 16. Mai 2005 unter der Grenze von 2.000 Punkten. Einen neuen Tiefststand erzielte der Index am 5. März 2009, als er den Handel mit 1.299,59 Punkten beendete. Seit 31. Oktober 2007 entspricht das einem Rückgang um 54,5 Prozent oder 1.559,53 Punkten.

Am 10. März 2000 markierte der Nasdaq Composite im Handelsverlauf und auf Schlusskursbasis Allzeithöchststände.

Die Tabelle zeigt die Meilensteine des Nasdaq Composite seit 1971.

Die Tabelle zeigt die besten Tage des Nasdaq Composite seit 1971.

Die Tabelle zeigt die schlechtesten Tage des Nasdaq Composite seit 1971.

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Microchip Technology

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Microchip Technology Inc. (NASDAQ) (früher Arizona Microchip) ist ein amerikanischer Halbleiterhersteller aus Chandler (Arizona).

Microchip Technology Inc. wurde im Jahr 1989 als Halbleiter produzierende Firma aus dem Konzern General Instrument ausgegründet. Aus dieser Zeit stammen die ersten PICmicros, PIC16C54. Die Aktie der Firma Microchip wird an der New Yorker Börse NASDAQ unter MCHP gehandelt. Eigene Wafer Fabriken produzieren fast 100 % aller Halbleiter in Tempe, Arizona und Gresham, Oregon.

Zu den bekanntesten Produkten gehört die auch bei Hobby-Elektronikern beliebte PIC-Mikrocontroller-Serie. Hierfür liefert Microchip auch die notwendigen Entwicklungsumgebungen (Hardware und Software). Im Umfeld der Mikrocontroller sind Temperatur- und Leistungshalbleiter im Portfolio sowie Schnittstellenbausteine (verschiedene x/y-Konverter wie Analog/Digital, Digital/Analog, Frequenz/Spannung und Spannung/Frequenz, sowie Schnittstellen im computertechnischen Sinne wie Serielle Schnittstelle, CAN, Infrarot, Ethernet usw.) und Speicher (serielle und parallele E/EEPROMs). Für die sogenannte Radio Frequency Identification gibt es ebenfalls unterschiedliche Bausteine, sowie auch die sogenannte KeeLoq-Serie, welche sich zur Authentifizierung eignet.

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Rofin-Sinar

Logo der Rofin-Sinar Technologies Inc.

Die an der Technologiebörse NASDAQ und am Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Rofin-Sinar Technologies Inc. entwickelt, fertigt und vertreibt Laserstrahlquellen und laserbasierte Systemlösungen für die industrielle Materialarbeitung.

Das Unternehmen zählt mit seinen CO2-, Festkörper, Dioden- und diversen Q-switch Lasern weltweit zu den Markt- und Technologieführern in der Lasertechnik. Mit dem weltweiten, strategischen Vertriebs- und Servicenetzwerk betreut das Unternehmen derzeit über 3.000 Kunden und verfügt über eine installierte Basis von mehr als 31.000 Lasereinheiten.

Rofin Laser werden in der Herstellung unterschiedlichster Produkte wie dem zuschneiden verschiedenster Blechdicken und Materialien oder auch in der Produktion hochtechnologischer Geräte, wie Mobiltelefone, Plasmabildschirme, Computer, MP3-Player, Solarmodule und Herzschrittmacher eingesetzt. Ebenso werden zahlreiche medizinische Artikel wie Ampullen oder Einwegspritzen, bei denen es auf Präzision im Detail bei hohen Stückzahlen ankommt, mit Hilfe von Lasern gefertigt.

Das Unternehmen wurde 1975 in Hamburg als SINAR Laser Systeme Verkaufsgesellschaft mbH gegründet und firmierte später in ROFIN-SINAR Laser GmbH um. Als erster Hundertprozentiges Spin-off der Siemens AG ging das Unternehmen 1996 an die amerikanische Technologiebörse NASDAQ (Kürzel: RSTI). Seit Juli 2001 ist das Unternehmen ebenfalls an der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) notiert und wurde im März 2004 in den Auswahlindex TecDAX aufgenommen.

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Borland

Borland ist ein Softwareunternehmen (NASDAQ NM: BORL) mit Hauptsitz in Austin, Texas.

Borland wurde 1983 von dem in die USA eingewanderten französischen Mathematiklehrer Philippe Kahn gegründet. Auf der Suche nach einem amerikanisch klingenden Namen für sein Unternehmen ließ er sich vom Namen eines US-Astronauten, Frank Borman, inspirieren. Unter Kahns Leitung schuf das Unternehmen eine Reihe von Werkzeugen zur Softwareentwicklung. Borland wurde bekannt durch die integrierte Entwicklungsumgebung Turbo Pascal für die Programmiersprache Pascal, die heute unter dem Namen Delphi weiterentwickelt wird. Borlands C++-Implementierung und die IDE Delphi galten Mitte der 1990er Jahre gegenüber Microsofts Implementierung als überlegen. Ein weiteres Produkt, die Datenbank Paradox, stand damals in direkter Konkurrenz zu Microsoft Access.

Seit Mitte der 1990er Jahre verlor Borland mehr und mehr seine dominante Stellung am Markt für Softwaretools. Einige meinen, daran sei die Konkurrenz zu Microsoft schuld gewesen, andere glauben, dass Philippe Kahn die Ressourcen seines Unternehmens in zu vielen Projekten verzettelt hat, als er versuchte, an vielen Fronten gleichzeitig gegen Microsoft anzukämpfen.

1998 benannte sich Borland in Inprise Corporation um und konzentrierte sich – weg von Entwicklertools – stärker auf den Markt zur Entwicklung von Businessapplikationen bzw. Middleware-Werkzeugen und stieg in den Markt internetorientierter Tools wie JBuilder ein. Über mehrere Jahre wurden Verluste eingefahren, das Image verschlechterte sich. Durch die Namensänderung kam sogar der Eindruck auf, das Unternehmen existiere gar nicht mehr.

Später, wieder unter dem traditionsreichen Namen und unter Führung von CEO Scott Arnold, wurde Borland zwar kleiner, aber dafür wieder profitabel. Borland entwickelte zunächst weiterhin die Delphi Entwicklungsumgebung sowie den C++Builder. Ein Vorstoß in Bereiche jenseits der Entwicklung auf Microsoft-Betriebssystemen war Kylix, welches Borlands Erfahrung im Bereich der Integrierten Entwicklungsumgebungen zum ersten Mal auch „nativ“ für Linux verfügbar machte. Außerdem wurde der C# Builder vorgestellt, eine Entwicklungsumgebung für die von Microsoft entwickelte .NET-Programmiersprache C#. Die Unterstützung von Web Services und .NET (seit Delphi 8) hat das Ansehen von Borland in der Industrie wieder gestärkt.

Mit den 2005er-Ausgaben ihrer Werkzeuge brach Borland erstmals mit der einfachen Durchnummerierung der Versionen: JBuilder 11 (der Nachfolger von JBuilder 10) hieß JBuilder 2005, Delphi 9 hieß offiziell Delphi 2005. In der Delphi 2005-IDE waren erstmals die Programmiersprachen Delphi und C# zusammengefasst (auf Druck der Entwicklergemeinde konnten Programme in Delphi sowohl für Win32 als auch für .NET erstellt werden). Demnach wurde der C# Builder offiziell eingestellt und war fortan in Delphi enthalten. Als Teil des Borland Developer Studios (BDS) enthielt Delphi 2006 auch die Unterstützung für die Programmiersprache C++.

Die erfolgreiche Integration der Unternehmen Togethersoft (Together Control Center) und Starbase (Konfigurations- und Changemanagenmentlösungen, Anforderungsmanagementlösungen) innerhalb von drei Jahren war für Borland ein wichtiger Schritt.

Im Jahre 2005 kam das CMMI- und Prozessberatungshaus TeraQuest hinzu, welches als eines der erfolgreichsten global agierenden CMMI-Beratungshäuser galt. Bill Curtis, Mitbegründer von CMM wurde bei Borland in führender Position tätig. 2006 wurde schließlich Segue Software akquiriert, um das Portfolio durch Software zum automatisierten und manuellen Testen zu ergänzen.

Mittlerweile bietet Borland ein hoch integriertes ALM-Lösungsportfolio (Application Lifecycle Management) an, das den gesamten Zyklus der Softwareentwicklung von der Aufnahme und dem Management der Anforderungen, über die Modellierung der Anwendung und der Ausprogrammierung über das automatische Testen bis hin zur Entwicklung der Applikation „aus einem Guss“ ermöglicht.

Borland konzentriert sich durchgängig auf eine prozessorientierte, CMMI- und ITIL-Elemente umfassende SDO-Strategie (Software Delivery Optimization), welche Wertschöpfungsaspekte und Geschäftsprozesse der Softwareentwicklung im Vordergrund jeglichen IT-Schaffens sieht.

Im Februar 2006 kündigte Borland an, die Produktlinie der Entwicklungsumgebungen (Delphi, JBuilder etc.) zu verkaufen und sich fortan ausschließlich auf den Bereich des ALM zu konzentrieren. Die IDE-Sparte wurde zwar in ein eigenes Unternehmen namens CodeGear ausgegliedert, verblieb jedoch zunächst im Besitz von Borland .

Am 5. September 2006 hat Borland die „Turbo“-Reihe wieder auferstehen lassen – „Turbo Delphi Win32“, „Turbo Delphi. net“, „Turbo C#“ und „Turbo C++" sollen mit den kostenlos erhältlichen „Explorer“-Versionen wieder mehr Programmierer für die IDE-Produkte von Borland werben.

Am 7. Mai 2008 wurde bekanntgegeben, dass die Tochterfirma CodeGear an Embarcadero Technologies verkauft wurde.

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Source : Wikipedia