Nümbrecht

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Geschrieben von robby 30/04/2009 @ 12:07

Tags : nümbrecht, nordrhein-westfalen, deutschland

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Nümbrecht

Wappen der Gemeinde Nümbrecht

Nümbrecht ist eine nordrhein-westfälische Gemeinde im Oberbergischen Kreis und ein heilklimatischer Kurort.

Nümbrecht liegt etwa 40 Kilometer östlich von Köln entfernt.

1131 wird Nümbrecht erstmalig in der päpstlichen Besitzbestätigung für das Cassius-Stift in Bonn urkundlich erwähnt. Es taucht dort unter dem Namen „Nuenbret“ auf, bestand als Siedlung aber sicherlich schon länger. Als Baubeginn der (heute evangelischen) Kirche wird das Jahr 955 veranschlagt. 1268–76 begründete Gottfried I. von Sayn die Burg Homburg; Nümbrecht bildete zusammen mit Wiehl und Marienberghausen eines der vielen Zwergterritorien des Deutschen Reichs, das sog. „Homburger Ländchen“ – wie die ehemalige Reichsherrschaft Homburg heute gerne genannt wird, das bis 1743 unter der Eigendynastie des Hauses Sayn-Wittgenstein eine relative Selbständigkeit genoss. Der heute noch im Bereich verbreitete Familienname „Seinsche“ erinnert an die Zeit, als man „saynisch“ war. Seit 1743 der Herrschaft Sayn-Wittgenstein-Berleburg zugeschlagen, wurde das Homburger Ländchen 1806 in den Rheinbund integriert und kam 1815 unter die Herrschaft Preußens.

Im 19. Jahrhundert war Nümbrecht Zentrum der Oberbergischen Erweckungsbewegung, die wesentlich vom ev. Pfarrer Jakob Gerhard Engels (in Nümbrecht von 1851 bis zu seinem Tod 1897) bestimmt war. An ihn erinnert sowohl die Jakob-Engels-Straße als auch das von der ev. Kirchengemeinde gegründete „Engelsstift“.

An eine jüdische Bürgerin Nümbrechts, die dem Rassenwahn der Nationalsozialisten zum Opfer fiel, erinnert die Meta-Herz-Straße. Zum Gedenken an die jüdische Gemeinde steht auf dem heutigen Dorfplatz ein Mahnmal in der Nähe der 1938 zerstörten Synagoge. 1969 wurde Nümbrecht mit Marienberghausen zu einer Gemeinde zusammengeschlossen. Es wurde Luftkurort und heilklimatischer Kurort, inzwischen mit dem Prädikat „Premium Class“, und profiliert sich zunehmend als Ziel und Ausgangspunkt für sanften Tourismus. 1995 wurde die Rhein-Sieg-Klinik mit den Indikationen Neurologie und Orthopädie eröffnet.

Nach der politischen Öffnung der Sowjetunion 1989 fanden viele Aussiedler eine neue Heimat in Nümbrecht.

Eine jüdische Gemeinde existierte bis zum Holocaust. Eine 1828 in Nümbrecht errichtete Synagoge war geistliches Zentrum für die Juden in den Kreisen Gummersbach, Waldbröl und Wipperfürth sowie der Gemeinde Ruppichteroth.

Das Wappen zeigt die beiden weißen Türme mit Zinnen als Symbol des Schlosses auf rotem Grund. Während der linke Turm höher ist, sieht man über dem rechten als Zeichen der Verbundenheit der Gemeinde Nümbrecht mit dem Fürstenhaus den Wappenschild mit vier Feldern, die jeweils zweimal den Homburger Löwen und schwarze Balken auf silbernem Grund aufweisen. In der Mitte ist unter einem Giebel ein silbernes Tor mit Fallgatter zu sehen.

Der Originaltext zum Wappen ist überliefert: „Die Gemeinde Nümbrecht führt in ihrem Wappen das Symbol des Schlosses und der Herrschaft Homburg, welches Graf Ludwig von Wittgenstein, der Vertreter der jüngeren Linie des Hauses Sayn, im Siegburger Vergleich 1604, nachdem der letzte Graf von Sayn, Heinrich IV., auf seinen Anteil an der Herrschaft Homburg verzichtet hatte, aus dem Saynschen Wappen in das seine aufnahm“.

Anlässlich der Gebietsreform in den sechziger Jahren verfügte der Regierungspräsident am 6. August 1970, dass die jetzige Gemeinde Nümbrecht das historische Wappen weiter führen dürfe.

Seit 1983 besteht der Nümbrechter Kunstverein.

Diverse Ausstellungen finden in dem Haus der Kunst in Nümbrecht statt. Die Skulpturen sind ein Geschenk des Kunstvereins von Nümbrecht an die Gemeinde Nümbrecht zur Verschönerung des Kurortes.

In der Gemeinde befinden sich drei Industriegebiete und zwar in Elsenroth, Gaderoth und in Breunfeld. Dort sind die verschiedensten Firmen ansässig.

Der größte Arbeitgeber in der Gemeinde ist die SARSTEDT Verwaltungs AG mit ihren Werken in Rommelsdorf und Winterborn. Die Firma entwickelt, produziert und vertreibt Geräte und Verbrauchsmaterial für Medizin und Wissenschaft. Die Firma wurde im Jahre 1961 gegründet und beschäftigt derzeit 2.250 Mitarbeiter weltweit.

Ebenso ist die 1977 gegründete KABE LABORTECHNIK GmbH in Elsenroth eine größere Medizintechnikfirma. Sie entwickelt, produziert und vertreibt Geräte und Verbrauchsmaterial für Medizin.

Die Gemeinde Nümbrecht ist zusammen mit der Stadt Wiehl Zweckverbandssträger der Sparkasse der Homburgischen Gemeinden.

Die Gemeinde hat sich vom Stromnetz selbständig gemacht.

Seit dem 4. Januar 2007 befindet sich eine Wetterstation Auf dem Lindchen in Nümbrecht; sie liefert die Wetterdaten zu dem Wetterpool Jörg Kachelmanns.

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Hömel (Nümbrecht)

Karte

Hömel ist ein Ortsteil von Nümbrecht im Oberbergischen Kreis im südlichen Nordrhein-Westfalen innerhalb des Regierungsbezirks Köln (Deutschland).

Der Ort liegt in Luftlinie rund 2,35 km vom Ortszentrum von Nümbrecht entfernt.

1396 wurde der Ort das erste Mal urkundlich erwähnt und zwar "Fehdebrief der Lambert, Dederich und Goyde van Hoymel und andere mit der Stadt Köln" Die Schreibweise der Erstnennung war Hoymel.

Haltestelle des Bürgerbuses der Gemeinde Nümbrecht.

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Benroth (Nümbrecht)

Karte

Benroth (mundartlich Bennert) ist ein Ortsteil von Nümbrecht im Oberbergischen Kreis im südlichen Nordrhein-Westfalen innerhalb des Regierungsbezirks Köln (Deutschland).

Der Ort liegt in Luftlinie rund 5 km südlich vom Ortszentrum der Gemeinde Nümbrecht entfernt.

Besiedlung 900 bis 1200 . 1447 wurde der Ort das erste Mal urkundlich erwähnt und zwar in einer "Rechnung des Joh. van Flamersfelt, saynischer Rentmeister zu Homburg" (HStA Wiesbaden). Die Schreibweise der Erstnennung war Benrode. Der Name bedeutet Rodung des Benno; Kurzform für Bernhard (der Bärenstärke). Der Ort wurde im Jahr 1579 laut Fuder-Haber-Zettel (Futterhaferliste) des Kapellbezirks Marienberghausen von 12 Familien/Hofbesitzern bewohnt.

Benroth trägt den Titel "Ökologisches Dorf der Zukunft". Die ökologische Umgestaltung durch kleine und größere Maßnahmen (z.B. Feuchtbiotop, Trockenmauern, Hecken, Entsiedlungen) lässt sich im Erscheinungsbild des Dorfes ablesen. Der ca. einstündige Weg ("Ökomeile") durch das Dorf ermöglicht einen Einblick in das Projekt.

Fachwerkroute: Die zahlreich guterhaltenen und renovierten Fachwerkhäusen sind Gegenstand dieser Tour. Es müssen 8 Höhenunterschiede bewältigt werden.

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Source : Wikipedia