Myspace

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Geschrieben von daneel 01/03/2009 @ 04:41

Tags : myspace, soziale netzwerke, internet, high-tech

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MySpace

MySpace (von englisch „my space“, „mein Raum/Platz“) ist eine mehrsprachige Website, die sich über Werbung finanziert und den Nutzern ermöglicht, kostenlose Benutzerprofile mit Fotos, Videos, Blogs, Gruppen usw. einzurichten. MySpace wird als der bekannteste Vertreter eines als Website realisierten Sozialen Netzwerks (Web 2.0) angesehen. In den USA gilt MySpace – im Gegensatz zum eher arbeitsnetzwerkorientierten Facebook – als das soziale Netzwerk für Privates und Freizeit.

Ursprünglich war MySpace.com ein Anbieter für kostenlose Datenspeicherung im Internet. Erst im Juli 2003 gründete Tom Anderson die Community unter der gleichen Internetadresse. Das Unternehmen wurde im Juli 2005 vom Medienmogul Rupert Murdoch für 580 Millionen US-Dollar gekauft. MySpace hat laut Angaben in Vanity Fair vom 12. Juli 2007 etwa 180 Millionen Mitglieder. Das 100-millionste Mitglied hat sich am 9. August 2006 angemeldet. Die Website verzeichnet täglich bis zu 230.000 neue Mitglieder. Im sog. Control Panel findet sich eine Anzeige der Aktuellen Statistiken. Demnach sind momentan etwa 260.000.000 (26. Dezember 2008) Mitglieder registriert. Die öffentliche Präsentation und soziale Verknüpfung hat laut New Scientist auch schon den US-amerikanischen Geheimdienst NSA aufmerksam gemacht.

Das Besondere an MySpace war seit Gründung durch Tom Anderson der Schwerpunkt Musik. Anderson nutzte seine Kontakte zu Künstlern und Bands und überzeugte sie davon, sich „ihren MySpace“ einzurichten. Damit wurde es möglich, dass Bands und Fans miteinander in Kontakt treten konnten – und das war zu Beginn der größte Erfolgsfaktor der Website.

Heute werden viele Band-Spaces nicht mehr von den Musikern selbst, sondern von Fanclubs oder dem Management gepflegt. Dies ist natürlich vor allem bei bekannten Künstlern der Fall. Weniger bekannte Künstler pflegen ihren Space weiterhin selbst. Sie informieren über das Erscheinen von neuen Alben und Tourneedaten. Auch bieten die meisten Bands Hörproben einzelner Musikstücke an, manche sogar zum Download. Zusätzlich können sich die Nutzer eigene Seiten individuell einrichten, um damit etwas von sich preiszugeben, ganz getreu dem Motto „Sehen und Gesehen werden“. Für viele zählt, möglichst viele „Freundschaften“ zu schließen.

Durch den Schwerpunkt Musik bildeten sich im Laufe der ansteigenden Popularität auch Szenen in der MySpace-Community, die mit den Klangelementen der jeweiligen Künstler zusammenführt. Da Musiker aus verschiedenen Staaten per Internet miteinander kommunizieren können, ist eine Szeneentwicklung online verfügbar. Die Musiker, die ähnliche Musik machen, „freunden“ sich an und werben für den jeweils anderen durch Bulletins, Kommentare oder Blogeinträge. Auch ist durch die Bildung von Szenen eine Möglichkeit der Musiker entstanden, Plattenlabels auf sich aufmerksam zu machen.

Seit dem Kauf der Domain myspace.com durch Rupert Murdoch zeichnet sich ein (von Murdoch auch angekündigter) Trend dahingehend ab, die Website für andere multimediale Inhalte, vor allem für Filme zu öffnen. Während Anderson ursprünglich allerdings vorwiegend kleine, unbekannte Künstler für MySpace gewinnen wollte, zielt Murdochs Strategie auf große, kommerzielle Filmprojekte ab. Inzwischen ist auch eine Compilation-CD erschienen, auf der ausschließlich Künstler zu hören sind, die über MySpace bekannt geworden sind und bei MySpace Records unter Vertrag stehen.

Im August 2006 wurde eine Kooperation mit Google vereinbart, die vorsieht, dass die Google-Suche sowie Google AdSense in MySpace integriert wird. MySpace erhält dafür zwischen 2007 und 2010 mindestens 900 Millionen Dollar.

Die eindeutige Ausrichtung auf den nordamerikanischen bzw. englischsprachigen Raum hat sich bisher jedoch noch nicht sichtbar verändert. Daher ist MySpace, die laut Alexa Internet sechst-beliebteste englischsprachige und sechst-beliebteste multilinguale Website, in Kontinentaleuropa eher weniger bekannt. Ende 2006 startete MySpace eine deutsche Betaversion, die im Januar 2007 bereits 2,5 Millionen Mitglieder hatte. Im Sommer 2007 wurde eine separate Österreich-Version bereitgestellt.

Im November 2007 berichteten die Medien über MySpace in Verbindung mit dem Selbstmord von Megan Meier.

Kritik an MySpace gibt es aufgrund verschiedener Probleme mit Barrierefreiheit, Sicherheitslücken, gefälschte Profil-Seiten von Prominenten (Fakes), Verbreitung von Drohungen, Rassismus, Spam-Freundschaftsanfragen zu Werbezwecken und anderem. Ende Februar 2006 gab es Meldungen, dass über 7.000 Account-Daten im Internet kursieren sollten, da eine Sicherheitslücke ausgenutzt wurde und die Zugangsdaten dadurch ausgespäht werden konnten.

In Internet-Marketing-Foren werden MySpace-Profile mit tausenden Kontakten verkauft, um es Spammern zu ermöglichen, kostengünstig sogenannte Bulletins, also Mitteilungen, an alle „Freunde“ zur selben Zeit zu verschicken. Auch sind bereits Programme (umgangssprachlich: Bots) entwickelt worden, um bis zu 500 Freunde pro Tag automatisiert einzuladen.

Einige nordamerikanische und europäische Schulen haben MySpace auf Schulrechnern gesperrt, da viele Schüler dank Notebooks und Wireless LAN ihre Unterrichtszeit gerne bei MySpace verbringen.

Ende März 2006 wurden rund 200.000 Benutzerseiten aufgrund allzu freizügiger Darstellungen und anderer Gründe gelöscht. Kritik äußerte sich nach einem Fall von sexuellem Missbrauch nach Kontaktanbahnung über das Portal, so wurde MySpace als ein „Jagdgrund für Pädophile“ bezeichnet. Aber auch von potenziellen jugendlichen Amokläufern, die zum Beispiel ihr Waffenarsenal präsentierten, sowie von Drohungen gegen Lehrer, Mitschüler und Schulen wurde berichtet.

Anfang Dezember 2006 wurden alle vorhandenen Profile mit einer amerikanischen Sexualstraftäter-Datenbank abgeglichen. Als Grund für dieses Vorgehen wurde genannt, die Benutzer vor Belästigung zu beschützen. Dieses Vorgehen hat Kritik bei Datenschützern hervorgerufen.

Ende Januar 2008 gelang es Unbekannten des Online-Forums TribalWar.com durch eine Sicherheitslücke bei MySpace Fotos herunterzuladen, die von den jeweiligen Benutzern eigentlich als privat deklariert wurden und nur von befreundeten Profilen aus zugänglich sein sollten. Über ein Programm wurden rund 44.000 Profile durchlaufen und etwa 500.000 private Bilder heruntergeladen, welche dann später als 17 Gigabyte große BitTorrent-Datei im Internet angeboten wurden.

Bei Löschungen von Accounts wird in der Regel lediglich eine Standard-Mail verschickt und den Benutzern keine konkreten Gründe genannt, weshalb der Firma vorgeworfen wird, willkürlich oder aus weltanschaulichen Gründen Accounts zu löschen. Auch ein Forum zum Austausch von betroffenen Nutzern wurde inzwischen von MySpace entfernt. Beispielsweise wurde die religionskritische Atheist and Agnostic Group, die zu einer der größten Nutzergruppe bei MySpace im weltanschaulichen Bereich angewachsen war, plötzlich und ohne Vorwarnung entfernt. Zehntausende Benutzer waren betroffen.

In einer vom Pew Internet & American Life Project am 8. Januar 2007 veröffentlichten Studie wird deutlich, dass 55 Prozent der amerikanischen Kinder im Alter von 12 bis 17 Jahren sich an sozialen Netzwerken im Internet beteiligen. Mädchen im Alter von 15 bis 17 Jahren nutzen mit 70 Prozent Seiten wie MySpace am meisten. Für sie sind diese Seiten vor allem Orte, an denen sie bereits bestehende Freundschaften pflegen, während Jungen sie auch als gute Gelegenheit zum Flirten betrachten.

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Thomas Anderson (MySpace)

Thomas Anderson

Thomas Anderson (* 8. November 1970) ist der Gründer der Online-Community MySpace und gilt als "das Gesicht" dieser Seite.

Anderson studierte an der University of California, Berkeley von 1993 bis 1996 und erlangte 1997 einen Abschluss als Bachelor in Englisch. Von 1999 bis 2000 studierte er an der University of California, Los Angeles und graduierte mit einem Abschluss zum Master.

2003 erstellte er zusammen mit einigen anderen Programmierern die ersten Seiten von MySpace. 2005 verkaufte er die Domain "myspace.com" mit sämtlichen Inhalten und Mitgliedschaften für 580 Mio. US-Dollar an den Medienkonzern von Rupert Murdoch.

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Soziales Netzwerk (Informatik)

Soziale Netzwerke im Sinne der Informatik sind Netzgemeinschaften bzw. Webdienste, die Netzgemeinschaften beherbergen. Handelt es sich um Netzwerke, bei denen die Benutzer gemeinsam eigene Inhalte erstellen (User Generated Content), bezeichnet man diese auch als Soziale Medien.

Soziale Netzwerke stehen umgangssprachlich für eine Form von Netzgemeinschaften, welche technisch durch Web 2.0 Anwendungen oder Portale beherbergt werden. Im Englischen existiert der präzisere Begriff des social network service. Die deutschen Begriffe „Gemeinschaftsportal“ oder „Online-Kontaktnetzwerk“ sind eher weniger gebräuchlich.

Es sind Funktionen, die sich auch in CSCW Anwendungen finden, allerdings hier für potentiell große Nutzergruppen (weltweit, landesweit, regional, stadtweit) ausgelegt.

Einige Soziale Netzwerke treten als Anwendungsplattform auf.

Entwickler können die Portalseiten um eigene Anwendungen ergänzen, deren Benutzerschnittstellen in der Regel innerhalb der Portalseiten eingebettet werden.

Dazu werden den Entwicklern geeignete Programmierschnittstellen und Entwicklungsumgebungen zur Verfügung gestellt.

Auf größerer Ebene, etwa zwischen Portalen, findet die Föderation durch B2B APIs statt.

Unter anderem erforschen Ethnologie, Sozialpsychologie, Kommunikationswissenschaft, Computerphysik und Spieltheorie soziale Netzwerke. Dabei spielt etwa Multiplexität, Netzwerkdichte u.v.a.m. eine Rolle. Die dort entwickelten Verfahren lassen sich auch zur webometrischen Untersuchung des Internets einsetzen.

Es zeigt sich, dass Soziale Netzwerke von ihrer Struktur oft Kleine-Welt-Netzwerke bilden, in denen die maximale Distanz zwischen einzelnen Einheiten überraschend gering ist („six degrees of separation“).

Soziale Netzwerke finanzieren sich durch Mitgliedsbeiträge sowie verschiedene Formen von Werbung und Sponsoring. Da die Zahlungsbereitschaft der Nutzer zumeist gering ist, setzen die meisten Betreiber auf Anzeigenerlöse.

Da die Dienstbetreiber Zugriff auf den sozialen Graphen der beherbergten Netzgemeinschaft haben, also wissen, welches Mitglied mit welchen anderen Mitgliedern in Relation steht, verfügen diese über eine kommerziell interessante Informationsbasis, etwa für Zielgruppen-gerichtete Werbung.

Die Briten nutzen in Europa mit 9,6 Millionen am meisten die für das Web 2.0 typischen Social-Networking-Websites. Bis 2012 werden nach einer Schätzung des Informationsanbieters Datamonitor mit über 27 Millionen fast die Hälfte der Briten Dienste wie etwa Facebook oder MySpace in Anspruch nehmen. Dass die Briten bislang vorn liegen, führt Datamonitor auch darauf zurück, dass die Angebote in der Regel mit englischen Versionen gestartet sind. Die Menschen begrüßen es laut Datamonitor offenbar besonders, von zu Hause aus Kontakte knüpfen und Beziehungen aufrecht erhalten zu können. Zwar stünden hinter den wachsenden Nutzungszahlen vor allem jüngeren Leute, aber auch viele ältere Nutzer kämen künftig hinzu.

Die Franzosen stellen mit 8,9 Millionen die zweitgrößte Nutzergruppe der Social-Networking-Angebote, die Deutschen folgen demnach mit 8,6 Millionen im April 2008 auf Platz drei. Die Studie prognostiziert in Deutschland bis zum Jahr 2012 21,7 Millionen Nutzer. Das an vierter Stelle stehende Spanien wies im Frühjahr 2008 lediglich 2,9 Millionen Nutzer auf. 41,7 Millionen Europäer insgesamt seien bei Social-Networking-Websites registriert, in vier Jahren sollen es laut Datamonitor 107 Millionen sein.

Zu einem das Sprachproblem hervorhebenden Ergebnis kommt auch die zweite weltweite vom Community-Betreiber Habbo erstellte Studie zur Markenanaffinität von Jugendlichen. Das bemerkenswerte Ergebnis: 40 Prozent der rund 60.000 befragten Jugendlichen aus 31 Ländern sehen Social Networks nicht als wichtigen Teil ihrer Onlineaktivitäten an. Dem Global Habbo Youth Survey zufolge ist eine der Hauptursachen hierfür, dass sich viele der Communitys an der englischen Sprache orientieren.

Interessant ist auch, dass eigentlich etablierte Social Networks wie Facebook oder LinkedIn, Probleme haben, auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen - so unterstützten etwa die Samwer-Brüder den Einstieg von Facebook in Deutschland im Jahr 2007, konnten aber keinen durchschlagenden Erfolg verzeichnen.

Man kann festhalten, dass diese Probleme bereits vor Einführung der Sozialen Netzwerke bestanden, so haben etwa Microsoft und IBM bereits 2003 Newsgroups und Mailinglisten unter sozialen Gesichtspunkten ausgewertet und man konnte sich auch schon immer durch unbedachte Veröffentlichung im Internet Nachteile einhandeln.

Allerdings wurden noch nie zuvor derart detailliert und kategorisiert, wie bei den umfangreichen Webformularen der heutigen Sozialen Netzwerke, persönliche Informationen von Nutzern abgefragt und veröffentlicht, so dass die maschinelle Analyse dieser Daten enorm vereinfacht wurde und damit eine Verschärfung der o. g. Problematiken zu konstantieren ist.

Betrachtet man die Sozialen Netzwerke in ihrer Rolle als Anwendungsplattform, so stand hier bisher die Entwicklung von Funktionalität im Vordergrund. Inzwischen beginnt man, sich auch mit Sicherheitsaspekten der Anwendungen dort zu beschäftigen.

Soziale Netzwerke, deren Funktionen über die von reinen Webforen und Chats hinausgehen, existieren seit Mitte der 1990er Jahre, eines der ersten Beispiele ist die 1995 gegründete US-amerikanische Schulfreunde-Community Classmates.com. Derartige Websites blieben jedoch bis etwa 2003 weitgehend eine Randerscheinung. Dann setzte auf dem Sektor jedoch ein rascher Boom ein.

Im Juli 2005 wurde MySpace für 580 Millionen US Dollar von der News Corporation gekauft.

Im Oktober 2007 kündigte Google die OpenSocial-Initiative an. Dadurch wurde es möglich, Inhalte verschiedener Sozialer Netzwerke durch eine einheitliche Methode zusammenzuführen.

Microsoft kaufte am 25. Oktober 2007 einen Anteil von 1,6 Prozent an Facebook und bezahlte dafür 240 Millionen US Dollar. Durch diese Transaktion wurde Facebook auf dem Papier auf einmal 15 Milliarden US Dollar wert. Vorher wurde ein ähnliches Angebot seitens Google abgelehnt und ein Betrag von einer Milliarde US Dollar, den Yahoo! bezahlen wollte, um Facebook zu übernehmen, nicht angenommen.

Im März 2008 hat AOL, die Internettochter des amerikanischen Medienkonzerns Time Warner, das Soziale Netzwerk Bebo für 850 Millionen US Dollar (ca. 545 Millionen Euro) gekauft. Bebo wurde 2005 gegründet, hatte zur Zeit der Übernahme nach eigener Aussage etwa 40 Millionen Nutzer und ist vor allem in Großbritannien populär.

Im August 2008 vermeldete Facebook seinen 100-millionsten Nutzer.

Die Dienste fokussieren sich durchaus auf verschiedenartige Netzgemeinschaften, z. B. Studenten, Schüler, Berufstätige, Mitglieder einer Region oder Stadt.

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Byzantine

Byzantine war eine Metal-Band, aus West Virginia, USA. Die Band veröffentlichte im Zeitraum von 2004 bis 2008 3 Studioalben. Am 26. Januar 2008 verkündete die Band via MySpace ihre Auflösung.

Die Band wurde von den drei Freunden Chris „OJ“ Ojeda, Tony Rorhbough und Cid Adams im Jahr 2000 als kleiner Spaß und Zeitvertreib gegründet. Nach einiger Zeit hatte man ein erstes Demo ohne Schlagzeuger und dafür mit einem Drumcomputer geschaffen.

2001 wurde dann das nächste Demo aufgenommen, welches offen ausgeteilt wurde und somit auch den jetzigen Schlagzeuger Matt Wolfe erreichte. Dieser stieg nach der Aufnahme des Demos mit in die Band ein.

Ende 2002 wurde dann das erste Mal ein Studio zur Aufnahme des nächsten Demos herangezogen und so entstand nach harter Arbeit das dritte Werk der Band. Durch ihren Webmaster erreichte das Demo Chris Adler von der Band Lamb of God. Daraufhin war Adler so begeistert von der Musik der Band, dass er sie zu ihrem Konzert Virginia als Eröffnungsband auftreten ließ.

Durch diesen Auftritt wurde Prosthetic Records auf sie aufmerksam, bei denen sie nun unter Vertrag stehen. Der Vertrag mit Prosthetic Records bescherte der Band die Möglichkeit, ihr erstes Album aufzunehmen. „The Fundamental Component“ startete dann im Februar 2004 und wurde von Uranium unter den Top 20 der besten Metal Alben 2004 gehandelt.

2005 erschien dann das zweite Album „…And They Shall Take Up Serpents“ welches eine Mischung aus klassischen Metal Elementen, Meshuggah ähnlichen Riffs und Southern Groove ist. Nach dem Erscheinen des Albums verließ Bassist Cid Adams die Band und wurde durch den langjährigen Freund Michael “Skip” Cromer ersetzt.

Byzantine spielen nach eigenen Angaben eine Mischung aus Meshuggah, Pantera und Testament und verbinden somit klassische Metal-Elemente mit Breaks und Riffs, wie sie bei Meshuggah zu finden sind. Des Weiteren kann man auf dem neusten Album eine gewisse Ähnlichkeit zu Lamb of God erkennen. Außerdem werden Southern Groove Elemente in die Songs mit eingeflochten.

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Kate Voegele

Kate Voegele beim Farm Aid

Kate Elizabeth Voegele (* 8. Dezember 1986 in Bay Village, Ohio, USA) ist eine US-amerikanische Sängerin, Komponistin, Gitarristin und Pianistin. Voegele ist derzeit bei MySpace Records unter Vertrag, welches zu der Plattenfirma Interscope Records gehört.

Voegeles Band besteht aus Mark Tobik (Bass), Sam Getz (Gitarre, Mandoline und weitere) und ihr selbst (Sängerin).

Voegele trat im Jahre 2004 bei Farm Aid zusammen mit Künstlern wie Dave Matthews, Willie Nelson, Neil Young und John Mellencamp auf. Im Februar 2005 veröffentlichte sie ihr zweites Album Louder than Words welches ihr zu einem höheren Bekanntheitsgrad verhalf.

Ihre Single Only Fooling Myself hat beim USA Songwriting Competition at Borders Books & Music in Austin, Texas Wettbewerb großes Lob bekommen.

Außerdem gewann sie den New York City Songwriter's circle 2006.

Voegele besuchte die Miami University in Oxford, Ohio (USA), wo sie 2007 ihren Abschluss in Psychologie und Bildende Kunst machte.

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Source : Wikipedia