Misswahlen

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Geschrieben von tron 03/05/2009 @ 20:10

Tags : misswahlen, people

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Antonia Schmitz

Antonia Schmitz (* 27. Februar 1984 in Anröchte-Altengeseke) war Miss Germany 2005.

Sie hat eine Berufsausbildung zur Hotelfachfrau in Bad Sassendorf abgeschlossen. Ihre Mutter ist Englisch- und Französisch-Lehrerin, ihr Vater ist Landwirt. Derzeit lebt sie in Köln.

Nachdem sie zur Miss Nordrhein-Westfalen gewählt worden war, nahm sie an den nationalen Misswahlen 2005 teil. Bei der am 29. Januar 2005 im Europapark in Rust ausgetragenen Entscheidung saßen in der Jury unter anderem Reiner Calmund, Berti Vogts, Hera Lind, Udo Lattek, Norbert Schramm und Holger Franke.

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Janice Behrendt

Janice Behrendt

Janice Behrendt (* 23. September 1983 in Cottbus) ist eine deutsche Schönheitskönigin sowie Model.

Entdeckt wurde die gelernte Kauffrau für Bürokommunikation 2004 bei einem Model-Casting in einem Autohaus und gewann im gleichen Jahr die Wahl zur Miss Brandenburg. Mit ihrem Freund – Inhaber einer Model-Agentur und Veranstalter von Misswahlen – zog sie anschließend nach Herford bei Bielefeld in Nordrhein-Westfalen.

Im Januar 2006 verbrachte sie zwei Wochen im Big-Brother-Container.

2007 nahm sie an einem Casting des MGO – Komitee Miss Deutschland teil und erreichte die Endrunde der letzten 14 Kandidatinnen. Am 29. September 2007 wurde sie im Dortmunder Casino Hohensyburg zur Miss Deutschland 2008 gekrönt.

Schon am 2. Oktober tauchten Aktbilder von der 24-Jährigen auf, die in der Big-Brother-Sendung vom Januar 2006 entstanden sind und zur Disqualifikation hätten führen können. Allerdings war zunächst umstritten, ob die Fotos tatsächlich dem Nacktbegriff im Reglement des MGO entsprachen.

Nach genauerer Untersuchung der Bilder durfte sie den Titel behalten: Die erotischen Aufnahmen gelten nicht als Nacktfotos, da die Sekretärin aus Herford auf den Bildern die Brüste mit den Händen verdeckt.

Im Dezember 2007 nahm Janice Behrendt als deutsche Kandidatin an der Wahl zur Miss World in China teil, wo sie Platz 16 von 106 Teilnehmerinnen erreichte.

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Miss Monaco

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Miss Monaco ist ein Schönheitswettbewerb für unverheiratete Frauen im Fürstentum Monaco. Es ist sehr wenig über diese Veranstaltung dokumentiert. Nachweise über die Beteiligung monegassischer Bürgerinnen an internationalen Misswahlen gibt es nur aus den 1950er Jahren.

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Die Frauen von Stepford (2004)

Die Frauen von Stepford (Originaltitel: The Stepford Wives) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 2004. Die Handlung basiert auf dem Roman Die Frauen von Stepford von Ira Levin aus dem Jahr 1972, der bereits im Jahr 1975 mit Katharine Ross verfilmt worden war.

Joanna Eberhart, eine erfolgreiche aber rücksichtslose Produzentin von Fernsehshows, wird entlassen. Sie und ihr Ehemann Walter Kresby ziehen nach Stepford, in eine Gated Community. Überrascht stellen sie fest, dass in dem Ort die meisten Ehefrauen ihre traditionelle Rolle ohne Widersprüche akzeptieren. Es scheint nur wenige Ausnahmen zu geben wie die Schriftstellerin Bobbie Markowitz.

Die vom charismatischen Mike Wellington angeführten Männer treffen sich in einem Klub, in den bald Walter aufgenommen wird. Mike verrät ihm das Geheimnis: Die echten Ehefrauen wurden in Cyborgs umgewandelt und sind durch Microchips in ihren Gehirnen steuerbar wie Roboter.

Walter Kresby zerstört die Zentrale, die die Roboter steuert, was den Frauen ihren freien Willen zurück gibt. Es stellt sich heraus, dass Mike Wellington selbst ein Roboter ist, der von Claire Wellington erschaffen wurde, die von einer perfekten Welt träumte. Die Frauen übernehmen die Macht im Ort und lassen ihre Ehemänner Hausarbeiten erledigen.

Peter Travers verglich den Film in der Zeitschrift Rolling Stone vom 10. Juni 2004 mit der Romanverfilmung aus dem Jahr 1975, die wesentlich besser sein solle. Er bezeichnete den Film als gedankenlosen Terror (clever-free terror). Travers lobte lediglich die Darstellung von Bette Midler.

Der Film gewann den Golden Trailer Award in drei Kategorien, u. a. als ein Blockbuster des Jahres 2004.

Billy Bush, der in den USA diverse Misswahlen und andere Veranstaltungen moderiert, hat eine kleine Rolle als Präsentator von Ich kann es besser.

Die Dreharbeiten fanden in Darien im US-Bundesstaat Connecticut statt. Da man nicht mit dem Endergebnis zufrieden war, mussten diverse Szenen der Schere zum Opfer fallen, dafür wurden mehrere Nachdrehs veranstaltet. Unter anderem musste Nicole Kidman ihre Dreharbeiten zu Die Dolmetscherin für mehrere Tage wegen der Nachdrehs unterbrechen.

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Inge Löwenstein

Inge Löwenstein (* 1923 Stuttgart) war Miss Germany 1949.

Im März 1949 – ein halbes Jahr vor Gründung der Bundesrepublik Deutschland – gewann die Stuttgarterin in Bad Homburg vor der Höhe mit 9375 von 10.000 möglichen Punkten den Titel der deutschen Schönheitskönigin, Miss Germany.

Die ersten Misswahlen nach dem Zweiten Weltkrieg waren eine Idee des Wiesbadener Kleinunternehmers Karl Heinz Ronke, der die Deutsche Modenschau-Gesellschaft gegründet und für die Bewertung der Bewerberinnen eine eigenwillige Punktetabelle entwickelt hatte. Entscheidend waren unter anderem nicht nur der Brustumfang, sondern auch die Stärke der Unterlippe oder der Abstand von der Brust zum Hals.

Inge Löwenstein konnte ihre Wahl zur Miss Germany als Sprungbrett in die Neue Welt nutzen. Sie erhielt von einer amerikanischen Fluggesellschaft eine für damalige Verhältnisse außerordentlich gut bezahlte Stelle in New York.

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Andrea Stelzer

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Andrea Stelzer (* ?/Südafrika) ist ein ehemaliges Fotomodell sowie Schönheitskönigin sowohl in Deutschland als auch in Südafrika.

1985 gewann sie die Wahl zur Miss Südafrika, nachdem sich die beiden konkurrierenden Zeitungsverlage, die bisher separate Misswahlen durchgeführt hatten, zu einer gemeinsamen Veranstaltung bereit fanden. Am Vorabend ihres Abfluges zur Teilnahme an der Miss Universe in Miami (USA) im Juli erfuhr sie, dass Südafrika ab sofort wegen seiner Apartheid-Politik von diesem Wettbewerb ausgeschlossen war. (Dies galt bis 1994).

Da sie außer der südafrikanischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft besaß, versuchte sie nun in Deutschland ihr Glück und wurde Ende 1988 von der damaligen Miss Germany Company als Miss Bayern zur Miss Germany 1988/89 gewählt.

Am 23. Mai 1989 erreichte sie bei der Wahl zur Miss Universe in Cancún (Mexiko) das Halbfinale.

Zur Miss World im gleichen Jahr wurde sie auf Grund ihrer südafrikanischen Herkunft nicht zugelassen.

Auf weiteren internationalen Wettbewerben traten ihre Stellvertreterinnen Jasmine Bell (Miss World und Miss Globe) sowie Iris Klein an, die bei der Miss International siegte. Beide hatten nach gleichem Punktestand bei der Miss Germany Platz 3 belegt.

Im Mai 1990 erreichte sie das Halbfinale bei der Miss All Nations in Kuala Lumpur. (Dieser Wettbewerb wurde nur 1989 und 1990 ausgetragen).

1986, 1990 und 1994 nahm sie für ihr Geburtsland Südafrika an der Wahl zur Miss Hawaiian Tropic teil.

Sie besitzt eine Model-Agentur in Edenvale (Provinz Gauteng, Südafrika).

1992 wurde während eines German Festival in Südafrika eine Rosen-Neuzüchtung nach ihr benannt. Es handelt sich um eine hybride Teerose. (Botanischer Name: Rosa Andrea Stelzer, gewöhnlich: Rose Andrea Stelzer).

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Miss Germany

Hildegard Quandt als erste Miss Germany, 1927

Miss Germany ist ein nationaler Schönheitswettbewerb für unverheiratete Frauen in Deutschland. Er wird seit 1927 ausgetragen.

In der Vergangenheit gab es mehrere Organisationen, die den Titel für sich beansprucht haben: Bereits in den 1920er Jahren entschied ein deutsches Gericht, der Titel Miss Germany könne nicht geschützt werden, so dass jeder einen Wettbewerb veranstalten und die Gewinnerin Miss Germany nennen durfte. Eine ähnliche Entscheidung erging 1982. So gab es in manchen Jahren zwei Titelträgerinnen (wie 1928, 1931, 1953, 1982 und 1983), die von verschiedenen Veranstaltern gewählt worden waren. In den 1950er Jahren sicherte sich jedoch der Veranstalter und Hauptsponsor des Wettbewerbs, die Opal-Feinstrumpfwerke, die internationalen Lizenzen für die Miss Europe, Miss World und Miss Universe und damit quasi ein Monopol. Andere Veranstalter konnten ihre Siegerinnen nicht zu internationalen Wettbewerben schicken, so dass solche Konkurrenz-Wettbewerbe unattraktiv wurden. Die Wahl von Heidi Krüger durch die Hamburger Morgenpost blieb somit über viele Jahre eine Ausnahme.

Nach dem Konkurs der Opal-Feinstrumpfwerke folgte eine Phase des Niedergangs wegen fehlender Geldgeber. 68er-Generation und Frauenbewegung protestierten gegen die „Fleischbeschau“, und das Interesse der Öffentlichkeit nahm ab. Erst Ende der 1970er Jahre fanden sich wieder finanzstarke Veranstalter; die von Opal gehaltenen internationalen Lizenzen waren frei geworden. 1979 wurde erstmals eine Miss Germany live im deutschen Fernsehen gewählt: während der Show Am laufenden Band mit Rudi Carrell. 1982 fand erstmals wieder ein Konkurrenz-Wettbewerb statt.

Seit 2000 ist die MGC in Oldenburg alleiniger Veranstalter des Wettbewerbs: 1999 gelingt es ihr, beim Europäischen Markenamt (Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt) in Alicante (Spanien) „Miss Germany“ als Marke eintragen zu lassen und sich so die Exklusiv-Rechte zu sichern. Andere Veranstalter müssen deshalb ab dem Jahr 2000 auf andere Titel ausweichen. Das gilt auch für die Eigenbezeichnungen der Organisationen. Neben Miss Germany hat die MGC zeitweise auch Miss World Germany, German Miss World, Queen of Germany und Beauty Queen of Germany durchgeführt. Außerdem existieren noch Wettbewerbe um Misses Germany sowie Mister Germany. Die MGC hat 2007 auch die Miss-Titel der 16 Bundesländer (Miss Baden-Württemberg, Miss Bayern usw.) sowie der 5 Regionen (Miss Mittel-, Nord-, Ostdeutschland usw.) beim Europäischen Markenamt in Alicante eingetragen.

Während der nationalsozialistischen Herrschaft wurden keine Miss-Wahlen abgehalten. Die NS-Regierung diffamierte sie als „jüdisch-bolschewistische Dekadenz“ und propagierte statt dessen die Wahl von (lokalen) Ernte-, Heide- und Weinköniginnen. Sie verbot der unmittelbar vorher gewählten Charlotte Hartmann die Teilnahme an der Wahl zur Miss Europe in Madrid. Diese fuhr dennoch heimlich hin. Der mondäne und glamouröse Frauentyp, der die nationalen und internationalen Misswahlen dominierte, entsprach überhaupt nicht der nationalsozialistischen Blut- und Boden-Ideologie. Die Machthaber bemängelten, er verkörpere nicht das Volkstum, sondern lediglich eine städtische Elite, die sich international kaum von einander unterscheide. So polemisierte die gleichgeschaltete Berliner Illustrirte Zeitung (1933, Nr. 24) anlässlich der Miss-Europe-Wahl von 1933 dagegen, dass man keiner der Kandidatinnen ansehen könne, welches Land oder Volk sie repräsentiere. Durch den Titelgewinn der Exil-Russin Tatiana Marlow dürften sich die Rasse-Ideologen in ihrer Entscheidung bestätigt gefühlt haben, keine deutschen Teilnehmerinnen mehr zu internationalen Misswahlen zuzulassen. Vertretungsweise wählte das unter Verwaltung des Völkerbundes stehende Saargebiet bis 1935 eine Miss, die zu den internationalen Wettbewerben fahren durfte.

Auch in der DDR waren Misswahlen als „Erniedrigung und Ausbeutung der Frau durch den Kapitalismus“ verpönt. Ende der 1980er Jahre kam es dennoch zu Veranstaltungen in Ost-Berlin, die als Kultur-Abende getarnt wurden. Die Siegerinnen erhielten einen Kuchen als Preis. Die erste Misswahl fand unter großer Beteiligung von DDR-Prominenz aus Film, Fernsehen, Musik und Sport statt. Sie wurde von den Organen der Staatssicherheit argwöhnisch überwacht, aber doch toleriert. 1987 durfte bereits eine als Miss Berlin bezeichnete Miss Ost-Berlin anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt schärpengeschmückt an SED-Generalsekretär Erich Honecker vorbeiparadieren. Sogar das DDR-Fernsehen berichtete darüber. Es folgten Miss Frühling, Miss Sommer und im Februar 1990, im geöffneten Berlin, eine von den Medien viel beachtete Miss Berlin/DDR-Wahl, aus der Susanne Körbs als Siegerin hervor ging. Träger einiger dieser Veranstaltungen waren verschiedene Kulturhäuser. Ende 1990 führte die MGC (siehe oben) die erste und einzige offizielle Wahl zur Miss DDR durch. Die Gewinnerin Leticia Koffke wurde wenige Monate später erste gesamtdeutsche Miss Germany.

In manchen Jahren fand keine nationale Miss-Wahl statt; die deutsche Vertreterin für internationale Wettbewerbe wurde dann aus den regionalen Siegerinnen ohne Endausscheidung bestimmt, so in den Jahren 1972 bis 1978. 1971 wurde sogar die Amtszeit von Irene Neumann um ein Jahr verlängert.

Von den folgenden Wettbewerben ist zweifellos nur der um Miss Deutschland von Bedeutung. Die internationale Präsenz der Organisation kann man an den vier vergebenen Titeln für 2006 ermessen. Im November 2006 erwarb das Komitee Miss Deutschland zudem die Lizenz für die Miss-World-Wahl. Dafür verlängerte es die Konzession für Miss Universe nicht.

Für die anderen Veranstaltungen liegen keine lückenlosen Daten vor. Auch ist nicht immer bekannt, ob sie noch existieren. Sie werden hier nur genannt, um einen Eindruck zu vermitteln, wie unübersichtlich die Situation immer noch ist, obwohl es seit 2000 nur noch eine Miss Germany gibt.

Als solche können die beiden folgenden Wettbewerbe angesehen werden.

Diese Wettbewerbe dienen bzw. dienten der Ermittlung einer deutschen Teilnehmerin für den Miss-World- bzw. Miss-Universe-Wettbewerb, sofern nicht eine Miss-Germany- oder Miss-Deutschland-Finalistin delegiert wurde.

Auch für diesen Wettbewerb beansprucht 2001 die Yet-Set Corporation in Köln Titelschutz. Zu den Siegerinnen liegen widersprüchliche Angaben vor: 2001 werden sowohl Jennifer Dietrich als auch Eileen Bali genannt, 2003 fand die Wahl in Kiel statt (Gewinnerin unbekannt). Der Wettbewerb scheint seither nicht mehr durchgeführt worden zu sein.

Nicht alle der hier angeführten Teilnehmerinnen trugen den Titel Miss Germany: Es wurden Finalistinnen verschiedener Wettbewerbe (auch zum Beispiel der Miss Deutschland) delegiert.

So kandidierten bei der Miss World in den 1950er und 1960er Jahren nur ausnahmsweise die Siegerinnen des Miss-Germany-Wettbewerbs. Bei der Miss World Petra Schürmann sind zwei verschiedene Begründungen im Umlauf, weshalb sie als Drittplatzierte teilnahm: Der häufiger publizierten zufolge habe sie die besseren Englischkenntnisse gehabt und sei deswegen vom Miss-Germany-Veranstalter nach London gesandt worden. Nach einer weniger häufig genannten Version sei die Erste (Marina Orschel) erkrankt, während die Zweite noch minderjährig gewesen sei und keine Einwilligung ihrer Eltern erhalten habe. Diese Begründungen wurden möglicherweise nachgeschoben. Tatsächlich nahmen im genannten Zeitraum die Miss-Germany-Gewinnerinnen regelmäßig an der Miss Universe, gelegentlich an der Miss Europe, aber eher selten an der Miss World teil.

Soweit bekannt, ist in Klammern hinter dem Namen die Platzierung im jeweiligen internationalen Wettbewerb angegeben: Eine Ziffer bedeutet den Platz, SF = Semi-Finalistin. (N. N. = es gab eine deutsche Teilnehmerin, deren Name jedoch nicht überliefert ist).

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Miss Polen

Klaudia Ungerman, Miss Polski 2008

Miss Polen ist ein nationaler Schönheitswettbewerb für unverheiratete Frauen in Polen, der dort Miss Polonia heißt. Er wurde 1929 erstmals von den Zeitschriften Express Poranny und Kurier Czerwony durchgeführt, um eine Teilnehmerin für den neu geschaffenen Miss Europe-Wettbewerb zu ermitteln.

Miss Polonia wurde allerdings nicht jedes Jahr gewählt, vor dem Zweiten Weltkrieg zuletzt 1937. Für eine lange Unterbrechung des Wettbewerbs sorgten der Krieg und die anschließende Herrschaft des Sozialismus. Die Länder des sozialistischen Lagers lehnten Schönheitskonkurrenzen aus ideologischen Gründen ab und beteiligten sich auch nicht an internationalen Wettbewerben. Eine Ausnahme bildete das liberalere Jugoslawien. In Polen fanden in einer Phase des „politischen Tauwetters“ 1957/58 vorübergehend wieder Misswahlen statt, deren Siegerinnen sogar international kandidierten. Erst seit 1983 werden wieder jährliche Wettbewerbe ausgetragen. Sie werden vom Biuro Miss Polonia veranstaltet. Finalistinnen nehmen an den internationalen Wahlen zur Miss Universe, Miss International, Miss Europe, Miss Earth und Miss Baltic Sea teil.

Ein Konkurrenz-Wettbewerb unter dem Titel Miss Polski wurde 1990 von der Gesellschaft Missland ins Leben gerufen (1989 in Warschau gegründet). Ihre Siegerinnen kandidieren zur Miss World und Queen of the World.

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Source : Wikipedia