Mickey Rourke

3.4269385233055 (3237)
Geschrieben von bishop 04/05/2009 @ 16:13

Tags : mickey rourke, schauspieler, kultur

Neueste Nachrichten
Mickey Rourke in KILLSHOT - DigitalVD
Doch mit der Hartnäckigkeit des alten Profis Blackbird (Mickey Rourke) und seines jungen schießwütigen Partners Richie (Joseph Gordon-Levitt) hat niemand gerechnet. Sie inszenieren für das FBI ihren Tod und lassen sich im Haus der Colsons nieder,...
Nach der Prügelei: Rudi Assauer entschuldigt sich bei seiner ... - Bild.de
Vier Drama-Paare auf der BamS-Couch Carré Otis & Mickey Rourke: Die beiden führten eine total kaputte Ehe (1992–1998). Beide drogenabhängig, er gewalttätig. Mickey Rourke (55) kümmerte sich jedoch auch um die heroinsüchtige Carré Otis (40)....
Psycho-Phänomen Hass-Liebe: Die Prügelei von Simone Thomalla und ... - Bild.de
Vier Drama-Paare auf der BamS-Couch Carré Otis & Mickey Rourke: Die beiden führten eine total kaputte Ehe (1992–1998). Beide drogenabhängig, er gewalttätig. Mickey Rourke (55) kümmerte sich jedoch auch um die heroinsüchtige Carré Otis (40)....
Mickey Rourke übernimmt Hauptrolle in "Mona Lisa" -Remake - derStandard.at
Los Angeles - Seit seinem Comeback mit "The Wrestler" steht US-Schauspieler Mickey Rourke in Hollywood hoch im Kurs. Der Golden-Globe-Gewinner hat jetzt den Zuschlag für die männliche Hauptrolle in dem Remake des britischen Krimis "Mona Lisa" aus dem...
Rourke enthüllt "Iron Man 2"-Kostüm - TV Movie
Während die Story zur Fortsetzung von "Iron Man" noch streng geheim ist, ist Mickey Rourke jetzt für die Fans genauer auf seine Rolle eingegangen. Dass man Mickey Rourke nach seinem hoch gelobten Auftritt in "Der Wrestler" noch mal so stöhnen hören...
MICKEY ROURKE: LINDSAY LOHAN hat Talent - Chart-King
LOS ANGELES (chart-king.de) - Mickey Rourke würde eine Zusammenarbeit mit Lindsay Lohan nicht ausschließen. Die Schauspielerin sorgte in den vergangenen Jahren überwiegend mit privaten Skandalen für Schlagzeilen. Doch Rourke weiß, dass sich jeder...
Mickey Rourke im Remake von MONA LISA - WIDESCREEN Vision
19.05.2009 15:20 Uhr - Für den Gangsterthriller Mona Lisa hat Mickey Rourke für eine Hauptrolle unterzeichnet. Eva Green steht als seine Filmpartnerin in Verhandlungen. Laut Variety wird Mickey Rourke (The Wrestler) im Thriller Mona Lisa einen...
Mickey Rourke hat einen Vogel - ORF.at
Mickey Rourke hat die Angewohnheit immer eine Hand in die Hose zu stecken. Mickey Rourke wurde für seine Darstellung des abgewrackten Sportlers Randy "The Ram" Robinson im Film "The Wrestler" für einen Oscar nominiert - er erhielt den Preis jedoch...
Kapriolen der Kapriziösen - Bönnigheimer Zeitung
Die kleinen Bilder zeigen von links im Uhrzeigersinn Meryl Streep, Cher, Roman Polanski sowie Mickey Rourke. Fotos: dpa/Archiv Im Côte dAzur-Städtchen ist mal wieder großer Promi-Auflauf, und die Veranstalter, Hoteliers und Presseattachés wissen ein...
Quentin Tarantino rettet als nächsten Star Sharon Stone - Videoregister.de
Nicht das er das zum ersten Mal eine Karriere eines Stars gerettet hätte, er rettete bereits John Travolta und Mickey Rourke und jetzt möchte der Regisseur die Karriere, der in die Jahre gekommenen Darstellerin retten. Um Sharon Stone ist es in den...

Mickey Rourke

Mickey Rourke im September 2008 auf dem Toronto International Film Festival

Mickey Rourke (* 16. September 1952 in Schenectady, New York; eigentlich Philip Andre Rourke jr.) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Sein Geburtsjahr wird unterschiedlich angegeben, so sind unter anderem 1950, 1953, 1954 und 1956 als Jahr seiner Geburt in verschiedenen seriösen Quellen zu finden. Von 1991 bis 1995 bestritt er acht Kämpfe als Profiboxer.

Mickey Rourke wuchs in Florida auf und begann eine erfolgversprechende Karriere als Amateurboxer, die er mit 16, nach einer Gehirnerschütterung, aufgab. Nach seinen Angaben musste er später „zurück in den Ring – um sich wieder wie ein Mann zu fühlen.“ 1975 ging er nach New York, kam durch Beziehungen an das Actors Studio, gab zwei Jahre später sein Bühnendebüt in Arthur Millers A View from the Bridge und wurde 1979 von Steven Spielberg für 1941 – Wo bitte geht's nach Hollywood (1978) entdeckt. Seinen Durchbruch hatte er Anfang der 1980er-Jahre mit den Filmen Diner, Rumble Fish und Barfly. Er spielte die Hauptrollen im erotischen Film 9½ Wochen (1986) mit Kim Basinger, in Michael Ciminos Im Jahr des Drachen (1985) und in dem okkulten Thriller Angel Heart (1987) von Alan Parker („cool, grob und verletzlich – gleichzeitig“ – Darren Aronofsky).

Nachdem der Versuch, mit Wilde Orchidee (1990) an der Seite von Jacqueline Bisset und Carré Otis den Erfolg von 9 1/2 Wochen zu wiederholen, scheiterte und im gleichen Jahr auch der Michael Cimino-Thriller 24 Stunden in seiner Gewalt (mit Anthony Hopkins) an der Kasse floppte, beschloss Rourke, Profiboxer zu werden. Er bestritt jedoch nur acht Kämpfe. In der Folge musste er während der 1990er-Jahre häufig mit Rollen in zweitrangigen Filmen vorliebnehmen und hatte in Francis Ford Coppolas Der Regenmacher (1997) nur eine Nebenrolle.

Im Jahre 2005 gelang ihm mit einer der Hauptrollen in dem Film Sin City von Robert Rodriguez ein vielbeachtetes Comeback. Auch seine Leistung als Kopfgeldjäger in Tony Scotts Domino (ebenfalls 2005) wurde von der Kritik gelobt, jedoch floppte der Film.

Am 8. November 2007 geriet Rourke wieder in die Schlagzeilen, als er wegen des Vorwurfs des Fahrens unter Alkoholeinfluss aus dem Verkehr gezogen und anschließend ins Miami-Dade Pre-trial Detention Center (Untersuchungsgefängnis) eingeliefert wurde.

2008 glänzte er erneut, nun sechsundfünfzigjährig, in Darren Aronofskys Film The Wrestler in der Rolle des Wrestling-Veteranen Randy «The Ram» Robinson. Der Film gewann den Goldenen Löwen auf den 65. Filmfestspielen in Venedig. Wim Wenders, der Festspielleiter, bedauerte, dass aufgrund der Regularien der Filmfestspiele Venedig Film- und Schauspielerauszeichnungen nicht kombiniert werden dürfen. Mickey Rourke hätte sich mit seiner Leistung in „The Wrestler“ auch für die Coppa Volpi empfohlen. Neben weiteren zahlreichen Preisen erhielt Mickey Rourke für The Wrestler den Golden Globe als bester Hauptdarsteller in einem Drama, den britischen BAFTA Award und seine erste Oscar-Nominierung.

Von 1992 bis 1998 war er mit dem US-amerikanischen Fotomodell Carré Otis verheiratet.

Zum Seitenanfang



Irgendwann in Mexico

Irgendwann in Mexico ist ein Spielfilm des Regisseurs Robert Rodriguez. In der deutschen Presse ist der Actionfilm oft auch unter dem Titel Irgendwann in Mexiko rezensiert worden.

Er schließt die El-Mariachi-Trilogie, bestehend außerdem aus den Filmen El Mariachi und Desperado, ab. Wie schon in Desperado spielt hier wieder Antonio Banderas die Hauptrolle neben Johnny Depp, Willem Dafoe, Enrique Iglesias, Eva Mendes und Mickey Rourke.

Der CIA-Agent Sheldon Sands heuert den Mariachi an, um den mexikanischen General Marquez zu töten. Da Marquez für den Tod von Carolina, Mariachis Ehefrau, verantwortlich war, nimmt er den Auftrag an. Marquez bereitet einen Putsch in Mexiko vor, der am „Tag der Toten“ stattfinden soll, und bei dem der neu gewählte Präsident, der eine Zusammenarbeit mit kriminellen Kräften verweigert, getötet werden soll. Unterstützt wird Marquez dabei von dem Drogenbaron Barillo, dem ein nicht korrupter Präsident ein Dorn im Auge ist, und der um seine Geschäfte fürchtet. Nach den von Sands erhaltenen Instruktionen soll der Mariachi den General Marquez allerdings erst töten, nachdem Marquez den Präsidenten ermordet hat, denn Sands will sowohl den Tod des Präsidenten als auch den Tod von General Marquez.

Sands rekrutiert den pensionierten FBI-Agenten Jorge Ramirez, um Barillo zu töten. Ramirez will den Tod seines Freundes und langjährigen Partners, des FBI-Agenten Archuletta, rächen, welcher von Barillo zu Tode gefoltert wurde. El Mariachi hat mittlerweile mit dem Frauenheld Lorenzo und dem Trunkenbold Fideo zwei alte Freunde und Musikerkollegen wiedergefunden, die ihn bei seinem Auftrag unterstützen.

Um den Plan umzusetzen, baut Sands ein Netzwerk von Informanten auf, dem unter anderen seine Geliebte, die mexikanische AFN-Agentin Ajedrez angehört. Ajedrez hat jedoch eine falsche Identität. Sie ist in Wahrheit die Tochter des Drogenbarons Barillo und spioniert im Auftrag ihres Vaters unter ihrer falschen Identität die mexikanische Polizeibehörde AFN und die amerikanische CIA aus. CIA-Agent Sands wird dementsprechend von seiner Geliebten Ajedrez verraten, und gelangt so in die Gefangenschaft von Barillo, der ihm zur Abschreckung (gegen ausländische Einmischungen in innermexikanische Angelegenheiten bzw. in seine Drogengeschäfte) die Augen entfernen lässt.

Am „Tag der Toten“ umzingelt General Marquez mit seinen Truppen den Präsidentenpalast und eröffnet das Feuer zu einem Angriff, bei dem die überforderte Leibwache des Präsidenten getötet wird. El Mariachi hat jedoch in der Zwischenzeit den Eindruck gewonnen, dass der neugewählte Präsident die einzige anständige Person in einer völlig korrupten Umgebung ist. El Mariachi ist nicht bereit, wie eigentlich von Agent Sands vorgegeben, den Präsidenten von General Marquez ermorden zu lassen, und sich erst anschließend an Marquez zu rächen. Vielmehr entschließt er sich aus Liebe zu seinem Volk und Vaterland (als "Sohn Mexicos"), gemeinsam mit seinen Freunden den Präsidenten zu schützen. Sie wollen den Präsidenten in Sicherheit bringen und den Palast verteidigen. Auch die Bevölkerung der Stadt attackiert unter Rufen wie "es lebe die Demokratie" und "es lebe Mexico" wütend die Putschisten. Als es Marquez gelingt, trotz des Widerstandes in den Palast einzudringen, wird er dort von Mariachi, der seine Carolina rächt und sein Volk und Vaterland gegen die Putschisten verteidigt, in einem Showdown getötet. Der blinde Sands wird von einem kleinen mexikanischen Jungen zum Präsidentenpalast geführt und erschießt einige dort Wache stehende Schergen Barillos, wird aber selbst auch getroffen. Ajedrez sieht ihn vom Fenster aus am Boden liegen und geht zu ihm. Sie stellt ihn auf die Beine und küsst den scheinbar sterbenden halbtoten Sands unter einer verächtlichen Bemerkung auf den Mund. In dem Moment ertönt ein Schuss. Ajedrez sieht, dass sie mitten in die Brust getroffen wurde, und sinkt sterbend zu Boden. Sands nimmt daraufhin seinen künstlichen dritten Arm ab, zum Vorschein kommt sein echter Arm, der eine Waffe in der Hand hält. Er hat sich also an Ajedrez für ihren Verrat gerächt. Der Drogenbaron Barillo, der bereits kurz vorher den Tod seines Freundes General Marquez verkraften musste, musste nun auch den Tod seiner von ihm geliebten Tochter vom Fenster des Präsidentenpalasts überrascht und hilflos mit ansehen. Als Barillo sich entsetzt vom Fenster abwendet, entdeckt er im Saal den pensionierten FBI-Agenten Ramirez, dessen Ermordung er erfolglos befohlen hatte, und von dem er nun in einem weiteren Showdown getötet wird. Blutend, mehrfach getroffen, und mit leeren Augenhöhlen, lehnt Sands am Ende an einer Wand, neben ihm der kleine Junge, und sein Verbündeter Ramirez. Marquez’ Truppen werden vom gegen die Putschisten bewaffneten Widerstand leistenden mexikanischen Volk aufgerieben. El Mariachi bringt den Präsidenten aus der Stadt und in Sicherheit.

Das Lied „Siente Mi Amor“, das aus der Feder von Robert Rodriquez stammt, gewann 2004 den Satellite Award als Bester Filmsong. Johnny Depp war als Bester Nebendarsteller in einer Komödie oder einem Musical für denselben Preis nominiert, musste sich aber Eugene Levy geschlagen geben. Eva Mendes war für Irgendwann in Mexico und drei weitere Filme für den Teen Choice Award in der Kategorie Choice Breakout Movie Star nominiert. Antonio Banderas und Rubén Blades wurden mit Imagen Foundation Awards ausgezeichnet.

Der Film war zudem für den Taurus Award in den Kategorien Beste Stuntfrau (Cheryl Bermeo und Gail Monian) und Bester Stunt in der Höhe nominiert.

James Berardinelli schrieb auf ReelViews, Irgendwann in Mexico wäre weniger ein Film sondern eher eine Ansammlung der Actionsequenzen. Er schrieb, der Film würde den Darstellern Antonio Banderas, Johnny Depp und Salma Hayek die Gelegenheit bieten, cool zu wirken. Die Besetzung der Nebenrollen mit unter anderen Ruben Blades, Willem Dafoe, Enrique Iglesias, Cheech Marin und Mickey Rourke bezeichnete er als eklektisch (eclectic).

Peter Bradshaw vom Guardian lobte die Leistung von Johnny Depp, dessen komödiantisches Talent den Film rettet, ihn damit aber auch aus dem Gleichgewicht wirft, da der Film an Stärke verliere, wenn Depp nicht zu sehen ist.

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 12. September 2003, der Film wäre interessanter als die Westernfilme von Sergio Leone, mit denen er den Film verglich. Er schrieb, den Film würden eher überraschende und ironische Wendungen der Handlung als ihre Logik interessant machen. Im Film würden hochkarätige Darsteller genauso in den Hauptrollen wie auch in den Nebenrollen wirken. Ebert lobte das überbordende Gespür (exuberant feel) des Regisseurs Robert Rodriguez für Filme.

Nev Pierce von der BBC kritisierte die verworrene Handlung. Viele gute Ideen seien nur am Rande zu bemerken, gute Schauspieler wie Dafoe und Banderas würden zu wenig benutzt (underused).

Der Film wurde in den mexikanischen Städten Guanajuato, San Miguel de Allende und Santiago de Querétaro gedreht. Der „Präsidentenpalast“ ist in Wirklichkeit das Hauptgebäude der Universität von Guanajuato. Er ist der erste Film von Rodriguez, der mit High-Definition-Kameras aufgenommen wurde.

Um einem möglichen Streik der Schauspielergewerkschaft zuvorzukommen, drehte Rodriguez den Film zeitlich vor den Filmen Spy Kids 2 und Spy Kids 3D.

Agent Sands verspeist oder bestellt im Film mehrmals das mexikanische Gericht Puerco Pibil. Auf der DVD erklärt Regisseur Robert Rodriguez das Rezept für dieses Gericht.

Im Audiokommentar zum Film erklärt Robert Rodriguez, dass der Part von Cucuy eigentlich für Quentin Tarantino vorgesehen war, für die Rolle des CIA-Agenten Sands hatte er George Clooney vorgesehen.

Bei einem Produktionsbudget von geschätzten 29 Millionen US-Dollar und Marketingkosten von weiteren 20 Millionen Dollar konnte der Film weltweit ca. 98 Millionen US-Dollar an den Kinokassen einnehmen, davon allein 56 Millionen Dollar an den US-amerikanischen Kinokassen. Irgendwann in Mexico feierte seine Premiere auf den Internationalen Filmfestspielen von Venedig im August 2003 und lief am 25. September 2003 in den deutschen und österreichischen Kinos an. In den schweizer Kinos startete er am 24. Dezember 2003 (französischsprachige Schweiz), bzw. am 1. Januar 2004 (deutschsprachige Schweiz).

Zum Seitenanfang



Wilde Orchidee

Wilde Orchidee ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Zalman King aus dem Jahr 1990.

Emily Reed wird in einer in New York City ansässigen Anwaltskanzlei eingestellt. In ihrem neuen Job begleitet sie ihre Kollegin Claudia Dennis nach Rio de Janeiro. Dort soll Claudia James Wheeler treffen, da sie aber ihre Verabredung nicht einhalten kann, schickt sie Emily als Vertretung.

Reed lernt den vermögenden James Wheeler kennen und beginnt eine Affäre mit ihm. Es kommt zu einigen Sexszenen. Reed offenbart Dennis, dass der Millionär sie stark fasziniere. Sie fühlt sich dabei unwohl und will verreisen, was Dennis nicht gestattet.

Wheeler geht später auf Distanz zu Reed, die es jedoch schafft, die von ihm aufgebauten Barrieren zu überwinden.

Der Film erhielt 1991 Nominierungen für die Goldene Himbeere für Mickey Rourke (als Schlechtester Schauspieler) und Carré Otis (als Schlechtester Newcomer).

Der Film wurde in New York City und in Rio de Janeiro gedreht. Er erhielt aufgrund der Sexszenen das X-Rating. Der Film brachte in den US-Kinos 11 Millionen Dollar ein, in Deutschland zählte man etwa eine Million Kinobesucher.

Eine der Sexszenen wurde in zahlreichen Medien besprochen. Sie wurde in der Kinoversion des Films gekürzt; es existiert jedoch eine auf Video erhältliche Filmversion, die die Szene in vollem Umfang zeigt. Diese Filmversion ist um 6 Minuten länger als die in den Kinos veröffentlichte.

Im Jahr 1991 wurde die Fortsetzung Wilde Orchidee 2: Two Shades of Blue gedreht, 1992 folgte Wilde Orchidee 3.

Zum Seitenanfang



Oscarverleihung 2009

Der rote Teppich am Abend der Oscarverleihung 2009

Die Oscarverleihung 2009 fand am 22. Februar 2009 im Kodak Theatre in Los Angeles statt. Es war die 81. Verleihung des Academy Award seit der ersten Verleihung 1929. Im Jahr der Oscarverleihung werden immer Filme des Vorjahres ausgezeichnet, in diesem Fall die Filme des Jahres 2008. Wie die Academy Ende Dezember 2008 bekannt gab, qualifizierten sich 281 Filme für eine Nominierung in der Kategorie Bester Film.

Am 12. Dezember 2008 wurde von Seiten der Academy der australische Schauspieler Hugh Jackman zum Gastgeber der Oscargala ernannt, der am 22. Februar 2009 durch den Abend führte und eine Musicalnummer live aufführte. Die Verleihungszeremonie wurde von Laurence Mark und Bill Condon produziert; Michael Giacchino war in diesem Jahr als musikalischer Leiter tätig.

Vom 26. Dezember 2008 bis 12. Januar 2009 konnten die Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences nach Sparten (Kameramänner für Kameramänner, Regisseure für Regisseure) ihre Nominierungen mitteilen. Diese wurden am 22. Januar 2009 bekannt gegeben. Insgesamt wurden 27 verschiedene Filme nominiert. Die Sieger, die von den Mitgliedern der Academy bestimmt werden, wurden bei der feierlichen Gala am 22. Februar 2009 verkündet.

Die Nominierungen wurden am 22. Januar 2009 durch Sid Ganis, Präsident der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, und den Oscar-prämierten US-amerikanischen Schauspieler Forest Whitaker in Beverly Hills bekannt gegeben. Bei der Verleihung setzte sich erwartungsgemäß als erfolgreichster Film des Jahres Danny Boyles Slumdog Millionär durch. Das Drama, von Kritikern als indische Variante von Oliver Twist hochgelobt, stellt einen jungen Inder (gespielt von Dev Patel) aus den Armenvierteln von Mumbai in den Mittelpunkt. Dieser erhält die Chance, als Kandidat in der indischen Version von Who Wants to Be a Millionaire? aufzutreten. Der Film gewann acht von zehn möglichen Preisen, neben der Kategorie Bester Film auch unter anderem die Auszeichnungen für die beste Regie, Kamera und das Drehbuch. Die als Mitfavorit gehandelte Literaturverfilmung Der seltsame Fall des Benjamin Button von David Fincher sicherte sich nur drei Preise in Nebenkategorien. Das Drama über einen Mann der rückwärts altert basiert auf der gleichnamigen Erzählung von F. Scott Fitzgerald und hatte im Vorfeld mit dreizehn Nennungen das Favoritenfeld vor Slumdog Millionär angeführt. Ebenfalls nominiert als bester Film des Jahres waren die beiden Politiker-Dramen Milk (8 Nominierungen, 2 Preise) und Frost/Nixon (5 Nominierungen, kein Preis) der US-amerikanischen Regisseure Ron Howard und Gus Van Sant, sowie Stephen Daldrys Literaturverfilmung Der Vorleser (5 Nominierungen, 1 Preis).

Christopher Nolans achtmal für eine Trophäe nominierte Batman-Verfilmung The Dark Knight hatte im Vorfeld fast nur in technischen Kategorien Berücksichtigung gefunden und gewann die Preise für den Besten Tonschnitt. Ebenfalls mit dem Oscar ausgezeichnet wurde der im Januar 2008 verstorbene Heath Ledger, welcher den zweiten postumen Preis nach der Verleihung 1977 an Peter Finch darstellt. Für seine Leistung als Joker war Ledger in der laufenden amerikanischen Filmpreissaison bereits mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Golden Globe. Den Preis nahm stellvertretend seine Familie entgegen. Als Beste Hauptdarstellerin setzte sich erwartungsgemäß die Britin Kate Winslet durch, die in der Vergangenheit fünfmal vergeblich um den Filmpreis konkurriert hatte. Für ihre Rolle der Hanna Schmitz in Der Vorleser konnte sie unter anderem die US-Amerikanerin Meryl Streep hinter sich lassen. Für ihr Porträt einer boshaften Nonne in Glaubensfrage hatte Streep ihre fünfzehnte Nominierung erhalten und ist damit die meistnominierte Darstellerin bei der Oscarverleihung. Als bester Hauptdarsteller gewann Sean Penn für seine Leistung als homosexueller Politiker und Bürgerrechtler Harvey Milk den Academy Award. Es war die zweite Auszeichnung für Penn nach dem gewonnenen Oscar 2004 für Mystic River. Er setzte sich unter anderem gegen den mitfavorisierten Golden-Globe-Preisträger Mickey Rourke (The Wrestler) durch. Als erste spanische Schauspielerin erhielt Penélope Cruz einen Oscar. Honoriert wurde ihre Nebenrolle in Woody Allens Komödie Vicky Cristina Barcelona.

Unter die fünf Kandidaten für den besten fremdsprachigen Film des Jahres gelangten Uli Edels Der Baader Meinhof Komplex aus Deutschland und Götz Spielmanns Revanche aus Österreich. Das RAF-Drama und der Kriminalfilm konkurrierten gemeinsam mit Laurent Cantets Goldene-Palme-Preisträger Die Klasse aus Frankreich und den dokumentarischen Animationsfilm Waltz with Bashir des Israeli Ari Folman um den Oscar, hatten aber gegenüber den japanischen Beitrag Okuribito (englischsprachiger Titel Departures) von Yōjirō Takita das Nachsehen. Japan konnte sich die Auszeichnung nach elf vergeblichen Nominierungen sichern. Dagegen gewann der Berliner Nachwuchsregisseur Jochen Alexander Freydank mit Spielzeugland den Preis in der Kategorie Bester Kurzfilm, in der auch der Schweizer Reto Caffi (Auf der Strecke) vertreten war. Der deutsche Regisseur Werner Herzog konkurrierte erfolglos mit seinem Antarktis-Dokumentarfilm Encounters at the End of The World in der Kategorie Bester Dokumentarfilm.

Im Vorfeld keine Nominierung erzielen konnte die preisgekrönte Darstellung der Britin Sally Hawkins (Happy-Go-Lucky), die mit dem Golden Globe als beste Komödiendarstellerin ausgezeichnet worden war. Auch Clint Eastwood blieb für seine Altersrolle eines verstimmten Kriegsveteranen in Gran Torino eine Oscar-Nominierung verwehrt. Ebenso konnte sich Bruce Springsteen mit seinem Golden-Globe-Gewinnersong zu The Wrestler nicht unter die drei nominierten Filmsongs platzieren. Auf nur drei Nominierungen in Nebenkategorien kam dagegen Sam Mendes' Drama Zeiten des Aufruhrs, für das Kate Winslet den Golden Globe als beste Dramadarstellerin erhalten hatte, blieb aber unprämiert. Winslet erhielt für ihre Rolle in Der Vorleser den Vorzug.

Der Komiker Jerry Lewis wurde für seine humanitären Verdienste mit dem Jean Hersholt Humanitarian Award ausgezeichnet, der ihm von Eddie Murphy überreicht wurde. Lewis setzt sich seit den 1950er Jahren für die Muscular Dystrophy Association, eine Organisation zur Bekämpfung der Muskeldystrophie, ein und fungiert seit 1966 als Gastgeber der jährlichen Telethons im US-amerikanischen Fernsehen.

Der vierfache Oscar-Preisträger Edwin Catmull wird mit dem Gordon E. Sawyer Award ausgezeichnet. Der Informatiker Catmull ist Mitbegründer von Pixar Animation Studios und führend in der Entwicklung von Computergrafiken in der Filmindustrie. Der Gordon E. Sawyer Award wurde bereits am 7. Februar 2009, zwei Wochen vor der eigentlichen Oscarverleihung, im Rahmen der Verleihung der Auszeichnungen für Wissenschaft und Technik verliehen.

Zum Seitenanfang



Kim Basinger

Kim Basinger 1990 bei den Academy Awards

Kimila Anna Basinger (* 8. Dezember 1953 in Athens, Georgia) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Basinger wurde als drittes von fünf Kindern des Jazzmusikers Don Basinger und seiner Frau Ann, einer Synchronschwimmerin, die in Esther-Williams-Filmen mitgewirkt hatte, geboren. So war ihr das Showbusiness von Kindheit an vertraut. Als junges Mädchen erhielt sie Ballettunterricht und gewann als Teenager Schönheitskonkurrenzen in Georgia. Anfang der 1970er Jahre ging sie nach New York und wurde Fotomodell. Neben der Arbeit als gut verdienendes Model nahm sie privaten Schauspielunterricht und spielte an kleinen Bühnen in Greenwich Village Theater.

1976 ging Basinger nach Hollywood, wo sie 1980 Ron Snyder-Britton heiratete, von dem sie 1988 geschieden wurde. Zunächst trat sie in einigen Fernsehserien wie Drei Engel für Charlie auf. Der Durchbruch gelang ihr 1983 als Bond-Girl Domino Petachi in dem James-Bond-Streifen Sag niemals nie und an der Seite von Mickey Rourke in dem Film 9½ Wochen.

Anfang der 1990er Jahre wurde es etwas ruhiger um Kim Basinger. Nach ihrer Hochzeit 1993 mit dem Schauspieler Alec Baldwin wurde sie Mutter und kümmerte sich stärker um ihre 1995 geborene Tochter als um ihre Karriere. Im Jahr 2002 wurde die Ehe jedoch wieder geschieden.

1992 schlug sie die Hauptrolle in Basic Instinct aus, die dann Sharon Stone übernahm. Zurück kam sie 1997 mit dem Film L.A. Confidential, für den sie einen Oscar erhielt. Damit war sie das erste ehemalige Bond-Girl, das einen Oscar gewann.

Heute gehört sie zu den bestbezahlten Hollywoodstars. Für den Film I Dreamed of Africa erhielt sie 2000 eine Gage von 5 Millionen US-Dollar.

Zum Seitenanfang



Source : Wikipedia