Mexiko

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Geschrieben von bishop 27/03/2009 @ 17:11

Tags : mexiko, nordamerika, ausland

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Mexiko

Mexiko ist der zweitgrößte Stahlproduzent Lateinamerikas, mit rund einem Viertel der Gesamtproduktion

Mexiko (Spanisch: México, amtlich Vereinigte Mexikanische Staaten, span. Estados Unidos Mexicanos, worttreue Übersetzung: Mexikanische Vereinigte Staaten) ist ein bevölkerungsreicher Staat in Nord- und Mittelamerika. Er grenzt im Norden an die Vereinigten Staaten von Amerika (USA), im Süden an Belize und Guatemala. Westlich liegt der Pazifik, im Osten der Golf von Mexiko sowie das Karibische Meer, zwei Randmeere des Atlantiks.

Der größte Teil von Mexiko (88%) ist dem nordamerikanischen Kontinent zugeordnet, während der südliche Teil bereits zur Landbrücke Zentralamerikas zählt. Das Land ist mit einer Fläche von 1.972.550 km² fast sechsmal so groß wie Deutschland, wobei 1.923.040 km² auf Land, 49.510 km² auf Wasser und über 5.000 km² auf unbewohnte Inseln entfallen. In Bezug auf die Fläche nimmt Mexiko weltweit den 14. Platz ein. Mexiko ist über 3.000 km lang und hat eine Breite von 200 km bis 2.000 km. Im Nordwesten befindet sich die Halbinsel Niederkalifornien mit einer Länge von 1.200 km, im Osten grenzt an den Golf von Mexiko die Halbinsel Yucatán, welche sich Mexiko mit Guatemala und Belize teilt.

Im Norden grenzt Mexiko an die USA und im Südosten an Guatemala und Belize. Es besitzt zudem 12.540 km Meeresküste, davon 8.200 km am Pazifik und 3.200 km am Atlantik. Ab der Küste seewärts besitzt Mexiko bis 200 Seemeilen (370 km) exklusive Nutzungsrechte.

Der höchste Punkt Mexikos ist mit 5.700 Meter der auf der Grenze zwischen den Bundesstaaten Puebla und Veracruz liegende Vulkan Citlaltépetl und der tiefste Punkt mit 10 Meter unter dem Meeresspiegel Mexicali, die Hauptstadt des Bundesstaates Baja California.

Die größten Städte Mexikos, allesamt Millionenstädte, sind Mexiko-Stadt, Guadalajara, Ecatepec de Morelos, Puebla, Nezahualcóyotl, Ciudad Juárez, Tijuana, León, Monterrey und Zapopan.

Mexiko ist ein klimatisch vielgestaltiges Land, das sowohl über subtropisches und alpines Klima als auch über Wüstenklima verfügt. Es gehört somit in den Übergangsbereich der sommerfeuchten äußeren Tropen mit 8–10 humiden Monaten im Südosten des Landes über die ganzjährig ariden Subtropen im Bereich des Wendekreises, bis zum Winterregenklima Kaliforniens, das im äußersten Westen (Baja California) gerade noch wirksam wird.

Der größte Teil Mexikos besteht aus einem Hochlandblock, der an markanten Bruchlinien im Osten und Westen herausgehoben wurde. Die Randgebirge sind sehr unterschiedlich gestaltet: die Sierra Madre Oriental im Osten setzt sich aus parallel streichenden Faltenzügen und steil aufragenden Schichtrippen der Jura- und Kreideformation zusammen. Dagegen baut sich die Sierra Madre Occidental im Westen aus flach lagernden vulkanischen Decken des Tertiärs auf. Beide erscheinen von den hügeligen Küstentiefländern aus als hohe Gebirgsmauern.

Das Hochland ist in weite Beckenlandschaften gegliedert. Diese erreichen an der Grenze zu den USA 1.200 m Meereshöhe. An die Sierra Madre Occidental schließt sich südlich die Cordillera Neovolcánica an, die aus vulkanischen Ablagerungen aus der Zeit des Pliozän bis Quartär besteht und nicht nur durch Riesenvulkane, sondern zusätzlich durch eine Vielzahl von vulkanischen Kegeln und Kratern geprägt ist. Sie bildet den Südrand des Hochlandblocks, der in einer Bruchstufenzone rund 1.000 m tief zur Senke des Río Balsas abbricht. Im Süden befindet sich die Sierra Madre del Sur westlich der Sierra Madre de Chiapas. Nordöstlich vorgelagert ist die Halbinsel Yucatán, deren größter Teil zu Mexiko gehört. Sie besteht aus einer Kalksteintafel, die seit dem Tertiär aus dem Meer herausgehoben wurde.

Die höchsten Vulkane des Landes sind der Citlaltépetl (auch Pico de Orizaba genannt), der mit 5.700 m gleichzeitig der höchste Berg in Mexiko ist, der derzeit aktive Popocatépetl mit 5.452 m und der Iztaccíhuatl mit 5.286 m.

Die Bevölkerung setzt sich zusammen aus 60 % Mestizen, 30 % indigenen Völkern (nach anderen Angaben 13 % beziehungsweise 7 %, unter anderem Maya und Nahua, Nachkommen der Azteken) und etwa 9 % Europäischstämmigen (meist Spanier). Das übrige 1 % Prozent bilden Bevölkerungsgruppen anderer Abstammung (größtenteils aus Afrika). Im Bezug auf die Bevölkerungsanzahl nimmt Mexiko den 11. Platz auf der Welt ein.

Nach der Volkszählung 2005 sprechen 5,8 % der Bevölkerung indigene Sprachen. Weniger als 1 % sprechen kein Spanisch. Die meist gesprochenen Sprachen sind Nahuatl (etwa 1,6 Millionen) und Mayathan (etwa 900.000). Seit 2003 sind 62 indigene Sprachen in Mexiko als „Nationalsprachen“ anerkannt. Insgesamt werden in Mexiko 291 verschiedene Sprachen und Idiome gesprochen.

Die Mehrheit der schwarzen Mexikaner ging in den letzten 200 Jahren in der Mestizenbevölkerung auf. Im Bundesstaat Veracruz und an der Westküste sind heute noch einige schwarze Mexikaner zu finden. Das einzige auf mexikanischem Boden gesprochene Kreol ist das Gullah. Es wird von den Angehörigen der Schwarzen Seminolen in der kleinen Gemeinde Nacimiento de los Negros (in der Nähe von Muzquiz, Coahuila) gesprochen.

87 % der Mexikaner sind Katholiken. Daneben gibt es eine wachsende protestantische Minderheit (7,5 %). 3,5 % der Bevölkerung bezeichnen sich als keiner Religionsgemeinschaft zugehörig und lediglich 0,36 % entfallen auf andere Religionen, darunter auch die Muslime in Mexiko. Die Religion hat in gewissen Schichten der mexikanischen Gesellschaft eine große Bedeutung, vor allem unter der ländlichen Bevölkerung und viel weniger für die Einwohner der Großstädte.

Es besteht eine Schulpflicht ab dem Alter von 6 Jahren. Der Besuch der staatlichen Grundschulen ist kostenlos. Die Alphabetisierungsrate beträgt 91,6%, dennoch gibt es noch große Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen. Die Regierung gibt 4% des BIP für Grund- und Weiterführende Schulen, und etwa 1% für die Ausbildung an Universitäten aus . Es gibt im Land zahlreiche staatliche und nichtstaatliche Universitäten, z. B. die Mexikanische Akademie der Wissenschaften oder die Universidad Nacional Autónoma de México, die größte Universität des Landes, die 1551 gegründet wurde.

Während der Kolonialzeit war die katholische Kirche für die Bildung zuständig. Nachdem Mexiko unabhängig geworden war, wurden erste Grundlagen des öffentlichen Bildungssystems gebildet. Zurzeit ist die Regierung für die Feststellung des Bildungsprogrammes sowie die Lieferung der nötigen Lernmaterialien verantwortlich.

Bei den Hochschulen spielen die staatlichen Universitäten die größte Rolle. Die meisten befinden sich in Mexiko-Stadt. Daneben existieren in Mexiko-Stadt noch folgende Bildungsstätten: Colegio de México, Autonomes Technologisches Institut (gegründet 1946), Staatliches Polytechnisches Institut (gegründet 1937), Iberoamerikanische Universität (gegründet 1943). Wichtige Hochschulen in anderen Städten sind: Universität in Guadalajara (gegründet 1792), Autonome Universität von Puebla (gegründet 1937), Universität Veracruz (gegründet 1944), Zentrum des IPN für Forschung und fortgeschrittene Studien in Monterrey (gegründet 1943).

Zu den bekanntesten Forschungsinitiativen der letzten Jahre in Mexiko gehören der Bau des Großen Millimeterteleskopes (LMT), das zur Observation des durch kosmischen Staub gedeckten Universumsteils dient. Im Jahre 1962 wurde die Staatliche Kosmische Kommission gegründet, die aber später wieder abberufen wurde. In den letzten Jahren sind Pläne für ihre Wiederberufung aufgetaucht. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung betragen nur etwa 0,5% des BIP und sind damit in der OECD am niedrigsten . Der größte Teil der wissenschaftlichen Publikationen entfällt auf die Hauptstadt. 75% der Dissertationen finden in Mexiko-Stadt statt.

Als erster Staat in der Geschichte nennt Mexico ab 1943 den Begriff „Soziale Sicherheit“ in seiner Verfassung. Das Mexikanische Institut für soziale Sicherheit (Instituto Mexicano del Seguro Social bzw. IMSS) bietet den Arbeitern Kranken-, Renten- und Sozialversicherungen an.

Das Institut für soziale Sicherheit und Sozialleistungen für Staatsbedienstete Instituto de Seguridad y Servicios Sociales de los Trabajadores del Estado,bzw.ISSSTE), kümmert sich um Alte, Arbeitslose und Behinderte und bietet Sozialversicherungen für Staatsbedienstete an. 1998 waren 55 bis 60 Prozent der Bevölkerung durch beide Institutionen abgesichert. Sie finanzieren sich durch Beiträge von Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der Regierung. In Mexico gibt es allerdings kein Arbeitslosengeld. 1997 stellten die Ausgaben für die soziale Sicherheit ca. 18,1 % der Budgetausgaben dar. .

Das System der öffentlichen Fürsorge bezieht sich unter anderem aufs Dotieren des Gesundheitswesens durch die Regierung, wozu theoretisch alle BürgerInnen Zugang haben sollten. Aber in der Praxis haben BürgerInnen in vielen kleinen Städten fast keinen oder nur beschränkten Zugang dazu. Die privaten Krankenhäuser bieten einen besseren Standard im vergleich zu Öffentlichen, aber der größte Teil der Gesellschaft kann es sich nicht leisten. Die Ausgaben für das Gesundheitswesen stellten im Jahre 1997 3,4 % der Budgetausgaben.

Die durchschnittliche Lebenserwartung in Mexiko beträgt 73 Jahre für Männer und 79 Jahre für Frauen. Kindersterblichkeit beträgt ca. 20/1000 Geburten.

In den Jahren 1517 und 1518 erreichen die ersten spanischen Expeditionen unter Francisco Hernández de Córdoba und Juan de Grijalva die Halbinsel Yucatán. Die neu „entdeckten“ Hochkulturen und die reichlichen Goldgegenstände machen die tierra firme, das Festland, für die Spanier interessant. In den Jahren 1519 bis 1521 gelingt es Hernán Cortés, das so genannte Azteken-Reich mit Hilfe zahlreicher indigener Verbündeter zu stürzen. Das heutige Mexiko wird zum Vizekönigreich Neuspanien. Siehe dazu Spanische Eroberung Mexikos.

Im Jahre 1810 wurde die Unabhängigkeit von Spanien erklärt, die einen langen Krieg nach sich zog, der 1821 zur endgültigen Unabhängigkeit führte. Erstes Staatsoberhaupt der jungen Nation war Agustín de Iturbide, der das Land ab 1822 als Kaiser regierte. Bereits 1823 musste er nach einem Militäraufstand abdanken und Mexiko wurde zur Republik. Bald verlor das mexikanische Gebiet an Größe - durch Abspaltungen an Guatemala, durch Verkauf an die USA und durch eine US-Invasion (siehe auch Mexikanisch-Amerikanischer Krieg).

In den 1860ern stand das Land unter der Besetzung durch Frankreich, das in dieser Zeit den Kaiser Maximilian I. (Habsburg) einsetzte. Präsident Benito Juárez, der mit Hilfe der USA die Franzosen aus dem Land vertrieb, beendete endgültig die Ära des mexikanischen Kaiserreiches durch die Hinrichtung Maximilians.

Die lange Diktatur Porfirio Díaz' führte 1910 zur Mexikanischen Revolution und 1911 zu seinem Rücktritt. Die revolutionären Kräfte besiegten die Armee, verloren sich aber in internen Streitereien, die das Land 20 Jahre lang in ständiger Unruhe hielten. Am Ende der Revolution kontrollierte die Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) das Land bis zum Ende des 20. Jahrhunderts.

Mexiko war das einzige Land (von 17 Mitgliedern eines „Völkerbundsrates“), das am 19. März 1938 den Anschluss Österreichs durch Deutschland laut mit Protest belegte und damit auf weltweiter Ebene frühzeitig Flagge gegen die Nationalsozialisten zeigte (siehe Walter Truckenbrodt, dort genanntes Werk Seite 144). Mexiko wies auf die Folgen für den (Welt-)Frieden hin, wenn die Pflichten aus der Völkerbundssatzung und aus dem internationalen Recht nicht eingehalten werden. Der Autor Truckenbrodt, später ein sehr hoher Beamter in der Bundesrepublik Deutschland, mokierte sich 1941 darüber. Aus Anerkennung für diese Tat wurde in Wien ein Straßenabschnitt mit dem Namen Mexikoplatz benannt.

Das Land ist nach der Hauptstadt der Azteken, Mexico-Tenochtitlan (jetzt Mexiko-Stadt), benannt. Für die Herkunft der Bezeichnung Mexico gibt es verschiedene Erklärungen. Nach einer Erklärung stammt der Teil Me von metl, was die Agavenpflanze (auch: Maguey) bezeichnet, und der Teil xi von xictli (Nabel). Das co beziehungsweise ko im Namen ist einfach ein Ortssuffix. Zusammengesetzt ergäbe dies: „Der Platz, wo der Nabel (der Mittelpunkt) der Maguey liegt“. Eine andere Erklärung leitet Mexico vom Kriegsgott Mexitli her, dessen Name sich wiederum aus metztli (Mond) und xictli (Nabel) zusammensetzt („Mondnabel“).

Alle diese Wörter sowie viele weitere geografische Namen basieren in ihrer lateinischen Schreibweise auf der (kastilischen) Transkription der Spanier, der ersten Europäer dort. Sie schrieben den /ʃ/-Laut (deutsch: sch) der Nahuatl-Sprache wie damals bei ihnen üblich als x. Seither hat sich die Aussprache des Spanischen allerdings gewandelt und das alte x wird /x/ (deutsch: ch (nach a, o, u)) ausgesprochen – ebenso wie j und g (vor e, i), die einstmals /ʒ/ (französisch: j) lauteten. In der Folge werden nun alle diese Wörter mit j oder g geschrieben (beispielsweise wird Don Quixote zu Don Quijote) und x klingt ähnlich wie ch im Deutschen. Namen wurden allerdings wie auch bei anderen vergleichbaren Vorgängen anderswo nur teilweise (vgl. beispielsweise Celle) an die neue Buchstaben-Laut-Zuordnung angepasst. Trotzdem findet sich in spanischen Texten auch die Schreibweise Méjico statt México. In Mexiko selbst wird meist Wert auf die Schreibung mit x gelegt, da sie als eigene, nicht koloniale Schreibung gilt. Die königlich-spanische Akademie (Real Academia Española), die für die Festlegung der spanischen Orthografie zuständig ist, lässt beide Schreibweisen zu. Daneben wird das x teilweise, etwa in „Xola“ und in „Xochimilco“, als /ʃ/ beziehungsweise /s/ ausgesprochen (etwa „Schola“ beziehungsweise „Sotschimilko“).

Auf Deutsch müsste es vom Original (heute: Mexihco, /mɛː.ɕɪʔ.kɔ/) her also eher „Mäschiko“, „Määschiko“ oder „Mähschiko“ und von der aktuellen Aussprache eher „Mächiko“ (oder „Mähchiko“) heißen, wobei das deutsche ch nach ä, e und i üblicherweise /ç/ gesprochen wird und somit dem mexikanischen x in diesem Kontext entspricht. Beide spanischen Schreibweisen (México und Méjico) erfordern von den meisten nicht spanischsprachigen Lesern zusätzliches Wissen zur Aussprache, da x und j in den meisten Sprachen für andere Laute stehen.

Mexiko ist seit 1917 eine präsidiale Bundesrepublik. Die Verfassung von 1917 wurde zuletzt im Jahr 1994 geändert.

Der Präsident steht im Mittelpunkt des mexikanischen Institutionensystems und wird für eine einzige Amtszeit von sechs Jahren, sexenio genannt, direkt gewählt.

Das Parlament (Congreso de la Unión) besteht aus Abgeordnetenhaus (Cámara Federal de Diputados) (500 Mitglieder) und Senat (Senado) (128 Mitglieder). Die Wahl erfolgt alle drei beziehungsweise sechs Jahre.

Mexiko wurde von 1929 bis 2000 von ein und derselben Partei regiert: der Partido Revolucionario Institucional (PRI). Seit dem 1. Dezember 2006 ist Felipe Calderón (PAN) Präsident von Mexiko.

Während der Regierungszeit der PRI bestand lange Zeit keine klare Trennung zwischen den Institutionen des Staates und jenen der „offiziellen Partei“, das heißt der PRI. So unterstand etwa auch die Organisation von Wahlen der PRI. Dies führte zu zahlreichen Berichten über Unregelmäßigkeiten bei der Wahl wie beispielsweise Fälschung von Wahllisten, mehrfacher Stimmabgabe, Stimmenkauf, Kontrollen der Stimmabgabe, Wahlurnenraub und unkorrekter Stimmenauszählung. Seit 1990 ist das überparteiliche Instituto Federal Electoral (IFE) für die Vorbereitung und Durchführung von Wahlen zuständig.

Mexiko erlangte während des Faschismus für Europäer große Bedeutung als Exilland.

Seit dem 9. Dezember 2005 ist in Mexiko die Todesstrafe offiziell abgeschafft.

Korruption ist weit verbreitet. Nach einer Studie von Transparency International wurden 2005 1,5 Mrd. Euro Schmiergelder gezahlt, wobei die Bestechungszahlungen von Unternehmen an Geschäftsleute und an ranghohe Politiker noch nicht berücksichtigt sind.

Die Militärausgaben umfassen 0,9 Prozent des Bruttosozialprodukts, was insgesamt einem Volumen von jährlich ca. sechs Milliarden Dollar entspricht.

Die mexikanischen Streitkräfte verfügen über etwa 100 leichte Kampfflugzeuge, 250 Spähpanzer, drei Zerstörer, acht Fregatten sowie rund 100 Patrouillenboote.

In der Vergangenheit setzte Mexiko seine Armee vor allem in den Kriegen mit den USA (→ siehe Geschichte Mexikos) und in den 70er Jahren beim Kampf gegen diverse Rebellengruppen ein. Seit Januar 2007 wird das Militär auf Geheiß Felipe Calderons auch in den Kampf gegen die Drogenmafia mit eingebunden, da die Polizei als zu unzuverlässig gilt. So übernimmt sie vielerorts die Überwachung der Landstraßen und war beispielsweise an der Verhaftung des Drogenbarons und früheren Polizisten Ricardo Estrada Pérez beteiligt.

Der Grenzübergang zwischen Mexiko und den USA steht aufgrund des Wohlstandsgefälles zwischen den beiden Staaten im besonderen Blickpunkt der Behörden. Bei einem Treffen zwischen Präsident Vicente Fox und dem damaligen US-Präsidenten George W. Bush am 7. März 2004 wurde vereinbart, dass Mexikaner, die häufig in die USA reisen, von den strengen Grenzkontrollen (Fingerabdrücke, Fotografien) bei der Einreise in die USA teilweise ausgenommen sind. Diese Bestimmungen wurden von Washington nach eigenen Angaben vor allem zum Schutz vor terroristischen Anschlägen eingerichtet. Die USA kämpfen seit langem gegen den unrechtmäßigen Aufenthalt mexikanischer Bürger in den USA.

Ein weiterer Streitpunkt mit den USA ist die Auslieferung von Gefangenen: die mexikanische Verfassung nennt in ihrem Artikel 18 als zulässigen Zweck von Bestrafung einzig die Rehabilitation von Kriminellen. Der mexikanische oberste Gerichtshof hat daher die Auslieferung von Gefangenen an Länder verboten, in denen ihnen die Todesstrafe oder eine lebenslängliche Haft ohne Aussicht auf Freilassung droht. Dies ist in den meisten Bundesstaaten der USA der Fall, wodurch der alte „Brauch“ von in den USA gesuchten Verbrechern, nach Mexiko zu fliehen, einen neuen Auftrieb erhalten hat.

Am 2. Juli 2006 fanden in Mexiko Präsidentschaftswahlen statt.

Die Bundesstaaten sind in Municipios aufgeteilt und der Bundesdistrikt in 16 Delegaciones.

Die Volkswirtschaft von Mexiko erreichte 2002 mit etwa 640 Mrd. US$ den 10. Platz in der Weltrangliste und ist damit führend in Lateinamerika. Mexiko belegt momentan Rang 8 der Export-Weltrangliste.

Mexikos Wirtschaft wurde in den letzten Jahren stark dereguliert und privatisiert. Die Dominanz privater Firmen wächst ständig und die Privatisierung von Eisenbahn, See- und Flughäfen geht ihrem Ende entgegen, ebenso wie die weitere Privatisierung der Banken. Die Liberalisierung des Energiesektors schreitet weiter voran. In den Bereichen Telekommunikation und Petrochemie stehen noch Reformen aus. Die Maquiladora-Industrie verstärkte ihre Position in der mexikanischen Wirtschaft und dominiert vor allem den Textilsektor.

Mittlerweile hat Mexiko 32 Freihandelsabkommen mit über 40 Ländern unterzeichnet, unter anderem mit der EU (seit 2000), Japan, Guatemala, Honduras und El Salvador. Seit dem 1. Januar 1994 ist Mexiko Mitglied des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (NAFTA). In den ersten Jahren nach dessen Inkrafttreten hatte sich die wirtschaftliche Situation des Landes nur unwesentlich verbessert. Seit Beginn des Freihandels sind die Ausfuhren bis heute um das Dreifache gestiegen, und mittlerweile entfallen 90 Prozent der mexikanischen Exporte auf Freihandelsabkommen.

Allein die USA nehmen 75 Prozent der Exporte Mexikos ab. 80 Prozent der Exporte entfallen auf Industrieerzeugnisse, 15,6 Prozent auf Rohöl und Raffinerieprodukte sowie 3 Prozent auf landwirtschaftliche Produkte. Der höchste Zuwachs wird bei den Erdölausfuhren verzeichnet. Bedingt durch die stark gestiegenen Ölpreise konnte ein Wachstum von 27,3 Prozent verzeichnet werden. Jedoch gelang es, in den vergangenen Jahren, den Export zu diversifizieren. So haben die Automobilindustrie, Elektronik, der Tourismus und die Maquila-Fabriken in zollfreien Zonen an Bedeutung zugenommen.

Mexikos Energieerzeugung ist heute noch bis zu 70 Prozent vom Rohöl abhängig. Schätzungen gehen bis 2020 von einer Steigerung des Stromverbrauchs von jährlich 3,2 bis 5,6 Prozent aus.

Die installierte Kapazität zur Stromerzeugung beträgt 49 GW (2006). 73,6 Prozent der installierten Kapazität ist thermisch, 21,6% Wasserkraft, 2,8% Kernenergie und 2% geothermisch .

Die Bruttostromerzeugung betrug 223,6 TWh (2006): 78,6% aus konventionellen thermischen Kraftwerken, 13,6% aus Wasserkraft, 4,9% Kernenergie und 3% aus geothermischen Quellen. Der größte Lieferant von Ausrüstungen zur Energieerzeugung in Mexiko ist Siemens.

Mexiko hat ein hohes Potenzial für die Nutzung erneuerbarer Energien, speziell Windkraft und Solarenergie.

Auch die Produktionsausweitung von Bioethanol als Treibstoff für Autos ist eine Option, wobei zu berücksichtigen ist, dass bereits heute nicht genügend Mais aus heimischer Produktion für die Ernährung der Bevölkerung zur Verfügung steht. Als Rohstoff für die Bioethanolherstellung wird daher Melasse aus der Zuckerindustrie bevorzugt. Das Produktionspotenzial wird auf 56 Millionen Liter pro Jahr geschätzt, der zukünftige Verbrauch auf 164 Millionen Liter.

Das staatliche Monopolunternehmen Comisión Federal de Electricidad ist für die Erzeugung und die Verteilung der elektrischen Energie zuständig.

Der Erdölsektor nimmt eine zentrale Rolle für die mexikanische Wirtschaft ein. Die Einnahmen aus dem Erdölexport belaufen sich auf 10% der mexikanischen Exporterlöse.

Mexiko ist der sechstgrößte Produzent von Erdöl weltweit und die zehntgrößte Öl-Exportnation (2007). Nach den USA rangiert Mexiko in der westlichen Hemisphäre auf Rang 2, knapp vor Kanada. Das staatliche Erdölunternehmen PEMEX ist das größte mexikanische Unternehmen mit knapp 140.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von knapp 100 Mrd. US$ (2006).

Die Automobilindustrie (OEM- und Zulieferindustrie) in Mexiko trägt mit 3 % zum gesamt BIP, mit 17,3 % zur produzierenden Industrie und mit 21,4 % zu den Exporten bei und beschäftigt 13 % der Arbeiter in Mexiko (davon sind 84 % in der Zulieferindustrie und 16 % in der Kfz-Herstellung tätig).

Das Unternehmen Ford investiert 2 Milliarden US$, um das Modell Ford Fiesta in Mexiko zu produzieren. Hierdurch werden ca. 30.000 Arbeitsplätze bei Zulieferern und bei Ford selbst geschaffen.

Viele der in Mexiko produzierten Fahrzeuge werden in die USA und nach Kanada verkauft. So errichtete Toyota ein Werk ab 2004 direkt an der Grenze zu den USA, in dem 50.000 Pickups pro Jahr produziert werden.

General Motors de Mexico, S. de R. L. de C.V. ist mit einem Umsatz von 11,8 Milliarden US$ der größte Automobilhersteller in Mexiko und das neuntgrößte Unternehmen des Landes. General Motors ist seit 1935 in Mexiko aktiv und besitzt heute Fabriken in Toluca, Silao, Guanajuato, Ramos Arizpe, Coahuila und in Mexico-Stadt. GM montiert in Mexiko verschiedene Modelle für den einheimischen Markt und für den Export weltweit. GM Mexiko verkauft in Mexiko die Marken Chevrolet, Pontiac, Cadillac, Saab und Fiat.

Nissan Mexicana S.A. de C.V. produziert seit 1966 Fahrzeuge und Fahrzeugteile in Mexiko und importiert Nissan-Fahrzeuge aus anderen Ländern (z.B. aus Brasilien) für den mexikanischen Markt. Die Firma wurde 1961 gegründet, die Hauptverwaltung (ca. 450 Mitarbeiter) ist in Mexiko-Stadt..

Mit 9000 Mitarbeitern rangierte das Unternehmen 2006 an Platz 16 der größten Unternehmen Mexikos. Die Ausbringung betrug 2007 496.000 Fahrzeuge, 214.000 Fahrzeuge wurden in Mexiko verkauft (Marktanteil 19,5 %).

Volkswagen de Mexico betreibt seit 1964 ein Fertigungswerk in Puebla, in dem ca. 15.000 Mitarbeiter beschäftigt werden. Ungefähr 80 % der dort jährlich produzierten 300.000 Fahrzeuge werden exportiert. In dem Werk wurde noch bis 2003 der VW Käfer gebaut. Auch heute noch sind ca. 30 % der Autos in Mexiko VW Käfer.

Der Beitrag der Landwirtschaft zum BIP Mexikos ist in den vergangenen Jahren stetig zurückgegangen und beträgt jetzt (2006) 3,9 %, während der Beitrag 1980 noch 7 % betrug und 25 % im Jahr 1970.

Trotzdem sind noch 18% der Beschäftigten in der Landwirtschaft tätig (2003), von denen viele im Rahmen der Subsistenzwirtschaft Nahrungsmittel für den eigenen Bedarf anbauen.

Obwohl Mais das typische Grundnahrungsmittel in Mexiko ist, liegt der Schwerpunkt der Landwirtschaft in Mexiko im Bereich Gartenbau, Südfrüchte und Gemüse. Im Zuge der Realisierung des Freihandelsabkommens NAFTA wurde allgemein erwartet, dass sich viele der mexikanischen Maisanbauer arbeitsintensiveren Produkten zuwenden würden, z.B. Obst, Nüsse, Gemüse, Kaffee und Zuckerrohr.

Die Produktionsmenge an Mais ist stabil bei ca. 20 Millionen Tonnen per Jahr geblieben und auch heute noch ist Mexiko der viertgrößte Maisproduzent der Welt.

Die für den Kartoffelanbau zur Verfügung stehende Fläche ist seit 1980 kaum verändert, allerdings ist die Ausbringung pro Hektar inzwischen auf das Dreifache gewachsen. Der pro Kopf Verbrauch an Kartoffeln liegt bei 17 kg pro Jahr, verglichen mit 400 kg bei Mais. Im Durchschnitt sind die Produktionsbetriebe für Kartoffeln größer als die Farmen für andere landwirtschaftliche Produkte.

Auf circa 160.000 kleinen und mittelgroßen Farmen wird Zuckerrohr in 15 Staaten Mexikos angebaut, zurzeit sind 57 Zuckerfabriken in Betrieb. Die mexikanische Zuckerindustrie ist gekennzeichnet durch hohe Produktionskosten und einen Rückstand bei den Investitionen. Die Zuckerproduktion Mexikos ist größer als der Inlandsverbrauch. 2005 stand Mexiko mit einer Produktion von 45.127.000 t an Platz 6 der wichtigsten Zuckerrohr produzierenden Länder.

Die Haushaltslage ist fast ausgeglichen und die Verschuldung konstant. Der Außenhandel weist ein Defizit von etwa 7,1 Mrd. Euro auf. Das wirtschaftliche Wachstum liegt bei 4,9 % (BIP 2004) und die Arbeitslosenquote bei 4,3 %. Es besteht jedoch eine starke Unausgewogenheit in der Reallohn-Verteilung. So leben etwa 40 % (2003) der Bevölkerung unter der Armutsgrenze, die Inflationsrate beträgt 4,0 % (2004).

Nach der Wirtschaftskrise 1994–1995 (Tequila-Krise) fielen ca. 50 % der Bevölkerung in Armut. Der starke Anstieg der Exporte durch das NAFTA und andere Freihandelsabkommen sowie die Neuordnung der Staatsfinanzen unter Präsident Zedillo und später unter Vicente Fox hatten signifikante Erfolge bei der Armutsbekämpfung zur Folge. Gemäß der Weltbank nahm die Armut bis 2004 auf 17,6 % der Bevölkerung ab.

Die Kriminalität in Mexiko ist auch in Folge der Armut sehr hoch. Allein in Mexiko-Stadt werden täglich mehrere hundert Verbrechen gemeldet. Ein großes Problem neben der Korruption von Polizei und Justiz stellt vor allem die Drogenkriminalität dar. Mexiko ist ein wichtiges Transitland für den Drogenhandel von Süd- und Zentralamerika in die USA. Unter Staatspräsident Calderon gelangen der Polizei und dem Militär in den letzten Jahren jedoch einige schwere Schläge gegen die Drogenkartelle. Das Auswärtige Amt warnt Reisende dennoch ausdrücklich vor kriminellen Rauschgiftbanden im amerikanisch-mexikanischen Grenzgebiet, sowie in den Küstenstädten.

Besonders die Gegend um die Grenzstadt Tijuana im Bundesstaat Baja California bildet eine Hochburg der Drogenkartelle und ist Schauplatz eines brutalen Machtkampfes der Drogenbanden. Seit Jahresbeginn sind nach Behördenangaben mehr als 1000 Menschen ermordet worden. Die Gewalt eskalierte im Oktober 2008. Täglich kommt es zu Schießereien und Morden. Nach einer Schießerei am 27. Oktober gelang der Polizei die Festnahme von Eduardo Arellano Felix, einem führenden Mitglied des mächtigen Arellano-Kartells. Die US-Behörden hatten zuvor ein Kopfgeld von 5 Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt, nachdem er die Nachfolge seines 2006 inhaftierten Bruders Francisco Javier Arellano Felix angetreten hatte. Im städtischen Gefängnis La Mesa kam es zudem zu einer Gefängnisrevolte, bei der mindestens 19 Menschen getötet und rund 50 verletzt wurden. Erst das Eingreifen von Spezialeinheiten der Bundespolizei (PFP) konnte die Lage nach einem mehrstündigen Schusswechsel wieder beruhigen.

Doch auch in anderen Landesteilen kommt es zu Gewaltausbrüchen. So kam es am 20. Oktober 2008 im Gefängnis von Reynosa im Bundesstaat Tamaulipas zu Kämpfen zwischen rivalisierenden Banden, bei denen laut Sicherheitsministerium 21 Häftlinge getötet und 10 verletzt wurden, sowie das Gefängnis in Folge der Ausschreitungen in Brand geriet. Auch hier konnten die Sicherheitskräfte die Lage erst nach Stunden unter ihre Kontrolle bringen. Im Zusammenhang mit dieser Gewaltwelle wurde gegen ranghohe Beamte der Polizei Anklage wegen Bestechung erhoben und mehrere Drogenfahnder vom Dienst suspendiert.

Am 4. November 2008 wurde der mexikanische Innenminister, ein Strafverfolger sowie sechs weitere Personen bei einem Flugzeugabsturz in Mexiko-Stadt getötet.

Die Athleten des zentralamerikanischen Landes konnten bisher 55 olympische Medaillen erringen und belegen so Rang 39 des ewigen Medaillenspiegels bei Olympischen Turnieren.

Die populärste Sportart in Mexiko ist der Fußball. Bereits zweimal fand hier die Fußball-Weltmeisterschaft statt, 1970 und 1986. Die höchste Liga ist die Primera División. Die mexikanische Fußballnationalmannschaft dominiert den Fußball in Zentralamerika und konnte bereits drei mal die regionale Meisterschaft und vier mal den Gold Cup gewinnen. Weltweite Berühmtheit erlangten der ehemalige Topstürmer Hugo Sanchez während seiner Zeit bei Real Madrid sowie in den vergangenen Jahren Verteidiger Rafael Marquez vom FC Barcelona und Pavel Pardo vom CF America.

Als Nationalsportart gilt Charrería.

Außerdem stammen einige Wrestler aus Mexiko, wie der verstorbene Eddie Guerrero, Chavo Guerrero oder Rey Mysterio, die sich besonders durch gute technische Fähigkeiten auszeichnen.

Der Golfsport gewann in den letzten Jahren durch die Erfolge von Lorena Ochoa enorm an Popularität. Ihre Auftritte werden im ganzen Land übertragen und haben aus ihr eine Nationalheldin gemacht.

Die mexikanische Kultur stellt eine einzigartige Verschmelzung von europäisch-amerikanischen, indianischen und karibischen Einflüssen dar. Daraus entwickelte sich eine starke mexikanische Identität.

Als "typisch mexikanisch" gelten zum Beispiel die Mariachis, die traditionellen Wandermusiker, die in ihrer Tracht und mit Sombrero genau dem (europäischen) Klischee entsprechen. Im mexikanischen Hinterland sind besonders Tänze indianischen Ursprungs und Polkas verbreitet, während sich im karibischen Teil des Landes Tänze wie Salsa, Mambo oder Rumba großer Beliebtheit erfreuen. Ein Erbe der mexikanischen Cowboys sind die vor allem auf dem Lande verbreiteten Pferdewettspiele, die Charreadas.

In letzter Zeit erlangten nicht nur mexikanischer Literaten und Künstler weltweite Anerkennung, mittlerweile ist Mexiko auch weltweit bekannt für seine Telenovelas. Die größten Produzenten sind Televisa und dessen Hauptkonkurrent TV Azteca. Als Hörfunksender (mit anspruchsvollem Wortprogramm) hat sich Radio Educación einen Namen gemacht.

Die mexikanische Küche zeichnet sich durch die Synthese von aztekischen und spanisch-kolonialen, im Süden auch Maya-Traditionen aus. Regional gibt es in Mexiko große Unterschiede zwischen Küste und zentralem Hochland, chiliverliebtem Süden und rindfleischorientiertem Norden.

Die wichtigste Mahlzeit am Tag ist das Mittagessen, entsprechend lang ist auch die Mittagspause eines üblichen Arbeitstages. Abends wird dann meist nur noch ein kleiner Imbiss verzehrt, ein paar Früchte, ein Taco oder ähnliches. In einem heißen, tropischen Land mit großenteils üppiger Vegetation spielen Früchte und bestimmte Gemüsesorten eine dominante Rolle.

Für Mexiko typisch sind die Tortillas, die zu jedem Essen dazugehören. Normalerweise sind auch Chilis oder Chilisaucen auf dem Tisch, deren Schärfe höchst unterschiedlich sein kann. Der schärfste Chili ist der Chile Habanero, ein meist grüner, etwa drei Zentimeter großer Vertreter seiner Gattung. Weitaus milder ist der Chile Jalapeño welcher in Scheiben geschnitten in den traditionellen Restaurants zum Essen serviert wird.

Eine in Mexiko ebenfalls beliebte Speise sind die so genannten Churros. Es handelt sich hierbei um längliche, frittierte Teigstücke, die traditionell mit Zucker oder Schokolade serviert werden.

Das Trinkwasser wird in Wasserflaschen oder Kanistern verkauft, da das Leitungswasser nicht zum Trinken geeignet ist. Gerne getrunken wird die von den Spaniern eingeführte Horchata, ein süßliches Reis/Zimt-Getränk, das gekühlt serviert wird. Die üblichen alkoholischen Getränke sind Bier, Tequila, Mezcal und Pulque.

Eine besondere Variante ist die Tex-Mex-Küche, wo texanische, südstaatliche Esstradition der USA mit der Mexikos vermischt wird, typisches Beispiel hierfür ist das Chili con carne.

Das mexikanische Essen erfreut sich in den letzten Jahrzehnten wachsender Beliebtheit und einige Gerichte zählen bereits, ähnlich der Italienischen Küche, zu den international bekanntesten.

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Primera División (Mexiko)

Die Primera División de México ist die höchste mexikanische Fußballliga. Sie wurde 1943 gegründet und besteht aktuell aus 18 Mannschaften; davon je drei aus Mexiko-Stadt und Guadalajara sowie zwei aus Monterrey.

Anders als in Europa werden jährlich zwei Meisterschaften durchgeführt: Die „Clausura“ findet von Januar bis Juni statt. Die „Apertura“ findet von August bis Dezember statt.

Die 18 Mannschaften sind in drei Gruppen eingeteilt, spielen aber unabhängig davon je einmal gegeneinander. Nach den 17 Spieltagen der regulären Saison qualifizieren sich die zwei Ersten jeder Gruppe sowie die zwei Bestklassierten der allgemeinen Rangliste für die Playoffs, die sogenannte „Liguilla“. Dabei spielen die acht verbliebenen Mannschaften im K.O.-System mit Hin- und Rückspiel um den Meistertitel.

Der Abstieg erfolgt einmal jährlich, nach der Clausura, nach einem komplizierten System. Dazu wird der Punktedurchschnitt der letzten drei Jahre gebildet, die Mannschaft mit dem geringsten Wert steigt ab. Die beiden Meister der zweiten Liga spielen in einem Entscheidungsspiel den Aufsteiger aus.

Die Mannschaften der Primera División können sich sowohl für internationale Wettbewerbe des nord- und mittelamerikanischen Verbands CONCACAF, als auch für internationale Wettbewerbe des südamerikanischen Verbands CONMEBOL qualifizieren.

Da der mexikanische Verband Mitglied der CONCACAF ist, können sich die mexikanischen Teams nur über die Champions League, nicht aber über die Copa Libertadores, für die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft qaulifizieren.

Die mexikanische Fußball-Profiliga startete in der Saison 1943/44 und ersetzte die bisher auf Amateurbasis ausgetragene Fußballmeisterschaft Primera Fuerza. Wie diese, firmierte sie in der Anfangszeit als Liga Mayor (deutsch: Höchste Liga).

Die zehn Gründungsmitglieder der Profiliga waren América, Asturias, Atlante, España und Marte (alle aus Mexiko-Stadt und vormals unisono in der Primera Fuerza vertreten), Atlas Guadalajara und Deportivo Guadalajara (aus der alten Liga de Occidente und in der Primera Fuerza indirekt durch die Selección Jalisco vertreten) sowie drei Vereine aus dem Bundesstaat Veracruz: der CF Veracruz aus der gleichnamigen Hafenstadt sowie A.D.O. und Moctezuma, die beide in der seinerzeit industriell bedeutsamen Stadt Orizaba beheimatet waren. Moctezuma kam ebenfalls aus der alten Primera Fuerza, der durch Mitglieder der beiden Vereine España und Sporting Veracruz neu gebildete CF Veracruz sowie der AD Orizaba, kurz A.D.O., aus der alten Liga Veracruzana.

Eine besondere Anmerkung verdient die Tatsache, dass der erste Meister der neu installierten Profiliga, Asturias, die Vorjahressaison in der Primera Fuerza noch auf dem letzten Platz beendet hatte. Umgekehrt landete der letzte Meister der Primera Fuerza, Marte, am Ende der Eröffnungssaison der Profiliga auf dem letzten Platz. Dieses Kuriosum sollte sich bereits ein Jahrzehnt später wiederholen. Denn auch als Meister der Saison 1953/54 belegte Marte im folgenden Spieljahr 1954/55 den letzten Platz. Doch zu jener Zeit bedeutete dies zugleich den Abstieg aus dem Fußballoberhaus, in das Marte nie wieder zurückkehren konnte.

Die erste Meisterschaft 1943/44 endete mit zwei punktgleichen Teams an der Tabellenspitze. Weil die Tordifferenz nicht zur Entscheidung des Meisters herangezogen wurde, wurde gleich im ersten Jahr ein Entscheidungsspiel um die Meisterschaft erforderlich, in dem sich ausgerechnet die beiden spanischen Erzrivalen Asturias und España gegenüber standen. Hier behielt Asturias mit 4:1 überraschend deutlich die Oberhand. Dafür gewann España die Meisterschaft in der folgenden Saison. Doch bedeutete dieser Triumph zugleich das Ende der spanisch dominierten Epoche. Denn von nun an sollte keine spanische – oder sonstige ausländische – Mannschaft mehr den Titel gewinnen. 1 Für die Hauptstädter war der Verlust der spanischen Teams Segen und Fluch zugleich. Ein Segen, weil die Mexikaner den Spaniern aufgrund der Historie ähnlich ablehnend gegenüber stehen wie den US-Amerikanern und sie auch im Fußball bestrebt waren, sich von der Vorherrschaft der Spanier zu befreien. Ein Fluch aber auch, weil nun die Provinz 2 die Liga zu dominieren begann und mit dem Titelgewinn des CF Veracruz im Jahr 1946 für die Hauptstädter eine 20 Jahre währende Durststrecke begann, in der nicht ein einziger Meistertitel in die Metropole ging. Erst 1966 konnte América diese Negativserie beenden.

Bereits in der zweiten Spielzeit 1944/45 wurde die Profiliga um die Vereine León, Oro und Puebla auf 13 Teilnehmer aufgestockt und wiederum ein Jahr später bestand die Liga bereits aus 16 Mannschaften. Darunter auch der CF Monterrey als erster Vertreter aus Nordmexiko, der sich aufgrund von internen Problemen aber bereits nach nur einer Saison wieder zurückziehen musste, wodurch er gleichzeitig die erste Mannschaft bildete, die aus der Profiliga ausschied.

Die erste gigantische Umwälzung fand 1950 statt. Zum Saisonende 1949/50 hatten sich Asturias, España und Moctezuma als Folge von Verbandsstreitigkeiten zurückgezogen. Bereits ein Jahr zuvor war der AD Orizaba aufgrund von internen Querelen ausgeschieden, so dass in der Saison 1950/51 bereits vier der ehemals zehn Gründungsmitglieder nicht mehr am Spielbetrieb teilnahmen. In derselben Saison wurde übrigens erstmals eine landesweite zweite Liga, die Segunda División, ausgetragen und die erste Liga erhielt ihren neuen und noch heute gültigen Namen Primera División. Seither gibt es zwischen den beiden Ligen je einen Auf- und Absteiger. Der erste Absteiger war San Sebastian, Zacatepec der erste Aufsteiger.

Die erste Mannschaft, die ihren Titel verteidigen konnte, war León (1948/49). Dies gelang später auch Toluca (1967/68), Necaxa (1994/95) und den UNAM Pumas (Clausura 2003/04 und Apertura 2004/05). Drei Vereinen gelang die (mehrfache) Titelverteidigung sogar je zweimal: Je eine Titelverteidigung und ein Hattrick gelangen Cruz Azul (Titelverteidigung 1979/80 und vorheriger Hattrick zwischen 1972 und 1974) und América (Titelverteidigung 1988/89 und vorheriger Hattrick zwischen 1983/84 und PRODE 85) sowie Guadalajara, dem einzigen Verein, der die Meisterschaft zwischen 1959 und 1962 sogar viermal in Folge gewinnen konnte und dem auch 1964/65 noch einmal eine Titelverteidigung gelang. Hätte Guadalajara nicht das letzte Spiel der Saison 1962/63 gegen seinen unmittelbaren Verfolger Oro verloren, wäre Guadalajara sogar siebenmal in Folge Meister gewesen. Mit insgesamt elf Titeln ist Guadalajara Rekordmeister der Profiliga, gefolgt von seinem Erzrivalen América, der zehnmal erfolgreich war. Diese beiden Vereine sind auch die einzigen, die immer in der Profiliga vertreten waren.

Bis einschließlich zur Saison 1969/70 wurde der Meister durch eine Gesamttabelle ermittelt. Ein Entscheidungsspiel um die Meisterschaft wurde nur bei Punktgleichheit erforderlich, da die Tordifferenz zur Ermittlung des Meisters unberücksichtigt blieb.

In der Saison 1970/71 wurde die Meisterschaft in zwei Gruppen ausgetragen, obwohl alle in der Liga vertretenen Mannschaften gegeneinander spielten (ein Verfahren, das im Prinzip bis heute erhalten blieb). Die beiden Gruppensieger bestritten das Finale. Der Modus mit zwei Gruppen wurde auch in den folgenden Jahren beibehalten, die Endrunde jedoch auf die jeweils beiden Bestplatzierten einer Gruppe und ein Halbfinale erweitert.

Seit 1975/76 wird die Meisterschaft in vier Gruppen ausgetragen und nach der eigentlichen Saison in Play-offs (in Mexiko Liguilla genannt) ab dem Viertelfinale entschieden. Seit 1996/97 werden zwei Meisterschaften pro Jahr ausgetragen. Die Hinrunde galt anfangs als Sommer-Saison (Verano) und die Rückrunde als Winter-Saison (Invierno). Seit der Saison 2002/03 wird die Vorrunde als Apertura und die Rückrunde als Clausura bezeichnet.

1 Vor dem Ersten Weltkrieg wurde die mexikanische Fußballmeisterschaft ausschließlich von Mannschaften ausgetragen, die von Briten gegründet wurden und die die Clubs weitgehend dominierten. Erfolgreichste Mannschaft dieser Epoche war der Reforma Athletic Club. Zwischen den beiden Weltkriegen wurde der mexikanische Vereinsfußball immer wieder von spanischen Clubs dominiert, von denen der Real Club España der mit Abstand erfolgreichste war. Mit dem Rückzug von España und Asturias im Sommer 1950 endete die Epoche der von Ausländern dominierten Clubs. Dies galt jedoch keineswegs für die Mannschaften selbst. Viele mexikanische Vereine kauften massenweise ausländische – vor allem südamerikanische und hier in erster Linie argentinische und brasilianische – Spieler ein, die gleich reihenweise so genannte Legionärstruppen produzierten. Einzig der ruhmreiche Club Deportivo Guadalajara widersetzte sich vehement diesem Trend und verpflichtete ausschließlich in Mexiko geborene Spieler. Mit dieser Selbstverpflichtung widersetzte er sich zugleich der neu aufgetretenen Gewohnheit, ausländische Spieler einzubürgern, nachdem der mexikanische Fußballverband eine Begrenzung ausländischer Spieler auferlegt hatte. Doch bedeutet diese Selbstverpflichtung zugleich, dass selbst in den USA geborene Kinder von mexikanischen Einwandererfamilien nicht bei Chivas spielen dürfen, weil diese eben nicht in Mexiko geboren sind. In der Vergangenheit kam es zu wenigen bekannten Fällen, bei denen diese Regelung versehentlich gebrochen wurde, weil bei der Verpflichtung eines mexikanischen Spielers zunächst nicht aufgefallen war, dass er nicht in Mexiko geboren war, sondern in den USA. Sobald dies bekannt wurde, durfte der jeweilige Spieler - vor allem aufgrund des massiven Drucks der in dieser Hinsicht äußerst traditionsbewussten und unnachgiebigen Fanszene des Vereins - nicht mehr aufgestellt werden.

2 Als Provinz gilt in Mexiko gemeinhin das gesamte Land außerhalb des Hauptstadtbezirkes.

1 Letztmals in der Saison 1969/70 galt in Mexiko bei Saisonabschluss eine Gesamtjahrestabelle, wie zum Beispiel in der Fußball-Bundesliga. Seither wurde die Meisterschaft in verschiedenen Varianten ausgetragen. Sofern keine Meisterschaft oder Vizemeisterschaft erreicht werden konnte und besagte Mannschaft erst in der späteren Epoche ihre beste Platzierung erreichte, wurde die hier angegebene Position anhand einer Gesamtjahrestabelle ermittelt, wie sie in den meisten Ländern üblich ist.

Von allen oben nicht aufgeführten außereuropäischen Ländern sind keine Daten vorhanden.

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Erzbistum Mexiko

Kathedrale Asunción de la Virgen María in Mexiko-Stadt

Das Erzbistum Mexiko (lat.: Archidioecesis Mexicanus) ist ein in Mexiko gelegenes römisch-katholisches Erzbistum mit Sitz in Mexiko-Stadt.

Das Bistum Mexiko wurde am 2. September 1530 durch Papst Clemens VII. mit der Päpstlichen Bulle Sacri Apostolorum ministerio aus Gebietsabtretungen des Bistums Tlaxcala errichtet. Am 12. Februar 1546 wurde das Bistum Mexiko zum Erzbistum erhoben.

Der Erzbischof von Mexiko-Stadt ist zugleich Primas von Mexiko. Das Erzbistum Mexiko gilt als ein traditionell mit der Kardinalswürde verbundener Bischofssitz.

Es umfasst das Gebiet von Mexiko-Stadt.

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Liste der größten Unternehmen in Mexiko

Die Liste der größten Unternehmen in Mexiko enthält die von den Wirtschaftsmagazinen Latin Trade und Forbes Magazine veröffentlichten größten Unternehmen in Mexiko.

Die Rangfolge richtet sich nach der jährlich vom Wirtschaftsmagazin „Latin Trade“ in der Liste „Top 500 Companies in Latin America“ veröffentlichten 500 umsatzstärksten Unternehmen in Lateinamerika (ohne Banken und Versicherungen). In der Tabelle aufgeführt sind auch der Hauptsitz, der Nettogewinn, die Anzahl der Mitarbeiter und die Branche. Die Zahlen sind in Millionen US-Dollar angegeben und beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2006.

Die Rangfolge der jährlich erscheinenden Liste Forbes Global 2000, der 2000 größten börsennotierten Unternehmen der Welt, errechnet sich aus einer Kombination von Umsatz, Nettogewinn, Aktiva und Marktwert. Dabei wurden die Platzierungen der Unternehmen in den gleich gewichteten Kategorien zu einem Rang zusammengezählt. In der Tabelle aufgeführt sind auch der Hauptsitz und die Branche. Die Zahlen sind in Milliarden US-Dollar angegeben und beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2007, für den Marktwert auf den Börsenkurs vom 29. Februar 2008.

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Source : Wikipedia