Max Ophüls

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Geschrieben von daneel 03/04/2009 @ 05:14

Tags : max ophüls, regisseure, kultur

Neueste Nachrichten
«Woodstock des deutschen Films» in Ludwigshafen - sueddeutsche.de
Wie bei den Hofer Filmtagen und dem Max-Ophüls-Festival in Saarbrücken steht der deutsche Kinofilm im Zentrum. 2005 forderten 22 Regisseure, Produzenten und Autoren in der «Ludwigshafener Position» mehr künstlerischen Anspruch im deutschen Kino....
Mystery auf der Autobahnbrücke - FR-online.de
Der Film wurde bereits mehrfach ausgezeichnet: Unter anderem mit dem Max-Ophüls- Preis für den besten Kurzfilm. Ein "ungewöhnlicher Film", lobt der Leiter des Studiengangs, Richard Reitinger: "Weil er Mystery-Elemente um große Themen wie Schuld,...
TV Programm Elli Makra 42277 Wuppertal - 15.06.2009 00:35 - ZDF - Monsters and Critics
In der aktuellen ZDF-Spielfilmreihe 'Real Fiction - Spiel mit der Wirklichkeit' ist das mit dem Max-Ophüls-Preis 2008 geadelte Erstlingswerk des aus Thessaloniki stammenden Absolventen der Hochschule für Film und Fernsehen 'Konrad Wolf' also...
Ach, diese Liebe – so märchenhaft, so gemein! - Nürnberger Zeitung
Sie unterhielt Salons mit berühmten Künstlern der Kriegs- und Nachkriegszeit, verehrte René Clair und Jean Cocteau, empfing Anaïs Nin, Max Ophüls oder Coco Chanel auf ihrem Landgut. An der «Histoire d'aimer» nun verblüfft, wie sich in aller Kürze...
KULT-REGISSEUR JIM JARMUSCH "Die Filmindustrie ist am Ende" - Spiegel Online
Jarmusch: Als ich in den siebziger Jahren in Paris lebte und ins Kino ging, um einen alten Max-Ophüls-Film zu sehen, war mir klar: Wenn ich ihn heute um 23 Uhr nicht anschaue, werde ich ihn jahrelang nicht mehr sehen können. Vielleicht haben wir die...
Konjunkturmillionen auch für die Dortmunder Wissenschaft - Derwesten.de
Vor allem in den älteren Gebäuden an der Sonnenstraße und am Max-Ophuels-Platz könne man noch Energiesparpotentiale heben. In welche Gebäude das Geld für energetische Optimierungen an der TU Dortmund fließt, konnte TU-Pressesprecher Ole Lünemann auf...
(c) alle Bilder: Schattengewächs - infocomma
Im Januar 2009 feierte „Das Zimmer im Spiegel“ von Rudi Gaul (Buch und Regie) Premiere als Wettbewerbsbeitrag auf dem Max Ophüls Filmfestival 2009 in Saarbrücken. Ein Erfolg, der anfangs kaum denkbar erschien, konnte das Team doch weder auf...
Wunschliste für 300 Mio Euro - Derwesten.de
Neben den Altstandorten Sonnenstraße/Neuer Graben und Max-Ophuels-Platz steht auch die Sanierung des FH-Baus Emil-Figge-Straße 44 auf der Sanierungsliste. Die TU hat - so seriöse Schätzungen - gut 250 Mio Euro Modernisierungs- und Sanierungsbedarf...
Eine Nacht im Ritz - Firmenpresse (Pressemitteilung)
Mit der Dokumentation "Ich bin, was ich bin" wurde Flamingo Film 1991 zum Max Ophüls Festival eingeladen. In diesem Film äußerte sich der ehemalige Tänzer und Intendant vom Berliner Theater des Westens Helmut Baumann zum ersten Mal öffentlich über...

Max Ophüls

Grabmal von Max Ophüls auf dem Friedhof Père-Lachaise in Paris

Max Ophüls eigentlich: Max Oppenheimer, (* 6. Mai 1902 in Sankt Johann (seit 1909 Saarbrücken); † 26. März 1957 in Hamburg) war ein bedeutender deutsch-französischer Film-, Theater- und Hörspielregisseur. Nach ihm ist der Max-Ophüls-Preis benannt, der seit 1980 jährlich in Saarbrücken im Rahmen des gleichnamigen Festivals an deutschsprachigen Filmnachwuchs verliehen wird.

Max Ophüls wurde in Saarbrücken als Sohn des jüdischen Textilkaufmanns Leopold Oppenheimer, Inhaber mehrerer Bekleidungskaufhäuser in Deutschland, und dessen Frau Helene geboren. Zunächst schlug Ophüls (diesen Künstlernamen nahm er 1920 an) eine Laufbahn als Schauspieler ein. Zunächst spielte er am Theater Aachen (1921–1923). In Dortmund übernahm er erstmals die Regie am Stadttheater. 1923 arbeitete er erstmals auch als Theaterregisseur. Seit 1925 arbeitete Ophüls auch für den Rundfunk. Außerdem war er 1925–1926 als Schauspieler am Wiener Burgtheater engagiert und arbeitete dort zudem als Regisseur (am Akademietheater) und Bühnenbildner. Am Burgtheater lernte er Hilde Wall kennen, die dort als Schauspielerin tätig war und 1926 seine Frau wurde.

Kurz nach der Premiere seiner vierten Inszenierung wurde Ophüls 1926 aus antisemitischen Gründen gekündigt. Von 1928 bis 1930 arbeitete er als Regisseur in Breslau, wo er unter anderem Werke von Klabund, Bulgakow, Hauptmann, Lampel, Kleist und Wedekind inszenierte und dafür Anerkennung erntete. Anschließend kam er nach Berlin, wo er dem russischen Filmemacher Anatole Litvak bei der Dialogregie seiner Filme assistierte. 1931 drehte Ophüls seinen ersten Film Dann schon lieber Lebertran nach einer Originalgeschichte von Erich Kästner. Nach zwei weiteren Filmen im Jahr 1932 hatte Ophüls seinen Durchbruch als Filmregisseur mit der Schnitzler-Verfilmung Liebelei (1932/1933).

Der Machtantritt der Nationalsozialisten machte für Ophüls eine Weiterarbeit in Deutschland unmöglich. Daher verließ er kurz nach dem Reichstagsbrand am 28. Februar 1933 mit seiner Familie Berlin und ging nach Paris. 1938 wurde Max Ophüls französischer Staatsbürger. 1942 floh er nach Amerika, wo er in Los Angeles arbeitete. Die Rückkehr nach Paris erfolgte 1949. Er starb 1957 in Hamburg an einer Herzerkrankung und wurde in Paris auf dem Friedhof Père Lachaise beerdigt. Seine 1959 postum veröffentlichten Erinnerungen tragen den Titel Spiel im Dasein. Eine Rückblende.

Der französische Regisseur und Dokumentarfilmer Marcel Ophüls ist der Sohn von Max Ophüls und seiner Frau Hilde Wall.

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Filmfestival Max Ophüls Preis

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Das Filmfestival Max Ophüls Preis ist ein jährliches Filmfestival in Saarbrücken für Nachwuchsfilmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es wurde 1980 von Albrecht Stuby gegründet. Damals besuchten 700 Zuschauer die Veranstaltung, seither stiegen die Publikumszahlen und die Anzahl der eingereichten Filme stetig an. Das 29. Festival im Januar 2008 konnte über 34.000 Besucher anziehen. Unter Experten wird es als eines der wichtigsten Foren für den deutschsprachigen Nachwuchsfilm angesehen.

Am Wettbewerb können deutschsprachige Nachwuchs-Regisseure bis zum dritten abendfüllenden Spiel- bzw. Dokumentarfilm teilnehmen. Zur Auswahl der Preisträger wird jährlich eine unabhängige Jury von Sachverständigen berufen. Daneben gibt es einen Publikumspreis und gesonderte Jurys für die Vergabe des Preises für mittellange Filme, des Drehbuchpreises, des Interfilmpreises und des Preises Kino macht Schule.

Mit dem namensgebenden Hauptpreis des Festivals, benannt nach dem aus Saarbrücken stammenden Regisseur Max Ophüls, zeichnet die Landeshauptstadt die Regiearbeit an einem Spiel- oder Dokumentarfilme mit einer Länge ab ca. 60 Minuten aus. Der Preisträger wird durch die Wettbewerbsjury bestimmt. 2008 war der Preis mit 18.000 € (inkl. 3.000 € Kopienwert) und weiteren 18.000 € Verleihförderung dotiert. Nominiert werden konnten Spiel- und Dokumentarfilme mit einer Länge ab ca. 60 Minuten. Der Preis wird von dem Hauptsponsor des Festivals, der Saarbrücker Versicherung CosmosDirekt, ausgestattet.

Der Preis für die Regie mittellanger Filme (Spiel- und Dokumentarfilme zwischen ca. 30 und ca. 60 Minuten) aus dem Wettbewerb wird von einer eigens berufenen Jury vergeben. Er war 2008 mit 7.500 € dotiert und wird von BMW gefördert.

Der Preis für die Regie kurzer Filme (bis ca. 30 Minuten) wird wie der Hauptpreis durch die Wettbewerbsjury vergeben. Das Preisgeld betrug 2008 5.000 €, es wird von den Stadtwerken Saarbrücken entrichtet.

Zwei Preise, dotiert mit je 3.000 Euro, werden für herausragende Leistungen im Bereich Schauspiel vergeben an eine Nachwuchs-Darstellerin und an einen Nachwuchs-Darsteller. Beide Preise werden wie der Hauptpreis von CosmosDirekt gesponsert.

Der Ministerpräsident des Saarlandes vergibt einen zusätzlichen Regie-Preis für einen Film, dessen bundesdeutsche Erstaufführung im Rahmen des Festivals stattfindet. Das Preisgeld hatte 2008 die Höhe von 5.500 €, dazu kamen 5.500 € Verleihförderung.

Die Jury zeichnet einen Dokumentarfilm aus dem Wettbewerb mit dem Dokumentarfilmpreis des Festivals aus. Er war 2008 verbunden mit einem Preisgeld von 7.500 €, das von der Sparkasse Saarbrücken zur Verfügung gestellt wurde.

Der Regisseur oder die Regisseurin des Films mit den meisten Zuschauerstimmen erhält den Publikumspreis. Dieser war 2008 mit 3.000 € dotiert, ausgestattet durch die Saarland Sporttoto GmbH.

Eine eigens einberufene Jury aus Schülern zeichnet einen Film aus den Wettbewerbsfilmen mit dem Preis Kino macht Schule aus. Der Preis der Schülerjury war 2008 mit 2.500 € dotiert. Das Preisgeld tragen die Bundeszentrale für politische Bildung und die Landeszentrale für politische Bildung Saarland.

Für „die beste kompositorische Leistung, die Integration von Sounddesign und Filmmusik und auch die Originalität von Songwriting und Interpretation“ wird der Filmmusikpreis der Saarland Medien GmbH vergeben. Dieser ist verbunden mit einer Förderpreissumme, über die der Regisseur des Films einvernehmlich mit dem Komponisten oder Soundartisten entscheiden kann, sei es für das Marketing des gewürdigten Films oder für ein neues Filmprojekt. 2008 betrug die Fördersumme 3.000 €.

Der Saarländische Rundfunk und das ZDF vergeben einen Preis für das Drehbuch eines Wettbewerbsfilmes an deren Autor oder Autorin. Dieser war 2008 mit 13.000 € dotiert.

Die DEFA-Stiftung vergibt einen Förderpreis an einen Film aus der Reihe Spektrum als Stipendium in Höhe von 4.000 €, das „besonders innovativen filmkünstlerischen Vorhaben“ erhöht werden kann.

Der Interfilmpreis geht an einen Film, „der in besonderer Weise existentielle und gesellschaftliche Fragen und Probleme artikuliert und diese filmästhetisch anspruchsvoll umsetzt.“ Der Preis war 2008 mit 2.000 Euro dotiert.

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Brief einer Unbekannten (Film)

Brief einer Unbekannten ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Max Ophüls aus dem Jahr 1948. Er basiert auf der Novelle Brief einer Unbekannten von Stefan Zweig. Der Film hatte 28. April 1948 in den USA Premiere.

Die fünfzehnjährige Lisa verliebt sie sich unsterblich in den Konzertpianisten Stefan Brand, der mit ihr im selben Mietshaus lebt. Die Liebe dauert an, selbst als das Mädchen mit seiner Mutter von Wien nach Linz übersiedelt. Als das Mädchen dann mit 18 Jahren wieder nach Wien zieht, sucht sie Stefan Brand auf und lernt ihn tatsächlich kennen. Dieser kann sich jedoch nicht an sie erinnern und vergisst sie ebenso rasch. Aus ihrer gemeinsamen Liebesnacht entstammt ein gemeinsames Kind, das die mittlerweile zur Frau Gewordene alleine großzieht. Als Alleinerziehende lernt sie Johann kennen; die beiden heiraten. Selbst Jahre später erkennt Stefan Brand bei einer erneuten Begegnung Lisa immer noch nicht wieder.

Der Film wurde im Jahr 1992 in die National Film Registry aufgenommen.

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Marc-Andreas Bochert

Marc-Andreas Bochert (* 1971 in Hildesheim) ist ein deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor.

Bochert studierte nach seinem Abitur und Zivildienst von 1992 bis 1998 an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ (HFF) im Fachbereich Regie. Für seinen Abschlussfilm, den Kurzfilm Kleingeld, wurde er bereits in jungen Jahren mehrfach ausgezeichnet. So gewann er u. a. den Studenten-Oscar der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, den Deutschen Kurzfilmpreis, den Max Ophüls Preis und erhielt 2000 eine Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bester Kurzfilm“.

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Vérénice Rudolph

Vérénice Rudolph (* 17. August 1951 als Verena Rudolph in München) ist eine deutsche Schauspielerin und Regisseurin.

Nach dem Gymnasium besuchte sie die Otto-Falckenberg-Schule in München. Anschließend erhielt sie Engagements an den Wuppertaler Bühnen und am Schillertheater in Berlin.

Bekannt wurde sie 1976 mit der Rolle der Gertie in Alexander Kluges Der starke Ferdinand. Es folgten die Fernsehfilme Endstation Paradies (1977, mit Inge Meysel) und Elfriede (1978, Titelrolle). In Hartmut Griesmayrs und Herbert Reineckers ......von Herzen mit Schmerzen (1978) spielte sie neben Werner Hinz und Vera Tschechowa. Uli Edel engagierte sie im selben Jahr für Der harte Handel. Im Tatort: Mitternacht, oder kurz danach spielte sie neben "Kommissarin" Nicole Heesters die Hauptrolle als Regine Homberg. Abermals arbeitete sie 1979 mit Griesmayr für den Film Fallstudien. George Moorse gab ihr 1979 eine Episodenhauptrolle in Jahreszeiten der Liebe.

1981 folgten zwei tragende Nebenrollen: In Margarethe von Trottas Die bleierne Zeit spielte sie Julianes (Jutta Lampe) Freundin, die Ärztin Sabine, die sich um Pflegeeltern für deren Kind Jan kümmert. In Gabi Kubachs Rendezvous in Paris spielte sie die starke Vertraute der zerbrechlichen Heldin Evelyn (Claude Jade), die ihre Freundin schließlich überredet, ihrem Geliebten für ein Wochenende nach Paris zu folgen.

1983 drehte sie mit Ein friedliches Paar ihren vorerst letzten Film als Schauspielerin und wechselte erfolgreich ins Regie-Fach. Ab 1980 hatte sie sich an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin zur Regisseurin ausbilden lassen. In Co-Regie inszenierte sie dort 1984 den Film Mikado. An der dffb entstand ebenfalls der Dokumentarfilm Daheim. Es folgten gelegentliche Rollen als Schauspielerin, so unter dem Namen Verena Rudolph in Maria Langs Zärtlichkeiten (1985).

Unter ihrem bürgerlichen Namen Verena Rudolph drehte sie 1987 den Kinofilm Francesca mit Größen wie Marianne Hoppe (mit der sie bereits 1981 in Die Baronin spielte) und Bernhard Minetti. Rudolph erhielt für ihr Regie-Debüt, in dem sie eine fiktive Heldin zur realen Figur erklärte, unter anderem den Max Ophüls Preis und das Filmband in Gold für Regie und Drehbuch.

Heute arbeitet Verena Rudolph unter anderem als Professorin an der Filmakademie Baden-Württemberg und an der Kunsthochschule für Medien Köln.

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Pläsier

Pläsier (Originaltitel: Le Plaisir) ist eine französische, schwarzweiße Filmanthologie (Episodenfilm, insbesondere im Englischen je nach Zusammenhang auch „Vignetten“ oder „Portmanteau“) nach drei Novellen von Guy de Maupassant, bei der Max Ophüls 1952 Regie führte. Pläsier als eines der weniger bekannten Werke Ophüls’ besticht durch prächtige Ausstattung, vor allem aber durch eine überaus bewegliche, kunstfertige Kameraführung, wie sie für ihn typisch ist.

Im Cabaret Glysse-Montmartre bricht in einem turbulenten, wilden Ball ein etwas eigenartig dreinschauender Monsieur auf der Tanzfläche inmitten junger Damen ohnmächtig zusammen. Ein Arzt findet unter einer Maske einen Greis nahe dem Herzinfarkt. Er stützt ihn auf dem Weg nach Hause ins Armenviertel, und dessen Frau legt dem Doktor ihre Sorgen dar über seine Vorliebe für rauschende Feste und seinen Jugendwahn, während dieser nur wenige Meter entfernt völlig verausgabt im Bett liegt und die Zimmerdecke anschnauft.

Mme. Tellier, Besitzerin und Betreiberin eines gefragten Freudenhauses, ist mit ihren bildhübschen zusammengeschnürten Mädchen zu der Erstkommunion einer Nichte auf dem Lande eingeladen. An diesem Tag des Betriebsausflugs bleiben folglich die Türen der Gastwirtschaft geschlossen. Eine Gruppe von anständigen, ehrbaren Herren der Stadt (bzw. sogar mehrere) muss sich mit der ungewohnten Situation arrangieren, und der Tross nutzt die Zeit für einen Spaziergang in den nebligen Hafen, um sich dort schließlich auf einer Bank niederzulassen und um dem Spiel der Wellen zuzuschauen. Bald bricht Zank zwischen den Herren aus, um Nichtigkeiten, die kaum der Rede wert sind. Für die ausgelassene Belegschaft des Etablissements lohnen sich die Zugfahrt und der anschließende Aufenthalt indes. Das Dorf oder zumindest dessen Junggesellen stehen verständlicherweise beinahe Kopf.

Dem jungen Maler Jean fehlt seit geraumer Zeit die Inspiration – und das Geld. Als er die schöne Josephine kennen- und lieben lernt, stoßen seine Bilder wieder auf reißenden Absatz. Die Schwärmereien gehen bald vorbei, und die Realität holt das Paar ein. Seine Muse erweist sich als Xanthippe, häusliche Gewalt beherrscht von da an das Atelier und die Stube. Nach einer (endgültigen) Trennung bleibt Josephine kein anderer Ausweg, als sich aus dem Fenster zu stürzen. Sie überlebt den Selbstmordversuch. Jahre später sehen wir am wolkenverhangenen Strand Jean und die gelähmte Josephine im Rollstuhl, jetzt ein Ehepaar, und die beiden alles andere als glücklich.

Die Welturaufführung fand am 14. Februar 1952 statt. Tag der Erstaufführung in der Bundesrepublik Deutschland war der 4. November 1952.

Im Englischen war Sir Peter Ustinov der Erzähler, im Original Jean Servais.

Die mittlere Episode erstreckt sich über etwa 70 der 100 Minuten.

Beim ersten Erscheinen in den Vereinigten Staaten waren Episode zwei und drei zugunsten einer konventionelleren Struktur vertauscht.

Insbesondere die Eröffnungssequenz von „Die Maske“ hat in der Fachwelt für die technische Durchführung weitreichende Anerkennung gefunden.

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Source : Wikipedia