Matthew Broderick

3.4209827357299 (753)
Geschrieben von c3po 18/04/2009 @ 06:09

Tags : matthew broderick, schauspieler, kultur

Neueste Nachrichten
Der lange Weg nach Berlin - Berliner Morgenpost
2001 Am Broadway hat das Musical "The Producers" mit Nathan Lane und Matthew Broderick Premiere und wird ein Hit, ausgezeichnet mit 12 Tony Awards. 2005 kommt die Verfilmung des Musicals mit Lane und Broderick in die Kinos....
Sarah Jessica Parker + Matthew Broderick: Zwillinge erwartet - Gala.de
Sarah Jessica Parker und ihr Mann Matthew Broderick bekommen Nachwuchs. Im Spätsommer sollen Zwillinge auf die Welt kommen, die allerdings von einer Leihmutter ausgetragen werden Sarah Jessica Parker und Matthew Broderick trotzen allen...
Sarah Jessica Parker + Matthew Broderick: Leihmutter mit Vergangenheit - Gala.de
Sarah Jessica Parker und Matthew Broderick lassen ihre Zwillinge von einer Leihmutter austragen. Die heißt angeblich Michelle und soll eine wilde Vergangenheit haben Schauspielerin Sarah Jessica Parker hat sich die Unterstützung einer Leihmutter...
MATTHEW BRODERICK: nervös wegen Zwillings-Nachwuchs - Chart-King
NEW YORK (chart-king.de) - Matthew Broderick freut sich sehr darauf, bald Vater von Zwillingsmädchen zu werden. Eine Leihmutter trät die Babys für den Schauspieler und seine Frau Sarah Jessica Parker aus. In der Talkshow von David Letterman sagte...
Mann von Sarah Jessica Parker gab Interview wegen seiner ... - ShortNews.de
Matthew Broderick, der Ehemann von der bekannten Schauspielerin Sarah Jessica Parker, gab kürzlich sein erstes Interview bei David Letterman, seit das Paar die Nachricht von der Leihmutterschaft publik machte. Anlass waren die Zwillinge,...
Naomi Campbell will nicht mehr modeln - WELT ONLINE
+++ +++ US-Schauspielerin Sarah Jessica Parker (“Sex and the City“) und ihr Mann Matthew Broderick bekommen im Sommer Zwillinge. Die Mädchen werden von einer Leihmutter ausgetragen, wie Sprecher des Paares am Dienstag mitteilten....
Madonna ist die am härtesten arbeitende Mutter - Yahoo! Nachrichten
Die dreifache Mutter Julia Roberts kam auf Platz 4 und Sarah Jessica Parker, die mit ihrem Ehemann Matthew Broderick einen Sohn hat, macht die Top 5 komplett. Beunruhigt Sie die Schweinegrippe in Mexiko und den USA? Ja, ich fürchte, dass das Virus auch...
Quirlig und doch so elegant - Stuttgarter Nachrichten
Mit der Hauptrolle in der Serie "Sex and the City" wurde die Schauspielerin 1998 auf einen Schlag weltberühmt. Seither gilt sie als Modeikone und führt nebenbei seit 1997 eine glückliche Ehe mit Schaupielerkollegen Matthew Broderick....
Zwillinge für Sarah Jessica Parker - WELT ONLINE
New York (dpa) - «Sex and the City»-Star Sarah Jessica Parker (44) und ihr Mann Matthew Broderick (47) werden erneut Eltern: Und zwar von Zwillingen und mit Hilfe einer Leihmutter. «Die ganze Familie ist außer sich vor Freude», heißt es in einer...
Ferris macht blau!! - Na und?! - PromiPranger
Ferris ist bzw. wurde von Matthew Broderick gespielt - Der Mann von Sarah Jessica Parker! Ein herrlicher “Von-Titel” oder? Der Schauspieler Jeffrey Jones scheint heutzutage jedenfalls an etwas hohen Blutdruck zu leiden und deswegen mag er sich über...

Matthew Broderick

Matthew Broderick (1986)

Matthew Broderick (* 21. März 1962 in New York als Sohn von James Broderick und Patricia Broderick) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur.

In WarGames von John Badham feierte er 1983 sein Kinodebüt als Schauspieler. Dieser Hit wie auch die Teenie-Komödie Ferris macht blau machten ihn als Mitglied des Brat Pack zu einem erfolgreichen Star in seiner Altersklasse. Mit Filmen wie dem Bürgerkriegsdrama Glory oder der Krimikomödie Family Business (beide 1989) etablierte er sich als ernsthafter Schauspieler. Neben Popcorn-Filmen wie Cable Guy – Die Nervensäge (1996), In Sachen Liebe (1997), Godzilla (1998) und Inspektor Gadget (1999) spiele er auch Hauptrollen in gefeierten Independent-Filmen wie Das Kuckucksei, Election, Mrs. Parker und ihr lasterhafter Kreis oder You Can Count on Me.

Für seine Rolle in Mel Brooks’ Broadway-Musical The Producers wurde er für seinen dritten Tony Award nominiert (der jedoch an Nathan Lane ging). Zuvor gewann er den begehrten Theaterpreis für seine Rollen in Brighton Beach Memoirs und How to Succeed in Business Without Really Trying. In der 2005 entstandenen Kinoadaption von The Producers verkörperte er ebenfalls die Figur des Leo Bloom.

Als Synchronsprecher hatte er als Stimme von Simba in der Originalfassung von Der König der Löwen (1994) sowie dessen Fortsetzungen großen Erfolg. Mit Infinity gab er 1996 sein Regiedebüt. Der Film handelt vom Physiker Richard Feynman, den er auch selbst darstellte.

Seit Mai 1997 ist er mit der Schauspielerin Sarah Jessica Parker verheiratet. Zusammen mit ihr und dem gemeinsamen Sohn lebt er in New York.

Zum Seitenanfang



Alan Ruck

Alan Ruck

Alan Ruck (* 1. Juli 1956 in Cleveland, Ohio) ist ein US-amerikanischer Schauspieler.

International bekannt wurde Ruck 1986 als Schulfreund von Matthew Broderick in der Highschool-Komödie Ferris macht blau. Obwohl er damals bereits 29 Jahre alt war, nahm ihm das Publikum den Teenager ab. Zuvor hatte er schon in Bad Boys – Klein und gefährlich und Class – Vom Klassenzimmer zur Klassefrau gespielt, weswegen er dem weiteren Umfeld des so genannten Brat Packs zugeordnet wird. 1994 hatte er eine Nebenrolle im Action-Blockbuster Speed mit Keanu Reeves und Sandra Bullock. Später folgten größere Rollen in Twister, Im Dutzend billiger sowie Star Trek: Treffen der Generationen, worin er den Nachfolger von Captain Kirk verkörperte, Captain John Harriman.

Von 1996 bis 2002 spielte er in der Sitcom Chaos City den zynischen und frauenfeindlichen Stuart.

Seit 2005 spielt Alan Ruck in der Broadway-Version des Films „The Producers“ die Rolle des Leo Bloom. Zum Start der Show und im Film wurde diese Rolle von Matthew Broderick gespielt.

Zum Seitenanfang



WarGames – Kriegsspiele

IMSAI 8080

WarGames – Kriegsspiele ist ein US-amerikanischer Film von John Badham aus dem Jahr 1983. Die Hauptrollen spielten Matthew Broderick und Ally Sheedy. 2008 kam ein zweiter Teil unter dem Namen WarGames: The Dead Code heraus.

Der Film spielt etwa Anfang bis Mitte der 1980er Jahre während des Kalten Krieges. Zu Beginn des Films wird durch die strategischen Streitkräfte ein sowjetischer Angriff auf die Vereinigten Staaten simuliert. Ziel dieses Tests ist es, die Verteidigungsbereitschaft (insbesondere die Ausführung eines zeitnahen Gegenschlags durch nukleare Sprengkörper) festzustellen. Dabei finden die Befehlshabenden heraus, dass 22 Prozent der diensthabenden Offiziere in den Raketensilos keinen Abschussbefehl ausführen würden, da sie moralische Bedenken haben. Um den menschlichen Faktor zu eliminieren soll die Kontrolle über die Abschussmechanismen einem Expertensystem, dem neuentwickelten, lernfähigen NORAD-Rechner WOPR (War Operation Plan Response) übergeben werden.

Gleichzeitig versucht der computerbegeisterte Teenager David L. Lightman sich mit seinem IMSAI-Microcomputer in das Computersystem eines Spieleherstellers zu hacken, um dort die neuesten Spiele ausprobieren zu können. Mit seinem Akustikkoppler wählt er nacheinander alle Telefonnummern in Sunnyvale, Kalifornien an. Es gelingt ihm auch, in ein vielversprechendes System einzudringen. Dieses ist allerdings nicht das des Spieleherstellers, sondern WOPR, welcher inzwischen das US-amerikanische Nuklearwaffenarsenal steuert.

Nicht wissend, wo er eingedrungen ist, startet er aus dem verfügbaren Spielearsenal, das unter anderem Schach, Poker und andere Spiele umfasst, die strategische Simulation „Weltweiter Thermonuklearer Krieg“. Er glaubt, dass dieses Programm ebenfalls ein Spiel ist. Unbemerkt von Lightman startet WOPR die Vorbereitungen eines realen Angriffs durch die Sowjetunion. Er wird beim Spielen durch seine Eltern unterbrochen und trennt die Verbindung. WOPR fährt indessen mit der Spielsimulation fort, wodurch die Befehlshabenden immer wieder mit (virtuellen) sowjetischen Angriffen konfrontiert werden.

Mit der Unterstützung des KI-Forschers Steven Falken, dem ursprünglichen Entwickler von WOPR, kann die Katastrophe knapp aufgehalten werden. Es gelingt David, WOPR die Sinnlosigkeit eines nuklearen Kriegs beizubringen, indem er den Computer Tic Tac Toe spielen lässt. WOPR erkennt, dass hierbei keiner gewinnen kann, und probiert daraufhin alle Atomkriegsstrategien durch, von denen ebenfalls keine siegreich wäre. Nach dem Durchlaufen aller Simulationen des Kriegsverlaufes erklärt WOPR: „Ein seltsames Spiel. Der einzig gewinnbringende Zug ist, nicht zu spielen.“ (Original: „A strange game. The only winning move is not to play.“) Daraufhin beendet WOPR das „Spiel“ und damit auch die realen Abschussvorbereitungen in letzter Sekunde.

Der Film enthält einige für die Hackerkultur typische Aspekte und Anspielungen auf reale Ereignisse. David hat Spaß daran, in ein Flugbuchungssystem einzudringen und eine Reservierung für einen Flug nach Paris zu tätigen. David betreibt Wardialing, und auf die Frage, ob dies zu hohen Telefonkosten führt, antwortet er mit „there are ways around it“ („es gibt Möglichkeiten, das zu umgehen“), vgl. hierzu Phreaking. Er betätigt sich auch als Cracker, als er seine Schulnoten ändert. An Passwörter gelangt er durch Social Engineering, in den WOPR dringt er mittels einer Backdoor ein.

Die Flugreservierung wird ihm später von Seiten der Behörden als Fluchtvorbereitung ausgelegt, und die Tatsache, dass er diese für sich und seine Freundin vorgenommen hat, führt zur Annahme, er habe einen Mittäter. Scheinbar unbedeutende Informationen werden also plötzlich zu einem Verdachtsmoment zusammengesetzt – ein Problem, vor dem Datenschützer heutzutage warnen. Um eine codegeschützte Tür zu öffnen, nutzt er ein Tonbandgerät, um die Tastentöne der Wache aufzuzeichnen (Replay-Attacke).

Mindestens ein Videospiel wurde in Anlehnung an den Film WarGames produziert. Es wurde 1983 von der Firma THORN EMI Video unter dem Namen WarGames oder auch Computer War veröffentlicht. Das Spiel wurde produziert für den ColecoVision, Commodore 64, Atari-Heimcomputer und VC20. Auch das Computerspiel DefCon (2006, Introversion Software) weist, vor allem optisch, Elemente des Films auf. Im Videospiel Uplink (2001, Introversion Software) kann man „Global Thermonuclear War“ auf einem ominösen Protovision Game Server mit der (im realen IPv4-Adressraum ungültigen) IP-Adresse 284.345.42.283 und dem Passwort „joshua“ spielen.

Mehr als 20 Jahre nach dem Kinostart von War Games – Kriegsspiele begann am 20. November 2006 die Produktion der Fortsetzung War Games 2: The Dead Code unter der Regie von Stuart Gillard. Der Film ist am 29. Juli 2008 in den USA auf DVD erschienen.

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 3. Juni 1983, der Film sei gleichzeitig emotional wie auch intellektuell interessant. Das Ende des Films bezeichnete er als wundervoll (wonderful). Ebert lobte ganz besonders die von Dabney Coleman und Barry Corbin dargestellten Charaktere.

Der Film wurde in den Kategorien Bester Ton, Beste Kamera und Bestes Originaldrehbuch für einen Oscar nominiert. Darüber hinaus gewann John Badham den Saturn Award, der Film wurde in fünf weiteren Kategorien für diesen Preis nominiert, darunter für Matthew Broderick, Ally Sheedy, John Wood, für die Drehbuchautoren und in der Kategorie Bester SF-Film.

Der Film gewann für den Sound den BAFTA Award und wurde in zwei weiteren Kategorien für den BAFTA Award nominiert. Sowohl Ally Sheedy wie auch der Film als Bester Familienfilm wurden für den Young Artist Award nominiert. Die Drehbuchautoren wurden für den Writers Guild of America Award nominiert. Tom Rolf gewann den American Cinema Editors Award.

Zum Seitenanfang



Cable Guy – Die Nervensäge

Cable Guy – Die Nervensäge ist eine US-amerikanische Schwarze Komödie aus dem Jahr 1996.

Der Architekt Steven (Matthew Broderick) wird von seiner Freundin Robin vor die Tür gesetzt. Als er sich gerade in seiner neuen Wohnung einrichtet, streikt der Fernseher. Aus diesem Grund ruft er den Kabelmann Chip Douglas (Jim Carrey). Der repariert den Anschluss und beginnt eine merkwürdige Freundschaft mit Steven. Chip nimmt Steven auf eine "Spritztour auf die Datenautobahn" mit und schwärmt vor Steven über das Fernsehen. Nach einem Showkampf im "Medieval Times" kommen Steven und Chip sich näher und werden gute Freunde. Als Steven jedoch an dem Karaokeabend, welcher von Chip organisiert wurde, mit einer Prostituierten schläft, die Chip auf ihn angesetzt hat, damit er über seine Ex-Freundin Robin hinwegkommt, wirft Steven seinen Freund raus. Chip bekommt ein schlechtes Gewissen und bringt ihn wieder mit Robin zusammen. Doch Steven will generell nicht mehr mit Chip befreundet sein. Chip dreht daraufhin völlig durch und bringt Steven ins Gefängnis. Außerdem freundet er sich mit Stevens Freundin Robin an. Es kommt am Schluss zum Kampf zwischen Steven und Chip. Chip schmeißt sich auf eine große Parabol-Antenne und verhindert so die Ausstrahlung der Fernsehprogramme, da er dem Fernsehen die Schuld für seine eigenen Probleme gibt.

Zum Schluss sieht man Chip im Rettungshubschrauber den Sanitäter fragen: "Bin ich wirklich dein Kumpel?". Der antwortet mit: "Ja ist doch klar!". Mit einem breiten Grinsen auf Chips Gesicht endet der Film.

Lexikon des Internationalen Films: Eine gewitzte Reflexion über die Bewußtseinsinhalte der Menschen, die mit Fernsehen aufgewachsen sind.

Zum Seitenanfang



Election

Election ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1999. Die Regie führte Alexander Payne, das Drehbuch schrieben Alexander Payne und Jim Taylor anhand eines Romans von Tom Perrotta. Die Hauptrollen spielten Matthew Broderick und Reese Witherspoon.

Die ehrgeizige Schülerin Tracy Flick (Reese Witherspoon) wird in einer Schule in Omaha vom Lehrer Jim McAllister (Matthew Broderick) unterrichtet. Während Flick die Frage McAllisters nach dem Unterschied zwischen der Moral und der Ethik beantwortet, werden in Rückblenden einige frühere Ereignisse dargestellt. McAllister, ein mehrmals ausgezeichneter Lehrer, nimmt Flick übel, dass sie eine Affäre mit seinem Freund und Kollegen hatte, der dafür entlassen wurde. Die Ehe des kinderlosen McAllister befindet sich in einer Krise.

Flick will für das Amt der Schulsprecherin kandidieren. Da sie keinen Gegenkandidaten hat, überredet McAllister den einer reichen Familie entstammenden Schüler Paul Metzler, ebenfalls zu kandidieren. Metzlers Adoptivschwester Tammy ist lesbisch; ein Mädchen, in das Tammy verliebt ist, wird zu Pauls Freundin. Dies bewegt Tammy dazu, auch ihre Kandidatur anzumelden.

McAllister besucht die Ex-Ehefrau seines Freundes und wird intim mit ihr. Er mietet ein Zimmer in einem Hotel, wo es zu weiteren Liebesstunden kommen soll.

Als die Kandidaten Reden halten, verspottet Tammy das Schulsystem. Dafür wird sie von den anderen Schülern bejubelt und für drei Tage von der Schule suspendiert, was sie sehr erfreut. Etwas später merkt Tracy, die am Wochenende in der Redaktion der Schulzeitung arbeitet, dass eines ihrer Wahlplakate schief hängt. Als sie es verbessern will, reißt sie zufällig ihr Plakat herunter. Wütend zerstört sie ebenfalls die Plakate ihrer Wahlgegner. McAllister beschuldigt sie der Tat, aber die nonkonforme Tammy nimmt die Schuld auf sich. Für diese Tat wird sie von der Wahl ausgeschlossen.

McAllister kann die Liebesstunden im Hotel nicht erwarten, er verlässt immer wieder die Schule und seine Schüler, um Sekt und Leckereien für die Zeit der Zweisamkeit einzukaufen. Die Frau erscheint nicht im Hotel. Auch in ihrem Haus ist sie nicht zu finden, McAllister wird dort von einer Wespe gestochen. Zurück im eigenen Haus sieht McAllister die Frau, die über die Vorfälle seiner Ehefrau beichtet.

Am Abend beten Tracy Flick, Paul Metzler und Tammy. Tracy betet für den Erfolg bei der Wahl, der, wie sie überzeugt ist, ihr zustehe. Paul betet für Glück für seine nonkonforme Schwester, Tammy betet für den Wahlerfolg ihres Bruders.

Am Tag der Wahl bereiten Tracy Flick und ihre Mutter Judith 480 kleine Torten vor, die sie in der Schule verteilen. Paul hat moralische Zweifel, ob er für sich selbst stimmen solle, und stimmt für Tracy, die mit nur einer Stimme Vorsprung gewinnt. Einer der Schüler in der Wahlkommission gibt Tracy durch ein Fenster einen Wink, Tracy jubelt. McAllister will bereits die Wahl bestätigen, sieht die triumphierende Tracy und fälscht die Ergebnisse. Metzler wird zum neuen Sprecher erklärt.

Etwas später werden zwei Stimmzettel gefunden, die McAllister heimlich in einen Papierkorb warf. Er wird gezwungen zu kündigen, über die Geschichte wird in den regionalen Medien berichtet. McAllister zieht nach New York City, wo er in einem Museum als Führer arbeitet. Seine Frau reicht die Scheidung ein, McAllister findet in New York eine neue Freundin. Seine Off-Stimme erzählt, dass er und die Frau sich viel Zeit lassen wollen, bis sie zu den körperlichen Intimitäten übergehen würden. Zufällig sieht er eines Tages Tracy in Begleitung eines Politikers, sie steigen in ein Auto. Zuerst will McAllister sie ansprechen, dann wirft er einen Becher auf das Auto und rennt weg.

Tracy geht aufs College, wo sie einsam bleibt. Ihre Off-Stimme erzählt, dass sie in der High School dachte, sie werde auf dem College ehrgeizige Menschen treffen, die ihr ähnlich sind. Man sieht, wie sie in einem Studentenheim aus ihrem Zimmer kommt und ihre Kommilitonen anschreit, die auf dem Flur eine Party veranstalten.

Pauls Freundin verlässt ihn kurz nach der Wahl. Die Eltern von Tammy schicken sie auf eine katholische Schule, wo Tammy eine Geliebte findet.

James Berardinelli verglich den Film auf ReelViews mit den anderen Komödien des Jahres 1999 wie Eine wie keine sowie Ungeküsst und bezeichnete ihn als eine dringend benötigte frische Brise (desperately needed cool breeze). Er beschrieb den Film als klug, witzig, messerscharf und bescheinigte ihm solide Darstellungen der Schauspieler. Alexander Payne erwarte von den Zuschauern Reife, der Film werde eher Erwachsene als Teenager ansprechen.

Roger Ebert lobte in der Chicago Sun-Times vom 30. April 1999 die Darstellung von Reese Witherspoon. Er schrieb, der Film zeige nicht nur eine High School, sondern die in das politische Leben verwickelten Charaktere der Menschen. Ebert verglich den Charakter von Tracy Flick mit Elizabeth Dole, die anscheinend immer wie eine Lösung der Probleme wirke. Sie sei immer gut gekleidet, ein von sich überzeugter Gewinnertyp und gleichzeitig eine Bedrohung für sich selbst und die Umgebung. Ebert lobte die Darstellung von Matthew Broderick, der gleichzeitig von Tracy Flick fasziniert sei, wie auch überzeugt, sie bekämpfen zu müssen.

Paul Clinton schrieb in seiner Kritik auf auf der Website von Cable News Network vom 22. April 1999, Reese Witherspoon beweise im Film, dass sie zu den vielseitigsten Schauspielerinnen ihrer Generation gehöre. Er verglich die Präzision ihrer Darstellung mit der sprichwörtlichen Schweizer Uhr. Er schrieb, der Film sei nur oberflächlich ein Film über eine High School, in der Wirklichkeit sei dies ein Film über den menschlichen Ehrgeiz und den Selbstbetrug auf dem Weg zum Erfolg. Clinton verglich den Film mit der sozialkritischen Komödie Baby Business von Alexander Payne aus dem Jahr 1996, die mit einigen Preisen ausgezeichnet wurde.

Desson Howe schrieb in The Washington Post vom 7. Mai 1999, der Film sei eine Satire auf den Amerikanischen Traum oder darauf, wie Tracy Flick diesen Traum wahrnimmt. Er schrieb, McAllister sähe sie bereits seit der ersten Szene, in der Flick den Unterschied zwischen der Moral und der Ethik sieht, als eine Verkörperung des Teufels an. Howe überlegte, ob Flick in diesem Augenblick daran glaube, was sie sagt. Die Darstellung von Reese Witherspoon bezeichnete er als überzeugend. Er schrieb außerdem, Alexander Payne fände perfektes Gleichgewicht (perfect fulcrum) zwischen dem Humor und der Tragik sowie zwischen der Schwarzen Komödie und der Schärfe. Die Augenblicke der Schwäche und der moralischen Skrupel würden den Charakteren Tiefe verleihen.

Dennis Lim schrieb in The Village Voice vom 21.-27. April 1999, der Film sei weniger anspruchsvoll als der frühere Film Baby Business von Alexander Payne. Er schrieb, die Romanvorlage sei in der Form einer Serie der in der ersten Person erzählten Berichte gehalten, was Payne im Film weitgehend übernähme. Payne habe lediglich den Ort der Handlung von New Jersey nach Omaha verlegt. Die von Tom Perrotta gewählte Anzahl von drei Kandidaten sollte der Anzahl der Kandidaten in der US-Präsidentschaftswahl des Jahres 1992 entsprechen. Die Charaktere empfand Lim als einheitlich unsympathisch, weswegen der Film die Zuschauer nicht anspräche.

Reese Witherspoon wurde im Jahr 1999 für den Filmpreis Teen Choice Award nominiert, im Jahr 2000 wurde sie für die Preise Golden Globe, Independent Spirit Award, American Comedy Award, Chicago Film Critics Association Award, Las Vegas Film Critics Society Award und Golden Satellite Award nominiert. Sie gewann 2000 den Kansas City Film Critics Circle Award, den National Society of Film Critics Awards und den Online Film Critics Society Award.

Die Drehbuchautoren wurden im Jahr 2000 für einen Oscar und für den Las Vegas Film Critics Society Award nominiert; sie gewannen im Jahr 1999 den New York Film Critics Circle Award und den San Diego Film Critics Society Award sowie im Jahr 2000 den Writers Guild of America Award, den Southeastern Film Critics Association Award und den Florida Film Critics Circle Award.

Der Regisseur, die Drehbuchautoren und einige Darsteller kleiner Rollen (Albert Berger, Ron Yerxa, David Gale, Keith Samples) gewannen im Jahr 2000 den Independent Spirit Award, für den Jessica Campbell nominiert wurde. Alexander Payne gewann im Jahr 1999 als Regisseur einen Preis der spanischen Semana Internacional de Cine de Valladolid und wurde für einen weiteren Preis dieses Festivals nominiert. Als Drehbuchautor gewann er 2000 den Online Film Critics Society Award. Jessica Campbell wurde 1999 für den YoungStar Award nominiert.

Der Film gewann im Jahr 1999 den Casting Society of America Award. Er wurde im Jahr 2000 als Beste Komödie für den Golden Satellite Award nominiert, ebenfalls im Jahr 2000 erfolgte die Nominierung für einen GLAAD Media Award. Im Wettbewerb um den Southeastern Film Critics Association Award in der Kategorie Bester Film belegte die Komödie im Jahr 2000 den dritten Platz. Kevin Tent wurde im Jahr 2000 für den American Cinema Editors Award nominiert.

Der Film wird in den USA häufig als ein Kultfilm bezeichnet.

Nach der Kritikermeinung geht McAllister vom ethischen Absolutismus zum Relativismus über. Ebenfalls betont Tracy am Filmanfang den Wert der harten Arbeit, am Filmende wird angedeutet, sie hätte ihre Position im Stab eines Politikers durch sexuelle Gefälligkeiten erreicht.

Nach der Meinung einiger Kritiker sähe McAllister in Tracy Flick das Böse, welches mit allen Mitteln bekämpft werden müsse. Einige Kritiker interpretieren den misslungenen Versuch der Wahlfälschung als eine Kritik dieser Philosophie.

Die im Film dargestellte fiktive Schule wurde nach dem Botaniker George Washington Carver benannt. Die Dreharbeiten fanden in der Papillion La Vista Senior High School in Papillion, Nebraska statt. In dieser Zeit wurde in den meisten Räumen der Schule normal unterrichtet, die authentischen Geräusche des Lehrbetriebs sind im Film zu hören. Der Regisseur fragte zuvor die Leitung der Millard North High School in Omaha, Nebraska um die Drehgenehmigung. Diese wurde verweigert, weil die Schulleitung das Drehbuch zu obszön fand.

Zum Seitenanfang



You Can Count on Me

You Can Count on Me (Alternativtitel: Zähl auf mich) ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 2000. Regie führte Kenneth Lonergan, der auch das Drehbuch schrieb. Dieses Drehbuch wie auch die Leistung der Hauptdarstellerin Laura Linney wurden im Jahr 2001 für den Oscar und für den Golden Globe Award nominiert.

Die Geschwister Samantha und Terry Prescott wurden als Kinder aufgrund eines Autounfalls der Eltern zu Waisen. Mehrere Jahre später ist Samantha eine alleinerziehende Mutter und arbeitet bei einer Bank als Kreditberaterin. Ihr Bruder begibt sich auf eine ausgedehnte Reise und besucht sie als er Geld braucht. Terry überweist das Geld seiner Freundin, die einen Selbstmordversuch unternimmt.

Samanthas 8-jähriger Sohn Rudy kennt seinen Vater nicht und stellt sich vor, dieser sei ein Held. Währenddessen erneuert Samantha ihre Beziehung zu einem Freund, der sie etwas später mit einem Heiratsantrag überrascht. Ihr neuer verheirateter Chef Brian Everett ist von ihr fasziniert und geht eine Affäre mit ihr ein.

Terry freundet sich mit seinem Neffen an. Nach einiger Zeit bringt er Rudy zum dessen Vater. Dort lässt er sich provozieren, verprügelt den Mann und wird festgenommen. Samantha bringt ihren Bruder und ihren Sohn heim; etwas später verreist Terry.

Carla Meyer schrieb in der San Francisco Chronicle vom 17. November 2000, der Film sei ein „intensiv bewegendes Familiendrama“ und gehöre zu den besten Filmen des Jahres. Er biete einen „leisen und herzzerreissenden Blick auf die Dynamik einer Familie“. Es sei schwer zu sagen, welche der beiden Hauptdarstellungen bemerkenswerter sei. Von der „einheitlich guten“ Besetzung wurden ferner Rory Culkin und Matthew Broderick erwähnt.

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei ein „theaterhaft verfilmtes Kleinstadt- und Familien-Porträt, das inhaltlich wie formal allzu beiläufig inszeniert“ sei. Lediglich die Darsteller würden „aus der konzeptionslosen Arbeit“ herausragen.

Karl-Heinz Schäfer schrieb in der Zeitschrift Cinema, das „schöne, anrührende Familiendrama“ erzähle „von den kleinen Dingen des Lebens“. Es zeige „Alltagstypen“ und „eine kurze Prügelei als Höchstmaß äußerer Dramatik, ansonsten Menschen, die den Sinn des Lebens suchen – nämlich Zuneigung, Verständnis und Zärtlichkeit“; die „Aufrichtigkeit“ ist ein „schwieriger Spezialeffekt“, den Lonergan beherrsche. Die US-amerikanischen Kritiker habe der Film „mitten ins Herz“ getroffen.

Laura Linney in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin und Kenneth Lonergan in der Kategorie Bestes Originaldrehbuch wurden im Jahr 2001 für den Oscar nominiert. Laura Linney als Beste Hauptdarstellerin – Drama und Kenneth Lonergan für Bestes Filmdrehbuch wurden 2001 für den Golden Globe Award nominiert.

Kenneth Lonergan erhielt im Jahr 2000 als Regisseur und als Drehbuchautor zwei Preise des AFI Festes. Außerdem erhielt er 2000 den Boston Society of Film Critics Award, den British Film Institute Award, den National Board of Review Award und sowohl den Großen Jurypreis wie auch den Waldo Salt Screenwriting Award des Sundance Film Festivals; für den Bronze Horse des Stockholm Film Festivals und für den Gotham Award wurde er nominiert.

Während des World Film Festivals 2000 erhielt Mark Ruffalo einen Preis als Bester Hauptdarsteller und Kenneth Lonergan einen Sonderpreis der ökumenischen Jury; außerdem wurde Lonergan für den Grand Prix des Amériques nominiert. Kenneth Lonergan und Mark Ruffalo erhielten den Los Angeles Film Critics Association Award. Laura Linney und Kenneth Lonergan als Drehbuchautor erhielten 2000 jeweils den New York Film Critics Circle Award und den Toronto Film Critics Association Award. Laura Linney gewann 2000 den San Diego Film Critics Society Award, den sie jedoch mit Julia Roberts (Erin Brockovich) teilte.

Der Film und Kenneth Lonergan als Drehbuchautor gewannen im Jahr 2001 den Independent Spirit Award; Laura Linney, Mark Ruffalo und Rory Culkin in der Kategorie Bestes Debüt wurden für den gleichen Preis nominiert. Kenneth Lonergan gewann 2001 für sein Drehbuch den Writers Guild of America Award. Laura Linney und Kenneth Lonergan als Drehbuchautor gewannen 2001 den National Society of Film Critics Award. Rory Culkin erhielt 2001 den Young Artist Award.

Laura Linney erhielt im Jahr 2001 den Vancouver Film Critics Circle Award und wurde für den Screen Actors Guild Award nominiert. Kenneth Lonergan gewann 2001 für das Drehbuch den Golden Satellite Award, Laura Linney wurde für den Golden Satellite Award nominiert. Laura Linney, Rory Culkin und Kenneth Lonergan als Drehbuchautor wurden 2001 für den Phoenix Film Critics Society Award nominiert. Laura Linney und Kenneth Lonergan wurden 2001 für den Online Film Critics Society Award nominiert. Kenneth Lonergan wurde im Jahr 2002 als Regisseur für den dänischen Preis Bodil nominiert.

Der Film wurde in New York City, in Margaretville (New York) und in Phoenicia (New York) gedreht. Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 1,2 Millionen US-Dollar. Die Weltpremiere fand am 21. Januar 2000 auf dem Sundance Film Festival statt, die zahlreiche weitere Filmfestivals – darunter das World Film Festival im August 2000 und das Toronto International Film Festival im September 2000 – folgten. Am 1. Dezember 2000 kam der Film in die ausgewählten Kinos der USA, in den er ca. 9,2 Millionen US-Dollar einspielte. In die deutschen Kinos kam er am 19. April 2001.

Zum Seitenanfang



Source : Wikipedia