Martin Schmitt

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Geschrieben von tron 17/03/2009 @ 21:09

Tags : martin schmitt, skispringer, skispringen, wintersport, sport, fechter, fechten, kampfsport

Neueste Nachrichten
Piano-Entertainment mit Martin Schmitt - NDR Online
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Bode Miller, Martin Schmitt und Felix Neureuther: Fight auf Piste ... - lifepr.de (Pressemitteilung)
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"Am Sonntag reißt die Pechsträhne" MAINZ 05 3000 Fans reisen nach ... - Rhein Main Presse
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Ehrenamt lohnt sich - SauerlandKurier
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"Entlassung als Bundestrainer war das Beste, das mir passieren konnte" - Schwäbische Zeitung
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Dezision oder Integration: Carl Schmitt vs. Rudolf Smend - Deutschlandradio
1945 hatte Smend neben Martin Niemöller und Gustav Heinemann das "Stuttgarter Schuldbekenntnis" des Rats der Evangelischen Kirche mit unterzeichnet, eine Selbstanklage im Namen der ganzen Kirche, dem NS-Unrecht nicht mutiger entgegengeschritten zu sein...
Bürgerstiftung lobt Martins-Preis aus - Derwesten.de
Die Auswahl aus den Bewerbungen trifft der Vorstand der Bürgerstiftung mit Sozialamtsleiter Martin Hustadt und Pastor Michael Schmitt. Er hatte auch die Idee: „Im Rahmen des 100. Geburtstages von Hugo Aufderbeck kam immer wieder die Verbindung von...
Mit Möller, Max und Schmitt - Schwäbische Post
Der VfB hat Fritz Walter, der Bayern-Fanclub setzt Martin Max dagegen. Zwei ehemalige Torschützenkönige mit eingebauter Treffgarantie. Wer sonst noch aufläuft für die Hofherrnweilerner Mannschaft beim Traditionskick gegen den VfB, darüber geben die...
Hobbykegler-Paar übertrifft alle Aktiven - Schwäbische Zeitung
Reinhold Demmerle/Herbert Kinkelin 172, 7. Elke Mattes/Birgitta Müller 171, 8. Elke Mattes/Joachim Müller 170. Herren Sport: 1. Alois Gaus 203, 2. Harald Koulmann 193, 3. Günter Schneider 192, 4. Tobias Schmitt 186, 5.Martin Heizmann 186, 6....
Der verhinderte Held Ferdinand Schmitt - Landeszeitung (Lüneburg)
Er hatte unter tausenden Hinweisen den richtigen Tipp auf die Wohnung gegeben, wo die RAF den Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer gefangen hielt. Aber Schmitts Fernschreiben mit dem Hinweis auf die verdächtige Wohnung am Renngraben 8...

Martin Schmitt

Martin Schmitt 2006

Martin Schmitt (* 29. Januar 1978 in Villingen-Schwenningen) ist ein deutscher Skispringer. Er startet für den Skiclub Furtwangen. Seine und Sven Hannawalds Erfolge machten das Skispringen zeitweise zu einer der populärsten Sportarten in Deutschland.

Martin Schmitt gehörte insbesondere von 1998 bis 2001 zur absoluten Weltspitze im Skispringen. Er feierte 28 Weltcupsiege und gewann zweimal den Gesamtweltcup (1998/99, 1999/2000). Bei nordischen Ski-Weltmeisterschaften konnte Schmitt insgesamt 9 Medaillen gewinnen (darunter 4 WM-Titel), bei Olympischen Spielen gewann er einmal Gold und einmal Silber, jeweils im Teamspringen, bei Skiflug-Weltmeisterschaften gewann er einmal Silber.

Erste große Erfolge erzielte er bereits als Schüler des Skiinternats Furtwangen (Otto-Hahn-Gymnasium), so die Bronzemedaille im Team bei der Weltmeisterschaft 1997 in Trondheim. In der darauf folgenden Saison gewann Schmitt bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano mit der Mannschaft Silber.

1998/99 konnte Schmitt erstmals den Gesamtweltcup gewinnen und siegte bei der nordischen Ski-WM 1999 in Ramsau sowohl auf der Großschanze als auch im Mannschaftsspringen. Er verteidigte seinen Sieg im Gesamtweltcup 1999/00. Anlässlich dieses Sieges wurde in der Stadt Furtwangen im Schwarzwald die Südtangente in Martin-Schmitt-Straße umbenannt.

In der Saison 2000/01 erreichte er im Weltcup erneut Spitzenresultate, wurde aber vom überragenden Adam Małysz überholt. Bei der WM 2001 in Lahti gewann er erneut Einzel- und Mannschaftsspringen von der Großschanze. Zusätzlich konnte er die Silbermedaille im Einzel- und die Bronzemedaille im Teamspringen von der Normalschanze erringen. Somit ist er der einzige Skispringer, der bei einer Skisprung-WM 4 Medaillen gewann.

Nach der Saison 2001 wurde Schmitt zunehmend von Verletzungsproblemen zurückgeworfen und konnte seither nicht mehr an seine früheren Erfolge anknüpfen. In der Saison 2001/02 gewann er jedoch erneut Mannschafts-Gold bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City sowie Silber bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 2002 in Harrachov. Seinen letzten Weltcupsieg errang er am 1. März 2002 in Lahti. Durch den Trainingsrückstand, die die Verletzung hervorgerufen hatte, machte Schmitt Fehler in seinen Sprüngen. Er fuhr zu hoch an und begann den Absprung mit dem Gesäß, wodurch eine Rollbewegung entsteht, die ihn nach vorn wirft. Um den Körperschwerpunkt beim Durchfahren des "Radius" nach hinten zu verlagern, machte er eine Kopfbewegung, welche Folgefehler hervorrief.

Nach vielen Rückschlägen in der Saison 2004/05 stieg er für mehrere Wochen aus dem Weltcup aus, um sich auf die bevorstehende WM 2005 in Oberstdorf vorbereiten zu können, bei der er im Teamspringen von der Normalschanze die Silbermedaille gewann. Im Jahr 2006 nahm Schmitt zum dritten Mal an Olympischen Winterspielen teil. In der Saison 2006/07 kehrte er langsam an die Weltspitze zurück. Bei seinem Heimweltcup in Titisee-Neustadt stürzte er bei der Landung. Bei einem der schwersten Stürze seiner gesamten Karriere zog er sich eine Gehirnerschütterung, eine Platzwunde am Kinn und eine Kieferstauchung zu. Er pausierte im Weltcup, bei der WM 2007 in Sapporo konnte er aber wieder starten. Am 11. März 2007 überraschte er mit Platz 3 beim Nordic Tournament in Lahti.

In der Saison 2007/2008 startete Schmitt nach verhaltenem Saisonbeginn kurzzeitig im Continental-Cup, der zweiten Liga des Skispringens, um sich auf die kommende Vierschanzentournee vorzubereiten. Dort, im Continental-Cup, siegte er beim Eröffnungsspringen der neuen Skisprungschanze in Garmisch-Partenkirchen und wurde tags darauf Vierter. Bei der Vierschanzentournee gelang ihm ein ordentliches Comeback im Weltcup, das er mit einem 8. Platz in der Gesamtwertung und einem vierten Platz beim letzten Springen in Bischofshofen abschloss.

In der Saison 2008/2009 feierte er mit konstant starken Sprüngen, einigen vierten und zwei dritten Plätzen in Innsbruck und Zakopane nach fast 7-jähriger Abstinenz von der Skisprungelite sein Comeback. Die Vierschanzentournee beendete er als Vierter, bei der WM 2009 in Liberec gewann Schmitt auf der Großschanze Silber. Auf der Normalschanze schaffte er einen 5. Platz.

Schmitts Bruder ist der ehemalige Nordische Kombinierer Thorsten Schmitt.

Martin Schmitt hat eine Freundin namens Patricia. Er macht Werbung für den Schokoladenkonzern "Milka" auf seinem Helm. Zudem gehören Atomic und Uvex zu seinen Ausrüstern.

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Sven Hannawald

Sven Hannawald beim Sommer-Grand-Prix 2003 in Hinterzarten

Sven Hannawald, geb. Pöhler, (* 9. November 1974 in Erlabrunn) ist ein ehemaliger deutscher Skispringer. Hannawald gewann 2002 die Vierschanzentournee mit Siegen in allen vier Wettbewerben sowie vier Medaillen bei nordischen Ski-Weltmeisterschaften und jeweils drei Medaillen bei Olympischen Spielen und Skiflug-Weltmeisterschaften.

In Erlabrunn geboren wuchs Sven Hannawald in der Nachbarstadt Johanngeorgenstadt im Erzgebirge auf. Mit zwölf Jahren wechselte er auf die Kinder- und Jugendsportschule (KJS) in Klingenthal. Als seine Eltern und die sechs Jahre jüngere Schwester 1991 aus dem Erzgebirge nach Jettingen-Scheppach bei Ulm umzogen, wechselte er ans Skiinternat Furtwangen im Schwarzwald, wo er nach der Schule (Mittlere Reife) eine Lehre als Kommunikationselektroniker absolvierte. Anschließend verpflichtete er sich bei der Bundeswehr und trainierte bis 2001 als Sportsoldat in einer Sportfördergruppe der Bundeswehr in Todtnau-Fahl.

Sven Hannawald wohnt in Süddeutschland und ist Mitglied des Ski-Clubs in Hinterzarten. Er ist ledig und hat einen Sohn.

Hannawald nahm bereits mit sieben Jahren an einem Skisprunglehrgang teil. Er betrieb zunächst die Nordische Kombination, doch bald war klar, dass seine Stärken eindeutig beim Skispringen lagen. Um bessere Trainingsmöglichkeiten zu haben, wechselte er auf die KJS. Er wurde DDR-Schülermeister im Skispringen und gewann bei der Kinder- und Jugendspartakiade in den Wintersportarten 1987 in Oberwiesenthal in drei Disziplinen, davon zwei Springen und einmal die Nordische Kombination.

Nach seinem Wechsel nach Hinterzarten wurde er 1992 Dritter im Mannschaftswettbewerb der Junioren-Weltmeisterschaft und 1994 mit seiner Klubmannschaft Deutscher Meister im Mannschaftsspringen.

1998 gewann Hannawald bei der Skiflug-WM in Oberstdorf Silber sowie bei den Olympischen Spielen in Nagano Silber im Mannschaftsspringen.

In der Saison 1998/99 belegte er im Gesamtweltcup der Skispringer den fünften Platz. Bei der nordischen Ski-WM 1999 in Ramsau gewann er im Einzelwettbewerb von der Großschanze Silber hinter Martin Schmitt sowie beim Mannschaftsspringen von der Großschanze Gold.

2000 wurde er in Vikersund (Norwegen) zum ersten Mal Skiflugweltmeister. Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2001 gewann Hannawald in den Mannschaftswettbewerben Gold von der Großschanze und Bronze von der Normalschanze.

Der darauffolgende Winter 2001/02 war der erfolgreichste seiner Karriere: Sven Hannawald gewann als erster und bisher einziger Skispringer alle vier Teilwettbewerbe der Vierschanzentournee in einer Saison. Ebenfalls als erster Springer verteidigte er seinen Titel bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 2002 erfolgreich. Bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City holte er Team-Gold und Einzel-Silber (Normalschanze). In der Weltcup-Gesamtwertung belegte er den zweiten Platz. Für diese Leistungen wurde er 2002 zum Sportler des Jahres gekürt.

Auch die Saison 2002/03 verlief für Hannawald überaus erfolgreich. Er gewann sechs Weltcupspringen, errang den zweiten Rang bei der Vierschanzentournee und belegte am Ende den zweiten Platz in der Weltcupgesamtwertung. Einen der sechs Saisonsiege ersprang er beim ersten Springen der Vierschanzentournee in Oberstdorf. Sven Hannawald hat damit fünf Tournee-Springen in Folge gewonnen.

Am 8. Februar 2003 gewann er das Weltcup-Springen in Willingen. Für seinen ersten Sprung erhielt er dabei fünfmal die Note 20 – eine Bewertung, die bisher nur fünf Springer erhalten haben. Für seinen zweiten Sprung erhielt Hannawald viermal die Note 20 und einmal 19,5 und somit neunmal 20 in einem Sprungwettbewerb.

In der Saison 2003/04 lief es für Hannawald nicht mehr wie erhofft. Seine beste Platzierung war ein vierter Platz in Trondheim (Norwegen). Als Konsequenz daraus beendete er die Saison vorzeitig.

Hannawald war über einen längeren Zeitraum Gegenstand einer Diskussion über Magersucht. Bei einer Körpergröße von 1,84 m wog er 64 kg (Angaben von seiner offiziellen Website).

Am 29. April 2004 wurde bekannt, dass Hannawald an dem so genannten Burnout-Syndrom litt und sich zur Behandlung in eine Spezialklinik begeben hat. Zwischenzeitlich befand er sich auf dem Wege der Besserung und absolvierte bereits wieder einige öffentliche Auftritte. Am 3. August 2005 teilte Hannawald mit, dass er sich nach erfolgreicher Behandlung seines Burnout-Syndroms nicht mehr den Strapazen des Profisports aussetzen wolle, und beendete damit seine Karriere. Am 8. Juli 2006 wurde er bei der Nacht der Adler in Oberkirch verabschiedet.

Am 9. März 2007 wurde Sven Hannawald bei der 5. Wok-Weltmeisterschaft in Innsbruck, zusammen mit Markus Beyer, Christina Surer und Susianna Kentikian als Pilot des 4er-Woks des Seat-Teams, Wok-Weltmeister 2007. Nach seinem Karriereende stand er öfter als Interviewpartner bei Weltcup-Berichterstattungen am Mikrofon. Bei der Vierschanzentournee 2007/08 fungierte er erstmals beim ZDF neben Jens Weißflog als Experte.

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Skisprung-Weltcup 1998/1999

Der Skisprung-Weltcup 1998/1999 (offizieller Name: FIS Weltcup Skispringen 1998/99) war eine vom Weltskiverband FIS zwischen dem 28. November 1998 und dem 21. März 1999 an 19 verschiedenen Orten in Europa und Asien ausgetragene Wettkampfserie im Skispringen. Der Weltcup bestand aus 29 Einzel- und und einem Teamwettbewerb. Zwei Einzelwettbewerbe mussten abgesagt werden, beide konnten jedoch nachgeholt werden, bzw. auf einer anderen Schanze ausgetragen werden. Den Sieg in der Gesamtwertung errang in dieser Saison der Deutsche Martin Schmitt, auf dem zweiten und dritten Platz folgten der Finne Janne Ahonen und der Japaner Noriaki Kasai. Der slowenische Titelverteidiger Primož Peterka belegte den 27. Platz. Den Sieg in der Skisprung-Disziplinwertung gewann Janne Ahonen vor Martin Schmitt und dem Japaner Kazuyoshi Funaki. Primož Peterka, der auch in dieser Disziplinwertung Titelverteidiger war, belegte den 31. Rang. Den Sieg in der Skiflug-Wertung konnte sich Martin Schmitt vor Noriaki Kasai und dem Japaner Hideharu Miyahira sichern. Der Vorjahressieger dieser Disziplin, der Deutsche Sven Hannawald, belegte den neunten Platz. Die Nationenwertung gewann zum dritten Mal in Folge Japan vor den Teams aus Deutschland und Österreich.

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Skisprung-Weltcup 1999/2000

Der Skisprung-Weltcup 1999/2000 (offizieller Name: FIS Weltcup Skispringen 1999/00) war eine vom Weltskiverband FIS zwischen dem 27. November 1999 und dem 19. März 2000 an 18 verschiedenen Orten in Europa, Asien und Nordamerika ausgetragene Wettkampfserie im Skispringen. Ursprünglich war die Durchführung von 27 Einzel- und zwei Teamwettbewerben geplant. Ein Einzelwettbewerb musste ersatzlos abgesagt werden, so dass 26 Einzelwettbewerbe in die Wertung eingingen. Den Sieg in der Gesamtwertung errang in dieser Saison der deutsche Titelverteidiger Martin Schmitt, auf dem zweiten und dritten Platz folgten der Österreicher Andreas Widhölzl und der Finne Janne Ahonen. Den Sieg in der vorerst zum letzten Mal ausgetragenen Skisprung-Disziplinwertung gewann Martin Schmitt vor Andreas Widhölzl und dem Titelverteidiger Janne Ahonen. Den Sieg in der Skiflug-Wertung konnte sich der Deutsche Sven Hannawald vor Janne Ahonen und dem Norweger Tommy Ingebrigtsen sichern. Der Vorjahressieger dieser Disziplin, Martin Schmitt, belegte den 14. Platz. Die Nationenwertung gewann Finnland vor den Teams aus Österreich und Deutschland, das titelverteidigende Team Japan belegte den vierten Platz.

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Skisprung-Weltcup 2000/2001

Der Skisprung-Weltcup 2000/2001 (offizieller Sponsorname: ruhrgas FIS Weltcup Skispringen 2000/01) war eine vom Weltskiverband FIS zwischen dem 24. November 2000 und dem 18. März 2001 an 17 verschiedenen Orten in Europa, Asien und Nordamerika ausgetragene Wettkampfserie im Skispringen. Ursprünglich war die Durchführung von 25 Einzel- und fünf Teamwettbewerben geplant. Vier Einzel- und ein Teamwettbewerb mussten ersatzlos abgesagt werden, so dass 21 Einzelwettbewerbe und Vier Teamwettbewerbe in die Wertung eingingen. Den Sieg in der Gesamtwertung errang in dieser Saison der Pole Adam Małysz, auf dem zweiten und dritten Platz folgten der deutsche Titelverteidiger Martin Schmitt und der Finne Risto Jussilainen. Den Sieg in der vorerst zum letzten Mal ausgetragenen Skiflug-Wertung konnte sich Martin Schmitt vor Adam Małysz und Risto Jussilainen sichern. Der Vorjahressieger Sven Hannawald aus Deutschland belegte einen neunten Platz. Die Nationenwertung gewann Titelverteidiger Finnland, vor den Teams aus Österreich und Deutschland.

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Vierschanzentournee 2008/09

Tourneesieger Wolfgang Loitzl

Die 57. Vierschanzentournee 2008/09 (offizielle Bezeichnung 57. Internationale Jack Wolfskin Vierschanzentournee) ist eine als Teil des Skisprung-Weltcups 2008/2009 von der FIS zwischen dem 28. Dezember 2008 und dem 6. Januar 2009 veranstaltete Reihe von Skisprungwettkämpfen. Sieger wurde der Österreicher Wolfgang Loitzl vor dem Schweizer Simon Ammann und dem Österreicher Gregor Schlierenzauer.

Das am 29. Dezember 2008 in Oberstdorf ausgetragene Auftaktspringen konnte der Schweizer Simon Ammann vor dem Österreicher Wolfgang Loitzl und dem Russen Dmitri Wassiljew gewinnen. Das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen gewann Loitzl vor Ammann und dem Finnen Harri Olli. Das dritte Tourneespringen am 4. Januar 2009 in Innsbruck gewann Loitzl vor dem Österreicher Gregor Schlierenzauer und dem Deutschen Martin Schmitt. Das abschließende Dreikönigsspringen in Bischofshofen gewann Loitzl vor Ammann und Wassiljew.

Wolfgang Loitzl erhielt beim Springen in Bischofshofen im ersten Durchgang für seinen 142,5-Meter-Sprung fünfmal die Höchstnote von 20,0 Punkten und stellte damit einen neuen Rekord auf. In der Geschichte des Skispringens war es zuvor erst vier Springern gelungen, diese Marke zu erreichen, doch noch nie bei der Vierschanzentournee. Beinahe hätte Loitzl dieses Kunststück mit einem ebenso perfekten 141,5-Meter-Sprung im zweiten Durchgang wiederholen können, doch verwehrte im der tschechische Sprungrichter Vaclav Kraml mit seiner Wertung (19,5 Punkte) die fünfte 20,0-Wertung.

Das Springen in Oberstdorf fand auf der Schattenbergschanze statt, die eine Hillsize von 137 Metern, einen Kalkulationspunkt von 120 Metern, eine Aufsprungneigung am K-Punkt von 35,50°, eine Turmhöhe von 43 Metern, eine Anlauflänge von 93 Metern und eine Gesamtlänge bis zum Beginn des Auslaufs von 238 Metern aufweist. Aktueller Schanzenrekordhalter war der Norweger Sigurd Pettersen, der am 29. Dezember 2003 eine Weite von 143,5 Metern erreichte.

Renndirektor war der FIS-Delegierte Walter Hofer, als technischer Delegierter fungierte der Norweger Torgeir Nordby und als Schanzenchef der Deutsche Ralf Schmid. Als Punkterichter waren Vaclav Kraml (Tschechien), Marek Tucznio (Polen), Johann Bachmayer (Österreich), Vladimir Bras (Slowenien) und Michael Herzig (Deutschland) im Einsatz.

Die Qualifikation fand am 28. Dezember 2008 zwischen 16:30 und 17:42 Uhr statt. Zu ihr traten 71 Starter aus 18 Nationen an. Vor den drei im Gesamtweltcup am besten platzierten Springern verkürzte die Jury den Anlauf um eine Luke. Diese sprangen unabhängig von den Platzierungen der restlichen Starter um die Plätze eins bis drei. Die zehn Führenden des Gesamtweltcups, die für das Springen bereits vorqualifiziert waren, sind in der Liste mit einem Stern * gekennzeichnet.

Der erste Wertungsdurchgang fand am 29. Dezember 2008 zwischen 16:30 und 17:24 Uhr statt. Zu diesem traten 50 Springer aus 13 Nationen an. Gestartet wurde aus Luke 16.

Aus dem Ergebnis der Qualifikation ergaben sich für das in diesem Durchgang angewendete K.-o.-System die folgenden Duelle. Die direkten Sieger der k.o.-Duelle sind mit dem Zusatz „(S)“ gekennzeichnet. Die über die Lucky-Loser-Regelung im zweiten Durchgang startberechtigten Springer sind mit dem Zusatz „(LL)“ gekennzeichnet. Nachdem die im Duell gegeneinander startenden Roman Koudelka und Adam Małysz weiten- und punktgleich blieben, wurde Koudelka aufgrund seines besseren Ergebnisses in der Qualifikation zum Duellsieger erklärt. Der Norweger Anders Bardal stürzte unmittelbar nach der Landung.

Der zweite Durchgang fand am 29. Dezember 2008 zwischen 17:40 und 18:50 Uhr statt. Zu diesem traten mit den 25 Siegern der k.o.-Duelle sowie den fünf Lucky Losern 30 Springer aus zehn Nationen an. Wie bereits im ersten Durchgang wurde aus Luke 16 gestartet.

Den Tagessieg holte sich der Schweizer Simon Ammann, der sich mit 1,2 Punkten vor dem Österreicher Wolfgang Loitzl und mit 2,0 Punkten vor dem Russen Dmitri Wassiljew durchsetzte. Die Tageshöchstweite von 136,5 Metern erzielte Simon Ammann im ersten Durchgang. Im zweiten Durchgang gelang Dmitri Wassiljew mit 136,0 Metern der weiteste Sprung. Den Titel des „Man of the day“ sicherte sich der Russe Dmitri Wassiljew.

Das Springen in Garmisch-Partenkirchen fand auf der Großen Olympiaschanze statt, die eine Hillsize von 140 Metern, einen Kalkulationspunkt von 125 Metern, eine Aufsprungneigung am K-Punkt von 34,70°, eine Turmhöhe von 60,4 Metern, eine Anlauflänge von 103,5 Metern und eine Gesamtlänge bis zum Beginn des Auslaufs von 235 Metern aufweist. Aktueller Schanzenrekordhalter war der Österreicher Gregor Schlierenzauer, der am 1. Januar 2008 eine Weite von 141,0 Metern erreichte.

Renndirektor war der FIS-Delegierte Walter Hofer, als technischer Delegierter fungierte der Österreicher Paul Ganzenhuber und als Schanzenchef der Deutsche Franz Rappenglück. Für die Bewertung waren die Punkterichter Christian Diechtler (Deutschland), Vladimir Bras (Slowenien), Vaclav Kraml (Tschechien), Marek Tucznio (Polen) und Stefan Wolf (Österreich) zuständig.

Die Qualifikation fand am 31. Dezember 2008 zwischen 13:46 und 14:57 Uhr statt. Zu ihr traten 67 Starter aus 16 Nationen an. Der in der Tourneewertung führende Schweizer Simon Ammann ließ den Qualifikationsdurchgang aus, der Deutsche Erik Simon wurde wegen zu langer Ski disqualifiziert. Gestartet wurde aus Luke 21. Die zehn Führenden des Gesamtweltcups, die für das Springen bereits vorqualifiziert waren, sind in der Liste durch einen Stern * gekennzeichnet.

Der erste Wertungsdurchgang fand am 1. Januar 2009 zwischen 13:48 und 14:42 Uhr statt. Zu ihm traten 50 Springer aus 15 Nationen an. Gestartet wurde aus Luke 20.

Aus dem Ergebnis der Qualifikation ergaben sich für das in diesem Durchgang angewendete k.o.-System die folgenden Duelle. Die direkten Sieger der k.o.-Duelle sind mit dem Zusatz „(S)“ gekennzeichnet. Die über die Lucky-Loser-Regelung im zweiten Durchgang startberechtigten Springer sind mit dem Zusatz „(LL)“ gekennzeichnet. Da sich Denis Kornilow und Roman Koudelka punktgleich auf dem fünften Platz der Lucky Loser platzierten, rückten anstatt der sonst üblichen fünf sechs Lucky Loser in den zweiten Durchgang vor.

Der zweite Durchgang fand am 1. Januar 2009 zwischen 15:04 und 15:41 Uhr statt. Zu ihm traten mit den 25 Siegern der K.-o.-Duelle sowie den sechs Lucky Losern 31 Springer aus zehn Nationen an. Wie bereits im ersten Durchgang wurde aus Luke 20 gestartet.

Den Tagessieg sicherte sich der Österreicher Wolfgang Loitzl, der damit das erste Weltcupspringen seiner Karriere gewinnen konnte. Die Tageshöchstweite von 140,0 Metern erzielte der Schweizer Simon Ammann im ersten Durchgang. Im zweiten Durchgang gelang Wolfgang Loitzl mit 136,5 Metern der weiteste Sprung. Den Titel des „Man of the day“ sicherte sich Norweger Anders Jacobsen.

Das Springen in Innsbruck fand auf der Bergiselschanze statt, die eine Hillsize von 130 Metern, einen Kalkulationspunkt von 120 Metern und eine Aufsprungneigung am K-Punkt von 34,34°, eine Turmhöhe von 50,0 Metern, eine Anlauflänge von 91,3 Metern und eine Gesamtlänge bis zum Beginn des Auslaufs von 316 Metern aufweist. Aktueller Schanzenrekordhalter war der Deutsche Sven Hannawald, der am 4. Januar 2004 eine Weite von 134,5 Metern erreichte; den bestehenden Mattenrekord hielt der Pole Adam Małysz mit 136,0 Metern (aufgestellt am 11. September 2004).

Renndirektor war der FIS-Delegierte Walter Hofer. Technischer Delegierter war der Japaner Manabu Ono und Schanzenchef der Österreicher Paul Ganzenhuber. Als Punkterichter fungierten Vladimir Bras (Slowenien), Fritz Pollhammer (Österreich) Vaclav Kraml (Tschechien), Marek Tucznio (Polen) und Peter Schlank (Slowakei).

Die Qualifikation fand am 3. Januar 2009 zwischen 13:48 und 14:53 Uhr statt. Zu ihr traten 65 Starter aus 15 Nationen an. Der Österreicher Gregor Schlierenzauer ließ den Qualifikationsdurchgang aus. Gestartet wurde aus Luke 13. Die zehn Führenden des Gesamtweltcups, die für das Springen bereits vorqualifiziert waren, sind in der Liste durch einen Stern * gekennzeichnet.

Der erste Wertungsdurchgang fand am 4. Januar 2009 zwischen 13:49 und 14:43 Uhr statt. Zu diesem traten 50 Springer aus 13 Nationen an. Gestartet wurde aus Luke 12.

Aus dem Ergebnis der Qualifikation ergaben sich für das in diesem Durchgang angewendete K.-o.-System die folgenden Duelle. Die direkten Sieger der k.o.-Duelle sind mit dem Zusatz „(S)“ gekennzeichnet. Die über die Lucky-Loser-Regelung im zweiten Durchgang startberechtigten Springer sind mit dem Zusatz „(LL)“ gekennzeichnet.

Der zweite Durchgang fand am 4. Januar 2009 zwischen 15:03 und 15:39 Uhr statt. Zu ihm traten mit den 25 Siegern der K.-o.-Duelle sowie den fünf Lucky Losern 30 Springer aus neun Nationen an. Gestartet wurde aus Luke 14. Das Endergebnis errechnet sich aus der Addition der Punkte des ersten und zweiten Wertungsdurchganges.

Den Tagessieg sicherte sich der Österreicher Wolfgang Loitzl. Die Tageshöchstweite von 128,5 Metern erzielten zwei Springer, der Deutsche Martin Schmitt im ersten Durchgang und Wolfgang Loitzl im zweiten Durchgang. Den Titel des „Man of the day“ sicherte sich der Finne Matti Hautamäki.

Das Springen in Bischofshofen fand auf der Paul-Ausserleitner-Schanze statt, die eine Hillsize von 140 Metern, einen Kalkulationspunkt von 125 Metern, eine Aufsprungneigung am K-Punkt von 35,0°, eine Turmhöhe von 52,0 Metern, eine Anlauflänge von 118,5 Metern und eine Gesamtlänge bis zum Beginn des Auslaufs von 362 Metern, aufweist. Offizieller Schanzenrekordhalter war der Japaner Daiki Itō, der am 6. Januar 2005 eine Weite von 143,0 Metern erreichte; den inoffiziellen Rekord hielt der Österreicher Gregor Schlierenzauer mit 145,0 Metern (aufgestellt in der Qualifikation am 5. Januar 2005).

Renndirektor war der FIS-Delegierte Walter Hofer, dem der Technische Delegierte Manabu Ono (Japan) und der Schanzenchef Gerhard Krab zur Seite standen. Als Punkterichter fungierten Marek Tucznio (Polen), Vaclav Kraml (Tschechien), Christian Kathol (Österreich), Vladimir Bras (Slowenien) und Peter Schlank (Slowakei).

Die Qualifikation fand am 5. Januar 2009 zwischen 16:31 und 17:37 Uhr statt. Zu ihr traten 65 Starter aus 15 Nationen an. Der Österreicher Gregor Schlierenzauer und der Schweizer Simon Ammann ließen die Qualifikation aus. Gestartet wurde aus Luke 25. Die zehn führenden des Gesamtweltcups, die für das Springen bereits vorqualifiziert waren, sind in der Liste durch einen Stern * gekennzeichnet.

Der erste Wertungsdurchgang fand am 6. Januar 2009 zwischen 16:31 und 17:22 Uhr statt. Zu ihm traten 50 Springer aus 15 Nationen an. Gestartet wurde aus Luke 26. Der in der Tourneewertung führende Österreicher Wolfgang Loitzl bekam für seinen Sprung von 142,5 Metern von allen fünf Sprungrichtern die Höchstnote 20,0 Punkten, womit er der Erste war, der diese Höchtwertung bei der Vierschanzentournee erhielt.

Aus dem Ergebnis der Qualifikation ergaben sich für das in diesem Durchgang angewendete K.-o.-System die folgenden Duelle. Die direkten Sieger der k.o.-Duelle sind mit dem Zusatz „(S)“ gekennzeichnet. Die über die Lucky-Loser-Regelung im zweiten Durchgang startberechtigten Springer sind mit dem Zusatz „(LL)“ gekennzeichnet.

Der zweite Durchgang fand am 6. Januar 2009 zwischen 17:42 und 18:14 Uhr statt. Zu ihm traten mit den 25 Siegern der k.o.-Duelle sowie den fünf Lucky Losern 30 Springer aus elf Nationen an. Gestartet wurde aus Luke 25. Das Endergebnis errechnet sich aus der Addition der Punkte des ersten und zweiten Wertungsdurchganges.

Den überlegenen Tagessieg, den dritten in Folge, sicherte sich der Österreicher Wolfgang Loitzl, der in beiden Durchgängen die Tageshöchstweite – 142,5 Meter im ersten und 141,5 Meter im zweiten Durchgang – erzielte. Loitzl erhielt für diese beiden Sprünge neunmal die Höchstnote von 20,0 Punkten. Die zehnte 20,0-Wertung, die neuen Rekord bedeutet hätte, verwehrte ihm der tschechische Sprungrichter Vaclav Kraml. Den Titel des „Man of the day“ sicherte sich der deutsche Michael Neumayer.

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Source : Wikipedia