Mario

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Geschrieben von c3po 25/03/2009 @ 06:07

Tags : mario, videospiele, gaming, high-tech

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Mario

Mario ist ein männlicher Vorname und die italienische Variante des lateinischen Namens Marius.

Entweder von dem römischen Kriegsgott Mars oder auch aus dem Lateinischen mas, maris was "männlich" bedeutet; irrtümlicherweise auch als männliche Form des aus dem Hebräischen stammenden Namens Maria gedeutet.

Namenstag ist der 19. Januar. Als Namensheiliger wird Marius angesehen, der Bischof von Avenches und Lausanne. Dieser wurde um 530/531 in der Diözese Autun (Burgund, Ostfrankreich) geboren. Er wurde 574 der dritte Bischof von Avenches, das nordwestlich von Freiburg im Üechtland (Schweiz) liegt, und verlegte 590 den Bischofssitz nach Lausanne. Durchdrungen von der römischen Kultur, sah er im Kaisertum die universale Monarchie für alle Zeiten. Er betätigte sich auch als Goldschmied und verfertigte Kirchengeräte. Am 31. Dezember 594 starb er in Lausanne und wurde dort beigesetzt. Die ursprünglich dem hl. Thyrsius geweihte Kirche wurde später nach ihm benannt, sein Kult 1605 durch die Katholische Kirche bestätigt.

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Super Mario

Super Mario bei Nintendos schwedischem Sitz in Kungsbacka (mit ursprünglicher Farbgebung für Hose und Hemd)

Super Mario, jap.: スーパーマリオ (amerikanisch: , deutsch ) ist eine Videospiel-Figur der Firma Nintendo und deren Maskottchen. Super Mario ist Nintendos wohl populärste Videospiel-Figur sowie Protagonist und titelgebender Held der erfolgreichsten Videospielreihe des Unternehmens. Die Spielfigur taucht daher – von wenigen Ausnahmen abgesehen – nur in Spielen für Nintendo-Spielkonsolen auf. Mit über 295 Millionen verkauften Spielen ist Mario nicht nur die erfolgreichste Nintendo-Reihe, sondern die bisher erfolgreichste Videospielreihe überhaupt. Ferner gilt Mario als bekannteste Videospielfigur der Welt. 2005 wurde er mit einem Stern auf dem Walk of Game geehrt.

Bei Mario handelt es sich um einen schnauzbärtigen, etwas klein gewachsenen und dicklichen italienischen Klempner mit blauer Latzhose, rotem Hemd und roter Schirmmütze mit einem M-Symbol, dessen typische Aussprüche „Mamma mia“ und „It's-a-me, Mario“ sind.

Erstmals als Spielfigur Jumpman im erfolgreichen Arcade-Spiel Donkey Kong aufgetaucht, erlangte die Figur Mario weltweite Bekanntheit durch die Jump-’n’-Run-Spiele der Reihe Super Mario für Nintendo-Heimkonsolen.

Durch Erweiterung der Bewegungsfreiheit der Spielfigur wurde die Reihe stetig weiterentwickelt und übte entscheidenden Einfluss auf das Jump-’n’-Run-Genre aus. Durch gute, leicht zugängliche Spielbarkeit und durchdachtes Leveldesign wurde eine große Popularität der Mario-Spiele und damit der Figur Mario erreicht, die durch Merchandising und Medienpräsenz erweitert und kommerziell genutzt wurde. So gelang es, durch die hohe Nachfrage nach Mario-Software auch die entsprechenden Nintendo-Spielkonsolen am Markt zu etablieren. Heute ist Mario ein fester Bestandteil im Katalog der globalen Alltags-Ikonen.

1979 versuchte der japanische Spielehersteller Nintendo durch Herstellung und Vertrieb münzbetriebener Arcade-Automaten in den USA Fuß zu fassen. Das in Japan erfolgreiche Arcade-Spiel Radar Scope verhalf dem neu gegründeten Tochterunternehmen Nintendo of America jedoch nicht zum erhofften Durchbruch, und es wurden nur 1000 der 3000 hergestellten Geräte verkauft. Nintendo-Präsident Hiroshi Yamauchi wandte sich daraufhin an den jungen Nintendo-Spieleentwickler Shigeru Miyamoto und betraute ihn mit der Entwicklung eines neuen Spiels, das in die übrig gebliebenen Radarscope-Automaten eingebaut werden sollte. Mit einem Popeye-Spiel, so hoffte man, sollte sich der gewünschte Erfolg in Amerika einstellen. Jedoch verlor Nintendo die Rechte an der Figur Popeye vor der geplanten Veröffentlichung des fertigen Spiels.

Daraufhin erhielt Miyamoto den Auftrag, ein Spiel auf der Grundlage seiner eigenen Ideen zu entwerfen. Miyamoto entwickelte das Spiel Donkey Kong, das von einem Zimmermann (Klempner wurde Mario erst ab Mario Bros.) handelt, dessen Freundin von einem Gorilla entführt wurde. Es ist Aufgabe des Spielers, den Zimmermann zu steuern, ihn Fässern und anderen Objekten ausweichen und Leitern erklimmen zu lassen, um den Gorilla schließlich einzuholen und die Freundin zu retten. Mit dem noch namenlosen Zimmermann wollte Miyamoto eine einfache Figur entwerfen, mit dem sich die Spieler identifizieren konnten. Das Ergebnis war ein dicklicher Schnurrbartträger mit Knollennase in blauem Overall und roten Latzhosen mit roter Kappe.

Das Design war stark beeinflusst von den technischen Begrenzungen der Hardware, die nur 16 x 16 Pixel für die Spielfigur erlaubte. Der Schnurrbart war besser darstellbar als ein Mund und bildete die Begrenzung der dicken Nase. Die bunte Kleidung bildete einen guten Kontrast mit dem schwarzen Hintergrund, und der Overall diente der Unterscheidung von Körper und Armen, damit man deren Bewegung erkannte. Durch die Kappe war es nicht nötig, die Bewegung von Marios Haar darzustellen, wenn er sprang. 1981 fertiggestellt, wurde Donkey Kong mit über 65.000 verkauften Automaten zum erfolgreichsten Arcade-Spiel nach Pac-Man und brachte Nintendo of America den ersehnten Durchbruch. Die Spielfigur, von Miyamoto Jumpman genannt, wurde von NoA-Präsident Minoru Arakawa aufgrund der Ähnlichkeit mit dem italienischen Vermieter des NoA-Bürogebäudes Mario Segali in Mario umbenannt und als Italiener charakterisiert. Die Farbkombination von Overall und Hose wurde in späteren Spielen von blau-rot in rot-braun und schließlich in rot-blau umgeändert. Trotz immer leistungsfähigerer Videospiel-Hardware und den damit verbundenen verbesserten Möglichkeiten realistischer grafischer Darstellung hat Mario sein comichaftes Aussehen bis heute behalten. In den letzten Jahren kehrte man, nach einer geringfügig realistischeren Darstellung in Super Mario Sunshine, in dessen Nachfolger Super Mario Galaxy sogar zu etwas comichafteren Proportionen zurück.

Nach einem weiteren Auftritt in Donkey Kong Jr. tauchte Mario 1983 in Mario Bros. erstmals als titelgebender Protagonist auf. Nachdem ein Kollege geäußert hatte, dass Mario mehr nach einem Klempner als nach einem Zimmermann aussehe, änderte Miyamoto Marios Beruf entsprechend um. Im neuen Spiel, das ursprünglich Pipe Jump heißen sollte, ist es Aufgabe Marios und seines Bruders Luigi, der dünn und bis auf die Farbe (grün) genauso angezogen war, unterirdische Rohrleitungen von Schildkröten, den späteren Koopas, Krabben und anderem Getier in elf unterschiedlichen Leveln, die sich wiederholen zu befreien. Diese tauchen aus Röhren am Bildschirmrand auf und bewegen sich über Plattformen. Wahlweise zu zweit oder einzeln steuern die Spieler Mario und Luigi, die von unten gegen die Plattformen springen müssen, auf denen sich Gegner befinden, um diese auf den Rücken zu drehen und anschließend mit einem Tritt von der Bildfläche zu befördern. Wie Donkey Kong wurde Mario Bros. auf diversen Heimkonsolen veröffentlicht und obwohl sich der Erfolg in Grenzen hielt, sollte es für die beiden Klempnerbrüder nicht der letzte Auftritt sein.

Ihre heutige Bekanntheit erreichte die Figur Mario durch die Jump-’n’-Run-Reihe Super Mario.

1983 erschien die Heimkonsole Family Computer (Famicom) in Japan. Da nur gute Softwaretitel einen dauerhaften Erfolg des Systems gewährleisten konnten, übertrug Hiroshi Yamauchi, der Präsident von Nintendo, Shigeru Miyamoto die Leitung eines Teams, das ein neues Spiel für die Konsole entwickeln sollte. Super Mario Bros. wurde in Japan am 13. September 1985 veröffentlicht und zu einem Meilenstein der Videospielgeschichte.

Mario und Luigi verschlägt es in dem Spiel in das Pilz-Königreich, wo sie die Prinzessin Peach Toadstool aus den Fängen der Riesenschildkröte Bowser befreien müssen. Der Spieler steuert Mario durch seitlich scrollende Levels von der Größe mehrerer Bildschirme, und es ist seine Aufgabe, den Helden über Abgründe springen und Gegner besiegen zu lassen, um das Ende des Spielabschnitts zu erreichen. Indem er von unten gegen bestimmte Blöcke springt, werden Powerups freigesetzt, die ihm zusätzliche Kräfte verleihen. Der Super-Pilz lässt den kleinen Mario zum großen Super Mario werden, der bestimmte Blöcke zertrümmern kann und beim Kontakt mit einem Gegner nicht das Zeitliche segnet, sondern wieder zum kleinen Mario schrumpft. Er besiegt Gegner normalerweise, indem er ihnen auf den Kopf springt, allerdings kann Mario durch Einsammeln der Feuerblume zu diesem Zweck auch Feuerbälle werfen, während ihn ein Power-Stern für kurze Zeit unverwundbar macht. Das Spiel ist entweder alleine oder abwechselnd zu zweit spielbar, wobei der zweite Spieler die Steuerung Luigis übernimmt.

Super Mario Bros. ist wesentlich umfangreicher als die früheren Spiele Miyamotos und war bei der Veröffentlichung das längste und komplexeste Videospiel überhaupt. Das Spielmodul enthält einen zusätzlichen Chip MMC-1, der den Prozessor der Konsole unterstützt. Ähnlich wie in Donkey Kong folgt die Hintergrundgeschichte dem Muster Held rettet entführtes Mädchen, nur ist der Schauplatz des Geschehens für damalige Verhältnisse riesig. Miyamoto schuf eine umfangreiche Spielwelt mit verzweigten Wegen und unterirdischen Höhlen, wie er sie als Kind erforscht hatte. Bei den meisten bisherigen Spielen war das Spielgeschehen der einzelnen Levels auf Spielfelder von der Größe des Bildschirms beschränkt. Nach einmaligem Durchspielen, wofür ein geübter Spieler wenige Minuten braucht, wiederholen sich diese Spielfelder mit Variationen der Spielgeschwindigkeit oder Anzahl der Gegner und Hindernisse. Durch den Umfang der Spielwelt von Super Mario Bros. war das primäre Spielziel hier erstmalig das bloße Durchspielen, das Beenden der Geschichte. Obwohl es auch einen Punktezähler gibt, war ein Highscore für die meisten Spieler uninteressant.

Die Spielmechanik aus Mario Bros. ist durch neue Elemente erweitert. Miyamoto ließ sich dabei von Büchern und Geschichten, die ihm gefielen, inspirieren. Die Idee zu Pilzen, die die Spielfigur größer und stärker machen, entstammt Alice im Wunderland. Warps, versteckte Ausgänge durch die der Spieler gleich mehrere Level weiterkommt, sind Raumschiff Enterprise entliehen. Grafisch reizt Super Mario Bros. die Möglichkeiten der damaligen Technik voll aus. Das Prinzip des Seitwärts-Scrollens für die Bewegung durch die Spielwelt war zwar nicht neu, aber kein vorheriges Spiel nutzte die Technik so effektiv und hatte so gleichmäßige Übergänge.

Ungekannte Spieltiefe, bunte Comic-Grafik, ein Ohrwurm-artiger Soundtrack und gute Spielbarkeit ließen Super Mario Bros. zum Hit werden. In Japan entwickelte sich ein regelrechter Mario-Boom: Ein Buch, das genaue Karten der Spielwelt mit allen versteckten Extras enthielt, wurde schnell zum Bestseller. Mario-Mangas und ein Anime-Kinofilm wurden veröffentlicht. In Nordamerika verhalf das Spiel dem Nintendo Entertainment System, der amerikanischen Version des Famicom, 1986 zum Durchbruch und löste eine Nintendo-Mania aus. Die Flaute nach dem 1983er-Crash des Videospielemarktes war beendet. Fortan im Set (Bundle) mit der Konsole verkauft, ging Super Mario Bros. 40 Millionen Mal über die Ladentische und ist bis heute als meistverkauftes Videospiel aller Zeiten im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet.

In Japan erschien 1986 das Sequel Super Mario Bros. 2 exklusiv für das Famicom Disk System. Das Spiel entspricht in seinen Grundzügen dem Vorgänger, neben leicht verbesserter Grafik tauchen nun auch Giftpilze auf, die die Spielfigur schrumpfen lassen, und beim Springen muss der Wind einkalkuliert werden. Das Spiel war in Japan erfolgreich, wurde jedoch für den Markt außerhalb als zu schwer eingestuft und nicht außerhalb Japans veröffentlicht.

Als Remake namens Super Mario Bros.: The Lost Levels erschien es 1993 im Rahmen der Spielesammlung Super Mario All-Stars auch außerhalb Japans.

Außerdem erschien September 2007 diese japanische Rarität in Europa nochmals, jedoch zeitlich begrenzt, als VirtualConsole-Spiel für die Wii. Seit Mitte 2008 befindet es sich allerdings als Dauerangebot für die Wii-Konsole.

Das Spiel ist ein Remake von Yume Kōjō: Doki Doki Panic (夢工場 ドキドキパニック, Yume Kōjō: Doki Doki Panikku) in dem die Spielfiguren durch Mario-Charaktere ersetzt wurden. Aus diesem Grund unterscheidet sich das Spiel in bestimmten Punkten deutlich vom Vorgänger. Beispielsweise besiegt man Gegner nicht mehr durch einen Sprung auf den Kopf, sondern springt ihnen auf den Kopf, nimmt sie hoch und wirft sie gegen andere Gegner. Auch wurde Marios Bewegungsfreiheit erhöht: Im Gegensatz zum 1. Teil und dem japanischen 2. Teil (siehe Super Mario Bros.: The Lost Levels) ist nicht nur ein Scrollen von links nach rechts, sondern auch umgekehrt und sogar vertikal möglich, letzteres allerdings nur bildschirmweise. Es erschien 1988 in den USA als Super Mario Bros. 2: Mario Madness auf dem Markt. 1992 wurde es als Super Mario Bros. USA auch in Japan veröffentlicht.

Der dritte Teil der Reihe folgte 1990 und wurde von vielen Fans bereits sehnsüchtig erwartet, so dass viele sich den Film Joy Stick Heroes (US-Originaltitel: The Wizard) im Kino ansahen, in dem noch vor Erscheinen des Spiels erste Ausschnitte daraus zu sehen waren. Super Mario Bros. 3 war der bis dahin umfangreichste Teil der Reihe. Spielprinzip und Story orientieren sich am ersten Teil, jedoch gibt es einige Neuerungen. Anstelle der bisherigen statischen Levelabfolge wird die Spielwelt nun auf einer Übersichtskarte präsentiert, auf der Mario sich bewegen und von dort aus die verschiedenen Level betreten kann. Ebenfalls neu waren diverse Anzüge, die Mario spezielle Fähigkeiten verleihen, etwa der Frosch-Anzug zur Verbesserung von Schwimm- und Sprungfähigkeiten, oder der Waschbär-Anzug, mit dem Mario fliegen kann. Die Bewegungsfreiheit der Spielfigur wurde dadurch nochmals erhöht. Auch das verbesserte Scrolling trug dazu bei: Das Scrollen in alle Richtungen der 2D-Welt wurde aus dem Vorgänger übernommen, wobei das vertikale und diagonale Scrollen nun ebenfalls flüssig erfolgt. Zusätzlich gibt es Auto-Scroll-Levels, in denen sich das Bild unabhängig von der Steuerung des Spielers fortbewegt und dieser versuchen muss, die Spielfigur im Bild zu halten. Mit über 17 Millionen verkauften Exemplaren wurde Super Mario Bros. 3 zum meistverkauften Videospiel aller Zeiten, das nicht zusammen mit einer Konsole verkauft wurde. Allein in den USA betrugen die Einnahmen über 500 Mio $.

Anlässlich der für 1990 geplanten Veröffentlichung der neuen Heimkonsole Super Famicom beauftragte Nintendo Shigeru Miyamoto mit der Entwicklung eines Spiels, das die technischen Möglichkeiten des Systems demonstrieren sollte. Wie beim Vorgänger ist es auch im neuen Spiel, Super Mario World, Marios oder Luigis Aufgabe, die Prinzessin aus den Klauen von Bowser zu befreien, indem einer der Brüder (im Einzelspielermodus nur Mario, im Zweispielermodus abwechselnd Mario und Luigi) Levels durchqueren, die von einer Karte aus zugänglich sind. Eine der größten Neuerungen stellt der Dinosaurier Yoshi dar, der Mario (und Luigi) als Reittier dient und mit Hilfe seiner langen Zunge Gegner verspeisen kann. Dieser taucht in verschiedenen Farben und mit je nach Farbe variierenden weiteren Fähigkeiten im Spiel auf.

Viele Levels besitzen mehrere Ausgänge, die die Entscheidungsfreiheit des Spielers erhöhen und den Zugang zu geheimen Levels öffnen, was dem Spiel einen Wiederspielwert gibt. Super Mario World wurde ein großer Erfolg und zusammen mit dem Super Famicom (außerhalb Japans: Super Nintendo Entertainment System) im Bundle verkauft.

Der Nachfolger Super Mario World 2: Yoshi’s Island erschien 1995. Miyamotos ursprüngliche Version des Spiels wurde von Nintendos Marketing-Abteilung zurückgewiesen, da man seine comichafte Grafik für überholt hielt, nachdem sich der zuvor erschienene SNES-Titel Donkey Kong Country mit Rendergrafik als großer Erfolg erwiesen hatte. Daraufhin verstärkte Miyamoto seinen Look des Spiels noch, so dass die Grafiken schließlich wie mit Pastellkreide gezeichnet wirkten. Diese Version wurde schließlich akzeptiert und veröffentlicht.

In Super Mario World 2: Yoshi’s Island steuert der Spieler den Dinosaurier Yoshi, der Baby Mario auf seinem Rücken sicher zu dessen Bruder Baby Luigi geleiten muss, der von Baby Bowser gefangen gehalten wird. Während es sich weiterhin um ein 2D-Jump-’n’-Run handelt, bringt der neue Hauptcharakter neue spielerische Möglichkeiten mit sich. Yoshi kann unter anderem Eier werfen, eine Stampfattacke ausführen, kurz fliegen (Flatterflug) oder sich in für begrenzte Zeit in verschiedenartige Fortbewegungsmittel (Auto, Lokomotive, Helikopter, Maulwurf) verwandeln, um neue Bereiche zu erschließen. Wie seine Vorgänger wurde auch Super Mario World 2 zum Erfolg und gilt anerkanntermaßen als eines der besten Jump-’n’-Run-Spiele aller Zeiten. So vergab die Total! die Ausnahmewertung Note 1+.

Auch die Veröffentlichung der nächsten Nintendo-Heimkonsole, des Nintendo 64, wurde von einem Mario-Titel begleitet. Mit Super Mario 64 stieß der Klempner 1996 in die dritte Dimension vor und begründete das Genre der 3D-Plattformspiele. Der Spielverlauf ist nicht linear und die neuartige Steuerung per Analog-Stick ermöglicht ein umfangreiches Repertoire präziser Bewegungen in alle Richtungen der 3D-Welt und damit eine ungekannte Bewegungsfreiheit. Mario kann nicht nur wie bisher laufen, springen, schwimmen und bestimmte Gegenstände tragen, sondern auch schlagen, mehrere verschiedene Sprungtechniken ausführen, mit einer Flügelkappe fliegen und noch vieles mehr. In diesem Spiel gab es auch erstmals Sprachausgabe und damit das Debüt von Marios Synchronsprecher Charles Martinet.

Erneut muss Mario Prinzessin Peach aus den Fängen von Bowser befreien und dabei möglichst viele der 120 Power-Sterne finden, die im Schloss der Prinzessin verteilt sind. Vom Schloss aus gelangt Mario in die verschiedenen Level, in denen er jeweils mehrere unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen hat, um an die Sterne zu gelangen. Nach der erfolgreichen Rettung der Prinzessin und dem Sieg gegen Bowser winkt für Mario ein Kuchen. Super Mario 64 wurde anfangs zwar nicht zusammen mit dem Nintendo 64 verkauft, wurde aber trotzdem ein großer Erfolg und trug zur Popularisierung des Systems bei. Bis heute gilt Marios 3D-Debüt als einer der einflussreichsten Spieletitel aller Zeiten.

Aufgrund des Erfolges wurde Super Mario 64 auch für den Nintendo DS als Spiel umgesetzt, wobei exakt dieselben Welten vorkommen. Allerdings kann man in dem Spiel nicht nur Mario, sondern auch seinen Bruder Luigi, seinen habgierigen Vetter Wario und den kleinen Dinosaurier Yoshi steuern, der anfangs auch erst alle drei retten muss, bevor sie zur Verfügung stehen. Jeder der Helden hat seine Vorzüge: so ist Luigi beispielsweise der beste Springer, Wario ist dann am geeignetsten, wenn es um Muskelkraft geht, Yoshi kann dafür Gegner mit seiner langen Zunge verschlucken, und Mario hat wiederum keine besonderen Stärken oder Schwächen. Alle vier beherrschen die Stampfattacke und können auf Gegner springen. Außerdem müssen die Helden nun 150 Sterne antstatt 120 suchen.

Mit dem Nintendo GameCube wurde 2002 erstmals eine Nintendo-Heimkonsole nicht gleichzeitig mit einem Super-Mario-Spiel veröffentlicht. Stattdessen erschien mit Luigi’s Mansion ein Spiel mit Marios Bruder Luigi in der Hauptrolle, der Mario aus einem Geisterhaus befreien muss. Der lange erwartete Nachfolger zu Super Mario 64 folgte erst einige Monate später (4. Oktober 2002 in Europa). In Super Mario Sunshine reist Mario mit Prinzessin Peach zur Ferieninsel Isla Delfino, muss jedoch feststellen, dass ein Mario-Doppelgänger die gesamte Insel verschmutzt hat. Mit der Hi-Tech-Wasserspritze Dreckweg 08/17 muss Mario nun die Insel säubern und dem Schmierfinken das Handwerk legen.

Das grundlegende Spielprinzip entspricht dabei dem des Vorgängerspiels: Von der Oberwelt Piazza Delfino aus gelangt Mario in die verschiedenen Levels, in denen es verschiedene Aufgaben zu bewältigen gilt, um Insignien der Sonne zu erhalten, von denen 120 Exemplare im Spiel zu finden sind. Im Gegensatz zu Super Mario 64 trägt er in diesem Spiel jedoch fast immer den besagten Dreckweg 08/17 auf dem Rücken, der die größte Innovation des Spiels darstellt: Durch die Verwendung verschiedener Düsen kann Mario nicht nur Wasser nach vorne verspritzen, sondern auch nach hinten und unten und sich die Wasserspritze so als Raketenrucksack oder Turboantrieb zunutze machen. Dadurch wird eine noch größere Bewegungsfreiheit als im Vorgänger ermöglicht. Jedoch sind auch einige Spielabschnitte enthalten, in denen Mario ohne Dreckweg einen anspruchsvollen Hindernisparcours überwinden muss, der stärker an die Vorgängerspiele angelehnt ist. Darüber hinaus steht Reittier Yoshi erstmals in 3D zur Verfügung. Zwar verkaufte sich das Spiel nicht ganz so gut wie seine Vorgänger, wurde aber ebenfalls ein Erfolg und steigerte die Verkäufe der GameCube-Konsole. Es wurde für seine, für damalige Verhältnisse, grandiosen Wassereffekte gelobt, steckte jedoch Kritik für die vergleichsweise einfachen und sich oft stark ähnelden Missionen ein.

Das Jump ’n’ Run Super Paper Mario für die Konsole Wii wurde im April/Mai 2007 auf dem japanischen und amerikanischen Markt veröffentlicht. Der europäische Release-Termin war der 14. September 2007. Ursprünglich sollte der Titel für den GameCube erscheinen. Super Paper Mario greift die Bastelbogen-Optik der Paper-Mario-Rollenspiele auf und entwickelt diese zu einem grundlegenden Spielelement fort: Zu Beginn hat die Spielwelt keine räumliche Tiefe; die Szenen sind zweidimensional, wie etwa bei Super Mario Bros. Der Spieler kann aber mit einer speziellen Fähigkeit, die früh im Spiel erworben wird, kurzzeitig in eine um 90° gedrehte 3D-Sicht wechseln. So werden beispielsweise verborgene Wege und Items sichtbar.

Die Geschichte dreht sich um den bösen Graf Knickwitz, der versucht, eine neue, leere Welt zu erschaffen. Zu diesem Zweck benötigt er das dunkle Herz. Indem er Prinzessin Peach Toadstool mit dem Koopakönig Bowser verheiratet – wobei Peach unter Hypnose zu einem „Ja!“ gezwungen wird – gelingt es ihm, das dunkle Herz zu erschaffen. Danach sind Bowser und Prinzessin Peach für ihn nutzlos. Marios Aufgabe besteht darin, die acht reinen Herzen zu finden, die nötig sind, um Graf Knickwitz von seinem Vorhaben abzuhalten.

Spielerisch werden viele Elemente von Super Mario Bros. 2: Mario Madness wieder aufgegriffen. Die Spielfiguren haben Hitpoints (Lebensenergie), man kann Prinzessin Peach steuern, und sie kann auch in ähnlicher Weise in der Luft schweben. Neben Mario und Peach kann man noch Marios Rivalen Bowser sowie Marios Bruder Luigi steuern. Bowser hat die Fähigkeit, Feuer auf seine Gegner zu spucken, und Luigi kann höher springen als sein Bruder.

Super Mario Galaxy, ein 3D-Jump-’n’-Run für die Konsole Wii, ist in Europa am 16. November 2007 erschienen, vier Tage nach der Veröffentlichung in den USA am 12. November 2007. Diese englischsprachige Version wurde bereits am 28. Oktober 2007, 15 Tage vor dem eigentlichen Erscheinungstermin, illegal im Internet verbreitet.

Erneut liegt es an Mario, die von Bowser entführte Prinzessin Peach zu befreien, diesmal ist jedoch der Weltraum Schauplatz des Geschehens.

Bewegungen werden vom Spieler erstmals mit der bewegungssensitiven Wii-Fernbedienung gesteuert. Ferner stehen Mario nun ähnlich wie in Super Mario 64 wieder diverse Kostüme zur Verfügung. Im Laufe des Spiels können ein Bienen-, Geist-, Feuerblumen-, Eis- und Sprungfederkostüm gefunden werden. Zusätzlich gibt es noch den Regenbogen-Stern, welcher Mario für eine gewisse Zeit unverwundbar macht.

Der Soundtrack des Spiels ist orchestriert, was ein Novum für Nintendospiele darstellt. Nintendo hatte es stets abgelehnt, die Midi-Musik in ihren Spielen gegen einen vom Orchester eingespielten Soundtrack auszutauschen. Der Soundtrack verbindet beide Arten.

Super Mario Galaxy wurde von den Kritikern als eines der bislang besten Spiele der Mario-Reihe gelobt. Das Spiel erhielt weltweit Spitzenwertungen und rangierte auf Gamerankings.com hinter The Legend of Zelda: Ocarina of Time auf Platz 2 der bestbewerteten Spiele aller Zeiten, bis es von Grand Theft Auto IV abgelöst wurde. Zudem gewann das Spiel mehrere Auszeichnungen zum Spiel des Jahres 2007 - u.a. von Gamespot.com sowie Gametrailers.com. Als besonders herausragend befand der Großteil der Presse das abwechslungsreiche Leveldesign mit im Weltall schwebenden Planeten und Galaxien sowie die intuitive Steuerung.

Super Mario Galaxy wurde von Nintendos Tokyo Studio entwickelt, das auch für Donkey Kong Jungle Beat verantwortlich war.

Die Super-Mario-Jump-’n’-Run-Reihe für Nintendos Heimkonsolen galt bis zum Erscheinen des Nintendo-DS-Titels New Super Mario Bros. als Mario-„Hauptreihe“, stellt jedoch nur einen Teil aller Mario-Spiele dar. Auch die Markteinführung tragbarer Nintendo-Systeme wurde stets mit der Veröffentlichung eines Mario-Jump-’n’-Runs begleitet, was dazu beitrug, dass sich die Geräte von Beginn an gut verkauften und Nintendos Anteil am Handheld-Markt von rund 99 Prozent sicherten.

Die Nintendo-Game-&-Watch-LCD-Spiel-Reihe hatte schon 1980 ihren Anfang genommen, jedoch stieg die Beliebtheit mit der Veröffentlichung mehrerer auf den Donkey-Kong-Arcade-Spielen und Mario Bros. basierender Game-&-Watch-Titel von 1982 bis 1984. Im Jahre 1983 veröffentlichten Mario’s Cement Factory bewegt sich Mario laufend und springend durch eine Zementfabrik, um sicherzustellen, dass der fließende Zement in die Transporter geleitet wird. 1986 und 1988 erschienen außerdem zwei LCD-Spiel-Versionen von Super Mario Bros.

Gleichzeitig mit dem tragbaren Videospielsystem Game Boy wurde 1989 das Spiel Super Mario Land veröffentlicht. Obwohl Shigeru Miyamoto nicht an der Entwicklung beteiligt war, wurde das Spiel ein großer Erfolg. 1992 folgte der Nachfolger Super Mario Land 2: Six Golden Coins und 1994 Super Mario Land 3: Wario Land. In Super Mario Land 2 wurde mit Wario ein weiterer Antagonist Marios eingeführt, der in Super Mario Land 3 sogar die Haupt- und Spielfigur darstellte. Es folgten vier weitere Wario-Land-2D-Jump-’n’-Runs und andere Wario-Spiele für verschiedene Nintendo-Spieleplattformen.

Der Game Boy Color erschien 1999 gleichzeitig mit dem Spiel Super Mario Bros. Deluxe, einer verbesserten Version von Super Mario Bros. mit simultanem Zweispielermodus und Game-Boy-Printer-Unterstützung.

Mit Super Mario Advance war auch zum Verkaufsstart des Game Boy Advance 2001 ein Mario-Titel erhältlich. Hierbei handelt es sich um eine verbesserte Neuauflage von Super Mario Bros. 2: Mario Madness, inklusive einer Vierspieler-Version von Mario Bros. Auch bei den Nachfolgern Super Mario World: Super Mario Advance 2 (2002), Super Mario Advance 3: Yoshi’s Island (2002) und Super Mario Bros. 3: Super Mario Advance 4 handelt es sich um technisch verbesserte und um den Mario-Bros.-Mehrspielermodus ergänzte Neuauflagen. Das 2004 erschienene Spiel Mario VS Donkey Kong hingegen stellt eine Neuentwicklung dar, die sich spielerisch an Donkey Kong orientiert. In diesem Spiel hat der Spieler verschiedene Spielabschnitte zu meistern, indem er Mario Rätsel- und Geschicklichkeitsaufgaben bewältigen lässt, um schließlich die von Donkey Kong gestohlenen Spielzeug-Marios zurückzuerlangen.

Das 2004 in den USA und Japan und 2005 in Europa und Australien erschienene System Nintendo DS kam gleichzeitig mit Super Mario 64 DS in die Läden. Das Spiel ist eine tragbare Version des Nintendo 64-Titels mit Mehrspielermodus und weiteren Neuerungen. Mit Yoshi: Touch & Go erschien 2005 außerdem ein Titel, in dem Baby Mario zusammen mit Yoshi die Hauptrolle spielt. Mit New Super Mario Bros. erschien 2006 ein weiteres, komplett neu entwickeltes Mario-Jump-’n’-Run für den Nintendo DS. Dabei handelt es sich um ein Jump ’n’ Run im klassischen Mario-2D-Spielstil, jedoch erweitert um moderne 3D-Grafik und neue Bewegungsmöglichkeiten und Spielmodi für bis zu vier Spieler. Am 1. Dezember 2006 erschien die Fortsetzung zu Yoshi's Island für den Nintendo DS. Ebenfalls 2006 erschien mit dem Spiel Mario vs. Donkey Kong 2: Marsch der Mini Marios eine Fortsetzung zu dem erfolgreichen GBA-Spiel. Dieses Spiel setzt noch ein wenig mehr auf Puzzle-Elemente als sein Vorgänger.

Neben seinen Jump-’n’-Run-Auftritten tauchte Mario in vielen anderen Spielen (meist für Nintendo-Systeme) auf und ist so präsent in Videospielen wie keine andere Figur. Neben zahlreichen Gastauftritten in verschiedenen Spielen tritt er auch abseits der Jump ’n’ Runs als titelgebender Protagonist in zum Teil sehr erfolgreichen Spielereihen auf. Die Popularität der Figur Mario erwies sich als hilfreich, auch diese Spiele bzw. Spieleserien am Markt zu etablieren. Veröffentlicht werden die Spiele von Nintendo, die Entwicklung wurde jedoch zum Teil externen Entwicklerstudios übertragen, beispielsweise Hudson Soft oder Camelot. So unterschiedlich die Genres der Mario-Spiele abseits der Hauptreihe auch sind, besteht ihre Gemeinsamkeit darin, dass sie nahezu alle leicht zu erlernen und für jüngere und ältere Spieler gleichermaßen geeignet sind. Außerdem ist Mario einer der acht Veteranen der Super Smash Brothers-Serie.

Nach dem relativ unbekannten Game-&-Watch-Titel Mario’s Bombs Away von 1983 erschien 1990 das erste größere Mario-Spiel, das kein Jump ’n’ Run ist. Bei Dr. Mario handelt es sich um ein Tetris-ähnliches Spiel, das später für fast alle Nintendo-Konsolen umgesetzt wurde. Im Laufe der Jahre kamen viele weitere Mario-Spiele unterschiedlichster Genres hinzu. Zwei Beispiele sind das Malprogramm Mario Paint, das 1992 für das SNES erschien, und das Flipperspiel Super Mario Ball für den Game Boy Advance. 1996 wurde mit Super Mario RPG: Legend of the Seven Stars Marios erstes Rollenspiel für das SNES veröffentlicht. Bis heute folgten vier weitere Rollenspiele: Paper Mario für das Nintendo 64, Mario & Luigi: Superstar Saga für den Game Boy Advance, Paper Mario: Die Legende vom Äonentor für den GameCube, Mario & Luigi: Zusammen durch die Zeit für den Nintendo DS und Super Paper Mario für die Nintendo Wii.

Die Rollenspiele werden im Artikel Mario RPG ausführlicher behandelt.

Mit dem Nintendo 64-Spiel Mario Party von Hudson Soft begründete Mario 1999 eine erfolgreiche Reihe von Minispielsammlungen für bis zu vier Spieler (acht im siebten Teil), deren achter Teil am 22. Juni 2007 in Europa erschienen ist. Dieser Titel ist der erste Ableger der Serie für die 2006 erschienene Heimkonsole Nintendo Wii und nutzt in den Minispielen die Bewegungssensor- und Pointer-Funktionen des Controllers.

Einen weiteren wichtigen Teilbereich der Mario-Spiele stellen die Sportspiele dar. Der 1992 erschienene SNES-Titel Super Mario Kart begründete das Rennspiel-Subgenre der Fun-Racer und gleichzeitig die bis heute erfolgreiche und mehrfach fortgesetzte Mario Kart-Reihe. Neben dem Rennsport ist er außerdem in den Sportspiel-Reihen Mario Golf und Mario Tennis von Camelot aktiv. 2005 wurde Konamis erfolgreiches Tanzspiel Dance Dance Revolution als Dancing Stage - Mario Mix auf den GameCube portiert. Weitere Sportarten kamen mit dem Fußballspiel Mario Smash Football von Next Level Games, dem Baseballspiel Mario Superstar Baseball von Namco und dem Basketballspiel Mario Slam Basketball (außerhalb Europas Mario Hoops 3 on 3, 2006) von Square Enix hinzu. Am 19. November 2007 erschien der Titel Mario & Sonic at the Olympic Games, in dem Figuren aus dem Mario-Universum sowie aus dem Sonic-Universums bei den Olympischen Spielen in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten. Dies war das erste Spiel, in welchem die Maskottchen der früher jahrelangen Konkurrenten Nintendo und Sega gemeinsam in einem Spiel auftraten. Ebenso aktiv sind Mario und seine Freunde in der beliebten Beat 'em' Up Reihe Super Smash Bros. Der erste Teil erschien im Jahr 2000 für das N64, 2002 erschien die noch erfolgreichere Fortsetzung Super Smash Bros.: Melee (melee = engl. Handgemenge, Tumult) für den GameCube. Am 26. Juni 2008 erschien dann in Europa der dritte Teil der Reihe, Super Smash Bros. Brawl (brawl = engl.: Rauferei, Prügelei) für Wii, welcher erstmals auch online spielbar ist.

All diesen Spielen ist gemein, dass sie nicht nur allein, sondern auch mit mehreren Spielern gleichzeitig spielbar sind, was ihre besondere Beliebtheit ausmacht, da sie schnell erlernt sind und so Anfängern und Fortgeschrittenen gleichermaßen Spaß machen können. In unterschiedlichen Disziplinen treten Mario und weitere Figuren aus den Mario-Spielen gegeneinander an, und jeder Spieler kann aus ihnen eine Spielfigur wählen. Zu den spielbaren Charakteren gehören Luigi, Yoshi, Donkey Kong, Prinzessin Peach, Toad, Prinzessin Daisy, Wario und andere Charaktere aus dem Nintendo-Universum auf, auch solche die nicht aus der Mario-Serie stammen.

Aus keiner anderen Videospiel-Reihe gingen so viele erfolgreiche Ableger-Spiele hervor wie aus der Super Mario-Reihe.

In Super Mario Land 2 tauchte erstmals Marios dicker Widersacher Wario auf, der in Super Mario Land 3: Wario Land zum Protagonisten wurde. Aus diesem Spiel ging die Jump-’n’-Run-Reihe Wario Land hervor und etablierte Wario als eigenständigen Spielehelden, dessen Erfolg sich bereits in zahlreichen Wario-Spielen manifestiert hat.

Yoshi entwickelte sich ebenfalls zum titelgebenden Helden mehrerer Spiele, und auch Luigi ist mit Luigi’s Mansion bereits titelgebender Protagonist eines Spiels. Der 2005 in Japan erschienene Nintendo-DS-Titel Super Princess Peach stellt ferner das erste Spiel mit Prinzessin Peach in der Hauptrolle dar.

Abgesehen vom Arcade-Spiel Mario Bros., das für diverse Spielkonsolen anderer Hersteller umgesetzt wurde, einigen PC-Edutainment-Titeln und Hotel Mario, einem über ein Lizenzabkommen mit Nintendo 1994 von Philips veröffentlichten CD-i-Spiel, erschienen Mario-Spiele bislang exklusiv für Nintendo-Systeme. Allerdings gab es Versuche von Konkurrenzfirmen, das erfolgreiche Spielkonzept zu kopieren und auf anderen Hardware-Plattformen zu vermarkten. 1987 erschien das in Westdeutschland von Rainbow Arts entwickelte Spiel The Great Giana Sisters für den Heimcomputer Commodore 64 (später auch für Atari ST und Amiga). Spieler und Kritiker waren sich einig, dass es sich um eines der besten Spiele für den C64 handele. Ein entscheidender Grund für die Qualität und Beliebtheit von Giana Sisters war jedoch der Umstand, dass es sich sehr stark an Super Mario Bros. orientierte. Aus diesem Grund erwirkte Nintendo auf gerichtlichem Weg die Einstellung des Vertriebs sämtlicher Versionen des Spiels.

Darüber hinaus existieren diverse inoffizielle Super Mario-Portierungen, unter anderem auch für den wissenschaftlichen Taschenrechner TI 92 und Voyage 200.

Super Mario war eine der ersten Videospielfiguren, deren Abenteuer auch als Film und TV-Serie umgesetzt wurden, während zuvor eher Videospielumsetzungen von Filmen und Fernsehserien produziert worden waren. Super Mario kündigte einen Paradigmenwechsel an: In den Neunziger Jahren gaben Kinder und Jugendliche mehr Geld für Videospiele aus als für Kinofilme.

1989 strahlte der US-Sender Fox Kids erstmals die Super Mario Bros. Super Show! aus. Eine Folge dauerte zwanzig Minuten und bestand aus zwei Teilen: In der einen Hälfte stellten die Schauspieler Lou Albano und Danny Wells Mario und Luigi dar, die es in ihrer Klempnerei mit einigen verrückten Kunden zu tun bekamen. Die zweite Hälfte bildete eine von 52 Folgen der Zeichentrickserie Super Mario Bros. oder eine von 13 Folgen der Trickserie The Legend of Zelda. 1990 folgten 26 zehnminütige Zeichentrick-Folgen The Adventures of Super Mario Bros. 3, die vom Sender NBC ausgestrahlt wurden. 1991 folgte auf NBC mit 13 Folgen Super Mario World die bislang letzte Mario-TV-Produktion. Unter dem Namen Mario Allstars strahlte der Family Channel 1994 eine Zusammenstellung von Super-Mario-Bros- und Super-Mario-World-Folgen aus. In Deutschland liefen die Zeichentrick-Folgen zwischen 1990 und 1997 auf RTL und RTL 2, später waren sie vereinzelt auf tv.nrw, TV Berlin und Fox Kids (Premiere) zu sehen. Darüber hinaus hatte Mario diverse Gastauftritte in bekannten TV-Serien wie den Simpsons.

Überraschende Ähnlichkeiten weisen Super Mario und Luigi zu den Charakteren Spoor (Bob Hoskins) und Bowser (Derrick O'Connor) aus Terry Gilliams 1985 erschienenen Film Brazil auf. Sie tragen ähnliche Uniformen und sind ebenfalls Klempner, die allerdings für ein totalitäres Regime arbeiten. Super Marios Schnauzbart und die heldenhafte Grundeinstellung findet sich in einem anderen Charakter wieder: Archibald 'Harry' Tuttle (Robert De Niro) ist ein vom Regime gejagter Klempner und Freiheitskämpfer, der sich mit dem Protagonisten Sam Lowry (Jonathan Pryce) anfreundet.

Schon 1986 erschien mit Super Mario Brothers: Peach-hime Kyūshutsu Daisakusen! (スーパーマリオブラザーズ ピーチ姫救出大作戦!, dt. „Super Mario Bros.: Prinzessin Peachs große Rettungsoperation!“) ein Mario-Anime-Film in japanischen Kinos, der jedoch nie außerhalb Japans veröffentlicht wurde. 1990 wurde dann der Film The Wizard (deutscher Titel: Joy Stick Heroes) erstmals in amerikanischen Kinos ausgestrahlt. Dieser handelt von einem videospielbegeisterten Jungen, der an einem Videospielwettbewerb teilnimmt, in dessen Finale er sein Können im noch unveröffentlichten Spiel Super Mario Bros. 3 beweisen muss. Da dieser Titel zu diesem Zeitpunkt tatsächlich noch nicht veröffentlicht worden war, erhielt er durch den Film eine enorme Aufmerksamkeit, somit erwies sich The Wizard als äußerst wirkungsvolle Nintendo-Werbung. Dafür musste Nintendo keinen Cent an die Produktionsfirma Universal Studios zahlen, sondern empfing von dieser sogar noch Lizenzgebühren für die im Film gezeigten Spiele. Der resultierende Riesenerfolg von Super Mario Bros. 3 sorgte allein in den USA für Einnahmen in Höhe von rund 500 Millionen Dollar.

1993 kam mit Super Mario Bros. eine der ersten Verfilmungen eines Videospiels in die Kinos. Trotz prominenter Schauspieler wie Bob Hoskins als Mario und Dennis Hopper als König Koopa floppte die Fantasy-Actionkomödie an den Kinokassen. Als Grund für den Misserfolg wird meist die fehlende Nähe zur Vorlage genannt. Da das eher düstere Setting des Films wenig mit der bunten Cartoon-Welt der Mario-Spiele gemein hat, wurden mit Mario-Fans und jüngeren Jugendlichen zwei potentiell wichtige Zielgruppen verfehlt. Ältere Zuschauer wiederum konnten von der leicht konfusen Handlung abgeschreckt werden.

Die Filme und einige Zeichentrick-Episoden sind inzwischen auch auf Video und DVD erhältlich.

Insbesondere in der ersten Hälfte der Neunziger Jahre erschienen zahlreiche Mario-Merchandising-Artikel, heute hat dieser Boom jedoch zumindest in Deutschland stark nachgelassen. Neben Plastik- und Plüschfiguren, Kaugummis, Aufklebern, Gesellschaftsspielen wurden eine Comic-Serie, Bücher, Puzzles, ein Flipperautomat und zahlreiche weitere Dinge angeboten.

Nach dem Erfolg von Super Mario Bros. wurde Mario zum offiziellen Maskottchen von Nintendo. Insbesondere in den Neunzigern versuchten verschiedene Konkurrenzunternehmen, das erfolgreiche Konzept eines Videospiel-Maskottchens zu übernehmen. Nintendo-Konkurrent Sega versuchte mit dem blauen Igel Sonic eine ähnliche Kultfigur wie Mario zu etablieren, und der Konkurrenzkampf zwischen Sega und Nintendo in der ersten Hälfte der Neunziger war gleichzeitig ein Kampf Sonic gegen Mario. Die Sonic-Jump-’n’-Run-Spiele für Sega-Konsolen etablierten die Figur als erfolgreichen Videospielhelden, der bis heute Segas Maskottchen darstellt. Im Laufe der Jahre wurden eine Zeichentrickserie, Comics, Merchandising-Artikel sowie zahlreiche Videospiele verschiedener Genres produziert, darunter das Rennspiel Sonic R, das Flipperspiel Sonic Spinball und das Partyspiel Sonic Shuffle. Die Popularität Marios wurde jedoch nie erreicht. Mit der Jump-’n’-Run-Figur Crash Bandicoot warb auch Sony zeitweilig mit einem Maskottchen für die PlayStation-Konsole. Parallel zu den Mario Kart-Spielen erschien auch ein Kart-Rennspiel mit Crash in der Hauptrolle, analog zu Mario Party das Partyspiel Crash Bash. Auch die originalen Crash-Jump-’n’-Run-Spiele weisen deutliche Parallelen zu den Mario-Spielen auf. Crash Bandicoot erwies sich als großer Erfolg, allerdings war seine Verwendung als Maskottchen nur von relativ kurzer Dauer, und ebenso wie Sonic ist Crash inzwischen auch auf Nintendo-Systemen vertreten.

Die Gewaltfreiheit der Mario-Spiele und deren Gleichsetzung mit dem Namen Nintendo wird von Verfechtern von Konkurrenzprodukten häufig zum Anlass genommen, Nintendo-Systeme abwertend als „Kinderkonsolen“ zu bezeichnen. Entgegen diesen Behauptungen sind die Mario-Spiele jedoch keineswegs nur für Kinder konzipiert, sondern richten sich an alle Altersgruppen, was sowohl von Mario-Erfinder Shigeru Miyamoto als auch von zahlreichen erwachsenen Spielern bestätigt wird. Einige Spiele sind aufgrund des anspruchsvollen Schwierigkeitsgrades für jüngere Kinder sogar eher ungeeignet.

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Mário Zagallo

Mário Jorge Lobo Zagallo, als Mário Zagallo bekannt (* 9. August 1931 in Maceió in Brasilien), ist ein ehemaliger brasilianischer Fußballspieler und ein Fußballtrainer mit libanesischer Abstammung. Er gilt als einer der erfolgreichsten Trainer im Weltfußball.

Zagallo gilt als eine der Legenden des brasilianischen Fußballs. Der ehemalige Trainer, der von seinen Spielern „Professor“ genannt wurde, war an drei der fünf Fußball-Weltmeisterschaftstitel der Brasilianer als Spieler und Trainer beteiligt. Aufgrund seiner taktischen Überlegungen wurde er El Lobo (der Wolf) genannt.

Der offensive Mittelfeldspieler und Stürmer Mário Zagallo spielte von 1946 bis 1950 für América FC, ab 1951 sechs Jahre für Flamengo Rio de Janeiro. Dort gewann er 1953 bis 1955 die Staatsmeisterschaft von Rio de Janeiro. Ab dem Jahre 1958 bis 1965 spielte er für Botafogo, mit dem er noch zweimal (1961, 1962) diese Provinzmeisterschaft gewann. 1962 war mit Botafogo zudem Sieger im Torneio Rio-São Paulo.

Zagallo absolvierte 33 Länderspiele und schoss dabei fünf Tore für die brasilianische Fußballnationalmannschaft. 1958 und 1962 war er als Linksaußen Stammspieler der brasilianischen Mannschaft, die zweimal nacheinander den Weltmeistertitel gewann. Die Angriffsreihe dieses Teams bestand bei beiden Turnieren aus Garrincha, Didi, Vavá, Pelé (nach seiner Verletzung 1962: Amarildo) und Zagallo.

Mário Jorge Lobo Zagallo trainierte über ein Dutzend Fußballvereine zwischen den Jahren 1966 und 2001. Seine Trainer-Laufbahn begann 1966 bei Botafago, die er vier Jahre trainierte. Anschließend war er jeweils eine Saison bei Fluminense, Flamengo und nach vier Jahren bei der Nationalmannschaft erneut bei Botafogo unter Vertrag. Im Jahre 1978 ging er nach Saudi-Arabien und wurde dort Trainer von Al-Hilal. Jedoch zog es Zagallo nach einem Jahr wieder zurück in seine Heimat und er unterschrieb bei Vasco da Gama. Anschließend trainierte er den Clube de Regatas de Flamengo (1984 - 1985), Botafogo (1986 - 1987), Bangu (1988 - 1989) sowie Vasco da Gama (1990 - 1991). Nach seinem zweiten Engagement bei der Nationalmannschaft trainierte er 2000 Portuguesa und zum Abschluss seiner Karriere zum dritten Male Flamengo (2000 - 2001).

Er gewann 1986 die brasilianische Meisterschaft und wurde 1967, 1968, 1971, 1972 Provinzmeister von Rio de Janeiro sowie 1979 saudi-arabischer Meister.

Zagallo war der erste Fußballer, der die Weltmeisterschaft sowohl als Spieler (1958, 1962) als auch als Trainer (1970) gewann (beides jeweils mit der brasilianischen Nationalmannschaft). Nur Franz Beckenbauer hat ebenfalls als Spieler und Trainer den Weltmeistertitel im Fußball errungen.

Er trainierte die Nationalmannschaft seines Heimatlandes zweimal, das erste Mal zwischen 1970 und 1974, das zweite Mal 1994 bis 1998, als er bei der WM 1998 mit seinem Land Vizeweltmeister wurde. Mit Brasilien gewann er 1997 die Copa America. Von 1993 bis 1994 war er Technischer Direktor der Nationalmannschaft und gewann den WM-Titel 1994 der Brasilianer als Trainerassistent.

Zagallo betreute insgesamt 154 Spiele des Nationalteams als Trainer: 110 Spiele davon wurden gewonnen. Dem gegenüber stehen 33 Unentschieden und nur elf Niederlagen.

Zagallo war Trainer der Vereinigten Arabischen Emirate und führte die Mannschaft zur Endrunde der WM 1990, was die bis heute erste und einzige Endrunden-Teilnahme des Landes überhaupt darstellt.

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Mario Kart

Mario Kart Arcade GP

Mario Kart ist der Name einer populären Videospiel-Reihe der japanischen Firma Nintendo, bei der die Spieler mit den fiktiven Figuren aus den Super-Mario-Spielen Autorennen (ursprünglich mit Go-Karts) austragen. Sie begann auf der Videospielkonsole Super Nintendo Entertainment System (SNES) und wurde auf vielen Nintendo-Plattformen fortgeführt. Die Mario-Kart-Spiele gehören zum Genre der Fun-Racer und sind sowohl einzeln als auch im Mehrspieler-Modus spielbar.

Jeder Spieler sucht sich eine Mario-Figur als Fahrer aus, was die fahrerischen Attribute wie Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit und Kollisionsverhalten festlegt. Die Spieler betrachten das Rennen jeweils im Heck ihres eigenen Fahrers auf einem eigenen Abschnitt des nach Notwendigkeit geteilten Bildschirms. Die maximale Spielerzahl sowie die Anzahl von rechnergesteuerten Fahrern variiert zwischen den einzelnen Versionen und den verschiedenen Spielmodi. Mit Hilfe so genannter Powerups oder Items, welche auf der Rennstrecke verteilt sind, kann sich der Spieler Vorteile gegenüber den anderen Spielern verschaffen. So lassen sich beispielsweise Bananenschalen auf der Strecke platzieren, um die nachfolgenden Fahrer von der Strecke rutschen zu lassen.

Der erste Teil der Serie, für bis zu zwei Spieler, begründete das Genre der Funracer neu.

Das Spiel war eines der ersten, die den sogenannten Mode 7 benutzten. Dies ist ein Verfahren, bei dem die Hardware des SNES ein zweidimensionales Bild, bei Mario Kart die Rennstrecke, so berechnet, dass durch Zoomen und Drehen ein dreidimensionaler Eindruck entsteht. Die Darstellung von Höhenunterschieden ist mit dieser Technik jedoch nicht möglich. Im Spielmodul ist für den Mode 7 ein Zusatz-Prozessor eingebaut, der den Hauptprozessor des SNES bei der Grafikdarstellung unterstützt.

Dasselbe Spielprinzip in echter 3D-Grafik, mit neuen Powerups und Vierspielermodus. Einzig die Karts selbst und die meisten Objekte, wie Bäume und Waffen (wie die Bananenschalen und Schildkrötenpanzer), bestehen aus 2D-Grafiken, die in ein 3D-Level gesetzt wurden. Erstmals gibt es hier auch den Miniturbo, der durch eine spezielle Drifttechnik erlangt wird.

Es können bis zu vier Spieler entweder im Rennen oder in vier verschiedenen Kampf-Arenen gegeneinander antreten. Im Battle-Modus gilt es eine Art Deathmatch zu bestreiten. Bis zu vier Spieler treten in Arenen gegeneinander an. Jeder Spieler hat dabei drei Ballons an seinem Kart befestigt. Bei jedem Treffer durch ein Power-Up, bei heftigen Unfällen oder beim Fallen in Abgründe oder aus Arenen verliert ein Spieler einen Ballon. Der Spieler, der als letzter noch mindestens einen Ballon am Kart hat, gewinnt die Runde. Wenn mehr als zwei Spieler am Battle-Modus beteiligt sind und ein Spieler ausscheidet, kann er trotzdem noch weiterspielen, solange noch zwei oder drei andere Spieler im Spiel sind. Sein Kart verwandelt sich in eine kleine, gelbe Bombe; diese kann zwar keine Power-Ups mehr verwenden, berührt der Spieler jedoch in diesem Zustand einen der noch verbliebenen Spieler, verliert dieser einen Ballon.

Zwei Spieler können wie im Single-Player-Modus gleichzeitig am Grand Prix teilnehmen, d. h. eine Serie von vier Rennen gegen sechs weitere Computer-Spieler fahren. Ab drei Spielern kann aufgrund technischer Einschränkungen nur noch der VS-Modus gefahren werden, bei dem zwar auf den Strecken Rennen gefahren werden können, jedoch ohne weitere CPU-Spieler, sodass dann immer nur drei oder vier Spieler im Rennen sind. Damit es dadurch trotzdem nicht zu leicht wird, bauten die Entwickler statt den Computer-Gegnern fahrende Bomben und in manchen Strecken Igel ein, die den Spielern als Hindernisse im Weg sind. Weitere technische Einschränkungen sind z. B., dass im Vier-Spieler-Modus keine Musik mehr gespielt wurde, nur der erste Spieler hatte Sound von seinem Kart, ebenso wurden einige Level-Details eingespart; beispielsweise variierte die Länge der Eisenbahn auf der Strecke Kalimari Desert. Einige Bugs gibt es auch noch, zum Beispiel kann man bei Rainbow Road bei einer Stelle in den Abgrund springen und danach kommt man auf der Strecke wieder auf und hat sich eine Minute gespart.

Das erste Mario Kart für ein portables Spielsystem bietet die Möglichkeit, über Linkkabel zu viert zu fahren und Geistdaten auszutauschen. Vom Grafik- und Spielstil her erinnert das Spiel stark an den ersten Teil Super Mario Kart; jedoch wurden viele Elemente vom Vorgänger auf dem Nintendo 64 übernommen. Zu Fahren sind folgende Charaktere: Mario, Luigi, Toad, Yoshi, Peach, Wario, Donkey Kong und Bowser. Es gibt zudem einen neuen Cup, den Blitz-Cup und man kann durch Sammeln von mindestens 100 Münzen pro Cup SNES-Strecken freischalten, die neu in die Cups unterteilt wurden (da es bei der SNES-Version vier Cups und fünf Strecken pro Cup gibt).

In der GameCube-Version von Mario Kart wurden die Rennwagen erstmals mit zwei Spielern besetzt: einem Fahrer und einem Schützen für die Items. Im Multiplayer-Modus können damit auch zwei Spieler ein Kart steuern. Daher hat das Spiel seinen Namen (Double = Doppel, Dash = Schlag; also übersetzt Doppelschlag). Anstatt verschiedenfarbiger Karts hat jede Figur nun ihren eigenen Wagen (Autos, Lokomotiven usw.), und jedes Paar hat ein Spezial-Item. Es werden nun auch die Karts in 3D-Grafik dargestellt. Man kann auch mit zwei Spielern (in einem Team zusammen oder gegeneinander) einen Grand Prix starten. Wenn in einem Team beide Spieler einen Turbostart hinlegen, gibt es ein blaues Licht (man nennt dies einen Double Dash). So wie im Vorgänger Mario Kart gibt es auch einen Battle- und einen Versusmodus.

Mario Kart DS erschien am 25. November 2005 für den Nintendo DS und ist das erste Spiel, das über die Nintendo Wi-Fi Connection spielbar ist.

In Mario Kart DS kann man zwischen zwölf anstatt der üblichen acht Fahrer auswählen. Davon müssen vier zunächst freigespielt werden. Des Weiteren hat jeder Fahrer drei Karts (ein Standard-Kart und zwei auf den jeweiligen Fahrer angepasste). Später kann jeder Fahrer jedes Kart benutzen, d. h. zwischen 36 verschiedenen Karts wählen. Außer 16 neuen Strecken, die in vier Cups unterteilt werden, kann der Spieler im Retro-Cup auch die 16 beliebtesten Strecken der alten Mario-Kart-Spiele spielen. Es werden wieder nur einzeln besetzte Karts verwendet.

Dieses Spiel erschien 2005 nur in Japan, Amerika sowie Großbritannien für Arcade-Automaten. Man fährt wieder in den traditionellen Karts aus den ersten beiden Teilen der Serie, allerdings stehen Pac-Man und Ms. Pac-Man als zusätzliche Charaktere bereit. Neben einem Lenkrad zur besseren Steuerung ist jeder Automat mit einer Kamera versehen, die ein Portrait des Spielers ins Spielgeschehen einbaut. Weiter kann man sich mittels am Automaten druckbarer Karte einen Account erstellen, mit dem man bei jeder Fahrt Punkte sammeln und schnellere Autos oder Gegenstände freischalten kann.

Der Wii-Ableger verfügt, wie zuvor auch schon Mario Kart DS, über einen Online-Mehrspieler-Modus. Die Steuerung kann, wie bei anderen Wii-Rennspielen, mit einer quer gehaltenen Wii-Fernbedienung erfolgen. Alternativ ist die Steuerung per Wiimote-Nunchuk-Kombination, Classic-Controller oder GameCube-Controller möglich. Das dem Spiel beiliegende Wii-Wheel ist eine einem Lenkrad nachempfundene Kunststoff-Form für die Wiimote.

Im Gegensatz zu Mario Kart: Double Dash! kann nur noch mit jeweils einem Fahrer im Kart oder Motorrad gespielt werden. Die Tatsache, dass man diesmal auch auf einem Motorrad Platz nehmen kann, ist neu. Ebenfalls neu ist, dass man statt der bisher üblichen sieben Computer jetzt gegen elf Gegner fährt. Außerdem kann man mit seinen Miis fahren, oder alternativ mit einem von 24 Mario-Kart-Fahrern, wovon zwölf erst freigespielt werden müssen. Insgesamt verfügt Mario Kart Wii über 32 verschiedene Strecken. Davon sind 16 neu entworfen und 16 sind aus älteren Titeln der Reihe entnommen.

Mario Kart Wii hat (nach Wii Fit) als zweites Wii-Spiel seinen eigenen Kanal, den Mario Kart Kanal, womit man seinen globalen oder kontinentalen Rang überprüfen kann, ohne dass dazu die Spiel-Disc eingelegt werden muss. Auch Geistdaten anderer Spieler, die ebenfalls mit der Nintendo WFC verbunden sind, kann man herunterladen. Die Online-Verbindung wurde somit völlig überarbeitet: Wenn ein Rennen unter Freunden bereits begonnen hat, kann man sich das Rennen einfach mittels der Live-Übertragung anschauen oder sich dazuschalten.

Mario Kart Wii ist in Europa seit dem 11. April 2008 im Handel erhältlich, in Japan seit dem 10. April 2008 und in Amerika seit dem 27. April 2008.

Nachfolger von Mario Kart Arcade GP.

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Source : Wikipedia