Mali

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Geschrieben von daneel 19/04/2009 @ 03:12

Tags : mali, afrika, ausland

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Mali

Flagge Malis

Mali (dt. Aussprache: ; frz.: ) ist ein seit 1960 von Frankreich unabhängiger Staat in Westafrika. Der Landesname wurde in Anlehnung an das gleichnamige mittelalterliche Reich Mali gewählt. Der Name Mali bedeutet Nilpferd in der verbreitetsten Sprache des Landes (Bambara).

Mali grenzt im Norden an Algerien und Mauretanien, im Westen an Senegal und Guinea, im Osten an Niger und im Süden an Burkina Faso und die Elfenbeinküste. Das Land hat einen bedeutenden Anteil an der Sahara, sowie an Sahel und dem Sudan. Zwei Drittel der Landesfläche sind Wüste.

Die nördliche Landeshälfte wird von einem Ausläufer des algerischen Ahaggar-Massivs überragt. Den südlichen und zentralen Teil durchzieht der Niger in breiten Tiefländern. Zwischen Ségou und Timbuktu bildet der Niger ein großes Binnendelta – die Massina. Die Klimazonen reichen vom tropisch-feuchten Sudanklima bis zum Wüstenklima der Sahara. Entsprechend nehmen die Jahresniederschläge von über 1000 mm im Süden auf weniger als 100 mm im Norden ab. Mitunter bleiben die Regenfälle jahrelang aus. Der vorherrschende Vegetationstyp im Süden ist die Feuchtsavanne (mit Galeriewäldern an den Flussläufen), die nach Norden in eine Dornbuschsavanne übergeht; es folgen schließlich Halbwüste und der saharische Wüstengürtel.

Mali ist nicht nur eines der ärmsten Länder der Erde, es liegt auch teilweise in klimatisch ungünstigen Gebieten. Das trifft vor allem auf den Norden zu, der sich stark von der südlichen Hälfte unterscheidet. Der Norden ist im Winter kälter und im Sommer wärmer als der Süden. Im Norden fällt auch weniger Regen, was die Dürrewahrscheinlichkeit deutlich größer werden lässt. Im Süden Malis wird, auch aufgrund der klimatisch günstigeren Verhältnisse, mehr Landwirtschaft betrieben.

Das Gebiet ist durch die größere Nähe zum Äquator deutlich wärmer als europäische Länder, weist aber im Januar Temperaturen von 10 bis 20 °C auf. Im Juli herrschen sogar Temperaturen von über 30 °C, teilweise auch über 35 °C. Es fällt jedoch nur wenig Regen. Der Jahresniederschlag liegt in der Nordspitze bei unter 20 mm und zur Mitte hin bei immerhin nur 20 bis 250 mm, was zur Folge hat, dass hier ein vollarides Klima herrscht (Niederschlag ist für 10 bis 12 Monate im Jahr geringer als das Verdunstungspotential). Entsprechend ist die Dürrewahrscheinlichkeit sehr hoch. Die extreme Trockenheit und Hitze sind erschwerte Bedingungen für die Landwirtschaft. Insbesondere im an die Sahara-Wüste angrenzenden Norden des Landes ist zunehmende Wüstenbildung eine Gefahr.

Anders sieht es in der Südhälfte des Landes aus. Dort ist es im Januar eher wärmer. So steigt die Temperatur hier auf 20 bis 25 °C, nur selten über 25 °C. Im Sommer ist es allerdings nur geringfügig wärmer. So herrschen im Juli größtenteils 25 bis 30 °C, zur Mitte hin auch bis zu 35 °C und nach Süden teilweise nur 20 °C bis 25 °C. Auch die Niederschläge sind deutlich größer als in der Nordhälfte. Sie liegen bei über 250 mm in der Mitte und bis zu 2000 mm Jahresniederschlag im Süden Malis. Entsprechend ist auch die Zahl der Monate in der die Niederschläge geringer sind als das Verdunstungspotential mit 10 bis unter 6 Monaten geringer als im Norden und damit auch die Dürrewahrscheinlichkeit. Hier wird auch Landwirtschaft betrieben. Die Südhälfte Malis teilt sich in drei Regionen. Zum einen die Mitte, mit einer Dornsavanne, weiter südlich dann die Trockensavanne und darunter im Süden Malis eine Feuchtsavanne.

Die Bevölkerung Malis setzt sich aus ca. 30 verschiedenen Ethnien zusammen, unter anderem Bambara (mit 30 % Hauptbevölkerung), Malinké, Fulani (Fulbe, Peulh), Sarakolé (Maraka), Songhai, Minianka, Bozo, Khassonké, Bobo, Senufo, Dogon, Tuareg, Mauren (speziell die Kunta) und Dioula, die sich durch verschiedene Sprachen und Kulturen auszeichnen und weitestgehend friedlich zusammenleben. Heute lebt die Bevölkerung Malis im Bewusstsein ihrer reichen Vergangenheit, die in den Liedern der Griots und zahlreichen Geschichten weiterlebt.

Im Norden Malis kam es in der Vergangenheit häufiger zu Konflikten mit den dort heimischen Nomaden, den Tuareg.

81 % der malischen Bevölkerung über 15 Jahre sind Analphabeten, nur etwa die Hälfte hat Zugang zu frischem Trinkwasser. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 48,1 Jahren. Das Bruttosozialprodukt pro Kopf beträgt ca. 813,50 €.

Noch vor der Amtssprache Französisch, die nur als Fremdsprache von rund 10 % der Bevölkerung gesprochen wird, ist Bambara (40 % Sprecheranteil) die verbreitetste Sprache. Weitere Sprachen sind Dogon-Sprachen, Fulfulde, Arabisch, Songhai-Sprachen, Soninke sowie Senufo-Sprachen. Von vielen Maliern werden mehrere dieser Sprachen verstanden.

Die Einwohner der Sudanzone nahmen durch den Kontakt mit den nordafrikanischen Muslimen schon frühzeitig großenteils den Islam als Religion an. Gleichzeitig bestanden daneben die einheimischen Glaubensformen weiter. Der Islam ist mit 90 % die am meisten verbreitete Religion der Bevölkerung in Mali (Muslime leben vor allem im Norden); im Süden dagegen praktizieren etwa 8 % der Bevölkerung animistische Religionen. Katholiken und Protestanten machen einen Anteil von 2 % aus. Die Große Moschee von Djenné ist eines der größten Lehmgebäude der Welt und zählt zu den berühmtesten Bauwerken Afrikas. Im Jahr 1998 wurde sie gemeinsam mit der Altstadt Djennés von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Mali gilt als gelungenes Beispiel einer Demokratisierung in Afrika, ist aber eines der ärmsten und am wenigsten entwickelten Länder der Welt.

Die (gedruckte) Presse steckt unter anderem wegen des Analphabetismus in einer Krise. In der rund zwei-Millionen-Einwohner-Stadt Bamako erreichen die größten Zeitungen nur eine Auflage von 3500 Ausgaben. Das Radio ist die wichtigste Informationsquelle.

Durchschnittliche Journalisten erhalten statt eines regelmäßigen Lohns ab und zu ein Trinkgeld ihres Arbeitgebers. Der größte Teil der Geld-Zuwendungen steckt als „Grundausstattung“ in Pressemappen (, genannt „Phaltis“). (Als einzige Journalisten außerhalb der staatlichen elektronischen Medien erhalten wohl die von „Radio Kledu“ Lohn und sind sozialversichert.) Es ist auch bei bezahlten Journalisten schwer, sie für soziale Themen zu gewinnen, so für die Krise des Schulwesens und steigende Preise alltäglicher Güter.

Der Staat gliedert sich in acht Regionen und den Hauptstadtdistrikt. Diese teilen sich in 49 Kreise und 703 Gemeinden.

Mali war vom 11. Jahrhundert bis ca. 1600 ein islamisches Großreich, das später von den Mossi und den Fulbe erobert und aufgeteilt wurde. 1893 wurde es mit der Eroberung von Timbuktu unter dem Namen Französisch-Sudan zur Kolonie Frankreichs. Seine Unabhängigkeit von Frankreich erlangte Mali am 22. September 1960, der seither als Nationalfeiertag gilt.

Nach der Unabhängigkeit war Mali ein Einparteienstaat, 1968 putschte sich General Moussa Traoré an die Macht, 1991 kam es dann nach Unruhen zu demokratischen Reformen und eine Verfassung wurde geschaffen. 1992 wurde Dr. Alpha Oumar Konaré zum Präsidenten gewählt. Die Wahl 2002 gewann Amadou Toumani Touré, allerdings war die Wahlbeteiligung mit ca 30 % sehr gering.

Noch 2003 belief sich der Anteil der Bevölkerung mit weniger als 1 US-Dollar pro Tag auf 73 %.

Weniger als zwei Prozent der Landesfläche werden als Ackerland verwendet, gleichzeitig beschäftigt die Landwirtschaft jedoch rund 80 % der erwerbstätigen Bevölkerung. In den Gebieten der Flüsse Niger und Senegal sowie südlich der 600 mm Isolinie ist Ackerbau als Überflutungs- bzw. Bewässerungs- oder als Regenfeldbau möglich. Zu den Hauptanbauprodukten gehören Erdnuss, Mais, Sorghum sowie Baumwolle.

Auf Grund der Niederschlagsmenge von 600 mm im Jahr, die, je nördlicher man kommt, abnimmt, besteht ein Ernterisiko. Die Anbauzonen werden jedoch durch die Bevölkerungsexplosion weit über die Trockengrenze ausgedehnt. Nördlich der 600 mm Isolinie, im Bereich des 200-mm-Jahresniederschlages werden Weizen sowie Grünfutter angebaut. Südlich der 600 mm Isolinie befindet sich eine Zone mit 700 bis 1900 mm Jahresniederschlag und somit größerer Erntesicherheit.

Die traditionelle Wirtschaftsform ist der Wanderhackbau. Angebaut wird meist bis zur Bodenerschöpfung, die nach 3–5 Jahren eintritt. Früher lag dieses Land 10–20 Jahre brach, bevor es erneut bewirtschaftet wurde. Diese Zeit hat sich bis heute immer weiter verkürzt. Gründe hierfür sind der Bevölkerungswachstum und die Besitzstruktur: bei den meisten Stämmen hat jeder Stammesangehörige Anspruch auf ein Stück Land. Regenfeldbauern im Gebiet Malis legen außerdem mehr Felder an, als in Gunstjahren zur Eigenversorgung eigentlich notwendig wären. Es werden sowohl Gunststandorte als auch weniger fruchtbare Felder bestellt.

Eine erste Gruppe dieser Felder, die nicht auf Gunststandorten gelegen ist, wird nach den ersten Niederschlägen mit verschiedenen Feldfrüchten unterschiedlicher Vegetationsperioden bestellt.

Diese Strategie führt dazu, dass in günstigen Jahren mit genügend Niederschlag die Ernteerträge hoch sind und in Dürrejahren trotzdem noch mit kleinen Erträgen zu rechnen ist. Diese Risikominimierung führt durch einen großen Kulturlandverbrauch zu einer Erhöhung der Desertifikationsgefahr.

Da die mehrjährige Speicherung der Ertragsüberschüsse traditionell üblich ist, würde die Alternative, nämlich nur Gunststandorte intensiv zu bewirtschaften, zwar in Ungunstjahren ähnliche Erträge erzielen, Gunstjahre würden jedoch um einiges bescheidener ausfallen. Dies würde eine Risikoerhöhung für die Bauern darstellen. Diese traditionelle Art der Landnutzung ist tief in der Bevölkerung verwurzelt.

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Andreja Mali

Andreja Mali (* 17. November 1977 in Ljubljana) ist eine slowenische Biathletin und vormalige Skilangläuferin.

Andreja Mali vom TSK Jub Dob Prii Ljubljani betreibt seit 2000 Biathlon und gehört seitdem auch dem slowenischen Nationalkader an. Die Ausbilderin beim Militär aus Kamnik debütierte 2001 bei einem Sprint (49.) im Biathlon-Weltcup. In ihrer ersten Saison konnte sie zunächst in keinem Rennen die Punkteränge erreichen, gehörte aber beim Saisonhöhepunkt zum slowenischen Kader der Olympischen Winterspiele 2002 in Salt Lake City. Hier erreichte sie in Sprint (27.) und Verfolgung (32.) ihre bis dato besten Pklatzierungen in Einzelrennen. In der nächsten Saison gehörte sie zur erweiterten Weltspitze und konnte mehrere erstklassige Erbegnisse erreichen. So wurde sie in Pokljuka Sprint-Achte, ebenso in Oslo am Holmenkollen. Ihr bislang bestes Ergebnis erreichte sei als Vierte bei einem Massenstartrennen in Antholz.

Seit 2003 nahm Mali mehrfach an Biathlon-Weltmeisterschaften teil. Besonders gut lief es bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2004 in Oberhof, wo sie 14. im Einzel und 18. im Massenstart wurde. Auch recht gut verliefen die Biathlon-Weltmeisterschaften 2007 in Antholz. Hier wurde sie 16. in der Verfolgung und Vierte mit der Damenstaffel. 2006 nahm sie erneut an Olympischen Spielen teil. Im Einzel wurde sie 21., mit der Staffel Sechste.

Ursprünglich kommt Mali von Skilanglauf. Hier bestritt sie seit 1995 (52. Platz bei einem 5-Kilometerrennen in Davos) Weltcuprennen. Besonders erfolgreich ist sie als Sprinterin. In Mailand kam sie 1997 erstmals bei einem Sprintweltcup als Fünfte unter die besten 10. Im Dezember 1998 lief sie in Sprintrennen dreimal aufs Podium, in Mailand und Kitzbühel wurde sie Zweite. Auch nach ihrem Wechsel zu den Biathleten startet Mali sporadisch weiterhin im Skilanglauf-Weltcup. So startete sie beispielsweise bei den Olympischen Spielen von Salt Lake City im Sprint und wurde Siebte. An Weltmeisterschaften nahm sie 1997 in Trondheim, 1999 in Ramsau, 2001 in Lahti und 2003 in Val di Fiemme - zuletzt nur noch im Sprint - ohne größere Erfolge teil.

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Christian Mali

Christian Mali

Christian Friedrich Mali (* 6. Oktober 1832 in Darthuizen, Niederlande; † 1. Oktober 1906 in München) war ein deutscher Kunstmaler und Professor in München. Er ist der jüngere Bruder des Malers Johannes Cornelis Jacobus Mali.

Christian Mali war das jüngste von 10 Geschwistern, die fast alle künstlerisches Talent besaßen. Seine Schwester war mit dem holländischen Maler Pieter Francis Peters verheiratet, der auch Einfluss auf Christian Mali und seinen Bruder Jan ausübte. Nach dem raschen Tod seines Vaters 1833 kam Mali mit seiner Mutter nach Württemberg und war bis 1858 als Xylograph in Stuttgart tätig. Er wechselte zu seinem Bruder Jan nach München, wo er 1860 seinen Freund Anton Braith kennenlernte. Er bildete sich in der Landschaftsmalerei aus, mit der er infolge einer Reise nach Italien auch die Architekturmalerei verband. Damals entstanden der Abend in Verona (Neue Pinakothek, München), Partie aus Venedig und Das Kloster Maulbronn.

1865 ging Mali nach Düsseldorf und von da nach Paris, wo das Studium der Werke Troyons und dessen Einfluss ihn bewogen, sich der Tiermalerei, insbesondere der Schafe, zu widmen.

Am 14. April 1905 wurde Christian Mali die Ehrenbürgerwürde der Stadt Biberach an der Riß verliehen. Nach seinem Tode wurde er auf eigenen Wunsch nach Biberach überführt und neben seinem Freund Anton Braith auf dem katholischen Friedhof beerdigt. Seinen künstlerischen Nachlass, sein Atelier und 60000 Mark vermachte er der Stadt Biberach.

Zu seinen frühen, mehr landschaftlichen Bildern gehören Partenkirchen, Partie aus der Schwäbischen Alb, Kochem an der Mosel, Der Hallstätter See und Sommertag auf der Fraueninsel (gemeinsam mit Jan Johann Cornelis Mali).

Zu den späteren, auf welchen die Tierstaffage überwiegt, gehören Die heimziehende Herde, Morgen und Abend im Dorf, Des Schäfers Morgengruß, Der verregnete Viehmarkt, Schafe bei herannahendem Gewitter, Die Table d'hote im Stall, Schafe im Frühjahr, Dorfpartie am Bodensee und Ein Morgen bei Amalfi.

Die reich ausgestatteten Atelier-Schauräume aus München mit den Nachlässen von Anton Braith und Christian Mali sind heute im Braith-Mali-Museum in Biberach an der Riß zu sehen. Sie gelten als seltene Beispiele für gut erhaltene Künstlerateliers des 19. Jahrhunderts und sind damit ein Kulturdenkmal ersten Ranges.

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Mali Lošinj

Mali Lošinj (Kroatien)

Mali Lošinj (it.: Lussinpiccolo) ist eine Stadt, ein Hafen und Fremdenverkehrszentrum auf der Insel Lošinj, genauer gesagt auf dem gleichnamigen Inselteil Mali Lošinj (Klein-Lošinj), im Südosten der breiten und gut geschützten Bucht. Das Klima ist mild und die Winter warm; die durchschnittliche Lufttemperatur beträgt im Januar 7,3°C und im Juli 24,7°C. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 15°C.

Die günstigen Klimaverhältnisse, der Bau von Hotels und Ferienanlagen, die Bewaldung und Einrichtung der Strände haben eine intensive Entwicklung des Tourismus bedingt. Der Ort liegt im geschütztesten Teil der Bucht. Der Großteil des Ortes liegt auf der östlichen, sonnigen Seite. Vom Südosten der Bucht aus führt eine Straße nach Veli Lošinj.

Mali Lošinj ist der Hauptort der Insel Lošinj, und hat 8.388 Einwohner. Obwohl "mali" zu Deutsch "klein" bedeutet ist Mali Lošinj der größte Ort der Insel.

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Source : Wikipedia