Möhnesee

3.3725490196102 (1224)
Geschrieben von c3po 03/04/2009 @ 05:14

Tags : möhnesee, nordrhein-westfalen, deutschland

Neueste Nachrichten
POL-SO: Möhnesee-Wippringsen - Unfall mit einem Schwerverletzten - news aktuell (Pressemitteilung)
Möhnesee (ots) - Heute Morgen, gegen 08.00 Uhr, befuhr eine 27-jährige Chevroletfahrerin aus Lippetal die Bundesstraße 229 von Soest in Richtung Möhnesee. Als in der Ortsdurchfahrt Wippringsen ein vorausfahrender Corsafahrer in Höhe des Mühlenbetriebes...
POL-SO: Möhnesee-Delecke - Uferstraße nach Unfall gesperrt - news aktuell (Pressemitteilung)
Möhnesee (ots) - Am Sonntag kam es um 12:45 Uhr auf der Linkstraße zu einem Verkehrsunfall. Eine 76-jährige Frau aus Iserlohn war mit ihrem Opel Astra auf der Uferstraße aus Richtung Sperrmauer kommend unterwegs. Ausgangs einer Rechtkurve, kurz vor...
Beste Platzierung in der Vereinsgeschichte der SpVg Möhnesee - Derwesten.de
Möhnesee. Zum abschließenden Saisonspiel in der Regionalliga Ostwestfalen-Lippe gegen den SV Königsspringer Lemgo trat die erste Mannschaft der Schachabteilung der SpVg Möhnesee noch einmal in Bestbesetzung an und errang nach hart umkämpften Spielen...
SpVg Möhnesee gewann Pokalmatch auf NRW-Ebene - Soester Anzeiger
06.05.2009 · MÖHNESEE- Nachdem sich die Schachabteilung der SpVg. Möhnesee überraschend den Mannschaftspokal des Schachverbandes Ostwestfalen gesichert hatte, ging der Siegeszug auch in der ersten Runde auf NRW-Ebene weiter....
POL-SO: Möhnesee-Echtrop - Einbruch in Betriebsgebäude - news aktuell (Pressemitteilung)
Möhnesee (ots) - In der Nacht zum heutigen Donnerstag wurde zwischen 18.30 und 07.45 Uhr im Gewerbepark Möhnesee in einen Betrieb für Schweißtechnik eingebrochen. Die Täter brachen zunächst das Schloss eine Tores am Siemensweg auf und versuchten dann...
Alphörner schallen weit über den See - Dorfinfo.de
Möhnesee (Kreis Soest) Weit hinaus ins Land tönt der charakteristischen Schall der Alphörner. Nicht etwa im Hochgebirge. Ein Alphornblasen hoch oben über dem Möhnesee läutet am 31. Mai den Familientag im Rahmen der Drüggelter Kunst-Stückchen ein....
Drüggelter Kunst-Stückchen am Pfingstwochenende - Sauerland-News
Dies teilte die Möhnesee Tourismus GmbH mit und macht das Event somit schmackhaft. Drüggelte, ein kleines Dorf in der Nähe des Möhnesees im Sauerland gelegen, präsentiert auf dem „20. Drüggelter Kunst-Stückchen“ mit dem Scharoun-Ensemble eine kleine...
Nacktschnecken als Reise-Souvenir - Hertener Allgemeine
Eine Ferienfreizeit führte die Kinder und Erzieher/-innen der Tagesstätte "Villa Kunterbunt" zum Möhnesee. Unter den 19 Kindern waren erstmals auch einige Zweijährige. - Wie schon bei der Karnevalsübernachtung im Februar hatten die Jüngsten auch...
TuS Echthausen nutzt neues Sportgelände - Derwesten.de
In der Gruppe A treffen zunächst SV Bachum-Bergheim, TuS Bremen, TuS Voßwinkel I, TuS Wickede, TuS Oeventrop und SpVg Möhnesee I aufeinander. In der Gruppe B spielen die SpVg Möhnesee II, SC Neheim, Preußen TV Werl, TuS Echthausen und TuS Voßwinkel II....
Top-Thema - Soester Anzeiger
Sie wechselte 1995 vom Möhnesee "ins tausendjährige Soest, um hier 100 zu werden", wie sie im Anzeiger-Tischgespräch schlagzeilenträchtig verkündete. Außerdem wollte sie mal "Ratsfrau in einer Hansestadt sein". Sie kam nach Soest und wurde...

Möhnesee (Stausee)

Moehnetalsperre.jpg

Der Möhnesee ist ein Stausee in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Er zieht sich in Ost-West-Richtung durch die nach ihm benannte Gemeinde und wird im Westen von einer Staumauer begrenzt.

Der Möhnesee liegt am nordwestlichen Rand des Naturparks Arnsberger Wald innerhalb der Gemeinde Möhnesee im Kreis Soest.

Die Möhnetalsperre wurde zur Niedrigwasseraufhöhung, zum Hochwasserschutz und zur Stromerzeugung aus Wasserkraft gebaut. Vorrangiges Ziel ist die Niedrigwasseraufhöhung der Ruhr, in die das Wasser der Talsperre über den Unterlauf Möhne und den Zusammenfluss in Neheim (Stadt Arnsberg) gelangt. Die Regulation des Wasserstands der Ruhr garantiert eine gleichmäßige Versorgung des Ruhrgebiets mit Trinkwasser. Betreiber der Talsperre ist der Ruhrverband.

Der Möhnesee, der neben der Rurtalsperre und dem Biggesee zu den größten Stauseen in Nordrhein-Westfalen zählt, und der ihn umgebende Arnsberger Wald sind vor allem für Menschen aus dem Ruhrgebiet bedeutende Naherholungsgebiete. Daher gibt es ein umfangreiches wassersportliches Angebot sowie jährlich einen großen Triathlonwettbewerb am Möhnesee.

Der Möhnesee, dessen Fassungsvermögen rund 134,5 Millionen m³ (oder t) Wasser umfasst, ist mit seinen vier Becken über 10 km lang, an der tiefsten Stelle bei Vollstau im Sperrmauerbecken zwischen Linkturm und Sperrmauer 36 m tief und rund 1016 ha groß.

Das Absperrbauwerk der Talsperre, das als Gewichtsstaumauer erbaut wurde, besteht aus Bruchsteinmauerwerk und ist nach dem Intze-Prinzip gebaut und hat eine Kronenlänge von 650 m. Direkt unterhalb der Staumauer befindet sich ein kleines Ausgleichsbecken.

Um bei Hochwasserspitzen einen Überlauf zu ermöglichen, sind in der Mauerkrone, unterhalb der Fahrbahn, 105 Öffnungen eingelassen. Das herabströmende Wasser wird auf der Luftseite der Staumauer durch die hervorstehenden Bruchsteinquader bereits gebrochen, der Ausgleichsweiher dient als Tosbecken. Um die Mauer zu schonen, wird ein Überlaufen über diese Öffnungen möglichst vermieden. Zuletzt lief die Talsperre im August 2007 in Folge extremer Niederschläge (in Warstein am 9. August 2007 58,5 mm in drei Stunden) im Einzugsgebiet der Möhnetalsperre über. Das vorletzte Überlauf-Ereignis war 1984.

Berechnungen des zukünftigen Bedarfs an Trink- und Brauchwasser für das wachsende Ruhrgebiet im Jahre 1904 hatten ergeben, dass zu den bereits vorhandenen Talsperren im Flusssystem der Ruhr mit einem Stauvolumen von 32,4 Mio. m³ die dreifache Menge erforderlich wäre, nämlich etwa 100 Mio. m³ Stauraum. Bis zum Jahr 1925 schätzte man sogar ein Anwachsen auf fast 200 Mio. m³. Daher wurde von der Generalversammlung des Ruhrtalsperrenvereins am 28. November 1904 der Bau einer weiteren Talsperre beschlossen. Die Möhnetalsperre wurde daraufhin in den Jahren 1908 bis 1913 erbaut und am 12. Juli 1913 vom Ruhrtalsperrenverein eingeweiht. Im Jahr der Einweihung war die Talsperre die größte Stauanlage in Europa.

Die Möhnetalsperre wurde im Zweiten Weltkrieg durch einen britischen Bombenangriff, geleitet durch Wing Commander Guy Gibson in der Nacht vom 16. Mai auf den 17. Mai 1943, zerstört (Operation Chastise/Züchtigung). Um die Abwehranlagen am Stausee zu umgehen, kamen speziell für diesen Zweck konstruierte Bomben, so genannte Roll- oder Rotationsbomben, an der Avro Lancaster Dam Buster zum Einsatz; heute kann man sich im Inneren der Staumauer einen Nachbau einer solchen Bombe anschauen. Diese sprangen durch Eigendrehung auf dem Wasser über die Torpedofangnetze hinweg in Richtung Staumauer, schlugen mit geringem Restschwung gegen die Mauer, sanken bis zum Mauersohlengrund ab und detonierten in einer Tiefe von etwa 10 oder 15 Metern. Eine einzige von mehreren in kurzer Folge abgeworfenen Bomben erreichte ihr Ziel und erfüllte den beabsichtigten Zweck. Der See war zu dieser Jahreszeit voll gefüllt.

In der Staumauer entstand dadurch zunächst ein kleiner Riss, der sich durch den Druck der ausströmenden Wassermassen schnell erweiterte und zuletzt eine riesige trapezförmige Lücke ergab (77 m Breite mal 22 m Tiefe), durch welche die Wassermassen herausströmten. Durch die daraus resultierende Flutwelle, die sich über die Möhne bis weit ins Ruhrtal ergoss, kamen verschiedenen Angaben zu Folge mindestens 1284 oder sogar über 1600 Menschen ums Leben. Der letzte Todesfall infolge der Flutwelle war in Essen-Steele, über 100 km von der Staumauer entfernt. Die meisten Menschen kamen in einem Kriegsgefangenenlager in unmittelbarer Nähe unterhalb der Sperrmauer ums Leben. Ein Mahnmal am früheren Kloster Himmelpforten erinnert heute an die über 1200 Toten allein in diesem Lager. Ganz Neheim (heute ein Stadtteil von Arnsberg) wurde schwer getroffen; die Flutwelle war dort über 12 Meter hoch. Ein Mahnmal in Neheim erinnert an die Opfer der Katastrophe.

Zweck dieses Angriffs, bei dem gleichzeitig auch die Edertalsperre und der Sorpesee angegriffen wurden (der letztgenannte Staudamm blieb aufgrund seiner speziellen Bauart aus Beton mit Erd- und Steinüberschüttung stehen), war mittelbar die Beeinträchtigung der Rüstungsindustrie im Ruhrgebiet.

Der Angriff auf die Staumauer wurde 1954 in dem britischen Spielfilm Mai '43 – Die Zerstörung der Talsperren (The Dam Busters) von Michael Anderson nachgezeichnet.

Der Wiederaufbau der Staumauer unter einem Aufgebot von mehreren tausend Arbeitskräften rund um die Uhr und unter Verwendung der ursprünglichen Baumaterialien wurde, trotz der damals sehr angespannten allgemeinen Material- und Kräftelage, unmittelbar nach der Zerstörung eingeleitet und konnte schon am 3. Oktober 1943 mit dem Auftragen der Fahrbahndecke auf der Dammkrone abgeschlossen werden. Der schnelle Fortgang der Arbeiten wurde schließlich auch durch die Nazi-Propaganda ausgenutzt, um der kriegsmüden Bevölkerung zumindest kleine Erfolge vorzuführen. Der Einfluss des Angriffes auf die Kriegswirtschaft des Ruhrgebietes war jedoch nicht so nachhaltig ausgefallen, wie von den Alliierten ursprünglich erhofft. Sie griffen die Großbaustelle bzw. die dann fertiggestellte Staumauer bis Kriegsende nicht mehr an.

Die Möhnetalsperre wurde von 1972 bis 1979 saniert. Dabei wurde entlang der Gründungssohle der Staumauer ein Kontrollgang durch Sprengungen vorgetrieben. Von ihm aus wurde die Mauer verpresst (abgedichtet) und mit Drainagen entwässert.

Wie bei vielen anderen Stauseen finden sich unterhalb der Wasseroberfläche Relikte aus vergangenen Tagen. Im Spätsommer 2003 musste wegen Reparaturarbeiten an den Absperrschiebern des Hevebeckens, eines der beiden Sedimentationsbecken des Sees, der Wasserstand so weit abgesenkt werden, bis das Hevebecken vollständig entleert war. Zum Vorschein kam die alte Brücke mit der über ihr verlaufenden Straße.

Im Einlaufbereich des Möhneflusses in das Sedimentationsbecken des Möhnesees, nahe der Ortschaft Wamel in Richtung Arnsberger Wald, steht eine 1912 erbaute Kanzelbrücke. Den Namen Kanzelbrücke verdankt das Bauwerk der Ausführung ihrer Brückenpfeiler, die eine gewisse Ähnlichkeit mit Kirchenkanzeln aufweisen. Die Brücke besteht aus fünf Bögen und hat eine Gesamtlänge von 60 Metern. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie stark beschädigt, 1953 wieder dem Original getreu hergestellt. Die Kanzelbrücke ist ein Ersatz für ein Vorgängerbauwerk mit drei gewölbten Steinbögen, welches bereits vor dem Bau des Stausees eine Überquerung des Möhneflusses ermöglichte. Eigentümer des Bauwerks ist der Ruhrverband.

Die Kanzelbrücke am Einlauf der Möhne in den Möhnesee.

Aufnahme des Möhnesees und der Staumauer aus der Luft.

Die alte Brücke im Hevebecken, eines der beiden Sedimentations- Becken.

Zum Seitenanfang



Möhnesee (Gemeinde)

Wappen der Gemeinde Möhnesee

Möhnesee ist eine Gemeinde in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.

Die Gemeinde Möhnesee liegt im Kreis Soest südlich von Soest am nordwestlichen Rand des Naturparks Arnsberger Wald. Die Gemeinde erstreckt sich rund um den Möhnesee. Die meisten Ortsteile liegen am Nord- und Südhang des Haarstrangs.

Nachbargemeinden sind die Stadt Soest im Norden, Bad Sassendorf im Nordosten, die Stadt Warstein im Südosten, die Stadt Arnsberg im Süden und Ense im Westen.

Für jeden dieser Gemeindebezirke wählt der Rat der Gemeinde Möhnesee einen Ortsvorsteher. Deren Abschaffung ist 2008 erneut Gegenstand politischer Diskussionen in der Gemeinde. Angestoßen wurde dies von der FDP.

Die Gemeinde Möhnesee ist am 1. Juli 1969 aus dem Amt Körbecke entstanden. Die meisten Ortsteile allerdings sind schon ca. 1000 Jahre alt.

Im Zentrum der Gemeinde, Körbecke, ist bis zur Zerstörung durch Bomber im Zweiten Weltkrieg 1945 die größte Steinbrücke Europas über den See zum Körbecker Südrand gebaut worden. Sie wurde in den 60er Jahren durch eine Fußgängerbrücke ersetzt. Die Körbecker Pfarrkirche wurde im 18. Jahrhundert errichtet.

Die Sperrmauer der Möhnetalsperre liegt im Ortsteil Günne. Nach langer Bauzeit wurde sie am 12. Juli 1913 eingeweiht. Im Mai 1943 wurde sie von Rollbomben zerstört, aber schon im Oktober desselben Jahres konnte sie ihren Betrieb wieder aufnehmen. Die Besiedlung fand größtenteils um den See statt. Vor dem Bau der Möhnetalsperre war die Besiedlung zumeist im Flusstal; mit dem Bau der Sperrmauer mussten viele Anwohner umgesiedelt werden.

Ungefähr alle zehn Jahre wird die Talsperre zu Wartungsarbeiten gänzlich geleert. Dann kann man an einigen Stellen noch die Grundmauern der Besiedlung bis ins 19. Jahrhundert sehen, z. B. am Stockumer Damm.

Die Bevölkerung der Gemeinde Möhnesee ist im Wesentlichen christlich geprägt. Den größten Anteil stellen die römisch-katholischen Menschen, in geringerem Umfang die evangelischen. Bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Protestanten eine verschwindende Minderheit; inzwischen gleicht sich das Verhältnis nach und nach an. Die Gemeinde hat kaum ausländische Einwohner. Daher sind andere Glaubensrichtungen kaum vertreten.

Körbecke als größter Ort wurde Sitz der Gemeindeverwaltung Möhnesee.

Die Gemeinde Möhnesee ist landwirtschaftlich geprägt; viele Ortsteile liegen in der Soester Börde, einer der fruchtbarsten Ackerbaulandschaften Deutschlands.

Am Möhnesee selbst herrscht die Tourismusbranche vor. In den nördlichen Ortsteilen Möhnesees gibt es vor allem Bauernhöfe, aber auch die Gewerbeparks Echtrop und Wippringsen.

Die Firma ATELCO - Hersteller und Vertriebskette von Computern - hat ihren Firmensitz im Gewerbepark Echtrop.

Die Gemeinde Möhnesee zeichnet sich durch ihre Nähe zur Autobahn A 44 aus. Zudem kreuzen sich die Bundesstraßen 229 und 516 (Haarweg). Die verkehrstechnische Anbindung ist vor allem auch für die Tourismusbranche wichtig, einem der Hauptwirtschaftsfaktoren der Gemeinde.

Gleichwohl führt eben das durch den Tourismus erhöhte Verkehrsaufkommen zu einer traurigen Bilanz: Die Gemeinde Möhnesee führt - so die Kreispolizeibehörde Soest - die Statistik der meisten Verkehrsunfälle pro Einwohner aller Gemeinden im Kreis Soest an, liegt auf Platz drei von 83 im gesamten Regierungsbezirk Arnsberg (67 Unfälle pro 10.000 Einwohner im Jahr 2007 - bei einem Landesdurchschnitt von 37 Unfällen pro 10.000 Einwohnern).

Im Rahmen der Geschwindigkeitsbegrenzung der Körbecker Schützenstraße auf 30 Kilometer pro Stunde ist im Frühsommer 2008 eine Diskussion über die generelle Verkehrsberuhigung der Ortskerne in der Gemeinde entstanden.

Als Ziel für Radfahrer wird die Gemeinde Möhnesee immer interessanter. Nahezu der gesamte Möhnesee kann in Kürze auf Radwegen umrundet werden. Eine Lücke am Südufer zwischen Torhaus und Delecker Brücke wird derzeit im Auftrag vom Bundesverkehrsministerium und vom Landesbetrieb Straßenbau NRW geschlossen.

Die Gemeinde Möhnesee hatte bis zum Jahre 2004 zwei Standorte der Bundeswehr (FlaRakGrp 21) an der Haarhöhe bei Echtrop, die in den 1970er Jahren von den früheren Besatzungsmächten Großbritannien und Kanada übernommen wurden. Zur Zeit (August 2005) stehen diese Liegenschaften leer, eine weitere Nutzung ist ungewiss.

Am Körbecker Südrand gibt es eine große Jugendherberge mit mehr als 200 Bette. Seit Mai 2008 nutzt die Jugendherberge das „Joseph Joos Haus“ als Seminarhaus.

Die Volkshochschule Soest hat eine Zweigstelle in Möhnesee. Weitere Bildungseinrichtung im Ortsteil Günne.

Möhnesee ist seit 1988 mit der französischen Gemeinde Wintzenheim verschwistert.

Zum Seitenanfang



Neuhaus (Möhnesee)

Neuhaus in der Gemeinde Möhnesee ist ein Dorf im Tal der Heve, ein Fluss, der den südlichen Haken des Möhnesees speist.

Neuhaus ist ein Straßendorf entlang der einzigen befahrbaren Straße von Stockum nach Arnsberg-Breitenbruch.

Die katholischen Gemeindemitglieder von Neuhaus gehörten jahrzehntelang zur Gemeinde in Körbecke, bekamen aber in den 1960er Jahren eine eigene kleine Kirche. Der sonntägliche Kirchweg der Neuhauser war zuvor ein mühseliger: mitten in der Nacht aufzubrechen, durch den Arnsberger Wald am „Hohen Stoß“ vorbeizugehen, sodann hinab ins Möhnetal und am nördlichen Hang wieder halb nach Körbecke hinaufzusteigen: neun Kilometer bergauf und bergab laufen, und nach Kirchgang den gleichen Weg wieder zurück.

Zum Seitenanfang



Körbecke (Möhnesee)

Körbecke ist der größte Ortsteil der Gemeinde Möhnesee im Kreis Soest, Nordrhein-Westfalen. Die Gemeindeverwaltung Möhnesee hat hier ihren Sitz.

Körbecke besitzt eine Strandpromenade und einen Freizeitpark; dem Brückenweg benachbart sind zwei Campingplätze (nur Dauergäste). Die Gemeinde bietet viele Möglichkeiten der Erholung und Freizeitgestaltung.

Die katholische Kirche St. Pankratius hat wertvolle Altar-Schnitzarbeiten aus dem 17. Jahrhundert von dem jahrzehntelang in Körbecke tätigen Schnitzer- und Bildhauer-Meister Stütting aus dem Sauerland, dessen großer Alkoholbedarf und Schuldenmachen heute noch in „Vertellekes“-Geschichten durchs Dorf geht. Interessantes Detail seiner Arbeiten neben dem Altarbereich ist die lebensgroße Heiligen-Figur des Christophorus, die in halb gebückter Haltung auf der Schulter den Predigtstuhl trägt. Diese farbig bemalte Figur sorgte auch für einen Spottnamen: „Sankt Stangelinus“.

Körbeckes Südrand, der über die Fußgängerbrücke über den Möhnesee erreichbar ist, hat direkten Zugang zum Naturpark Arnsberger Wald. Am Waldesrand befindet sich eine der größten Jugendherbergen Deutschlands.

Zum Seitenanfang



Source : Wikipedia