Mäuse

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Geschrieben von daneel 02/03/2009 @ 00:42

Tags : mäuse, computer, high-tech

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Umfrage: Geld ist Beziehungskiller! - Chart-King
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AutoCAD Inventor Tooling 2010 live erleben - Digital Production
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Neue Laser-Mäuse - Verbatim - Markenpost.de
Der Frühling bringt nicht nur zwitschernde Vögel, sondern auch vier neue Computer-Mäuse von Verbatim. Für Zuhause oder unterwegs garantieren die Mäuse präzise Steuerung, angenehme Haptik, ergonomisches Design und individuelle Einstellungsmöglichkeiten....

Mäuse

Hausmaus

Die Mäuse (Mus) sind eine Gattung der Echten Mäuse, deren bekannteste Art die Hausmaus ist. Daneben gibt es 37 weitere Arten, die teils ebenfalls Kulturfolger, teils aber auch zurückgezogen lebende Waldtiere sind. Als Farbmäuse bezeichnete Zuchtformen der Hausmaus (Mus musculus) werden als Haustiere gehalten.

Die Kopfrumpflänge reicht von 4,5 bis 12,5 cm; der Schwanz ist meistens ebenso lang wie der Körper. Das Normalgewicht liegt bei etwa 30 Gramm. Es wurden schon Mäuse in Gefangenschaft gehalten, die 60 Gramm wogen. Wildmäuse sind oberseits grau oder braun gefärbt, die Unterseite hat einen helleren Grau- oder Braunton oder ist weiß. Inzwischen wurde eine unüberschaubare Zahl an Farbvarianten gezüchtet. Der Schwanz ist mit feinen Haaren bedeckt, scheint aber auf den ersten Blick nackt zu sein.

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet umfasste offenbar Afrika, Südeuropa sowie das subtropische und tropische Asien. Die Hausmaus stammt wahrscheinlich aus Indien und breitete sich von dort im Gefolge des Menschen weltweit aus. Der natürliche Lebensraum sind Wälder oder Savannen. Manche Arten haben sich aber derart auf ihre Rolle als Kulturfolger spezialisiert, dass man sie meistens in der Nähe menschlicher Behausungen findet. Neben der Hausmaus gilt dies für die Afrikanische Zwergmaus, in eingeschränktem Maße auch für die Reisfeldmaus und die Falbmaus.

Die Algerische Hausmaus, die Makedonische Hausmaus und die Ährenmaus wurden lange als Unterarten der Hausmaus angesehen, erst durch jüngere morphologische und biochemische Analysen wurde ihre Eigenständigkeit erwiesen.

Die indische Maus Mus booduga wurde zusammen mit den afrikanischen Arten gelegentlich in einer Gattung Leggada geführt.

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Josefine, die Sängerin oder das Volk der Mäuse

Josefine, die Sängerin oder Das Volk der Mäuse ist eine von 4 Erzählungen Franz Kafkas aus dem 1924 erschienen Sammelband Ein Hungerkünstler. Josefine war Kafkas letztes Werk vor seinem Tod am 3. Juni 1924.

Wie es der Titel sagt, handelt die Geschichte von der als Sängerin auftretenden Maus Josefine und dem Mäusevolk. Josefines Singen ist aber eher ein leises Pfeifen, das eigentlich auch jede andere Maus aus dem Volk von sich gibt oder geben kann. Dennoch ist ihre Kunst öffentlich unumstritten. Manchmal - nur unter sich- gestehen sich ihre Zuhörer die Wahrheit über Josefines Kunst ein.

Trotzdem hat aber ihr Gesang, vorgetragen im Habitus einer Diva, eine große Wirkung auf das Mäusevolk, da im Rahmen dieser Zusammenkünfte das Zusammengehörigkeitsgefühl auf seltsame Weise gestärkt wird. Das Mäusevolk braucht die Konzerte als eine Art Ruhepunkte. Sein Dasein ist vielfältig bedroht. Zwar ist durch die große Zahl von Nachkommen der Fortbestand gewährleistet. Aber durch die fortwährend nachdrängenden neuen Generationen erhält ihre Existenz etwas beliebiges.

Diese relativ breit angelegte ausführliche Erzählung behandelt (ähnlich wie Der Hungerkünstler) das Verhältnis einer Künstlerpersönlichkeit zu ihrem Publikum. Sie ist damit auch eine Reflexion Kafkas über sein eigenes Künstlertum . Obwohl man zunächst nicht glauben mag, dass Kafka sich selbst in der Person dieser skurrilen, unangenehmen Sängerin Josefine darstellt, sind doch deutliche Bezüge vorhanden. So z. B. Josefines Wunsch, von der sonstigen Arbeit freigestellt zu werden, um sich ganz der Kunst widmen zu können, auch ein großes Problem in Kafkas Leben. Die Erzählung wird nicht aus der Sicht der Sängerin, sondern der des Mäusevolkes, also des Publikums, vorgetragen. Gegen das Volk mit seinem schweren Leben erscheint die Sängerin von realitätsferner Primadonnenmanier. So identifiziert sich der Leser mit der Sicht des Mäusevolkes auch in der Frage der Arbeitbefreiung.

Kafka hat sich besonders in den Jahren ab 1921 intensiv mit den Schriften des zeitgenössischen ebenfalls jüdischen Satirikers Karl Kraus beschäftigt. Die Erzählung wird daher auch als allegorische Darstellung der Wechselbeziehung zwischen Karl Kraus und seinem vorwiegend jüdischen Publikum gedeutet . Im unvollkommenen Pfeifen könnte die jüdische Sprechweise des Mauschelns thematisiert sein. Das Pfeifen Josefines, d.h. ihre Mäusesprache ist kein Mäusedeutsch, sondern ein Mauscheldeutsch.

Andererseits hat Josefine eine sehr wichtige Funktion für das Mäusevolk. „Dieses (Josefines) Pfeifen.... kommt fast wie eine Botschaft des Volkes zu dem einzelnen“ ..fast wie die armselige Existenz unseres Volkes mitten im Tumult der feindlichen Welt. „.. als dürfte sich der Ruhelose einmal nach seiner Lust im großen warmen Bett des Volkes dehnen und strecken.“ Josefines Gesang vermittelt – unabhängig von ihrer eigenen Intention – ein starkes Gefühl von Schutz, Geborgenheit und Ruhe. Und das ist in diesem unruhig huschenden, von enormer Population vorangetriebenen, gefährdeten Mäusevolk ein großes Bedürfnis. Ein deutlicher Bezug ist hier zum jüdischen Volk hergestellt mit seinen harten Lebensbedingungen und seinem weit verstreut sein .

Dem künstlerischen Schaffen wird hier eine große positive Wirkung zugeschrieben. Hat Kafka diese Wirkung seines eigenen Schaffens auf seine Leser so erwartet? Oder war das die Wirkung seines Schreibens auf ihn selbst?

Josefine war das letzte Werk Kafkas, das er im März 1924 abschloss, bevor die immer weiter voranschreitende Krankheit ein Schreiben unmöglich machte und er am 3. Juni 1924 starb. Er sieht darin ironisch auf sich und seinesgleichen als Künstler mit seinen Befindlichkeiten und Abgrenzungen zu den Normalmenschen. In Josefines Ende – „erlöst von Plagen... fröhlich sich verlierend“ – dürfte er sein eigenes bevorstehendes Ende gesehen haben. Josefine wird in „gesteigerter Erlösung vergessen sein wie alle ihre Brüder“.

Falls Kafka ein solches Ende im Vergessen auch für sich gesehen hat, hat er sich innerhalb gegenwärtiger literarischer Zeitspannen entschieden getäuscht.

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Weiße Mäuse

„Wiesse Müüs“ beim Staatsbesuch der britischen Königin Elisabeth II. 1964 in Koblenz

Weiße Mäuse ist eine traditionelle umgangssprachliche Bezeichnung für Verkehrspolizisten, die sich von der, besonders in in früheren Zeiten getragenen weißen Uniform ableitet.

Wiesse Müüs (ripuarisch) ist zudem die traditionelle Umgangsbezeichnung für die ehemalige Ehren-Motorradeskorte der Bonner Schutzpolizei.

Nachdem Bonn 1949 zur provisorischen Bundeshauptstadt und Sitz der Bundesregierung gewählt wurde, wurde die Bonner Polizei mit der Gestellung von Ehren-Eskorten für die Staatsgäste beauftragt. Zu diesem Zweck wurde eine Motorrad-Staffel aufgestellt, deren Angehörige durch ihre repräsentativen weißen Uniform-Röcke schnell den Spitznamen „Weiße Mäuse“ zugeeignet bekamen.

Bereits 1951 gründeten die Polizeibeamten ihren eigenen Karnevalsverein K.G. Wiesse Müüs e.V. Bonn, der bis heute zu den großen Bonner Karnevalsvereinen zählt. Während anfänglich nur Polizeibeamte Mitglied werden konnten, steht der Beitritt seit 1953 jedermann offen.

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Sieben Mäuse brauchen Kleider

Sieben Mäuse brauchen Kleider (dänisch Tøj til syv små mus) ist ein Bilderbuch der dänischen Psychologin und Kinderbuchautorin Grete Janus Hertz (1915–2002), das auf dänisch und deutsch erstmals 1969 im Carlsen Verlag erschien. Ähnlich wie andere verbreitete Kinderbücher (z. B. Die kleine Raupe Nimmersatt) hat es einen repetitiven Charakter, was Kinder häufig sehr schätzen. Das Kinderbuch ist für Kinder im Alter von etwa zwei bis vier Jahren geeignet. Die Illustrationen stammen von Iben Clante.

Die Mäusemutter einer siebenköpfigen Mauseschar macht sich auf den Weg, um ihren Kindern die geeigneten Winterkleider zu besorgen, damit sie im Schnee herumtoben können. Sie begegnet dabei einem Schneider, einem Weber, einer Spinnerin und einem Schafhirten, um die Schneeanzüge vorzutragen. Mit der Unterstützung anderer Tiere gelingt es ihr schließlich, für ihre sieben Kinder die benötigte Kleidung herzustellen.

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Source : Wikipedia