Luanda

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Geschrieben von daneel 07/04/2009 @ 03:07

Tags : luanda, angola, afrika, ausland

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Luanda

Lage von Luanda in Angola

Luanda (auch São Paulo de Luanda oder Loanda) ist die Hauptstadt Angolas und hat 2.524.459 Einwohner (Stand 2008), während nach Schätzung der WHO rund 4,8 Millionen Menschen dort leben.

Luanda liegt in der Provinz Luanda nördlich der Mündung des Flusses Cuanza in den Atlantik.

Luanda befindet sich in der tropischen Klimazone. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 24,4 Grad Celsius, die jährliche Niederschlagsmenge 368 Millimeter im Mittel.

Die wärmsten Monate sind Februar bis April mit durchschnittlich 26,7 bis 27,0 Grad Celsius, die kältesten Juli und August mit 20,2 bis 20,4 Grad Celsius im Mittel.

Der meiste Niederschlag fällt in den Monaten März und April mit durchschnittlich 97 bis 124 Millimeter, der wenigste zwischen Juni und Oktober mit null bis sieben Millimeter im Mittel.

1575 wurde die Stadt durch Portugiesen als São Paulo de Luanda gegründet. Sie ist seit 1627 das Verwaltungszentrum von Angola (mit Ausnahme der Jahre 1640 bis 1648). Die Stadt war bis circa 1850 Zentrum des Sklavenhandels nach Brasilien. Nach der Unabhängigkeit Angolas 1975 verließ ein Großteil der portugiesischen Bevölkerung Angola. Durch den langjährigen Bürgerkrieg in Angola hat auch die Hauptstadt gelitten.

Die Einwohnerzahl Luandas verdreifachte sich zwischen 1927 und 1940 von 20.000 auf 61.000. Im Jahre 1950 hatte die Stadt 137.000 Einwohner und 1987 lebten in Luanda bereits 1,1 Millionen Menschen. Bis 2005 stieg die Bevölkerungszahl im Stadtgebiet auf 2,8 Millionen und in der Agglomeration auf 3,8 Millionen.

Die Einwohner Luandas sind in der überwiegenden Mehrheit Angehörige afrikanischer Ethnien wie der Ovimbundu, Kimbundu und Bakongo. Offizielle Landessprache ist Portugiesisch, es werden jedoch auch einheimische Bantu-Sprachen gesprochen.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand.

Getrieben von Petrodollars erlebt die Hauptstadt einen Bauboom. Für Ausländer ist Luanda die Stadt mit den höchsten Lebenshaltungskosten der Welt.

In Luanda werden unter anderem Raffiniertes Öl, Bekleidung, Fahrzeuge und Lebensmittel hergestellt. Die wichtigsten Exportgüter sind Rohöl, Diamanten, Eisenerz, Kaffee und Fischprodukte.

In der Stadt liegt der wichtigste Hafen des Landes. Eine Bahnlinie verbindet die Hauptstadt mit den Eisenerzminen in N'dalatando und den Kaffeeanbaugebieten um Malanje im Landesinneren. Luanda hat einen internationalen Flughafen, den Aeroporto 4 de Fevereiro. Seit April 2008 fliegt Lufthansa von Frankfurt am Main einmal wöchentlich Luanda an.

Die 1963 eröffnete Universität von Angola und die 1962 eröffnete Fachhochschule für Sozialarbeit haben ihren Sitz in der Hauptstadt. Die portugiesische Universität Lusíada unterhält in Luanda eine Zweigstelle.

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Erzbistum Luanda

Das Erzbistum Luanda (lat.: Archidioecesis Luandensis) ist eine in Angola gelegene römisch-katholische Erzdiözese mit Sitz in Luanda. Es umfasst die Provinzen Luanda und Bengo.

Bereits ab 1596 bestand in Angola ein Bistum namens Angola e Congo, welches dem Namen nach noch weitere Gebiete außerhalb Angolas umfasste. Ab 4. September 1940 hieß das Bistum Luanda und wurde zur Erzdiözese erhoben. Von 1957 bis 1990 wurden in Angola neue Bistümer errichtet, die dann nach und nach die Kirchenprovinz Luanda bildeten.

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Luanda (Provinz)

Lage von Luanda in Angola

Luanda ist eine Provinz in Angola mit einer Fläche von 2.257 km² und einer Bevölkerung von über drei Millionen Einwohnern. Luanda ist Hauptstadt der Provinz und zugleich Hauptstadt des Landes Angola.

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TAAG Angola Airways

Bild:DTA_Logo.png

TAAG Angola Airways (Linhas Aereas de Angola) ist die staatliche angolanische Fluggesellschaft mit Sitz in der Hauptstadt Luanda.

Die Fluggesellschaft wurde im September 1938 unter dem Namen Direcção de Exploração dos Transportes Aereos (DTA Angola Airlines) von der portugiesischen Regierung als Abteilung der Verkehrsverwaltung gegründet. Im Jahr 1940 wurde die Fluggesellschaft dann endgültig in DTA Angola Airlines umbenannt.

Als das Land im November 1975 unabhängig wurde, bekam die Fluggesellschaft ihren heutigen Namen TAAG Linhas Aereas de Angola. Ende der 1970er Jahre kaufte die Fluggesellschaft einige Iljuschin Il-62 sowie Boeing 707 Langstreckenflugzeuge. Anfang der 1980er Jahre kamen noch einige Boeing 737 zur Flotte. Zu dieser Zeit wurden auch mehrere Fokker F-27 für Inlandsflüge in die Flotte integriert. Die angolanische Regierung konzentrierte die Aktivitäten der Fluggesellschaft hauptsächlich auf Inlandsflüge, weshalb die Fluggesellschaft größtenteils kleinere Flugzeuge, wie die Boeing 727 und Boeing 737, aber auch größere Flugzeuge wie die Boeing 707 und die Lockheed L-1011 TriStar einsetzte.

Als sich in den 1980er Jahren die Beziehungen zu den USA verschlechterten wurden verstärkt Flugzeuge von Airbus erstanden. Diese wurden jedoch wahrscheinlich weiterverkauft. Die TAAG weitete ihr Netz nun international aus und flog sechs Destinationen in Südafrika, sowie Lissabon, Paris, Rom und Moskau an.

Die angolanische Regierung unterhielt seit längerem gute Beziehungen zu Kuba. Die nun privatisierte TAAG war auf der Suche nach einer Destination im karibischen Raum und fasste Kuba ins Auge. Zu diesem Zweck erwarb die Fluggesellschaft eine Boeing 747. Als die Einrichtung der Strecke genehmigt wurde, war die TAAG die erste afrikanische Fluggesellschaft die Havanna anflog. Die Boeing 747, die für diese Route gekauft wurde, wird noch immer auf dieser Strecke eingesetzt.

TAAG ist zu 100 % im staatlichen Besitz und besitzt selbst die Angola Air Charter. Wie die South African Airways ist die TAAG eine der wenigen südafrikanischen Fluggesellschaften, die profitabel sind. Am 17. Juli 1940 wurde der Flugbetrieb mit De Havilland Dragon Rapide Flugzeugen aufgenommen.

Die Fluggesellschaft wurde im Juli 2007 in die Liste der Betriebsuntersagungen für den Luftraum der Europäischen Union aufgenommen. Sie darf dort seither keine Ziele mehr anfliegen.

Die TAAG plant Linienflüge in die Vereinigten Staaten, die Vereinigten Arabischen Emirate und nach China aufzunehmen, sobald die bestellten Boeing 777-200ER Ende 2006 ausgeliefert werden. Die ersten beiden Boeing 777 sollen die Boeing 747 auf den Routen nach Johannesburg, Lissabon, Paris und Rio de Janeiro ersetzen. Mit der dritten bestellten Boeing 777 sollen dann neue Verbindungen nach Houston, Dubai und Peking etabliert werden.

Die TAAG betreibt ein dichtes Netz von nationalen Verbindungen. Außerdem werden von Luanda aus Ziele im restlichen Afrika und in Südamerika bedient.

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Inter Luanda

Grupo Desportivo Interclube, normalerweise als Inter oder Inter Luanda bekannt, ist ein Fußballverein aus Luanda, Angola. Gegründet wurde er 1953. Seinen ersten Titel gewann der Club 1986 mit dem angolanischen Pokal. 2001 folgte mit dem Gewinn des Supercups der zweite Titel, 2003 wurde der Pokalwettbewerb das zweite Mal gewonnen. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland waren mit Miloy und Mário zwei Spieler in der angolanischen Fußballnationalmannschaft vertreten. 2007 erreichte Inter Luanda schließlich den Gewinn der Girabola, der angolanischen Profiliga, 2008 wurde schließlich der Supercup ein zweites Mal gewonnen. Seine Heimspiele trägt der Club im Estádio dos Coqueiros aus, das 12.000 Zuschauern Platz bietet.

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Source : Wikipedia