Leichtathletik

3.3877712031437 (2535)
Geschrieben von c3po 02/03/2009 @ 04:37

Tags : leichtathletik, sport, peking 2008, olympische spiele

Neueste Nachrichten
Nach dem Team-EM-Sieg ist die Grundstimmung im Leichtathletik ... - sueddeutsche.de
Leiria - Rüdiger Harksen, der Leichtathletik-Bundestrainer, kennt die Regeln des Spiels. Wenn er in Mikrofone reden soll, sind Schlagworte verlangt, wenn ihn die Leute von der Presse mit gezückten Blöcken in die Mitte nehmen, darf es etwas...
Leichtathletik – WM: Mehrkampf-Team bei der WM von Schrader angeführt - FOCUS Online
Michael Schrader wird bei der Leichtathletik-WM in Berlin das Mehrkampf-Team anführen. Neben dem Weltranglisten-Ersten im Zehnkampf wurden insgesamt bereits 17 Sportler nominiert. Angeführt vom Weltranglisten-Ersten Michael Schrader gehen die deutschen...
Leere Tribünen, verwirrte Leichtathleten, streikende Elektronik ... - sueddeutsche.de
Schließlich musste sie das verdammte 3000-Meter-Ziel bei der Team-EM des Europäischen Leichtathletik-Verbandes (EAA) in Leiria um jeden Preis erreichen für die ersehnten Zähler, und das war schwer. Charlotte Schönbeck ist nämlich gar keine...
Leichtathletik – WM: Oeser gewinnt Siebenkampf-Quali in Ratingen - FOCUS Online
Jennifer Oeser hat sich in Ratingen den Sieg bei der deutschen Siebenkampf-Qualifikation für die Leichtathletik-WM gesichert. Lilli Schwarzkopf landete auf dem dritten Platz. Jennifer Oeser und Lilli Schwarzkopf dürfen von Bronze träumen,...
Leichtathletik: Windige Angelegenheit - RP ONLINE
Auch bei elektronischer Zeitnahme muss es in der Leichtathletik am Start knallen. Aber: Obwohl die heimischen Starter mit ihren Revolvern für den Verband tätig waren und der TSV Nieukerk als Ausrichter der Schüler-Kreismeisterschaften der...
Leichtathletik: Das Zeug zum Zehnkämpfer - Thüringer Allgemeine
22 Medaillen sind die stattliche Ausbeute der Leichtathleten aus Großengottern und Mühlhausen bei den Thüringer Landesmeisterschaften in Zeulenroda. Das Erfreuliche dabei: Sie wurden vom Sprint über die Lauf- und Wurfdisziplinen bis hin zum Sprung in...
Tomasz Majewski zu stark für deutsche Kugelstoßer - sueddeutsche.de
Biberach (dpa) - Olympiasieger Tomasz Majewski war zum Auftakt des Leichtathletik-Meetings im schwäbischen Biberach zu stark für die deutschen Kugelstoßer. Der Pole siegte bei Dauerregen und nur elf Grad mit 20,70 Metern klar vor Peter Sack (Leipzig),...
Amerikas Asse bibbern und bangen um WM in Berlin - sueddeutsche.de
Boston (dpa) - Bibbern und Bangen um Berlin: Für Amerikas Leichtathletik-Asse beginnt am 24. Juni der Countdown für die Weltmeisterschaften vom 15. bis 23. August in der deutschen Hauptstadt. Bei den viertägigen US-Trials in Eugene/Oregon werden die...
Leichtathletik: Hamburger Mehrkampfmeisterschaften DM ... - Hamburger Abendblatt
Sechs Titel, zwei zweite Plätze und fünfmal Rang drei holten die Nachwuchs-Leichtathleten der LG Alsternord bei den Hamburger Mehrkampfmeisterschaften in der Jahnkampfbahn. Norderstedt. - Äußerst spannend verlief dabei der Siebenkampf der Altersklasse...
Leichtathletik: Jugendgala der Superlative - TV touring
Tolles Wetter, über 600 Teilnehmer und jede Menge Normerfüller - die Schweinfurter Jugendgala bestätigte ihren Ruf als bestes Leichtathletik-Meeting für B-Jugendliche in Deutschland! Von den unterfränkischen Athletinnen und Athleten war Johannes Hock...

Olympische Sommerspiele 1960/Leichtathletik

Leichtathletik

Bei den XVII. Olympischen Sommerspielen 1960 in Rom fanden 34 Wettkämpfe in der Leichtathletik statt. 31 dieser Wettbewerbe fanden im Olympiastadion Rom statt, das ein Fassungsvermögen von 80.000 Zuschauern hatte.

Erstmals in der Leichtathletik gab es sogenannte Olympianormen. Die Sportler mussten diese Normen erfüllen, wenn aus einem Land mehr als ein Sportler in einer Disziplin gemeldet werden sollte.

Finale 1. September, 17:30 Uhr Den Weltrekord von Armin Hary hatte der Kanadier Harry Jerome im Juli eingestellt. Bei den US-Meisterschaften hatte sich Ray Norton in die Favoritenposition gelaufen. Armin Hary unterbot den alten Olympischen Rekord mit 10,2 Sekunden bereits im Zwischenlauf, im Halbfinale gab Jerome verletzt auf. Im Finale verursachte erst Sime und dann Hary einen Fehlstart. Im dritten Versuch ging das Feld geschlossen aus den Startblöcken. Hary lag sofort in Führung, Sime kam gegen Ende stark auf, aber Hary rettete seinen Vorsprung gerade noch ins Ziel. Harys Sieg war der erste Olympiasieg in der Leichtathletik für Deutschland seit 1936.

Finale: 3. September, 18:00 Uhr Nachdem Ray Norton den alten Weltrekord von 20,6 Sekunden in den Jahren 1959 und 1960 viermal eingestellt hatte, verbesserte der Brite Peter Radford im Mai 1960 den Rekord auf 20,5 Sekunden. Stone Johnson und Ray Norton stellten diese Leistung bei den US-Trials ein. Aber Norton war nicht in der Form der US-Trials. Im Halbfinale stellte hingegen Livio Berruti den Weltrekord ein. Dies gelang dem sehr schlanken und dadurch grazil wirkenden Italiener im Finale erneut. Er war der erste Olympiasieger seit Percy Williams 1928, der nicht aus den USA kam, und der erste Europäer überhaupt auf dieser Strecke.

Finale: 6. September, 15:45 Uhr Der Weltrekord von Louis Jones stand seit 1956 bei 45,2 Sekunden, der Olympische Rekord (OR)seit 1952 bei 45,9 Sekunden. Im ersten Halbfinale lief Otis Davis mit 45,5 Sekunden neuen OR. Im Finale lief Mal Spence mit 21,2 Sekunden an, in der Zielkurve ging Otis Davis in Führung und auf der Zielgerade kämpfte sich Kaufmann an Davis heran, konnte ihn aber nicht ganz einholen. Im Ziel lag Davis mit elektronisch gestoppten 44,91 vor Kaufmann in 44,93 Sekunden. Da aber nur handgestoppte Zeiten gewertet wurden, hatten beide den Weltrekord um 0,3 Sekunden verbessert.

Finale: 2. September Der Weltrekordler Roger Moens galt als klarer Favorit, im Halbfinale war Kerr mit 1:47,1 Minten der Schnellste. Das Finale wurde von Christian Wägli bestimmt, der als schlechtester Spurter das Tempo hochhielt und bis zur 600-Meter-Marke führte. Moens übernahm in der Zielkurve die Spitze und fühlte sich wie der sichere Sieger, aber auf der Innenbahn schob sich Peter Snell an ihm vorbei und holte seine erste Goldmedaille. Erst nachdem Snell vier Jahre später zwei weitere Goldmedaillen gewonnen hatte, erkannte Moens, dass eine Silbermedaille hinter Peter Snell ein Erfolg und keine Enttäuschung war.

Finale: 6. September, 16:15 Uhr Herb Elliott reiste als Weltrekordler über 1500 Meter und über die Meile an. Auf beiden Strecken war er seit Jugendzeiten ungeschlagen. Im Finale besorgten die Tempoläufer Michel Bernard und Dan Waern die Führungsarbeit bis zur 800-Meter-Marke, dann übernahm Elliott die Spitze und spurtete. Er verbesserte seinen eigenen Weltrekord und hatte auf den Zweitplatzierten Jazy 20 Meter Vorprung.

Finale: 2. September, 17:10 Uhr Nachdem zuvor bereits Peter Snell über 800 Meter gewonnen hatte, holte mit Halberg der zweite Schützling von Trainer Arthur Lydiard Gold. Halberg übernahm drei Runden vor Schluss die Initiative und riss mit einem Zwischenspurt das Feld auseinander. Grodotzki, Janke und Zimny folgten Halberg und kamen auf der Schlussrunde immer näher an den Führenden heran, der aber bis ins Ziel durchhielt. Grodotzki sicherte sich knapp die Silbermedaille, mit Janke auf Rang 4 und Horst Flosbach auf Rang 8 erreichten die deutschen Läufer ein gutes Mannschaftsergebnis.

Start 8. September, 17:15 Uhr Nachdem zuletzt Emil Zátopek und Wolodymyr Kuz der Doppelsieg über 5000 und 10.000 Meter gelungen war, versuchte auch Halberg sein Glück. Lediglich der Ungar Sándor Iharos hatte eine bessere Bestzeit als Halberg. Durch einen Regenschauer hatte sich auch die Temperatur gesenkt und die Läufer hatten bessere Bedingungen als befürchtet. Nach 7000 Metern setzen sich vier Läufer von den anderen ab, auch Halberg und Iharos konnten nicht mehr folgen. Bolotnikow sicherte sich seine Goldmedaille erst in der letzten Runde, als er mit seinem Endspurt den anderen Läufern keine Chance ließ.

Start: 10. September, 17:30 Uhr Der Marathonlauf wurde am Campidoglio gestartet. Über den Viale Cristofero Colombo ging es in den Süden nach Citinia und von dort zur Via Appia Antica, auf der stadteinwärts die letzten Kilometer gelaufen wurden, das Ziel war am Konstantinsbogen. Abebe Bikila war in 2400 Meter Höhe bereits 2:21:23,0 h gelaufen, was aber in Europa kaum bekannt war. Bikila lief die Strecke barfuß und unterbot trotzdem die bisherige Weltbestzeit des Rusen Popow. Bikila war nicht der erste Afrikaner, der auf der Marathonstrecke siegte. Bereits 1912 hatte der weiße Südafrikaner Kenneth McArthur gesiegt. Die Algerier Boughera El Ouafi 1928 und Alain Mimoun 1956 hatten für Frankreich gewonnen. Aber Bikila war der erste Olympiasieger aus Schwarzafrika überhaupt. Sein Sieg vor einem Marokkaner war auf der historischen Strecke im letzten Leichtathletik-Bewerb von Rom auch ein Ausblick in die Zukunft des Langstreckenlaufs.

Finale: 5. September, 16:45 Uhr Martin Lauer hatte 1959 den Weltrekord auf 13,2 Sekunden verbessert. Lee Calhoun, der Olympiasieger von 1956, hatte unmittelbar vor den Spielen in Rom den Weltrekord eingestellt. Im Olympischen Finale kämpften Calhoun und May vorn um Gold und dahinter Jones und Lauer um Bronze. Laut der inoffiziellen elektronischen Zeitnahme lag Calhoun im Ziel um 0,01 Sekunden vor May, im Kampf um Platz 3 lag Jones 0,03 Sekunden vor Lauer. Mit dem Sieg von Calhoun hatte auch auf der zweiten Hürdenstrecke der Titelverteidiger von Melbourne gewonnen.

Finale: 2. September, 16:00 Uhr Der Titelverteidiger und Weltrekordhalter Glenn Davis war klarer Favorit. Der zweitbeste Hürdenläufer, Gerhardus Potgieter aus Südafrika, hatte sich kurz vor den Spielen bei einem Autounfall schwer verletzt. Im Finale von Rom lief Davis vorne weg, dann kamen seine beiden Landsleute. Helmut Janz blieb als erster Europäer unter 50 Sekunden, aber auch der Europarekord reichte ihm nicht für eine Medaille. Bruno Galliker hatte im Halbfinale in 51,3 Sekunden ganz knapp den Italiener Salvatore Morale ausgeschaltet, im Finale war er aber chancenlos.

Finale: 3. September, 16:50 Uhr Krzyszkowiak hatte Ende Juni einen neuen Weltrekord aufgestellt. Als Europameister von 1958 auf beiden Langstrecken und Weltrekordler war er klarer Favorit. Er war tempohart genug um das Rennen der drei Russen mitzugehen, bei denen sich Alexei Konow für seine Mannschaftskameraden opferte. Krzyszkowiak siegte mit neuem Olympischen Rekord.

Der deutsche Läufer Hans Hüneke gab im Endlauf auf.

Nachdem Manfred Germar erkrankt war, brauchte die deutsche Staffel einen neuen Schlussläufer. Als Ersatz kamen Manfred Steinbach und Martin Lauer in Frage, die beide in ihrer Spezialdisziplin Olympiavierte geworden waren. Die Wahl fiel auf Lauer und schon im Vorlauf stellte die neuformierte deutsche Staffel den Weltrekord von 39,5 Sekunden ein. Deutschland und die USA gewannen jeweils ihr Halbfinale mit 39,7 Sekunden. Im Finale übetrat Norton seine Wechselmarke, das amerikanische Team lieferte sich aber bis ins Ziel einen engen Zweikampf mit den Deutschen. Sime kam als erster ins Ziel, aber die Disqualifikation war bereits angezeigt. Beide Staffeln hatten die Weltrekordzeit eingstellt, nach der Disqualifikation der Amerikaner blieb nur der deutsche Weltrekord.

Armin Hary war mit dem Staffelsieg der erste deutsche Leichtathlet mit zwei Goldmedaillen, zwanzig Jahre später gelang dies auch Waldemar Cierpinski. Für die US-Läufer hingegen vollendete sich, was sich in den Finales über 100 und 200 Meter abgezeichnet hatte. Zum ersten Mal seit 1912 erstmals die Sprintstaffel bei Olympischen Spielen ausgetragen wurde, gewannen die US-Sprinter kein Gold auf einer der drei kurzen Sprintstrecken. Dieses Debakel wiederholte sich bei den Boykottspielen von 1980 in Moskau sowie 2008 in Peking.

Der Weltrekord der jamaikanischen Staffel von 1952 stand bei 3:03,9 Minuten. In Rom waren die Jamaikaner als Teil der Westindischen Föderation am Start, wobei Kerr, Spence und Gardner aus Jamaika stammten, Wedderburn kam gebürtig aus Barbados. Im Finale führten von Beginn an die Amerikaner, die deutsche Staffel wurde von Manfred Kinder auf Platz 2 gelaufen. Die amerikanische Staffel stellte einen neuen Weltrekord auf, auch die deutsche Staffel unterbot den alten Weltrekord.

Start: 2. September, 11:30 Uhr Die Strecke war ein Rundkurs im Foro Italico an den Tennisplätzen und am Schwimmstadion vorbei zum Tiber. Insgesamt mussten 13 Runden zurückgelegt werden, Start und Ziel war im Olympiastadion. Gegen Mitte des Rennens setzte sich Golubnitschi vom Feld ab und hatte schnell einen so großen Vorsprung, dass ihm auch die Schlussattacke des Australiers nicht mehr gefährlich werden konnte. Golubnitschi hatte die Olympischen Spiele 1956 wegen einer Erkrankung verpasst. Seine Olympische Karriere von 1960 bis 1976 brachte ihm bei fünf Starts vier Medaillen (2-1-1) ein.

Start: 7. September, 14:30 Uhr Die Strecke war ein einfacher Wendekurs. Vom Olympiastadion ging es den Tiber entlang, nach 11 Kilometern wurde der Fluss auf der Ponte Marconi überquert. Der Wendepunkt war in Acilia im Süden Roms. Von 39 gestarteten Gehern erreichten 28 das Ziel. Thompson übernahm erst nach dreißig Kilometern die Führung, dicht gefolgt von Ljungberg, der schon das 20-Km-Gehen in den Beinen hatte. Thompson löste sich an der Verpflegungsstation bei Kilometer 45 von Ljunggren. Unter den sieben Erstplatzierten waren vier Geher, die auf dieser Strecke von 1948 bis 1964 Olympiasieger wurden. Nur der Titelverteidiger Norman Read aus Neuseeland gab unterwegs auf.

Finale: 1. September, 15:15 Uhr John Thomas hatte wegen einer Verletzung 1959 aussetzen müssen. 1960 bei seinem Comeback war er vier Weltrekorde bis zur Höhe von 2,22 Meter gesprungen und hatte insgesamt vierzehn Wettbewerbe gewonnen, alle mit Höhen von 2,13 Meter oder mehr. Damit galt der 19-jährige Thomas als klarer Favorit. In Rom war er bei 2,14 Meter nicht wie gewohnt allein im Wettbewerb, sondern mit drei Springern aus der Sowjetunion. Thomas war auch nicht Wettkämpfe von vier Stunden Dauer gewöhnt, während die sowjetischen Springer genau dies vorher geprobt hatten. In den folgenden Jahren dominierte Brumel den Hochsprung.

Finale: 7. September, 13:30 Uhr 1957 hatte Robert Gutowski mit dem Aluminium-Stab den 15 Jahre alten Bambus-Weltrekord von Cornelius Warmerdam auf 4,78 Meter verbessert, ohne Anerkennung als Weltrekord war er sogar 4,82 Meter gesprungen. Bragg verbesserte bei den US-Trials den Weltrekord mit dem Metall-Stab auf 4,80 Meter und reiste als klarer Favorit nach Rom. Im Gegensatz zu anderen Mitgliedern der US-Mannschaft wurde er seiner Favoritenrolle gerecht und sprang sicher zum Titel. Er versuchte sich auch noch an der Weltrekordhöhe von 4,82 Meter, scheiterte aber deutlich. Braggs Weltrekord wurde erst mit dem Glasfiberstab gebrochen, der sich ab 1961 allgemein durchsetzte.

Finale: 2. September, 16:20 Uhr Drei Wochen vor dem olympischen Wettkampf hatte Ralph Boston mit 8,21 Metern den Weltrekord von Jesse Owens nach 25 Jahren und zweieinhalb Monaten übertroffen. Im Olympischen Finale übertrafen Boston und Roberson auch den Olympischen Rekord von 8,06 Meter, den Owens 1936 gesprungen war. Boston gelang sein Sprung im dritten Versuch, im sechsten Versuch sprangen drei weitere Springer über acht Meter, Ter-Owanesjan verbesserte den Europarekord, Steinbach den deutschen Rekord. Die beiden jungen Springer Boston und Ter-Owanesjan sollten den Weitsprung in den nächsten Jahren prägen.

Platz 9 ging an den deutschen Teilnehmer Manfred Molzberger mit einer Weite von 7,49 Metern, der dritte deutsche Springer Fritz Köppen hatte sich nicht für das Finale qualifiziert.

Finale: 6. September, 15:00 Uhr Die 1950er Jahre waren im Dreisprung die Ära des Brasilianers Adhemar Ferreira da Silva gewesen, in Rom belegte er im Vorkampf nur noch den 14. Rang. Am 5. August 1960 war der Pole Josef Schmidt als erster über 17 Meter gesprungen. Die Ära Schmidt hatte zwei Jahre zuvor mit dem Europameistertitel begonnen, in Rom war er seinen Gegnern deutlich überlegen. Im letzten Versuch übertraf Kreyer den Amerikaner Davis; als dieser ihm gratulieren wollte, wehrte Kreyer ab, weil Einarsson noch einen Versuch hatte. Das Publikum interpretierte Kreyers Verhalten als Rassismus und pfiff Kreyer gnadenlos aus.

Finale: 31. August, 16:50 Uhr Parry O’Brien hatte bereits zweimal Gold gewonnen. Bei den US-Trials qualifizierte er sich hinter Dallas Long und vor Dave Davis. Da Davis wegen Verletzung schwächer wurde und Bill Nieder, der Vierte der Trials, Anfang August als erster Kugelstoßer die 20-Meter-Marke übertraf, entschied der US-Verband kurzfristig die Nachnominierung von Nieder für Davis, eine sehr ungewöhnliche Ausnahme vom Prinzip, nach dem immer die drei Ersten der Trials zum Großereignis fahren. Nieder rechtfertigte das in ihn gesetzte Vertrauen, hinderte damit aber O’Brien an seinem dritten Olympiasieg.

Finale: 7. September, 15:00 Uhr In Melbourne hatte Al Oerter Gold vor dem Weltrekordinhaber Fortune Gordien gewonnen. Beim Abschlusssportfest der US-Athleten hatte Babka den Weltrekord von Piatkowski mit 59,91 Meter eingestellt. Damit hatte Oerter in Rom die Chance, gleich zwei Weltrekordler in einem Wettkampf zu besiegen. Mit Ludvik Danek 1964 und Jay Silvester 1968 gelang es Al Oerter seine nur fast einmalige Serie von vier Olympischen Goldmedaillen in Folge dadurch aufzuwerten, dass er dabei fünf amtierende Weltrekordler besiegte.

Finale: 3. September, 16:00 Uhr Der Titelverteidiger Harold Connolly hatte im Juni als erster Werfer die 70-Meter-Marke übertroffen. In Rom schied er im Vorkampf mit 63,59 m aus und belegte nur Platz 8. Der Olympiasieger Rudenkow hatte Connolly bereits beim Länderkampf USA vs. Sowjetunion 1959 geschlagen, er übertraf in Rom sowohl in der Qualifikation als auch im Finale den Olympischen Rekord. Auf Platz 9, einen Platz hinter Connolly, ordnete sich mit 63,53 Meter Heinrich Thun aus Österreich ein.

Finale: 8. September, 15:30 Uhr In der Qualifikation hatte Janusz Sidło 85,14 Meter geworfen und lag damit vor dem Weltrekordler Al Cantello und Zybulenko. Im Vorkampf belegte Sidło Platz 8 und Cantello Platz 10. Ursache war der Wind, der beim ersten Durchgang noch mild war, aber dann böig wurde. Den vier Erstplatzierten gelang ihr bester Wurf im ersten Versuch, nur vier von zwölf Werfern konnten sich nach dem ersten Versuch noch steigern. Die ersten sechs Werfer erreichten den Endkampf und je drei weitere Versuche, die aber gar keine Veränderung mehr brachten.

5. und 6. September Der Zweikampf der farbigen Weltrekordhalters Rafer Johnson mit seinem chinesischen Kollegen ging als vielleicht spannendster Zweikampf in die Olympische Zehnkampf-Geschichte ein. Yang führte nach der ersten Disziplin und baute die Führung im Weitsprung noch aus. Johnson übernahm die Führung mit der dritten Disziplin. Am zweiten Tag eroberte Yang mit dem Hürdenlauf die Führung zurück, Johnson als besserer Werfer lag nach dem Diskuswurf wieder in Führung. Vor dem abschließenden 1500-Meter-Lauf hatte Yang 67 Punkte (in etwa 10 Sekunden) Rückstand und Yang galt als der bessere Läufer. Johnson lief das ganze Rennen im Schatten von Yang und hatte im Ziel nur eine Sekunde auf Yang verloren und seine Bestzeit um fast fünf Sekunden gesteigert. Der dritte Platz des russischen Europameisters Kusnezow war hingegen nie gefährdet. Von 30 angetretenen Zehnkämpfern schlossen 23 den Wettkampf ab. Auf Platz 23 kam Penaghoitis Epitropoulos, der drei Wochen zuvor in Olympia als erster Läufer die Olympische Fackel übernommen hatte.

Finale: 2. September, 16:20 Uhr +2,75 m/s Rückenwind Im Halbfinale hatte Wilma Rudolph den Weltrekord mit 11,3 Sekunden eingestellt. Im Finale lief sie überlegen allen Gegnerinnen davon, aber ihre Zeit konnte wegen des Rückenwinds nicht als Weltrekord anerkannt werden. Rudolph hatte vom Vorlauf bis zum Finale in jedem Lauf mindestens 0,3 Sekunden Vorsprung. Im Halbfinale war mit Wera Krepkina die Mitinhaberin des Weltrekordes ausgeschieden, sie hatte allerdings zwei Tage zuvor den Olympiasieg im Weitsprung errungen.

Finale: 5. September, 17:10 Uhr Auch im 200-Meter-Lauf gewann Wilma Rudolph in jeder Runde mit mindestens 0,3 Sekunden Vorsprung. Im Vorlauf stellte sie mit 23,2 Sekunden einen neuen Olympischen Rekord auf, im Zwischenlauf und im Finale verhinderte Gegenwind schnellere Zeiten. Die Schülerin Jutta Heine war ähnlich weit von Rudolph entfernt, wie der Rest des Feldes von Heine. Gisela Birkenmeyer hatte noch bei der Gesamtdeutschen Olympiaausscheidung Jutta Heine geschlagen. In Rom war sie nach dem Finale im Hürdenlauf und dem Halbfinale über 100 Meter nicht mehr in der Lage, sich für das Finale über 200 Meter zu qualifizieren.

Finale: 7. September Nach 32 Jahren war die 800-Meter-Strecke wieder im Olympischen Programm. Wenig überraschend wurde der Olympische Rekord von 1928 bereits im ersten Vorlauf verbessert, im zweiten und vierten Vorlauf wurde der Rekord weiter herabgedrückt. Mit 2:05,9 Minuten hielt die Australierin Dixie Willis den Rekord vor dem Finale. Im Finale machten Willis und Schewzowa die Führungsarbeit. Diese beiden kamen zuerst auf die Zielgerade, unmittelbar dahinter lief Donath. Willis stürzte auf der Zielgeraden, während von hinten Jones und Kummerfeldt heranspurteten. Schewzowa stellte ihren Weltrekord ein und hatte doch nur knappen Vorsprung vor Jones.

Finale: 1. September, 17:10 Uhr Im ersten Vorlauf hatte Irina Press mit 10,7 Sekunden den Olympischen Rekord eingestellt. Im Zwischenlauf gewann Press in 10,6 Sekunden vor Birkemeyer, die mit 10,5 Sekunden den Weltrekord innehatte. Im Halbfinale schieden mit Zenta Kopp und Karin Richert die anderen beiden deutschen Starterinnen jeweils als Vierte ihres Laufes aus. Im Finale hatte Press den besten Start und lief souverän zur Goldmedaille. Birkemeyer hatte einen schlechten Start und konnte sich nur knapp noch zur Bronzemedaille vorarbeiten.

Den Weltrekord von 44,5 Sekunden der Australierinnen aus dem Olympiafinale von 1956 unterboten die vier Amerikanerinnen mit 44,4 Sekunden bereits im Vorlauf. Im Finale verloren die Britinnen beim zweiten Wechsel den Stab, während die (west)deutsche Staffel sehr gut wechselte und eingangs der Zielgeraden gleichauf mit den Amerikanerinnen lag. Aber Wilma Rudolph sorgte auch bei ihrem dritten Olympiasieg in Rom für einen klaren Vorsprung.

Finale: 8. September, 15:00 Uhr Von den 15 Springerinnen, die sich für das Finale qualifiziert hatten, übersprangen 14 die Höhe von 1,65 Meter. Nur Iolanda Balaş ließ diese Höhe aus, nachdem sie 1,60 Meter mühelos übersprungen hatte. 1,68 Meter übersprangen dann nur fünf Springerinnen, alle im ersten Versuch. 1,71 Meter übersprangen drei Springerinnen im ersten Versuch, ab 1,73 Meter war Balaş allein. Nun sprang sie 1,77 Meter im ersten Versuch, 1,81 Meter im zweiten Versuch und 1,85 Meter im dritten Versuch, am Weltrekord von 1,87 Meter scheiterte sie dreimal. 14 Zentimeter Vorsprung auf die Zweite gab es im Hochsprung der Frauen weder vor 1960 noch nach 1960.

Finale: 31. August, 15:45 Uhr Den Weltrekord hielt mit 6,40 Meter Hildrun Claus. In der Qualifikation sprang Mary Bignal 6,33 Meter, im Vorkampf gelangen hr aber nur 6,01 Meter, die den neunten Platz bedeuteten. Im Finale hingegen gelang der 100-Meter-Weltrekordlerin Krepkina der weiteste Sprung ihrer Karriere zu einer überraschenden Goldmedaille vor der polnischen Titelverteidigerin. Mit allen drei deutschen Starterinnen im Endkampf erwies sich der Weitsprung als die stärkste Disziplin der Deutschen.

Finale: 2. September, 16:40 Uhr Tamara Press hielt mit 17,78 Meter den Weltrekord. Sie stieß im zweiten Versuch 17,32 Meter und hatte damit den Wettkampf bereits entschieden. Die Abstände zwischen den einzelnen Stoßerinnen waren beträchtlich, lediglich zwischen Sloper und Brown entwickelte sich ein Kampf um die Bronzemedaille. Die Olympiasiegerin von 1952 Galina Sybina erreichte mit 15,56 Meter den siebten Platz. In den anderen beiden Wurfdisziplinen gewann die Olympiasiegerin von 1952 jeweils eine Medaille in Rom.

Finale: 5. September, 15:40 Uhr Nina Ponomarjowa hatte bereits 1952 unter dem Namen Romaschkowa die Goldmedaille gewonnen. Nach ihrer Scheidung trat sie nun wieder als Ponomarjowa an. Den Weltrekord hielt mit 57,04 Meter immer noch Nina Dumbadse, die Olympiadritte von 1952. Ponomarjowa lag ab dem zweiten Versuch in Führung und steigerte sich zur Siegesweite im fünften Versuch. Press hingegen konnte erst im letzten Versuch Manoliu übertreffen. Auf Rang 7 platzierte sich mit 50,95 Meter Olga Connolly aus den USA, die vier Jahre zuvor als Olga Fikotová Olympiasiegerin für die Tschechoslowakei geworden war.

Finale: 1. September, 15:00 Uhr Die Weltrekordlerin Osolina warf ihre Siegesweite gleich im ersten Versuch und verbesserte damit auch den Olympischen Rekord. Auch ihre 54,80 im vierten Versuch hätten für Gold ausgereicht. Zweite wurde die Olympiasiegerin von 1952 Dana Zátopková, die auch nach dem Karriereende ihres Mannes Emil noch in der Weltklasse mitwarf. Bei ihrem Olympiasieg hatte sie 50,47 Meter geworfen, in Rom warfen acht Werferinnen in Vor- und Endkampf weiter.

Zum Seitenanfang



Olympische Zwischenspiele 1906/Leichtathletik

Leichtathletik

Bei den Olympischen Zwischenspielen 1906 in Athen fanden 26 Wettbewerbe in der Leichtathletik statt. Die Leichtathletik war gemäß dem offiziellen Programm eingebettet in die übergeordnete Sportart Athletik, in der auch Steinstoßen, Tauziehen und Tauhangeln (Seilklettern), sowie die heutigen Sportarten Gewichtheben und Ringen vereint waren.

Die Messung (Steigerung) erfolgte im Abstand von 2,5 Zentimeter.

Es wurde auf halbe Zentimeter genau gemessen.

Es wurde auf halbe Zentimeter genau gemessen.

Es wurde auf halbe Zentimeter genau gemessen.

Es wurde auf halbe Zentimeter genau gemessen. Der Abstoßring war 6 cm erhöht und hatte einen Durchmesser von 2,00 m. Die Kugel aus Eisen hatte ein Gewicht von 7,25 kg.

Der Abwurfring war 6 cm erhöht und hatte einen Durchmesser von 2,50 m.

Der Wurf hatte aus dem Stand (Blick in Wurfrichtung) zu erfolgen. Nach dem Abwurf musste ein Sprung nach vorn absolviert werden. Der Abwurf wurde von einem erhöhten und nach vorn schräg abfallenden Podium mit einer Größe von 80 cm x 70 cm vorgenommen. Der mit Eisen gefüllte Holzdiskus wog 2 kg. Es mussten alle Athleten mit demselben Gerät werfen.

Der Wettkampf bestand aus Standweitsprung, Diskuswerfen (griechisch), Speerwerfen, 192-m-Lauf und Ringen (in dieser Reihenfolge). Nur die besten 8 Athleten nach 3 Disziplinen durften am Lauf teilnehmen. Die 6 schnellsten Läufer bestritten dann am nächsten Tag das Ringen.

Zum Seitenanfang



Olympische Sommerspiele 1984/Leichtathletik

Leichtathletik

Bei den XXIII. Olympischen Sommerspielen 1984 in Los Angeles fanden 41 Wettkämpfe in der Leichtathletik statt.

Zum Seitenanfang



Olympische Sommerspiele 1936/Leichtathletik

Leichtathletik

Bei den XI. Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin wurden 29 Wettbewerbe in der Leichtathletik ausgetragen. Es fanden 23 Wettbewerbe für Männer und sechs für Frauen statt.

Mit 14 Gold-, sieben Silber- und vier Bronzemedaillen war die US-amerikanische Mannschaft die erfolgreichste in den Leichtathletikwettbewerben. Der Leichtathlet Jesse Owens war mit vier Goldmedaillen der erfolgreichste Sportler der Olympischen Sommerspiele in Berlin. Helen Stephens war mit zwei Goldmedaillen die erfolgreichste Frau der Leichtathletikwettkämpfe.

Beim 100-Meter-Lauf waren 63 Sportler aus 30 Ländern am Start. Die zwölf Vorläufe fanden am 2. August (10:00 Uhr), die vier Zwischenläufe am 2. August (15:00 Uhr), die zwei Halbfinals am 3. August (15:00 Uhr) und das Finale am 3. August (17:00 Uhr) statt. Die ersten zwei der Vorläufe kamen in die Zwischenläufe, jeweils die ersten drei der Zwischenläufe und der Halbfinals erreichten die nächste Runde.

Jesse Owens lief im Vorlauf mit 10,3 s einen neuen Olympischen Rekord, im Zwischenlauf konnte er seine Zeit auf 10,2 s verbessern, dieser Rekord wurde jedoch wegen zu starkem Rückenwind nicht anerkannt.

Beim 200-Meter-Lauf waren 44 Sportler aus 22 Ländern am Start. Die acht Vorläufe fanden am 4. August (10:30 Uhr), die vier Zwischenläufe am 4. August (15:30 Uhr), die zwei Halbfinals am 5. August (15:00 Uhr) und das Finale am 5. August (18:00 Uhr) statt. Jeweils die ersten drei eines Laufes qualifizierten sich für die nächste Runde.

Jesse Owens lief im Vorlauf und im Zwischenlauf mit 21,1 s einen neuen Olympischen Rekord, Matthew Robinson konnte im Halbfinale die gleiche Zeit erreichen.

Beim 400-Meter-Lauf waren 42 Sportler aus 25 Ländern am Start. Die acht Vorläufe fanden am 6. August (10:30 Uhr), die vier Zwischenläufe am 6. August (15:15 Uhr), die zwei Halbfinals am 7. August (15:00 Uhr) und das Finale am 7. August (17:30 Uhr) statt. Jeweils die ersten drei eines Laufes qualifizierten sich für die nächste Runde.

Beim 800-Meter-Lauf waren 43 Sportler aus 24 Ländern am Start. Die sechs Vorläufe fanden am 2. August (16:00 Uhr), die drei Zwischenläufe am 3. August (17:15 Uhr) und das Finale am 4. August (17:45 Uhr) statt. Die ersten vier der Vorläufe kamen in die Zwischenläufe, jeweils die ersten drei der Zwischenläufe qualifizierten sich für das Finale.

Beim 1500-Meter-Lauf waren 43 Sportler aus 27 Ländern am Start. Die vier Vorläufe fanden am 5. August (17:00 Uhr) und das Finale am 6. August (16:15 Uhr) statt. Jeweils die ersten drei der Vorläufe qualifizierten sich für das Finale.

Beim 5000-Meter-Lauf waren 41 Sportler aus 23 Ländern am Start. Die drei Vorläufe fanden am 4. August (18:00 Uhr) und das Finale am 7. August (15:15 Uhr) statt. Jeweils die ersten fünf der Vorläufe qualifizierten sich für das Finale.

Beim 10.000-Meter-Lauf waren 30 Sportler aus 18 Ländern am Start. Das Finale fand am 2. August statt.

Beim Marathonlauf, der über eine Distanz von 42,15 km ging, waren 56 Sportler aus 27 Ländern am Start. Das Finale fand am 9. August um 15:00 Uhr statt.

Die Strecke führte vom Olympiastadion über das Maifeld zur Heerstraße, die an der Pichelsdorfer Brücke überquert wurde. Die nächsten acht km gingen durch den Grunewald Richtung Süden über Schildhorn und Kaiser-Wilhelm-Turm. Nach rund 12 km bogen die Läufer auf die AVUS ein, die 10 km geradeaus führte. Der Wendepunkt war an der Nord-Schleife, von wo aus es auf dem gleichen Kurs zurück ging.

Beim 110-Meter-Hürdenlauf waren 31 Sportler aus 20 Ländern am Start. Die sechs Vorläufe fanden am 5. August (16:30 Uhr), die zwei Zwischenläufe am 6. August (15:00 Uhr) und das Finale am 6. August (17:45 Uhr) statt. Die ersten zwei der Vorläufe kamen in die Zwischenläufe, die ersten drei der Zwischenläufe qualifizierten sich für das Finale.

Die Regel, wonach Rekorde nur anerkannt werden konnten wenn keine Hürde gerissen wurde schaffte man ab. Forrest Towns lief im Zwischenlauf mit 14,1 s einen neuen Weltrekord.

Beim 400-Meter-Hürdenlauf waren 32 Sportler aus 20 Ländern am Start. Die sechs Vorläufe fanden am 3. August (15:00 Uhr), die zwei Zwischenläufe am 4. August (15:00 Uhr) und das Finale am 4. August (17:30 Uhr) statt. Die ersten zwei der Vorläufe kamen in die Zwischenläufe, die ersten drei der Zwischenläufe qualifizierten sich für das Finale.

Beim 3000-Meter-Hindernislauf waren 28 Sportler aus 13 Ländern am Start. Die drei Vorläufe fanden am 3. August (18:00 Uhr) und das Finale am 8. August (16:00 Uhr) statt. Die ersten vier der Vorläufe qualifizierten sich für das Finale.

Bei der 4 × 100 m Staffel waren 60 Sportler aus 15 Ländern am Start. Die drei Vorläufe fanden am 8. August (15:00 Uhr) und das Finale am 9. August (15:15 Uhr) statt. Jeweils die ersten zwei der Vorläufe qualifizierten sich für das Finale.

Bei der 4 × 400 m Staffel waren 49 Sportler aus 12 Ländern am Start. Die drei Vorläufe fanden am 8. August (16:30 Uhr) und das Finale am 9. August (15:45 Uhr) statt. Jeweils die ersten zwei der Vorläufe qualifizierten sich für das Finale.

Beim 50 km Gehen waren 33 Sportler aus 16 Ländern am Start. Das Finale fand am 5. August um 13:00 Uhr statt. Die Strecke war nahezu identisch mit der im Marathonlauf, der einzige Unterschied war, dass die Geher nach der Nordkurve auf der AVUS noch eine acht km lange Schleife im Grunewald absolvieren mussten.

Beim Hochsprung waren 40 Sportler aus 24 Ländern am Start. Die Qualifikation wurde am 2. August um 10:30 Uhr ausgetragen, wobei mindestens 1,85 m übersprungen werden musste. Qualifiziert für das Finale, dass am 2. August um 15:00 Uhr stattgefunden hat, hatten sich 22 Sportler. Die Rangfolge auf den Plätzen zwei bis vier wurde durch einen Stichkampf entschieden.

Beim Stabhochsprung waren 30 Sportler aus 21 Ländern am Start. Die Qualifikation wurde am 5. August um 10:30 Uhr ausgetragen, wobei mindestens 3,80 m übersprungen werden mussten. Qualifiziert für das Finale, dass am 5. August um 16:00 Uhr stattgefunden hat, hatten sich 25 Sportler.

Der Wettkampf dauerte bis 21:00 Uhr, zwischen 18:15 Uhr und 18:35 Uhr musste er wegen Regen unterbrochen werden. Die Rangfolge auf den Plätzen zwei bis vier wurde durch einen Stichkampf entschieden. Shuhei Nishida erreichte im Stichkampf, genauso wie sein Landsmann Sueo Oe eine Höhe von 4,15 m. Da William Sefton inzwischen ausgeschieden war, einigten sich die beiden Japaner, auf die Fortsetzung des Stechens zu verzichten.

Als die japanische Mannschaftsleitung daraufhin festlegte, dass Nishida als Älterer die Silber- und Oe die Bronzemedaille erhalten sollte, zerschnitten beide nach ihrer Rückkehr ihre Medaillen und setzten sie mit jeweils mit einer anderen Hälfte zusammen. Natürlich änderte dies nichts an der offiziellen Rangfolge.

Der sechste Platz wurde mit einer gesprungenen Höhe von 4,00 m insgesamt elf Mal vergeben. Auf ein Stechen wurde hierbei verzichtet.

Beim Weitsprung waren 43 Sportler aus 27 Ländern am Start. Die Qualifikation wurde am 4. August um 10:30 Uhr ausgetragen, wobei mindestens 7,15 m gesprungen werden mussten. Qualifiziert für das Finale, dass am 4. August um 16:30 Uhr stattgefunden hat, hatten sich 16 Sportler.

Beim Dreisprung waren 31 Sportler aus 19 Ländern am Start. Die Qualifikation wurde am 6. August um 10:30 Uhr ausgetragen, wobei mindestens 14 m gesprungen werden mussten. Qualifiziert für das Finale, dass am 6. August um 16:30 Uhr stattgefunden hat, hatten sich 23 Sportler.

Beim Kugelstoßen waren 22 Sportler aus 14 Ländern am Start. Die Qualifikation wurde am 2. August um 11:00 Uhr ausgetragen, wobei mindestens 14,50 m gestoßen werden mussten. Qualifiziert für das Finale, dass am 2. August um 17:30 Uhr stattgefunden hat, hatten sich 15 Sportler.

Beim Diskuswurf waren 31 Sportler aus 17 Ländern am Start. Die Qualifikation wurde am 5. August um 10:30 Uhr ausgetragen, wobei mindestens 44 m geworfen werden mussten. Qualifiziert für das Finale, dass am 5. August stattgefunden hat, hatten sich 13 Sportler.

Beim Hammerwurf waren 27 Sportler aus 16 Ländern am Start. Die Qualifikation wurde am 3. August um 9:00 Uhr ausgetragen, wobei mindestens 46 m geworfen werden mussten. Qualifiziert für das Finale, dass am 3. August um 15:00 Uhr stattgefunden hat, hatten sich 17 Sportler.

Beim Speerwurf waren 28 Sportler aus 19 Ländern am Start. Die Qualifikation wurde am 6. August um 10:30 Uhr ausgetragen, wobei mindestens 60 m geworfen werden mussten. Qualifiziert für das Finale, dass am 6. August um 15:15 Uhr stattgefunden hat, hatten sich 16 Sportler.

Beim Zehnkampf waren 28 Sportler aus 17 Ländern am Start. Das Finale fand am 7. August und am 8. August statt. Am ersten Wettkampftag wurden die Wettbewerbe im 100-Meter-Lauf (10:00 Uhr), Weitsprung (11:30 Uhr), Kugelstoßen (15:00 Uhr), Hochsprung (16:00 Uhr) und 400-Meter-Lauf (17:45 Uhr) ausgetragen.

Am zweiten Tag folgten die Wettkämpfe im 110-Meter-Hürdenlauf (10:00 Uhr), Diskuswurf (11:00 Uhr), Stabhochsprung (15:00 Uhr), Speerwurf (16:30 Uhr) und 1500-Meter-Lauf (17:30 Uhr).

Beim 100-Meter-Lauf waren 30 Sportler aus 15 Ländern am Start. Die sechs Vorläufe fanden am 3. August (16:00 Uhr), die zwei Zwischenläufe am 3. August (17:30 Uhr) und das Finale am 4. August (16:00 Uhr) statt. Die ersten zwei der Vorläufe kamen in die Zwischenläufe, die ersten drei der Zwischenläufe qualifizierten sich für das Finale.

Helen Stephens konnte im Vorlauf ihre Zeit auf 11,5 s verbessern, dieser Rekord wurde jedoch wegen zu starkem Rückenwind nicht anerkannt.

Beim 80-Meter-Hürdenlauf waren 22 Sportler aus 11 Ländern am Start. Die vier Vorläufe fanden am 5. August (15:30 Uhr), die zwei Zwischenläufe am 5. August (17:30 Uhr) und das Finale am 6. August (17:30 Uhr) statt. Die ersten drei der Vorläufe kamen in die Zwischenläufe, die ersten drei der Zwischenläufe qualifizierten sich für das Finale.

Bei der 4 × 100 m Staffel waren 32 Sportler aus acht Ländern am Start. Die zwei Vorläufe fanden am 8. August (15:30 Uhr) und das Finale am 9. August (15:30 Uhr) statt. Jeweils die ersten drei der Vorläufe qualifizierten sich für das Finale.

Die Mannschaft aus Deutschland lief im Vorlauf mit 46,4 s einen neuen Weltrekord. Im Finallauf führten sie beim letzten Wechsel mit acht m Vorsprung vor der Staffel der Vereinigten Staaten. Die Stabübergabe von Marie Dollinger auf Ilse Dörffeldt missglückte aber, der Stab fiel zu Boden und die deutsche Mannschaft musste disqualifiziert werden.

Beim Hochsprung waren 17 Sportler aus 12 Ländern am Start. Das Finale hat am 9. August um 15:00 Uhr stattgefunden. Eine Qualifikation wurde nicht ausgetragen. Die Rangfolge auf den Plätzen eins bis drei wurde durch einen Stichkampf entschieden.

Auf Platz vier wurde vorläufig die deutsche Dora Ratjen gesetzt. Zwei Jahre später stellte ein Magdeburger Polizeiarzt aber fest, dass sie männliche Genitalien hatte, die er sich während des Wettkampfs nach oben band. Daraufhin wurde sie disqualifiziert und die Deutsche Sportbehörde für Athletik entzog ihr sofort das Startrecht bei internationalen Wettbewerben.

Beim Diskuswurf waren 19 Sportler aus 11 Ländern am Start. Das Finale hat am 4. August um 15:15 Uhr stattgefunden. Eine Qualifikation wurde nicht ausgetragen.

Beim Speerwurf waren 14 Sportler aus 10 Ländern am Start. Das Finale hat am 2. August stattgefunden. Eine Qualifikation wurde nicht ausgetragen.

Zum Seitenanfang



Olympische Sommerspiele 1976/Leichtathletik

Leichtathletik

Bei den XXI. Olympischen Sommerspielen 1976 in Montréal fanden 37 Wettkämpfe in der Leichtathletik statt.

Der genaue Verlauf des Wettkampfs mit Vorläufen, Zwischenläufen und Halbfinale wird hier beschrieben.

Der genaue Verlauf des Wettkampfs mit Vorläufen, Zwischenläufen und Halbfinale wird hier beschrieben.

Zum Seitenanfang



Olympische Sommerspiele 1964/Leichtathletik

Leichtathletik

Bei den XVIII. Olympischen Sommerspielen 1964 in Tokio fanden 36 Wettkämpfe in der Leichtathletik statt.

Zum Seitenanfang



Olympische Sommerspiele 1972/Leichtathletik

Leichtathletik

Bei den XX. Olympischen Sommerspielen 1972 in München fanden 38 Wettkämpfe in der Leichtathletik statt. Austragungsort war das Olympiastadion.

Lasse Virén stellte den Weltrekord auf, obwohl er zu Beginn des Rennens gestürzt war. Seinen Doppelsieg von München über 5000 Meter und über 10.000 Meter konnte Viren 1976 wiederholen. 1980 gelang Miruts Yifter der Doppelsieg.

Wolfgang Nordwig war - wenn man von den (inoffiziellen) Zwischenspielen 1906 absieht - der erste nichtamerikanische Olympiasieger im Stabhochsprung.

Zum Seitenanfang



Source : Wikipedia