Lateinamerika

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Geschrieben von c3po 26/02/2009 @ 00:51

Tags : lateinamerika, ausland

Neueste Nachrichten
Neoliberale Transformation der lateinamerikanischen Gesellschaften - Neues Deutschland
Mit diesem Tagesseminar möchten wir – über den klassischen soziopolitischen oder wirt-schaftlichen Blick hinaus- die neoliberalen Transformationsprozesse in Lateinamerika aus einer gesamtsgesellschaftlichen Perspektive betrachten....
Aktien Lateinamerika Schluss: Überwiegend fest - FinanzNachrichten.de
Die wichtigeren lateinamerikanischen Börsen haben zum Schluss der Handelswoche am Freitag überwiegend positive Zahlen ausgewiesen. Im brasilianischen Sao Paulo stieg der Aktien-Index Bovespa um 156,99 Zähler (0,30 Prozent) auf 53.197,73 Punkte....
Investoren kehren Lateinamerika den Rücken - Handelsblatt
von Klaus Ehringfeld Die internationalen Investoren kehren Lateinamerika den Rücken. Nach Schätzungen der Uno-Wirtschaftskommission für Lateinamerika Cepal brechen die ausländischen Direktinvestitionen (FDI) in diesem Jahr regelrecht ein....
Lateinamerika: Was kommt nach der Krise? - BörseGo.de
Seit Ende Oktober 2008 entwickelten sich Schwellenländeraktien weltweit besser als die Aktien der Industrienationen, und Lateinamerika folgte dem breiten Trend des Emerging Market Universums. Interessanter ist jedoch die Diskrepanz zwischen Brasilien,...
EM Stocks Review Lateinamerika: Brasilien robust - Mexiko hinkt ... - Emfis - Emphasize Emerging Markets
Brasilia 29.05.2009 (www.emfis.com) Die Erholung an der Wallstreet wurde von den Börsianern in Lateinamerika gestern unmittelbar aufgegriffen. Vor allem in Brasilien gab es einmal mehr üppige Aufschläge. Dagegen hinkte der mexikanische Aktienmarkt der...
Berlin-Lateinamerika: Der Aufstand der Farben - de.indymedia.org
Sie haben dort ihre dreijährige Arbeit in verschiedenen lateinamerikanischen Gemeinden dokumentiert. Seit 2006 fahren regelmäßig junge Menschen mit Interbrigadas vor allem nach Venezuela. Wenn Weißenseer Graffitikids in einem Barrio in Caracas oder im...
Lateinamerika trifft Balkan - Badische Zeitung
Was passiert denn da? Das Salsa-Klavier dreht fast durch, dann brettert ein elektronischer Drum-'n'-Bass-Rhythmus ins Stück. Balkan-Bläser setzen sich oben drauf, es erklingt Gesang – gesampelt aus einer vielleicht 30 Jahre alten Aufnahme einer...
EM Stocks Review: Lateinamerika kann neue Jahreshochs nicht halten - Emfis - Emphasize Emerging Markets
Brasilia 28.05.2009 (www.emfis.com) Die schwache Entwicklung an der Wallstreet hat gestern auch die lateinamerikanischen Börsen unter Druck gesetzt. Zuvor hatten sowohl in Brasilien als auch in Mexiko die jeweiligen Indizes neue Höchststände im...
Aktien Lateinamerika Schluss: Im Plus - FinanzNachrichten.de
Die wichtigeren lateinamerikanischen Börsen haben am Dienstag Gewinne ausgewiesen. In Mexiko-Stadt verbesserte sich der Aktien-Index IPC um 441,12 Zähler (1,82 Prozent) auf 24.640,08 Punkte. Der Bovespa-Index im brasilianischen Sao Paulo konnte 1.024...
»Jetzt müssen erst einmal Trümmer beseitigt werden« - Junge Welt
Über eine Reise nach Nicaragua, revolutionäre Romantik in Lateinamerika und anderswo sowie den großen Bedarf an solidarischer Unterstützung 19. Juli 2008: Flaggen der Sandinisten in Managua zur Feier des 29. Jahrestages der Revolution Bruno Mahlow (geb...

Päpstliche Kommission für Lateinamerika

Die Päpstliche Kommission für Lateinamerika (lat.: Pontificia Commissio pro America Latina) ist ein Dikasterium der Römischen Kurie.

Die Kommission wird geleitet von dem jeweiligen Präfekten der Kongregation für die Bischöfe. Zusammen mit einen Vizepräsidenten werden Bischöfe aus der Römischen Kurie sowie aus Lateinamerika und Dritte in die Kommission für Lateinamerika berufen. Präsident seit 2000 ist Giovanni Battista Kardinal Re, Vizepräsident seit 2007 ist Erzbischof José Ruiz Arenas.

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Lateinamerika

Karte Lateinamerikas

Lateinamerika ist ein politisch-kultureller Begriff, der dazu dient, die spanisch- und portugiesischsprachigen Länder Amerikas von den anglo-amerikanischen Ländern Amerikas abzugrenzen. Der Wortteil Latein- bezieht sich auf das Lateinische als Ursprung der romanischen Sprachen. In der heute üblichen Definition des Begriffs werden zu Lateinamerika nur die Länder gezählt, in denen das Spanische oder das Portugiesische vorherrschen. Dazu gehören die Länder Südamerikas (ohne Guyana, Suriname und Französisch-Guayana), Mexiko, Zentralamerika (ohne Belize) und die spanischsprachigen Gebiete der Karibik. Die Länder Lateinamerikas haben zusammen eine Fläche von etwa 20 Millionen km², und die Bevölkerung umfasst rund 500 Millionen Menschen.

Die Bezeichnung Lateinamerika wurde zuerst während der französischen Besetzung von Mexiko (1862–1867) vorgeschlagen, als Napoléon III. Erzherzog Maximilians Interessen unterstützte, Kaiser von Mexiko zu werden. Die Franzosen hofften, dass ein umfassender Begriff vom „lateinischen“ Amerika ihre Absichten unterstützen werde. Das Wort ersetzte die bis dahin gebräuchlichen Begriffe Iberoamerika und Hispanoamerika. Die Mexikaner vertrieben schließlich wohl die Franzosen, aber die Ironie der Geschichte wollte es, dass sie den Wortteil Latein- als Spur hinterließen.

Die vorherrschende Sprache in den meisten Ländern Lateinamerikas ist Spanisch. In Brasilien, dem bevölkerungsreichsten Land der Region, wird vorwiegend Portugiesisch in seiner brasilianischen Variante gesprochen.

Andere europäische Sprachen, die in Lateinamerika verbreitet sind, sind Englisch (zum Teil in Argentinien, Nicaragua, Panama und Puerto Rico), Deutsch (im Süden Brasiliens und Chiles, in Argentinien und in deutschsprachigen Orten Venezuelas), Italienisch (in Brasilien, Argentinien, Uruguay und Venezuela) sowie Walisisch (im Süden Argentiniens).

Indigene Sprachen sind vor allem in Peru, Guatemala, Bolivien und Paraguay, weniger in Mexiko, Ecuador and Chile verbreitet. In absoluten Zahlen gibt es in Mexiko (nach Guatemala, Bolivien und Peru) die größte Anzahl von Sprechern einer indigenen Sprache. In allen anderen lateinamerikanischen Ländern ist die Anzahl der Personen, die indigene Sprachen sprechen, verschwindend klein.

In Peru ist Quechua neben Spanisch zweite Amtssprache. Das im Hochland Ecuadors verbreitete, mit Quechua verwandte Kichwa (oder Quichua) ist dort zwar nicht Amtssprache, jedoch verfassungsmäßig anerkannt. In Bolivien haben Aymara, Quechua und Guaraní neben dem Spanischen offiziellen Status. Guaraní ist neben Spanisch eine der offiziellen Sprachen Paraguays, wo es von einer zweisprachigen Mehrheit verwendet wird. An der Karibikküste Nicaraguas haben Englisch sowie indigene Sprachen wie Miskito, Sumo oder Rama offiziellen Status. Kolumbien erkennt alle indigenen Sprachen, die im Land gesprochen werden, als offizielle Sprachen an, doch es handelt sich dabei um weniger als einem Prozent Muttersprachler. Nahuatl ist eine der 62 indigenen Sprachen, die in Mexiko gesprochen werden und die von der Regierung neben Spanisch als Nationalsprachen anerkannt werden.

Aufgrund seiner Kolonialgeschichte ist Lateinamerika überwiegend katholisch geprägt. Etwa 80 % der Lateinamerikaner sind katholisch, obwohl der Einfluss der Kirche vor allem in Brasilien deutlich schwindet (nur noch rund 75 % Katholiken). Seit einigen Jahren steigt allerdings die Zahl der Protestanten und Freikirchen, die heute insgesamt etwa 10 % ausmachen.

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Dokumentationszentrum Menschenrechte in Lateinamerika

Das Dokumentationszentrum Menschenrechte in Lateinamerika (DIML - span.: Centro de Documentación sobre Derechos Humanos en América Latina) in Nürnberg wurde 1989 gegründet und wird vom Nürnberger Menschenrechtszentrum betrieben.

Das DIML sammelt und dokumentiert Zeitschriften, Bücher und Dokumente zum Thema Menschenrechte, insbesondere zur Menschenrechtsarbeit in Lateinamerika. Hierzu werden etwa 400 Zeitschriften aus fast allen Ländern Lateinamerikas und zahlreiche Einzeldokumente ausgewertet. Die Dokumentationen sind für jedermann zugänglich. Zum Austausch mit lateinamerikanischen Menschenrechtsorganisationen wird die Zeitschrift memoria herausgegeben.

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Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik

Flagge der Vereinten Nationen

Die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (spanisch: Comisión Económica para América Latina y el Caribe, CEPAL; englisch: Economic Commission for Latin America and the Caribbean, ECLAC) ist eine Organisation der Vereinten Nationen und verantwortlich für die Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung dieser Region. Ihre Arbeiten bewegen sich hauptsächlich auf dem Gebiet wirtschaftlicher Forschung.

Der Sitz der Wirtschaftskomission für Lateinamerika und die Karibik ist in Santiago de Chile, von dort aus werden zwei Untersitze verwaltet: einer für Zentralamerika, mit Sitz in Mexiko-Stadt (eingerichtet 1957) und der zweite für die Staaten der Karibik, mit Sitz in Puerto España (Trinidad und Tobago) (1966). Sie verfügt außerdem über nationale Büros in Bogotá (1952), Montevideo (1960), Brasilia (1968), Buenos Aires (1974), und eine Niederlassung in Washington D.C. (1950).

Das Budget für 2000-2001 betrug 90 Millionen US-Dollar. Seit Dezember 2003 ist José Luis Machinea als Leiter im Amt.

Der UN-Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) gründete 1948 fünf regionale wirtschaftliche Kommissionen mit dem Ziel, in den jeweiligen Zonen mit den Regierungen in Sachen nationale und regionale Wirtschaft zusammenzuarbeiten. Die Zonen sind Europa, Afrika, die Region pazifisches Asien, der Nahe Osten und Lateinamerika, wobei letztere die bekannteste ist. 1984 wurde ihr Bereich erweitert um auch den karibischen Bereich zu erfassen.

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Source : Wikipedia