Langenwetzendorf

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Geschrieben von daneel 12/04/2009 @ 03:07

Tags : langenwetzendorf, thüringen, deutschland

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Langenwetzendorf

Wappen der Gemeinde Langenwetzendorf

Die Gemeinde Langenwetzendorf liegt im thüringischen Landkreis Greiz.

Langenwetzendorf liegt im Thüringer Schiefergebirge und erstreckt sich entlang der Leuba über eine Länge von ca. 4 km. Die nächsten größeren Orte sind die Kreisstadt Greiz und die Stadt Zeulenroda-Triebes.

Angrenzende Gebietskörperschaften sind die ebenfalls zum Landkreis Greiz gehörenden Gemeinden Hain, Kühdorf, Neugernsdorf, Neumühle und Vogtländisches Oberland sowie die Städte Greiz und Zeulenroda-Triebes.

Zu Langenwetzendorf gehören seine zwischen 1992 und 1996 eingemeindeten Ortsteile Daßlitz, Naitschau, Nitschareuth, Erbengrün, Hirschbach, Hainsberg, Wellsdorf, Zoghaus, Göttendorf und Neuärgerniß.

Der Ort wurde im Jahr 1268 erstmals urkundlich erwähnt.

Im Juli 2006 scheiterte eine angestrebte Fusion mit der Gemeinde Vogtländisches Oberland daran, dass zwischen den Gemeinderäten keine Einigung auf einen gemeinsamen Gemeindenamen erzielt werden konnte.

Einmal im Jahr findet das Parkfest statt. Es handelt sich dabei um ein Volksfest mit über 50-jähriger Tradition, das von den Vereinen der Gemeinde mitgestaltet wird. Als fester Termin hat sich das zweite Wochenende im Juli etabliert. Zum Abschluss des Parkfestes gibt es seit ein paar Jahren ein Höhenfeuerwerk vor der Kulisse des Parkteiches.

Eine weitere Tradition, die im Ort gepflegt wird, ist das Aufstellen eines Osterbrunnens. Dieser hat seinen festen Platz während der Osterzeit ebenfalls im Parkgelände. Er kann über vierzehn Tage besichtigt werden (eine Woche vor Gründonnerstag bis eine Woche nach Ostermontag).

Die Wirtschaft des Ortes wird von Betrieben der Landwirtschaft sowie Dienstleistungs- und einigen Industriebetrieben (zum Beispiel Fenster- und Türenherstellung) geprägt.

Langenwetzendorf liegt an der Bundesstraße 92 (Gera-Greiz-Schönberg) sowie an der B 94 (Schleiz-Greiz-Rodewisch).

Langenwetzendorf besitzt eine eigene Regelschule mit durchschnittlich etwas über 200 Schülern, sie ist zentral im Ort gelegen und befindet sich in nähe der Kirche und des Gemeindeamtes Langenwetzendorf sowie des Kindergartens. Die Schule besteht aus zwei Gebäuden, wobei das ältere Schulgebäude aus dem späten 19. Jahrhundert stammt. 1985 wurde die Schule in Form eines Plattenbaues erweitert. Zu DDR-Zeiten hieß die Schule Juri-Gagarin-Oberschule, seit der Wende heißt sie Regelschule Langenwetzendorf.

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Ulf Merbold

Ulf Merbold

Ulf Dietrich Merbold (* 20. Juni 1941 in Greiz, Thüringen) ist ein deutscher Physiker und ehemaliger Raumfahrer. Er war 1983 (fünf Jahre nach Sigmund Jähn) der zweite Deutsche und der erste Bundesdeutsche im All. Merbold und Jähn wuchsen nur etwa 40 Kilometer voneinander entfernt im Vogtland auf.

Geboren als Einzelkind eines Lehrerehepaares, wuchs Merbold in Wellsdorf auf, einer kleinen Ortschaft in Ostthüringen, die heute zu Langenwetzendorf gehört. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sein Vater eingezogen und geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Kurz nach seiner Rückkehr wurde er 1945 von Soldaten der Roten Armee verhaftet, in das Konzentrationslager Buchenwald gebracht und starb dort drei Jahre später.

Merbold lebte ab 1945 in Kurtschau, einem dörflichen Vorort von Greiz, mit seiner Mutter in einem Haus in unmittelbarer Nachbarschaft zu seinen Großeltern. Diese betreuten ihn, während seine Mutter in der Schule unterrichtete und das Geld verdiente.

Merbold wurde im September 1948 eingeschult, kam nach vier Jahren Grund- auf eine Zentralschule und wechselte 1956 auf die Theodor-Neubauer-Oberschule (das heutige Staatliche Gymnasium Greiz in der Dr.-Scheube-Straße). Dort legte er vier Jahre später sein Abitur ab. In der Deutschen Demokratischen Republik Physik zu studieren wurde ihm verwehrt, weil er weder Mitglied in der Jugendorganisation FDJ noch in der Einheitspartei SED war. Er entschloss sich deshalb, die DDR zu verlassen und ein Studium in West-Berlin zu beginnen.

Im November 1960 reiste Merbold nach Ost-Berlin und ging über die damals noch offene Grenze in den Westteil der Stadt (die Berliner Mauer wurde zehn Monate später gebaut). Ein Jahr musste er die dortige Falkschule besuchen, weil sein DDR-Abitur nicht anerkannt wurde. Danach konnte er endlich sein Physikstudium unterstützt durch ein monatliches Stipendium von 135 D-Mark beginnen. Da ihm die Trennung von seiner Mutter nicht leicht gefallen und er in Berlin allein war, entschied er sich nach drei Semestern, nach Baden-Württemberg zu gehen. In Stuttgart, wo seine Tante wohnte, schrieb er sich 1962 an der Universität Stuttgart ein und erhielt sechs Jahre später sein Diplom. Mit Gelegenheitsarbeiten als Hilfsbibliothekar und Skilehrer stockte er sein Taschengeld auf und konnte so an seiner Dissertation („Strahlenschädigung von stickstoffdotiertem Eisen nach Neutronen-Bestrahlung bei 140 Grad Celsius mit Hilfe von Restwiderstandsmessungen“) schreiben. 1976 promovierte er an der Universität Stuttgart zum Dr. rer.nat.

Merbold trat 1973 in das Stuttgarter Max-Planck-Institut für Metallforschung ein. Zunächst als Stipendiat, war er nach seiner Promotion als Mitarbeiter angestellt. Dort war er hauptsächlich auf dem Gebiet der Festkörper- und Tieftemperaturphysik tätig.

Im April 1977 hatte die damalige Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt nach Experimentatoren für das Raumlabor Spacelab gesucht, woraufhin sich Merbold bewarb. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) suchte Bewerber, um ihr erstes Europäisches Astronautenkorps aufzubauen. Den Aspiranten wurde in Aussicht gestellt, in dem von der ESA gebauten Raumlabor an Bord des amerikanischen Space Shuttle forschen zu können. Insgesamt reichten rund 2.000 Wissenschaftler ihre Unterlagen ein – davon 700 aus der Bundesrepublik –, wobei jedes der zwölf ESA-Mitgliedsländer lediglich einen Bewerber vorschlagen sollte. Von diesen zwölf Personen wurden im Dezember 1977 vier Kandidaten ausgewählt, von denen ein halbes Jahr später nur noch drei übrig blieben: neben Merbold noch der Schweizer Claude Nicollier und der Niederländer Wubbo Ockels.

Alle drei ESA-Astronauten bereiteten sich gemeinsam auf die Teilnahme am ersten Flug des Spacelab vor, bis im Herbst 1982 die Wahl endgültig auf Merbold fiel. Unter dem Kürzel STS-9 wurde der Shuttle-Flug ein Jahr später unter dem Kommando von John Young durchgeführt, wobei Merbold der erste Nicht-US-Bürger auf einer Raumfähre war. 72 wissenschaftliche Experimente in acht Disziplinen standen auf dem Programm, von Biologie, über Plasmaphysik und Astronomie bis zu Materialwissenschaften. Die Mannschaft arbeitete im Zwei-Schicht-Betrieb, um eine besonders hohe Auslastung der Experimente zu erreichen.

Anschließend kümmerte sich Merbold als Reserve-Nutzlastexperte und Verbindungssprecher um die erste rein deutsche Spacelab-Mission D1, die im Herbst 1985 stattfand. Am ESA-Standort Noordwijk in den Niederlanden arbeitete er anschließend an der Planung des Raumlabors Columbus, dem europäischen Beitrag zur Internationalen Raumstation (ISS), bis er die Leitung des DLR-Astronautenbüros in Köln übernahm.

Ende 1988 wurde Merbold als einer der Kandidaten für eine weitere Spacelab-Mission aufgestellt: drei Jahre trainierte er für STS-42, das erste internationale Unternehmen für Schwerelosigkeitsforschung. Eine Woche forschte er im Januar 1992 (als erster gesamtdeutscher Raumfahrer im All) zusammen mit seiner kanadischen Kollegin an Bord der Raumfähre Discovery.

Nachdem Merbold die wissenschaftlichen Aspekte beim zweiten deutschen Spacelab-Flug D-2 koordinierte, trat er im August 1993 eine Ausbildung im Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrum in Moskau an. Gemeinsam mit dem Spanier Pedro Duque trainierte er für den europäisch-russischen Kooperationsflug „Euromir 94“. Duque wurde zum Ersatzmann für den Deutschen bestimmt, der Anfang Oktober 1994 mit den Kosmonauten Alexander Wiktorenko (Kommandant) und Jelena Kondakowa (Bordingenieurin) zu seinem dritten Raumflug aufbrach. Einen Monat lang flog Merbold als erster ESA-Astronaut auf der russischen Raumstation Mir und absolvierte den bis dahin längsten Aufenthalt eines Westeuropäers im All. Dabei führte er rund 30 Experimente durch.

Im Januar 1995 übernahm Merbold, der einen Berufspilotenschein und mehr als 3000 Flugstunden Erfahrung besitzt, die Leitung der Astronautenabteilung des Europäischen Astronautenzentrums in Köln. Nach drei Jahren schickte ihn die ESA wieder ins niederländische Noordwijk ans Europäische Weltraumforschungs- und Technologiezentrum. Dort arbeitete er im Direktorat für bemannte Raumfahrt und zeichnete verantwortlich für den Bereich Nutzungsvorbereitung der ISS. Seine Aufgabe war es, Industrie und Forschungseinrichtungen in den ESA-Staaten mit den Möglichkeiten der Raumstation vertraut zu machen.

Seit 2004 ist Merbold als Raumfahrer pensioniert, hat aber einen Beratervertrag mit der ESA und hält Vorträge zum Themenkomplex „Wissenschaft im Weltraum“.

Merbold ist seit 1969 verheiratet. In der Kapelle des Stuttgarter Schlosses in Solitude ehelichte er seine Studentenliebe Birgit Riester. Mit ihr hat der hochdekorierte Raumfahrer – unter anderem ist er Träger des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse und des russischen Ordens der Freundschaft – eine Tochter und einen Sohn. Merbold lebt mit seiner Frau in Stuttgart.

Merbold ist im Besitz einer Amateurfunklizenz. Sein Rufzeichen lautet DB1KM. Während seines Mir-Aufenthalts 1994 operierte er unter den Rufzeichen R0MIR und DP3MIR.

In seiner Freizeit verbringt Merbold viel Zeit beim Segelfliegen und besitzt ein eigenes Segelflugzeug.

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Hain (Leubatal)

Wappen fehlt

Hain ist eine Gemeinde im Landkreis Greiz in Thüringen, die Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Leubatal ist.

Hain liegt im Thüringer Schiefergebirge in der Nähe von Hohenleuben am Ostufer der durch die Leubatalsperre aufgestauten Leuba.

Direkt angrenzende Gemeinden sind Hohenleuben (Stadt), Kühdorf, Langenwetzendorf und Lunzig.

Hain wurde erstmalig 1462 urkundlich erwähnt. Der Name weist auf eine deutsche Gründung hin, die auch durch das Ortsbild und die Fluranlage bestätigt wird. Der nahe gelegene „Tempel von Hain“ ist eine im 12. oder 13. Jh. entstandene Wallanlage. Später gehörte der Ort zum Herrschaftsbereich des Hauses Reuß, wobei er zuletzt der älteren Linie unterstand, ehe er 1920 an Thüringen kam. Anfang der 1980er Jahre wurden einige Gebäude des Ortes durch die Stauung der Leuba überflutet.

Bürgermeister der Gemeinde ist Olaf Friedrich. Er und die sechs Gemeinderäte sind Vertreter der Feuerwehr.

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Struktur der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen, die bis 2008 bestand, war in drei Aufsichtsbezirke Süd, Ost und West eingeteilt, die insgesamt 18 Superintendenturen (kurz auch: Supturen) umfassten. Zum 1. Januar 2009 schloss sie sich mit der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen zur Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) zusammen.

Die Superintendentur grenzt am folgende Kirchenkreise: im Norden an Erfurt, im Nordosten an Weimar, im Osten an Rudolstadt - Saalfeld, im Süden an Hildburghausen - Eisfeld, im Südwesten an Henneberger Land mit Sitz in Suhl, im Westen an Waltershausen - Ohrdruf und im Nordwesten an Gotha.

Die Superintendentur Arnstadt-Ilmenau wurde 1920 geschaffen und umfasst das Gebiet des Ilm-Kreises mit Ausnahme der Orte Schmiedefeld am Rennsteig, Stützerbach, Frauenwald (SI Henneberger Land), Gräfenroda, Geschwenda, Gehlberg, Frankenhain (SI Waltershausen-Ohrdruf), Kirchheim (SI Erfurt) und Herschdorf (SI Rudolstadt). Heute umfasst die Superintendentur 25 Kirchengemeinden mit ca. 27.000 Gemeindegliedern.

Der Vorsitzende der Kreissynode ist Stefan Ibrügger aus Ilmenau-Roda. Die beiden Oberpfarrer sind Horst Laube und Dr. Hansgünther Reichelt.

Die Superintendentur Bad Salzungen-Dermbach, die eine sehr unterschiedliche Prägung aufweist, ist eine der größten innerhalb der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen. Sie umfasst 29 Kirchengemeinden mit ca. 35.000 Gemeindegliedern. Derzeitiger Superintendent ist Andreas Müller (2007).

Der Vorsitzende der Kreissynode ist Ulrich Rohmer aus Weilar. Die beiden Oberpfarrer sind Helmut Tonndorf (Schwallungen) und Gerald Kotsch (Dermbach).

Die Superintendentur umfasst 20 Pfarrämter, ihr derzeitiger Superintendent (Stand: 2005) ist Dr. Michael Kühne. Oberpfarrer sind Christoph Victor und Olaf Kersten, Vorsitzender der Kreissynode ist Dr. Ulrich Neundorf.

Die Superintendentur umfasst 20 Pfarrämter, ihr derzeitiger Superintendent (Stand: 2005) ist Wolfram Hädicke. Oberpfarrer ist Winfried Wagner, Vorsitzender der Kreissynode ist Rudolf Recknagel.

Die Superintendentur umfasst 38 Pfarrämter mit 39 Pastoren, 19 hauptamtlichen Mitarbeitern und etwa 36.500 Gemeindegliedern, die etwa 30% der Gesamtbevölkerung ausmachen. Sie ist die größte Superintendentur der Thüringischen Landeskirche; ihr derzeitiger Superintendent (Stand: 2006) ist Peter Taeger. Oberpfarrer sind Beate Kopf und Reinhard Zimmermann, Vorsitzender der Kreissynode ist Eberhard Rau.

Die Evangelisch-Lutherische Superintendentur Sonneberg ist am Südhang des Thüringer Waldes gelegen und grenzt an die Superintendenturen Hildburghausen-Eisfeld und Rudolstadt-Saalfeld der Thüringer Landeskirche sowie an den Kirchenkreis Bayreuth der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Superintendent seit dem Jahr 2005 ist Wolfgang Krauß.

Die Superintendentur Sonneberg umfasst insgesamt 20 Kirchgemeinden mit ca. 21.300 Gemeindegliedern, die sich in 4 Gebiete aufteilen.

Die Superintendentur Altenburger Land ist die östlichste Superintendentur der Landeskirche, die im Westen an die Superintendentur Gera grenzt.

Die Superintendentin ist seit 2006 Anne-Kristin Ibrügger.

Die Superintendentur Eisenberg liegt zwischen Gera und Jena im Gebiet zwischen Elster und Saale und deckt im Wesentlichen das Gebiet des Saale-Holzland-Kreises ab. Sie umfasst 111 Kirchengemeinden in 205 Orten mit derzeit 31 Pfarrstellen und 14 Mitarbeitern im Verkündigungsdienst, die derzeit (Stand: 2006) ca. 24.000 Gemeindeglieder betreuen.

Das heutige Gebiet der Superintendentur entstand in den vergangenen 10 Jahren aus den früheren Superintendenturen Eisenberg, Camburg, Stadtroda und Kahla. Zunächst wurden die Supturen Eisenberg und Camburg zusammengelegt, anschließend wurden 1998 noch die Regionen Stadtroda und Kahla zugeordnet.

Superintendent ist Arnd Kuschmierz, Oberpfarrer ist Ulrich Katzmann, Vorsitzende der Kreissynode ist Dr. Christiane Kranich.

In einer Neuordnung der Landeskirche nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Superindendenturen Gera-Stadt, Gera-Land und Weida eingerichtet. Im Jahr 1977 wurden die beiden Geraer Supturen vereinigt, im Zuge der Strukturreform im Jahr 1998 wurden die Superintendentur Gera und Weida zur neuen Superintendentur Gera vereinigt.

Die heutige Superintendentur Gera umfasst 21 Pfarrstellen mit etwa 22.000 Gemeindegliedern. Seit November 2002 ist Gabriele Schaller Superintendentin des Kirchenkreises. Vorsitzender der Kreissynode ist Klaus-Peter Machnitzke.

Das Zentrum der Superintendentur bilden die Städte Greiz sowie Zeulenroda-Triebes, der Sitz ist Greiz. Sie besteht aus 57 Kirchen mit 18 Pfarrämtern mit 25.000 Gemeindegliedern. Superintendent ist Andreas Görbert.

Die Superintendentur Jena hat ihren Sitz in Jena. Superintendent ist Diethard Kamm.

Die seit 1998 bestehende Superintendentur Schleiz mit Sitz in Schleiz besteht aus den ehemaligen Superintendenturen Pößneck, Neustadt/Orla, Lobenstein und Schleiz. Sie umfasst 35.000 Gemeindeglieder in über 140 Kirchengemeinden mit 34 Pfarrämtern. Superintendent ist Ralf-Peter Fuchs, Vorsitzender der Kreissynode Dieter Fischer, Oberpfarrerin Gisela Möcker.

Die Superintendentur erstreckt sich länglich von Großheringen im Osten über den Landkreis Sömmerda hinweg bis nach Werningshausen im Westen. Zu ihr zählen 101 Ortschaften mit 90 Kirchengemeinden, die in 23 Kirchspielen zusammengeschlossen sind. Superintendentin ist Bärbel Hertel, Vorsitzender der Kreissynode Bernd Schwabe, Oberpfarrer sind Gisbert Stecher und Axel Walter. Sitz der Superintendentur ist Apolda.

Die Superintendentur Bad Frankenhausen-Sondershausen ist die nördlichste Superintendentur der Landeskirche. Sie liegt als Exklave im Gebiet der Kirchenprovinz Sachsen. Zu ihr zählen der Großteil des Kyffhäuserkreises sowie Teile des Unstrut-Hainich-Kreises und des Landkreises Sangerhausen. Sie umfasst 80 Kirchengemeinden mit 84 Kirchen in 16 Kirchspielen mit 21 Pfarrstellen. Superintendent ist Roland Voigt, Vorsitzender des Präsidiums der Kreissynode ist Norbert Otte, Oberpfarrer sind Arne Tittelbach-Helmrich und Reinhard Süpke.

Die im Westen der Landeskirche liegende Superintendentur Eisenach-Gerstungen umfasst 65 Kirchengemeinden mit 36 Pfarrämtern und umfasst etwa 30.000 Gemeindeglieder. Neben dem Sitz der Superintendentur ist Eisenach auch Sitz der Landeskirche.

Superintendent ist Wolfgang Robscheit, Vorsitzende der Kreissynode Susanne-Maria Breustedt. Oberpfarrer sind Stefan Köhler und Gesine Staemmler.

Die Superintendentur Gotha umfasst Teile des Wartburgkreises, des Unstrut-Hainich-Kreises sowie das Pfarramt Bienstädt der Stadt Erfurt im Osten. Sitz der Suptur ist Gotha, ihr gehören ca. 26.000 Gemeindeglieder in 23 Pfarrämtern an. Die Stelle des Superintendenten ist zur Zeit vakant, da Klaus-Ulrich Maneck unerwartet verstarb. Vorsitzender der Kreissynode ist Wulf Ehlers, Oberpfarrer sind Michael Göring und Friedemann Witting.

Die Superintendentur Waltershausen-Ohrdruf grenzt im Westen an die Superintendentur Eisenach, im Norden an die Superintendentur Gotha und im Osten an die Superintendentur Arnstadt-Ilmenau. Der Sitz befindet sich in Waltershausen.Zur Superintendentur gehören rund 19.000 Gemeindeglieder. Die Superintendentur umfasst 17 Pfarrämter.

Der Superintendent ist seit 2002 Andreas Berger.

Zur Superintendentur Weimar zählen 21 Kirchengemeinden mit 27 Pfarrstellen und ca. 90 Gemeinden. Superintendent ist Henrich Herbst, Vorsitzender der Kreissynode ist Günter Meyn. Oberpfarrerin der Suptur ist Martina Berlich.

Früher gliederte sich die Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen in 40 Superintendenturen: Altenburg, Apolda, Arnstadt, Bad Frankenhausen, Bad Salzungen, Buttstädt, Camburg, Dermstadt, Ebeleben, Eisenach, Eisenberg, Eisfeld, Friedrichroda, Gera, Gerstungen, Gotha, Greiz (seit 1934, zuvor eigenständige Landeskirche), Hildburghausen, Ilmenau, Jena, Kahla, Königsee, Lobenstein, Meiningen, Meuselwitz, Neustadt/Orla, Ohrdruf, Pößneck, Rudolstadt, Saalfeld, Schleiz, Schmölln, Sondershausen, Sonneberg, Sonneborn, Stadtroda, Vacha, Vieselbach, Weida und Weimar.

Durch die innerdeutsche Grenzziehung gehörte bis 1991 auch Schmalkalden als 41. Superintendentur zur thüringischen Landeskirche. Dieses Gebiet gehörte jedoch früher als Exklave zur Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (Sitz in Kassel), der es nach der Wende wieder angeschlossen wurde.

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Liste der Städte und Gemeinden in Thüringen

706 Städte und Gemeinden haben sich zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte in 88 Verwaltungsgemeinschaften zusammengeschlossen. Siehe dazu: Verwaltungsgemeinschaften in Thüringen.

Eine Besonderheit in Thüringen sind Erfüllende Gemeinden. 37 Städte und Gemeinden, die keiner Verwaltungsgemeinschaft angehören, sind erfüllende Gemeinden für 104 weitere Gemeinden.

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Vogtländisches Oberland

Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Vogtländisches Oberland hervorgehoben

Vogtländisches Oberland ist eine Gemeinde im Süden des thüringischen Landkreises Greiz. Der Sitz der Gemeindeverwaltung befindet sich im Ortsteil Pöllwitz.

Die Gemeinde liegt im Vogtland, im Thüringer Schiefergebirge.

Angrenzende Gemeinden im Landkreis Greiz sind Langenwetzendorf sowie die Städte Greiz und Zeulenroda-Triebes. Im Süden, der Landesgrenze zum Freistaat Sachsen, grenzen die Stadt Plauen sowie die zum Vogtlandkreis gehörenden Gemeinden Elsterberg (Stadt), Mehltheuer, Pausa/Vogtl. (Stadt) und Syrau an.

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Arnsgrün (mit Büna und Eubenberg), Bernsgrün (mit Schönbrunn und Frotschau), Cossengrün, Hohndorf (mit Pansdorf und Tremnitz), Pöllwitz (mit Dobia und Wolfshain) sowie Schönbach.

Die Gemeinde Vogtländisches Oberland entstand am 1. Juli 1999 durch den Zusammenschluss der Dörfer Pöllwitz, Bernsgrün, Arnsgrün, Cossengrün, Hohndorf und Schönbach. Im Juli 2006 scheiterte eine angestrebte Fusion mit der Gemeinde Langenwetzendorf daran, dass zwischen den Gemeinderäten keine Einigung auf einen gemeinsamen Gemeindenamen erzielt werden konnte.

Hauptamtliche Bürgermeisterin ist Sabine Lehmann.

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Neumühle/Elster

Wappen der Gemeinde Neumühle/Elster

Neumühle/Elster ist eine deutsche Gemeinde im thüringischen Landkreis Greiz.

Neumühle liegt im Thüringer Schiefergebirge am Fluss Weiße Elster, nördlich der Kreisstadt Greiz.

Angrenzende Gemeinden sind Berga/Elster, die Stadt Greiz, Langenwetzendorf und Teichwolframsdorf.

Die Gemeinde in ihrer heutigen Form wurde erst im Jahr 1960 durch Beschluss des Ministerrats der DDR geschaffen.

Die Wahlbeteiligung lag bei 71,5 %.

Neumühle liegt an der Elstertalbahn. Straßen verlaufen nach Teichwolframsdorf, nach Greiz und nach Daßlitz an der B 92.

Über die Weiße Elster, unweit des Gestüts Bretmühle, wurde am 10. November 2005 für Wanderfreunde und Radfahrer wichtige Holzbrücke, im Volksmund auch „Bretmühle-Brücke“ genannt, freigegeben.

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Source : Wikipedia