Landesklasse

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Geschrieben von tron 18/03/2009 @ 01:12

Tags : landesklasse, fussball, sport

Neueste Nachrichten
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So im Fall der Landesklasse-Elf des SV Blau-Weiß Dannenwalde. Der angedeutete Rückzug der Mannschaft aus der Landesklasse (siehe Ausgabe vom Montag) nimmt konkrete Formen an. "Von den Gerüchten, dass Dannenwalde nicht mehr für die Landesklasse melden...
In den Bezirksklassen noch vier Aufstiegsplätze offen - Schweriner Volkszeitung
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Landesklasse Nord / Borgsdorf kassiert Niederlage in der Nachspielzeit - Märkische Allgemeine
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Fußball-Landesklasse, 24. Spieltag MDR berichtet von der "SSV ... - Volksstimme
Nun, im Jahr vier in der absoluten Spitzengruppe der Fußball-Landesklasse ist der Aufstieg nur noch drei Punkte entfernt. Die erste Chance alles klar zu machen, bietet sich dem Spitzenreiter im Heimspiel gegen Borussia Genthin....
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Die C-Junioren des FSV Rot-Weiß empfingen zum Punktspiel des Landesklasse Ost den Tabellendritten Oberhavel Velten. Schon das Hinspiel hatten die Prenzlauer 2:1 gewonnen. Also waren die Erwartung hoch. Und dem konnten die Jungen auch entsprechen....
Mit nur acht Spielern Remis gegen Zweiten - Ostthüringer Zeitung
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NBC muss weiter auf ein Urteil warten - Mitteldeutsche Zeitung
Naumburg 05 II: Apfelstädt - Heldt, Riebel, Häring, R. Hagge (46. Böhme), Vincenz, Hahn (60. Bergmann), Menzel, St. Hagge (29. J. Beyer), Werner, Meier. Am Sonnabend, 6. Juni, 15 Uhr, spielen in der Landesklasse, Staffel 9: Naumburger BC - Großgrimma...
Victoria-Elf erfüllt nur ihre Pflicht - Nordkurier
Spieltag der Landesklasse Nord in Gartz auf eine spielerisch gute Blau-Weiß-Elf. Aber die Templiner agierten effektiver. Eine ihrer wenigen Chancen nutzen sie zum 1:0-Erfolg. Die Gastgeber kämpften von Beginn an engagiert um jeden Ball....
Alt-Herren-Spieler halfen aus - Freies Wort
Suhler SV 06 in der Landesklasse West noch zu absolvieren, ehe die Saison 2008/09 beendet wird. Bereits jetzt ist klar, dass die Mannschaft von Trainer Axel Wittke das Thema Aufstieg vorerst zu den Akten legen muss....

Blankenburger FV

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Am 20. Mai 1921 gründete sich in der Harzstadt der „Verein für Bewegungsspiele“, kurz „VfB 1921“. Neben dem VfB spielten weitere Vereine Fußball, wie die „Freie Turnerschaft“, „Turnverein Jahn“, „Sportgruppe Rot Sport“ und die „Blankenburger Turnerschaft“ (BT). Am 2. April 1934 schlossen sich der VfB und die BT zur „Spielgemeinschaft VfB/BT“ zusammen. Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten aufgrund der Direktive Nr. 23 des Alliierten Kontrollrats der Besatzungsmächte alle Sportvereine aufgelöst werden, und so wurde auch die SG VfB/BT 1945 aus dem Vereinsregister gestrichen.

Trotz der Vereinsauflösung gestatteten die sowjetischen Besatzer in ihrem Bereich Sportwettkämpfe, zunächst begrenzt auf Stadt- und Kreisebene. In Blankenburg gründeten daher Sportler im Frühjahr 1946 unter der Obhut der kommunistischen Jugendorganisation „Freie Deutsche Jugend“ (FDJ) die „Volkssportgemeinschaft der FDJ“. Im Laufe des Jahres 1948, inzwischen waren überregionale Wettkämpfe erlaubt, wurde der ostdeutsche Sport auf der Basis von Trägerbetrieben in so genannten Betriebssportgemeinschaften (BSG) neu organisiert. In Blankenburg wurde unter der Trägerschaft der metallverarbeitenden Harzer Werke am 11. Oktober 1948 die „BSG Sanar Harzer Werke Blankenburg“ gegründet. Nachdem die Trägerbetriebe nach Sparten geordnet in zentralen Sportvereinigungen zusammengefasst worden waren, wurde die BSG in „Motor Blankenburg“ umbenannt. „Motor“ war die Sportvereinigung für den Bereich des Maschinen- und Fahrzeugbaues.

Die Sektion Fußball der BSG Motor war 1952 Gründungsmitglied der neu geschaffenen Bezirksliga Magdeburg, zu dieser Zeit die 3. Liga im DDR-Fußball. Der 11. Platz reichte in dieser Saison jedoch nicht für den Klassenerhalt, sodass die Mannschaft in die Viertklassigkeit absteigen musste. Ab 1954 spielte Motor wieder in der Bezirksliga, erhielt 1956 im Rahmen einer Umstrukturierung der Trägerschaft den Namen „BSG Stahl“ und wurde für 19 Jahre Dauergast in der Bezirksliga. Nachdem die Mannschaft lange Zeit im unteren Tabellendrittel angesiedelt war, zeigte sich in der Spielzeit 1972/73 mit Rang 3 ein Aufwärtstrend, der in der folgenden Saison mit der Bezirksmeisterschaft untermauert wurde. Stahl Blankenburg hatte sich damit für die zweitklassige DDR-Liga qualifiziert.

Nach einem etwas holprigen Start mit zwei 9. Plätzen im Zwölferfeld der Ligastaffel C hatten die Harzer Fuß gefasst, und belegten zwischen 1977 und 1981 viermal Rang 2 und einmal den 3. Platz. Für diese erfolgreiche Zeit des Blankenburger Fußballs sorgten oberligaerfahrene Spieler des 1. FC Magdeburg wie Heinz Oelze und Peter Kohde, vor allem aber Nationaltorwart Ulrich Schulze, die alle in Blankenburg ihre Karriere ausklingen ließen. Trainer in dieser Zeit war Jörg Ohm, der seine Erfahrung von 111 Oberligaspielen einbringen konnte. In den Jahren 1977, 1979 und 1981 erreicht die Stahl-Mannschaft jeweils die 3. Hauptrunde im DDR-Fußballpokal und traf dort auf so prominente Oberligateams wie FC Rot-Weiß Erfurt, FC Carl Zeiss Jena und den Halleschen FC Chemie, gegen die dann allerdings das Pokalaus folgte. Gespielt wurde im 1931 eröffneten, 8000 Zuschauer fassenden Sportforum am Regensteinweg. 1978 wurde dort in der Begegnung Stahl Blankenburg - Einheit Wernigerode mit 7300 Zuschauern ein Besucherrekord aufgestellt. In der Saison 1982/83 kam der jähe Absturz der Mannschaft, sie landete auf dem letzten Tabellenplatz und musste nach neun Jahren Zweitklassigkeit wieder zurück in die Bezirksliga. Dort verblieb sie bis zum Ende des DDR-Fußballs im Jahre 1991.

Nach den wirtschaftlichen Veränderungen im Gefolge der politischen Wende von 1989 konnte das System der Betriebssportgemeinschaften nicht weitergeführt werden. An dessen Stelle konnten die neuen Möglichkeiten der Vereinsgründungen genutzt werden, und so gründeten ehemalige BSG-Mitglieder 1990 den eingetragenen Verein „SG Stahl Blankenburg“, u. a. mit einer 400 Mitglieder starken Fußballabteilung. Gespielt wurde in der zweithöchsten Spielklasse des Landesverbandes Sachsen-Anhalt, der Landesliga, zu dieser Zeit 5. Liga im DFB-Spielbetrieb. Ab 1992 gab es in Blankenburg Bemühungen, den Fußballsport weiter voran zu bringen. Als Ergebnis wurde am 1. Juli 1993 durch Fusion der Fußballabteilung der SG Stahl und des VFV 67 Blankenburg der „Blankenburger vereinigte Fußball-Verein 1921 e. V.“ (BFV) gegründet. Zum ersten Präsidenten wurde der Blankenburger Geschäftsmann Rolf Selle gewählt, der ehemalige Magdeburger Oberligaspieler Heinz Oelze wurde Trainer. Für zwei Jahre (1998 - 2000) übte auch der viermalige Fußballnationalspieler Markus Wuckel das Präsidentenamt aus und war daneben auch Spielertrainer.

1996 schien die Bündelung der Kräfte im Blankenburger Fußball Früchte zu tragen, die 1. Männermannschaft schaffte den Aufstieg in die Verbandsliga Sachsen-Anhalt. Der Schein trog jedoch, denn mit Platz 16 unter 18 Mannschaften musste der BFV umgehend wieder absteigen und wurde anschließend in der Landesliga zur Landesklasse durchgereicht. Die Saison 1997/98 hatte mit einem Eklat begonnen, als Teile der Mannschaft aus Protest gegen die Entlassung des Trainers Frank Rosenthal einen Spielerstreik anzettelten und anschließend den Verein verließen. 2000 reichte ein 2. Platz zum Wiederaufstieg in Landesliga, da der SV Darlingerode/Drübeck auf sein Aufstiegsrecht verzichtete. In der Landesliga konnte sich der BFV bis 2007 halten, musste dann als Tabellenletzter wieder in die Landesklasse zurück, die seit 2008 nach Einführung der 3. Liga im DFB-Spielbetrieb nur noch die 8. Fußballklasse ist.

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Dirk Orlishausen

Dirk Orlishausen (* 15. August 1982) ist ein deutscher Fußballtorhüter.

Orlishausen spielte zu Beginn seiner Karriere in der Landesklasse beim FSV Sömmerda bis er zur Saison 2005/06 vom damaligen Regionalligisten FC Rot-Weiß Erfurt verpflichtet wurde. Nach elf Spieltagen löste er Michael Ratajczak als Stammtorhüter ab und absolvierte noch 26 Spiele in dieser Spielzeit. 2006/07 konnte sich keiner der beiden als Stammtorhüter durchsetzen und sie kamen auf etwa gleich viele Einsätze: Orlishausen bestritt 17 und Ratajczak 19 Spiele. Als zur Saison 2007/08 Michael Ratajczak von Fortuna Düsseldorf verpflichtet wurde, holte Erfurt André Maczkowiak als neuen Torwart. Aufgrund einiger Verletzungen Maczkowiaks kam Orlishausen trotzdem auf 15 Einsätze. Da André Maczkowiak nach nur einem Jahr zu seinem alten Verein Rot-Weiss Essen zurückkehrte, ist Dirk Orlishausen in der Premierensaison der 3. Liga Stammtorwart der Erfurter.

Bisher kam er auf 75 Ligaspiele und drei Einsätze im DFB-Pokal für Rot-Weiß Erfurt, davon einer in der zweiten Mannschaft.

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Landesliga Mecklenburg-Vorpommern (Badminton)

Die Landesliga Mecklenburg-Vorpommern ist die höchste Spielklasse des Badmintonverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Der Gewinner der Landesliga erwirbt das Recht zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde der Oberliga Nord A des Deutschen Badminton Verbands, der Tabellenletzte steigt in die Landesklasse ab. Die Mannschaften der Landesliga sind berechtigt am Badminton-Landespokal teilzunehmen.

Eine Saison wird im Modus jeder gegen jeden mit Hin- und Rückspiel ausgetragen. Der Sieger eines Mannschaftswettkampfes erhält zwei Punkte, bei Unentschieden werden die Punkte geteilt. Ein Mannschaftswettkampf besteht gemäß den Regeln des Deutschen Badminton-Verbandes aus acht Spielen, zwei Herrendoppeln, einem Damendoppel und -einzel, drei Herreneinzeln und einem Gemischten Doppel.

Die ganze Saison über zeigte sich die 1.Mannschaft von Schwerin derart überlegen, dass der Landesmeistertitel eigentlich zu keinem Zeitpunkt in Frage stand. So wurden selbst die Spiele gegen den größten Konkurrenten aus Greifswald mit 7:1 bzw. 8:0 gewonnen. Pech hatte die zweite Mannschaft von Schwerin, die trotz eines starken Endspurts nicht mehr an Anklam und Neubrandenburg vorbeiziehen konnte und damit abstieg. Bei den Aufstiegsspielen zur Oberliga belegte Schwerin den dritten Platz hinter dem VfB Lübeck II und dem SV Eidelstedt und verpasste damit knapp das angestrebte Ziel Aufstieg.

Die Saison zeichnete sich durch die klare Überlegenheit der zweiten Mannschaft des Greifswalder SV 98 aus. Lediglich im ersten Spiel gegen den späteren Vizemeister vom BSV Greifswald wurde es mit 5:3 etwas enger, das Rückspiel wurde dann mit 6:2 doch relativ souverän gewonnen. In allen anderen Spielen gab die Mannschaft lediglich drei Spiele ab, was der Überlegenheit Ausdruck verleiht. Das Tabellenende zierten die gesamte Saison über die Anklamer, die lediglich im Spiel gegen die HSG Greifswald einen Punkt erringen konnten.

Im Vergleich zur Vorsaison startete eine weitere Mannschaft mehr in der Landesliga, so dass der Vorjahresletzte Anklam die Klasse halten konnte. In diesem Jahr sollten diese aber im gesicherten Mittelfeld der Tabelle landen. Im Gegensatz dazu die Truppe aus Sassnitz. Half im Vorjahr noch die Routine über manch spielerische Schwäche hinweg gab es in diesem Jahr kaum etwas zu gewinnen. Logische Folge war der Abstieg. An der Tabellenspitze gab es die ganze Spielzeit über einen spannenden Vierkampf, der erst am vorletzten Spieltag zu Gunsten des Greifswalder SV 98 II entschieden wurden mit einem 6:2 über den Lokalrivalen vom BSV, während Neubrandenburg zeitgleich in Schwerin verlor. Am letzten Spieltag quälte sich der GSV 98 II zu einem Unentschieden bei Empor Sassnitz und fuhr den nötigen letzten Zähler ein. Bis heute war dies die spannendste und spielerisch beste Saison der Landesliga Mecklenburg-Vorpommern.

Die HSG Greifswald und Rostock hatten aus der Landesliga zurückgezogen, der Nachfolgeverein des Greifswalder SV 98 II, der Greifswalder SV 04 II praktisch alle starken Spieler an die 1.Mannschaft abgegeben. Somit war der Weg frei für die routinierte und eingespielte Truppe vom BSV Greifswald II. Alle Saisonspiele wurden souverän gewonnen. Spannender dagegen der Abstiegskampf. Nach miserablem Saisonstart konnte sich der Greifswalder SV 04 II schließlich im Mittelfeld platzieren, während Neubrandenburg und Rövershagen bis zum letzten Spieltag um Platz 5 kämpften. Durch einen Sieg gegen Schwerin schoben sich die Neubrandenburger am letzten Spieltag noch vorbei an den Randrostockern.

In dieser Saison gab der Oberligaabsteiger vom Greifswalder SV 04 sein Gastspiel. Von Anfang an dominierte die Mannschaft die Liga nach Belieben. Lediglich im ersten Saisonspiel wurde ein Unentschieden erzielt. Am Tabellenende der frühere Landesmeister aus Schwerin, der einige personelle Engpässe die Saison über nicht wie erhofft kompensieren konnte. Spannend auch der Kampf um Platz drei, den Neubrandenburg im letzten Spiel im letzten Einzel zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Der Greifswalder SV 04 krönte seine Saisonleistung mit dem Erreichen des Wiederaufstiegs in die Oberliga.

Die Saison 2006/07 wurde von Anfang bis Ende vom Duell zwischen den beiden Greifswalder Mannschaften bestimmt. In den direkten Duellen konnte sich der BSV Greifswald mit 5:3 und 4:4 knapp behaupten und sich nach 2005 wieder die Krone in der Landesliga aufsetzen. Im Mittelfeld waren die Fronten schnell geklärt, ebenso am Tabellenende, was abgeschlagen die ganze Saison über von Blankenhagen geziert wurde.

Nach dem Rückzug der 2. Mannschaft des Greifswalder SV 04 startete die Runde mit einem kleinen Starterfeld. Relativ schnell klärten sich die Fronten in dieser Saison. Der neue Landesmeister vom BSC 95 Schwerin hatte einzig im Hinspiel gegen den BSV Greifswald II zu kämpfen, in der Rückrunde zog die vor der Saison verstärkte Truppe einsam ihre Kreise. Am Tabellenende konnte die zweite Vertretung aus Schwerin am letzten Spieltag die alten Hasen aus Anklam noch überflügeln.

An der Aufstiegsrunde zur Oberliga Nord A nehmen die Landesmeister der Landesverbände Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein teil. Gespielt wird jeder gegen jeden. Die jeweiligen Erst- und Zweitplatzierten dürfen dann in die Oberliga aufstiegen. Aus der Landesliga haben es in den vergangenen Jahren nur zwei Mannschaften unter die beiden Ersten geschafft. In der Saison 2002/03 konnte der Greifswalder SV 98 II die Runde gewinnen, jedoch durch den gleichzeitigen Abstieg der 1. Mannschaft aus der Regionalliga in die Oberliga sein Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen. In der Saison 2005/06 belegte der Greifswalder SV 04 den zweiten Platz hinter der Mannschaft der BSG Eutin.

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Wartburg-Stadion

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Das Wartburg-Stadion ist eine Sportanlage in Eisenach. Die Heimstätte des in der Thüringer Landesklasse spielenden FC Wartburgstadt Eisenach befindet sich zusammen mit weiteren Sport- und Freizeiteinrichtungen nordwestlich des Stadtzentrums auf dem Gelände der Katzenaue am Fuße der Michelskuppe und unweit der Hörsel. Eingeweiht wurde das Stadion am 19. Juni 1955 anlässlich des 1. Kreisturn- und Sportfestes. Als Fußball- und Leichtathletikstadion ist es neben dem Rasenplatz mit einer Laufbahn sowie Sprung- und Wurfanlagen ausgestattet. Markant sind die Holztribüne und die aus Naturstein gemauerten Anlagen rechts und links davon mit dem Turm auf der Ostseite. Aufgrund der für die Zeit der Erbauung ungewöhnlichen Architektur wurde das Wartburg-Stadion im Januar 2008 in das Denkmalbuch des Freistaates Thüringen aufgenommen.

Höhepunkte in der Stadiongeschichte waren das Oberligaspiel zwischen der BSG Motor Zwickau und dem SC Aufbau Magdeburg (2:1) vor 8.000 Zuschauern am 18. November 1961, das Länderspiel der B-Nationalmannschaften zwischen der DDR und Ungarn (2:1) am 26. September 1967 vor 14.000 Zuschauern sowie ein inoffizielles Länderspiel der A-Nationalmannschaft der DDR gegen eine Auswahl des Irak am 2. August 1971 vor 9.000 Zuschauern (11:0). Das vorerst letzte große Ereignis im Wartburg-Stadion war das Freundschaftsspiel des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach gegen den SV Wartburgstadt Eisenach am 26. Mai 1993 vor 2700 Zuschauern (6:2).

Auf der kleinen überdachten Tribüne, auf dem gegenüberliegenden Hang sowie in den Kurven gibt es Stehplätze für die Zuschauer. In den 1990er Jahren wurden bauliche Mängel wie fehlende Stufen und lose Platten an den Stehrängen immer gravierender. Da für die dringend erforderliche Sanierung das Geld fehlte, wurden die Betonstufen in den Kurven und auf der Gegengeraden aufgrund der gegebenen Unfallgefahr schließlich 1999 abgerissen. Das Fassungsvermögen des Stadions, das vorher mit 15.000 bis 20.000 Stehplätzen angegeben war, sank dadurch rapide auf höchstens 2.000 Stehplätze. Da weiterhin auch die Leichtathletikanlagen modernen Wettkampfansprüchen in keiner Weise mehr genügen - so hat beispielsweise die Laufbahn keinen Tartan-, sondern einen Aschebelag und es fehlt an technischen Einrichtungen wie z.B. Spielfeldbeleuchtung, Anzeigetafel oder elektronische Laufzeitmessung - ist eine komplette schrittweise Sanierung und Modernisierung des Wartburg-Stadions in den nächsten Jahren dringend notwendig. Im April 2002 wurde in einer Sitzung des Eisenacher Stadtrates mit der Vorlage einer Sportstättenentwicklungsplanung der Grundstein hierfür gelegt. Bereits im Sommer 2003 erfolgte im ersten Bauabschnitt die Erneuerung der Weitsprunganlage.

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Schachclub 1913 Fischbach

Vereinslogo

Der Schachclub Fischbach, der seinen Sitz in der Gemeinde Quierschied hat, ist einer der ältesten Schachvereine des Saarlandes.

Auf Initiative von Adolf Jung riefen am 13. April 1913 dreizehn Schachfreunde in Fischbach erstmals an der Saar einen Schachverein ins Leben. Der erste Vorsitzende war August Jost. Der Schachclub 1913 Fischbach war nach dem Ersten Weltkrieg maßgeblich an der Gründung des Saarländischen Schachverbandes im Jahr 1921 beteiligt.

In der Folge gehörten die Spitzenspieler des Vereins zu den stärksten Spielern des Saargebiets. Fünfmal errangen Fischbacher Schachspieler den Titel eines Saarländischen Landesmeisters: Adolf Haas dreimal, Felix Jost und Felix Jung je einmal. Zwischen 1926 und 1930 wurde die erste Mannschaft mehrere Male hintereinander saarländischer Mannschaftsmeister, im Jahr 1938 wurde der Titel erneut erkämpft. Auch in der Nachkriegszeit spielte Fischbach in der saarländischen Landesklasse eine wichtige Rolle.

Derzeit stellt der Traditionsverein zwei Mannschaften in der Verbandsliga und der Kreisliga.

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SV Arnstadt Rudisleben

SV Arnstadt Rudisleben

Der SV Arnstadt Rudisleben ist ein eingetragener Sportverein im Arnstadter Ortsteil Rudisleben.

Der Sportverein, der am 14. Juni 1990 als Nachfolger der Betriebssportgemeinschaft Motor Rudisleben gegründet wurde, bietet in sieben Abteilungen die Sportarten Fußball, Volleyball, Tischtennis, Schwimmen, Gymnastik, Schach und Freizeitsport an. Er hatte 2007 mehr als 600 Mitglieder, darunter fast 200 Kinder und Jugendliche. Die Sporttreibenden werden von über 30 Übungsleitern betreut. Der SV Arnstadt Rudisleben gehört zu den größten Sportvereinen der Region. Für die Fußballabteilung, deren Mannschaften mit dem BC 07 Arnstadt eine Spielgemeinschaft bilden, wurde ein spezieller Förderverein gegründet. Dem Verein steht das 4000 Zuschauer fassende Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion zur Verfügung.

Am 1. September 1949 wurde in dem unter sowjetischer Leitung stehenden Rudislebener Betrieb Podjomnik die Betriebssportgemeinschaft Podjomnik Rudisleben gegründet. Nach dem Zusammenschluss mit der BSG Nafa aus dem Nachbarort Ichtershausen entstand am 12. Mai 1952 die BSG Motor Ichtershausen-Rudisleben. Im Laufe der Zeit bürgerte sich jedoch die Kurzbezeichnung Motor Rudisleben ein.

Dank der wirtschaftsstarken Trägerbetriebe entwickelte die Fußballsektion schnell eine spielstarke Mannschaft, die bereits 1954 in die damals drittklassige Bezirksliga Erfurt aufstieg. Dort belegten die Rudislebener vier Jahre lang Plätze in der oberen Tabellenhälfte und wurden im fünften Jahr 1959 Bezirksmeister. Damit hatten sie sich für die II. DDR-Liga qualifiziert, die inzwischen als dritte Spielklasse installiert worden war. Die Spielstärke reichte für diese Liga jedoch nicht aus, und es folgte ein bis 1964 ein Wechselspiel zwischen vierter und dritter Liga. 1964 wurde Rudisleben zum dritten Mal Bezirksmeister. Inzwischen war die II. DDR-Liga wieder abgeschafft worden und der Bezirksmeister hatte die Möglichkeit, sich über eine Aufstiegsrunde für die zweitklassige DDR-Liga zu qualifizieren. Motor Rudisleben meisterte die Aufstiegsspiele souverän und stieg als Gruppensieger auf. Am Ende der Saison 1964/65 stand man jedoch als Staffelletzter da und musste zurück in die Bezirksliga. In der folgenden Saison überraschte Rudisleben im DDR-Pokal, als die Mannschaft bis ins Achtelfinale vordringen konnte. Erst dort unterlag man dem Oberligisten FC Karl-Marx-Stadt mit 0:4. Nach zwei zweiten Bezirksligarängen wurde 1968 die vierte Bezirksmeisterschaft gewonnen, in den anschließenden Aufstiegsspielen scheiterte die Mannschaft als Letzter jedoch deutlich.

Von 1984 bis zum Ende des DDR-Fußballspielbetriebes verblieb Motor Rudisleben wieder in der Bezirksliga Erfurt. Ab 1992 spielte die Mannschaft, nun Abteilung des SV-Rudisleben/Ichtershausen, in der fünftklassigen Landesliga Thüringen. Zwischenzeitlich in SV Rudisleben umbenannt, musste die Mannschaft 2002 in die Landesklasse Thüringen absteigen. In der Landesklasse tat sich die Fußballabteilung mit dem BC 04 Arnstadt zusammen, mit dem sie die Spielgemeinschaft Rudisleben/BC 07 Arnstadt bildet. 2008 gelang die Rückkehr in die Thüringenliga.

In der Ewigen Tabelle DDR-Liga belegt Motor Rudisleben Rang 87.

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OHV Aurich

Der Ostfriesische Handball Verein e.V. Aurich (kurz OHV Aurich) ist ein Handballverein aus Aurich, Niedersachsen, Deutschland. Die erste Herrenmannschaft spielt seit der Saison 2004/05 in der 2. Handball-Bundesliga Nord. Es gibt außerdem noch eine zweite, die seit der Saison 2007/2008 in der Verbandsliga Nord spielt, und eine dritte Herrenmannschaft, die seit der Saison 2007/2008 in der Landesklasse Nord spielt.

Gegründet wurde der OHV Aurich im Jahr 1999.

Der Schwede Anders Henriksson wechselte zum TSV GWD Minden, der deutsche Trainer Frank Carstens wurde Spieler beim TSV Hannover-Burgdorf, und der Litauer Andrius Račkauskas ging zu einem noch nicht bekannten Verein in Österreich.

Der Deutsche Kai Kieselhorst kam vom dänischen Verein Team Helsinge Håndbold nach einer Saison zurück nach Ostfriesland. Der Deutsche Bastian Wehmeyer kam ebenfalls nach einer Saison zurück nach Aurich, er spielte beim MTV Jever. Die Deutschen Patrick Anders, Florian Ladwig, Sohn des Trainers Wolfgang Ladwig und Bastian Stocker stießen von der A-Jugend und der zweiten Mannschaft zur ersten.

Der OHV ist bekannt für seine gute Jugendarbeit, so sind alle männlichen Jugendmannschaften, bis auf die A-Jugend, in der höchstmöglichen Spielklasse. Die A-Jugendmannschaft ist in der zweithöchsten nach dem Abstieg aus der Regionalliga 2006.

Trikothauptsponsor ist Schüt-Duis. Zu den weiteren großen Sponsoren des OHV Aurich gehören die Detering-Gruppe, Haake Beck, Sparkasse Aurich-Norden, Burger King, Siemens und die VGH.

Jährlich vor dem Saisonstart im August veranstaltet der OHV Aurich mit der Gothaer Versicherung einen Freundschaftspokal, an dem der OHV und drei weitere Mannschaften teilnehmen. Da regelmäßig Mannschaften aus der EHF Champions League oder der Handball-Bundesliga teilnehmen, ist der Gothaer Cup ein gut besetztes Turnier. 2005 gelang den Aurichern ihr bisher einziger Sieg.

Der OHV Aurich hat einen offiziellen Fanclub namens OHV Supporters. Ihm gehören etwa 70 Mitglieder an.

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1. Halleiner SK

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Der 1. Halleiner Sportklub war ein österreichischer Fußballverein aus der Tennengauer Bezirkshauptstadt Hallein im Bundesland Salzburg und existierte von 1922 bis 2004.

Der Verein spielte in seiner Geschichte mehrmals in der Tauernliga und Regionalliga und war Salzburger Landesmeister sowie Landespokalsieger. Im Juni 2004 kam es zur Auflösung des Fußballvereins und in Partnerschaft mit dem ebenfalls aufgelösten Stadtkonkurrenten Olympia Hallein am 16. Juli desselben Jahres zur Gründung des Nachfolgevereins FC Hallein 04. Der Nachfolgeklub spielt derzeit in der 1. Landesliga im Salzburger Unterhaus.

In die Meisterschaft stieg der Verein erstmals in der Saison 1925/26 ein und belegte in seinem ersten Jahr in der damaligen Landesklasse unter fünf Vereinen den vierten Tabellenplatz. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass damals mit dem SK Vorwärts Hallein bereits ein zweiter Fußballklub aus der Salinenstadt in der 2. Salzburger Klasse spielte. Der 1924 gegründete Arbeiterklub Vorwärts löste sich jedoch bereits 1926 wieder auf. Der 1. Halleiner SK zog sich nach seiner Premierensaison aus der Liga zurück und wechselte in den Arbeiterfußballverband (VAFÖ). Nach dem politischen Umsturz und dem erfolgten Verbot der Arbeitervereine musste der HSK 1934 seinen Spielbetrieb offiziell einstellen. Mit der Gründung des Athletikclubs (AC) Hallein und dem Beitritt des offiziell neuen Vereins zum Salzburger Fußballverband spielte die HSK-Mannschaft aber geschlossen unter diesem Namen weiter. Im Spieljahr 1935/36 kämpften die Halleiner wieder um den Titel des Landesmeisters mit. Dabei errang der AC Hallein den vierten und letzten Rang, konnte jedoch auf Grund der geringen Anzahl an Fußballvereinen in der Liga verbleiben.

1936 feierte der AC Hallein mit einem 6:3-Triumph über den 1. Salzburger SK 1919 mit dem Gewinn des Salzburger Landespokals seinen ersten großen Erfolg. In der Meisterschaft erkämpften sich die Halleiner in der Folgesaison 1936/37 unter fünf Teilnehmern immerhin den dritten Platz und wurden dabei nur von den Spitzenmannschaften SV Austria Salzburg und Salzburger AK 1914 geschlagen. Dasselbe Ergebnis erzielten sie auch in der Saison 1937/38.

Mit den neuen Machtverhältnissen in der Ostmark änderte sich auch die Einteilung im Fußball. Die Salzburger Vereine spielten nunmehr in einer gemeinsamen Liga mit den starken Klubs aus Oberösterreich bzw. Oberdonau. Völlig überraschend wurde der AC Hallein hinter dem Linzer ASK, SK Admira Linz und SK Vorwärts Steyr Tabellenvierter, noch weit vor den Salzburger Aushängeschildern SAK 1914 und Austria Salzburg. Mit diesem vierten Rang sicherte sich der AC Hallein sensationell den ersten Salzburger Landesmeistertitel. In der Saison 1939/40 spielten die Salzburger Vereine wieder in der Salzburger Landesklasse. In den nachfolgenden Kriegsjahren kam der Fußball in Salzburg völlig zum Erliegen. Selbst die Salzburger Stadtvereine mussten sich zu einer einzigen Fußballgemeinschaft (FG Salzburg) zusammenschließen, um den Spielbetrieb mit Nachwuchsspielern und einigen wenigen arrivierten Spielern aufrechterhalten zu können. Nachdem in Hallein der Spielbetrieb aufgrund der Kriegsereignisse komplett eingestellt werden musste, taten sich 1945 einige ehemalige Funktionäre und Spieler zusammen um den Traditionsverein unter seinem ursprünglichen Namen 1. Halleiner SK wiederzugründen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Sportplatz am Adneter Gries errichtet und 1948 eröffnet. Der 1. Halleiner SK spielte in den Saisonen 1945/46 bis 1948/49 in der Landesklasse Salzburg und qualifizierte sich mit einem vierten Rang 1949 für die neugegründete Tauernliga, die damals zur zweiten Spielstufe im österreichischen Fußball zählte. In dieser Liga spielten die Salinenstädter von 1949/50 bis 1953/54. Das Spieljahr 1955 schlossen die Halleiner mit einem enttäuschenden neunten Rang in der Landesklasse Salzburg ab. Nach zwei Jahren in dieser Klasse konnte der 1. Halleiner Sportklub den Meistertitel erringen und wieder in die inzwischen Tauernliga Nord genannte zweite Spielstufe aufsteigen. Hier belegte der Verein im Spieljahr 1958/59 den sechsten Platz, feierte aber mit dem Einzug ins Salzburger Landespokalfinale, das mit 0:5 gegen Austria Salzburg verloren ging, einen schönen Erfolg. 1959/60 verpasste der 1. Halleiner SK mit dem fünften Platz nur knapp die Qualifikation zur neugeschaffenen zweitklassigen Regionalliga West, holte dieses Versäumnis jedoch in der Folgesaison mit dem Meistertitel in der nunmehrigen Salzburger Landesliga und dem damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga nach. Nachdem der 1. Halleiner SK 1963 den Abstieg hinnehmen musste, gelang der Wiederaufstieg erst in der Saison 1968/69.

Mit Einführung einer landesweiten zweiten Spielstufe kam vorübergehend das Aus für die Regionalliga. Hallein spielte nunmehr in der drittklassigen Salzburger Liga, feierte dort 1976 jedoch den Titelgewinn und qualifizierte sich damit für die Aufstiegsspiele zur 2. Division der Bundesliga. Allerdings gingen beide Spiele gegen den SV Wattens mit 0:3 und 0:2 und auch beide Spiele gegen SC Schwarz-Weiß Bregenz mit 0:1 und 1:6 verloren. 1977/78 spielten die Halleiner in der neu eingeführten Alpenliga, der dritten Spielstufe, und belegten mit dem 13. Rang nur einen Abstiegsplatz. Von 1979 bis 1982 hielt sich der Halleiner Sportklub noch in der viertklassigen Salzburger Liga, bis schließlich 1983 mit dem letzten Platz der Abstieg in die 2. Landesliga Nord erfolgte. 1984 wurde auch hier der letzte Rang belegt und es folgte ein weiterer Abstieg in die 1. Klasse Nord. 1988 gelang der Wiederaufstieg in die 2. Landesliga Nord und 1991 der Aufstieg in die 1. Landesliga. Von 1992 bis 2004 spielte der Verein in der 1. Landesliga. Nach Beendigung der Spielsaison 2003/04 kam es am 17. Juni – nach 82 Jahren – zur Auflösung des 1. Halleiner Sportklubs und am 16. Juli des selben Jahres zur Gründung des Nachfolgevereins FC Hallein 04.

Alexander Heidentahler und Josef Stadler wurden als erste Spieler des Vereins 1970 in die österreichische Amateur-Nationalmannschaft einberufen. Beide gaben ihr Debüt am 7. Oktober 1970 bei der 1:3 Niederlage der Österreicher gegen die Schweiz in Winterthur. Während es für Heidenthaler bei dieser einzigen Amateurteamberufung blieb, absolvierte Stadler zwei weitere Auswahlspiele. Am 31. Oktober 1970 unterlag er mit der österreichischen Mannschaft in Wien erneut der Schweiz (1:2), feierte aber am 30. Mai 1971 mit dem Amateurteam in Maribor einen 2:0-Erfolg über Luxemburg.

Mit Herbert Ilsanker ging aus dem Verein auch einer der bekanntesten Salzburger Fußballer der 1990er Jahre hervor. Als Spieler war Ilsanker jahrelang bei Austria Salzburg und beim 1. FSV Mainz 05 in Deutschland aktiv. Als Trainer gehört er seit 2005 zum Betreuerstab von Red Bull Salzburg. Daniel Kastner ist der letzte bekannte Spieler, der aus dem Traditionsverein hervorging. Der nunmehrige Bundesligakicker überzeugte beim Freundschaftsspiel gegen Austria Salzburg (2:9) anlässlich des Gründungsfestes des FC Hallein 04 im Juli 2004. Obwohl er sich bei Salzburg nicht durchsetzten konnte, schaffte er den Sprung zum SV Ried, wo er im Saisonfinish 2005/06 mit mehreren Toren positiv aufzeigen konnte.

Anm.: Die Zahl in den Klammern gibt die Leistungsstufe der Ligen an.

Der Sportklub Vigaun wurde 1948 in der Tennengauer Gemeinde Vigaun gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten die Herren Johann Brüggler (Obmann), Mathias Strasser (Stv.), Josef Siller (Sektionsleiter), Florian Fallnhauser (Kassier) und Johann Struber (Schriftführer). Der erste Fußballplatz konnte mit Meisterschaftsbeginn 1948 in der Salzburger 2. Klasse B auf dem Gelände des Schotterwerkes Sager & Wörner errichtet werden. Das Areal befand sich auf dem Gemeindegebiet von Kuchl und musste erst gerodet werden, bevor eine Spielstätte gebaut werden konnten. Scherzhaft wurde die Vigauner damals als die Mannschaft aus der Schottergrube bezeichnet. Die Vereinsfarben des SK Vigaun waren Blau und Weiß.

Der SK Vigaun feierte in der Saison 1955/56 den Meistertitel in der fünftklassigen 2. Klasse Salzburg und konnte auf Grund einer Ligareform direkt in die dritte österreichische Leistungsstufe, der Salzburger Landesklasse aufsteigen. Dort platzierte sich der Verein an der neunten Stelle, stand aber dann kurz vor der Auflösung, da der Pachtvertrag für seine Sportstätte nicht verlängert wurde. Dies zwang den jungen Verein, in die Bezirkshauptstadt Hallein abzuwandern. Die guten Kontakte zu den Funktionären des 1. Halleiner Sportklubs ermöglichten den Vigaunern vorerst ein Antreten auf dessen Sportplatz am Adneter Gries. Bis zur nächsten Ligareform und der damit verbundenen Einführung der Regionalliga im Jahr 1960 hielten sich die Vigauner im Mittelfeld der Tabelle, danach spielte der SK Vigaun in der viertklassigen 1. Klasse Nord.

Anfang der 1960er Jahre errichtete der Verein seine eigene Sportanlage im Halleiner Stadtteil Gamp. Die neue Heimstätte und der Verlust der Bindungen zum Ort Vigaun führten dazu, dass der SK Vigaun nach längeren Diskussionen im Jahr 1963 in SK Olympia Hallein 1948 umbenannt wurde. Im Halleiner Vorort Bad Vigaun entstand erst im Jahr 2000 mit dem FC Bad Vigaun ein neuer Fußballverein.

1965 folgte der Abstieg aus der 1. Klasse Nord und bis 1967 der Durchmarsch in die letzte Salzburger Spielklasse. 1969 gelang Olympia Hallein der Meistertitel in der 3. Klasse und der damit verbundene Wiederaufstieg. Nach neun Jahren folgte 1978 der erneute Abstieg in die 3. Klasse und 1982 der Wiederaufstieg als Tabellenzweiter hinter dem ASVÖ Liefering. Nach dem Gewinn des Meistertitels in der 2. Klasse Nord B im Jahr 1992 spielte der Verein in der 1. Klasse und verfehlte als Vizemeister nur knapp den Aufstieg in die Zweite Landesliga. Für regionales Aufsehen sorgte der Olympia Hallein mit dem überlegenen Meistertitel der 2. Klasse Nord B in seiner letzten Saison 2003/04. Am 17. Juni 2004 wurde der SK Emco Olympia Hallein – nach 56 Jahren – aufgelöst. Am 16. Juli kam es zur Gründung des Nachfolgevereins FC Hallein 04.

Beim SK Vigaun war einst der später bei Austria Salzburg bekannt gewordene Hans Bruncic tätig. Für Olympia Hallein spielte vor seiner Karriere bei Austria Salzburg in der Bundesliga der gebürtige Kroate Srecko „Felix“ Kurbasa.

Im Sommer 2004 kam es nach langwierigen Gesprächen zur Bündelung der fußballerischen Kräfte im Raum Hallein und zur Fusion der beiden Traditionsvereine 1. Halleiner Sportklub und SK Olympia 1948 Hallein. Der Beschluss zur Fusion wurde bereits 2003 nach Mitgliederabstimmungen in beiden Vereinen gefasst. Nachdem am 5. April 2004 bereits die Vereinsstatuten des neuen Klubs bei der Bezirkshauptmannschaft Hallein eingereicht wurden, kam es am 17. Juni des selben Jahres zur formalen Auflösung der beiden Altvereine und am 16. Juli 2004 zur offiziellen Gründung des FC Hallein 04.

Die Fusion zwischen SK und Olympia Hallein hatte aber auch in den eigenen Reihen nicht nur Befürworter. Ehemalige Olympia-Funktionäre gründeten mit dem SC Olympia 1948 Hallein ebenfalls einen neuen Verein und meldeten ihn am 20. Juli 2004 bei der Bezirkshauptmannschaft Hallein an. Die neue Olympia ist jedoch nicht Mitglied im Salzburger Fußballverband und verfügt auch über keine eigene Sportstätte, wodurch eine Meisterschaftsteilnahme derzeit nicht möglich ist.

Der neue Halleiner Großverein gehört wie bereits seine Vorgänger dem ASKÖ-Landesverband an und trat umgehend dem Salzburger Landesverband bei. Die Vereinsfarben wurden mit Blau und Rot festgelegt, wobei es sich dabei um eine Kombination der Klubfarben der ehemaligen eigenständigen Vereine HSK (Rot-Weiß) und Olympia (Blau-Weiß) handelt. Noch vor Gründung des Vereins wurden am 17. April 2004 die Verhandlungen mit dem neuen Hauptsponsor des Vereins abgeschlossen. Mit ERDAL konnte ein Betrieb gewonnen werden, der seit 1953 in Hallein angesiedelt ist und zu den erfolgreichsten und solidesten Unternehmen im Land Salzburg zählt. Der offizielle Name des Klubs lautet daher unter Einbeziehung des Sponsornamens FC Erdal Hallein 04.

Hallein 04 übernahm den Ligaplatz des Halleiner Sportklubs in der 2. Salzburger Landesliga Nord und erspielte sich in der Saison 2004/05 den enttäuschenden sechsten Tabellenrang. Im abgelaufenen Spieljahr 2005/06 musste sich der FC Hallein 04 als Vizemeister dem TSV Neumarkt geschlagen geben und verpasste nur relativ knapp den Aufstieg in die 1. Landesliga.

Seinen ersten großen Erfolg feierte der FC Hallein 04 mit dem Gewinn des Salzburger Landespokals in der Saison 2005/06. Nach Siegen über die Regionalligisten SV Seekirchen 1945 und FC Zell am See blieben die Halleiner auch im Semifinale gegen den Landesliga-Meister und Aufsteiger in die Regionalliga West SV Grödig im Elfmeterschießen erfolgreich. Im Endspiel des „Stiegl-Landes-Cups“ ergab sich das Kuriosum des Aufeinandertreffens des jüngsten und des ältesten Salzburger Landvereins, wobei der FC Hallein 04 sich in diesem, am 16. Juni 2006 in Eugendorf ausgetragenem Spiel, gegen den Landesligisten 1. Oberndorfer SK klar mit 7:2 durchsetzte. Als Held des Spiels wurde Kapitän Jasmin Jahic gefeiert, der allein vier der sieben Halleiner Treffer erzielte. Die weiteren Tore erzielten Feurstein, Chachutzky und Schachner. Die Finalmannschaft des FC Hallein 04 hatte folgendes Aussehen: Winkler Gerhard; Cetin Kamil; Gimpl Gernot, Hilzensauer Jakob; Bräunlinger Andreas, Höllbacher Hannes, Chachutzky Patrick (69. Kastner Roland), Akode (64. Rettensteiner Roland), Jahic Jasmin; Feurstein Christian (60. Schachner Andreas), Hofmann Lukas.

Mit dem Landespokalsieg qualifizierten sich die Tennengauer erstmals und als bisher einzige Mannschaft einer fünften Spielklasse überhaupt für den ÖFB-Pokal der Saison 2006/07. In der Vorrunde, die als Qualifikation zur ersten Hauptrunde diente, besiegte Hallein den SV Seekirchen auswärts nach Verlängerung mit 3:2. In der ersten Hauptrunde trafen die Salinenstädter auf den steirischen Regionalligisten SV Allerheiligen. Die Tennengauer vermochten spielerisch durchaus gegen den höherklassigen Gegner zu überzeugen, verabsäumten es aber ihre Torchancen zu nützen und schieden mit 0:3 aus dem Bewerb aus.

In der Saison 2006/07 konnte der FC Erdal Hallein 04 erstmals eine Saison als Meister abschließen. Sie beendeten die Saison mit 8 Punkten vor dem SV Kuchl.

Nach der Fusion wurden einige Spieler wie auch Trainer verpflichtet, die einen schnellstmöglichen Aufstieg in die Landesliga gewährleisten sollten. Zu ihnen zählten Franz Fegg, der bereits den FC Puch in der 2. Bundesliga trainierte, sowie dessen Nachfolger als Trainer Florian Karasek. Dieser spielte einst selbst für den 1. Halleiner SK und kurz für Austria Salzburg sowie für den Zweitligaklub SV Braunau. Der bekannteste und erfolgreichste ehemalige Fußballer des FC Hallein ist Gerhard Struber. Er gewann mit dem SV Austria Salzburg in den Saisonen 1995 und 1997 den österreichischen Meistertitel sowie den Supercup und kam auch in internationalen Spielen zum Einsatz. Vor seinem Engagement bei Hallein spielte Struber beim SC Schwanenstadt.

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Source : Wikipedia