L.A. Lakers

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Geschrieben von daneel 03/05/2009 @ 00:07

Tags : l.a. lakers, nba, basketball, sport

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NBA 1999/2000

Die NBA-Saison 1999/2000 war die 54. Spielzeit der National Basketball Association. An der regulären Saison nahmen insgesamt 29 Mannschaften teil. Jedes Team absolvierte 82 Spiele. Die acht besten jeder Conference qualifizierten sich für die NBA Playoffs. Am 19. Juni endete die Saison mit den NBA Finals.

Die Los Angeles Lakers gewannen die NBA Finals 2000 gegen die Indiana Pacers mit 4:2 und holten zum zwölften Mal in der langen Geschichte des Teams die NBA-Meisterschaft.

Die Saison 1999/2000 war die erste, in der die Los Angeles Lakers und die Los Angeles Clippers ihre Heimspiele im Staples Center abhielten. Auch die Atlanta Hawks (Philips Arena), Denver Nuggets (Pepsi Center), Indiana Pacers (Conseco Fieldhouse) und die Miami Heat (American Airlines Arena) spielten ihre jeweils ersten Spiele in neuen Heimhallen.

Das NBA All-Star Game fand in Oakland (Kalifornien) statt, der Heimat der Golden State Warriors. Die Western Conference gewann mit 137:126. Tim Duncan von den San Antonio Spurs und Shaquille O’Neal von den L.A. Lakers teilten sich die MVP-Ehrung.

Michael Jordan übernahm am 19. Januar den Posten des President of Basketball Operations bei den Washington Wizards.

Die Los Angeles Lakers hatten zwischenzeitlich eine Serie von 19 in Folge gewonnenen Spielen (4. Februar bis 13. März). Dies war die bis dahin drittlängste Siegesserie der NBA-Geschichte.

Sean Elliott von den San Antonio Spurs, der acht Monate zuvor eine Nierentransplantation erhielt, kehrte am 14. März im Spiel gegen die Atlanta Hawks in die NBA zurück. Damit war er der erste Profisportler, der nach einer solchen Operation ein Comeback schaffte. Auch Kevin Johnson kam während der Saison aus dem Ruhestand zurück. Nachdem sich Jason Kidd den Knöchel brach, brauchten die Phoenix Suns Ersatz auf der Point Guard-Position. Johnson bestritt sechs reguläre Saisonspiele und neun Play-off-Partien. In der Western Conference Halbfinalserie eliminierten die L.A. Lakers die Suns und Johnson kehrte in den Ruhestand zurück.

Nach 16 Jahren endete die Karriere von Charles Barkley. Schon im Oktober kündigte Barkley an, nach der Saison zurückzutreten. Im Spiel gegen die Philadelphia 76ers am 8. Dezember riß er sich die Quadrizepssehne im linken Knie und verpasste den Rest der Saison. Lediglich für das letzte Spiel der Saison kehrte Barkley auf das NBA-Parkett zurück und machte in sechs Minuten Einsatzzeit in seinem letzten NBA-Spiel zwei Punkte.

In Klammern sind die Platzierungen in den Setzlisten der jeweiligen Conference-Playoffs aufgeführt.

Die erste Play-off-Runde wurde im Best-of-Five-Format ausgetragen. Alle weitere Runden waren Best-of-Seven-Serien.

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San Antonio Spurs

Logo der San Antonio Spurs

Die San Antonio Spurs sind eine Mannschaft der Southwest Division der US-amerikanischen Basketball-Profiliga NBA. Seine Heimspiele trägt das Team in San Antonio, Texas im AT&T Center aus.

Die San Antonio Spurs wurden bisher viermal NBA-Meister (1998/99, 2002/03, 2004/05 und 2006/07).

Das Team war 1967 unter dem Namen Dallas Chaparrals eines der Gründungsmitglieder der American Basketball Association (ABA), einer mit der NBA konkurrierenden Liga. Nachdem man zwischenzeitlich als Texas Chaparrals spielte, wurde das Team 1973 in San Antonio Spurs umbenannt. 1976 wurden die Spurs im Zuge der Vereinigung von NBA und ABA in die NBA integriert.

Schon ihre erste NBA-Saison 1976/77 bewies, dass die Spurs den Übergang in die Liga verdient hatten. Sie gewannen mehr Spiele als man Niederlagen einstecken musste (44:38), belegten den vierten Platz in der Eastern Conference und zogen in die Play-offs ein. Dort verloren die Spurs allerdings in der ersten Runde gegen die Boston Celtics.

Die Saison 1977/78 war vom Scorer-Duell zwischen George Gervin und David Thompson von den Denver Nuggets geprägt. Gervin musste im letzten Saison-Spiel gegen die New Orleans Jazz mindestens 58 Punkte erzielen, um Thompson noch überholen zu können. Schon im ersten Viertel machte Gervin 20 Punkte. Der Iceman übertraf dies sogar noch im zweiten Viertel und konnte 33 Zähler verbuchen. Insgesamt machte er in diesem Spiel 63 Punkte und sicherte sich den Punktetitel. Zusätzlich führte er die Spurs zur Central Division-Meisterschaft mit einer Bilanz von 52:30 Siegen. Im Conference-Halbfinale gegen die Washington Bullets mussten die Spurs gedoch trotz durchschnittlich 33,2 Punkten von Gervin ausscheiden.

In der Saison 1978/79 zogen die Spurs sogar in das Conference-Finale ein, wo sie jedoch wieder den Bullets unterlagen.

In den ersten sieben Jahren in den NBA konnten die Spurs fünf Divisionstitel gewinnen, jedoch niemals in die NBA Finals einziehen. Nach der Saison 1984/85 wurde George Gervin zu den Chicago Bulls getradet, was einen Wendepunkt in der Geschichte der Spurs darstellte. In den nachfolgenden vier Jahren konnten niemals mehr Siege als Niederlagen verbucht werden. Das führte dazu, dass über eine Umsiedlung des Teams in eine andere Stadt nachgedacht wurde. Das Tief war in der Saison 1988/89 erreicht, als nur 21 Spiele gewonnen werden konnte.

In der NBA Draft 1987 bekamen die Spurs die erste Wahl zugelost. Sie wählten den United States Naval Academy-Star David Robinson. Allerdings wollte dieser noch zwei Jahre bei der Navy absolvieren, bevor er zur Saison 1989/90 in die NBA kam. Mit Robinson und den Neuzugängen Terry Cummings und Sean Elliott kam es zu einer Wiederbelebung der Spurs-Franchise. Das Team gewann in der Saison 56 Spiele; 35 mehr als in der Vorsaison. In den Play-offs unterlagen sie den Portland Trail Blazers, den späteren NBA Finals-Teilnehmern, im Conference-Halbfinale. Robinson hatte eine sehr erfolgreiche Rookie-Saison. Er wurde sechsmal in Folge zum Neuling des Monats gewählt und gewann den NBA Rookie of the Year Award, nachdem er im Schnitt 24,3 Punkte und 12,0 Rebounds erzielen konnte.

Vor der Saison 1993/94 bekamen die Spurs Dennis Rodman im Tausch für Elliott von den Detroit Pistons. Mit Rodman gewannen die Spurs in der ersten Saison im Alamodome 55 Spiele. David Robinson lieferte sich mit Shaquille O’Neal von den Orlando Magic ein ähnliches Duell um den Top-Scorer-Titel wie Gervin und Thompson während 1977/78. Im letzten Spiel der regulären Saison gegen die Los Angeles Clippers konnte Robinson 71 Punkte machen und so den ersten Platz mit durchschnittlich 29,8 Punkten pro Partie erringen.

Schon in der Folgesaison kam Sean Elliott wieder nach San Antonio zurück und die Spurs führten die NBA mit 62:20 Siegen an. David Robinson wurde zum Most Valuable Player der Liga gewählt und die Spurs erreichten das Western Conference-Finale gegen die Houston Rockets. Schon während er regulären Saison kam es zu Problemen mit dem Verhalten von Dennis Rodman. Die Lage spitzte sich den Play-offs zu, was in dem Ausscheiden gegen die Rockets gipfelte. Nach der Saison wurde Rodman zu den Chicago Bulls getradet.

In der Saison 1996/97 bestritt David Robinson verletzungsbedingt lediglich sechs Partien. Auch Sean Elliott verpasste mehr als die Hälfte der Saisonspiele. Dies führte trotz der Verpflichtung von Dominique Wilkins zu dem schlechtesten Abschneiden der Spurs seit ihrem Beitritt in die NBA. Sie gewannen insgesamt nur 20 Spiele. Während der Saison wurde der Trainer Bob Hill entlassen und durch den General Manager Gregg Popovich ersetzt. Doch das schwache Abschneiden hatte auch seine guten Seiten. Die Spurs bekamen in der NBA Draft 1997 erneut den ersten Pick zugesprochen. Den benutzte man, um die Rechte an Tim Duncan zu sichern, der in seiner Rookie-Saison 21,1 Punkte und 11,9 Rebounds machen konnte und genauso wie Robinson in seiner ersten Saison zum Rookie des Jahres und sechsmal zum Rookie des Monats gewählt wurde. Die Spurs gewannen mit Duncan und dem wiedergenesenen Robinson 56 Spiele; 36 Siege mehr als in der Saison zuvor. Damit brachen sie ihren eigenen Rekord für die beste Bilanzverbesserung im Vergleich zum Vorjahr.

Die Saison 1998/99 wurde aufgrund eines Lockouts die reguläre Saison auf 50 Spiele reduziert. Davon konnten die Spurs 37 gewinnen. In den Play-offs konnten die Spurs mit 11:1 Siegen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte und als erstes ehemaliges ABA-Team überhaupt in die NBA Finals vordringen. Dort besiegten sie die New York Knicks in fünf Spielen und Tim Duncan wurde zum Finals MVP ernannt. Den entscheidenden Wurf in Spiel 5 traf Avery Johnson.

Auch in den nächsten Jahren dominierten die Twin Towers Robinson und Duncan die NBA. Doch zur Meisterschaft reichte es in den nächsten drei Jahren nicht, da ihnen die Los Angeles Lakers im Weg standen. Das Team wurde um die beiden Riesen neu aufgebaut. Man holte Spieler wie den Franzosen Tony Parker, den Argentinier Emanuel Ginóbili, den Defensivspezialist Bruce Bowen und Rollenspieler wie Steve Smith, Steve Kerr oder Stephen Jackson.

Vor der Saison 2002/03 gab David Robinson bekannt, dass dies sein letztes Jahr in der NBA sein wird. Die Spurs spielte ihre erste Saison im neuerbauten SBC Center, beendeten das Jahr mit 60:22 Siegen und bezwangen in den NBA Finals die New Jersey Nets mit 4:2. Tim Duncan wurde nicht nur zum Finals MVP sondern auch zum Most Valuable Player der gesamten Saison gewählt.

Nach dem Rücktritt von David Robinson veränderte sich die Spielweise der Spurs etwas. Zwar war das Team aus San Antonio noch immer sehr defensiv-orientiert, doch mit Parker und Ginóbili kam mehr Schnelligkeit in das Spiel.

In der Saison 2004/05 konnten die Spurs die dritte NBA-Meisterschaft der Vereinsgeschichte gewinnen, nachdem man im Vorjahr an den L.A. Lakers scheiterte. Zum Team stießen Rollenspieler wie Robert Horry, Brent Barry oder Nazr Mohammed. In den NBA Finals 2005 bezwangen sie den Vorjahresmeister Detroit Pistons in sieben hartumkämpften Spielen und Tim Duncan wurde erneut zum Finals MVP gewählt. Er war nach Magic Johnson, Michael Jordan und Shaquille O’Neal der vierte Spieler der NBA-Geschichte, der dreimal diese Auszeichnung erhielt.

Vor der Saison 2005/06 kam Michael Finley als Free Agent nach San Antonio. Mit ihm und den drei All-Stars Duncan, Ginóbili und Parker konnte der Spurs-Vereinsrekord von 63 Siegen aufgestellt werden. Allerdings mussten sich die Spurs im Conference-Halbfinale den Dallas Mavericks geschlagen geben.

In der Saison 2006/07 konnte sich die Mannschaft zum vierten Mal die NBA-Krone holen. In den NBA Finals besiegten die San Antonio Spurs die Cleveland Cavaliers in nur vier Spielen und Tony Parker wurde zum Finals MVP gekürt.

Von 1967 bis 1973 spielten die Chaparrals im State Fair Coliseum (Dallas, 7513 Plätze) bzw. im Moody Coliseum (University Park in Dallas, 8998 Plätze). Während der Saison 1970-71 nutzte man sowohl das Tarrant County Coliseum (Fort Worth, 11200 Plätze) als auch das Lubbock Municipal Coliseum (Lubbock (Texas), 7050 Plätze).

Die Spurs bestritten von 1973 bis 1993 ihre Spiele in der HemisFair Arena (über 16000 Plätze). Von 1993 bis 2002 war der Alamodome (36500 Plätze) ihr Zuhause. Seit 2002 spielt die Mannschaft im AT&T Center (zuvor SBC Center, 18797 Plätze).

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Jordan Farmar

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Jordan Robert Farmar (* 30. November 1986 in Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Basketballspieler. Er spielt in der NBA auf der Position des Point Guards bei den Los Angeles Lakers.

Farmar besuchte die UCLA, bevor er beim NBA-Draft 2006 an 26. Stelle von den L.A. Lakers ausgewählt wurde. Dem 188 cm großen Guard gelang eine überzeugende Rookie-Saison und er startete die letzten zwei Saisonspiele sowie die gesamten Play-offs der NBA-Saison 2006/07. Er wurde zu den Rookie-Challenge-Spielen von 2007 und 2008 eingeladen. In der NBA-Saison 2007/08 kam er als Backup für Derek Fisher zum Einsatz und überzeugte mit einem verbessertem Wurf aus der Distanz und von der Dreipunktelinie. Am Ende der Saison lagen die Lakers an erster Stelle in der Western Conference und kamen über die Play-offs bis in die Finals, wo sie dann aber an den Boston Celtics mit 2:4 scheiterten.

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Ronny Turiaf

Ronny Turiaf bei einem Freiwurf, März 2008

Ronny Turiaf (* 13. Januar 1983 Le Robert, Martinique) ist ein französischer Basketballspieler. Er spielt auf der Position des Power Forwards in der NBA für die Golden State Warriors und international für die französische Nationalmannschaft.

Im Alter von 15 Jahren zog Turiaf nach Paris um, um die die bekannte Pariser Sportschule "INSEP" (Institut National des Sports et de l'Education Physique) zu besuchen. Schon ein Jahr später wurde er in die französische U-18-Nationalmannschaft berufen und im Jahr 2000 gewann er an der Seite von Tony Parker, Boris Diaw und Mickaël Piétrus die U-18-Europameisterschaft. 2001 ging er dann an die Gonzaga University in Spokane, Washington. In seinem letzten College-Jahr wurde Turiaf als bester Spieler der Saison 2004/05 in der West Coast Conference ausgezeichnet.

Im NBA Draft 2005 wurde Turiaf dann von den Los Angeles Lakers an 37. Stelle gedraftet. Bei einem Gesundheits-Check während der Saisonvorbereitung wurde ein Herzproblem festgestellt, sodass sich Turiaf einer Operation unterziehen und ein halbes Jahr pausieren musste. In der zweiten Saisonhälfte seiner Rookiesaison kam er noch zu einigen Kurzzeiteinsätzen. Im Schnitt kam er dabei auf 2 Punkte, 1,6 Rebounds und 0,3 Assists pro Spiel. Trotzdem wurde er für das französische Nationalteam für die Basketball-Weltmeisterschaft 2006 nominiert.

Die nächste NBA-Saison 2006/07 verlief besser für Turiaf. Er bekam deutlich mehr Spielzeit, auch aufgrund der Verletzungen von Mannschaftskollegen und bestritt 72 von 82 NBA-Spielen. Die Saison beendete er mit einem Schnitt von 5,3 Punkten, 3,6 Rebounds und 0,9 Assists pro Spiel.

Bei der Basketball-Europameisterschaft 2007 stand Turiaf wieder im Kader der französischen Nationalmannschaft.

In der Saison 2007/08 bekam Turiaf erneut mehr Spielzeit, vor allem in der zweiten Saisonhälfte, da sich mit Andrew Bynum der startende Center der L.A. Lakers verletzte. So spielte Turiaf sogar einige Spiele in der Starting Five der Lakers. Dieses Vertrauen von Lakers-Coach Phil Jackson zahlte Turiaf mit konstant guten Leistungen zurück und so war er einer der Garanten für den Finals-Einzug der Lakers 2008. In den Finals spielte Turiaf zwar solide, zeigte jedoch keine überragenden Leistungen. Die Serie verloren die Lakers mit 2:4 gegen die Boston Celtics.

Im Sommer 2008 lief Turiafs Vertrag bei den Lakers aus. Da Andrew Bynums Gesundheitszustand sich stark verbessert hatte und eine vollständige Genesung bis zur nächsten Saison wahrscheinlich schien, waren die Lakers nicht bereit, die von den Golden State Warriors für Turiaf gebotene Summe von 17 Millionen US-Dollar für 4 Jahre zu zahlen. So wechselte Turiaf von Los Angeles ins nur wenige Autostunden entfernte Oakland.

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Andrew Bynum

Andrew Bynum.jpg

Andrew Bynum (* 27. Oktober 1987 in Plainsboro, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Basketballspieler. Seit der Saison 2005/06 ist er in der US-amerikanischen Profiliga NBA für die Los Angeles Lakers aktiv. Er gilt aufgrund seiner Größe und Kraft als einer der besten jungen Center der NBA.

Bynum wechselte die High-School insgesamt drei Mal. Zuerst spielte er für die lokale Windsor-Plainsboro High School, dann ging er für die Solebury School in New Hope, Pennsylvania auf Punktejagd. Nachdem er durch starke Leistungen auf sich aufmerksam machte, folgte er einer Offerte der renommierten St. Joseph High School in Metuchen, New Jersey um seinen nationalen Bekanntheitsgrad weiter zu steigern.

Nach einer erfolgreichen letzten High-School Saison entschied sich Bynum 2005, auf Erfahrungssammlung am College zu verzichten und sich stattdessen für die NBA Draft anzumelden. Die L.A. Lakers verpflichteten ihn mit dem 10. Pick der NBA Draft 2005. Andrew wurde der jüngste NBA Spieler aller Zeiten mit 18 Jahren und 6 Tagen bei seinem Debut im Trikot der Lakers, der er wohl auf längere Zeit bleiben wird, da die NBA im Jahr 2007 das Alterslimit für Spieler auf 19 Jahre gesetzt hat.

Nach einer durchwachsenen Rookie Saison steigerte er sich in seiner zweiten NBA-Saison auf durchschnittlich 7,8 Punkten, 5,9 Rebounds und 1,6 Blocks in nur 21 Minuten.

Die Saison Saison 2007/08 Bynums wird als sein sogenanntes "Breakout Year" eingestuft, er hat sich in allen Bereichen des Spiels stark verbessert und stellt Karrierebestwerte in sämtlichen Kategorien auf. Vor allem im Reboundverhalten zeigt er sich stark verbessert und auch seine Post-Moves sind nun zahlreicher. Sein bestes Spiel macht Bynum am 21. Januar 2009 gegen die Los Angeles Clippers, in dem er 42 Punkte und 15 Rebounds markiert. Am 14. Januar 2008 im Spiel gegen die Memphis Grizzlies verletzte er sich am Knie und musste die restliche Saison so wie die gesamten Playoffs zuschauen.

Ende August 2008 erholte sich der junge Centerspieler komplett von seiner Verletzung und war zu Beginn der Saison 2008/09 wieder fit für die Lakers am Start. Auch durch Bynum und seinem sofort guten Zusammenspiel mit Frontcourt-Partner Gasol legte L.A. den besten Saisonstart aller NBA-Teams hin. Am 31. Januar 2009 verletzte sich Bynum wieder gegen die Memphis Grizzlies am rechten Knie, als Team-Kollege Kobe Bryant gegen Bynum auf den Boden stürzte. Er musste 33 Spiele pausieren und kehrte am 9. April 2009 wieder in den Lakerskader zurück.

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Source : Wikipedia