Kjetil Rekdal

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Geschrieben von robby 01/05/2009 @ 12:09

Tags : kjetil rekdal, trainer, fussball, sport

Neueste Nachrichten
Hoeneß-Nachfolger Preetz Aufgerückt in den inneren Zirkel - ZEIT ONLINE
Wenn die Spieler auf den Platz gingen, baldowerten sie ihre eigene Taktik aus, die eigentlichen Trainer waren Abwehrchef Kjetil Rekdal und eben Michael Preetz. Das klappte immerhin so gut, dass Hertha in die Champions League einzog....
Dieter Hoeneß geht – die Ära eines verdienten Kleingeists ist beendet - indirekter-freistoss.de
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Rekdal: - Snudde den legendariske ræva til - TV 2
Aalesund-trener Kjetil Rekdal var ikke like fornøyd. - Når du havner under 2-0 mot Rosenborg slik vi gjør det, så vet du at det blir en tøff ettermiddag. Vi spilte gambling lenge og hadde muligheten til å få 2-1, selv om de like gjerne kunne fått 3-0....
Rekdal vil ha - Sunnmørsposten
Luis Robles (25) fra USA er keeperen Kjetil Rekdal ønsker seg som erstatter for Anders Lindegaard. Det meste tyder på at Lindegaard forsvinner tilbake til Odense BK når utlånsavtalen utgår midt i juli. Til Sunnmørsposten sa Rekdal at han vet om en god...
Skal selge for 140 mill. - hvor er kjøperne? - Hegnar Online
Martin Andresen, spillende manager for Vålerenga, Daniel Nannskog, spiss i Stabæk, Clarence Goodson forsvarsspiller i Start og Kjetil Rekdal, trener i Aalesund. Foto: Scanpix Tippeliga-klubbene skal selge spillere for 140 millioner i år....
Rekdal applauderte til dommeren etter «målhjelp» - TV 2
AaFK-trener Kjetil Rekdal fulgte opp med å applaudere til dommeren fra sidelinjen. - Dette var ditt mål, Brage! Ropte Rekdal med et flir. - Han står i veien da vi skal i angrep, før det ender med frispark, gult kort til Arneng og mål imot....
- Elendig nivå i Tippeligaen - Dagbladet.no
Kjetil Rekdal vil ha slutt på feil pengebruk i norsk fotball. Det er aldersbestemte lag som bør ha profilerte og godt betalte trenere, ikke tredjedivisjonslag, mener han. MOLDE (Dagbladet): Kjetil Rekdal tar med Dagbladet når han leverer sønnen Niklas...
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Aalesund-trener Kjetil Rekdal sa i Dagbladet lørdag at nivået i eliteserien er elendig. Hamrén er ikke enig i Rekdals utspill. - Det blir så lett å male det svart eller hvitt. Akkurat nå maler alle det svart, sier RBK-treneren til VG Nett....
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Ålesund (VG Nett) (AaFK - Viking 0-1) Kjetil Rekdal likte ikke det han så av AaFK-spillerne før Vikings scoring. Heller ikke dommeren fikk godkjent. - Vi taper, men det er selvforskyldt. Jeg liker ikke det vi gjør før 0-1 kommer....
Skal angripe RBK - VG Nett
(VG Nett) Kjetil Rekdal lover at Aalesund vil gå offensivt ut mot serieleder Rosenborg i kveld. Det er overfor Sunnmørsposten at Aafk-sjefen varsler angrepsfotball på Color Line stadion. Avisen refererer til Rekdals gode statistikk mot Rosenborg da han...

Kjetil Rekdal

Kjetil Rekdal 2006-06-06.jpg

Kjetil André Rekdal (* 6. November 1968 in Molde) ist ein norwegischer Fußballspieler und -trainer.

Seine Profikarriere begann im Alter von 16 Jahren bei Molde FK, wo er zwischen 1985 und 1988 in 75 Spielen 25 Tore erzielte.

Durch seine gute Spielübersicht und genauen Pässe fungierte er als Spieler meist auf der zentralen Position im Mittelfeld. Der dritte Platz in der Bundesliga 1999 mit Hertha BSC gilt als sein größter Erfolg als Spieler. Als Mitglied der norwegischen Nationalmannschaft bestritt er 83 A-Länderspiele; in Erinnerung bleibt er durch seinen Siegtreffer per umstrittenem Elfmeter gegen Brasilien in der Vorrunde der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich, mit dem er in der 90. Spielminute dem norwegischen Nationalteam die Teilnahme am Achtelfinale bescherte.

Seine aktive Laufbahn beendete er als Spielertrainer bei Vålerenga Oslo, wo er bis August 2006 als Trainer an der Seitenlinie stand, nachdem er zurückgetreten war. Er gilt in Oslo als einer der erfolgreichsten Trainer im Verein und wurde in Ehren verabschiedet. Im Jahr 2002 holte er mit Vålerenga Oslo den norwegischen Pokal, 2005 sogar den norwegischen Meistertitel, was als sein größter Erfolg als Trainer gilt. Trotzdem trat er während der folgenden Saison bereits von seinem Amt zurück. Im November 2006 kehrte er als Trainer zum belgischen Klub Lierse SK zurück.

Vom 28. Juni 2007 bis zum 9. Februar 2008 trainierte Rekdal den 1. FC Kaiserslautern. Nach einer 1:2-Heimniederlage gegen den TSV 1860 München wurde er freigestellt.

Anfang August 2008 trat Rekdal den Posten als Nachwuchschef beim norwegischen Erstligisten Molde FK an, den er aber am 5. September 2008 – nach nur 29 Tagen – zugunsten der Cheftrainerposition beim norwegischen Erstligisten Aalesunds FK wieder aufgab.

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1. FC Kaiserslautern

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Der 1. FC Kaiserslautern (kurz: 1. FCK oder FCK) ist ein deutscher Sportverein, dessen Profi-Fußballer in der Saison 2008/09 in der 2. Bundesliga spielen. Heimstätte ist das Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern, benannt nach dem Kapitän der DFB-Nationalelf, die 1954 den Weltmeistertitel gewann. Momentan hat der Verein etwa 13.300 Mitglieder.

Der 1. FC Kaiserslautern (bis 1932 FV Phönix Kaiserslautern) entstand am 28. Mai 1929 durch Fusion der Kaiserslauterer Vereine SV Phönix 1910 und FV 1900. Letzterer war wiederum das Produkt des Zusammenschlusses der drei Vereine FC 1900, FC Palatia 1901 und FC Bavaria 1902 am 1. März 1909. Der FC 1900 schließlich entstand am 2. Juni 1900 durch Fusion des Fußballclubs Germania 1896 und der Fußballgesellschaft 1899.

Zwei Jahre nach dem Wiederaufstieg in die Bezirksliga qualifizierte sich der FCK 1933 als Zweitplatzierter für die neu gegründete Gauliga. Zwei Jahre später stieg der FCK wieder in die Bezirksliga ab, bevor er 1937 in die Gauliga zurückkehrte. Doch bereits ein Jahr später stiegen sie wieder ab, um im folgenden Jahr den Wiederaufstieg zu schaffen. Bis 1944, als der Spielbetrieb der Gauliga kriegsbedingt beendet werden musste, spielte der FCK weiter in dieser Liga. 1942 gewannen die Pfälzer die Meisterschaft im Gau Westmark. Damit waren sie erstmals für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft qualifiziert, schieden aber mit einem 3:9 gegen den FC Schalke 04 bereits in der Vorrunde aus. Im letzten Kriegsjahr bildete der FCK eine Kriegsspielgemeinschaft mit dem VfR Kaiserslautern, die aber kein Pflichtspiel mehr austragen konnte.

In der Saison 1938/39 war Fritz Walter erstmals für den FCK aktiv. Am 14. Juli 1940 debütierte der damals 19-jährige Walter auch beim 9:3 der deutschen Nationalmannschaft gegen Rumänien. In diesem Spiel gelangen ihm drei Tore. Walter wurde damit erster Nationalspieler des FCK.

In der Oberliga Südwest war der 1. FC Kaiserslautern lange das Maß aller Dinge. In den ersten 13 Jahren wurden die Pfälzer zehnmal Meister und zweimal Vizemeister und mit der Meisterschaft 1947 und 1948 gleichzeitig Französischer Zonenmeister. Erst ab 1958 verlor der FCK den Kontakt zur Tabellenspitze, wurde Dritter, Fünfter und zweimal Vierter, ehe 1963 im letzten Oberligajahr eine weitere Südwestmeisterschaft gelang.

Auch überregional war der FCK in dieser Phase erfolgreich. Nach Siegen in der Endrunde der Deutschen Meisterschaft gegen den TSV 1860 München und den TuS Neuendorf erreichten die Pfälzer 1948 erstmals das Finale, in welchem sie gegen den 1. FC Nürnberg mit 1:2 unterlagen. Im darauffolgenden Jahr wurden die Roten Teufel nach einem 2:1 gegen Kickers Offenbach Dritter in der deutschen Meisterschaft.

Am 30. Juni 1951 wurde der 1. FC Kaiserslautern nach einem 2:1 über Preußen Münster erstmals Deutscher Fußballmeister. Die zweite Meisterschaft konnte der FCK am 21. Juni 1953 nach einem 4:1 im Finale gegen den VfB Stuttgart feiern. Das Finale um die Deutsche Meisterschaft 1954 verloren die Pfälzer völlig überraschend mit 1:5 gegen Hannover 96.

Trotz erheblicher Proteste seitens der Medien ignorierte der Bundestrainer Sepp Herberger diese peinliche Niederlage und baute das deutsche Team für die Weltmeisterschaft 1954 trotzdem um das FCK-Gerüst Fritz Walter, Ottmar Walter, Werner Liebrich, Horst Eckel und Werner Kohlmeyer auf. Herbergers Mut wurde belohnt: Am 4. Juli 1954 wurde Deutschland mit den fünf Pfälzern erstmals Fußball-Weltmeister.

Am 26. Juni 1955 nahm der 1. FC Kaiserslautern zum letzten Mal am Endspiel um die Deutsche Meisterschaft teil. Er unterlag gegen Rot-Weiss Essen mit 3:4. Am 13. September 1961 standen die Roten Teufel erstmals im Finale um den DFB-Pokal, zogen allerdings mit 0:2 gegen Werder Bremen den Kürzeren.

In der Saison 1963/64 war der 1. FC Kaiserslautern eines von 16 Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Die erste Saison beendeten die Pfälzer auf dem zwölften Tabellenplatz. In den Folgejahren hatte der FCK selten Kontakt zur Tabellenspitze und spielte oft gegen den Abstieg. Am 1. Juli 1972 erreichte der FCK zum zweiten Mal das DFB-Pokalfinale, unterlag aber erneut, diesmal mit 0:5 gegen den FC Schalke 04.

Am 13. September 1972 bestritt der 1. FC Kaiserslautern sein erstes Europapokalspiel. Beim englischen Vertreter Stoke City gab es eine 1:3 Niederlage. Nach einem 4:0 im Rückspiel drang der FCK bis ins Viertelfinale vor, wo Borussia Mönchengladbach Endstation war. 1976 verloren die Roten Teufel auch ihr drittes DFB-Pokalfinale, diesmal mit 0:2 gegen den Hamburger SV. Auch im Jahre 1981 konnten die Pfälzer mit einem 1:3 gegen Eintracht Frankfurt das Endspiel nicht gewinnen.

In der Saison 1981/82 konnte der 1. FCK seinen bis dahin größten internationalen Erfolg feiern. Im UEFA-Pokal drang man bis ins Halbfinale vor und unterlag dort dem IFK Göteborg, nachdem man im Viertelfinale Real Madrid mit einem 5:0 im Rückspiel – das Hinspiel ging noch 1:3 verloren – ausgeschaltet hatte. 89/90 geriet der Verein in Abstiegsgefahr, doch die Rückkehr von Trainer Karlheinz Feldkamp führte dazu, dass doch noch der Klassenerhalt gelang. Am 19. Mai 1990 konnten die Lauterer im fünften Anlauf den DFB-Pokal endlich in den Händen halten. Im Finale gab es ein 3:2 gegen Werder Bremen. Im darauffolgenden Jahr gelang dem FCK mit dem Gewinn der dritten deutschen Meisterschaft eine riesige Überraschung. Zudem wurde Stefan Kuntz in dieser Saison, als bisher einziger Spieler des FCK, zum Fußballer des Jahres gekürt, die Mannschaft wurde zur Mannschaft des Jahres 1991 gewählt.

In der Folgezeit bis zur Saison 1995/1996 konnte sich der FCK im Spitzenfeld der Tabelle etablieren, 1994 errang der 1. FC Kaiserslautern unter Trainer Friedel Rausch Platz 2 hinter dem FC Bayern; gegen Ende der Saison war dem Verein eine Siegesserie gelungen, die den Abstand zum Rekordmeister auf einen Punkt verkürzt hatte.

Der Aderlass nach Ende der Saison 1994/1995, als Ciriaco Sforza und Stefan Kuntz den Verein verließen, konnte nicht kompensiert werden. So stieg der 1. FC Kaiserslautern in der Bundesligasaison 95/96 erstmals aus der ersten Bundesliga ab; im letzten Spiel hätten die Roten Teufel einen Sieg gegen den unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf Bayer 04 Leverkusen gebraucht. Nachdem Pavel Kuka die Lauterer in Führung gebracht hatte, erzielte die „Werkself“ in der 82. Minute den Ausgleich. Nur eine Woche später gewann der Verein, zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den DFB-Pokal (im Finale 1:0 gegen den Karlsruher SC durch ein Freistoßtor von Martin Wagner).

Im Europapokal der Pokalsieger erfolgte bereits in der ersten Runde gegen FK Roter Stern Belgrad das Aus. Nach einem 1:0 im Hinspiel gewann der jugoslawische Vertreter das Rückspiel mit 4:0 nach Verlängerung. Unter Trainer Otto Rehhagel gelang jedoch mit nur vier Saisonniederlagen der sofortige Wiederaufstieg; das 7:6 gegen den SV Meppen stellt das bis heute torreichste Spiel der zweiten Bundesliga dar. Ein Jahr später folgte der sensationelle Gewinn der vierten Deutschen Meisterschaft. Der Titelgewinn als Aufsteiger stellte ein Novum in der Geschichte des Deutschen Fußballs dar, was mit der zweiten Wahl zur Mannschaft des Jahres nach 1991 belohnt wurde. Bereits am ersten Spieltag konnte der FC Bayern München besiegt werden, der den gesamten Saisonverlauf über den Lauterern im Meisterschaftskampf „hinterherhinken“ sollte; ab dem vierten Spieltag war die Tabellenführung nicht mehr aus der Hand gegeben worden. Genau wie in der Vorsaison wurden nur vier Spiele verloren.

1998/99 erreichte der FCK in der Champions League das Viertelfinale und belegte in der Bundesliga den fünften Platz, nachdem man eine Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League durch eine 1:5-Niederlage im letzten Spiel gegen Eintracht Frankfurt verspielt hatte. Mit namhaften Neuzugängen wie Youri Djorkaeff und Mario Basler erreichte der FCK am Ende der Saison 1999/2000 das vorgegebene Ziel, auch in der nächsten Saison international zu spielen, mit einem erneuten fünften Platz, auch wenn sechs Heimniederlagen einen bitteren Beigeschmack hinterließen. Im UEFA-Pokal schied man in der dritten Runde aus. In der Spielzeit 2000/01 trat Otto Rehhagel nach einem misslungenen Saisonstart mit nur sechs Punkten aus sechs Spielen zurück.

Nach dem Ende der Ära Rehhagel geriet der FCK sowohl sportlich als auch finanziell in Schwierigkeiten. Letztere rührten daher, dass in den Folgejahren Spieler mit internationaler Erfahrung wie Taribo West, Steffen Freund, Christian Nerlinger, Carsten Jancker und Stefan Malz geholt wurden, die sich jedoch alle als Fehleinkäufe erwiesen.

Unter Rehhagel-Nachfolger Andreas Brehme schien der sportliche Erfolg weiterzugehen, so stand der FCK im April 2001 kurz vor Saisonende im UEFA-Cup-Halbfinale gegen Deportivo Alavés, sowie auf Platz 3 der Bundesligatabelle. Von diesem Zeitpunkt an erfolgte ein totaler sportlicher Einbruch, der wenig später durch den bekannt gewordenen Finanzskandal um die Führungsriege der FCK-Verantwortlichen flankiert wurde. Der FCK schied chancenlos aus dem UEFA-Pokal-Wettbewerb aus, schloss nach einem katastrophalen Saisonfinale die Spielrunde lediglich auf Platz 8 ab und verpasste den Einzug in den UEFA-Pokal-Wettbewerb. Zum Auftakt der Saison 2001/02 gewann der FCK die ersten sieben Spiele hintereinander und stellte damit den Rekord des FC Bayern München ein, belegte jedoch am Saisonende nur einen enttäuschenden 7. Platz.

In der Saison 2002/03 schien der Verein praktisch abgestiegen und kurz vor der Insolvenz, doch der Brehme-Nachfolger Eric Gerets brachte den Verein sportlich wieder in die Spur und sicherte mit einer sensationellen Rückrunde den Klassenerhalt. Einen weiteren Erfolg gab es noch im Jahre 2003, als der FCK erneut das DFB-Pokalfinale erreichte, in dem er allerdings gegen den FC Bayern München mit 1:3 unterlag. In finanzieller Hinsicht konnte der Verein mit Hilfe des Vorstandsvorsitzenden René C. Jäggi weitgehend saniert werden, jedoch mit starker Beteiligung des Landes Rheinland-Pfalz sowie dem Verkauf des vereinseigenen Stadions. In der Saison 2003/04 geriet der 1. FC Kaiserslautern erneut in Abstiegsnöte.

Gerets musste seinen Stuhl für Kurt Jara räumen, der wiederum den Klassenerhalt schaffte. Nach einer soliden Saison 2004/05, die jedoch mit der Entlassung des bei den Fans ungeliebten Kurt Jara mit dem 12. Tabellenplatz zu Ende ging, setzte der FCK für die Saison 2005/2006 mit Michael Henke zunächst auf einen jungen Trainer. Bereits wenig später musste dieser wegen mangelnden Erfolges dem ehemaligen FCK-Spieler Wolfgang Wolf als Trainer weichen. Doch auch Wolf konnte den Abstieg nicht verhindern, sodass der FCK in der Saison 2005/06 zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte nach 1996 aus der 1. Bundesliga abstieg. Am letzten Spieltag der Saison 2005/2006 am 13. Mai 2006 reichte ein 2:2-Remis gegen den direkten Konkurrenten VfL Wolfsburg nicht, um die Klasse zu erhalten.

Trotz Abstieg meldeten sich innerhalb von zwei Monaten über 1.000 neue Mitglieder beim FCK an und hoben die Mitgliederanzahl auf rund 11.100 an, die bis Ende November 2006 auf rund 11.500 weiter zunahm.

Die Saison 2006/07 verlief für die Pfälzer dennoch enttäuschend. Trotz eines vierten Rangs zur Winterpause und nur zwei Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz wurde der Verein mit nur 23 Zählern in der Rückrunde Sechster, weshalb Wolfgang Wolf noch während der Saison entlassen wurde. Der bisherige Co-Trainer Wolfgang Funkel übernahm den Posten des Cheftrainers bis Saisonende.

Der Verein schickte unter dem neuverpflichteten Coach Kjetil Rekdal in der Saison 2007/08 eine junge Mannschaft mit der Zielsetzung „oberes Tabellendrittel“ auf den Platz, die jedoch nach der Hinrunde einen Abstiegsplatz belegte. Nach der 1:2-Niederlage im Heimspiel gegen 1860 München am 19. Spieltag zog der Vorstand die Konsequenzen aus dem sportlichen Misserfolg und stellte Rekdal frei. Bis zur Verpflichtung von Milan Šašić als Cheftrainer war Alois Schwartz Interimstrainer. Unter Šašić gelang eine gewisse Aufholjagd, wenngleich sich der Verein bis zum vorletzten Spieltag auf einem Abstiegsplatz befand.

Der letzte Spieltag brachte ein Fernduell des 1. FC Kaiserslautern mit dem VfL Osnabrück, dem FC Augsburg und den Kickers Offenbach mit sich, die den vierten und letzten Absteiger in die zur Folgesaison neu gegründete 3. Liga unter sich ausmachten. Der FCK schaffte schließlich mit einem 3:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln den Klassenerhalt, während Offenbach mit einer 0:3-Niederlage gegen Osnabrück den kürzeren zog und absteigen musste.

Statistikdaten zu den einzelnen Spielen befinden sich bei 1. FC Kaiserslautern/Namen und Zahlen, erreichbar durch Verlinkung der Spielpaarungen.

Insgesamt war der FCK 89-mal Spitzenreiter in der 1. Bundesliga (Stand: 07/2008) und stellte 1994 mit Stefan Kuntz (18 Tore gemeinsam mit Anthony Yeboah) einmal den Torschützenkönig.

Für die Führung des Vereins ist der mit dem ehemaligen Profi Stefan Kuntz als hauptamtlichem Vorstandsvorsitzenden (seit dem 8. April 2008) und Johannes Ohlinger als ehrenamtlichem Finanzvorstand (Vorstandsmitglied seit dem 22. November 2007) besetzte Vorstand zuständig.

Oberstes Kontrollorgan des Vereins ist der Aufsichtsrat, der aus bis zu neun Mitgliedern besteht. Durch die Mitgliederversammlung des Vereins werden fünf Mitglieder gewählt. Der Oberbürgermeister von Kaiserslautern sowie der Minister des Inneren und für Sport sind kraft ihres Amtes geborene Mitglieder; beide nahmen in jüngster Vergangenheit ihr Amt jedoch nicht wahr. Zusätzlich kann das Gremium zwei weitere Mitglieder in den Aufsichtsrat berufen.

Zum Aufsichtsratsvorsitzenden wurde in der konstituierenden Sitzung Dieter Rombach gewählt, zum stellvertretenden Vorsitzenden Gerhard Theis.

Trainer des 1. FC Kaiserslautern ist seit dem 12. Februar 2008 der Kroate Milan Šašić. Seit dieser Saison fungiert Fuat Kilic als zusätzlicher Co-Trainer neben Roger Lutz, der außerdem als Teammanager eingesetzt wird.

Als Torwarttrainer ist seit 1997 der langjährige Stammtorwart Gerald Ehrmann tätig.

Aufgeführt sind nur die Länderspiele, die der Spieler während seiner Zeit beim FCK absolvierte. Die Zahl der Spiele und Tore für den FCK bezieht sich auf die Bundesligaspiele, bei Spielern die vor 1963 aktiv waren auf Oberligaspiele und die Endrundenspiele um die Deutsche Meisterschaft.

Die zweite Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern spielt in der Saison 2008/09 durch den Aufstieg aus der Oberliga Südwest in der neugegründeten Regionalliga West. Geleitet wird das Team von Trainer Alois Schwartz, der im Januar 2007 das Amt des Trainers übernahm. Als Co-Trainer fungiert der ehemalige langjährige FCK-Spieler Oliver Schäfer.

Die Amateurmannschaft, auch „Kleine Teufel“ genannt, trug bis 2008 ihre Heimspiele auf dem neben dem Fritz-Walter-Stadion gelegenen Betzenberg Platz 4 aus. Er bietet Platz für 3.000 Zuschauer. Zur neuen Regionalligasaison 2008/2009 trägt die Mannschaft aufgrund von DFB-Richtlinien alle Ligaspiele im Fritz-Walter-Stadion aus.

Neben dem Fußball gibt es im Verein noch die Abteilungen Basketball, Boxen, Handball, Hockey, Leichtathletik, Triathlon und Running. Die Basketball-Abteilung des Vereins spielte in der zweiten Bundesliga, bis sie 2007 als Kaiserslautern Braves ausgegliedert wurde. Die verbleibenden Basketballer des FC Kaiserslautern, die Kaiserslautern Baskets spielen seit der Saison 2007/08 in der Landesliga Rheinhessen-Pfalz.

Die Hockeyabteilung entstand durch den Übertritt der Hockeyspieler des Sportvereins 1910 am 19. September 1913. Zurzeit gibt es keine am Spielbetrieb gemeldeten Erwachsenenmannschaften, aber das Bestreben aus den bestehenden Jugendmannschaften heraus solche wieder aufzubauen.

In diesen drei Abteilungen kann der Verein große Erfolge für sich verbuchen. So ist der Triathlet Georg Anstett amtierender Europameister der Altersklasse M35 im Ironman und startete auch beim Ironman Hawaii. In der Leichtathletik/Running stellt der 1. FCK ebenfalls Europameister (Staffel Sprint Senioren) und Deutsche Meister (Mittelstrecke Junioren, Seniorinnen Langstrecke), zahlreiche Landesmeister sowie Weltmeistertitel bei den Medigames.

Der für den 1. FCK antretende Reiner Gies gewann bei den Olympischen Spielen in Seoul eine Bronzemedaille im Halbweltergewicht.

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Roger Lutz

Roger Lutz (* 15. Juli 1964 in Linden (Pfalz)) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Roger Lutz wechselte 1988 vom FK Clausen, zu dem er vom FV Linden gekommen war, zum 1. FC Kaiserslautern, bei dem er bis 2000 seine gesamte Bundesligakarriere verbrachte. Beachtenswert ist, dass Roger Lutz, ebenso wie sein Bruder Jürgen Lutz, seine Profilaufbahn zugunsten seines Studiums unterbrach und somit freiwillig auf seine besten Jahre als Profi verzichtete, um dann nach erlangtem Diplom (Bauingenieurwesen) als Amateur in den Kader zurückzukehren wonach er dann die zweite deutsche Meisterschaft mitgewann. Zusammen mit seinem Cousin Kai Vatter, selbst ein regional sehr bekannter Fussballspieler, betreibt er noch heute ein Ingenieurbüro.

Der Abwehrspieler ist statistisch gesehen einer der erfolgreichsten Spieler des FCK. Lutz gewann zweimal die Deutsche Meisterschaft (1991, 1998) sowie zweimal den DFB-Pokal (1990,1996). Er ist damit neben Axel Roos nach Titeln der erfolgreichste FCK-Spieler. Seine Spielerlaufbahn ließ Lutz in Luxemburg beim F91 Dudelange ausklingen. Von 2002 bis 2004 war Lutz im Aufsichtsrat des FCK.

Seit 2004 agierte er als Trainer bei F91 Dudelange, Jeunesse Esch und beim SC Hauenstein. Von Juni 2007 bis Februar 2008 war er neben Cheftrainer Kjetil Rekdal als Assistenztrainer beim 1. FC Kaiserslautern tätig. Kurze Zeit nach seiner Entlassung nahm er seine Tätigkeit als Assistenztrainer unter dem neuen FCK-Trainer Milan Sasic jedoch wieder auf.

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Jürgen Macho

Jürgen Macho (* 24. August 1977 in Wien) ist ein österreichischer Fußball-Nationalspieler. Der Tormann ist zurzeit beim AEK Athen in der griechischen Super League unter Vertrag.

Jürgen Macho spielte in seiner Jugend zunächst beim SC Red Star Wien und im Rapid-Nachwuchs, ehe er 1996 zum Regionallisten Wiener Sport-Club kam. 1997 folgte der Wechsel in die Zweite Division zur Vienna, wo er sich in der Folge als Nummer Eins etablieren konnte. 2000 gelang der Sprung von Döbling in die englische Premier League; Jürgen Macho wechselte zum Sunderland AFC. Nachdem er sich 2002/03 dort etablieren konnte und 13 Meisterschaftseinsätze machte kam der Wiener am 20. November 2002 gegen Norwegen zu seinem ersten Länderspieleinsatz für Österreich. Er kam in der zweiten Hälfte für Thomas Mandl ins Spiel.

2003 folgte der Wechsel zum FC Chelsea, verletzungsbedingt machte er aber kein einziges Pflichtspiel für den Klub und ging letztendlich für eine halbe Saison zurück nach Österreich zu Rapid, wo er sich mit Helge Payer im Tor abwechselte. Diese Übergangslösung beendete er am 3. Jänner 2005 durch einen Wechsel zum damaligen deutschen Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern. Jürgen Macho verpasste dadurch allerdings die Meisterfeier Rapids, zu denen er mit acht Spielen beigetragen hatte.

Durch seine Leistungen konnte sich Macho zu Saisonbeginn 2005/06 einen Stammplatz zwischen den Pfosten erkämpfen, verlor diesen jedoch vorübergehend an Thomas Ernst. Nachdem Wolfgang Wolf Michael Henke als Cheftrainer ablöste, wurde Macho zum Stammtorhüter, verletzte sich jedoch in der Rückrunde so schwer, dass er für den Rest der Saison ausfiel. Nach dem Abstieg des 1. FC Kaiserslautern in die 2. Fußball-Bundesliga, verlängerte Macho seinen Vertrag um weitere drei Jahre und war bei Kaiserslautern der Stammtorhüter für 2006/07, in der er eine führende Rolle für die junge Mannschaft eingenommen hat. Nachdem Macho in seiner Bundesligazeit sich einen Stammplatz im Nationalteam erobern konnte, blieb ihm dieser nun auch dank starker Leistungen als Zweitligaspieler erhalten.

Kurz vor Beginn der Saison 2007/08 wurde Macho aber von Trainer Kjetil Rekdal und Sportmanager Michael Schjønberg die Position als Nummer Eins entzogen. Daraufhin unterschrieb Macho am 31. August 2007 einen Arbeitsvertrag beim griechischen Vizemeister AEK Athen. Mit dem Klub konnte er sich erstmals in seiner Laufbahn für die Gruppenphase im UEFA-Cup qualifizieren.

Bei der EURO 2008 wurde Macho bei allen Spielen der österreichischen Nationalmannschaft eingesetzt. In den Qualifikationsspielen zur Weltmeisterschaft 2010 kam er noch nicht zum Einsatz.

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Tobias Grahn

Hans Roland Tobias Grahn (* 5. März 1980 in Karlskrona) ist ein schwedischer Fußballspieler. Der Mittelfeldspieler, der 2001 in der schwedischen Nationalmannschaft debütierte, ist der Sohn des zweifachen WM-Teilnehmers Ove Grahn.

Grahn begann mit dem Fußballspielen bei Rödeby AIF in seiner Geburtsstadt Karlskrona. Von dort wechselte er zu Östers IF. Für den Klub aus Växjö debütierte er 1997 im Erwachsenenbereich in der Allsvenskan. Für den Nachwuchsnationalspieler interessierten sich Mannschaften wie der FC Middlesbrough, er wechselte jedoch im Frühjahr 1998 zum SC Beira Mar in die portugiesische SuperLiga. Dort konnte er sich jedoch nicht durchetzen und kehrte im Sommer 1999 zu Östers IF zurück.

Bis zum Ende der Spielzeit 1999 lief Grahn für den Klub in der zweitklassigen Division 1 auf, ehe er im Herbst abermals Schweden verließ und innerhalb Nordeuorpas zum dänischen Klub Lyngby BK wechselte. Hier etablierte er sich in der Folge in der Stammformation. Durch gute Leistungen konnte er sich zudem in die schwedische Nationalmannschaft spielen. In der Landesauswahl debütierte er im Januar 2001 beim 0:0-Unentschieden gegen die färöische Nationalmannschaft, als er an der Seite von Spielern wie Erik Edman, Zlatan Ibrahimović oder Christian Wilhelmsson im Nationaljersey auflief.

Nachdem sein Klub im Sommer 2001 aus wirtschaftlichen Gründen in die zweitklassige 1. division zwangsabsteigen musste, zog Grahn zum norwegischen Klub Vålerenga IF weiter. Unter Trainer Kjetil Rekdal holte er 2002 mit dem Verein den norwegischen Pokal. Dennoch kehrte er im Sommer 2003 nach 18 Monaten beim Osloer Klub nach Schweden zurück und heuerte bei Malmö FF an. Anfangs kam er hier auf seiner Lieblingsposition im zentralen Mittelfeld zum Einsatz. Als jedoch Trainer Tom Prahl ihn auf der Außenbahn aufstellte, iniitierte er ein Leihgeschäft mit dem dänischen Klub Aarhus GF. Bei dem von seinem Landsmann Sören Åkeby trainierten Verein wusste er zu überzeugen, indem er als Spielgestalter bis zur Winterpause acht Tore erzielte und 13 weitere vorbereitete. Trotz dieser Erfolge beschloss der schwedische Verein ihn aufgrund seiner auflehnenden Haltung abzugeben, so dass er bei Aarhus GF einen Drei-Jahres-Kontrakt unterschrieb. Nach zwei Spielzeiten wechselte er auf Leihbasis zum Ligakonkurrenten Odense BK. Mit seinem neuen Klub sorgte er im UEFA-Pokal für Aufsehen, als unter anderem der deutsche Klub Hertha BSC im Herbst 2006 aus dem Wettbewerb geworfen wurde. Daraufhin meldete der Berliner Verein Interesse an einer Verpflichtung des Spielers an, dieser entschied sich im jedoch Januar 2007 für ein Angebot von Gimnàstic de Tarragona aus der Primera División. Mit dem Verein stieg er jedoch am Saisonende in die Segunda División ab, wobei er verletzungsbedingt kaum zum Einsatz kam.

Im August 2007 nahm Grahn ein Angebot von Hertha BSC wahr und wechselte auf Leihbasis in die deutsche Hauptstadt. Sein Engagement in der deutschen Bundesliga war jedoch nicht vom Erfolg gekrönt, er saß öfters nur auf der Ersatzbank oder lief für die Amateurmannschaft auf. Daher sah der Klub von einer Anwendung der vertraglich fixierten Kaufoption ab.

Da Grahn nicht in der spanischen zweiten Liga spielen wollte, sah er sich weiters nach einem neuen Verein um. Im Oktober wurde bekannt gegeben, dass sein bis Sommer 2009 gültiger Vertrag aufgelöst wurde. Ende Januar verkündete er seine Rückkehr nach Dänemark. Beim Randers FC unterschrieb er einen Drei-Jahres-Vertrag.

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Esben Hansen

Esben Hansen (* 10. August 1981 in Nykøbing Falster) ist ein dänischer Fußballspieler.

Der defensive Mittelfeldspieler begann seine Laufbahn in der Jugend des Boldklubben af 1921 (kurz: B.1921) in seiner Heimatstadt Nykøbing Falster, der sich mit anderen Vereinen 1994 zu Nykøbing Falster Alliancen zusammenschloss. Von Nykøbing FA wechselte er 2002 zu Odense BK; hier kam er bis 2007 auf 172 Einsätze in allen Wettbewerben, bei denen er zehn Tore erzielte.

Zur Saison 2007/08 schloss er sich dem deutschen Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern an. Dort erhielt er einen Dreijahresvertrag, den er aber frühzeitig zu einer Ablösesumme von € 250.000 auflöste, da er laut Trainer Kjetil Rekdal "einfach nicht gepasst hat". Er entschied sich daraufhin zu seinem Ex-Verein Odense BK zurück zu kehren.

Hansen spielte 2003 zweimal in der dänischen U-21-Nationalmannschaft. Anfang September 2007 wurde Hansen von Trainer Morten Olsen für die EM-Qualifikationsspiele gegen Schweden und Liechtenstein erstmals in den Kader der dänischen Nationalmannschaft berufen. Gegen Liechtenstein machte er am 12. September 2007 in Århus sein erstes Spiel; dabei stand er mit der Rückennummer 10 gleich in der Anfangsformation der Dänen.

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Source : Wikipedia