Kirchheim

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Geschrieben von tron 24/03/2009 @ 04:12

Tags : kirchheim, bayern, deutschland

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Kirchheim im Innkreis

Wappen von Kirchheim im Innkreis

Kirchheim im Innkreis ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Ried im Innkreis im Innviertel mit 700 Einwohnern. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Ried im Innkreis.

Kirchheim im Innkreis liegt auf 429 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,4 km, von West nach Ost 4,9 km. Die Gesamtfläche beträgt 10,2 km². 15,7 % der Fläche sind bewaldet, 74,5% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Ortsteile der Gemeinde sind Ampfenham, Buch, Edt, Federnberg, Grub, Kirchheim im Innkreis, Kraxenberg, Rödham, Ramerding, Schacher.

Das Gemeindewappen ist dreigeteilt. Das untere Ende ist grün gehalten und in drei Erhebungen gegliedert. Diese symbolisieren die drei Erhebungen Kreuzberg, Kraxenberg und Federnberg und das landwirtschaftliche Umfeld der Gemeinde. Der linke Teil des Wappens enthält drei goldene Scheiben auf rotem Grund. Die Scheiben symbolisieren die drei goldenen Äpfel des Heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Pfarre. Der rechte Teil des Wappens enthält einen aufgerichteten blauen Löwen mit roter Zunge. Dieser Löwe war das Wappentier der Freiherren von Lützelburg, die ehemaligen Besitzer des adeligen Landgutes Ramerding. Die Gemeindefarben sind Gelb-Rot-Weiß und leiten sich aus den Farben des Wappens ab.

Die erste urkundliche Erwähnung von Kirchheim kommt aus der Zeit zwischen 1110 und 1125, als Rapato von Münzkirchen ein Gut namens Chirichium der Passauer Domkirche widmete. Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1780 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Kirchheim im Innkreis ist Mitglied in der Vereinigung "Charta der Dörfer". Am 19. Oktober 2000 fasste der Gemeinderat der Gemeinde Kirchheim i.I. den Beschluss, der sogenannten "Foundation of cultural villages of Europe" oder auch "Charta der Dörfer" beizutreten. Damit ist Kirchheim i.I. als erste und einzige Gemeinde Österreichs Mitglied dieser internationalen Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Förderung des dörflichen Lebens und der ländlichen Entwicklung voranzutreiben. Kirchheim im Innkreis wird 2010 Kulturdorf Europas und feiert gleichzeitig sein 900jähriges Bestehen.

Bürgermeister ist Johann Hartl von der ÖVP.

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 619 Einwohner, 2001 dann 704 Einwohner.

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Kirchheim bei München

Haupteingang des Gymnasiums der Gemeinde Kirchheim bei München

Kirchheim bei München (amtlich: Kirchheim b.München) ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis München. Die Gemeinde Kirchheim liegt nordöstlich von München in der Nähe des Autobahnkreuzes München Ost (Autobahnkreuz der A 94 und des Autobahnrings A 99). Zum Ort gehören noch die Ortsteile Heimstetten und Hausen. Im Zuge einer Ortsmitteplanung soll zwischen Kirchheim und Heimstetten eine neue Ortsmitte entstehen.

Kirchheim befindet sich im Osten der Münchner Schotterebene. Es ist fast komplett eben und befindet sich in einer Höhe zwischen ca. 524 m (Südrand des Gemeindegebiets) und 499 m (Speichersee). Das Gemeindegebiet umfasst keine natürlichen Oberflächengewässer. Der Abfanggraben, der Mittlere Isarkanal, der Heimstettener See und der Ismaninger Speichersee sind künstliche Gewässer. Der Grundwasserpegel ist in der Gemeinde Kirchheim etwa zwischen 5 und 6 Meter unter Grund.

Das Wappen spiegelt die Geschichte der Gemeinde wider. Im Zuge der Gebietsreform wurden die Wappen der Gemeinden Kirchheim und Heimstetten vereint.

Geteilt von Blau und Gold, oben silberne Windfahne, unten rotes Andreaskreuz. Das Kreuz weist auf die seit 1098 bestehende Grundherrschaft des Stiftes St. Andrä hin. Die Windfahne geht auf eine Geschichte zurück, nach der vier Bauern (die vier Windigen von Kirchheim) Anfang des 19. Jahrhunderts eine goldene Windfahne für den Kirchturm stifteten.

Geteilt von Gold und Schwarz, oben rotes Schwert und roter Palmenzweig, unten drei silberne Leisten. Das Wappen soll durch die Farben gelb und schwarz die Beziehung zu München symbolisieren und an den Regensburger Bischof St. Emmeram erinnern, dessen Märtyrer-Attribute die Palme und das Schwert waren. Die silbernen Leisten wurden aus dem Wappen der Baierbrunner übernommen. Konrad von Baierbrunn verkaufte 1324 seinen Kirchheimer Hof samt Zehent an den Münchner Bürger Martin Katzmair und schenkte 1328 dem Kloster Anger seine zwei Höfe in Heimstetten.

Im Zuge der Gebietsreform wurden die beiden Wappen der Gemeinden Kirchheim und Heimstetten vereint. Die linke Hälfte entspricht dem Wappen der Gemeinde Kirchheim, die rechte dem der Gemeinde Heimstetten.

Das heutige Gemeindegebiet von Kirchheim war schon seit frühesten Zeiten besiedelt. Die bisher frühesten Siedlungsreste - aus der frühen Keltenzeit - wurden beim Bau des neuen Heimstettener Sportzentrum nordwestlich Heimstettens gefunden. Seither war das Gemeindegebiet durchgängig besiedelt, was durch zahlreiche Funde, die bei Bauarbeiten zu Tage traten, belegt ist.

Die Kirchheimer Siedlung wurde im 6. oder 7. Jahrhundert gegründet, wurde aber wohl im 9. Jahrhundert zur Pfarrkirche St. Andreas verlegt. Hofolth de Kirichaim, der zwischen 1098 und 1137 bezeugt ist, ist nicht nur der erste namentlich genannte Bürger Kirchheims, sondern hier wurde auch der Namen des Ortes erstmals genannt. Bis zur Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts gehörten die landwirtschaftlichen Anwesen verschiedenen Klostern (z. B. dem Angerkloster in München, dem Kloster Schäftlarn oder dem Kloster Rott sowie wohlhabenden Bürgern. Erst nach der Säkularisation gingen die Anwesen in den Besitz der Bauern über. Bereits in den 1870er Jahren hatte Kirchheim eine Freiwillige Feuerwehr, die von Heimstetten wurde am 1. Mai 1878 gegründet. Im Jahre 1898 wurden erstmals 6 Kirchheimer Anwesen (von ca. 30) an das Stromnetz angeschlossen. Die Straßenbeleuchtung wurde mit drei Bogenlampen ab dem Jahre 1912 eingeführt und erst im Jahre 1928 erweitert.

Husun (bei den Häusern) existiert seit dem 8. Jahrhundert und wurde zwischen 937 und 957 schriftlich belegt. Die Ortschaft gehörte kirchlich und administrativ seit jeher zu Kirchheim.

Haynstetten wurde erstmals 1324 schriftlich in einer Urkunde genannt. In dieser Urkunde wird bezeugt, dass Konrad von Baierbrunn (Chunrat von Paybrunn) seinen Hof in Heimstetten samt dem Zehent an Martin Kazmair verkauft. Es wird aber davon ausgegangen, dass Heimstetten schon wesentlich früher bestanden haben dürfte. Der Ortsname lässt zweierlei Deutungen zu. Zum einen könnte der Name auf ein früher sehr bewaldetes Gebiet hinweisen, wofür die früheren Schreibweisen des Namens („hayn, hain“) wie auch die in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahr 1328 ersichtliche Waldnutzung sprechen. Zum anderen könnte der Ortsname auch ein Personennamen („Haino oder Haimo“) sein.

Heimstetten (wie auch Kirchheim) wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde. Der Ort hatte bis 1960 aber immer unter 600 Einwohner, zur Zeit der Eingemeindung wurden 1684 Bürger gezählt. 1973 wurde der Gemeinde erstmals ein Wappen verliehen. Im Zuge der Gebietsreform im Jahr 1976 wurde Heimstetten mit Kirchheim zu einer Gemeinde zusammengefasst. Die Eisenbahnlinie München - Neuötting wurde am 1. Mai 1871 eröffnet, Heimstetten bekam zum 1. Mai 1897 einen „Halteplatz für den Vorortverkehr“. 1907 wurde diesem wegen „des starken Verkehrsaufkommens“ eine Bahnhofswirtschaft beigefügt. Im Jahr 1972 wurde die Haltestelle nach Umbau Station der S-Bahn München - eine der Hauptursachen für die spätere starke Zunahme der Einwohnerzahl.

Kirchheim und Heimstetten waren ursprünglich rein katholisch. Erst zur Zeit Napoleons Anfang des 19. Jahrhunderts kamen mit den sogenannten Überrheinern (Flüchtlinge aus den durch Napoléon Bonaparte besetzten linksrheinischen Gebieten Deutschlands) auch evangelische Christen in das Gemeindegebiet. Bis 1985 mussten sie nach Feldkirchen in die dortige evangelische Kirche gehen. Seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts leben auch Moslems in Kirchheim.

Der Ortsteil Hausen hatte nie eigene Bürgermeister.

Ab 1. Mai 1978 wurden die Gemeinden Kirchheim und Heimstetten zur neuen Gemeinde Kirchheim zusammengefasst.

Die Sitzverteilung gilt jeweils für den Beginn der Legislaturperiode. Die Sitzverteilungen sind verschiedenen Ausgaben der Broschüre "Kirchheim von A-Z" entnommen.

Seit dem 26. September 1998 besteht eine Partnerschaft mit der italienischen Gemeinde Caramanico Terme. Seit Anfang 2006 besteht auch eine Partnerschaft mit der ungarischen Gemeinde Páty.

Seit mehr als 30 Jahren arbeitet Kirchheim (anfangs die eigenständigen Gemeinden Kirchheim und Heimstetten) daran, eine neue Ortsmitte (früher „Ortszentrum“) zu erstellen. Erster Schritt war die Errichtung der Grund- und Hauptschule I (damals Grund- und Teilhauptschule) in der Mitte zwischen den damals noch selbständigen Gemeinden Kirchheim und Heimstetten im Jahr 1971. Langjährige Planungen folgten. Im Jahre 1989 wurde dazu der damalige Bebauungsplan 61 beschlossen. Im Jahr 1990 brachten die Kommunalwahlen eine wesentliche Änderung der Kräfteverhältnisse im Gemeinderat von Kirchheim, was dazu führte, dass sich der neue Gemeinderat mehrheitlich gegen die bisherige Planung entschied. Es kam zu einer völligen Neuplanung der Ortsmitte, die inzwischen u. a. eine Überdeckelung der Staatsstraße St. 2082, die zwischen den Ortsteilen Kirchheim und Heimstetten hindurchführt, vorsieht. Die Planungen sind – Stand Aug. 2008 – immer noch in der Schwebe.

Das Freilichtmuseum Bajuwarenhof Kirchheim gibt einen lebendigen Einblick in das bäuerliche Leben des frühen Mittelalters.

Die bekannteste Musikgruppe aus Kirchheim ist die von Anton Mayer gegründete Musikkapelle Kirchheim, welcher auch die Städtepartnerschaft mit Caramanico Terme zu verdanken ist. Daneben gibt es auch die Hausner Big Band und ein Männergesangverein.

In Kirchheim befinden sich durch die vielen Jugendeinrichtungen eine Menge an Punk, Metal und Rock Bands, die die Münchener Szenen sehr prägen. Dazu gehören Jugend Digital, Kollateralschaden, Monkey Mongo, Guantanamo Baywatch, Biturbo Rüdiger, Die Weltmeister und noch viele mehr.

In Kirchheim soll im Rahmen der Neuen Ortsmitte ein sogenannter Grünzug entstehen. Noch besteht er allerdings größtenteils aus Ackerland. Bereits um 1970 wurden im Gemeindegebiet Hecken angelegt als Windbrecher und Biotope.

Bereits vorhanden ist die Räterwiese im Zentrum vom Heimstetten, mit Basketballplatz, Fussballplatz und einer großen Grünfläche. In der gesamten Ortschaft sind mehrere Kinderspielplätze verteilt, der Größte davon ist das sogenannte "Abenteuerspielplatz" in Nähe des Altenwohnheims.

Ein weiterer Naherholungsraum ist der Heimstettener See (im lokalen Mundwerk "Fidschi" genannt), der sich nur noch zum Teil im Ortsgebiet befindet.

In Kirchheim gibt es die Denkmäler für die Gefallenen des 1. Weltkrieges im Kirchenportal und für die Gefallenen des 2. Weltkrieges an der Westseite der Friedhofsmauer. In Heimstetten befindet sich ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen beider Weltkriege an der Ostseite der Ulrichskapelle.

Die älteste Kirche ist die St.-Andreas-Kirche, die im Jahre 1671 errichtet wurde. Sehenswert ist der Rokoko-Altar aus dem Jahre 1770. Die Cantate-Kirche wurde im Mai 1985 eingeweiht und die St.-Peter-Kirche wurde am 30. Juni 1991 durch Friedrich Kardinal Wetter geweiht. In Heimstetten gibt es noch die Kapelle St. Ulrich, die am 14. Oktober 1895 fertig gestellt und am 19. Juli 1896 geweiht wurde. Es gibt Bestrebungen, im Ortsteil Heimstetten auf einem Grundstück an der Räterstraße eine weitere evangelische Kirche zu errichten.

Der Sportpark Heimstetten ist die Heimat des in der Bayerischen Landesliga Süd spielenden SV Heimstetten. Er liegt mit einer Fläche von 80.000 m² direkt an der Autobahn A99 im Jahre 2001 gebaut worden und umfasst drei Fußballplätze (ein Trainingsplatz, dem Stadion selbst sowie einem Kunstrasenplatz), diverse Tennisplätze. Ebenso befindet sich dort das Vereinlokal „Zum Kelten“. Im Ortsteil Kirchheim befindet sich die Sportanlage des Kirchheimer Sportclubs, dem „Merowinger Hof“ sowie eine Tennisanlage des TC 83 Kirchheim und eine Minigolfanlage.

In jedem Jahr gibt es mehrere Feierlichkeiten in Kirchheim. Am namhaftesten ist das Dorffest, das in Kirchheim im Bereich des alten Ortskerns jedes Jahr im Juni stattfindet. Seit 2002 veranstaltet der Burschenverein Kirchheim am Ostersonntag den Ostertanz, der zu den größten Festen der Gemeinde zählt. Weiters gibt es noch den großen Faschingsball der alljährlich von der Kirchheimer Feuerwehr im Feuerwehrhaus veranstaltet wird.

Im Räterzentrum finden ebenfalls jedes Jahr mehrere Veranstaltungen, wie das Räterfest und der Christkindlmarkt, statt.

Über den Verkehr besteht in Kirchheim große Uneinigkeit. Planungen für die neue Ortsmitte sehen z. T. nur eine Verbindung zwischen den beiden Ortsteilen Kirchheim und Heimstetten vor, während auf der anderen Seite Bürger anmerken, dass der erhebliche Verkehrsfluss zwischen beiden Ortsteilen zwei Verbindungen erforderlich macht. Umstritten ist auch die Führung des Linienbusses in Kirchheim. Hierzu gibt es mehrere Vorschläge. Ein Problem ist auch die Nähe zur A99 (Autobahnring München-Ost). Die stark befahrene Autobahn verursacht viel Lärm. Es wurde zwischen der Bahnlinie nach Erding und der Anschlussstelle Kirchheim bereits ein Lärmschutzwall gebaut, der den nahe gelegenen Siedlungen erhebliche Erleichterung brachte. Die Gemeinde ist über die Haltestelle Heimstetten an die S-Bahn München angeschlossen.

Seit 2001 gibt es in Kirchheim ein Senioren- und Pflegeheim „Collegium 2000“. Dort haben etwa 100 ältere Mitbürger ihr Heim gefunden. Ein Teil des Heims besteht aus sogenannten betreuten Wohnungen, was heißt, dass die Bewohner angebotene Leistungen in dem Maße in Anspruch nehmen können, wie sie das wollen. Der andere Teil ist die Pflegeabteilung, in der pflegebedürftige Personen betreut werden. Ebenfalls im Gebäude des Collegium 2000 untergebracht sind der Hospizverein und das Familienzentrum Kirchheim.

Kirchheim und Heimstetten verfügen über vielen verschiedenen Jugendeinrichtungen. Die Größte ist das Jugendzentrum Kirchheim, dass sich im Heimstettener Ortsteil befindet. Hier finden öfters Konzerte und Partys statt, sowie einen täglichen Betrieb. Weiterhin bestehen viele Jugendcafes, die von ehrenamtlichen Jugendlichen geführt werden. Dazu gehören Cafe Wohnzimmer, Cafe X, Cafe Underground und Cafe Zufall.

Eine Besonderheit in Kirchheim ist das selbstverwaltete Jugendzentrum, das sogenannte Rülps, geführt von dem Jugendverein Rülps e.V.. Hier werden viele Punk und Alterntivkonzerte veranstaltet. Das Rülps wird oft als das "etwas andere" Jugendheim betrachtet und die Einrichtung hat sich innerhalb der Gemeinde bewährt und ist mittlerweile in ganz München bekannt.

Ursprünglich wurden die Kinder aus Kirchheim, Heimstetten, Hausen und weiteren umgebenden Orten, soweit sie überhaupt zum Unterricht gingen, vom Eremiten der Einsiedelei St. Emmeram (gelegen an der Gemeindegrenze Heimstetten/Feldkirchen) unterrichtet. Der letzte Eremit, Frater Humpmayr, starb 1804 mit 81 Jahren, und das Kloster wurde säkularisiert. Die Kinder aus Kirchheim wurden danach mehr schlecht als recht von verschiedenen Personen unterrichtet, unter anderem vom Maurer von Kirchheim in dessen Stube, doch die war so eng, dass, wie Pfarrer Joseph Sagstätter berichtete, einige der Schüler sogar im Hühnerstall des Maurers sitzen mussten. Obgleich schon bald Pläne zum Bau eines Schulhauses gemacht wurden, dauerte es doch bis 1836, bis endlich ein Haus neben der Kirche (an der Stelle des heutigen Rathauses) angekauft und mit einem Ziegeldach versehen wurde. Das Haus war jedoch feucht und klamm, so dass die jeweiligen Schulmeister häufig erkrankten und oft wechselten. Das Schulhaus wurde auch zu klein, so dass ab 1872 wieder Planungen für ein neues Schulhaus aufgenommen wurden. Im Jahr 1874 wurde dann gegenüber der bestehenden Schule die neue Schule gebaut. Das alte Schulhaus wurde zum Armenhaus sowie zum Gerätehaus der Feuerwehr. 1886 wurde das Schulhaus aufgestockt und zweiklassig, 1911 wurde der Querbau mit einem neuen Eingangsbereich angebaut und die Schule 3, später 4klassig. Vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Schülerzahl wegen der Flüchtlinge stark an und ein Teil der Schüler musste im nebenan gelegenen Wirtshaus „Alter Wirt“ unterrichtet werden. Erst 1969 wurde der Bau einer neuen Schule, der Grund- und Teilhauptschule Kirchheim-Heimstetten, heute Grund- und Hauptschule Kirchheim, in Angriff genommen. 1971 wurde der erste Bauabschnitt mit 9 Klassenzimmern in Betrieb genommen, wobei die Schüler der 7. bis 9. Hauptschulklassen nach Feldkirchen (bei München) zur Schule gehen mussten. Zwei weitere Bauabschnitte folgten 1975 und 1979. Die alte Schule an der Münchner Straße wurde renoviert; dort residiert seither der Kindergarten St. Andreas. 1982 wurde die Grundschule II an der Martin-Luther-Straße eingeweiht, 1989 die Grundschule III an der Gruber Straße. Seit 1984 hat die Gemeinde ein Gymnasium an der Heimstettener Straße. Diese erhielt 2004/05 einen Erweiterungsbau. Bevor das Gymnasium bestand, mussten die Gymnasiasten nach Markt Schwaben, Ismaning oder Haar ausweichen. Eine Realschule wurde von der Gemeinde angestrebt; sie wurde jedoch nach Aschheim vergeben.

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Kirchheim (Unterfranken)

Wappen der Gemeinde Kirchheim

Kirchheim ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Würzburg und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Kirchheim.

Kirchheim liegt am Wittigbach in der Region Würzburg. Sie ist Grenzgemeinde zwischen Bayern und Baden-Württemberg.

Es existieren folgende Gemarkungen: Gaubüttelbrunn, Kirchheim.

Erste urkundliche Erwähnungen Kirchheims finden sich im Jahr 742 in den Bistumsbüchern Würzburgs. Als Teil des Hochstiftes Würzburg (Stift Burkhard) wurde Kirchheim 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern fiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1978 wurde die vorher selbstständige Gemeinde Gaubüttelbrunn eingemeindet.

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.196, 1987 dann 2.008 und im Jahr 2000 2.295 Einwohner gezählt.

Bürgermeister ist Anton Holzapfel (CSU/Freie Wähler Kirchh.-Gaub.).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1071 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 133 T€.

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 7, im produzierenden Gewerbe 188 und im Bereich Handel und Verkehr 24 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 53 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 767. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 3 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 1 Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 36 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1288 ha, davon waren 1272 ha Ackerfläche und 12 ha Dauergrünfläche.

Kirchheim verfügt in Kirchheim und in Gaubüttelbrunn je über einen Haltepunkt an der Frankenbahn Stuttgart–Würzburg. Zwischen Lauda und Würzburg besteht ein ungefährer 2-Stunden-Takt mit RegionalBahnen der WestFrankenBahn.

Steffen Hofmann, Mittelfeldspieler bei Rapid Wien, wurde 1980 geboren spielte in der Jugend beim 1.FC Kirchheim, TSV Kleinrinderfeld, Würzburger FV und Bayern München.

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Source : Wikipedia