Kürten
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- POL-RBK: Kürten/Bergisch Gladbach - Raser erwischt - news aktuell (Pressemitteilung)
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- D1-Jugend des JFC Biesfeld/Kürten/Olpe - Bergisches Handelsblatt
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- POL-RBK: Bergisch Gladbach Kürten - schwerpunktmässige ... - news aktuell (Pressemitteilung)
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- Modellfreunde Kürten - Rhein-Berg-Online.de
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- POL-RBK: Kürten-Dürscheid - Raub auf Spielhalle - news aktuell (Pressemitteilung)
- Kürten (ots) - Am 02.06.2009, gegen 15.52 Uhr, betrat ein männlicher Einzeltäter die Spielhalle an der Wipperfürther Straße. Unter Vorhalt einer schwarzen Pistole forderte er von der Spielhallenaufsicht die Herausgabe von Bargeld....
- Das China Forum in Kürten - Rhein-Berg-Online.de
- Der promovierte Sinologe und seine Frau, eine gebürtige Chinesin, gründeten 2005 das „China Forum - Galerie T“ in Kürten. Ihr Hauptanliegen ist die Lehre und Vermittlung der chinesischen Sprache, Schriftkultur und Mentalität....
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- Kürten - Viele Autofahrer kennen das: In der Mittagszeit kommt es an der Schulbushaltestelle an der Grundschule Neuensaaler Straße in Kürten-Biesfeld immer wieder zu Verkehrsengpässen. Dann stehen oft mehrere Busse an der Haltestelle, so dass sich der...
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- Aus dem Bob geschleudert - Derwesten.de
- Lebensgefährliche Verletzungen zog sich ein 26-jähriger Mann aus Kürten bei einem Unfall auf der Sommerrodelbahn des Bottroper Alpincenters zu. Der Mann war am Samstag nachmittag während der Talfahrt aus seinem Schlitten geschleudert worden....
Kürten
Kürten ist eine Gemeinde im Bergischen Land, Rheinisch-Bergischen Kreis, Nordrhein-Westfalen (Deutschland).
Die Flächengemeinde Kürten erstreckt sich über eine Nord-Süd-Ausdehnung von 11,2 km und eine Ost-West-Ausdehnung von 10,8 km.
Kürten liegt im Ostteil des Rheinisch-Bergischen Kreises. Es befindet sich etwa 24 km (Luftlinie) nordöstlich von Köln im Naturpark Bergisches Land. Durchflossen wird es von der Kürtener Sülz, dem nördlichen Quellfluss der Sülz.
Benachbarte Städte sind Wermelskirchen, Wipperfürth, Overath, Bergisch Gladbach, benachbarte Gemeinden sind Lindlar, Odenthal.
Dörfer und Weiler in der Gemeinde Kürten sind: Ahlendung - Bechen - Biesenbach - Biesfeld - Bilstein - Blissenbach - Bornen - Breibach - Broch - Broich - Broichhausen - Burgheim - Busch - Dahl - Delling - Dicke - Dhünnberg - Dörnchen - Dorpe - Duhr - Dürscheid - Eichen - Eichhof - Eisenkaul - Engeldorf - Enkeln - Eulen - Forsten - Furth - Gerhardsberg - Hachenberg - Hägen - Hahn - Hau - Heiderjansfeld - Heidschlade - Hembach - Herscherthal - Herweg - Höchsten - Hommermühle - Hülsensteeg - Hufe - Hungenbach - Hutsherweg - Jähhardt - Junkermühle - Kalsbach - Kettenberg - Knappstockberg - Kochsfeld - Königsspitze - Kohlgrube - Krautweg - Laudenberg - Meiersberg - Meiswinkel - Miebach - Morteln - Müllenberg - Nassenstein - Nelsbach - Neuenhaus - Neuesaal - Oberbersten - Oberbörsch - Oberkollenbach - Oberstockberg - Oeldorf - Offermannsberg - Offermannsheide - Olpe - Olperhof - Petersberg - Plätzmühle - Richerzhagen - Schanze - Schnappe - Schwarzeln - Selbach - Siebelsmühle - Spitze - Sülze - Sürth -Unterbersten - Unterbörsch - Unterossenbach - Viersbach - Waldmühle - Weiden - Weier - Wolfsorth.
Das Gemeindewappen entspricht im wesentlichen dem ursprünglichen Siegel des Gerichts in Cürten von 1598. Im Jahre 1925 wurde im Staatsarchiv in Düsseldorf eine Akte aus dem Jahre 1742 aufgefunden, die den Abdruck dieses Gerichtssiegels enthielt. Das Wappen wurde der Gemeinde Kürten zunächst durch Erlass des Preußischen Staatsministeriums vom 5. Oktober 1926 verliehen und ein weiteres Mal dem Amt Kürten, diesmal durch Urkunde der Landesregierung des Landes Nordrhein-Westfalen vom 8. Dezember 1949. In der Folgezeit hatte das Wappen Geltung bis zur kommunalen Neuordnung am 1. Januar 1975: Zu diesem Zeitpunkt wurden auch die heutigen Teilgemeinden Bechen und Olpe in das Wappenprivileg einbezogen. Als Reaktion auf die veränderte lokalpolitische Situation erhielt Kürten ein neu überarbeitetes Gemeindewappen, das in seiner heutigen Form per Urkunde vom 15. März 1982 vom Regierungspräsidenten in Köln genehmigt wurde.
Traditionell bildet der Bergische Löwe stets einen Teil der Wappengestaltung der Ortschaften aus der ursprünglichen Grafschaft Berg. Die Städte und Gemeinden dieser Region belegen deshalb einen Teil der Wappenzeichnung zusätzlich mit einem eigenständigen lokalen Symbol, um die Wappen voneinander zu unterscheiden.
Kürten unterhält seit 1999 eine Städtepartnerschaft mit Rodengo Saiano in Italien.
Kürten gehört zu den historisch langsam gewachsenen Orten im Bergischen Land. Erst seit den 1960er Jahren erfolgte ein signifikanter Anstieg der Einwohnerzahl.
Der Kern-Ort Kürten feierte im Jahr 2008 das 700-Jahres-Jubiläum seiner erstmaligen schriftlichen Erwähnung. Im Jahre 1308 wurde der Kernort Kürten im Liber valoris ecclesiarum Coloniensis dioceses, verkürzt Liber valoris, verzeichnet: Dieses Manuskript enthält eine Auflistung sämtlicher Kirchorte und Gemeinden mit Kapellen innerhalb der Erzdiözese Köln, die bereits im Mittelalter Abgaben an den Erzbischof zu zahlen hatten. In einer Fassung des Liber valorisaus Beginn des 14. Jahrhunderts ist Kürten als CURTINE erwähnt. Im August 2008 fand ein Festakt mit Ausstellung zur Geschichte der Gemeinde statt.
Beim Liber valoris handelt es sich um eine Auflistung aller Kirchen als Grundlage zur Eintreibung des Kreuzzugs-Zehnten für die Erzdiözese Köln. Heute lagert dieses aufschlussreiche Dokument im Hauptstaatsarchiv in Düsseldorf. Um 1300, wahrscheinlich 1308, verzeichnet diese Fassung den Ort „Curtine“ als Standort einer Kirche - mit Pastorat und Vikariat, angesiedelt im Dekanat Deutz ("Tuiciensis"). Insofern erschien der erste schriftliche Beleg für die Existenz einer Gemeinde Kürten knapp anderthalb Jahrhunderte später als das erste schriftliche Zeugnis für die heute längst eingemeindeten Kirchspiele Bechen oder Olpe.
Das heißt jedoch nicht, dass die Siedlung selbst jünger ist als die Orte in ihrer Umgebung. Hinweise dafür gibt die Kirche. Mit der Namensgebung Sankt Johannes Baptist ist das Gotteshaus Johannes dem Täufer geweiht. Diese Taufkirchen reichen vielfach in die Zeit der Christianisierung des Bergischen Landes zurück. Demzufolge könnte Kürten bereits in der Merowingerzeit - zwischen 700 und 800 - besiedelt worden sein. Diese Annahme stützt auch ein Hinweis im Prümer Urbar, einem Güterverzeichnis von 893: Hier wird eine nicht näher bezeichnete Kirche erwähnt, die zwischen den beiden Orten Enkeln und Vogelberg liegt - beide eine „halbe Meile“ vom Kloster Altenberg entfernt. Nach Meinung einiger Lokalhistoriker handelt es sich hierbei um die Kürtener Kirche; generell herrscht aber Unsicherheit hinsichtlich der topographischen Zuordnung der Angaben des Prümer Urbar.
Für die Herkunft des Ortsnamens selbst gibt es mehrere Auffassungen.
Die herkömmliche Deutung des Ortsnamens indes beruft sich auf das mittellateinische curtis für Hof, Fronhof oder Hofstelle. Generell umschreibt curtis den freien, viereckigen Platz innerhalb eines eingefriedeten Hofes. In der Sprache der mittelalterlichen, bis ins 14. Jahrhundert hinein lateinisch geschriebenen Urkunden bezeichnet curtis einen ländlichen Gutshof, Tatsächlich gibt es Hinweise auf einen solchen Herrenhof, der wahrscheinlich zum Kölner Domkapitel gehörte. Kürten als Ort eines Landgerichts erscheint erstmals in Aufzeichnungen von Gerichtsprotokollen seit der Mitte des 16. Jahrhunderts: Kürten erhielt 1555 ein eigenes Siegel. Das Landgericht Kürten war zuständig für die Kirchspiele Kürten, Bechen und Olpe. Die Kürtener Gerichtsbarkeit selbst war damals und noch in den folgenden Jahrhunderten dem Amt Steinbach unterstellt.
Der ortsansässige Heimatkundler Theo Stockberg vertritt die Meinung, dass sich Kürten ableite aus „Op de Corte“, was sinngemäß bedeutet: „Auf dem kurzen (Wasserlauf)“. Tatsächlich existierte ein solcher Zufluss zur Sülz in der Nähe der heutigen Gesamtschule Kürten.
Während die Heimatforschung ihr Augenmerk bisher überwiegend auf das Schlüsselwort curtis richtete, verlor sie das für Kürten im Liber valoris ausdrücklich belegte Curtine mit seinem erweiterten Bedeutungsumfang aus dem Blick. Einleuchtender erscheint die Version einer Herleitung von Kürten aus curtine Curtina bedeutet zunächst kleiner Hof; andererseits existiert auch der Ausdruck Kurtine im Sinne von Wall oder Mauer (als Teil einer curtis).Unter Kurtine versteht man noch heute die Verbindungsmauer oder den Wall zwischen zwei Türmen oder Bastionen einer Burg oder Festung. Kurtinen bei Festungen waren in der Regel aus Werk- oder Backsteinen errichtet, kommen auch als reine Erdwälle vor. Vor der Kurtine bzw. der Zwingermauer wurde, wo möglich, ein Ring- oder Halsgraben ausgehoben. Zweieinhalb Kilometer weiter östlich des Kernorts Kürten, bereits zum Kirchspiel Kürten-Olpe gehörend, existiert ein klarer archäologischer Befund - mit einem ehemaligen Burg- bzw. Ringwall. In unmittelbarer Nähe zu dieser Anlage findet sich auch der heute zu Kürten gehörende Weiler Burgheim. Insofern verweisen uns die archäologischen und ortsnamenskundlichen Befunde rund um Kürten, also auch Burgheim mitsamt seinem Ringwall und der sicherlich dazu gehörenden Kurtine, in die Zeit der Christianisierung der fränkischen Stämme im beginnenden Mittelalter. Man kann also zu jener Zeit von einem vermehrten Bedarf an – vermutlich befestigten – Taufstätten und Gemeindegründungen auf vormals heidnischem Boden in der Region ausgehen – mithin auch von einer exklusiven Verehrung des Johannes des Täufers. Hier schließt sich wieder der Kreis zu der Einstufung der diesem Heiligen zugeschriebenen Kirche „Sankt Johann Baptist“ in eine Periode des Übergangs vom frühen ins hohe Mittelalter.
Das Kürtener Gemeindearchiv enthält überwiegend Verwaltungsakten, beginnend mit der Zeit der Verwaltungsstrukturierung nach dem Code Civil unter napoleonischer Herrschaft. Bestand 1 umfasst die Akten von 1804 bis 1918, Bestand 2 verweist auf die Sammlung vom Ende des Ersten bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges; Bestand 3 bezieht sich auf die Akten der Nachkriegszeit von 1945 bis 1963; derzeit werden die neueren Verwaltungsablagen als Bestand 4 in das Findbuch aufgenommen. Aufgrund mangelnder schriftlicher Zeugnisse aus der Zeit vor Napoleon kann das Archiv also lediglich Auskunft geben über einen Zeitraum von 200 Jahren.
Mit einer Ausnahme: Im Jahr 2000 gelangte ein Konvolut von 160 weitaus älteren Schriftstücken in das Gemeindearchiv: Neun Original-Akten aus dem 16. Jahrhundert, zum einen Kirchenakten aus Olpe, zum anderen Protokolle des von Landsbergischen Lehnsgericht Olpe. Dabei handelt es sich um Originalunterlagen aus dem 16. bis 19. Jahrhundert und insbesondere aus der Zeit um 1780. Das älteste Dokument in der betreffenden Sammlung, ein Gerichtsprotokoll, stammt aus dem Jahre 1572. Fotokopien dieser Lehnsgerichtsprotokolle wurden von N.J.Breidenbach in den 1980ziger Jahre gemacht und befinden sich in der Kath.Öffentlichen Bücherei der Pfarrgemeinde St. Margareta in Kürten-Olpe und in der Privatsammlung "Quellen & Materialien" N.J.Breidenbach in Wermelskirchen.
Bürgermeister ist seit der Kommunalwahl 2004 Ulrich Iwanow (CDU). Die CDU erreichte 39,00 % (13 Sitze), die Bürger für Bürger BFB 26,75 % (9 Sitze), die SPD 14,75 % (5 Sitze), die FDP 13,14 % (5 Sitze) und Bündnis 90/Die Grünen 6,37 % ( 2 Sitze).
Seit 2008 wurde eine verwaltungsinterne Finanzreform erfolgreich durchgeführt: Das Neue Kommunale Finanzmanagement löste die hergebrachte Kameralistik ab; der erste NKF-Haushalt ist bereits in Kraft getreten.
Der Zuzug zahlreicher Familien nach Kürten führte bis in die 1990er Jahren zu einem deutlichen Bevölkerungswachstum. Kürten hat sich als Wohngemeinde etabliert, ein Großteil der ortsansässigen Berufstätigen ist außerhalb Kürtens beschäftigt. Dennoch bietet die Gemeinde attraktive Anreize für Gewerbetreibende.Die Gemeinde Kürten verfügt über einige Gewerbeflächen und weist vergleichsweise günstige Standortfaktoren für neue Industrieansiedlung aus. Vorzugsweise zog es Handwerksbetriebe nach Kürten: Mit einigen neu gegründeten Unternehmen sind Firmen insbesondere aus den Bereichen Bau, Holzverarbeitung sowie Fahrzeugtechnik vertreten. Die Anzahl der Fachgeschäfte und Einkaufsmärkte stieg ebenfalls. Doch angesichts der Zersiedelung der Gemeinde mit ihren vergleichbar großen Kirchdörfern ist noch immer keine flächendeckende Versorgung mit Geschäften erreicht.
Die bereits gewachsenen sowie noch in Entwicklung begriffene Gewerbegebiete finden sich in der Industriestraße (Kürten-Broich) und in Herweg-Cliev (Kürten-Bechen, Richtung Herrscherthal). Ein besonderer Standort entsteht derzeit in Unterossenbach: Hier fördert das NRW-Umweltministerium ein ökologisches Gewerbegebiet als landesweites Vorzeigeprojekt.
Unter dem Motto „Wir in Kürten“ begingen im Juni 2008 mehr als 50 Gruppen und Institutionen erstmals ihr Vereinsfestival. Dieses wird sich in den kommenden Jahren wiederholen. Ihr Angebot präsentieren auf dem Rathausplatz eine Reihe unterschiedlicher Vereine, vom Sportclub bis zum Eine-Welt-Verein, von der Feuerwehr bis zum Deutschen Roten Kreuz, vom Schützen- bis zum Karnevalsverein, nicht zuletzt auch Vertreter der italienischen Partnerkommune Rodengo Saiano.
Mitte der neunziger Jahre leistete sich Kürten ein außerordentlich attraktives und großzügig dimensioniertes Freizeitbad, das „Splash“. Das Splash-Bad wurde in der Region gut angenommen. Weniger gut war die finanzielle Grundlage. Damit schien das Splash am Ende. Der Rat beschloss die Schließung zum 31. Juni 2006. Ein Investorenwettbewerb sollte die schöne Anlage wieder zu neuem Leben erwecken. Nach mehreren Anläufen gewann die Gemeinde einen ortsansässigen Investor. Am 20. Mai 2008 erfolgte die offizielle Wiedereröffnung des Splash-Bades als familienfreundliches Bürgerbad mit Solebecken, mit einem 33 Grad warmen Außenbecken und einer Rutschbahn. Vor allem an Berufstätige richtet sich das neue Konzept „Feierabendsauna“. Das Angebot ergänzt die „Mitternachtssauna“ am Freitagabend. Neu ist auch, das Gäste ab sofort kosmetische Gesichtspflege und Wellnessbehandlungen, Shiatsu, Reflexzonenmassage, Lymphdrainage und klassische Massage buchen können.
Kürten liegt nicht unmittelbar an den Hauptverkehrswegen. Dennoch ist der Ort mitsamt seinen angegliederten Teilgemeinden inmitten des Bergischen Landes sehr zentral im Einzugsgebiet mehrerer Städte gelegen: So sind Bergisch Gladbach, Leverkusen, Wermelskirchen und Wipperfürth schnell zu erreichen. Auch Köln, Bonn, Düsseldorf, Solingen, Remscheid, Wuppertal und Gummersbach sind in Reichweite. Zu den Bundesautobahnen A1, A3 und A4 gelangt man innerhalb von 15 bis 30 Minuten; mit öffentlichen Verkehrsmitteln beträgt die Fahrzeit beispielsweise nach Köln weniger als eine Stunde. Köln-Bonn ist der nächstgelegene Flughafen.
Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Bergisch Gladbach. Von dort führt die S-Bahn Linie S11 via Köln Hauptbahnhof nach Neuss und Düsseldorf.
Darüber hinaus existieren zahlreiche Buslinien, die den Schülerverkehr unterstützen und die ausschließlich an Schultagen verkehren.
Angegliedert sind vier katholische öffentliche Büchereien.
Kürten verfügt über elf kirchliche, kommunale und private Kindergärten, über fünf Grundschulen, eine Gesamtschule und eine private Ersatzschule für Erziehungshilfe bzw. Kinderdorf („Die gute Hand“) in Biesfeld. Hinzu kommen sieben Jugendzentren.
Das Konzept einer Offenen Ganztagesschule ("Ogata") konnte 2008 bereits in Dürscheid verwirklicht werden; die Ogata in Kürten selbst ist noch im Aufbau; dort ist auch eine neue Mensa in Planung.
Zielorte für Schülerinnen und Schüler der Gemeinde, die weiterführende Schulen besuchen, sind darüber hinaus Herkenrath, Lindlar, Wipperfürth oder Bergisch Gladbach. Die nächstliegenden berufsbildenden Schulen befinden sich in Bergisch Gladbach und in Wipperfürth.
Im Jahre 2002 gibt es in Kürten 21 kirchliche und außerkirchliche Chöre und Musikvereine, 17 Sportvereine, drei Schützenvereine. Die Zahl der Karnevalsvereine hat sich Ende 2008 von drei auf vier erhöht. Darüber hinaus existieren noch über ein Dutzend weiterer offizieller Vereinigungen, Verbände, Interessengemeinschaften und soziale Organisationen.
Kürten liegt im Einzugsbereich der rheinischen Karnevalshochburg Köln. Folgerichtig finden in Kürten bzw. in den angegliederten Kirchdörfern, insbesondere in Bechen, Dürscheid und in der Kürtener Sülztalhalle, während der fünften Jahreszeit zahlreiche karnevalistische Aktivitäten statt mit närrischen Sitzungen, Dreigestirn und Umzügen.
Stefan Kürten
Stefan Kürten (* 1959 in Düsseldorf) ist Director of Operations der Europäische Rundfunkunion (EBU).
Der Jurist war zuvor stellvertretender Leiter der ZDF-Hauptredaktion Sport und verantwortlich für Programm-Rechte, Personal und Marketing. Bei der EBU ist er zuständig für News und Sports-Operations sowie für Sportrechte. Er trat seine Aufgabe in Genf im Herbst 2001 an.
ZDF-Intendant Dieter Stolte erklärte damals zu seiner Berufung: „Stefan Kürten ist Kenner der internationalen Sportwelt und besonders versiert bei allen Sportrechte-Themen. Schade, dass er das ZDF verlässt, doch bleibt er bei der EBU dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland erhalten“.
Stefan Kürten ist Volljurist und seit 1989 beim ZDF. Zunächst war er bis 1992 Programmreferent des Chefredakteurs Klaus Bresser und übernahm anschließend die Leitung der Abteilung Internationale Programmkoordination. 1998 wechselte er in die Sportredaktion als Leiter der Zentralabteilung und stellv. Hauptredaktionsleiter. Zusätzlich war er ARD/ZDF-Teamchef bei den Olympischen Winterspielen in Nagano und ZDF-Teamchef bei den Olympischen Spielen 2000. Bei der EBU ist er seit 1998 Präsident der EBU Sportsgroup.
Wilhelm Kürten
Wilhelm Kürten (* 16. Juni 1905 in Duisburg) ist ein deutscher Schauspieler, Rundfunk-, Hörspiel- und Synchronsprecher.
Kürten nahm nach dem Abitur von 1927 bis 1928 Schauspielunterricht bei W. Hardt in Wuppertal. 1928 debütierte er als „Franz von Sickingen“ in Goethes Götz von Berlichingen am Schauspielhaus Remscheid, wo er auch bis 1930 sein erstes Bühnenengagement erhielt. Weitere Theaterstationen waren das Stadttheater Halberstadt (1930–1932), die Städtischen Bühnen Lübeck (1932–1935), das Stadttheater Aachen (1935–1939), die Städtischen Bühnen Magdeburg (1939–1943), Hamburg (Deutsches Schauspielhaus 1943–1946, Hamburger Kammerspiele und bei Willy Maertens am Thalia Theater 1946–1949) sowie das Staatstheater Karlsruhe (1949–1950). Seit 1951 war er freiberuflich als Bühnenschauspieler tätig und gab u.a. Gastspiele in Baden-Baden und Hamburg. Eine von Kürtens Paraderolle war der „Mephisto“ in Goethes Faust I, den er das erste Mal 1932 im ungewöhnlichen Alter von 27 Jahren in Halberstadt verkörperte, sowie 1943 in Magdeburg und 1950 in Karlsruhe. In der deutschen Uraufführung von Georg Kaisers Bühnenstück Napoleon in New Orleans 1950 in Karlsruhe spielte Kürten die Rolle des „You-You“.
Daneben war Kürten ein vielbeschäftigter Rezitator und Sprecher beim Hörfunk und für Sprechplattenproduktionen (u.a. vom Label Ariola). Als Regisseur inszenierte er zudem zahlreiche kulturelle Sendungen und Hörspiele beim NWDR, SDR und bei Radio Bremen. Außerdem wirkte er als Synchronsprecher.
Nach Aufnahme des Sendebetriebs der ARD fand Kürten ein neues Betätigungsfeld als Fernsehschauspieler. In den ersten Sendejahren spielte er in zahlreichen Kriminalfilmen (Der Mann von draußen und Eine etwas sonderbare Dame, jeweils mit Lil Dagover), volkstümlichen Schwänken (Mein Sohn, der Herr Minister mit Willy Reichert), Literaturverfilmungen (Viktoria nach Knut Hamsun) sowie oft in Adaptionen von Bühnenstücken wie Jean Anouilhs Rendezvous von Senlis, Christian Dietrich Grabbes Der Teufel ist los und Friedrich Dürrenmatts Besuch der alten Dame (mit Elisabeth Flickenschildt in der Hauptrolle).
Spitze (Kürten)
Spitze ist ein Ort im Norden der Gemeinde Kürten in der Region Bergisches Land. Er gehört zum Rheinisch-Bergischen Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Der Ortsname rührt von der Lage auf einem Berg.
Spitze ist ein Verkehrsknotenpunkt der Region mit den angrenzenden Nachbarorten Kürten-Dürscheid, Bechen, Eikamp, Herkenrath, Moitzfeld (Autobahnanbindung) und Bergisch Gladbach, die verkehrstechnisch gut angebunden sind.

