Künstler

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Geschrieben von tron 14/03/2009 @ 21:10

Tags : künstler, kunst, kultur

Neueste Nachrichten
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Künstler machen Einsturz zum Thema - Kölner Stadt-Anzeiger
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Künstler öffnen ihre Ateliers - Kölner Stadt-Anzeiger
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Künstler können Kulturzentrum «Progr» in Bern übernehmen - NZZ Online
In der Stadt Bern können die Künstler das Kulturhaus «Progr» definitiv übernehmen. Die Bevölkerung hat sich für den Verkauf des Hauses an die Kulturschaffenden ausgesprochen. Im ehemaligen Progymnasium befinden sich über 100 Ateliers und eine Bar....
Künstler hautnah - Cinefacts
Tatiana Trouvé wurde in Kalabrien geboren und wuchs in der senegalesischen Hauptstadt Dakar auf. Sie studierte an der Staatlichen Kunsthochschule Villa Arson in Nizza und in den Niederlanden Kunst. Anfangs waren ihre Arbeiten geprägt von den...
Künstlern des 20. Jahrhundert im Goethe-Museum - Frankfurt-Live.com
Generationen von Künstlern haben sich seit dem frühen 19. Jahrhundert auf spannungsreiche Weise damit auseinandergesetzt und Faust – insbesondere in der Moderne – im Spiegel ihrer Gegenwart dargestellt. Am Ende des 20....
Die Ausstellung "Urban Art" im Bremer Museum Weserburg - Deutschlandradio
Von Günter Beyer Was oft illegal und in größeren Städten an Wänden, an Bahnübergängen und Brücken zu finden ist, macht jetzt auf Kunst: Graffito-Künstler stellen sich aus im Bremer Museum Weserburg. Bis zum 30. August zeigt die Ausstellung Werke eines...
Jetzt 10.000 Künstler in der Showbörse abrufbar - Die Showbörse ... - news-eintrag.de (Pressemitteilung)
Bereits jetzt haben sich über 10.000 Künstler – Stars – Artisten – Bands und Shows in diese Künstler-Suchmaschine eingetragen. Die Suche nach bestimmten Künstlern und Gruppen, nach Genre, nach Gagen oder PLZ – geht mühelos und schnell....
Tanz der Formen und Farben - WELT ONLINE
Dass dieser nicht nur ein begnadeter Tänzer, sondern auch ein bildender Künstler war, zeigt eine Ausstellung, die am 20. Mai im Hubertus-Wald-Forum der Hamburger Kunsthalle eröffnet wird. Ballettchef John Neumeier ist es zu verdanken,...
Künstler lassen sich ins Atelier schauen - Kleine Zeitung
Es sei, so Hitzelberger, einfach eine gute Gelegenheit, das Atelier und die Arbeit der Künstler zu präsentieren. Denn nicht immer können sich die Menschen vorstellen, wie die Kindberger Künstler wirklich arbeiten. "Da helfen sie aber schon mit?...

Künstler

Als Künstler werden heute die auf dem Gebiet der Bildenden Kunst, der Angewandten Kunst, der Darstellenden Kunst und der Musik kreativ tätigen Menschen bezeichnet, die Kunstwerke schaffen oder Ideen zur Schaffung bereitstellen.

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird „Künstler“ oft im engeren Sinne als Bezeichnung für Bildende Künstler wie Maler, Bildhauer etc. verwendet, während für andere künstlerische Berufe, z. B. Schauspieler, Musiker und Schriftsteller, eigene Berufsbezeichnungen verwendet werden.

Die Abgrenzung der künstlerischen Tätigkeit zum Kunsthandwerk und zum allgemeinen Handwerk ist fließend und hängt im Allgemeinen vom Grad der Originalität, also der Findung neuer Darstellungsformen bzw. der Verwertung bekannter Formen ab. Ebenso fließend wie die Abgrenzung zur „nutzbringenden“ Technik ist die Abgrenzung zur rituellen Betätigung: Was in archaischen Zeiten und bei „Naturvölkern“ zur Religionsausübung gehörte, wird heute in der Regel als Kunst verstanden. Wird die Definition eines Künstlers enger gefasst, sollte er sich im Sinne von 'Kunst als solcher' betätigen und unabhängig von der Erfüllung bestimmter Zwecke sein, seien dies Vorgaben durch Auftraggeber wie Regierung/Kirche/Mäzen, religiöse Rituale, ikonologische Kriterien, von der Mode abhängige Erwartungen, politische Programme oder persönliche, kunstferne Wünsche wie Publizität oder materieller Verdienst. Wenngleich dies beispielsweise beim Maler in bestimmten klassischen Kategorien wie Stillleben, Landschaft leichter zu erfüllen scheint, geben solche Vorgaben dem Künstler oft einen pragmatischen Rahmen, der nicht immer hinderlich sein muss.

Nach den Kriterien der Künstlersozialkasse (§ 13 KSVG) als Gesetzesvorlage in Deutschland gibt es vier Berufssparten: Bildende Kunst/Design - wozu auch die Visuelle Kommunikation gezählt wird, Darstellende Kunst, Musik und Wort. Überdies gelten in allen vier Kategorien auch Pädagogen oder Ausbilder als Künstler.

Oft wird der Grad einer Befähigung Künstler zu sein, stereotypisch anhand einer Ausbildung bemessen; so wird „reine Kunst“ eher in einem Studium an Hochschulen bzw. Kunsthochschulen gelehrt, während kommerzielle, pragmatische Kunstaspekte eher an Fachhochschulen vermittelt werden. Weitergefasst spielt dagegen eine Ausbildung zum Künstler keine Rolle; es finden sich zahlreiche Autodidakten in der Kunstszene, die sogar Wert darauf legen keine Ausbildung zu besitzen.

Wer als Künstler angesehen wird, hängt entscheidend vom vorherrschenden oder individuellen Kunstbegriff ab. Oft wird Kunst mit Kunstfertigkeit und Inspiration mit Virtuosität gleichgestellt, so dass eine sprachliche Unterscheidung beispielsweise zwischen einem Künstler wie einem Bildhauer oder Musiker einerseits und einem Artisten oder Akrobaten andererseits durchaus hilfreich wäre. Das Problem der fließenden Grenzen liegt teilweise auch in einer sprachlichen Unschärfe und ist vermutlich ein etymologisches, wenn man Begriffe wie Kochkunst oder Kunststoff reflektiert.

In Zeiten des Internet bezeichnen sich vereinzelt auch Webdesigner als Künstler, was sich auch darauf begründet, dass damit beim Finanzamt der Status des Freiberuflers (freischaffender Künstler) erlangt werden kann, was für Einzelgewerbetreibende mitunter Vorteile bringt. Viele Finanzämter erkennen dies aber auch gar nicht an.

In der Zeitgenössischen Kunst sind Künstler, die im internationalen Kunstbetrieb wahrgenommen werden, nicht auf traditionelle Kunstsparten zu reduzieren. Ihre Rolle verändert sich durch interdisziplinäre Herangehensweisen, durch Bezüge zu geisteswissenschaftlichen oder naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, durch neue Kunstformen in neuen Medien, siehe Digitale Kunst, und durch die ständigen Veränderungen auf dem Kunstmarkt und im Kunstbetrieb. Die Grenzen, beispielsweise zwischen Literatur, Film, Musik, Theater und Bildender Kunst sind fließend, wobei ebenso fließend auch die Grenzen zwischen „reiner Kunst“ per se (L’art pour l’art) und Kunstkommerz verlaufen.

Der größte Teil der künstlerisch Tätigen versucht, persönliche Befriedigung im Schaffen selbst zu finden - ohne dass die öffentliche Anerkennung unwillkommen wäre. Die öffentliche Präsenz eines Künstlers oder einer Künstlerin kann jedoch zu einem großen Teil davon abhängen, ob sie sich zum medialen Hochleistungsmanager ihrer individuell ausgeformten Kunst und einer Kunststrategie eignen, und mit einschlägigen Spezialisten zusammenarbeiten. Der Name des Künstlers kann zur Handelsmarke werden und seine mediale Präsenz sein Kapital. Die Orientierung an bekannten Künstlernamen und ihre ständige Erwähnung (engl.: namedropping) gehört daher zu den Eigenheiten des Kunstbetriebs, ähnlich dem Starkult in der Musik. - Obwohl es im Sinne der Kunst ein Ideal sein könnte, sich unvoreingenommen auf einzelne Werke einzulassen und erst von dort aus die jeweilige Künstlerin oder den Künstler zu entdecken.

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Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler

Der BBK ist die Berufsorganisation der Bildenden Künstler in Deutschland. Er wurde 1971 auf Bundesebene gegründet als Nachfolgeorganisation des Bundes deutscher Landesberufsverbände Bildender Künstler.

Zu den Aufgaben des BBK gehören die Koordination der Interessen seiner BBK-Landesverbände, die Wahrnehmung der Belange der Künstlerschaft in Verwertungsgesellschaften, Kulturverbänden und gegenüber den Parteien des Bundestages.

Er vertritt die beruflichen, sozialen und kulturpolitischen Interessen der Bildenden Künstler gegenüber der Bundesregierung, die die Rahmenbedingungen für künstlerische Berufe in der Innen-, Finanz- und Außenpolitik mitbestimmt und die Kunst an den Bauvorhaben des Bundes verwaltet.

Der BBK ist auf europäischer Ebene tätig und fördert über seine Mitgliedsverbände den internationalen Austausch von Ausstellungen und Symposien. Über die Landesverbände sind ca. 10.000 Bildende Künstler organisiert. Dem BBK zugeordnet ist das Kulturwerk des BBK e.V., das die Vierteljahreszeitschrift kultur politik herausgibt und allgemein Kunst und Kultur fördert.

Der BBK ist ein Dachverband, parteipolitisch unabhängig und demokratisch organisiert. Er wird geleitet von zwei Bundesvorsitzenden (§26 BGB) und fünf Beisitzern, also insgesamt von einem siebenköpfigen gewählten Vorstand. Bundesvorsitzender und Sprecher des Bundesvorstandes ist Werner Schaub, weitere Bundesvorsitzende ist Annemarie Helmer-Heichele.

Die Mitgliederversammlung, genannt Bundesdelegiertenversammlung, tritt alle vier Jahre zusammen, setzt sich nach einem Mitgliederschlüssel zusammen, wählt den Bundesvorstand und bestimmt die Richtlinien der Verbandspolitik.

In der Zeit zwischen den Bundesdelegiertenversammlungen ist laut Satzung das beschlussfassende Organ der Bundesausschuss, der sich zweimal jährlich trifft. Im Bundesausschuss sind alle Landesverbände vertreten, jeder Landesvertreter und der gewählte Vorstand sind stimmberechtigt.

Der BBK unterhält seine Geschäftsstelle im Haus der Kultur in Bonn.

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Verein Berliner Künstler

Der Verein Berliner Künstler (VBK) ist der älteste Verein bildender Künstler Deutschlands. Er wurde im Mai 1841 gegründet, damals noch unter der Bezeichnung „Berliner Künstler-Verein“. Seinen heutigen Namen bekam er im Jahre 1859.

Das Vereinsleben begann damit, dass die Künstler sich einmal wöchentlich trafen, gegenseitig ihre Arbeiten begutachteten und Vorträge zu Fragen der Kunst hörten. Zunehmend gewann der Verein auch soziale Bedeutung. Es wurden Hilfskassen für notleidende Künstler und deren Hinterbliebene eingerichtet, oft die wichtigste Einnahmequelle der Betroffenen. Nach der bürgerlichen Revolution von 1848 begann der Verein, Einfluss auf die Kulturpolitik zu nehmen. Man machte der Königlichen Akademie der Künste und dem Kultusministerium erfolgreich Vorschläge mit dem Ziel, die Bedingungen für Ausstellungen zu verbessern und einen Etat für Bildende Kunst festzusetzen. 1867 wurden dem VBK die Korporationsrechte verliehen; damit war er, obwohl einst eine rein private Gründung, eingebunden in das institutionelle System der Monarchie und abhängig von Entscheidungen des Kultusministeriums. - Die Künstlerfeste des Vereins waren Höhepunkte im gesellschaftlichen Leben Berlins. Mit Hilfe eines vereinseigenen Kostümfundus wurden Ereignisse wie „Der Hof der Mediceer“ im Kronprinzenpalais (1875), ein Festzug zur Silberhochzeit des Kronprinzenpaares (1883) und das Pergamonfest von 1886 mit etwa 1300 Mitwirkenden ausgestaltet. - Seit 1893 konnte der VBK gleichberechtigt mit der Akademie der Künste die Große Berliner Kunstausstellung ausrichten. In diesem Zusammenhang war er auch in die Auseinandersetzungen verwickelt, die schließlich 1898 zur Berliner Secession führten.

Während des Nationalsozialismus verlor der Verein weitgehend seine Selbständigkeit, er wurde in die Strukturen der Diktatur eingegliedert, jedoch - anders als andere Künstlervereine - nicht aufgelöst. Die beiden Häuser des Vereins, in der Nähe des Tiergartens gelegen, wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Schon im Juni 1945, zwei Monate nach Kriegsende, versuchten einige Künstler, den VBK neu zu beleben. Die erforderliche Lizenz wurde aber erst im September 1949 erteilt, danach begann die neue Vereinstätigkeit unter demokratischen Verhältnissen.

Der aktuelle Standort des VBK, ein denkmalgeschütztes Stadthaus am Landwehrkanal im Bezirk Mitte (Ortsteil Tiergarten), wurde 1964 erworben. Dort befinden sich das Büro, das künstlerische Archiv und die vereinseigene Galerie mit einem kleinen Skulpturengarten; schwerpunktmäßig werden Arbeiten zeitgenössischer Künstler ausgestellt, meist von Mitgliedern des Vereins, aber auch von Gästen. Im Januar 2009 waren 111 Berliner Künstler aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie, Installation und Neue Medien als Mitglieder eingetragen.

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Source : Wikipedia