Körle

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Geschrieben von robby 29/04/2009 @ 10:11

Tags : körle, hessen, deutschland

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Körle

Wappen der Gemeinde Körle

Körle ist eine Gemeinde im Schwalm-Eder-Kreis in Hessen, Deutschland.

Die Gemeinde Körle liegt rund 20 km (Luftlinie) südlich von Kassel am Südwestrand der Söhre. Ihr gleichnamiger Kernort befindet sich etwas unterhalb der Mündung der Mülmisch in den westlichen Weser-Quellfluss Fulda.

Körle grenzt im Westen und Norden an die Gemeinde Guxhagen (Schwalm-Eder-Kreis), im Osten an die Gemeinde Söhrewald (Landkreis Kassel), sowie im Süden an die Städte Melsungen und Felsberg (beide im Schwalm-Eder-Kreis).

Körle besteht aus den vier Ortsteilen Empfershausen, Körle, Lobenhausen und Wagenfurth.

Die Gemeinde entstand in ihrer heutigen Form im Rahmen der hessischen Gebietsreform durch die Eingliederung der Orte Empfershausen, Lobenhausen und Wagenfurth nach Körle am 1. Februar 1971.

Körle hatte bis ca. 1620 einen eigenen Gerichtsbezirk. Erst durch Erweiterung des Melsunger Gerichtsbezirk fiel dies weg.

Die heutige Hauptstraße, die Nürnberger Straße, diente im 15. / 16. Jahrhundert als Postverbindung zwischen Kassel und Regensburg, sie wurde deshalb zeitweise auch Poststraße genannt.

Am 15. Juli 1892 erhielt Körle Anschluss an die Eisenbahn durch Einrichtung eines Haltepunkte der Strecke im Fuldatal Kassel - Bebra.

Die Gemeinde Körle unterhält seit 1991 partnerschaftliche Beziehungen zu Floh-Seligenthal im Landkreis Schmalkalden-Meiningen.

Körle liegt an der B 83 wenige Kilometer südöstlich der Anschlussstelle Guxhagen der A 7. Im Ort befindet sich außerdem eine Haltestelle der RegioTram RT 5 Kassel-Melsungen. Mit dieser Linie ist in ca. 20 Minuten die Kasseler Innenstadt als auch der ICE-Bahnhof Kassel-Bad Wilhelmshöhe gut erreichbar.

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Mülmisch

Die Mülmisch ist ein 13,8 km langer, orografisch rechtsseitiger bzw. nordöstlicher Zufluss der Fulda im Werra-Meißner-Kreis, Landkreis Kassel und Schwalm-Eder-Kreis, Hessen (Deutschland).

Die Mülmisch, deren nordwestlicher Nachbarbach die Trockene Mülmisch ist, entspringt im Werra-Meißner-Kreis innerhalb der Söhre rund 1,25 km südöstlich des Dorfs Quentel, einem westlichen Stadtteil von Hessisch Lichtenau. Ihre Quelle befindet sich östlich der Günsterbergstraße an der Nordwestflanke des Breiten Bergs (513,2 m ü. NN) auf rund 440 m ü. NN.

Nach dem Durchfließen von Quentel fließt die in überwiegend südwestlicher Richtung entlang der Landesstraße „L 3228“ verlaufende Mülmisch nach Eiterhagen, einem Ortsteil der im Landkreis Kassel gelegenen Gemeinde Söhrewald. Bei Eiterhagen, verläuft das Fließgewässer durch einen südlichen Teil des Naturparks Meißner-Kaufunger Wald.

Anschließend erreicht die Mülmisch das im Schwalm-Eder-Kreis liegende Empfershausen, einem aus Ober- und Unter-Empfershausen bestehenden Ortsteil der Gemeinde Körle, östlich der Ortschaft befindet sich im Wald oberhalb der Mülmisch der Grüne See. Etwas unterhalb von Empfershausen kreuzt sie die Schnellfahrstrecke Hannover-Würzburg, die den Bach im Rahmen der 870 m langen und 74 m hohen Mülmischtalbrücke überspannt.

Schließlich mündet die Mülmisch nach Kreuzen von B 83 und Friedrich-Wilhelms-Nordbahn nordwestlich von Melsungen-Röhrenfurth bzw. südöstlich von Körle auf rund 160 m ü. NN in den aus Richtung Süden kommenden, westlichen Weser-Quellfluss Fulda, in die innerhalb von Körle die Trockene Mülmisch einfließt.

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Melsungen

Wappen der Stadt Melsungen

Melsungen ist eine im Kern mittelalterliche Stadt und ein Luftkurort in Nordhessen im Schwalm-Eder-Kreis.

Melsungen liegt an der Fulda im nordhessischen Bergland. Hier fließen die Bäche Pfieffe und Kehrenbach in die Fulda. Wenige Kilometer flussabwärts vereinigt sich die Eder mit der Fulda.

Die nächsten größeren Städte sind Kassel, etwa 22 km nördlich, und Bad Hersfeld, etwa 32 km südöstlich).

Melsungen grenzt im Norden an die Gemeinden Körle (Schwalm-Eder-Kreis) und Söhrewald (Landkreis Kassel) sowie die Stadt Hessisch Lichtenau (Werra-Meißner-Kreis), im Osten an die Stadt Spangenberg, im Südosten an die Gemeinde Morschen, im Süden an die Gemeinde Malsfeld, sowie im Westen an die Stadt Felsberg (alle vier im Schwalm-Eder-Kreis).

Die Stadt besteht neben der Kernstadt aus den Stadtteilen Adelshausen, Günsterode, Kehrenbach, Kirchhof, Obermelsungen, Röhrenfurth und Schwarzenberg.

Erstmals wurde die Stadt im Jahre 802 als Milisunge urkundlich erwähnt. Erste Besiedlungen gab es aber wahrscheinlich schon zur Hallstattzeit (9.-4. Jahrhundert v. Chr.).

Im Lauf seiner Geschichte wechselte Melsungen mehrfach den Besitzer. So schenkte Kaiser Otto III. im Jahre 973 Teile seiner Besitzungen in Elesenge in pago Hassim, darunter einen Militärbau, einem Dietrat von Melsungen. 1040 vermachte Graf Dietrich seine Melsunger Besitzungen dem Kloster Fulda. Heinrich Raspe II. (etwa 1130 - etwa 1155/57), Graf von Gudensberg aus dem Hause der thüringischen Ludowinger, betrieb als Vogt der Abtei Hersfeld die Entfremdung Melsungens aus dem Besitz Hersfelds und ließ an dem strategisch wichtigen Fuldaübergang der Straße von Gudensberg nach Thüringen eine kleine Burg errichten („burgus Milsungen“). Der Ort war von besonderer Bedeutung, weil er an einer Kreuzung dreier wichtiger Handelsrouten lag: dem „Sälzerweg“ (West-Ost), der Nürnberger Straße“ (Nord-Süd), und der „Durch die langen Hessen“.

Am heftigsten umkämpften die Erzbischöfe von Mainz und die Landgrafen von Thüringen und später die Landgrafen von Hessen die Stadt. 1189/90 kaufte Erzbischof Konrad I. von Mainz Burg und Ort für 350 Mark von den Ludowinger Landgrafen von Thüringen und verlieh dem Ort das Stadtrecht; aus dieser Zeit stammt auch das Wappen. Schon wenige Jahre später, 1193/94, wurden Stadt und Burg in einer Fehde zwischen Mainz und Thüringen zerstört, aber umgehend wegen ihrer wichtigen Lage durch die Landgrafen neu aufgebaut, diesmal als Eigentum der Landgrafen. Im Thüringisch-Hessischen Erbfolgekrieg (1247–1264), in dessen Folge Melsungen zur Landgrafschaft Hessen kam, wurde die Burg erneut zumindest teilweise zerstört, aber ebenfalls wieder hergerichtet.

Die ursprünglich romanische Pfarrkirche wurde 1350 in eine gotische Hallenkirche umgebaut. 1465 hatte der Ort bereits etwa 950 Einwohner. Im Jahre 1554 vernichtete ein Feuer große Teile des Stadtkerns. Nur wenige Gebäude überstanden den Brand, da fast alle Häuser aus Fachwerk waren. Nach dieser Katastrophe wurde das noch heute genutzte Rathaus erbaut, architektonisches Juwel im Fachwerkstil. 1596 wurde eine massive Steinbrücke über die Fulda fertiggestellt, die sog. „Bartenwetzerbrücke“.

1552-57 erbauten Landgraf Wilhelm IV. und sein Vater, Landgraf Philipp der Großmütige ein Jagdschloss direkt außerhalb der Stadtmauer, in unmittelbarer Nachbarschaft der alten Burg, die wegen Baufälligkeit abgerissen wurde und dem 1577 vollendeten Marstall Platz machte. Von 1627 bis 1632 diente dieses Schloss Moritz dem Gelehrten von Hessen-Kassel als zeitweiliger Wohnsitz, nachdem er als Landgraf abgedankt hatte und sich nach Eschwege zurückgezogen hatte. Nach seinem Tod wurden Schloss und Marstall von 1733 bis 1825 als Garnison für landgräfliche bzw. kurfürstliche Kavallerie genutzt. Von 1825 bis 1867 war es Sitz der Hessischen Forstakademie. Nach der preußischen Annexion des Kurfürstentums Hessen-Kassel wurde es Verwaltungsgebäude. Während des Zweiten Weltkriegs befanden sich im Schloss und im so genannten Kreisgut in Elbersdorf ein Gefangenenlager für britische Offiziere. Heute ist das Gebäude Sitz des Kreisfinanzamts und der Justizbehörde.

Im 30-jährigen Krieg, im 7-jährigen Krieg und während der französischen Herrschaft von 1806 bis 1813 erlitt die Stadt wiederholt Besetzung und Schaden. 1813 schlugen, nach der Abdankung Jérôme Bonapartes als König von Königreich Westphalen, General Tschernyschevs russische Truppen die des französischen Generals Bastinellers bei Melsungen.

Von 1821 bis 1974 war Melsungen Verwaltungssitz des Landkreises Melsungen. Dann wurde der Kreis Melsungen mit den Nachbarkreisen Fritzlar-Homberg und Ziegenhain zum neuen Schwalm-Eder-Kreis zusammengelegt.

Melsungen ist einer der Hauptorte der evangelischen Althessischen Kirche.

Der Ortsneckname für die Einwohner der Stadt ist Bartenwetzer.

Der Magistrat besteht aus 6 Stadträten und dem Bürgermeister. Davon entfallen 4 Sitze auf die SPD, ein Sitz auf die CDU und ein Sitz auf die FDP.

Am 28. November 2004 wurde Dieter Runzheimer (SPD) mit einem Stimmenanteil von 62,8 % als Bürgermeister gewählt (Amtsantritt 1. März 2005).

Zur Verwendung des Wappens in der Wikipedia, siehe Stellungnahme der Stadt in der Diskussion.

Das alte Siegel und heutige Wappen der Stadt stammt aus dem Ende des 12. Jh.: Das Stadt­wap­pen zeigt auf blauem Grund ein Stadt­tor mit Turm und eine auf beiden Seiten zin­nen­ge­krön­te Stadt­mau­er. Das Mau­er­werk ist sil­ber­grau, das Dach zie­gel­rot, und die beiden Kuppen haben gol­de­ne Fär­bung. Dieses Wappen ist seit 1577 nachweisbar.

Freundschaftliche Beziehungen bestehen mit dem Berliner Stadtteil Spandau.

In der Stadt befindet sich, in der Nähe der Bartenwetzerbrücke, das Heimatmuseum Melsungen.

Die Stadt liegt an der Bundesautobahn 7. Die Bundesstraße 83 führt durch Melsungen und die Bundesstraßen 253 und 487 beginnen bzw. enden hier.

Melsungen liegt an der Bahnstrecke Kassel—Bebra—Fulda und gehört dem Nordhessischen Verkehrsverbund an. Seit Juni 2006 verkehrt die RegioTram Linie RT5 auf der Strecke Kassel-Melsungen. Sie verbindet Melsungen umsteigefrei mit der Kasseler Innenstadt. Die Stadtbahnlinie endet im Wendegleis Melsungen-Süd, da der Bahnhof Melsungen selber keiner mehr ist, und somit als Haltepunkt keinerlei Weichen mehr besitzt. Neue Stationen werden außerdem im erwähnten Wendegleis als Melsungen-Süd, an der innenstadtnahen Bartenwetzerbrücke und in Melsungen-Schwarzenberg eingerichtet.

In der Stadt sind das große Familienunternehmen B. Braun Melsungen AG und die Solupharm GmbH ansässig, die beide in der Pharmabranche tätig sind. Eine weitere gut vertretene Branche ist das Verlags- und Druckereiwesen. Hier sind in erster Linie die Firmen J.Neumann-Neudamm AG und die Bernecker Mediagruppe zu nennen. Im Bereich Einzelhandel und Logistik ist die Firma EDEKA Hessenring GmbH vertreten, die für den Edeka-Konzern die Belieferung der Märkte in Nordhessen sowie in Teilen von Thüringen und Niedersachsen übernimmt.

1987 war Melsungen die Stadt des Hessentags.

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Fulda (Fluss)

südöstliche gefasste Fuldaquelle

Die Fulda ist mit 220,7 km Länge der längste Fluss in Hessen und als linker bzw. westlicher Quellfluss neben der längeren, aber etwas weniger Wasser führenden Werra einer von zwei Quellflüssen der Weser. Ihr Einzugsgebiet umfasst 6.932 km².

Die Fulda entspringt im hessischen Teil der Rhön an der Wasserkuppe und endet zwischen Kaufunger Wald und Reinhardswald in der Dreiflüssestadt Hann. Münden (Niedersachsen). Dort entsteht aus dem Zusammenfluss von Fulda und Werra die Weser, die wiederum in die Nordsee mündet.

Quelle: Die beiden Quellen der Fulda, die auf rund 850 m ü. NN etwa 600 m bzw. 1.200 m südöstlich des Wasserkuppengipfels (950,2 m ü. NN) liegen, befinden sich zwischen Poppenhausen-Abtsroda und Gersfeld-Obernhausen.

Zu erreichen sind die Fulda-Quellen über die Landesstraße 3068, die bei Hilders-Dietges die B 458 kreuzt und als Teil des Hochrhön-Rings in Richtung Süden über Abtsroda vorbei an den Fuldaquellen nach Obernhausen zur B 284 führt.

Die im Bild gezeigte östliche, schön eingefasste Quelle, ist nicht die wahre Fuldaquelle. Diese liegt wesentlich höher, nahezu unterhalb des Gipfels. Als man vor über 80 Jahren mit dessen Bebauung begann, fasste man sie ein und nutzte sie zur Trinkwasserversorgung der Gebäude. Den Überlauf leitete man mittels Rohrleitung an die Stelle, welche jetzt als Fuldaquelle ausgegeben wird.

Hier halte Rast dich labt die Quelle der Fulda, die mit klarer Welle den Berggruss rauschend trägt einher, sie wächst zur Werra hingezogen, zum Deutschen Strom und senkt die Wogen als Weser schiffsbelebt ins Meer.

Oberlauf: Von der Wasserkuppe fließt die Fulda zuerst in südlicher Richtung vorbei am Feldberg nach Gersfeld und hat bis dorthin nach nur etwa 6 km Flusslänge schon 368 m Höhenunterschied überwunden. Von dort aus fließt sie einige Kilometer in westlicher Richtung nach Eichenzell, knickt dort nach Norden ab und erreicht danach auf 275 m ü. NN die Stadt Fulda.

Mittellauf: Linker Hand der Fulda liegt hier der Vogelsberg und rechter Hand die Kuppenrhön. Etwas weiter nördlich erreicht sie den kleinen Ort Lüdermünd (Stadtteil von Fulda), wo die Lüder einmündet, dann die Stadt Schlitz, wo ihr die Schlitz zufließt, danach den Ort Niederaula (Ortsteil Niederjossa), wo die Jossa einmündet und noch weiter nördlich Bad Hersfeld, wo ihr die Haune, der Geisbach und die Solz zufließen.

Zwischen Knüllgebirge und Seulingswald durchfliessend mündet weiter nördlich der Rohrbach zu. Danach erreicht die Fulda über Bebra und Rotenburg a.d. Fulda die Ortschaft Malsfeld, wo ihr die Beise zufließt. Bei Obermelsungen mündet die Pfieffe, in Melsungen der Kehrenbach. Danach fließt ihr die Mülmisch leicht südlich von Körle zu.

Das Fuldaknie ist eine Biegung des Flusses in der Nähe der Stadt Bebra. Zwischen dem Knüllgebirge und dem Seulingswald in nordöstliche Richtung fließend, macht der Fluss vor dem Stölzinger Gebirge eine Biegung in nordwestliche Richtung.

Unterlauf: Nach Durchfließen zweier Flussschleifen bei Guxhagen mündet bei Grifte, ein Ortsteil von Edermünde, von Westen her kommend die Eder, der größte und die Fulda an Wasserführung sogar übertreffende Nebenfluss ein. Noch etwas weiter nördlich fließen in Kassel unter anderen Drusel (Kleine Fulda), Ahne, Wahle, Losse und Nieste ein.

Von Kassel fließt die Fulda abgesehen von einer Flussschleife als Grenzfluss zu Süd-Niedersachsen durch ein oftmals enges und recht stark gewundenes Durchbruchstal, in dem ihr bei Fuldatal-Simmershausen die Espe zufließt.

Mündung: Rund 32 km unterhalb von Kassel bzw. weiter nordöstlich erreicht das Wasser der Fulda schließlich das in Südniedersachsen gelegene Hann. Münden, wo sie sich auf 116,5 m ü. NN mit der Werra zur Weser vereinigt.

Überblick: Die Fulda verläuft nahezu auf ihrer gesamten Strecke in dem mehr oder weniger tief von ihr ausgewaschenen Fuldatal, in dem sie sich hauptsächlich durch den Buntsandstein kämpft. Dieses Tal, zu dessen beiden Seiten zumeist ausgedehnte Wälder und teils hohe Berge aufragen, öffnet sich eigentlich nur im weitläufigen Kasseler Talkessel.

Oberlauf: In ihrem zumeist steil abfallenden Oberlauf beträgt die Talbreite teils nur wenige Meter bis hin zu 250 m und später bis zu 500 m. Bei Eichenzell bzw. Fulda weitet sich das Tal noch etwas, um sich danach wieder zwischen den Berghängen durchzuzwängen.

Mittellauf: Um Bad Hersfeld und Bebra ist das Tal maximal 1,3 km breit und bei Guxhagen wieder nur wenige Hundert Meter.

Unterlauf: Erst an der Einmündung der Eder, vor allem aber bei Kassel im Bereich der Karls- und Fuldaaue durchfließt die Fulda in ihrer Flussniederung eine bis zu 3 km breite Ebene. Nach dieser Großstadt zwängt sie sich bis Hann. Münden wieder durch ein enges Tal, das oft nur wenige hundert Meter breit ist.

Landgraf Moritz ließ die Fulda im Jahr 1601 und 1602 bis Hersfeld schiffbar machen (in Rotenburg existiert noch eine Schleuse aus dieser Zeit). In Melsungen lebten im Jahr 1805 noch fünfzig Schifferfamilien. Auf dem Bad Hersfelder Stadtfriedhof erinnert noch ein Grabstein einer Schifferfamilie an diese Zeit. Die Fuldaschifffahrt kam aber schon ab 1849 wieder zum Erliegen, als die Eisenbahnstrecke Kassel-Bebra gebaut wurde.

Die Fulda wurde ab 1890 durch den Bau von Staustufen kanalisiert; so entstanden zwischen Bebra und Kassel 5 Stauanlagen sowie zwischen Kassel und Hann. Münden insgesamt 8 Staustufen, so genannte Nadelwehre, deren schlechte Bausubstanz und gefährliche Bedienungsweise seit den 1970ern einer Erneuerung bedurfte. Ein paar Staustufen wurden völlig abgerissen, und andere wurden restauriert oder komplett neu gebaut, so dass es heutzutage vor allem im Fulda-Unterlauf nur noch 5 Staustufen gibt. Die höchste davon befindet sich unweit von Kassel - flussabwärts - bei Wahnhausen (bis 1980 erbaut): Sie weist 8,48 m Stauhöhe auf. Das zweifeldrige Walzenwehr in Kassel (1912) wurde von 1991 bis 1993 restauriert. Dadurch kann die Fulda von Kassel bis Hann. Münden als Schifffahrtsweg genutzt werden: Im Sommer verkehren dort einige Motorschiffe (Ausflugsverkehr), Ruder-, Paddel- und Sportboote.

Anfang des 20. Jahrhunderts sollte die Fulda Teil eines gigantischen Kanalsystems werden. So wurde der Bau einer Wasserstraße von der Nord- bzw. Ostsee bis zum Schwarzen Meer (über Weser, Fulda, Kinzig, Main und Donau) geplant. Teilweise waren bis zu 8 km lange Tunnel zur Unterquerung der Mittelgebirgszüge vorgesehen. Bei Bergshausen (etwa 10 km südöstlich von Kassel) wurde sogar mit dem Bau einer Talsperre begonnen. Ende der 1920er wurden jegliche Arbeiten und Planungen eingestellt.

Im Kasseler Stadtgebiet existiert noch heute die Kleine Fulda, der Unterlauf der Drusel. Der Name stammt aus der historischen Entwicklung der Karlsaue, als diese noch im Rahmen eines Binnendeltas zu beiden Seiten von der Fulda umflossen wurde. Der westliche Flussarm hieß Kleine Fulda. Mit der weiteren Entwicklung bzw. Gestaltung der Parkanlagen im Mittelalter wurde dieser Arm teilweise zugeschüttet und im ehemaligen Flussbett der Kleinen Fulda der Küchengraben angelegt, ein sehr langgestreckter, nach wie vor vorhandener Teich. Das nördliche Ende des Arms ist immer noch - kanalisiert - als Drusel-Unterlauf erhalten und trägt den Namen Kleine Fulda.

Wo Werra sich und Fulda küssen Sie ihre Namen büssen müssen, Und hier entsteht durch diesen Kuss Deutsch bis zum Meer der Weser Fluss.

Insbesondere geht aus der Tabelle hervor, dass die Eder beim Zusammenfließen mit der Fulda mit 176.1 km gegenüber 175,3 km knapp länger ist als diese. Da überdies das Einzugsgebiet der Eder mit 3360,966 km² die 2996,704 km², die die Fulda vor dem Zusammenfließen umfasst, übersteigt und auch die Abflussmenge der Eder bis dort größer ist (MQ: 34.791 l/s gegenüber 27.018 l/s), müsste man die historisch als "Nebenfluss" aufgefasste Eder also mindestens als gleichberechtigten Hauptfluss des Fulda-Systems ansehen.

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Grüner See (Söhre)

Grüner See (Hessen)

Der Grüne See ist ein Stillgewässer bei Empfershausen, einem Ortsteil der Gemeinde Körle im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis.

Der See befindet sich in der Söhre östlich der Ortschaft Ober-Empfershausen, dem oberen bzw. nordöstlichen Ortsteil von Empfershausen. Er liegt im Wald oberhalb bzw. östlich des Fulda-Zuflusses Mülmisch.

Der teilweise von steilen Hängen umgebene Badesee entstand durch in ein aufgelassenes Tagebauloch einströmendes Grund-, Niederschlags- und Oberflächenwasser. Früher wurde aus den Abbaumaterialien zum Beispiel Schotter gewonnen.

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Source : Wikipedia