Kärnten

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Geschrieben von tron 02/03/2009 @ 03:43

Tags : kärnten, österreich, ausland

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Kärnten

Österreich Karte (Kärnten)

Kärnten (slowenisch Koroška) ist das südlichste Bundesland Österreichs.

Es wird angenommen, dass der Name Kärnten (Karantanien) aus dem Keltischen stammt. Es gibt hierzu zwei Namensdeutungen: Da wäre „carant“ = Freund, Verwandter, was einem „Land der Befreundeten“ entsprechen würde. Es bezieht sich wahrscheinlich auf einen in der Bronzezeit hier ansässigen illyrischen Volksstamm.

Demgegenüber steht die Bezeichnung Kärnten von keltisch karanto = „Stein, Fels“ her – zur selben Wurzel gehören auch Karnburg, Karawanken und ähnliche Namen.

Mit Karantanien hängt auch das alte slowenische Korotan zusammen, aus dem das heutige slowenische Koroška oder Koroško (ursprünglich Adjektiv *korot-sk-), letzteres v.a. in der Lokativverwendung "na Koroškem" ('in Kärnten') abgeleitet wurde.

Das Kärntner Wappen ist von Gold und Rot gespalten; vorn sind drei schwarze, rotbezungte und gewaffnete Löwen übereinander, hinten ein silberner Balken. Es entstand als Anspruchswappen Herzog Ulrichs III. auf die Babenberger Lande.

Das ursprüngliche Wappen war ein schwarzer Panther auf Silber.

Die Kärntner Flagge ist Gelb-Rot-Weiß und damit als einzige Flagge eines österreichischen Bundeslandes dreifarbig.

Landeshymne ist Das Kärntner Heimatlied. Die ersten drei Strophen entstanden 1822 durch Johann Thaurer Ritter von Gallenstein und wurden 1835 durch Josef Ritter von Rainer-Harbach vertont. Sie beschreiben Kärntner Landschaften. Zur Landeshymne wurde sie 1911 erhoben. 1930 wurde die Hymne nach einem Preisausschreiben um eine vierte Strophe von Agnes Millonig erweitert die sich auf den Kärntner Abwehrkampf bezieht.

Kärnten grenzt im Westen an Osttirol, im Nordwesten an Salzburg, im Nordosten an die Steiermark und im Süden an Slowenien sowie die italienischen Regionen Friaul und Venetien. Die Gesamtlänge der Grenzen zu den Nachbarstaaten beträgt 280 km. Die Einschnürung des Landesgebietes ungefähr in der Mitte auf nur 44 km ergibt zusammen mit den unterschiedlichen Geländeformen die Unterteilung in Oberkärnten (vom Hochgebirge geprägt) und Unterkärnten (vom Klagenfurter Becken geprägt). Im Klagenfurter Becken, das von den Österreichischen Zentralalpen im Norden und den Karawanken im Süden begrenzt wird, liegt die Landeshauptstadt Klagenfurt. Westlich davon liegt der Wörthersee. Zusammen mit vielen anderen Seen ist er Zentrum des Sommertourismus.

Das Land wird von mehreren Tälern durchzogen, von denen die größten das Möll-, das Drau-, das Gail-, das Rosen-, das Jaun- und das Lavanttal sind. Der bedeutendste Fluss Kärntens ist die Drau. Die Wasserkraftwerke der ehemaligen „Draukraft“ liefern 12 % des Stroms für ganz Österreich.

Die Lage Kärntens in den Ostalpen spiegelt sich in einer großen Gesteinsvielfalt und komplexen Lagerungsverhältnissen der Gesteine wider. Folgende großtektonische Einheiten finden sich in Kärnten: Penninikum, Ostalpin, Südalpin, Tertiär und Quartär.

Das Penninikum ist in Kärnten durch das Tauernfenster in den Hohen Tauern vertreten. Die Zentralgneise bauen den Sonnblickkern und den Ankogel-Hochalmspitzkern auf. Um sie liegt die Schieferhülle des Alten Daches.

In Kärnten kommen alle Einheiten des Ostalpins vor: Unter-, Mittel- und Oberostalpin.

Die Gailtaler Alpen und die Nordkarawanken bestehen aus einem kristallinen Grundgebirge (Gailtalkristallin, Eisenkappler Kristallin) und aufgelagerten Sedimenten. Diese reichen in den Gailtaler Alpen vom Perm bis zur Obertrias, in den Karawanken bis in die Unterkreide; sie enthalten in unterschiedlichem Ausmaß karbonatische Gesteine. Eigene Schollen bilden das Karbon von Nötsch und das Dobratsch-Massiv. Die Nordkarawanken nördlich der Periadriatischen Naht bestehen aus permomesozoischen Gesteinen, dem Eisenkappler Diabaszug sowie dem Eisenkappler Altkristallin, Granit und Tonalit.

Zum Südalpin gehören in Kärnten die Karnischen Alpen und die Südkarawanken. Sie liegen südlich der Periadriatischen Naht. Die Karnischen Alpen sind aus überwiegend marinen Sedimenten aus dem jüngeren Ordovizium bis zur Trias aufgebaut. Ein tieferes, vorwiegend altpaläozisches Stockwerk ist überwiegend aus Sandsteinen (Grauwacken und Quarzite) aufgebaut. Das jüngere, höhere Stockwerk setzt sich aus quarzreichen Sandsteinen, Tonschiefern und fossilreichen Kalken zusammen und bildet die Auernig- und Rattendorfer Schichten. Die Südkarawanken sind ähnlich aufgebaut wie die Karnischen Alpen. Das tiefere Stockwerk aus ordovizischen bis karbonischen Gesteinen tritt im Seeberger Aufbruch zutage. Die Hauptkette besteht aus jungpaläozoischen Sedimentgesteinen und mächtigen marinen Ablagerungen der Trias. Letztere bauen die wichtigsten Massive wie Koschuta, Vertatscha, Hochstuhl und Mittagskogel auf.

Das Zeitalter des Tertiär war durch die alpidische Gebirgsbildung geprägt. Im Zuge der Faltungsprozesse sanken manche Gebiete ab, es entstand z. B. das Lavanttaler Becken, das mit rund 1.000 m mächtigen Sedimenten gefüllt wurde. Dabei entstanden auch die Braunkohleflöze, die bis 1968 bei St. Stefan abgebaut wurden. Bei Kollnitz nahe St. Paul liegt der einzige Basalt Kärntens. Im Klagenfurter Becken entstand im Zuge der Erosion der stark gehobenen Karawanken die Sattnitzkonglomerate abgelagert, ebenso die tertiären Sedimente des Karawankenvorlandes (Bärentalkonglomerat).

Das Quartär war durch die Eiszeiten geprägt. Durch die Gletscherwirkung entstanden die Trogtäler und Kare, sowie zahlreiche Grund-, End- und Seitenmoränen. Schmelzwässer lagerten große Mengen an Sedimenten ab, besonders im Klagenfurter Becken. Auch die Becken der Kärntner Seen wurden in dieser Zeit ausgeschürft.

Kärnten befindet sich in der gemäßigten Klimazone Mitteleuropas. Der mediterrane Klimaeinfluss wird meist überschätzt. Auch ist der Alpenhauptkamm zwar eine deutliche Wetterscheide, aber keine Klimascheide. Das Klima wird jedoch durch die Lage nach Süden, durch das Relief und andere lokale Gegebenheiten stark modifiziert, sodass das Klima sehr kleinräumig strukturiert ist.

Ein wichtiges Phänomen des Klagenfurter Beckens und der angrenzenden Täler ist die winterliche Temperaturumkehr. Der Kaltluftsee und damit meist auch die Nebeldecke reicht dabei häufig in Höhen bis 1.000 m ü. A.. Die Temperatur in Höhenlagen zwischen 1.000 und 1.400 m sind daher oft um 15 °C höher als im Tal. Der Kärntner Kältesee ist der größte der Ostalpen.

Die jährliche Temperaturschwankung beträgt in Tallagen meist 20 bis 24 °C, während sie in Berglagen nur 14 bis 20 °C beträgt.

Der Niederschlag folgt dem mitteleuropäischem Muster mit Niederschlagsminima im Winter (Feber) und Maxima im Sommer. In den südlichen Landesteilen (Gailtal, Gailtaler Alpen, Karawanken) kommt als südalpisches Element ein zweites Niederschlagsmaximum im Spätherbst (Oktober/November) infolge der Adria- beziehungsweise Genua-Tiefs. Der Niederschlag im Sommer erfolgt vielfach über Starkregen, besonders Gewitter. Generell sinken die Jahresniederschlagsmengen von West nach Ost. Die Gebirge im Nordwesten und im Süden erhalten besonders hohe Niederschläge (über 2.000 mm pro Jahr), während die übrigen Landesteile sich im Regenschatten befinden. Trocken sind vor allem die Bereiche Krappfeld (750 mm), Görtschitztal und Unteres Lavanttal (800 mm), aber auch das nördliche Klagenfurter Becken, das Möll- und Liesertal.

57,6 % der Landesfläche (5.490 km²) sind von Wald bedeckt, rund die Hälfte davon sekundäre Fichtenforste. 15,6 % (1.500 km²) sind subalpine und alpine waldfreie Vegetation, 19,4 % bilden den agrarischen Hauptarbeitsraum (9,1 % Acker-Grünlandkomplexe und 10,3 % Wirtschaftsgrünland). 0,31 % sind größere Feuchtbiotope, 5,13 % (490 km²) Siedlungs- und Verkehrsflächen, 1,14 % Wasserflächen, 0,54 % Gletscher und 0,28 % Pistenflächen. Eine detailliertere Darstellung nach agrarischen Gesichtspunkten bietet die Tabelle.

In Kärnten sind rund 15.000 Tierarten bekannt. Die Zusammensetzung der Fauna lässt sich durch die Wiederbesiedlung des Gebietes nach der letzten Eiszeit, in der Kärnten großteils vergletschert war, erklären. Die erste Welle der Wiederbesiedlung fand durch alpine Faunenelemente statt, die heute in den kühlen Gebirgsregionen beheimatet sind, z.B. Alpenapollo (Parnassius phoebus), Alpenmurmeltier (Marmota marmota) und Gämse (Rupicapra rupicapra). Vertreter der nordisch-alpinen Fauna, die heute in Skandinavien und in den Alpen vorkommen, sind die Bodenschrecke (Podisma frigida) und der Schneehase (Lepus timidus).

Der größte Teil der Kärntner Fauna ist in den Waldgebieten Europas und Asiens beheimatet (baltische Tierwelt). Diese Arten wanderten ein, als sich Kärnten wieder bewaldete. Typische Vertreter sind Hirschkäfer (Lucanus cervus), das Große Nachtpfauenauge (Saturnia pyri) und die Kreuzotter (Vipera berus).

Vertreter des pontischen Faunenelements aus Osteuropa ist der Balkan-Moorfrosch (Rana arvalis wolterstorffi). Die aus dem Mittelmeergebiet zugewanderten Arten der illyrisch-mediterranen Fauna sind z. B. die Kroatische Gebirgseidechse (Iberolacerta horvathi), der Steinrötel (Monticola saxatilis) und die Sandviper (Vipera ammodytes). Sie haben in Kärnten ihre nördliche Verbreitungsgrenze.

Etwa 150 Tierarten sind in Kärnten endemisch. Einige Beispiele sind Kärntner Schließmundschnecke (Macrogastra badia carinthiaca), Kärntner Rollassel (Armadillidium carinthiacum) und die Kärntner Gebirgsschnecke (Miramella carinthiaca).

In den letzten Jahrzehnten wurden auch etliche Neozoen heimisch. Neben den in Europa weitverbreiteten Arten wie Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss), Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata), Spanische Wegschnecke (Arion vulgaris) oder Rosskastanienminiermotte (Cameraria ohridella) kommen in Kärnten auch seltenere Arten wie die afrikanischen Buntbarsche Hemichromis fasciatus und Hemichromis bimaculatus im Warmbach von Villach oder der Japanische Eichenseidenspinner (Antherea yamamai) vor.

Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Kärnten einen Index von 102,1 (EU-25:100) (2003).

2003 gab es in Kärnten rund 11.200 landwirtschaftliche Betriebe, davon rund 6.300 im Haupterwerb. In der Landwirtschaft gab es 45.247 Arbeitskräfte, davon 4.133 familienfremde. 1.314 Betriebe mit 22.945 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche waren vom InVeKoS geförderte Biobetriebe.

Im Jahr 2004 wurden 33.500 Milchkühe gehalten, die 198.200 t Milch lieferten. In Summe gab es 196.000 Rinder (Rang 6 in Österreich) und 146.000 Schweine (Rang 4) sowie 46.000 Schafe (Rang 5).

In Kärnten wurden 2003 in Summe 1.901.100 Festmeter Holz eingeschlagen, das sind 11,1 % des österreichischen Gesamteinschlags. Davon sind 23.800 Festmeter Laubnutzholz, 1.568.100 Festmeter Nadelnutzholz und 309.200 Festmeter Brennholz.

Kärnten ist ein beliebtes Sommer-Urlaubsreiseziel. Zu den bekanntesten Zielen gehören die großen Seen Wörthersee, Millstätter See, Ossiacher See und Weißensee, aber auch kleinere, wie der Faaker See, Klopeiner See und Pressegger See. Im Sommer ist der Tourismus an Kärntens Seen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Anzahl der Campingplätze liegt weit über dem europäischen Schnitt, dieser Sektor macht ca. 20 % der Jahresnächtigungen des Landes aus. Dementsprechend konzentriert sich der Sommertourismus um diese Gewässer, aber auch die Berge und Almen sind beliebte Erholungsgebiete. Wachsender Beliebtheit erfreut sich die Tourismussparte Urlaub am Bauernhof, welche schon knapp 15% aller Nächtigungen verzeichnet. Mit dem Nationalpark Nockberge und dem Nationalpark Hohe Tauern wurden nicht nur die Naturschönheiten geschützt, sondern auch der Öffentlichkeit auf sanfte Weise zugänglich gemacht.

Im Wintertourismus sind unter anderem die Schigebiete Bad Kleinkirchheim, Naßfeld, Innerkrems und Gerlitzen Ziel vieler Urlauber aus Österreich, Deutschland und Italien.

Durch den Ausbau des Flughafens Klagenfurt in den letzten Jahren gelang Kärnten der Anschluss an den internationalen Flugreisetourismus. Die Anzahl der Nächtigungen in Kärnten insgesamt liegt bei ca. 13 Millionen pro Jahr. Da etwa 20 % der Beschäftigten in der Tourismusbranche arbeiten, gibt es starke saisonale Schwankungen der Arbeitslosenquote.

Von den 245.000 Erwerbstätigen waren 5,9 % in der Land- und Forstwirtschaft, 29,7 % in Industrie und Gewerbe sowie 64,3 % im Dienstleistungssektor tätig. Im Jahresdurchschnitt 2004 gab es in Kärnten 196.009 unselbständig Beschäftigte, davon 46 % Frauen. Die wichtigsten Bereiche waren dabei Sachgütererzeugung (34.965), Handel/Reparatur von Kfz u. Gebrauchsgütern (30.577) und Öffentliche Verwaltung/Sozialversicherung (24.938), die zusammen 46 % der Arbeitnehmer beschäftigten. Im Bauwesen gab es 16.298, im Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen 14.500, im Beherbungs- und Gaststättenwesen 11.955 Beschäftigte.

Der größte Teil der Bevölkerung Kärntens siedelt im Klagenfurter Becken zwischen Villach und Klagenfurt.

2007 gab es 4703 Lebendgeborene, wobei der Anteil der unehelich Geborenen bei 52,1 % lag. Dem standen 5308 Gestorbene gegenüber, was eine Geburtenbilanz von −605 ergab. Ein leichtes Bevölkerungswachstum ergab sich durch die positive Wanderungsbilanz von 1311 Personen, wobei hier einer Abwanderung ins übrige Österreich von 658 Personen eine Zuwanderung aus dem Ausland von 1969 Personen gegenüberstand. Die Zahl der Einbürgerungen hat sich 2007 mit 631 Einbürgerungen gegenüber 2006 halbiert. Die Bevölkerungsprognose sagt Kärnten als einzigem Bundesland bis 2050 einen leichten Bevölkerungsrückgang um rund 2 % voraus.

Der größte Teil der Bevölkerung bekennt sich zur römisch-katholischen Kirche, der Anteil von Anhängern der evangelischen Kirche ist nach dem Burgenland (13,3 %) in Kärnten mit 10,3 % der zweithöchste in Österreich.

Die katholische Diözese Gurk ist in ihrem Umfang praktisch deckungsgleich mit dem Bundesland. Der Landespatron von Kärnten ist der Heilige Josef (19. März), die Heilige Hemma von Gurk (27. Juni) ist die Landesmutter. Die evangelische Superintendentur Kärnten und Osttirol betreut die evangelischen Christen Augsburgischen und Helvetischen Bekenntnisses. Kärnten gehört zum Sprengel Graz der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich. Kärntner jüdischen Glaubens gehören zur israelitischen Kultusgemeinde für Steiermark, Kärnten und die politischen Bezirke des Burgenlandes Oberwart, Güssing und Jennersdorf.

In der Antike entstand auf dem Boden des heutigen Bundeslands Kärnten mit dem Noricum ein erstes Staatengebilde, das später in der römischen Provinz Regnum Noricum aufging. Am Magdalensberg auf dem Zollfeld sowie in Teurnia im Lurnfeld befanden sich damals die Zentren der Provinz. Nachdem die Slawen die Römer um das Jahr 600 vertrieben und einen eigenen Staat Karantanien gebildet hatten, gewannen nach und nach auch baierische bzw. fränkische Einflüsse in Kärnten an Gewicht. Von 743 bis 907 herrschten fränkische Könige und Kaiser über das Gebiet, anschließend wurde Kärnten wieder ein Teil des Herzogtums Baiern.

976 begann eine Phase der Eigenständigkeit des Herzogtums Kärnten, die bis 1335 andauerte; in diese Zeit fallen zahlreiche Klostergründungen sowie der Bau von Schlössern und Befestigungsanlagen. Kaiser Ludwig der Bayer übertrug 1335 Kärnten an die Habsburger, die es mit Österreich, Steiermark und Krain vereinigten.

In der darauf folgenden Zeit bis ins 18. Jahrhundert hinein wurde Kärnten zunächst durch die Türkenkriege, Bauernaufstände und durch die Folgen von Reformation und Gegenreformation in Mitleidenschaft gezogen. Unter Maria Theresia kam es Ende des 18. Jahrhunderts zu Reformen, die die Macht der Stände beschnitten und den Bauern das Recht an ihrem Besitz zusicherten, allerdings verlor Kärnten auch seine administrative Selbständigkeit. Einen erneuten Rückschlag in der Entwicklung des Landes hatten die Koalitionskriege ab 1797 zur Folge, wodurch schließlich 1809 ganz Oberkärnten an Frankreich fiel. Schon 1813 wurde das Land wieder befreit und einem habsburgischen Königreich Illyrien unterstellt.

Nach dem Revolutionsjahr 1848 erlangte Kärnten im Jahr 1849 die Selbständigkeit und Landeseinheit zurück und war von 1867 bis 1918 Herzogtum in Österreich-Ungarn. Nach Gebietsverlusten im Süden des Landes als Folge der Auflösung des Habsburger Vielvölkerreiches nach dem (ersten) Weltkrieg wurde Kärnten in den heutigen Grenzen als Land der neuen Republik Deutschösterreich bzw. später Österreich festgelegt.

Die Legislative des Bundeslandes Kärnten besteht aus einem Einkammer-Parlament, dem Kärntner Landtag, mit 36 Abgeordneten, die für eine Legislaturperiode von fünf Jahren gewählt werden. Den Vorsitz in den Sitzungen führt einer der drei vom Landtag gewählten Landtagspräsidenten. Sitz des Landtages ist das Landhaus Klagenfurt.

Auf Gemeindeebene werden die Bürgermeister direkt gewählt.

Kärnten hat in den letzten Jahrzehnten etliche Schriftsteller von internationalem Rang hervorgebracht. Im frühen 20. Jahrhundert erlangten Josef Friedrich Perkonig, Dolores Visér und Gerhart Ellert einige Bekanntheit.

Nach dem Zweiten Weltkrieg traten zunächst die Lyriker Ingeborg Bachmann, Michael Guttenbrunner und Christine Lavant hervor. Ihnen folgten Peter Handke, Gert Jonke, Josef Winkler und Peter Turrini nach. Sie setzten sich unter anderem recht kritisch mit ihrer Heimat auseinander, wie Josef Winkler in seiner Trilogie Das wilde Kärnten. Weitere wichtige Vertreter der Kärntner Literatur sind u. a. Janko Messner, Lydia Mischkulnig, Werner Kofler, Janko Ferk, Antonio Fian und Florjan Lipuš.

Die wichtigsten Verlage sind Johannes Heyn, Carinthia und die Kärntner Druck- und Verlagsgesellschaft. Slowenische Literatur wird vor allem von den Kärntner Verlagen Mohorjeva/Hermagoras, Drava und dem von Lojze Wieser gegründeten Wieser-Verlag gefördert.

Die bedeutendste Literaturveranstaltung Kärntens sind die „Tage der deutschsprachigen Literatur“ in Klagenfurt – in deren Rahmen wird u. a. der bedeutende Ingeborg-Bachmann-Preis vergeben –, die seit 1977 jährlich stattfinden und besonders jüngere Autoren fördern. Der Ingeborg-Bachmann-Preis gilt als eine der wichtigsten literarischen Auszeichnungen im gesamten deutschsprachigen Raum.

Im frühen 20. Jahrhundert war der Nötscher Kreis mit den Malern Sebastian Isepp, Franz Wiegele, Anton Kolig und Anton Mahringer mit seiner europäischen Ausrichtung tätig. Nur lose mit dem Kreis verbunden war der Maler Herbert Boeckl. Eine kunstpolitische Kontroverse war der Streit um die Kolig-Fresken im Klagenfurter Landhaus ab 1931, die in der Abschlagung der Fresken 1938 endete. In der Architektur ist Gustav Gugitz, der Erbauer des Landesmuseums zu nennen, während die Wörthersee-Architektur mit den Villen und Hotels vornehmlich von Wiener Architekten geprägt war. Für seine Holzschnitte bekannt ist Switbert Lobisser. Holzschnitte und Gemälde vor allem seiner Bleiburger Wahlheimat fertigte Werner Berg.

Nach 1945 leiteten Maria Lassnig, Hans Staudacher und Hans Bischoffshausen einen radikalen Neubeginn ein. Wichtige Stätten waren und sind der Kärntner Kunstverein, die Galerie Hildebrand, das Nötscher-Kreis-Museum, sowie das 2003 eröffnete Museum Moderner Kunst Kärnten. Zwei öffentlichkeitswirksame „Kunstskandale“ waren 1950 die Fresken von Giselbert Hoke im Hauptbahnhof Klagenfurt sowie 1998 die Neugestaltung des Sitzungszimmers im Landhaus durch Anton Koligs Enkel Cornelius Kolig. Ein von Kiki Kogelnik entworfener Brunnen steht nahe dem Landhaus. Weitere bildende Künstler sind Valentin Oman, Bruno Gironcoli, Meina Schellander und Karl Brandstätter. Der Architekt Günter Domenig hat in Kärnten das Steinhaus am Ossiacher See, den Bau für die Landesausstellung in Hüttenberg und den Zubau für das Stadttheater Klagenfurt entworfen.

Kärnten ist in acht politische Bezirke und zwei Statutarstädte gegliedert. Neben den beiden Statutarstädten Klagenfurt und Villach gibt es noch weitere 130 Gemeinden.

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Feldkirchen in Kärnten

Feldkirchen (Österreich)

Feldkirchen in Kärnten (slowenisch: Trg) ist eine Stadt in Kärnten und Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks.

Die Stadt Feldkirchen liegt am nördlichen Rand des Klagenfurter Beckens. Das Gemeindegebiet liegt zwischen 510 m (tiefster Punkt an der Gemeindegrenze zu Ossiach im Bachbett der Tiebel) und 1.069 m (höchster Punkt, Taubenbühel am Ossiacher Tauern), Feldkirchen selbst in etwa 550 m Seehöhe. Durch Feldkirchen fließen die Tiebel sowie die Glan.

Das Gebiet um das heutige Feldkirchen, im Glantal und am Ossiacher See ist seit der späteren Jungsteinzeit (um 2000 v. Chr.) vereinzelt besiedelt. Für das 5. Jahrhundert v. Chr. ist eine befestigte Ansiedlung auf dem Krahberg nachgewiesen, die von den Kelten im 3. Jahrhundert v. Chr. übernommen wurde. In der Zeit des Königreichs Noricum wurden allmählich auch die ebenen Talflächen besiedelt. So stand an der Stelle der heutige Tiffener Jakobskirche ein gut befestigtes Heiligtum. Der Ortsname „Tiffen“ ist auf das keltische „Tif“ (Sumpf) zurückzuführen, und auch der Name der Glan („die Lautere, Klare“) ist keltischen Ursprungs.

Die Römer besetzten das Noricum im Jahr 15 v. Chr. und bauten in der Folge das bis dahin primitive Straßensystem aus. Für das römische Feldkirchen ist anzunehmen, dass es sich um die Straßenstation Beliandrum handelt. Die von Aquileia nach Norden über den Plöckenpass ins Drautal führende Via Iulia Augusta verlief über Irschen (castrum Ursen) - Spittal (Teurnia) - Krastal - Treffen und Feldkirchen (Beliandrum?) nach Virunum. Wie von Teurnia zweigte von Feldkirchen eine Straße nach Salzburg (Iuvavum) ab und führte wahrscheinlich über (St. Leonhard) Sirnitz (Beliandrum?) - Flattnitz (Tarnasicis) - Stadl/Mur (Graviacis) nach Moosham (Immurium) und weiter nach Salzburg.

Ab dem 4. Jahrhundert nach Christus verbreitete sich, vom Aquileja ausgehend, die christliche Lehre in der römischen Provinz Noricum. Einen Hinweis, dass es im Feldkirchener Raum um das Jahr 400 eine Christengemeinde gegeben haben könnte, ist der Grabstein einer Römerin namens Valerina, auf dem ein Christogrammkreuz abgebildet ist.

In der Zeit der Völkerwanderung wurden im 5. Jahrhundert zahlreiche Ansiedlungen durch umherziehende Germanenstämme verwüstet und geplündert. Im 6. Jahrhundert zogen sich viele der noch ansässigen Keltoromanen, bedrängt durch slawische Siedler, in entlegenere Täler zurück. Kurz vor 600 n. Chr. zog auch slawischer Kriegeradel in das Land ein und begründete das Fürstentum Karantanien. Slawische Siedler rodeten an verschiedenen Stellen des Feldkirchener Beckens Höhenterrassen und legten dort geschlossene Siedlungen an. Mehrere Flur-, Orts- und Flussnamen im heutigen Gemeindegebiet sind daher slawischen Ursprungs, so z. B. Poitschach (von poljanica, „kleine Ebene“), Powirtschach (von podvorcice, „zwei Höflein“) oder Tscherneitsch (von crnejec, „der Schwarze“).

Im 8. und 9. Jahrhundert wurden zur Schaffung weiterer Siedlungs- und Bewirtschaftungsflächen Wälder gerodet, bevorzugt in höheren Hanglagen, da sich das sumpfige und dich bewaldete Gebiet in den Tälern nicht zur Besiedlung eignete. Um die Mitte des 8. Jahrhundert setzte in Kärnten eine zweite Christianisierungswelle ein, die diesmal vom Bistum Salzburg ausging. In deren Folge entstand auch die erste „Kirche im Felde“, die nebst zugehöriger Siedlung erstmalig in einer Schenkungsurkunde vom 26. Dezember 888 als „Ueldchiricha“ genannt wird; diese Urkunde war jedoch um das Jahr 1050 gefälscht worden.

Nach den benediktinischen Klostergründungen Ossiach (vor 1027) und Millstatt (um 1070) wurden umfangreiche Besitzungen in Kärnten an die Kirche vergeben. Auch das Bistum Bamberg wurde großzügig mit Land bedacht (Villach mit dem Kanaltal, Feldkirchen sowie Wolfsberg mit dem oberen Lavanttal) und gewann dadurch erheblich an Einfluss. Das Gebiet um Feldkirchen gehörte bis 1759 zu Bamberg. Von seiner günstigen Lage am Handelsweg Wien – Steiermark - St. Veit – Villach – Venedig profitierten Feldkirchen und umliegende Ortschaften wie Steindorf und Glanegg ab Mitte des 11. Jahrhunderts. Entlang dieser wichtigen Straße entstehen rund um Feldkirchen die Burgen Dietrichstein, Prägrad, Tiffen und Glanegg. Auch der Bau etlicher gotischer Kirchen in der Region fällt in die Zeit des wirtschaftlichen Aufstiegs, der bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts anhielt.

Bereits in das Jahr 1176 fällt die erstmalige Nennung Feldkirchens als Markt (lat. forum), der dabei als eigener Rechtsbereich bezeichnet wurde, und damit außerhalb des Einflussbereichs des Kärntner Herzogs lag. Zu einem Markt im vollen Rechtssinn fehlten zu diesem Zeitpunkt allerdings noch die bürgerliche Selbstverwaltung durch einen Rat und einen frei gewählten Richter, Marktsiegel und -wappen sowie ein Wochen- und Jahrmarkt. Der Marktrichter etwa, der zugleich Burggraf auf Dietrichstein war, wurde durch den Bamberger Bischof aus dem Kreis der ritterlichen Lehensleute bestimmt, Bestrebungen der Bürger auf eine freie Richterwahl noch Ende des 14. Jahrhunderts durch das Bistum unterdrückt. 1434 wurden Feldkirchen und Dietrichstein an Pankraz Ungnad verpfändet. Dessen aus dem Lavanttal stammende Familie stand ursprünglich in bambergischen Diensten, stellte aber auch einige Heerführer und Beamte des Kaisers und war dadurch zu Reichtum und Ansehen gelangt.

Während der Zeit der Ungnadschen Herrschaft, die bis 1468 andauerte, verselbständigte sich der Markt Feldkirchen auch als Bürgergemeinde, was vor allem auf die engen Beziehungen Ungnads zu den habsburgischen Landesfürsten zurückging. 1441 stellte König Friedrich IV. die Feldkirchener Bürger bezüglich Handel und Gewerbe denen der landesfürstlichen Märkte und Städte gleich, 1453 erhielt Feldkirchen das Recht auf einen Jahrmarkt und wurde von der Gerichtsbarkeit auswärtiger Landrichter befreit. Ab 1459 führte der Markt auch ein eigenes Wappen und 1468 schließlich gab Christoph Ungnad den Bürgern eine eigene Marktordnung, die zahlreiche Bereiche des alltäglichen Lebens regelte. Im selben Jahr kaufte der Bamberger Bischof Feldkirchen aus der Verpfändung zurück.

Die folgenden Jahrzehnte waren durch Überfälle zunächst der Türken und später auch der Ungarn geprägt, die sowohl Feldkirchen als auch das obere Gurktal, die Sirnitz, das Glantal und Siedlungen um den Ossiacher See plünderten und anzündeten. Zwar wurden in dieser Zeit viele Kirchen zu Wehrkirchen ausgebaut, und auch der Bamberger Amthof wurde befestigt und bot der Bevölkerung Schutz, der Markt Feldkirchen jedoch war unbefestigt und daher den Angriffen wehrlos ausgesetzt.

Dem durch Plünderungen und zeitweiser Besatzung bedingten wirtschaftlichen Niedergang folgte im 16. Jahrhundert ein wirtschaftlicher Aufstieg der Region um Feldkirchen, der vor allem auf der Verarbeitung des in Hüttenberg gewonnenen Eisenerzes beruhte. Die eisenverarbeitenden Betriebe prägten bis ins 20. Jahrhundert Handel und Gewerbe der Region. Dass der alte Handelsweg über Feldkirchen und Villach nach Venedig jedoch nach dem Sieg der Habsburger über die Türken und der darauf folgenden Verlagerung des wirtschaftlichen Schwergewichts und der Handelswege nach Osten bedeutungslos geworden war, bedeutete für den Markt Feldkirchen einen Rückschlag.

1759 wurden die Bambergischen Besitzungen in ganz Kärnten und damit auch der Markt Feldkirchen an die Habsburger verkauft.

Nach dem Revolutionsjahr 1848, das in Feldkirchen selbst für wenig Aufregung sorgte, schuf das Gemeindegesetz vom 17. März 1849 die Voraussetzungen für die Bildung von politischen Ortsgemeinden. Ausgangspunkt hierfür waren die damals schon bestehenden Katastralgemeinden, jedoch ging man in Kärnten sehr uneinheitlich vor. Vor allem in Oberkärnten wurden sehr große Gemeinden geschaffen, so hatte auch die im Jahr 1849 gebildete Gemeinde Feldkirchen bereits rund 60 km² und etwa 4500 Einwohner, wobei die Bewohner des Marktes politisch dominierten. Einige Ortschaften waren daher mit dieser Einteilung unzufrieden und spalteten sich wieder ab: So wurden Steuerberg bereits 1866 und Waiern im Jahr 1894 wieder zu eigenständigen Gemeinden.

Mit der Bildung von Gemeinden ging auch die Schaffung von Bezirksgerichten und Bezirkshauptmannschaften einher. Jede Gemeinde in Kärnten wurde einem der 28 neuen Bezirksgerichte und diese wiederum einer Bezirkshauptmannschaft zugeordnet. Feldkirchen erhielt zwar einen Bezirksgericht, dem die Gemeinden des heutigen Bezirks Feldkirchen untergeordnet waren, jedoch keine eigenen Bezirkshauptmannschaft, sondern wurde dem Bezirk Klagenfurt-Land untergeordnet. Wiederholt versuchten die Gemeinden des Gerichtsbezirks Feldkirchen in gemeinsamen Petitionen an die Landesregierung die Errichtung einer eigenen Bezirkshauptmannschaft zu erreichen. Dieses Ziel konnte zwar nicht vollständig durchgesetzt werden, aber mit Erlass vom 18. März 1903 genehmigte das Innenministerium die Errichtung einer Politischen Expositur in Feldkirchen, die am 1. Oktober des selben Jahres ihre Arbeit aufnahm. Der politische Kommisär erhielt zwar einen Großteil aller Kompetenzen eines Bezirkshauptmanns, war aber dem Klagenfurter Bezirkshauptmann weisungsgebunden. Erst per Verordnung der Landesregierung zur „Bildung eines politischen Bezirks Feldkirchen“ kam es zum 1. Jänner 1982 zur Bildung des Bezirks Feldkirchen. Das Amtsgebäude in der Milesisstraße war bereits 1963 von der kommissarischen Verwaltung bezogen worden.

Anlässlich des 10-jährigen Jahrestags der Volksabstimmung in Kärnten erhob die Landesregierung im Jahr 1930 Feldkirchen neben vier weiteren Gemeinden zur Stadt.

Im Zuge der Gemeindereformen wurde das Stadtgebiet durch die Eingemeindung der bis dahin selbständigen Gemeinden Waiern (1964), Sittich, Klein St. Veit und Glanhofen (alle 1973) nochmals erheblich vergrößert und erreichte mit rund 77,5 km² seinen heutigen Umfang. Anlässlich der Gebietsreform wurde der Name Marktgemeinde 1973 um den Zusatz „in Kärnten“ erweitert.

Laut Volkszählung 2001 hat Feldkirchen 14.030 Einwohner, davon sind 94,1 % österreichische, 1,2 % bosnische und 1,1 % deutsche Staatsbürger. 77,1 % der Bevölkerung bekennen sich zur römisch-katholischen, 12,0 % zur evangelischen und 0,8 % zur orthodoxen Kirche, 2,0 % sind islamischen Glaubens, 5,1 % konfessionslos.

Der Vorgängerbau der heutigen Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt („Maria im Dorn“) in Feldkirchen war eine Eigenkirche des Adelsgeschlechts der Eppensteiner und wurde 1065/66 erstmals urkundlich erwähnt. Die Basilika wurde nach 1166 gebaut, als Pfarre wurde Feldkirchen erstmals 1285 genannt.

1166 gelangte Feldkirchen an das Bistum Bamberg, bei dem der Markt bis 1759 blieb, um dann an Österreich zu kommen. Die Pfarrkirche war eine hochfürstlich bambergische, heute in der Diözese Gurk. Im 15. Jahrhundert wurde sie zu einer Wehrkirche wegen der Türken- und Ungarneinfälle ausgebaut.

Die Kirche ist eine dreischiffige romanische Pfeilerbasilika mit einem Chorquadrat aus vorromanischer Zeit, einem gotischen Chor und barockisierten Turm. Auf ihr hohes Alter weist auch die Ostchor-Turmanlage hin. Kurz vor oder nach 1200 erfolgte der romanische Bau mit flach gedeckten Schiffen und Apsiden. Um 1340 wurde der gotische Chor errichtet, der der Friesacher Chorgruppe angehört. Um 1500 erhielten die Schiffe spätgotische Netz- und Sternrippengewölbe. Romanische und gotische Freskenreste bezeugen die einstige malerische Ausstattung des Kircheninneren. Im Barock erhielt der Turm seine heutige Gestalt und die Kirche ihre Einrichtung. Die westliche Vorhalle stammt aus dem Spätbiedermeier.

Ende des 19. Jahrhunderts wurden Turnvereine sehr populär. So wurde auch in Feldkirchen im Jahr 1891 ein „Allgemeiner Deutscher Turnverein“ gegründet, über dessen Anfangsjahre nur sehr wenig bekannt ist. Nach dem Ersten Weltkrieg fanden Vergleichswettkämpfe mit auswärtigen Vereinen statt, darunter auch in heute unbekannten Sportarten wie „Kugelschocken“ oder „Eilbotenlauf“ (einem Staffellauf). Die 1920er und 1930er Jahre waren eine Blütezeit des Vereins, aus der einige erfolgreiche Turnerpersönlichkeiten hervorgingen. Nach dem Zweiten Weltkrieg nach zunächst die Leichtathletik-Abteilung den Wettkampfbetrieb wieder auf. Der Turnerbetrieb begann erst 1957 wieder, im selben Jahr erhielt der Verein seinen heutigen Namen „Allgemeiner Turnerverein Feldkirchen“ (ATV). Bald darauf wurde auch eine Tennisabteilung ins Leben gerufen. Überregional erfolgreich war auch in den letzten Jahrzehnten vor allem die Leichtathletik-Sektion.

1977 spaltete sich ein Teil der Aktiven vom ATV ab und gründete den „Turn- und Leichtathletikclub“ (TLC). Bereits zwei Jahre darauf errang Alfred Markowitsch im 400-m-Lauf den ersten österreichischen Meistertitel für den Verein, dem bis heute noch rund 100 weitere folgen sollten. Erfolgreichster Sportler des TLC ist bis heute der Hürdenläufer Herwig Röttl, der zwei Mal bei Olympischen Spielen (1992 und 1996) sowie insgesamt 14 Mal bei Welt- und Europameisterschaften für Österreich antrat.

Ein weiterer, überregional erfolgreicher Verein ist der SV Feldkirchen. Er entstand 1948 aus der Fusion des 1924 gegründeten Arbeiterturnvereins (ATUS) sowie dem seinerzeit noch jungen Verein „Blau-weiß Feldkirchen“. Den Fußballern des Sportvereins gelang 1958/59 erstmals der Aufstieg in die Kärntner Liga. In der Saison 2007/08 erreichte die erste Fußballmannschaft, die unter dem Namen SV Wigo Feldkirchen in der drittklassigen Regionalliga Mitte antritt, mit dem 2. Platz ihr bisher bestes Ergebnis.

Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Sportvereine in Feldkirchen, das Spektrum reicht von Mannschaftssportarten (Eishockey, Handball, Volleyball, Basketball) über Rad- und Motorsport, mehreren Schützenvereinen bis hin zum Segelflugsport.

Die in Feldkirchen ansässigen Unternehmen sind in überwiegender Zahl Kleinbetriebe: Von den 706 bei der Arbeitsstättenzählung 2001 erfassten Betriebe beschäftigten 644 weniger als 20 Angestellte, lediglich fünf hatten mehr als 100 Mitarbeiter.

Größter Arbeitgeber der Stadtgemeinde ist die Diakonie Kärnten, die unter anderem in Waiern ein öffentliches Krankenhaus betreibt. Zu den wenigen größeren und überregional bekannten Unternehmen Feldkirchens zählen die ARA-Schuhfabrik, das Stahlbauunternehmen Haslinger, der Fertighaushersteller WIGO-Haus sowie der IT-Zubehör-Hersteller Embatex AG (Markenname Emstar).

Der Bahnhof Feldkirchen ist eine Station der Bahnstrecke St. Veit an der Glan − Villach (ÖBB-Fahrplanbild 650), also zugleich ein Teil der historischen Rudolfsbahn. Von Feldkirchen aus verkehren ausschließlich Regionalzüge in Richtung St. Veit bzw. Villach. Mit dem Bahnhof St.Martin-Sittich liegt ein weiterer Haltepunkt dieser Strecke im Gemeindegebiet.

Vom dem Bahnhof befindet sich ein größerer Busbahnhof, der von zahlreichen Buslinien der Region angefahren wird.

Bis 1820 gab es in Feldkirchen nur ein kleines Schulhaus in der Nähe der Stadtpfarrkirche mit einem Schulzimmer, eine zweite Klasse wurde in einem Privathaus untergebracht. Ein Jahr später wurde mit Unterstützung der Gemeinde und des Grafen Egger zu Treibach in der Kirchgasse ein neues Schulhaus mit zwei Räumen und einer Lehrerwohnung eingerichtet. Für eine dritte Klasse musste damals Schulgeld entrichtet werden, was von vielen als unnütze Geldausgabe angesehen wurde. 1869 wurde der Schulunterricht mit dem Reichsvolksschulgesetz gründlich neu organisiert. Die Feldkirchener Schule litt bereits seit ihren Anfängen unter Platzproblemen – teilweise wurde sogar auf Gasthöfe ausgewichen – die erst 1910 mit dem Bezug der Bürgerschule gelöst wurden. Nach einer weiteren Reform Ende der 1920er Jahre wurde die Bürgerschule in Hauptschule umbenannt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg sah man sich erneut mit Raumproblemen konfrontiert. Zusätzlich wurden noch eine Berufsschule und eine einklassige Sonderschule eingerichtet und im Volksschulgebäude untergebracht. Ein zusätzlicher Neubau sorgte erst 1962 für vorübergehende Entlastung. Durch geburtenstarke Jahrgänge in den 1960er Jahren war bald die Notwendigkeit für ein weiteres Hauptschulgebäude gegeben, das 1972 fertiggestellt und bezogen wurde. Zu diesem Zeitpunkt gab es in Feldkirchen über 2000 Hauptschüler. 1970 hatte mit der Handelsschule bereits eine weitere Schule im Gebäude der ehemaligen Bürgerschule den Unterricht aufgenommen. Als Allgemeinbildende Höhere Schule (AHS) wurde 1979 wurde ein Bundesrealgymnasium eingerichtet.

In Feldkirchen gibt es heute sieben Volksschulen und drei Hauptschulen (Schwerpunkt: IT oder Sport; Italienisch oder Musik; Musisch kreativ) sowie eine Musikhauptschule und eine allgemeine Sonderschule. Als weiterführende Schulen stehen eine einjährige Polytechnische Schule, das Realgymnasium (BRG) sowie die Handelsakademie und Handelsschule zur Verfügung.

Seit dem Jahr 2002 ist Feldkirchen einer von vier Standorten der Fachhochschule Kärnten. Hier werden die Studiengänge „Gesundheits- und Pflegemanagement“ sowie „Soziale Arbeit“ angeboten.

Zur Erwachsenenbildung gibt es seit 1957 eine Volkshochschule in Feldkirchen.

Das Wappen mit der Kirche im Feld zeigt die Pfarrkirche Maria im Dorn als Basilika mit Chorturm sowie dem südöstlich der Kirche errichteten romanischen Karner.

Die Fahne Feldkirchens ist Blau-Weiß-Grün mit eingearbeitetem Wappen.

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Weissensee (Kärnten)

Das Ostbecken des Weißensees vom Gleitschirm aus gesehen

Der Weißensee ist ein See in Kärnten am Fuß der Gailtaler Alpen in Österreich, nördlich von Hermagor. Er liegt auf 930 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und ist damit der höchstgelegene der großen Kärntner Badeseen.

Der Weißensee ist 11,6 km lang; an der breitesten Stelle misst er 900 Meter, an seiner tiefsten 97 Meter. Seine Fläche beträgt 6,5 km² und sein Einzugsgebiet umfasst 46 km². Sein 23 km langes Ufer ist nur zu einem Drittel bebaut (Westteil des Sees sowie die Ortsee am Ostufer), der Rest steht unter Natur- und Landschaftsschutz.

Am Seeufer führt keine Durchgangsstraße entlang, nur ein schmaler, teils steiler Pfad verbindet den Ronacherfels (östliches Ende der Fahrstraße) mit dem Ostufer, welches ansonsten nur durch das Weißenbachtal von der Drautaler Seite her zugänglich ist.

Das Tal des Weißensees verläuft in Ost-West-Richtung und wurde während der Würmeiszeit von einem Seitenarm des Draugletschers ausgeschürft.

Die Westmulde und der mittlere Teil des Sees sind flach und von Sumpfwiesen umgeben, die Ostmulde hingegen ist im Norden und Süden von steilen Felsen begrenzt, die sich auch unter Wasser fortsetzen. Dieser Bereich des Sees hat einen fjordähnlichen Charakter.

Die den See umrahmenden Seekreide-Bänke, die dem Weißensee seinen Namen gaben, entstanden durch eingeschwemmte Kalkpartikel aus den umliegenden Bergen der südlichen Kalkalpen, durch Reste von Schneckenhäusern und durch biogene Entkalkung.

Der See hat zwei dauerhaft wasserführende Zuflüsse (Praditzbach am Westende und Mühlbach bei Neusach) und wird zudem von mehreren unterirdischen Quellen gespeist.

Am Ostufer befindet sich der Abfluss des Sees, der Weißenbach, der den Weißensee zur Drau hin entwässert.

Der See gilt aufgrund seiner hervorragenden Wasserqualität (seit 1969 verhindert eine Ringkanalisation die Einleitung von Hausabwässern) als gutes Fischgewässer. Mit Sichttiefen von bis zu 6 Metern und einer Wasserqualität, die an die von Trinkwasser heranreicht, ist er auch ein ideales Badegewässer mit bis zu 24° C Wassertemperatur. Zur Erhaltung der Wasserqualität ist auf dem See die Nutzung von Verbrennungsmotoren ausschließlich der Linienschiffahrt, der Polizei und Wasserrettung, sowie der Land- und Forstwirtschaft gestattet.

Schon seit dem Mittelalter ist der Weißensee für seine See- und Lachsforellen bekannt, in der Neuzeit wurde durch künstlichen Besatz mit anderen Fischarten wie Flussbarsch, Karpfen oder Hecht die Attraktivität als Angelgewässer gesteigert. Durch den entstehenden Konkurrenzdruck starben aber einige ursprüngliche Arten wie Gründling oder Elritze aus. Das Aussterben der Seeforelle wurde durch Besatzmaßnahmen verhindert – nicht zuletzt zur Erhaltung der touristischen Attraktivität des Sees.

Den See umgibt ein mehrere hundert Kilometer langes Netz von Wander- und Mountainbike-Wegen aller Schwierigkeitsgrade. Einige Berggipfel (Latschur im Norden, Golz im Süden, Reißkofel im Westen) sind vom See aus über bewirtschaftete Almen und Hütten zu erreichen. Auch Camping ist möglich.

Die Evangelische Hauptkirche ist eine neugotische Kirche mit Sternrippengewölbe, sehenswerter Gestaltung des Innenraumes und Bleiglasfenstern.

Die Weißensee-Brücke verbindet an der schmalsten Seestelle das Nord- mit dem Südufer und ist gleichzeitig Aussichtspunkt auf den West- und den Ostteil des Sees.

Im Winter bietet der See mit einer bis zu 60 cm dicken Eisdecke die größte Eisfläche der Alpen, auf der auch Eislaufmarathons durchgeführt werden. Die Eisdecke ist oft so tragfähig, dass Holztransporte mit LKW über den See hinweg durchgeführt werden können.

Bei Techendorf am Südufer des Sees gibt es ein kleines Skigebiet mit Sessellift und einigen Skipisten; rund um den See werden Langlaufloipen gespurt.

Von 23. bis 25. Februar 2007 fand im Weißensee die erste Eishockey-unter-Eis-Weltmeisterschaft statt.

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Heinrich von Kärnten

Grabstätte Heinrichs von Kärnten

Heinrich von Kärnten (* 1265 (andere Quellen sprechen von 1273 oder 1280); † 2. April 1335 in Schloss Tirol, Tirol; eigentlich Heinrich VI., Herzog von Kärnten, Graf von Tirol, König von Böhmen und Polen, Jindřich Korutanský) war Sohn des Herzogs Meinhard II. von Görz-Tirol und Elisabeths von Bayern, einer Tochter von Herzog Otto II.

Als Heinrich VI. übernahm er nach dem Tode seines Vater zusammen mit seinen Brüdern die Regentschaft in Kärnten und Tirol. Da er seinen Habsburger Schwager Albrecht I. in der Schlacht bei Göllheim 1298 unterstützte, erhielt er von diesem Reichslehen.

Nach der Ermordung Wenzels (1306) und dem Tod von Albrechts Sohn Rudolf (1307) wurde er am 15. August 1307 gegen den Widerstand der Habsburger zum König von Böhmen gewählt (begründet durch seine Erbansprüche infolge seiner Vermählung mit Anna, der ältesten Schwester König Wenzels III. von Böhmen).

Nachdem aber im Herbst 1310 Böhmen von Johann, einem Sohn Heinrichs VII. besetzt worden war, musste er sich aus Prag zurückziehen.

Durch einen Ausgleich mit den Habsburgern (1311 Abtretung des Sanntales an die habsburgische Steiermark) erreichte er, dass besetzte Gebiete in Kärnten geräumt wurden. Trotz großer Anstrengungen schaffte er es aber nicht, Besitzungen des Bistums Bamberg in Kärnten zu erwerben, da diese an Heinrich VII. verpfändet wurden. Dennoch aber schaffte er es, in Tirol die Lehnshoheit der Trienter und Brixener Bischöfe zurückzudrängen.

Im deutschen Thronstreit zwischen Friedrich dem Schönen und Ludwig dem Bayern vermittelte Heinrich VI. 1325 einen Ausgleich. Nachdem ihm Ludwig der Bayer 1330 zugesichert hatte, dass seine Töchter ihm im Anspruch auf die Reichslehen folgen dürften, was dieser aber in einem Geheimvertrag mit den Habsburgern insgeheim im gleichen Jahr widerrief, konnte Habsburg nach dessen Tod 1335 das Herzogtum Kärnten in Besitz nehmen.

Der zweite Landesteil, Tirol nämlich, blieb aber wie zugesichert in den Händen der Tochter Heinrichs, Margarete, nachdem die Stände dies einmütig beschlossen hatten.

Er war mit Anna Přemyslovna in erster Ehe sowie mit Adelheid von Braunschweig (zweite Ehefrau) und Beatrice von Savoyen (dritte Ehefrau) verheiratet.

Heinrich von Kärnten wurde in der Stiftskirche des von seinem Vater Meinhard II. gegründeten Klosters Stams in Tirol beigesetzt.

Otto III.

Otto IV. und Albrecht II.

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Source : Wikipedia