Juande Ramos

3.3404977375617 (884)
Geschrieben von bishop 15/04/2009 @ 21:11

Tags : juande ramos, trainer, fussball, sport

Neueste Nachrichten
Vorbericht zum Spiel gegen Villarreal - Realmadridfans.de
Das klingt unmöglich und deshalb verlangt Juande Ramos von seinen Spielern nur noch, dass sie die Saison mit Anstand beenden. Von vielen wird herbeigesehnt, dass Juande Ramos auf der Trainerbank von Real Madrid weiterhin Platz nehmen darf....
Metzelder fällt bei Real zwei Wochen aus - Financial Times Deutschland
Damit steht Real-Trainer Juande Ramos in den letzten Spielen der Saison praktisch ohne Innenverteidiger da. Der Portugiese Pepe ist bis zum Saisonende gesperrt. Den Italiener Fabio Cannavaro hatte der Coach eigentlich auf die Ersatzbank verbannen...
Perez kommt! Wer noch? (1) - spox.com
Mit Juande Ramos hat Real Madrid einen zuletzt sehr erfolgreichen Trainer, der das Team auf Platz 5 übernahm und in 20 Spielen eine beeindruckende Serie startete. Dabei verkürzte er Barcelonas 12 Punkte Abstand zwischenzeitlich auf 4 Zähler und man...
Real geputzt, Chelsea geputzt - und jetzt Meister? - spox.com
Bei Real Madrid bestimmen Trainer Juande Ramos und Kapitän Raul die Schlagzeilen vor dem Auftritt beim FC Valencia. Juande Ramos sah geknickt aus, als er am Freitagmittag vor die Presse trat. Das 2:6 gegen den FC Barcelona hat Reals Trainer noch immer...
Juande Ramos: "Meine besten Jahre waren in Sevilla" - Realmadridfans.de
Am Sonntag wird Juande Ramos in ein Stadion zurückkehren, in dem seine Karriere erheblich an Erfolg dazugewonnen hat: ins Stadion des FC Sevillas, dem Sanchez Pizjuan. Der Trainer erinnerte sich in einem Exklusiv-Interview an seine Jahre bei Sevilla....
Ramos: Pepe kann keiner Fliege etwas zu Leide tun - Goal.com
Trainer Juande Ramos hat seinen Verteidiger in Schutz genommen. (fb) Madrid. Von allen Seiten prasselt Kritik auf Real Madrids Abwehrspieler Pepe ein. Der Portugiese hatte im Derby gegen Getafe (3:2) seine Nerven verloren, unter anderem zunächst einen...
Robben: "Ich trage dieses Trikot mit Stolz" - Realmadridfans.de
Angeblich wird sich Boluda mit Juande Ramos treffen. Braucht das Team jetzt einen Motivator für die letzten Spiele? Alle Spieler müssen professionell sein und mit absoluter Hingabe spielen. Ich fühle mich immer mehr geehrt, weil ich dieses Trikot...
Stimmen zum Spiel gegen Valencia - Realmadridfans.de
Sportdirektor Mijatovic, Trainer Juande Ramos und die Spieler Higuaín, Heinze, Sergio Ramos, Marcelo sowie Metzelder äußerten sich nach der Niederlage gegen Valencia. "Wir wussten, dass es kompliziert werden würde. Die Niederlage vor einer Woche tut...
Louis van Gaal Alles hängt an Alkmaar-Freigabe - Bild.de
Die Spanier suchen Ersatz für Erfolglos-Coach Juande Ramos. Doch derzeit haben die Bayern ganz klar die besseren Karten. Die Bosse Rummenigge und Hoeneß warten nur noch auf ein Signal von van Gaals Noch-Klub AZ Alkmaar. Dessen Boss Dirk Scheringa plant...
Showdown zwischen Real Madrid und FC Barcelona - sueddeutsche.de
«Wenn wir nicht gewinnen, können wir dem Titel adiós sagen», schärfte Trainer Juande Ramos den «Königlichen» ein. Metzelder, der bei Real als Dauerreservist fast schon in Vergessenheit geraten war, rückte zur entscheidenden Phase des Titelkampfs wieder...

Juande Ramos

JuandeRamos.jpg

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Juan de la Cruz Ramos Cano, meist nur Juande Ramos (* 25. September 1954 in Pedro Muñoz, Provinz Ciudad Real), ist ein spanischer Fußballtrainer.

Juande Ramos begann seine Fußballerlaufbahn beim FC Elche in der Primera División, wo er von 1973 bis 1977 zum Profikader gehörte. Während dieser Zeit bestritt er jedoch nur drei Ligaspiele. Nach mehreren Stationen bei unterklassigen Klubs beendete Ramos aufgrund einer schweren Knieverletzung seine Spielerkarriere mit 28 Jahren.

Als Trainer begann er ebenfalls in der Jugend des FC Elche, wo er 1991 die zweite Mannschaft übernahm und als Assistenztrainer der ersten Mannschaft arbeitete. Nach zahlreichen Stationen bei kleineren spanischen Klubs, einem Aufstieg in die Primera División in der Saison 1995/96 mit CD Logroñés, sowie einem Jahr in der Jugend des FC Barcelona, gelang Juande Ramos als Trainer des Madrider Vereins Rayo Vallecano der Durchbruch. In seiner ersten Saison gelang ihm der Aufstieg in die Primera División, 1999/2000 erreichte er den neunten Rang in der Meisterschaft, bis zum heutigen Tag die beste Platzierung der Vereinsgeschichte, und im darauffolgendem Jahr konnte Ramos den kleinen Klub bis ins Viertelfinale des UEFA-Pokals führen.

In der Saison 2001/02 übernahm er den frisch aufgestiegenen Verein Betis Sevilla, und erreichte auf Anhieb die Qualifikation für den UEFA-Pokal durch einen überraschenden sechsten Endrang. Sein darauf folgender Wechsel zu Espanyol Barcelona endete schon nach fünf Spieltagen aufgrund schwerer Unstimmigkeiten mit den Vorstand des Klubs. In der Saison 2003/04 erreichte er mit dem FC Málaga den zehnten Tabellenrang.

Im Sommer 2005 verpflichtete der FC Sevilla Ramos, beim Klub aus der andalusischen Hauptstadt feierte er seine größten Erfolge als Trainer. Schon in seinem ersten Jahr gewann seine Mannschaft den UEFA-Pokal und den Europäischen Supercup. In der darauffolgenden Saison verteidigte er mit Sevilla den UEFA-Pokal, gewann den Spanischen Pokal und beendete die Liga auf dem dritten Platz. Im Sommer 2007 folgte der Gewinn des Spanischen Supercups gegen Meister Real Madrid.

Im Oktober 2007 verließ Ramos überraschend Sevilla, um ein Angebot von Tottenham Hotspur in der englischen Premier League anzunehmen, wo er die Nachfolge des entlassenen Martin Jol antrat. Nach nur vier Monaten bei den Hauptstädtern gewann er mit dem League Cup den ersten Titel der Londoner nach neun Jahren Pause. Nach dem schlechtesten Saisonstart seit 1912 wurde Ramos am 26. Oktober 2008 allerdings entlassen. Seinen Posten übernahm Harry Redknapp.

Nach der Entlassung von Bernd Schuster am 9. Dezember 2008 wurde Ramos Trainer von Real Madrid, wo er einen Vertrag bis zum Ende der Spielzeit 2008/09 erhielt.

Zum Seitenanfang



Real Madrid

...das Heimstadion von Real Madrid

Ende des 19. Jahrhunderts begann sich der Fußballsport langsam auch in Spanien auszubreiten. In der Hauptstadt Madrid betrieb zunächst lediglich der kleine Verein Football Sky diese neue aus England kommende Sportart. Im Jahr 1897 verließ eine Gruppe von Spielern Football Sky und begann unter dem Namen Madrid Foot Ball Club Spiele auf Wiesen oder in Hinterhöfen zu organisieren. Die ersten Mitglieder waren u. a. José de Gorostizaga, Manuel Mendía, die Gebrüder Juan und Carlos Padrós, Adolfo Meléndez oder Antonio Neyra, sowie Julián Palacios. Doch erst fünf Jahre später, am 6. März 1902, ließen besagte Herren ihren Madrid Foot Ball Club amtlich als Verein registrieren. Dieser Tag gilt somit als das offizielle Gründungsdatum von Real Madrid. Erster Präsident des Vereins war Juan Padrós. Die damalige Spielkleidung war, in Anlehnung an den Londoner Klub Corinthians FC, weiß mit einem violetten Querstreifen (der zwar 1905 vom Trikot verschwand, aber noch heute im Vereinswappen erhalten ist). Erster Trainer war der Brite Arthur Johnson. Im Januar 1904 fusionierte der Verein mit den madrilenischen Fußballmannschaften Moderno, Amicale (das großteils aus Franzosen bestand) und Moncloa. Als am 21. Mai 1904 in Paris die Fédération Internationale de Football Association (FIFA) gegründet wurde, war der Madrid F. C., nur zwei Jahre nach seiner Registrierung als Verein, bereits die offizielle Vertretung von Spanien.

Am 16. April 1905, drei Jahre nach der Gründung, gab es auch schon den ersten großen Titel zu feiern. Im Finale der im Pokalformat ausgetragenen Copa del Rey, die zu diesem Zeitpunkt der einzige gesamtspanische Bewerb war, wurde Athletic Bilbao mit 3:0 bezwungen. Der Pokal konnte in Folge gleich vier mal hintereinander erobert werden, weshalb der Verein auch der erste war, der das Originalexemplar dieser Trophäe behalten durfte. Auf diese anfänglichen Erfolge folgte allerdings eine sportliche Durststrecke, während der lediglich in der regionalen Meisterschaft Titel gefeiert werden konnten. 1912 bezog Real Madrid an der O'Donell Straße das erste Stadion der Vereinsgeschichte. Im Jahre 1917 konnte der Klub nach neunjähriger Pause schließlich erneut die Copa del Rey erobern. War man im Jahr zuvor noch im Finale an Athletic Bilbao gescheitert, so besiegten die Madrilenen diesmal Arenas Club de Getxo mit 2:1. Star der Mannschaft war zu jener Zeit der französische Stürmer René Petit. Dies sollte zugleich der letzte Pokalgewinn vor Einführung der spanischen Meisterschaft 1928 sein, denn 1918 und 1924 scheiterte man jeweils im Finale an Real Unión de Irún. 1920 wurde dem Klub durch einen Erlass des spanischen Königs Alfonso XIII. die Ehre zuteil, den Zusatz Real (span. für Königlich) in den Vereinsnamen aufnehmen zu dürfen. 1923 zog Real Madrid vom bereits zu klein geratenen O'Donell-Stadion vorerst ins Ciudad Lineal Velodrom, und ein Jahr später ins wesentlich größere und vereinseigene Chamartín Stadion.

Die spanische Liga, die 1928 ins Leben gerufen worden war, konnte in der Saison 1931/32 erstmals gewonnen werden, aufgrund des während der Zweiten Spanischen Republik verhängten Verbots jeglicher monarchistischer Symbole allerdings wieder unter dem alten Namen Madrid CF. In dieser Saison, die eine 14 jährige Durststrecke beendete, verlor man kein einziges Spiel und verwies so den größten Rivalen der damaligen Zeit, Athletic Bilbao, auf den zweiten Tabellenplatz. Trainiert wurde Madrid CF damals vom Ungarn Lippo Hertza, sportlicher Leiter war Santiago Bernabéu und die Stars im Kader waren das Abwehrtrio, bestehend aus den Innenverteidigern Jacinto Quincoces und Ciriaco Errasti sowie Torhüterlegende Ricardo Zamora und die Flügelspieler Luis Regueiro und Jaime Lazcano. Im darauffolgenden Jahr konnte man den Titel unter dem englischen Trainer Robert Firth erfolgreich verteidigen, erneut knapp vor Athletic Bilbao. Im Sturm glänzte in diesen Tagen Manuel Olivares, der zusammen mit dem Innenverteidigerpaar 1931 von Deportivo Alavés verpflichtet worden war. 1932/33 wurde er, mit 16 Treffern, Torschützenkönig der Liga. Ebenfalls eine wichtige Rolle spielte sein technisch versierter Offensivpartner Josep Samitier, der vom Erzrivalen FC Barcelona geholt wurde. In den folgenden Jahren musste man sich zwar in der Liga mit drei zweiten Plätzen begnügen, dafür gelang 1933/34 sowie 1935/36 jeweils der Pokalsieg.

Während des spanischen Bürgerkriegs (1936–1939) wurde die gesamte Infrastruktur des Klubs zerstört und als Folge davon stand der Verein kurz vor der Auflösung. Die Tribünen des Estadio de Chamartín, in dem damals die Heimspiele ausgetragen wurden, wurden im umkämpften Madrid zu Feuerholz und das Klubbüro fiel den Bombenangriffen zum Opfer. Auch ein großer Teil des ehemaligen Kaders existierte nicht mehr, einige fielen im Krieg, andere verschwanden im Exil oder traten zurück. Übriggeblieben waren lediglich Antonio Bonet, Simón Lecue, Jacinto Quincoces sowie der Mexikaner José Ramón Sauto. Unter der Präsidentschaft des Gründungsmitgliedes Adolfo Meléndez und unter Mithilfe eines weiteren Vorstandsmitglieds vergangener Tage, Pedro Parages, sowie einiger neuer Namen - unter ihnen der Ex-Spieler und Trainer Santiago Bernabéu - schaffte man es Real Madrid wieder auf die Beine zu stellen. Das gelang allerdings nicht von einem Tag auf den anderen; es dauerte ganze sieben Monate ehe überhaupt wieder gespielt und ebenso viele Jahre bis wieder ein Titel gefeiert werden konnte.

Der 15. September 1943 gilt als ein bedeutendes Datum in den Geschichtsbüchern des Klubs. An diesem Tag wurde Santiago Bernabéu zum Präsidenten gewählt. Sein erster Schritt war mit der Errichtung eines neuen Stadions zu beginnen. Nur wenige Jahre nach Baubeginn hatte die neue Heimstätte Real Madrids, die heute seinen Namen trägt, bereits ein Fassungsvermögen von 120.000 Zuschauern und war damit das größte Fußballstadion der damaligen Zeit. Bernabéus Vorhaben brachte ihm zu jener Zeit viel Kritik ein, denn kaum einer konnte sich vorstellen, dass der Fußballsport solche Massen bewegen könnte. In der Presse wurde er u. a. als „verrückter Visionär“ bezeichnet und sein Bauvorhaben als „unausführbare Schimäre“; doch Bernabéu sollte recht behalten. Sportlich hatte man zu jener Zeit noch mit den Folgen des Bürgerkrieges zu kämpfen. Während in der 1939/40 wiedergestarteten Liga der Stadtrivale Atlético Madrid (zu jener Zeit, unter dem Namen Atlético Aviación, offizieller Klub der Luftwaffe) sowie später der FC Barcelona dominierten, kämpfte Real Madrid mit schlechten Resultaten. 1942/43 erreichte man lediglich den zehnten Tabellenrang und nach einem kurzen Aufbäumen, mit zwei Pokalsiegen 1946 und 1947, kämpfte man schließlich 1947/48 lange gegen den Abstieg, bevor letzten Endes nur der elfte Platz erreicht wurde, bis zum heutigen Tag die schlechteste Ligaplatzierung der Vereinsgeschichte. In den folgenden Jahren wurde allerdings von Präsident Bernabéu sukzessive ein neuer und schlagkräftiger Kader zusammengestellt. Neuverpflichtungen aus Spanien wie Miguel Muñoz, Luis Molowny, Juan Alonso oder Francisco Gento wurden mit Spielern aus der eigenen Jugend wie Enrique Mateos oder José María Zárraga und Legionären, teils aus Südamerika wie Alfredo Di Stéfano, Héctor Rial und José Santamaria, teils aus Europa, wie Raymond Kopa und Ferenc Puskás, ergänzt.

Die Verpflichtung des Argentiniers Alfredo Di Stéfano im Jahre 1953 gilt als der Startschuss der wohl erfolgreichsten Epoche des Klubs. Gleich in seiner ersten Saison führte er Real Madrid zum ersten Meistertitel seit 21 Jahren. Der Mittelstürmer, der zugleich auch die Spielmacherrolle übernahm, wurde mit 27 Treffern Torschützenkönig und bildete in diesem Jahr zusammen mit seinem Landsmann Roque Olsen sowie Luis Molowny den gefürchteten Angriff der Madrilenen. Für die nächste Saison verpflichtete Real Madrid mit dem argentinischen Stürmer Héctor Rial, einer Empfehlung Di Stéfanos, sowie dem Außenstürmer und späteren Kapitän Francisco Gento zwei Spieler, die entscheidenden Anteil an der Titelverteidigung und den Erfolgen der darauffolgenden Jahre hatten. Das Team wurde nun dank der geschickten Transferaktivitäten Santiago Bernabéus Jahr für Jahr verstärkt und mit Raymond Kopa 1956 und Ferenc Puskás 1958 konnten zwei Weltstars für den Klub gewonnen werden. Vor allem Ferenc Puskás bildete mit Di Stéfano ein kongeniales Duo, das seinen Höhepunkt im Finale des Europapokals der Landesmeister 1960 erreichte, in dem beim 7:3-Sieg gegen Eintracht Frankfurt Di Stéfano drei und Puskás vier Tore erzielte.

Insgesamt eroberte Real Madrid in diesem Zeitraum acht spanische Meisterschaften sowie einen Pokalsieg. Die bedeutendsten Erfolge stellen aber die Titel im wichtigsten europäischen Fußballbewerb, dem damals neu gegründeten Europapokal der Landesmeister, dar, der beginnend mit seiner erstmaligen Austragung in der Saison 1955/1956 fünf mal in Serie gewonnen werden konnte. Die Mannschaft begeisterte mit ihrer spielerischen Dominanz ganz Fußballeuropa und wurde aufgrund der traditionell weißen Trikots und der technisch hochstehenden Spielweise, mit der man regelrecht durch die gegnerischen Abwehrreihen "tanzte", als das „weiße Ballett“ berühmt. Noch zwei weitere Male konnte das Finale des Europapokals erreicht werden, 1962 und 1964 verlor das inzwischen bereits in die Jahre gekommene Team aber gegen Benfica Lissabon und Inter Mailand.

Am 18. Mai 1963 wurde die „Ciudad Deportiva“ (Sportstadt) eingeweiht, deren Bau sechs Jahre zuvor begonnen hatte. Das damals außerhalb der Stadt, auf der Verlängerung des Paseo de la Castellana, gelegene Gelände beherbergte neben diversen Fußballfeldern für Profis uns Jugend auch Schwimmbäder, Tennisplätze, eine gedeckte Kunsteisbahn sowie diverse Klubgebäude. 1966 kam schließlich die Basketballarena Pabellón Raimundo Saporta hinzu. Ein Sportkomplex dieser Dimension war zu dieser Zeit ein Novum für einen Fußballverein.

Nach dem verlorenen Finale im Europapokal der Landesmeister 1963/64 begann Trainer Miguel Muñoz, bis 1958 selbst Spieler und Kapitän der Mannschaft, eine Umstrukturierung und Verjüngung des Teams. Stars wie Raymond Kopa oder Héctor Rial hatten den Klub bereits verlassen bzw. waren abgegeben worden. Nun wurde auch der große Alfredo Di Stéfano, zu diesem Zeitpunkt bereits 38 Jahre alt, aus der Mannschaft genommen. Ferenc Puskás blieb zwar noch, war aber mit einem Alter von 37 Jahren dem Ende seiner aktiven Karriere schon recht nahe. Die Lücken wurden mit jungen und begabten spanischen Spielern aufgefüllt, und so erkämpften beispielsweise die Zukäufe Amancio, Ignacio Zoco, Pirri, Manuel Sanchís (sen.) oder die aus der eigenen Jugend stammenden Manuel Velázquez und Ramón Grosso einen Platz im Team. Prompt gelang die Titelverteidigung in der spanischen Meisterschaft, und 1966 gewann man schließlich den Europapokal der Landesmeister ein sechstes Mal. Das damals sehr junge Team, mit dem Spitznamen el Madrid ye-yé, bestand ausschließlich aus Spielern spanischer Herkunft; vom Starensemble der 1950er und frühen 1960er Jahre war nur noch Francisco Gento in der Mannschaft verblieben.

Der nächste internationale Titel sollte dann etwas länger auf sich warten lassen. 1971 erreichte Real Madrid zwar zum ersten Mal das Endspiel im Europapokal der Pokalsieger, nach einem 1:1 im ersten Finalspiel verlor man aber das damals bei Unentschieden übliche Wiederholungsspiel mit 0:1 gegen den FC Chelsea. Zehn Jahre später, 1981, drangen die Madrilenen mit einer kompakten Mannschaft ohne große Namen bis in das Finale des Europäischen Meistercups vor, das damals als Madrid de los Garcías bekannte Team (sechs Spieler des Kaders trugen den Nachnamen García) scheiterte aber mit 0:1 am FC Liverpool. 1983 verlor Real Madrid zum zweiten Mal ein Finale im Europapokal der Pokalsieger, Endspielgegner war der von Alex Ferguson trainierte FC Aberdeen. National lief es in jener Epoche aber wesentlich besser, so gewann der Klub, angeführt von Pirri, Amancio, Zoco, Grosso oder Velazquéz, zwischen 1967 und 1969 drei Meistertitel in Folge, sowie eine weitere Meisterschaft in der Saison 1971/72. Nach einem enttäuschenden achten Ligaplatz in der Saison 1973/74 endete die Ära Miguel Muñoz und der Montenegriner Miljan Miljanić übernahm das Traineramt. Berühmt wurde der von Roter Stern Belgrad geholte Miljanić vor allem durch ein intensives physisches und konditionelles Trainingsprogramm, wie man es zu jener Zeit im spanischen Fußball nicht kannte. Unter ihm eroberte die Mannschaft, angeführt von Spielern wie den Deutschen Günter Netzer und Paul Breitner, sowie Torhüter Miguel Ángel, Stürmer Santillana und die aus der eigenen Jugend stammenden Vicente del Bosque, Gregorio Benito, José Antonio Camacho und Mariano García Remón, in der ersten Saison die Meisterschaft und den Pokal. Im folgenden Jahr gelang Real Madrid die erfolgreiche Titelverteidigung. Die schwache Saison 1976/77, in der Real Madrid nur den neunten Tabellenrang erreichte, bedeutete allerdings das Ende der Ära Miljanić. Zwischen 1978 und 1980 holte die Mannschaft erneut drei Meisterschaften in Folge, im Sturm bestachen zu jener Zeit Santillana und Juanito und im Mittelfeld zogen der Deutsche Ulrich Stielike sowie Vicente del Bosque die Fäden, während in der Defensive der junge Camacho, Gregorio Benito sowie der routinierte Pirri glänzten. Die ersten beiden Ligatitel holte man unter Trainer Luis Molowny, während der Serbe Vujadin Boškov in der Saison 1979/80 das Double bestehend aus Liga und Pokal erobern konnte.

Am 2. Juni 1978 verstarb Präsident Santiago Bernabéu im Alter von 82 Jahren. Während seiner 35 jährigen Amtszeit konnte der Klub insgesamt einen Weltpokal, sechs Europapokale der Meister, 16 spanische Meistertitel sowie sechs Pokale gewinnen, was ihn bis zum heutigen Tag zum erfolgreichsten Präsidenten der Klubgeschichte macht. Neben dem Wiederaufbau des Klubs war Santiago Bernabéu auch aktiv an der Gründung der europäischen Bewerbe beteiligt, weshalb er im Jahr 2002 posthum den FIFA-Verdienstorden erhielt.

Mit den UEFA-Cup-Siegen 1985 und 1986 konnte der Verein seine Durststrecke im internationalen Geschäft beenden und wieder zwei Titel feiern. Hauptverantwortlich dafür war die legendäre Quinta del Buitre. Der Name bezog sich auf fünf Spieler desselben Jahrgangs aus der eigenen Nachwuchsabteilung, die 1983/84 in den Profikader übernommen wurden und bis in die frühen 1990er Jahre die Erfolgsgeschichte des Vereins fortschreiben sollten: Emilio Butragueño, genannt „El Buitre“ (span. für Geier), Míchel, Manuel Sanchis (jun.), Martín Vázquez und Miguel Pardeza. In Europa machte man zu dieser Zeit besonders durch beeindruckende Aufholjagden im Bernabéu Stadion auf sich aufmerksam, jeweils nach schweren Niederlagen in den Hinspielen. Erwähnt seien das 6:1 gegen RSC Anderlecht und das 3:0 gegen Inter Mailand in der Saison 1984/85; sowie ein 4:0 gegen Borussia Mönchengladbach und ein 5:1 gegen Inter Mailand eine Saison später. National eroberte man zwischen 1986 und 1990 fünf mal in Folge die Meisterschaft. Neben der „Quinta del Buitre“ prägten Spieler wie Hugo Sánchez, Jorge Valdano, Santillana, Juanito sowie die ebenfalls aus dem eigenen Nachwuchs stammenden José Antonio Camacho, Chendo und Ricardo Gallego das Mannschaftsbild.

In den 1990er Jahren verlor Real Madrid zunächst sowohl national wie auch international an Boden und in Spanien übernahm der Erzrivale, FC Barcelona, die Vorherrschaft. Unter Trainer Johan Cruyff und seinem als „Dream Team“ getauften Kader gelangen den Katalanen gleich vier Meistertitel in Folge. Besonders bitter für Real Madrid waren allerdings die Saisons 1991/92 und 1992/93, als man jeweils am letzten Spieltag durch Auswärtsniederlagen gegen CD Teneriffa den Meistertitel verspielte. Bis heute gilt die Kanareninsel für die Madridistas als verflucht. Der Bann konnte erst 1994/95 gebrochen werden, als das von Jorge Valdano trainierte Team, unter der Führung von Stars wie Raúl, Ivan Zamorano, Fernando Redondo oder Michael Laudrup, die Siegesserie von Cruyffs FC Barcelona durchbrechen konnte. Die Freude währte nicht lange, denn im darauf folgendem Jahr erreichten die Madrilenen nur den enttäuschenden sechsten Tabellenrang, und qualifizierten sich damit nicht einmal für den UEFA-Pokal. Nach einem von Fabio Capello angeordneten totalen Kaderumbau im Sommer 1996, und der Ankunft von Spielern wie Roberto Carlos, Predrag Mijatović, Christian Panucci, Bodo Illgner oder Clarence Seedorf, folgte ein weiterer Meistertitel.

1998 gelang die Rückkehr an die oberste europäische Spitze, als man im Finale der Champions League den damaligen Favoriten, Juventus Turin, mit 1:0 bezwang und damit zum siebten Mal die europäische Königsklasse gewann. Trotz einer schwachen Meisterschaft 1999/2000, als man lediglich den fünften Rang belegen konnte, wiederholte Real Madrid in der Champions League den Erfolg, mit einem Finalsieg gegen Valencia. Im Sommer 2000 gewann der spanische Bauunternehmer Florentino Pérez überraschend die Präsidentschaftswahlen, neben der wirtschaftlichen Sanierung des Klubs war der Kauf des Portugiesen Luis Figo, vom Erzrivalen FC Barcelona, eines seiner Wahlversprechen. Gleich in der ersten Saison gelang der Gewinn der spanischen Meisterschaft, und 2001/02 eroberte Real Madrid schließlich, im Jahr des 100. Jubiläums seit Klubgründung, zum insgesamt neunten Mal die UEFA Champions League durch einen Finalsieg gegen Bayer Leverkusen. Mann des Spieles war der Neuzugang Zinédine Zidane, der den 2:1 Endstand durch einen sehenswerten Volleyschuss erzielte. Nach der Verpflichtung des brasilianischen Stürmers Ronaldo gelang der Sieg der spanischen Meisterschaft 2002/03. Außerdem konnten in jener Epoche zwei Weltpokale (1998 u. 2002) ein europäischer Supercup (2002) und zwei spanische Superpokale (2001 u. 2003) erobert werden, wodurch es sich um einen der erfolgreichsten Zyklen des Klubs handelte. Die große Anzahl an Stars im Kader führte dazu, dass das Team von der Presse „die Galaktischen“ getauft wurde.

Im Sommer 2003 wurde der Vertrag mit Erfolgstrainer Vicente del Bosque nicht mehr verlängert. Einige bedeutende Spieler wie Kapitän Fernando Hierro, Claude Makélélé und Fernando Morientes verließen ebenfalls den Klub bzw. wurden abgegeben. Außer Starverpflichtung David Beckham wurde jedoch kein weiterer Spieler verpflichtet. Das Amt des Cheftrainers übernahm Carlos Queiroz, bis dahin Assistenztrainer bei Manchester United. Zunächst startete Real Madrid gut in die Saison, gewann den spanischen Supercup, hielt lange die Führung in der Liga und erreichte relativ mühelos das Viertelfinale der Champions League. Die Niederlage im spanischen Pokalfinale am 17. März 2004 gegen Real Saragossa führte allerdings zu einem abrupten Formtief. Das Viertelfinalspiel der Champions League 2003/04 ging gegen den späteren Finalisten AS Monaco überraschend verloren, und auch in der Meisterschaft erlebte das Team einen Absturz auf den vierten Platz. Kritiker nannten vor allem den knapp bemessenen und qualitativ unausgeglichenen Kader als Grund für das schlechte Abschneiden des Klubs. Zahlreiche Trainer wie José Antonio Camacho, Mariano García Remón, Vanderlei Luxemburgo oder Juan Ramón López Caro versuchten daraufhin den Verein auf die Siegesstraße zurück zu führen, doch sowohl in der Saison 2004/05 als auch 2005/06 konnte lediglich der zweite Platz in der Liga erreicht werden, jeweils hinter dem Erzrivalen FC Barcelona. Die sportliche Krise führte am 27. Februar 2006 zum überraschenden Rücktritt des amtierenden Präsidenten Florentino Pérez, was letzten Endes Neuwahlen im darauf folgendem Sommer nach sich zog.

Am 2. Juli 2006 gewann Rechtsanwalt Ramón Calderón die Präsidentschafts-Wahlen mit hauchdünnem Vorsprung (246 Mehrstimmen) vor dem Uhren-Unternehmer Juan Palacios. Ramón Calderón war bereits Vorstandsmitglied unter Florentino Pérez. Die Wahl war wegen der Annullierung der 10.500 per Briefwahl abgegebenen Stimmen äußerst umstritten. Die Rolle als Sportdirektor übernahm der Montenegriner und ehemalige Spieler Predrag Mijatović. Fabio Capello konnte als neuer Trainer verpflichtet werden. Zudem wurde der ehemalige Spieler José Miguel González - besser bekannt als Míchel - Trainer der 2. Mannschaft (Real Madrid Castilla) sowie Verantwortlicher der Jugendabteilung. Das Team konnte zwar zunächst nicht überzeugen, schied früh im spanischen Pokal und bereits im Achtelfinale der Champions League aus, doch in den letzten zwölf Runden der Liga startete man eine eindrucksvolle Aufholjagd. Real Madrid konnte, oft nach Rückstand und mit zahlreichen späten Toren, zehn Siege bei nur einer Niederlage und einem Unentschieden erreichen, und überholte so noch die lange vor ihnen platzierten FC Sevilla und FC Barcelona, um den insgesamt 30. spanischen Meistertitel zu erobern und eine fast vierjährige Durststrecke zu beenden. Am 28. Juni 2007 wurde Fabio Capello als Trainer gegen eine Abfindung von geschätzten 6,2 Millionen Euro entlassen. Am 9. Juli 2007 stellte der Verein den Deutschen Bernd Schuster, der zuvor den FC Getafe betreut und ins Pokalfinale 2007 geführt hatte, als seinen Nachfolger vor. Er erhielt einen Dreijahresvertrag. Zwar schieden die Madrilenen in der folgenden Saison im Achtelfinale der Champions League und des Pokals aus, doch in der nationalen Liga eroberte man schon am zweiten Spieltag die Führung, gab diese nicht mehr her, und fixierte bereits drei Runden vor Schluss die Titelverteidigung. Am 9. Dezember 2008 wurde Schuster entlassen und Juande Ramos als neuer Trainer eingestellt. Am 16. Januar 2009 erklärte Präsident Ramón Calderón, der im Verdacht stand eine Delegiertenversammlung des Vereins manipuliert zu haben, seinen Rücktritt, sein Amt übernahm der bisherige Vizepräsident Vicente Boluda.

Der von August 2000 bis Februar 2006 amtierende Vereinspräsident Florentino Pérez beendete die ruinöse Finanz- und Transferpolitik seiner beiden Vorgänger, Ramón Mendoza (1984–1995) und Lorenzo Sanz (1995–2000) und führte Real Madrid aus der wirtschaftlichen Krise. Innerhalb von sieben Jahren konnten die Einnahmen um 300 % gesteigert werden: Lag der Umsatz im Jahre 2000 noch bei 118 Mio. €, so nahm der Verein im Jahre 2008 bereits 366 Mio. € ein; rund 31 % davon aus dem Marketing, 33% aus TV-Einnahmen und 32% aus Stadioneinnahmen und Mitgliedsbeiträge. Lediglich 4% wurden durch Preisgelder oder Freundschaftsspiele eingenommen. Die Schuldenlast (245 Mio. € Fremdkapital im Jahre 2000) wurde auf 199 Mio. € Nettoschulden (Jahr 2008) gedrückt, was rund 113 % der Eigenmittel und 54 % des Jahresumsatzes entspricht. Das Barvermögen des Klubs beläuft sich auf 85 Mio. €. Erstmals seit Jahrzehnten wird auch wieder aus dem operativen Geschäft (ohne Einmaleffekte) ein Gewinn erwirtschaftet: Wurde 2000 noch ein Verlust von 65 Mio. € ausgewiesen, konnte 2008 mit einem Gewinn von 51 Mio. € abgeschlossen werden. Der Anteil an Personalaufwand im Verhältnis zum Jahresumsatz, im Jahr 2000 noch bei 86 %, konnte auf 46 % gesenkt werden, wodurch die Empfehlung des G-14 von max. 70 % problemlos erfüllt werden kann. In der jährlich vom Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte herausgegebenen Rangliste der umsatzstärksten Fußballklubs, konnte Real Madrid im Geschäftszeitraum 2004/05 erstmals Manchester United von der Spitzenposition verdrängen, und hält bis zur Gegenwart diesen Platz.

Die rasche Sanierung des Vereins gelang Florentino Pérez obwohl – oder vielleicht auch gerade weil – er während seiner Amtszeit jede Saison einen der aktuell erfolgreichsten und damit auch medienwirksamsten Fußballer der Welt nach Madrid holte. Zunächst wurde Luis Figo (2000) vom FC Barcelona verpflichtet, darauf folgten Zinédine Zidane (2001), Ronaldo (2002), David Beckham (2003), Michael Owen (2004) und Robinho (2005). Mit dem im November 2006 neu ausgehandelten TV-Vertrag mit der Produktionsfirma Mediapro gelangen in den folgenden sieben Jahren ca. 1,1 Milliarden Euro in die Vereinskasse. So konnten auch nach 2005 Spieler wie Pepe, van Nistelrooy oder Sneijder mit viel Geld in den Verein gelockt werden.

Den bedeutendsten Schritt für den wirtschaftlichen Aufschwung des Vereins setzte Pérez, seines Zeichens Präsident der spanischen Baufirma ACS, aber mit dem Verkauf des ehemaligen Vereinsgeländes an die Privatfirmen OHL, Repsol, Mutua Madrileña und Sacyr Vallehermoso im Jahre 2001, eine Transaktion die Real Madrid rund 480 Millionen € einbrachte. Das Geschäft ging nicht ohne Kritik über die Bühne, denn der hohe Verkaufspreis des rund 14 Hektar großen Areals am Paseo de la Castellana wurde durch eine Umzonung des zuvor lediglich für sportliche Zwecke nutzbaren Grundes in Baugrund erreicht. Im Gegenzug vermarktete die Stadt Madrid einen Teil des Geländes selbst. Wegen des Verdachtes der illegalen staatlichen Förderung ermittelte schließlich auch die EU-Wettbewebskommission, kam aber zum Schluss, dass sämtliche Käufer Privatfirmen waren. Auf dem Terrain des ehemaligen Trainingszentrums entstand der Wolkenkratzerkomplex Cuatro Torres Business Area.

Im September 2005 wurde mit Abschluss der ersten Bauphase das neue Trainingszentrum des Vereins eingeweiht. Die sogenannte „Ciudad del Real Madrid“ (Sportstätte Real Madrid) soll, wenn sie komplett fertiggestellt ist, 120 ha groß sein und die 15 Fußballnachwuchsmannschaften, die Basketballabteilung und die Einrichtungen des vereinsinternen Fernsehsenders RealmadridTV beherbergen. Dort und in den spanischen Sportmedien wird das neue Vereinsgelände nach seinem Standort auch Valdebebas genannt. Das dortige Stadion dient der derzeit in der dritten Liga spielenden B-Mannschaft von Real Madrid, Real Madrid Castilla, als Heimstätte und wurde am 9. Mai 2006 mit einem Freundschaftsspiel gegen Stade de Reims offiziell eröffnet. Zu Ehren von Real Madrids wohl größtem Star trägt es den Namen Alfredo-Di-Stéfano-Stadion.

Der Kader der in Spanien als Merengues bekannten Mannschaft besteht in der Saison 2008/09 zu einem Drittel aus Spaniern, sieben davon sind Spieler aus der eigenen Jugendabteilung, die seinerzeit unter dem legendären Präsidenten Santiago Bernabéu (1943-1978) aufgebaut wurde und seither regelmäßig große Talente hervorbringt. Laut statistischer Angaben des spanischen Ligaverbandes LFP standen in der Saison 2005/06 insgesamt 101 Profispieler, die ursprünglich aus der Nachwuchsabteilung von Real Madrid stammen, bei Vereinen der Primera oder Segunda División unter Vertrag.

Kapitän der ersten Mannschaft ist Raúl, der schon mit 17 Jahren Stammspieler in der Kampfmannschaft war. Seine Karriere begann er ursprünglich beim Stadtrivalen Atlético de Madrid, von dem er direkt in die Jugendabteilung Reals wechselte, als der damalige Präsident Atléticos, Jesús Gil y Gil, kurzerhand beschloss, die ganze Junioren-Abteilung seines Vereins aufzulösen. Ebenfalls aus dem eigenen Nachwuchs stammen vom derzeitigen Profikader noch Torhüter Iker Casillas, der bereits mit 17 Jahren für Real Madrid in der UEFA Champions League debütierte, Ersatztorwart Jordi Codina, die Mittelfeldspieler Guti, De la Red, Parejo und Javi García sowie Abwehrspieler Miguel Torres. Neben der eigenen Jugend spielen aber auch nationale und internationale Stars traditionell eine bedeutende Rolle beim Klub, die bekanntesten im aktuellen Kader sind Ruud van Nistelrooy, Arjen Robben, Wesley Sneijder, Rafael van der Vaart, Pepe und Fabio Cannavaro.

In der gesamten Vereinsgeschichte ist Real Madrid nie aus der ersten spanischen Liga, der heutigen Primera División, abgestiegen; dies trifft sonst nur auf Athletic Bilbao und den FC Barcelona zu. In der Copa del Rey, dem spanischen Pokal, gelang dem Verein 1980 ein in der spanischen Fußballgeschichte bislang einmaliges Kunststück: Im Finale im Bernabéu-Stadion standen sich Real Madrid und seine in der zweiten Liga spielende Filiale Castilla CF gegenüber, die zuvor vier Erstligisten aus dem Turnier geworfen hatte. Die erste Mannschaft siegte mit 6:1.

Die Titelsammlung von Real Madrid umfasst 31 spanische Meistertitel, 17 Pokalsiege, neun Siege im Europapokal der Landesmeister bzw. der Champions League und zwei Siege im UEFA-Pokal. Als Konsequenz der langen Erfolgsgeschichte auf nationaler und internationaler Ebene wurde der Verein im Jahr 2000 vom Weltfußballverband FIFA als „Bester Fußballclub des 20. Jahrhunderts“ geehrt.

Sobald Real Madrid einen Titel gewinnt, ändert sich die Telefonnummer der Vereinszentrale. Sie setzt sich zusammen aus der aktuellen Anzahl der Titelgewinne: 31 Meistertitel, 17 nationale Pokalsiege, neun internationale Siege in Champions League und Europapokal der Landesmeister und lautet zur Zeit (2008) also 311709.

Im deutschsprachigen Raum wird Real Madrid oft unter den Synonymen „Real“ oder „Die Königlichen“ genannt, obwohl weder das eine, noch das andere im Heimatland des Klubs üblich ist. In Spanien sind zahlreiche Institutionen durch einen Erlass des Königshauses mit dem Zusatz „Real“ (span. für königlich) versehen, nicht zuletzt auch zehn Vereine der Primera División. Die Abkürzung „La Real“ wird in der Regel für das baskische Team Real Sociedad verwendet. Real Madrid hingegen ist in Spanien genauso wenig unter dem Kürzel „Real“ bekannt wie unter einem anderen spanischen Begriff, welcher der im Deutschen oft verwendeten Bezeichnung „Die Königlichen“ gleichkäme. Die korrekte und gängige Bezeichnung ist „El Real Madrid“ oder die Kurzform „El Madrid“.

Das erste Wappen des Klubs waren die Initialen MFC, die für Madrid Football Club standen, in dunkelblauer Farbe. 1908 bekamen die Buchstaben eine schlichtere Form und wurden von einem Kreis umschlossen. 1920 schließlich kam, nachdem König Alfons XIII. dem Verein den Titel „Real“ (königlich) verliehen hatte, die Krone hinzu. 1931, mit Beginn der Zweiten Spanischen Republik, verlor das Logo aufgrund eines Verbotes wieder ihr monarchistisches Emblem, hinzugefügt wurde allerdings ein violetter Querstreifen, der symbolisch für die Region Kastilien stand. Nach dem Ende des Spanischen Bürgerkrieges wurde die Krone wieder hinzugefügt, zudem bekamen die Initialen und die Krone eine goldene Färbung. Bis auf eine kleine Modernisierung im Jahre 2001, hat sich das Wappen seither nicht verändert.

In den frühen Jahren verfügte der Klub über kein echtes Stadion. Gespielt wurde auf verschiedenen Feldern, zumeist aber auf einer Pferderennbahn (Hipodromo) die sich im Stadtviertel Pardiñas befand.

Auf der O'Donnell Straße befand sich das erste echte Stadion Real Madrids. Erbaut wurde es durch die Vereinsmitglieder (Socios) selbst, Pedro Parages übernahm die Kosten der Holztribünen und Abgrenzungen. Der Spielbelag (115 × 85 Meter) war noch nicht Rasen, sondern Erde. Die rund 6.000 Peseten, die der Bau des Stadions kostete, wurden durch die Socios (damals rund 450) selbst getragen. Als Miete musste der Klub zudem rund 1.000 Peseten jährlich löhnen. Eingeweiht wurde die Spielstätte am 31. Oktober 1912 mit einem Spiel zwischen Real Madrid und Sporting de Irún.

Im Jahre 1923 entschloss sich der Klub das bereits zu klein geratene O'Donnell Stadion zu verlassen. Man zog in das Ciudad Lineal Velodrom, das von der Stadt Madrid neu erbaut worden war. Dieses bot erstmals einen Rasenplatz (108 × 68 Meter) und hatte eine Kapazität von 8.000 Zuschauern. Eingeweiht wurde es am 29. April 1923 mit einem Spiel zwischen Real Madrid und Real Unión de Irún.

Der Wunsch Real Madrids nach einem eigenen Stadion mit ausreichender Kapazität erfüllte sich am 17. Mai 1924. An diesem Tag wurde das Estadio de Chamartín, dessen Gründe um 642.000 Peseten erstanden worden waren, mit einem Spiel gegen Newcastle United eingeweiht. Die vom Architekten José María Castell konzipierte Spielstätte befand sich außerhalb der Stadt, an der Castellana Straße. Insgesamt bot das Stadion Platz für 15.000 Zuseher, 4.000 davon auf überdachten Sitzplätzen. Nebenan wurde ein Trainings- und ein Hockeyplatz, ein Schwimmbad, eine Turnhalle sowie ein Restaurant und ein Klubgebäude errichtet.Im Zuge des spanischen Bürgerkriegs wurde der Stolz der Madridistas komplett zerstört. Das Feld diente als Gefangenenlager, die Holztribünen wurden als Heizmaterial verwendet, und die Klubeinrichtungen fielen den Bombenangriffen zum Opfer. Nach Ende des bewaffneten Konfliktes konnte der übriggebliebene Vorstand, bestehend aus Adolfo Meléndez, Pedro Parages sowie Antonio S. Peralba und Santiago Bernabéu, mit Hilfe von rund 300.000 Peseten an Spenden der Socios, das Stadion und das Klubbüro provisorisch wieder in Stand setzen.

Das legendäre Estadio Santiago Bernabéu (bis 1955 mit dem Namen Nuevo Estadio Chamartín) wurde am 14. Dezember 1947, mit einem Spiel gegen Os Belenenses, eingeweiht und löste damit die ehemalige Spielstätte des Vereins, das Chamartín-Stadion, ab. Baubeginn war der 27. Oktober 1944, die Gründe lagen unmittelbar neben denen des alten Stadions und wurden um rund 3 Mio. Peseten erstanden. Die Baukosten des, für damalige Verhältnisse, gigantischen Stadions beliefen sich auf rund 37 Mio. Peseten.

Seither wurde das Bernabéu kontinuierlich ausgebaut und modernisiert. Nach dem letzten größeren Umbau, der im Jahr 2005 abgeschlossen wurde, erfüllt es alle Anforderungen eines „Fünfsternestadions“ und gehört damit zu den modernsten Fußballarenen der Welt. Rund 81.000 Zuschauer finden Platz, zahlreiche gastronomische Einrichtungen und die „Sala de Trófeos“, die berühmte Trophäensammlung des Vereins, werden außerdem beherbergt. Der Zuschauerschnitt der Saison 2007/08 erreichte 76'200 (Meisterschaftsspiele). Damit lag man in Europa auf dem ersten Platz, gefolgt von Manchester United und Borussia Dortmund.

Das Bernabéu war in seiner Geschichte auch der Austragungsort zahlreicher wichtiger Spiele, wie etwa einiger Endspiele des spanischen Pokals oder mehrerer Spiele der FIFA-Fußballweltmeisterschaft von 1982, darunter das Finale zwischen Italien und Deutschland. Durch seine geschlossene und steil hochragende Bauweise gilt das Estadio Santiago Bernabéu als ein Hexenkessel. Der ehemalige Spieler, Trainer und Sportdirektor von Real Madrid, der Argentinier Jorge Valdano, prägte den Begriff des „miedo escénico“, der „szenischen Angst“, welche die gegnerischen Spieler beim Einlaufen in das Stadion ergreife. Gerade bei Europapokalspielen lässt sich in diesem Stadion eine grandiose Atmosphäre erleben. Kampfgeist und technische Qualität werden von den „madridistas“ im Stadion stets mit besonders viel Applaus belohnt. Zeigt ein Spieler aber nicht den notwendigen Einsatz, kann das Publikum auch sehr kritisch sein. So kam es in den vergangenen Saisons des Öfteren vor, dass Spieler nach lustloser Leistung mit einem gellenden Pfeifkonzert verabschiedet wurden. Eine faire Geste zeigte das Publikum des Bernabéu in der Saison 2005/’06, als bei der Heimniederlage gegen den Erzrivalen FC Barcelona die starke Leistung von Ronaldinho, nach seinem zweiten Tor für die Katalanen, mit „standing ovations“ gewürdigt wurde.

Real Madrid ist einer der wenigen Klubs im europäischen Spitzenfußball, der weder als Aktiengesellschaft organisiert ist, noch sich im Besitz einer Privatperson befindet. Der Verein gehört – ebenso wie Erzrivale FC Barcelona sowie Athletic Bilbao und CA Osasuna – noch vollständig seinen rund 85.000 Mitgliedern („Socios“). Der Präsident wird alle vier Jahre durch Wahl durch die Vereinsmitglieder bestimmt.

Anders als beim Großteil der europäischen Klubs ist die Mitgliederzahl durch die Vereinsstatuten begrenzt, so dass sie über die letzten Jahre weitgehend konstant geblieben ist. Weltweit sind aber über 200.000 Fans in 1844 vom Verein offiziell registrierten Fanklubs (Peñas) eingeschrieben, von denen 54 in insgesamt 28 verschiedenen Ländern außerhalb Spaniens beheimatet sind (30 in Europa, neun in Amerika, acht in Afrika, sechs in Asien und einer in Australien). Aufgrund der außerordentlich großen Anhängerschaft wurde außerdem im Jahr 2002 die so genannte „Carnet Madridista“ (Real-Madrid-Fankarte) eingeführt, mit der nun Fans aus aller Welt die Möglichkeit haben, sich offiziell als Anhänger von Real Madrid registrieren zu lassen. Anfang des Jahres 2008 waren weltweit bereits rund 500.000 Carnet Madridista-Mitglieder registriert.

Darüber hinaus betreibt Real Madrid seit 1999 einen eigenen Fernsehsender, Real Madrid TV, der 24 Stunden pro Tag sendet. Das Programm umfasst tagesaktuelle Nachrichten aus dem Verein und der Welt des Fußballs, Live-Bilder vom Mannschaftstraining, die Ausstrahlung von Fußballklassikern vergangener Jahre, Reportagen und Porträts sowie die Live-Übertragung zahlreicher Spiele von Real Madrid Castilla (ehemals Real Madrid B), der Zweit- bzw. Jugendmannschaft von Real, die gegenwärtig in der dritten spanischen Liga spielt. Real Madrid TV ist über den Digitalfernsehanbieter Digital+ (auf Astra 1KR und Hispasat 1C) sowie die IPTV Plattform Imagenio auf Spanisch verfügbar. Eine englische Version sendet über Sky Digital auf Astra 2B.

Die Rivalität zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona gilt als eine der bedeutendsten im internationalen Klubfußball. Geprägt wird sie u.a. von der stetigen Konkurrenz zwischen den Städten Madrid und Barcelona, sowie der historischen Territorien Kastilien und Katalonien. Das Aufeinandertreffen der beiden Klubs ist in Spanien unter dem Namen „El Clásico“ (auf Deutsch, der Klassiker) bekannt, und erregt auch außerhalb der spanischen Grenzen großes Interesse.

Das Duell zwischen den beiden bedeutendsten und erfolgreichsten Klubs Madrids kann als klassisches Stadtderby bezeichnet werden. Das „Derbi Madrileño“, wie es in Spanien genannt wird, spaltet die Stadt in Indios (dt.: Indianer), wie die Anhänger Atlético Madrids bezeichnet werden, und Vikingos (dt.: Wikinger), den Fans Real Madrids. Das Duell ist zwar international nicht so bekannt wie der Clásico, doch in der spanischen Hauptstadt selbst gilt es für viele Anhänger der beiden Klubs als das bedeutendste Spiel des Jahres.

Real Madrid Castilla ist die Zweitmannschaft des Fußballvereins. Sie dient den Talenten des eigenen Nachwuchses als Sprungbrett zum ersten Team, und spielt gegenwärtig in der Segunda División B, der dritten Spielklasse des spanischen Fußballs.

Neben der Fußballabteilung unterhält Real Madrid auch eine Basketballabteilung, die am 8. März 1931 gegründet wurde. Nach zahlreichen regionalen Erfolgen wechselte Raimundo Saporta, bis dahin Funktionär des spanischen Basketballverbandes, im Zuge des 50 jährigen Jubiläums zum Klub. Unter seiner administrativen Führung, dem Start der spanischen Liga im Jahr 1956 und dem Beginn der europäischen Bewerbe 1957/58, stieg der Verein zu einer festen Größe der nationalen und internationalen Basketballszene auf. Bedeutende spanische und europäische Spieler wie Corbalán, Fernando Martín, Delibašić, Kurtinaitis oder auch spätere NBA Stars wie Petrović oder Sabonis waren seither Teil des Basketballkaders.

Mit bislang 30 Titeln ist Real Madrid spanischer Rekordmeister, und mit seinen acht Europapokalen der Meister der erfolgreichste Verein Europas. Zudem wurden sechs weitere kontinentale Wettbewerbe gewonnen: Vier mal der Pokal der Pokalsieger und je einmal der Korac-Cup und ULEB Cup.

Die Basketballsektion spielt gegenwärtig in der spanischen Liga ACB und trägt ihre Heimspiele im 15.000 Zuschauer fassenden Palacio Vistalegre aus, geplant ist allerdings in naher Zukunft der Bau einer 16.300 Zuschauer fassende Arena in den vereinseigenen Gründen der Ciudad Real Madrid.

Im Laufe der Vereinsgeschichte unterhielt der Klub eine Vielzahl unterschiedlicher Sportsektionen, die allerdings sukzessive geschlossen wurden. Auf eine besonders erfolgreiche Vergangenheit konnte die Volleyball-Sparte zurückblicken, die sieben spanische Meisterschaften und dreizehn Pokalsiege erringen konnte, doch auch der Wimbledon-Sieg des zu diesem Zeitpunkt in Real Madrids Tennissektion spielenden spanischen Asses Manuel Santana ist eine Erwähnung wert.

Im September 2006 schlossen das MLS-Team Real Salt Lake und Real Madrid einen auf zehn Jahre datierten Kooperationsvertrag. Kernpunkt des Vertrages ist der Bau eines Jugendinternats in Salt Lake City, in dem bis zum 200 Jugendliche leben und trainieren werden. Darüber hinaus wird Real Madrid alle zwei Jahre für ein Freundschaftsspiel nach Salt Lake City kommen. Umgekehrt wird sich RSL jedes Jahr im Februar auf dem Trainingsgelände von Real Madrid auf die MLS-Saison vorbereiten.

Im November 2005 unterzeichnete Real Madrid ein Abkommen mit dem chinesischen Finanz- und Investmentunternehmen CITIC. Real Madrid unterstützt den firmeneigenen Erstdivisionär Beijing Guoan, im Gegenzug hilft die Citic-Gruppe den Madrilenen über ihre Tochtergesellschaft Guoan beim Marketing in China. Im März 2006 beauftragte Real Madrid den ehemaligen Direktor der klubeigenen Fußballschulen in Mexiko, Xabier Azkargorta, das Amt des Sportlichen Leiters bei Beijing Guoan zu übernehmen.

Die Fundación Real Madrid ist eine Stiftung, die von den Vereinsmitgliedern über die cuota social (Sozialquote) sowie durch Spenden und Sponsoren finanziert wird. Ihr Ziel ist es die sozialen und kulturellen Werte das Sportes im Allgemeinen und des Vereins im Besonderen, in den Dienst der Gesellschaft zu stellen.

Im Sommer 2006 gründete Real Madrid in Zusammenarbeit mit der Europäischen Universität Madrid eine Art Fußballuniversität. Unter dem Namen Escuela de Estudios Universitarios Real Madrid – UEM werden insgesamt zehn Aufbaustudien zu den Bereichen Sport und Gesundheit, Sportmedizin, Medien, Betriebswirtschaft, Physiotherapie sowie Sportunternehmensführung angeboten. Generaldirektor dieser Fußballuniversität ist gegenwärtig der ehemalige Spieler, Trainer und sportliche Leiter Jorge Valdano.

Zum Seitenanfang



Marcelo da Silva Júnior

MarceloRealMadrid.JPG

Marcelo Vieira da Silva Júnior (* 12. Mai 1988 in Rio de Janeiro) ist ein brasilianischer Fußballspieler.

Marcelo begann seine Laufbahn in seiner Heimatstadt, in der Jugend von Fluminense. Bei diesen feierte er 2005 auch sein Debüt in der Profimannschaft.

Seit Januar 2007 ist der 1,74 große Marcelo bei Real Madrid unter Vertrag. Er begann dort als linkter Außenverteidiger und sollte den Platz von Roberto Carlos einnehmen. In der Saison 2008/09 wechselte er jedoch unter Trainer Juande Ramos erfolgreich auf die Position des linken Mittelfeldspielers. Real Madrid bezahlte geschätzte 6,5 Mio. € an Ablöse für ihn. Er besitzt in Madrid einen Vertrag bis 2013.

Marcelo debütierte im September 2006 in der brasilianischen Nationalmannschaft und erzielte bereits bei seinem ersten Auftritt gegen Wales seinen ersten Treffer. Auch stand er im Aufgebot Brasiliens für die Junioren-Fußballweltmeisterschaft 2007.

Für die Olympischen Sommerspiele 2008 wurde Marcelo in den Kader der brasilianischen Mannschaft berufen.

Zum Seitenanfang



Clive Allen

Clive Allen.jpg

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Clive Darren Allen (* 20. Mai 1961 in Stepney, London, England) ist ein ehemaliger englischer Fußballspieler. Als Mittelstürmer trat er dabei bei zahlreichen Vereinen als Torjäger in Erscheinung und absolvierte fünf Länderspiele für die englische Nationalmannschaft.

Clive Allen entstammt einer „Fußballerfamilie“. Er ist der Sohn des früheren Mittelstürmers Les Allen, der mit den Tottenham Hotspurs im Jahre 1961 das Double aus englischer Meisterschaft und FA Cup gewinnen konnte, wobei letzterer Sieg zwei Wochen vor Clives Geburt stattfand. Zudem war sein Bruder Bradley Allen ebenfalls ein ehemaliger Fußballspieler. Die Riege wird komplettiert durch den Trainer Martin Allen und den vormaligen Spieler von West Ham United und den Tottenham Hotspurs Paul Allen, die beide Cousins ersten Grades von Clive sind. Sein Sohn Oliver Allen war für einige Zeit ebenfalls Profifußballer.

Der Mittelstürmer schloss sich als Jugendspieler den Queens Park Rangers („QPR“) an und debütierte für diesen Klub im Jahre 1978. Obwohl Allen in seinem ersten Spiel von Beginn an gegen Coventry City drei Tore zum 5:1 beisteuern konnte, stieg der Verein 1979 in die Zweitklassigkeit ab. Dennoch entwickelte sich Allen zum Stammspieler und schoss in der direkten Wiederaufstiegssaison 28 Tore. Dies veranlasste den Lokalrivalen FC Arsenal dazu, ein Gebot über 1,25 Millionen britische Pfund für den Teenager - was ungewöhnlich viel zu diesem Zeitpunkt war - abzugeben, das die Vereinsführung von QPR im Sommer 1980 akzeptierte.

Bevor Allen aber auch nur ein einziges Spiel für seinen neuen Verein machen konnte, wurde er bereits zwei Monate später direkt an Crystal Palace weiterverkauft. Dieser erneute Millionenhandel beinhaltete einen Tausch mit dem Nationalspieler Kenny Sansom, der seinerseits dafür von Palace nach Highbury wechselte. Gerüchten zufolge hatte eine Vereinbarung zwischen den Queens Park Rangers und Crystal Palace bestanden, die vorsah, dass ein direkter Transfer zu Palace nicht möglich sein solle und Arsenal dann zur Umgehung dieser Klausel als „Zwischenhändler“ auftrat. Diese These konnte letztlich weder bestätigt noch verworfen werden.

Während seiner Zeit bei Crystal Palace erregte ein aberkanntes Tor von Allen für größere Streitigkeiten in der britischen Sportberichterstattung. Als Allen am 6. September 1980 im Spiel gegen Coventry City - nachdem er bereits zuvor getroffen hatte - kurz vor der Strafraumgrenze gefoult worden war, führte er den fälligen Freistoß selbst aus. Der Ball traf den rechten Innenpfosten und dabei scheinbar auch das Tornetz, bevor er wieder zurück in Spielfeld sprang. Trotz heftiger Proteste mit dem Linienrichter verweigerte der Schiedsrichter dem Treffer seine Anerkennung. Palace verlor die Begegnung mit 1:3 und stieg am Ende der Saison aus der englischen Eliteklasse wieder ab. Allen, der in dieser Spielzeit nur acht Tore geschossen hatte, kehrte anschließend zu seinem alten Klub Queens Park Rangers zurück.

Der mittlerweile von Terry Venables trainierte Verein spielte immer noch in der Second Division und Allen konnte mit 13 Treffern in der Saison 1981/82 an seine frühere gute Form anknüpfen. Obwohl dem Klub die Rückkehr in die Football League First Division misslang, zog die Mannschaft - erstmalig in der Vereinsgeschichte - ins Endspiel des FA Cups ein. Zuvor hatte Allen die jeweils entscheidenden Tore zum 1:0 gegen Crystal Palace und im Halbfinale gegen West Bromwich Albion erzielt. Im Finale stand der Zweitligist dann den Tottenham Hotspurs gegenüber, für die zuvor Clive Allens Vater gespielt hatte. Das Spiel im Wembley-Stadion selbst verlief jedoch unglücklich für den Torjäger von QPR, da er bereits nach zwei Minuten nach einem harten Zweikampf verletzt wurde und zu einem frühen Zeitpunkt in der zweiten Halbzeit ausgewechselt werden musste. Die Partie endete letztlich nach Verlängerung mit einem 1:1-Remis und musste daher in einem Wiederholungsspiel entschieden werden. Allen konnte zu dieser Begegnung jedoch nicht rechtzeitig genesen und verpasste dadurch die 0:1-Niederlage seiner Mannschaft.

Innerhalb der nächsten beiden Spielzeiten schoss Allen für QPR 27 Tore, stieg dabei mit seinem Klub in der Saison 1982/83 als Zweitligameister auf und behauptete sich anschließend in der Spielzeit 1983/84 durch einen überraschend guten fünften Platz in der ersten englischen Spielklasse. Im Sommer 1984 debütierte Allen dann während einer Südamerika-Tournee als Einwechselspieler in einem Freundschaftsspiel gegen Brasilien für die von Bobby Robson geleitete englische Nationalmannschaft. Diese Partie gewann England mit 2:0 und nur drei Tage später folgte Allens zweiter Einsatz bei der 0:2-Niederlage gegen Uruguay. Seine Länderspielserie bei der Tournee endete schließlich mit einem dritten Spiel in dem torlosen Remis gegen Chile. Kurz nach seiner Rückkehr wechselte er für 700.000 Pfund zu den Tottenham Hotspurs und trat damit in die Fußstapfen seines Vaters.

Es folgte zunächst eine Zeit der Eingewöhnung bei seinem neuen Verein. Nach seinem Einstand mit zwei Treffern gelangen Allen insgesamt acht Tore in 15 Einsätzen. Während seiner ersten beiden Jahren bei den Spurs hatte er mit Verletzungen zu kämpfen, setzte dann aber in seiner dritten Saison zu einer großen Leistungssteigerung an und war maßgeblich daran beteiligt, dass sein Verein in dieser Spielzeit um den Gewinn von drei Titeln mitspielen konnte. Zwischenzeitlich hatte sich auch sein Cousin Paul Allen dem Klub angeschlossen.

Als einzige Sturmspitze hinter den kreativen Mittelfeldspielern Glenn Hoddle, Osvaldo Ardiles und Chris Waddle erzielte Allen 33 Tore in der Meisterschaft und dazu noch 16 weitere in den beiden Pokalwettbewerben. Dabei zogen die Spurs sowohl im FA Cup als auch im Ligapokal ins Halbfinale ein und waren ein ernsthaften Konkurrent um die englische Meisterschaft. Im Ligapokal-Semifinale stand nach Hin- und Rückspiel ein Entscheidungsspiel gegen den FC Arsenal an und obwohl Allen in den drei Partien insgesamt drei Tore schoss, schied sein Verein gegen den Lokalrivalen aus. Im FA Cup hingegen konnte die Mannschaft nach einem überzeugenden Halbfinalsieg gegen den FC Watford ins Endspiel einziehen. Als die Saison ihrem Ende entgegen ging, kam Allen zudem zu seinem vierten Länderspiel und schoss dabei gegen die Türkei ein Tor, das vom Schiedsrichter aber nicht anerkannt wurde.

Die Spurs waren im FA Cup-Finale gegen Coventry City deutlich favorisiert und die Partie begann gut für Allen. Fünf Jahre nach seinem Verletzungspech konnte er nun ein frühes Führungstor in der zweiten Minute erzielen. Ein Freistoß von Hoddle wurde zunächst abgewehrt und von Waddle auf der rechten Außenseite zurückerobert. Dessen Flanke konnte Allen im Sturmzentrum per Kopfball zum 1:0 verwandeln. Dennoch endete das Spiel in einer Enttäuschung für die Spurs und Coventry gewann schließlich mit 3:2 nach Verlängerung. Mit seinen 49 Toren brach Allen jedoch den bisherigen Vereinsrekord von Jimmy Greaves und wurde am Ende sowohl von den Journalisten als auch von den Spielerkollegen zu Englands Fußballer des Jahres gewählt.

Der Höhepunkt war bei den Spurs in der Folge überschritten und Allen konnte die gezeigten Qualitäten nicht mehr ganz bestätigen. Ihm gelangen noch einmal elf Tore und zudem wurde er ein letztes Mal in der englischen Nationalmannschaft eingesetzt, wobei ihm auch beim 0:0 gegen Israel kein Treffer gelingen sollte. Im März 1988 wechselte er für eine Million Pfund zum amtierenden französischen Meister Girondins Bordeaux und kehrte achtzehn Monate später nach England zurück, um sich Manchester City anzuschließen. Obwohl er dort eine Reihe von Toren erzielen konnte, wurde er von Peter Reid aus dem Kader entfernt, nachdem dieser das Traineramt übernommen hatte. Allen verließ daraufhin den Klub und kam noch zu einigen kürzeren Beschäftigungen beim FC Chelsea, West Ham United, dem FC Millwall und schließlich bei Carlisle United, bevor er dann 1995 seinen Rückzug vom Fußball verkündete.

Später wechselte er noch einmal die Sportart und war Teil der London Monarchs in der europäischen American Football-Liga NFL Europe. Unter Martin Jol wurde Allen in den Trainerstab bei den Tottenham Hotspurs aufgenommen und ist dabei für die Betreuung der Reservemannschaft zuständig. Nach Jols Entlassung Ende Oktober 2007 war Allen für eine Partie Interimstrainer der Profimannschaft bevor Juande Ramos den Trainerposten übernahm.

Er arbeitete darüber hinaus als Experte für englischen Fernsehsender ITV.

Zum Seitenanfang



Raúl González Blanco

Raul Gonzalez 10mar2007.jpg

Raúl González Blanco (* 27. Juni 1977 in Madrid), Spielername Raúl, ist ein spanischer Fußballspieler. Er galt als einer der besten Stürmer der Welt und spielt seit 1992 ununterbrochen für Real Madrid. Seine Spitznamen sind „El Siete“, „El Ferrari“ und „El Angel“.

Nach seinen ersten Spielen für das Team San Cristóbal de Los Ángeles wechselt er im Alter von 13 Jahren zu Atlético Madrid. Mit der U-15 von Atlético Madrid wird Raúl daraufhin Meister, jedoch löst Präsident Jesús Gil y Gil aus Kostengründen die gesamte Nachwuchsabteilung auf. Daraufhin wechselt Raúl zum Lokalrivalen Real, wo er im C-Team unter Trainer Jorge Valdano aufgenommen wird. Es gelingen ihm 13 Tore in den ersten sieben Spielen. Raúl gilt als torgefährlicher, dribbelstarker und leichtfüßiger Spieler, der auch am linken bzw. rechten Flügel eingesetzt werden kann. Am 29. Oktober 1994 feiert Raúl mit 17 Jahren und 4 Monaten sein Debüt in der Primera División und geht als jüngster Spieler in die Vereinsgeschichte ein. In Madrid wird er bald zur Symbolfigur und zum legitimen Nachfolger Emilio Butragueños, dessen Rückennummer 7 er übernimmt. Raúl erzielt in seiner ersten Saison sieben Tore in 29 Spielen und wird prompt spanischer Meister. Er wächst zum Schlüsselspieler mit erheblichem Anteil an Reals großen Erfolgen (Champions League 1998, 2000 und 2002; Meistertitel 1997, 2001, 2003, 2007 und 2008; Weltpokalsiege 2000 und 2002). Außerdem wurde er 1999 und 2001 Torschützenkönig (span.: pichichi) der Primera División und diesen Titel verdiente er auch 2000 und 2001 in der Champions League. Beim Weltpokalfinale in Tokio im Dezember 1998 erzielte Raul gegen CR Vasco da Gama den Siegtreffer zum 2:1 für Real Madrid. Dieser Treffer wurde mit der Zeit zu einem der bekanntesten Tore von Raul und wurde „Gol del Aguanis“ getauft. Aktuell (Dezember 2008) ist er mit 64 Treffern der erfolgreichste Torschütze in der UEFA Champions League. Seit dem Abgang von Fernando Hierro 2003 ist er Kapitän bei Real Madrid. Real Madrid gewann zwischen 2003 (spanische Meisterschaft) und 2007 keine großen Titel und stand unter teils heftiger Kritik von Medien und Fans. Besonders Raúl wurde für das Formtief mitverantwortlich gemacht und war zeitweise nur als Ersatzspieler präsent. Für die Spielzeit 2006/2007 wurde in Madrid Trainer Fabio Capello verpflichtet, unter dem Raúl zunächst einen Stammplatz erhielt. Seit Beginn der Saison 07/08 präsentierte er sich unter Trainer Bernd Schuster wieder gut in Form, sein Verein schloss die Hinserie als Tabellenerster mit bisher nie erreichten 47 Punkten ab und eroberte mit 85 Punkte überlegen den Meistertitel, zu dem Raul mit 18 Toren und starken Leistungen maßgeblich beitrug. Beim ersten Spiel unter dem neuen Trainer Juande Ramos (3:0 gegen Zenit Sankt Petersburg in der Champions League am 10. Dezember 2008) erzielte er 2 Treffer.

Am 15. Februar 2009 schoss er beim 4:0-Sieg über Sporting Gijón sein 308. Tor im Trikot der „Königlichen“ und ist somit der erfolgreichste Torschütze in der Geschichte von Real Madrid und überbietet damit die bisherige Club-Bestmarke von Alfredo Di Stéfano mit 307 Toren aus den Jahren 1953–1964.

Nach Andoni Zubizarreta (333), Manuel Sanchis (312) ist er der dritte Spieler, der auf 300 Siege in der spanischen Liga zurückblicken kann.

Nach der Saison 2007/08 wurde vom Verein beschlossen, dass Raúls Trikotnummer 7 nach Auslauf dessen Vertrages (noch bis 2011) nicht mehr an zukünftige Spieler vergeben wird. Zur Ehrung von Raúl wird sein Trikot im Museum von Madrid ausgestellt.

Raúl stand im Aufgebot der Spanier für die Olympischen Spiele 1996, wo er jedoch mit seiner Mannschaft im Viertelfinale ausschied. Bereits zwei Jahre nach seinem ersten Ligaspiel für Real Madrid feierte er im Oktober 1996 gegen Tschechien sein Debüt in der spanischen A-Nationalmannschaft. Raúl hat seitdem in 102 Spielen 44 Tore erzielt und ist damit bester Torschütze in Spaniens Geschichte. Beim WM-Qualifikationsspiel gegen San Marino am 12. Oktober 2005 löste er Fernando Hierro, von dem er bereits 2002 die Kapitänsbinde übernommen hatte, als Feldspieler mit den meisten Länderspielen ab. In den Jahren nach 2003 gerät er im Nationalteam in eine Krise und sitzt dort zeitweise wie bei Real Madrid nur auf der Ersatzbank. Es folgt eine enttäuschende Europameisterschaft (2004) und eine ansehnliche, aber letztlich ebenfalls enttäuschende Weltmeisterschaft (2006). Für das Qualifikationsspiel zur Fußball-Europameisterschaft 2008 am 7. Oktober 2006 in Schweden wurde er tatsächlich erstmals seit zehn Jahren nicht in die spanische Auswahl berufen und seither nicht wieder aufgeboten. Trainer Luis Aragonés betonte jedoch, Raúl sei nicht endgültig aus der Nationalelf verbannt. Allerdings nominierte ihn dieser trotz 18 Saisontoren auch für die Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz nicht. Auch unter Vicente del Bosque, Nachfolger des nach der Europameisterschaft zu Fenerbahce Istanbul gewechselten Aragonés, gehört er gegenwärtig nicht zum Kader der spanischen Nationalmannschaft.

Raúl erzielte 44 Tore in 102 Spielen für die spanische Nationalmannschaft sowie 60 Tore in 112 Spielen für Real Madrid in der Champions League (Stand: 20. Februar 2008). Mit seinem Treffer am 28. September 2005 gegen Olympiakos Piräus schaffte er es als erster Spieler, die 50-Tor-Marke in der Champions League zu durchbrechen. Er überholte damit die Real-Legende Alfredo Di Stéfano und führt derzeit die ewige Torschützenliste der Champions League an. Er ist mit 216 Ligatoren in 505 Spielen (Stand: 15. Februar 2009) der sechstbeste Torschütze der Primera División und der beste Torschütze in der Geschichte von Real Madrid. Am 15. Februar 2009 überholte er mit einem Doppelpack beim 4:0-Auswärtssieg gegen Gijon die Legende Alfredo di Stèfano, welche bis zu vorher genannten Tag 307 Tore in offiziellen Bewerbsspielen hatte.

Am 21. April 2007 absolvierte Raúl beim Liga-Heimspiel gegen den FC Valencia sein 600. Pflichtspiel für die „Königlichen“. Überdies absolvierte er am 11. Januar 2009 gegen RCD Mallorca sein 500. Ligaspiel (allesamt für Real Madrid) und schoss dabei das Tor zum 0:2 (Endstand 0:3). Er ist weltweit der 18. Spieler, dem bei drei verschiedenen Weltmeisterschafts-Endrunden jeweils mindestens ein Treffer gelang. Er ist außerdem Rekordtorschütze und nach Andoni Zubizarreta der nach Einsätzen erfolgreichste Spieler der spanischen Nationalmannschaft.

Raúl trägt bei Real Madrid die Rückennummer 7 sowie die Kapitänsbinde.

Raúl wurde in Madrids Vorort Villaverde Alto geboren, wuchs jedoch in „Marconi de San Cristóbal de los Ángeles“ auf. Sein Vater Don Pedro war ein Fan von Atlético Madrid, wo er seine Karriere begann. Raúl ist seit dem 30. Juni 1999 mit dem spanischen Model Mamen Sanz verheiratet und Vater von vier Söhnen: Jorge (* 25. Februar 2000, benannt nach Jorge Valdano), Hugo (*20. November 2002, benannt nach Hugo Sánchez) und die Zwillinge Héctor und Mateo (* 17. November 2005).

Raúl ist sehr eng mit seinem ehemaligen Kollegen bei Real, Fernando Morientes, befreundet.

Zum Seitenanfang



Source : Wikipedia