John Travolta

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Geschrieben von robby 27/03/2009 @ 16:07

Tags : john travolta, schauspieler, kultur

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John Travolta

John Travolta 1983

John Joseph Travolta (* 18. Februar 1954 in Englewood, New Jersey, USA) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Sänger, Tänzer, Produzent, Scientologe und Autor italienischer Abstammung.

Travolta wurde als jüngstes von sechs Geschwistern geboren. Zwei Leidenschaften prägten seine Kindheit: Flugzeuge und Schauspielerei. Von seiner Mutter Helen bekam er Schauspielstunden, außerdem verschaffte sie ihm Rollen in lokalen Theaterproduktionen. Bereits als 16-Jähriger verließ Travolta die Highschool und zog nach New York, um sich dort auf der Bühne zu versuchen, unter anderem in dem Musical Grease, mit dem er auch auf Tournee ging. Außerdem arbeitete er in Nachtclubs und drehte Werbespots fürs Fernsehen. Mitte der 70er Jahre zog er nach Los Angeles.

Travolta hatte seine erste große Filmrolle als Billy Nolan in Brian De Palmas Horrorfilm Carrie – Des Satans jüngste Tochter (1976). Danach wurde er, auf dem Höhepunkt der Disco-Welle, mit Nur Samstag Nacht (Saturday Night Fever) (1977) und Grease (1978) zu einem der größten Stars Hollywoods. Zu dieser Zeit spielte er außerdem in der TV-Sitcom Welcome Back, Kotter (1975-1979).

Danach begann sein Stern zu sinken, als er versuchte, mit Staying Alive und Perfect auf den Aerobic-Zug aufzuspringen. Beide Filme waren kommerziell nicht erfolgreich. Erst 1989 erzielte Travolta mit Kuck' mal wer da spricht! einen neuen Erfolg.

Das endgültige Comeback gelang Travolta 1994 mit Pulp Fiction, das ihm eine Oscarnominierung einbrachte. Auch danach drehte er neben Hits wie Schnappt Shorty (Fortsetzung: Be Cool), Face/Off – Im Körper des Feindes und Passwort: Swordfish immer wieder kommerziell wenig erfolgreiche Filme wie Phenomenon und Lucky Numbers. Für die Rolle des Gouverneurs Jack Stanton im Filmdrama Mit aller Macht (1998) wurde er im Jahr 1999 für den Golden Globe Award nominiert.

Im Jahr 2007 spielte Travolta in der Musikfilmkomödie Hairspray zum ersten Mal die Rolle einer (übergewichtigen) Frau, für deren Darstellung er während der Dreharbeiten einen 30 Pfund schweren Fatsuit tragen musste.

Travolta übernahm auch eine größere Rolle im SF-Film Battlefield Earth – Kampf um die Erde (2000), der von ihm produziert wurde und sich als sein wohl größter kommerzieller Flop herausstellte. Es ist die Verfilmung eines Science-Fiction-Buches des Scientology-Gründers L. Ron Hubbard. Travolta ist ein prominentes Mitglied der Organisation.

John Travolta ist auch als Buchautor tätig: Sein Debüt gab er mit Nachtflug nach L.A., der Geschichte des achtjährigen Jeff, der gerne fliegen möchte.

Travolta ist seit 1991 mit der Schauspielerin Kelly Preston verheiratet und hat mit ihr zwei Kinder. Sein Sohn Jett kam am 2. Januar 2009 im Alter von 16 Jahren auf den Bahamas durch einen Krampfanfall ums Leben. Er litt seit seiner frühen Kindheit am Kawasaki-Syndrom. Die gemeinsame Tochter Ella wurde 2001 geboren.

Sein Hobby ist seit seinem 16. Lebensjahr die Fliegerei. Obwohl er nur über eine Privatpilotenlizenz verfügt, hat er u.a. Type Ratings für die Flugzeugmuster Boeing 707 und sogar Boeing 747 absolviert. Travolta besitzt fünf Flugzeuge, unter anderem eine Boeing 707-138B. Diese darf er zwar selber fliegen, aufgrund der bisher absolvierten Flugstunden auf diesem Muster jedoch nur mit dem Status eines Copiloten in Begleitung eines für dieses Muster qualifizierten Pilot in Command. Die Maschine ist nach seinen Kindern benannt: „Jett Clipper Ella“. Sein Haus in Ocala hat eine eigene Start- und Landebahn.

Travoltas deutsche Synchronstimme stammt von Thomas Danneberg.

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Hairspray (2007)

Nikki Blonsky im Januar 2008

Hairspray ist ein US-amerikanischer Musik- und Tanzfilm aus dem Jahr 2007, inszeniert von Adam Shankman im Auftrag von New Line Cinema. Er ist eine Neuverfilmung des bekannten Musicals Hairspray, das auf dem gleichnamigen Film von John Waters (Hairspray, 1988) basiert. In den Hauptrollen sind unter anderem John Travolta und Christopher Walken zu sehen, die die Rolle eines Ehepaars spielen. Vom 20. Juli 2007 an wurde der Film erfolgreich in den englischsprachigen Ländern gespielt und war ab dem 6. September 2007 auch in Deutschland zu sehen.

Baltimore, 1962: Die übergewichtige Tracy Turnblad verfolgt mit ihrer Freundin Penny Pingleton regelmäßig die Corny Collins Show im Lokalfernsehen. Als eine der Darstellerinnen – „für voraussichtlich neun Monate“ – aus dem Programm aussteigt, veranstaltet Moderator Corny Collins ein Casting, um Ersatz für die Rolle zu finden. Tracy bewirbt sich, obwohl sie bei ihren Eltern Edna und Wilbur dabei auf heftigen Widerstand stößt, da die beiden mit dem neuartigen Musikstil der Generation ihrer Kinder rein gar nichts anfangen können. Doch trotz Tracys Ambitionen gibt die Managerin des Senders, Velma von Tussel, die auch gleichzeitig die Mutter von Hauptdarstellerin Amber ist, die Rolle nicht an sie. Mit großer Unterstützung von Hauptdarsteller Link Larkin, gleichzeitig Ambers Freund, und Seaweed J. Stubbs, Star des Negro Days, an dem einmal im Monat nur schwarze Jugendliche in der Corny Collins Show performen dürfen, entdeckt Produzent und Host Corny Collins Tracys Talent auf einer Schulparty.

Von nun an hat Tracy den Job ihrer Träume: sie darf neben Link Larkin in der berühmtesten Fernsehshow von Baltimores Jugend auftreten. Velma ist davon alles andere als begeistert, denn sie fürchtet, dass Tracy, die auf Grund ihrer Individualität der neue Publikumsliebling wird, Amber den Thron der Show und die Chance auf den Titel der Miss Teenage Hairspray, der jährlich von Sponsor UltraClutch Hairspray vergeben wird, streitig machen wird.

Als Corny Collins ihr dann auch noch eröffnet, dass er Negro Day abschaffen und schwarze Jugendliche mit in die täglichen Sendungen integrieren will, platzt ihr der Kragen; kurzerhand veranlasst sie, Negro Day aus dem Programm zu nehmen. Die schwarzen Darsteller sind am Boden zerstört, allen voran Maybelle Stubbs, die Leiterin des Negro Days und Mutter von Seaweed ist.

Sie organisieren einen Demonstrationsmarsch, bei dem sie friedlich für die Gleichberechtigung der Menschen unterschiedlicher Hautfarben im Fernsehen werben. Auch Tracy marschiert als eine der wenigen Weißen mit und als sie auch noch gegenüber einem die Menge aufzuhalten versuchenden Polizisten vorlaut wird, was in den Medien groß aufgebauscht wird, sieht Velma jedes Recht, sie aus der Show zu nehmen. Tracy entkommt ihrem Haftbefehl und versteckt sich mit Hilfe von Penny. Doch als deren ultrakonservative Mutter Tracy findet, sperrt diese sie im Keller ein, bis sie die Polizei verständigt hat.

Während der Liveübertragung der Miss Teenage Hairspray-Wahl am nächsten Nachmittag kommt es dann zum Eklat: Velma wird vor laufender Kamera erwischt, wie sie Ergebnisse verfälschen möchte, Tracy entflieht aus ihrem Gefängnis und schleicht sich mit den Negro Day-Mitgliedern in das Produktionsstudio, Ambers Auftritt wird ein totales Desaster, Link gibt bekannt, dass er von nun an mit Tracy zusammen ist und die eigentliche Misswahl gewinnt Li'l Inez, Schwester von Seaweed und Tochter von Maybelle. Das Happy End ist perfekt: Tracy und Link sind zusammen, Velmas Machenschaften sind aufgedeckt und von nun an werden Corny Collins und Maybelle die Show zusammen mit Jugendlichen beider Hautfarben choreografieren.

Für die zur Drehzeit 17 bzw. 18 Jahre alte Nikki Blonsky stellte der Film 2007 den Durchbruch dar. Sie hatte vor ihrer Verpflichtung für Hairspray in einer Eisdiele gearbeitet und sich bereits mehrfach für die Rolle der Tracy Turnblad in der Hairspray Broadwayaufführung beworben, war jedoch noch zu jung. Ricki Lake, die Schauspielerin, die die Rolle im Originalfilm von 1988 gespielt hatte, hat in der neuen Version einen kleinen Gastauftritt als Jurorin für die „Miss Teenage Hairspray“. Jerry Stiller, ehemals der Darsteller des Wilbur Turnblad, tritt im Remake als Mr. Pinky in Erscheinung. Bevor Christopher Walken die Vaterrolle bekam, waren auch Billy Crystal und Jim Broadbent dafür im Gespräch. Für Michelle Pfeiffers Rolle Velma von Tussle hätten möglicherweise auch Meryl Streep oder Madonna verpflichtet werden können. Pfeiffer hatte nach dem Film Weißer Oleander (2002) eine fünfjährige Pause gemacht und feierte mit Hairspray ein kleines Comeback.

John Travolta, der zum ersten Mal in seiner Laufbahn als Schauspieler eine weibliche Rolle verkörpert, brauchte während der Dreharbeiten täglich vier bis fünf Stunden, um einen 30 Pfund schweren Fatsuit und darüber sein Kostüm anzuziehen. Sein Gesicht wurde mit fünf Silikon-Gelpads künstlich vergrößert.

Zac Efron ließ für seine Rolle des Link Larkin seine Haare färben und kürzen. Er musste für seine Rolle 15 Pfund zunehmen.

Ein Großteil der Aufnahmen wurde aus Kostengründen nicht in Baltimore, sondern in Toronto gedreht. Ebenfalls in Kanada dienten Hamilton (Queen Victoria School) und weitere Örtlichkeiten in Ontario als Schauplätze. Gedreht wurde vom 5. September bis 8. Dezember 2006.

James Berardinelli vergleicht Hairspray in seiner Filmkritik mit anderen für die Leinwand adaptieren Musicals wie Der kleine Horrorladen (1986) oder The Producers (2005). Die Handlung des Films sei eher einfach, die Charaktere jedoch „liebenswert“ und die Musik „mitreißend, wenn nicht gar unvergesslich“.

Roger Ebert bewertet den Film fast mit Bestzahl und begründet dies damit, dass der Film „richtig aussehe“, „richtig klinge“ und sich „richtig anfühle“. Die Energie der Hauptdarsteller sei wichtiger als der Plot der Handlung.

Als „beste Musicalverfilmung der letzten Zeit“ lobt die Internetseite filmstarts.de den Film und stellt dabei besonders Travoltas Schauspielkunst in den Vordergrund. Die Datenbank moviemaze.de nennt ebendiese „gewöhnungsbedürftig“ und bemängelt im Film enthaltene Längen; das Gesamturteil fällt allerdings ebenfalls positiv aus: Hairspray könne durch „viel Frische, bunte Farben und Kostüme“ sowie Tanz und Gesang überzeugen.

Hairspray spielte 201 Mio. US-Dollar ein, davon allein in den Vereinigten Staaten 119 Mio. US-Dollar. Sein Budget von geschätzten 75 Mio. US-Dollar spielte der Film noch vor dem Start in den europäischen Ländern ein. Er galt damit ein Jahr lang als die dritterfolgreichste Musicalverfilmung der letzten 34 Jahre; ein höheres Einspielergebnis in diesem Zeitraum erzielten in den Vereinigten Staaten nur Grease aus dem Jahr 1977 (Platz 1 mit 188 Mio. US-Dollar) und Chicago von 2002 (Platz 2 mit 171 Mio US-Dollar). (Mit John Travolta (Grease) und Queen Latifah (Chicago) spielten ironischerweise zwei der Darsteller aus Hairspray in diesen Filmen mit.) Im Sommer 2008 wurde Hairspray von dem ABBA-Musical Mamma Mia! (bisheriges Einspielergebnis: 136 Mio. US-Dollar) auf Platz 4 der Liste verwiesen.

Der Film wurde schon vor seiner Premiere bei den MTV Movie Awards als „Bester unveröffentlichter Sommerfilm“ nominiert. Der Preis ging bei der Verleihung am 3. Juni 2007 an den Actionfilm Transformers. Außerdem gewann Hairspray den Teen Choice Award in der Kategorie „Bester Sommerfilm – Komödie oder Musical“ und wurde in vier Kategorien für die Satellite Awards 2007 nominiert.

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Tödliches Vertrauen

Tödliches Vertrauen (Domestic Disturbance) ist ein US-amerikanischer Thriller von Harold Becker aus dem Jahr 2001. Die Hauptrolle spielte John Travolta.

Susan Morrison heiratet nach der Scheidung von Frank Morrison den Unternehmer Rick Barnes. Im spaeteren Verlauf stellt sich raus, dass Rick ein Krimineller ist. Der Sohn von Susan und Frank, Danny, beobachtet Barnes bei einem Mord. Zuerst will ihm niemand glauben. Am Ende kommt es zum Kampf, in dem Rick Barnes stirbt.

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 2. November 2001, John Travolta würde besonders gut sympathische Charaktere spielen, weswegen es schwer vorstellbar wäre, weswegen eine intelligente Frau wie Susan sich von ihm scheiden würde. Er kritisierte ebenfalls die Filmmusik.

Dennis Schwartz fragte in Ozus' World Movie Reviews vom 20. November 2001, ob es für Travolta nicht an der Zeit wäre, in einem guten Film mitzuspielen. Die Leistungen der Darsteller bezeichnete er als lahm, das Drehbuch als furchtbar (awful). Zahlreiche Szenen kritisierte er als unglaubwürdig.

Matt O'Leary wurde im Jahr 2002 für den Young Artist Award nominiert. John Travolta dagegen wurde 2002 für den Spottpreis Goldene Himbeere nominiert.

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Mit aller Macht

Mit aller Macht ist ein Filmdrama von Mike Nichols aus dem Jahr 1998.

Der Gouverneur Jack Stanton kandidiert für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten. Er wird in einen Sexskandal verwickelt, nachdem Gerüchte ihn bezichtigen, Sex mit einer Friseurin gehabt zu haben. Eine Tonbandaufnahme scheint dies zu bestätigen. Henry Burton, ein Mitarbeiter Stantons, erinnert sich, dass die einzelnen Sätze der zusammengeschnittenen Aufnahme aus seinem Gespräch mit Stanton stammen. Er und seine Kollegin Libby Holden zwingen den Fälscher, die Fälschung öffentlich zuzugeben.

Ein Mann, dessen minderjährige Tochter schwanger wurde, wendet sich an Burton. Der Mann behauptet, seine Tochter wäre von Stanton schwanger. Stanton und seine Mitarbeiter bestehen auf einen genetischen Test.

Stanton versucht es, den Ruf seines Gegners Fred Picker zu ruinieren. Seine Ehefrau Susan unterstützt ihn, einige seiner Berater bekommen ein schlechtes Gewissen.

Libby Holden kommt darauf, dass das Verlangen des Vaterschaftstests von der Minderjährigen darauf hindeutet, dass der Senator mit dem Mädchen Sex hatte. Sie kündigt bei Stanton, später sagt sie Burton, der Politiker wäre wie die Sonne, die auf sie strahlen würde. Ohne diese Strahlen wäre ihr Leben wertlos. Sie begeht Selbstmord.

Kenneth Turan schrieb in der Los Angeles Times vom 20. März 1998, Mike Nichols und Elaine May hätten eine große Realitätsnähe des Films erreicht. Er lobte außerdem die Kameraarbeit, den Schnitt, die Filmmusik und die Kostüme.

Kathy Bates und Elaine May wurden 1999 für den Oscar nominiert. John Travolta und Kathy Bates wurden 1999 für den Golden Globe Award nominiert.

Kathy Bates gewann 1999 den American Comedy Award, Emma Thompson wurde für den American Comedy Award nominiert. Elaine May gewann 1999 den BAFTA Award, Kathy Bates wurde für den BAFTA Award nominiert.

Kathy Bates gewann 1998 den Las Vegas Film Critics Society Award, 1999 den Screen Actors Guild Award und den Screen Actors Guild Award.

Die Handlung basiert auf dem Schlüsselroman Mit aller Macht von Anonymus (Joe Klein) aus dem Jahr 1996. Der Charakter von Jack Stanton wird häufig mit dem von Bill Clinton verglichen.

Nach den ersten Planungen sollte die Rolle von Jack Stanton Mel Gibson spielen, er lehnte sie jedoch ab.

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Wehrlos – Die Tochter des Generals

Wehrlos – Die Tochter des Generals (Originaltitel: The General's Daughter) ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1999. Der Regisseur war Simon West, das Drehbuch schrieben Christopher Bertolini und William Goldman anhand des Romans The General's Daughter von Nelson DeMille aus dem Jahr 1992. Die Hauptrollen spielten John Travolta und Madeleine Stowe.

Paul Brenner ist Warrant Officer der Criminal Investigation Division der US Army und untersucht Waffendiebstähle, die auf einem Stützpunkt im Süden der USA begangen wurden. Dabei lernt er zufällig den weiblichen Captain Elisabeth Campbell aus der Abteilung für die psychologische Kriegführung kennen. Einer der Diebe will Brenner töten, dieser kann sich erfolgreich verteidigen und tötet den Angreifer.

In derselben Nacht wird Elisabeth Campbell tot aufgefunden, sie ist nackt und gefesselt. Es stellt sich heraus, dass sie die Tochter des Kommandeurs des Stützpunktes, Lieutenant General Joseph Campbell war. Brenner übernimmt die Untersuchung, seine Kollegin Sara Sunhill unterstützt ihn.

Brenner kennt Campbell noch aus dem Vietnamkrieg als dieser, ein Offizier, dem einfachen Soldaten Trost und Ermunterung spendete. Er verspricht Campbell, den Täter zu überführen.

Bald wird der ehemalige Vorgesetzte von Elisabeth Campbell, Colonel Robert Moore verhaftet. Obwohl er wichtige Hintergrundinformationen nicht preisgeben will, wird er entlassen. Etwas später wird er tot aufgefunden, anscheinend Suizid.

Brenner findet heraus, dass Elisabeth Campbell in ihrer Zeit an der United States Military Academy Opfer einer Gruppenvergewaltigung wurde. Joseph Campbell half, den Vorfall zu vertuschen, wofür er befördert wurde. Elisabeths Psyche trug einen bleibenden Schaden davon. Sie ließ sich von Robert Moore nackt fesseln, um so aufgefunden zu werden, wie sie in West Point aufgefunden wurde; dies sollte ihren Vater an den Vorfall erinnern. Wenig später wurde sie von Colonel William Kent ermordet, ebenso wie er Moore tötete, um seine Tat zu verschleiern.

Während Elisabeths Leichnam überführt wird, beschuldigt Brenner Joseph Campbell, der wahre Schuldige für die Tat zu sein. Er droht, gemäß seinem Versprechen, den General zu belangen.

Lexikon des Internationalen Films: Spannendes Kriminaldrama, das die Handlung emotional effektvoll aufbereitet und zur menschlichen Tragödie verdichtet, ohne sie an eine spekulative Ästhetik zu verraten.

James Cromwell, Madeleine Stowe und John Travolta wurden für den Filmpreis Blockbuster Entertainment Award nominiert. Carter Burwell gewann für seine Musik den American Society of Composers, Authors and Publishers Award. Der Film wurde ebenfalls mit dem Hollywood Makeup Artist and Hair Stylist Guild Award ausgezeichnet.

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Kuck mal, wer da spricht!

Kuck mal, wer da spricht! (in Österreich: "Schau mal, wer da spricht", Originaltitel: "Look Who's Talking") ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1989. Die Regie führte Amy Heckerling, die auch das Drehbuch schrieb. Die Hauptrollen spielten John Travolta und Kirstie Alley. Der Film wurde mit "Kuck' mal wer da spricht 2" (1990) und "Kuck' mal wer da jetzt spricht!" (1993) fortgesetzt.

Mollie (Kirstie Alley) hat eine Affäre mit dem verheirateten Geschäftsmann Albert (George Segal) und wird von ihm schwanger. Albert will keine Verantwortung für sein Kind übernehmen, und so wird Mollie zur Alleinerzieherin, nachdem sie auf einer halsbrecherischen Taxifahrt gerade noch rechtzeitig den Kreißsaal erreicht hat. Taxifahrer James Ubriacco (John Travolta) ist von der schönen Mutter sehr angetan. Darum hilft er nicht nur bei der Geburt, sondern bald auch als Babysitter. Baby Mikey, dessen Stimme das Geschehen schon seit dem Beginn der Schwangerschaft kommentiert, mag James und hätte ihn gern zum Vater.

Am Ende werden Mollie und James tatsächlich ein Paar.

Roger Ebert schrieb in der Zeitung Chicago Sun-Times vom 13. Oktober 1989, dass der Film ihn positiv überrascht habe. Er bemängelte die schwache Handlung aber lobte die Regie von Amy Heckerling und die Darstellung von John Travolta.

Der Film gewann die Goldene Leinwand, den Kids' Choice Award und den People's Choice Award; für den Young Artist Award wurde er in der Kategorie Beste Familienkomödie nominiert. David Kitay gewann den BMI Film Music Award.

Die Stimme von Mikey sprach in der Originalfassung Bruce Willis, in der deutschsprachigen Synchronfassung Thomas Gottschalk.

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Source : Wikipedia