Joachim Herrmann

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Geschrieben von tron 07/04/2009 @ 04:12

Tags : joachim herrmann, politiker, politik

Neueste Nachrichten
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Innenminister Joachim Herrmann empfängt farbenprächtig kostümierte ... - Pressrelations (Pressemitteilung)
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Joachim Herrmann (CSU)

Joachim Herrmann

Joachim Herrmann (* 21. September 1956 in München) ist ein deutscher Politiker und seit 16. Oktober 2007 Bayerischer Staatsminister des Innern.

Als Abgeordneter der CSU ist er seit 1994 Mitglied des Bayerischen Landtags. Als Staatssekretär im Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit gehörte er von Oktober 1998 bis September 1999 erstmals der Bayerischen Staatsregierung an und fungierte dann von 2003 bis Oktober 2007 als Vorsitzender der CSU-Fraktion im Landtag.

Joachim Herrmann wurde als Sohn des aus Amberg stammendenden Dr. Johannes Herrmann (1918-1987) geboren. Er wuchs ab 1959 in Erlangen auf, wo der Vater ordentlicher Professor für Rechtsgeschichte und Zivilrecht wurde. Seine Mutter Dr. Adele Herrmann, geb. Koch war unter anderem Studienrätin am Münchner Luisen-Gymnasium.

Nach dem Abitur am Gymnasium Fridericianum im Jahr 1975 absolvierte er in Mellrichstadt und Hammelburg seinen Grundwehrdienst. In diesem Rahmen absolvierte er auch den Unteroffizierslehrgang an der Infanterieschule in Hammelburg. Anschließend wurde er zum Fahnenjunker und mit der Entlassung zum Fähnrich der Reserve befördert. In den folgenden Jahren leistete Herrmann mehrere Wehrübungen ab, darunter auch den Reserveoffizierslehrgang als Lehrgangsbester. Seit 1985 ist er Hauptmann der Reserve.

Im Anschluss studierte er ab 1976 an den Universitäten in Erlangen und München Rechtswissenschaften. Nach seinem Zweiten juristischen Staatsexamen trat er 1984 als Regierungsrat in den Dienst der Bayerischen Staatskanzlei und übernahm dort das Referat für Wirtschaft und Verkehr. 1988 wechselte er als Oberregierungsrat in das Landratsamt Erlangen-Höchstadt und wurde dort Leiter der Abteilung für Öffentliche Sicherheit und Ordnung. 1992 ließ er sich als Rechtsanwalt nieder und war als Syndikus der Siemens AG tätig.

Bereits während des Studiums engagierte er sich im RCDS und der Jungen Union (JU). In den Jahren 1977/78 war er Vorsitzender des RCDS Erlangen und von 1979 bis 1980 Landesvorsitzender des RCDS in Bayern. Von 1983 bis 1991 war er Mitglied im JU-Bundesvorstand und diente in dieser Zeit von 1987 bis 1991 als stellvertretender JU-Bundesvorsitzender.

Nach seiner Niederlage 1990 bei der Wahl zum Erlanger Oberbürgermeister wurde er 1994 in den Bayerischen Landtag gewählt; obwohl schon länger in der Politik, wird er zur 94er-Gruppe gezählt. 1998/99 amtierte er als Staatssekretär im bayerischen Arbeitsministerium. Von 2003 bis Oktober 2007 war er Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. Er vertritt den Stimmkreis Erlangen-Stadt (Mittelfranken) im Landtag.

Im Oktober 2007 wurde er als Nachfolger von Günther Beckstein Bayerischer Innenminister. Als sein Nachfolger im Amt des CSU-Fraktionsvorsitzenden wurde der bisherige Innenstaatssekretär Georg Schmid gewählt.

Über Bayern hinaus bekannt ist Herrmann auch für das unter seiner Verantwortung erarbeitete neue Bayerische Versammlungsgesetz. National und International werden seine Ansichten zum Thema „Killerspiele“ heftig diskutiert. So sprach er 2009 in einer offiziellen Mitteilung von „Tötungstrainingssoftware“ und forderte eine „Ächtung“ dieser Spiele, die „in ihren schädlichen Auswirkungen (...) auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie stehen, deren Verbot zurecht niemand in Frage stellt“.

Während seines Studiums in Erlangen wurde er Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Frankonia (Czernowitz) im CV. Er ist ein Vertreter des Bayerischen Landtags im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks und sitzt im Verwaltungsrat der bayerischen Landesbank BayernLB.

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Hans Joachim Herrmann

Hans Joachim Herrmann (* 2. Oktober 1931 in Zittau) ist ein deutscher Althistoriker.

Hans Joachim Herrmann legte 1950 sein Abitur ab und studierte zunächst bis 1951 Chemie an der Karl-Marx-Universität Leipzig. Aus gesundheitlichen Gründen musste er jedoch das Studienfach wechseln und begann ein Studium der Geschichte, das er 1954 als Diplom-Historiker abschloss. Er wechselte an die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (EMAU), wo er wissenschaftlicher Assistent am historischen Institut wurde. Dort promovierte er auch im März 1965 zum Thema Studien über Usurpationen und Krise im 3. Jahrhundert u. Z. Unter besonderer Berücksichtigung ihrer Darstellung in der "Historia Augusta". Gutachter waren Gerhard Schrot und Rigobert Günther. Die Promotion B folgte im Oktober 1982 zum Thema Studien über Antikebild und Geschichtsschreibung im 18. Jahrhundert, Gutachter waren Herbert Langner, Rigobert Günther und Horst Dieter. Anschließend wurde Herrmann Hochschuldozent für die Geschichte des Altertums an der EMAU.

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Joachim Herrmann (Rechtswissenschaftler)

Joachim Herrmann (* 31. Januar 1933) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler.

Nach Studium an den Universitäten in Heidelberg, Basel und Freiburg im Breisgau promovierte er 1959 als Schüler von Hans-Heinrich Jescheck in Freiburg mit einer Arbeit über Die Anwendbarkeit des politischen Strafrechts auf Deutsche im Verhältnis zwischen Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik.

Es folgte ein Auslandsaufenthalt in New Orleans an der Tulane University und der Erwerb der Qualifikation eines Master of Common Law.

Wieder in Deutschland wirkte Herrmann als wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg; 1970 habilitierte er sich mit dem Werk Die Reform der deutschen Hauptverhandlung nach dem Vorbild des anglo-amerikanischen Strafverfahrens.

1972 nahm Herrmann einen Ruf zur Professur für Strafrecht und Strafprozessrecht an der Universität Augsburg an, den er bis 2001 inne hatte. In dieser Zeit war er an einer Vielzahl internationaler Universitäten auch als Gastprofessor tätig. Augsburg blieb seine akademische Heimat; in der Folgezeit bekleidete er das Amt des Dekans und Vizepräsidenten der Universität.

Seit seiner Emeritierung wirkt Herrmann in Augsburg als Rechtsanwalt und war 2001 Gastprofessor an der Waseda-Universität und an der University of Pittsburgh, 2002 an der amerikanischen Universität in Bischkek (Kirgisien) und der University of California, Davis, 2003 erneut an der University of Pittsburgh und der Amerikanischen Universität in Bischkek.

Forschungs- und Veröffentlichungsschwerpunkte Herrmanns liegen im Bereich des Straf- und Sterafprozessrechts sowie der Rechtsvergleichung.

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Joachim Herrmann (Archäologe)

Joachim Herrmann (* 19. Dezember 1932 in Lübnitz bei Belzig) ist ein deutscher Prähistoriker und Wissenschaftsorganisator.

Der Sohn eines Müllers wuchs in der Mittelmark auf und besuchte in seinem Geburtsort die zweistufige Dorfschule. Sein Abitur machte er in der Schule im damaligen Nachbarort Belzig. Er studierte von 1951 bis 1955 an der Humboldt-Universität zu Berlin Geschichte, Archäologie, Ethnografie und Geologie, wo er 1958 seine Dissertation zum Thema Die vor- und frühgeschichtlichen Wehranlagen Groß-Berlins und des Bezirkes Potsdam vorlegte. 1954 trat er in die SED ein. 1956 wurde Herrmann wissenschaftlicher Assistent am Institut für Vor- und Frühgeschichte der Deutschen Akademie der Wissenschaften, 1960 wissenschaftlicher Oberassistent. 1964 wurde er schließlich wissenschaftlicher Arbeitsleiter. Die Habilitation Herrmanns erfolgte im Dezember 1965 mit einer Arbeit zum Thema Siedlung, Wirtschaft und gesellschaftliche Verhältnisse der slawischen Stämme zwischen Oder/Neiße und Elbe : Eine Unters. auf Grundlage archäol. Materials. Er führte wichtige Ausgrabungen an frühmittelalterlichen Burganlagen etwa in Berlin-Köpenick, in Ralswiek auf Rügen und in der Mittelmark durch.

Etwas überraschend wurde der gerade einmal 36-jährige Herrmann 1969 nicht nur zum Professor an der Akademie ernannt, sondern auch an die Spitze des neu geschaffenen Zentralinstituts für Alte Geschichte und Archäologie der Akademie der Wissenschaften der DDR berufen. Herrmann bekam diese Position nicht nur wegen seiner fachlichen Leistungen, sondern auch wegen seine Unterstützung des sozialistischen Systems der DDR. So ist es kein Wunder, dass viele seiner Forschungsbeiträge Bezüge zu Karl Marx, Friedrich Engels und Lenin und deren Werk aufweisen, wie nicht selten auch bei anderen ostdeutschen Archäologen. Herrmann war trotz aber auch wegen seiner Aufgaben als Wissenschaftsorganisator ein äußerst produktiver Autor und Herausgeber. Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet mehr als 80 Beiträge zu seinem Namen, hinzu kommen viele weitere kleinere Arbeiten.

In der Nachbetrachtung erscheint Herrmann als ambivalente Figur. Zum einen wurde unter seiner Führung das Zentralinstitut für Alte Geschichte und Archäologie zum wichtigsten Forschungsinstitut der DDR im Bezug auf alle Altertumswissenschaften. Hier wurden nahezu alle wichtigen Forschungsprojekte angesiedelt, sei es das Corpus Inscriptionum Latinarum, die Inscriptiones Graecae oder die Prosopographia Imperii Romani. Abgesehen von der prähistorischen Forschung in der DDR wurden fast nur noch international wichtige Leistungen auf diesen Gebieten im Rahmen größerer Forschungsprojekte durch das Zentralinstitut für Alte Geschichte und Archäologie erbracht. Über all dieses wachte Joachim Herrmann. So setzte er beispielsweise durch, dass im Philologus nur noch ostdeutsche Wissenschaftler als Herausgeber fungieren durften. Auch hatten es Wissenschaftler schwer, unter ihm Karriere zu machen, die nicht Mitglied der SED waren oder unangenehm aufgefallen waren. Auf der anderen Seite ließ er auch manchmal Freiräume für die Wissenschaftler zu. So hatte er ein Einspruchsrecht bei allen Artikeln, die in Fachzeitschriften wie beim Philologus, Klio und anderen gedruckt werden sollten. Er nutzte dieses Recht beim Philologus beispielsweise nur ein einziges Mal. Auch in anderen Bereichen stellte er die Wissenschaft über die Politik. So war Westberlin in vielen von ihm betreuten Arbeiten kein weißer Fleck auf der Landkarte, sondern die dortigen Forschungsergebnisse wurden eingearbeitet.

Herrmann war nicht nur in der DDR hoch angesehen. 1972 wurde er korrespondierendes, 1974 ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR, 1982 Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts. 1985 wurde er Mitglied des Büros der Comité International des Sciences Historiques, seit September war er hier sogar der einzige deutsche Vertreter. Von 1986 bis 1990 war Herrmann Präsident der Urania und gegen Ende der DDR Mitglied des Präsidiums der Historiker-Gesellschaft der DDR. 1990 wurde er Mitglied der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften, 1993 der Leibniz-Sozietät. Die Universität Athen verlieh ihm 1990 die Ehrendoktor-Würde. 1971 wurde Herrmann der Nationalpreis der DDR, II. Klasse verliehen, 1981 die Auszeichnung Held der Arbeit.

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Source : Wikipedia