JBL

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Geschrieben von bishop 21/03/2009 @ 16:13

Tags : jbl, lautsprecher, computer, high-tech

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JBL Professional

Lautsprecher "Radial" (2007) mit Docking-Station-Funktion für MP3-Player Apple iPod

JBL oder JBL Professional ist ein amerikanischer, weltweit bekannter Hersteller von Audiosystemen und -Zubehör. Gegründet wurde das Unternehmen von James Bullough Lansing im Jahre 1946 und gehört heute zur Harman-International-Gruppe, zu der auch Harman-Kardon und Infinity gehören.

JBL stellt hochwertige Lautsprechersysteme für den Heim- oder Studiobereich her und wurde in den 1980er-Jahren von Lucasfilm ausgewählt, das erste THX-Kino-Lautsprechersystem zu entwickeln. Außerdem ist JBL in der professionellen Beschallungstechnik ein bekannter Hersteller für PA-Lautsprecher.

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JBL G 3/3

BAM G3-3 6.JPG

Zwischen 1887 und 1903 wurden insgesamt 16 baugleiche Dampftenderlokomotiven der Bauart G 3/3 von der Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur gebaut. Sie besaßen aber unterschiedliche Treibraddurchmesser.

Von 1887 bis 1901 wurde an die Jura-Bern-Luzern-Bahn (JBL), sowie deren Nachfolger der Jura-Simplon-Bahn (JS), für die Brünigbahn insgesamt 10 Lokomotiven dieses Typs geliefert. Von der Chemin de fer Bière-Apples-Morges (BAM) wurden 1894, 3 Lokomotiven dieser Bauart bezogen. 1896 wurde eine weitere G 3/3 an die damals noch eigenständige Gesellschaft Chemin de fer Apples-L’Isle (AL) geliefert, die 1899 von der BAM mitsamt dem Rollmaterial übernommen wurde. Von der Montreux-Oberland Bernois-Bahn (MOB) wurden 1903, 2 Maschinen bezogen.

Die mit Außenrahmen versehenen Dampftenderlokomotiven, besaßen Treibräder mit einem Durchmesser von 1050 mm. Einzig die beiden MOB Maschinen wurden mit kleineren Treibräden von 950mm ausgeliefert, um in den Steigungen bis zu 73 ‰ eine höhere Zugkraft zu erreichen. Dadurch sank die Höchstgeschwindigkeit bei den MOB Maschinen von 45 auf 35 km/h. Die vier BAM Maschinen waren anfänglich auch nur für 35 km/h abgenommen, diese wurde anlässlich des Einbaus des Üerhitzers später auch auf 45 km/h erhöht. Der Kesseldruck wurde von anfänglich 11 Bar bei den Brünig Maschinen, bei den nachfolgenden BAM und MOB Maschinen auf 12 Bar erhöht.

Auf dem Kessel war ein Dampfdom und ein Sanddom. Auf dem Dampfdom befand sich das Sicherheitsventil. Auf den Schieberkästen befanden sich Ricour-Saugventile. Die mittlere Achse war als Treibachse ausgeführt. Die außenliegende Steuerung war eine nach Walschaert mit Taschenkulisse. Die Federn befanden sich über den Achslagern und deren Stützen waren unterhalb des Umlaufbleches montiert. Die ersten sechs Maschinen der JBL hatten noch einen Querausgleich zwischen den vorderen Stützen der ersten Achse. Auf diesen wurde bei den letzten 10 Maschinen verzichtet. Während die Brüniglokomotiven eine Leistung von 180 PS erbrachten, konnte dank Erhöhung des Druckes die Leistung der BAM und MOB Maschinen auf 200 PS erhöht werden. Neben dem Kessel befanden sich beidseitig die Wasser- und Kohlekästen. Während die Brünig- und BAM-Maschinen nur Schwerkraft-Sander hatten, war bei den MOB-Maschinen ein Dampfsander eingebaut.

Entsprechend den unterschiedlichen Strecken, besaßen die Lokomotiven auch unterschiedliche Zugbremssysteme.

Bei den Brünig Lokomotiven war anfänglich eine Klose Federbremse mit Lösung durch Dampfdruck eingebaut, dies konnte zugleich als Dampfheizung verwendet werden. Diese wurde zwischen 1906/07 durch eine Westinghouse-Differential-Druckluftbremse ersetzt.

Bei den BAM Lokomotiven, war eine Exzenterhebelbremse, sowie eine automatische Vakuumbremse nach Clayton eingebaut.

Bei den MOB Lokomotiven, war eine automatische Vakuumbremse nach Hardy, sowie eine Gegendruckbremse eingebaut.

Drei BAM Maschinen (1,3,6), erhielten zwischen 1921 und 1926 einen Schmidt'schen Überhitzer eingebaut. Dabei erhielten sie auch entlastete Schieber aus Bronze. Zugleich wurden sie einander angepasst, bei der Nummer 6 konnte der Kesseldruck auf 12 Bar erhöht werden. Es wurde auch eine Acetylengasbeleuchtung und eine Spurkranzschmierung eingebaut.

Die Maschinen wurden auf den beiden Flachstrecken (Interlaken-Meiringen und Giswil Luzern) eingesetzt. Ab 1905 wurden sie von den G 3/4 verdrängt. Lok 107 blieb erstaunlicherweise lange auf dem Netz der Brünigbahn erhalten und wurde zuletzt im Zweiten Weltkrieg für das Reduit eingesetzt. Der Abbruch erfolgte 1942.

Bis zur Elektrifizierung 1943 führten diese Lokomotiven alle Züge. Ab 1921 wurden die G 3/3 Lokomotiven von der Nummer 6, der ehemaligen Brünig Nummer 109 unterstützt. Diese Lok erhielt nicht nach der Reihenfolge der vier BAM-Maschinen die Nummer 5 sondern Nummer 6, weil die umgedrehte Zahl Neun verwendet wurde.

Die MOB beschaffte sich die beiden Maschinen um für den Güter- und Baustellenverkehr eigene fahrdrahtunabhängige Fahrzeuge zu verfügen, da die elektrischen Anlagen noch nicht vollständig in Betrieb genommen waren.

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Infinity

Die Marke Infinity gehört seit 1982 zur Harman-International-Gruppe. Gegründet wurde die Firma 1968 in einer Garage von Arnie Nudell, einem Kernphysiker und Musiker. Mitgründer waren Cary Christie und John Ulrich. Alle 3 kannten sich aus ihrer Zusammenarbeit bei Hughes Aircraft.

Infinity galt als innovativ für Neuentwicklungen. Bereits der erste selbst entwickelte Lautsprecher Servo Static 1 verließ 1968 damals bekannte Lautsprecherdesigns. Er verfügte über eine externe Frequenzweiche und einen von den Hauptlautsprechern getrennten Basslautsprecher mit Bewegungsmelder. Der Durchbruch auf dem Hi-Fi- und High-End-Sektor gelang mit der lange erfolgreichen RS-Reihe 1978, die ihren Höhepunkt mit der designtechnisch sehr ansprechenden neuen Serie von 1981 bis 1986 fand. 1987 wurde die RS-Serie durch die nicht minder erfolgreiche Kappa-Serie abgelöst.

Einen besonderen Stellenwert hatte das Flaggschiff der Marke, die Infinity Reference Standard (auch IRS). Dieser Überlautsprecher galt zeitweise als der teuerste und für viele bis heute als der beste Lautsprecher der Welt. Unter dem Markennamen Infinity gab es fünf Modellgenerationen in den Jahren 1980–1988, nach Gründung der neuen Marke Genesis baute Arnie Nudell dort den Nachfolger der Reference Standard und führte sie dort unter dem Namen Genesis 1.1 weiter.

Für die Fans der Marke endete die Firmengeschichte von Infinity mit dem Ausscheiden von Arnie Nudell. Die beiden Modelle Renaissance 80 und Renaissance 90 waren die ersten alleine von Cary Christie entwickelten Modelle. Klassiker wurden die "Beta" und "Gamma" 1987- 1993, die Modelle Renaissance 90 und 80,Epsilon, Sigma und Omega waren die letzten klassischen Infinities. Von einigen Fans der Infinity-Classics werden die 1994–1998 gebauten x.1- und x.2-Modelle nur eingeschränkt als klassische Infinity akzeptiert. Sie verfügen jedoch mit gefüllten Polypropylen-Membranen für Tief- und Tiefmitteltöner und großen Polypropylen-Kalotten für die Mitteltöner über klassische Infinity-Kappa-Merkmale. Als Hochtöner kommt nicht mehr wie bei den älteren Kappa- und Infinity-Reference-Standard-Modellen ein Magnetostat mit gerader Folienmembran (EMIT) zum Einsatz, sondern einer mit runder Membran (EMIT-R). Arnie Nudell verwendet in den Lautsprechern seiner heutigen Marke Genesis ebenfalls Magnetostat-Hochtöner mit runder Membran.

Spätere Lautsprecher unter diesem Markennamen wie auch JBL sind jedoch hochwertige Harman-Lautsprecher. Zur heutigen Produktpalette gehören Lautsprecher-Systeme und Verstärkerendstufen für den Car-Hi-Fi-Bereich.

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Brünigbahn

Brünigbahn bei Meiringen

Die Brünigbahn (als Fahrzeugaufschrift 1995-2004: SBB Brünig), auch Bahnstrecke Luzern–Interlaken Ost genannt, war bis zum 31. Dezember 2004 die einzige Schmalspurstrecke der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Zugleich war sie die einzige SBB-Strecke, die teilweise mit Zahnstange ausgerüstet war (System Riggenbach). Am 30. Juni 2004 hat der Bundesrat die SBB ermächtigt, die meterspurige Brünigbahn an die Luzern-Stans-Engelberg-Bahn (LSE) zu verkaufen. Die Konzession der LSE wurde auf die Brünigbahn ausgedehnt. Seit dem 1. Januar 2005 verkehrt die fusionierte Bahngesellschaft unter dem neuen Namen Zentralbahn .

Die Brünigbahn erschliesst die Strecke von Interlaken über Brienz, Meiringen, den Brünigpass, Giswil, Alpnachstad nach Luzern.

Die Brünigbahn befährt in Interlaken einen gemeinsamen Bahnhof mit den Berner Oberland-Bahnen (BOB). In Brienz ist neben dem Bahnhof der Ausgangspunkt der Brienz-Rothorn-Bahn (BRB). Ein kleines Stück neben dem Bahnhof Meiringen beginnt die Meiringen-Innertkirchen-Bahn (MIB). Alpnachstad ist Ausgangspunkt der Pilatusbahn. Zwischen Meiringen und Giswil ist die Brünigbahn mit einer Zahnstange ausgestattet. Der Abschnitt zwischen Hergiswil und Luzern wird gemeinsam mit der Luzern-Stans-Engelberg-Bahn (LSE) befahren.

Die Brünigbahn ist Bestandteil der GoldenPass Line.

Der Bau der Strecke erfolgte durch die Jura-Bern-Luzern-Bahn (JBL), die am 14. Juni 1888 den Abschnitt von Brienz über den Brünigpass bis nach Alpnachstad eröffnete. Anfänglich bestand nur Anschluss zu Dampfschiffen auf dem Brienzersee und Vierwaldstättersee. Am 1. Juni 1889 wurde der Abschnitt Alpnachstad–Luzern eröffnet. Per 1. Januar 1890 wurde die JBL Teil der Jura-Simplon-Bahn (JS). Mit der Verstaatlichung der JS zur SBB am 1. Mai 1903 wurde der ganzjährige Betrieb eingeführt. Erst am 23. August 1916 folgte die Eröffnung des letzten Teilstücks zwischen Brienz und Interlaken.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Elektrifikation der Strecke abgeschlossen: am 18. November 1941 wurde der elektrische Betrieb zwischen Luzern und Meiringen aufgenommen, am 24. Dezember 1942 folgte die Teilstrecke zwischen Meiringen und Interlaken.

Am 22. August 2005 wurden die Verbindung zwischen Sarnen und Brienz durch Unwetter stark beschädigt und mehrere Brücken weggerissen. Die Schadenssumme erreichte eine Höhe von 75 Millionen Franken.

Der längste Tunnel der Strecke ist der Loppertunnel I mit einer Länge von 1186 Metern. Den Zusatz römisch-eins trägt er erst seit 1964, nachdem der Loppertunnel II der LSE eröffnet wurde. Die beiden Lopper-Tunnelportale liegen auf der Hergiswiler-Seite nebeneinander. Insgesamt wurden beim Bau der Strecke 13 Tunnels angelegt. Zwischen Luzern und Hergiswil wurde anlässlich des Autobahnausbaues eine längere Unterführungen gebaut. Hier ist die Strecke doppelspurig ausgebaut. Auf dem Luzerner Stadtgebiet ist eine doppelspurige Tieferlegung der Strecke vorgesehen, womit ein weiterer Tunnel vorhanden wäre.

Die Strecke besitzt drei Brücken mit einer Spannweite von über 100 Metern. Zwei Brücken besitzen Besonderheiten. So fahren unter der 167 Meter langen Aarebrücke bei Interlaken die Kursschiffe des Brienzerssees durch. Unter der Stahlfachwerkbrücke am Hirscherengraben geht regelmässig die berüchtigte Hirscherengrabenlawine hindurch und reisst dabei häufig die unterhalb der Bahnbrücke liegende hölzerne Strassenbrücke mit sich.

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Jura-Neuchâtelois

Die Jura-Neuchâtelois (JN) oder auch Neuenburger Jurabahn ist eine ehemalige schweizerische Eisenbahngesellschaft.

Gegründet wurde die Gesellschaft per 1. Januar 1886, durch Auslagerung der 38 Kilometer langen Bahnstrecke Neuchâtel – Le Locle-Col-des-Roches aus der Jura-Bern-Luzern-Bahn (JBL).

Eröffnet wurde Bahnstrecke von Neuchâtel durch den 3259 Meter langen Logestunnel zwischen Les Hauts-Geneveys und Convers nach La Chaux-de-Fonds und Le Locle in vier Etappen zwischen 1857 bis 1860 von der Jura industriel (JI). Die JI wurde am 1. Mai 1875 Teil der Jura bernois (JB), die wiederum per 1. Juli 1884 mit der Bern-Luzern-Bahn (BLB) zur Jura-Bern-Luzern-Bahn (JBL) fusionierte.

Erst unter der JBL erfolgte am 4. August 1884 die Eröffnung der Strecke zur schweizerisch/französischen Grenze bei Le Locle-Col-des-Roches (damaliger Name «Brenets-Col-des-Roches») und der Zusammenschluss mit dem französischen Eisenbahnnetz, an die über Morteau führende Bahnstrecke Besançon–Le Locle.

Nach der Verselbständigung der JN eröffnete die JBL am 17. Dezember 1888 den 1618 Meter langen Crosettestunnel zwischen Le Creux und La Chaux-de-Fonds, womit die direkte Fahrt zwischen Biel und La Chaux-de-Fonds ohne Spitzkehre bei Convers möglich wurde. Damit wurde auch umgehend der Bahnverkehr auf dem Abschnitt zwischen Convers und Le Creux eingestellt. Aufgehoben wurde die Strecke allerdings erst am 1. Juli 1895 unter der Jura-Simplon-Bahn (JS), wobei Rudimente der Bahnanlagen in Convers sich bis weit ins 20. Jahrhundert hinein hielten.

Mit dem Vertrag vom 4. November 1912 kaufte die schweizerische Eidgenossenschaft dem Kanton Neuenburg die Bahn ab, womit sie per 1. Juli 1913 in den Besitz der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) gelangte. Unter den SBB erfolgte am 4. Oktober 1931 die Aufnahme des elektrischen Betriebs unter 15 kV 16⅔ Hz Wechselstrom, zwischen Neuchâtel und Le Locle-Col-des-Roches.

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Dorian Gray (Diskothek)

Logo

Das Dorian Gray, benannt in Anlehnung an das Buch „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde (siehe auch Dorian-Gray-Syndrom), war eine legendäre Diskothek der 80er Jahre im Flughafen Frankfurt am Main. Die Gründer und Betreiber der „Mutter aller Großraumdiskotheken“, Gerd Schüler und Michael Presinger, orientierten sich mit dem am 8. November 1978 eröffneten Club am New Yorker Studio 54.

Lokalisiert war das „Dorian Gray“ auf Ebene 0 (Tiefebene) in der Halle C im Terminal 1 des Flughafens. Damit war das Dorian nicht von der Sperrstunde betroffen, die zu dieser Zeit in Frankfurt bei 4:00 Uhr morgens lag.

Bis zu 2500 Gäste tanzten pro Nacht auf drei Floors – in den Endsiebzigern zu Disco, Funk und Soul, später, ab 1984, vorwiegend zu elektronischer Musik wie EBM, House, New Wave und Techno-Musik, ab 1992 Blackmusic im kleinen Club.

Bekannte DJs waren Sven Väth, Torsten Fenslau, Ulli Brenner, Michael Münzing, DJ Dag, Talla 2XLC, Tom Wax, Mark Spoon und Björn Mulik.

Die Diskothek verfügte über ein zur damaligen Zeit spektakuläres Richard-Long-Sound-System-Design. Bedingt durch den Einsatz großer Hornlautsprecher, die mit JBL und Gauss-Alnico Tiefton-Treibern bestückt waren, wurden trotz relativ geringer Verstärkerleistungen laute und klare Sounds ermöglicht. Neben den sehr druckvollen Bässen aus Basshorndoppelrutschen und großen W-Hörnern sorgten die JBL 075 Hochton-Hornstrahler, die in zwei Viererblocks über der Tanzfläche im großen Club hingen, und die Gauss-Druckkammertreiber HF4000 in Kombination mit den JBL-Linsen 2395 (slantplates) für das damals Disco-typische Klangbild mit hoher Lautstärke und großer Klarheit. Das Plattenspielersystem bestand bis Mitte der 90er Jahre aus Thorens- und später Technics-Geräten.

Die Lichtanlage bestand aus roten, grünen und orangefarbenen Neonröhren, die auf Spiegelflächen angebracht waren. Um die Tanzfläche des großen Clubs herum waren Warnleuchten von amerikanischen Polizeiautos der 1970er Jahre und Filmstudio-Scheinwerfer installiert. Das Dorian Gray verfügte über Nebelwerfer und verschiedene Lichteffektgeräte. Bis Mitte der 1990er Jahre war ein starker grüner Laser in Betrieb. Zu den Lightjockeys gehörten Alexander Metzger, Andreas Röhrl, Frank Hildmann und Uwe Heinzelmann.

Am 31. Dezember 2000 wurde die Diskothek in Frankfurt am Main aufgrund der in den alten Räumen wirtschaftlich nicht zu erfüllenden behördlichen Auflagen zur Modernisierung der Brandschutzeinrichtungen geschlossen.

Die letzte Schallplatte, die im Dorian Gray abgespielt wurde, war „Lovin’ You“ von Minnie Riperton und wurde vom Resident DJ Ufuk im kleinen Club aufgelegt.

Lange Jahre nach der Schließung war die abgebildete Tür zum Dorian Gray weiter im Flughafengebäude installiert, auch wenn hintenan bereits die Einbauten abgerissen waren. Im Januar 2008 wurde nach Umbau, Modernisierung und Brandschutzertüchtigung der Halle C/Ebene 0 dort eine Einkaufsmeile eröffnet.

Anfang 2003 starteten die beiden Unternehmer eine Neuauflage des Clubs in Berlin am Potsdamer Platz, der jedoch nicht an die Erfolge des Frankfurter Originals anknüpfen konnte und wieder geschlossen wurde.

Die ‚Schwesterdiskothek‘ des Dorian Gray, der Perkins Park in Stuttgart, der von Schüler und Presinger zwei Jahre nach der Eröffnung des Frankfurter Dorian Gray nach demselben Konzept geplant wurde, existiert heute noch.

Mittlerweile existiert in der Online Rollenspielwelt Second Life ein fast originalgetreuer Nachbau des Dorian Gray.

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Source : Wikipedia