Iowa

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Geschrieben von daneel 04/05/2009 @ 06:10

Tags : iowa, usa, nordamerika, ausland

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Iowa

Karte der USA, Iowa hervorgehoben

Iowa ist der 29. Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika. Der Beitritt in die Union erfolgte am 28. Dezember 1846.

Der Staat liegt im Mittleren Westen und ist bekannt für den Anbau von Mais und die weite Natur. Ausnahmen von der dörflichen und kleinstädtischen Struktur bilden lediglich die Großregionen um Des Moines, Cedar Rapids und Sioux City.

Iowa liegt im mittleren Westen der USA. Der Staat grenzt im Norden an Minnesota, im Westen an Nebraska und South Dakota, im Süden an Missouri und im Osten an Wisconsin und Illinois.

Der Mississippi River bildet die östliche Grenze des Staates, ebenso wird die westliche Grenze im Süden von Sioux City durch den Missouri River und nördlich von Sioux City durch den Big Sioux River gebildet. Die Topographie des Staates ist durch hügelige Ebenen gekennzeichnet. Löss-Erhebungen finden sich entlang der Westgrenze, manche sind mehrere hundert Meter dick. Zu den wenigen natürlich entstandenen Seen zählen Spirit Lake, Lake Okoboji und West Lake Okoboji im Nordwesten Iowas.

Der tiefste Punkt ist der Mississippi River bei Keokuk in Südost-Iowa, der höchste Punkt ist Hawkeye Point. Im Verhältnis zur Fläche sind die Höhenunterschiede gering.

Mit einer Fläche von 145.743 km² liegt er auf Platz 26 nach Flächengröße. 1.042 km² (0,71 %) des Bundesstaates sind Wasserflächen.

Iowa erstreckt sich über eine Breite von 320 km von 40°36'N bis 43°30'N und hat eine Länge von 500 km von 89°5'W bis 96°31'W.

Iowa hat 2.982.085 Einwohner (Stand: Census 1. Juli 2006), davon sind 93,0 % Weiße, 2,3 % Schwarze, 3,8 % Hispanier, 1,5 % Asiaten, 0,3 % Amerikanische Ureinwohner.

Die meisten Bewohner Iowas haben europäische Vorfahren. Dabei bilden die Deutschstämmigen mit 41 % die mit Abstand größte Gruppe. Die Amana Colonies am Iowa River sind heute noch deutsch geprägt.

Größte Religionsgemeinschaft in Iowa ist die römisch-katholische Kirche, zu der sich rund 23 Prozent der Bevölkerung zählen. Die einzelnen protestantischen Glaubensgemeinschaften sind deutlich weniger stark vertreten. Werden jedoch die verschiedenen protestantischen Gruppierungen addiert, ist Iowa eher protestantisch geprägt. Die mitgliederstärksten Religionsgemeinschaften im Jahre 2000 waren die Katholische Kirche mit 558.092, die Evangelical Lutheran Church in America mit 268.543 und die United Methodist Church mit 248.211 Anhängern.

Bekannt wurde das Gebäude "Trinity Church" des Ortes Manning (Iowa). Wegen der verringerten Gemeinde wurde sie auf einem Tieflader in einen 10 km entfernten Ort mühsam transportiert.

Im Nordosten des Bundesstaates liegt am Ufer des Mississippi Rivers das Effigy Mounds National Monument, eine Gedenkstätte und archäologisches Schutzgebiet für Mounds genannte künstliche Hügel, die von einer frühen indianischen Kultur in der Woodland-Periode zwischen 500 v. Chr. und etwa dem Jahr 1200 errichteten.

Der Staat wurde nach dem Iowa-Stamm benannt und 1846 der 29. Bundesstaat. Iowa wird auch "Hawkeye State" (Falkenauge-Staat) genannt, als Tribut an Häuptling Black Hawk.

Mit seinen fruchtbaren Prärien und dem Vorherrschen von Landwirtschaft gilt es als einer der typischen Bundesstaaten des Mittleren Westens, denn 90% der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt. Iowa wird auch "Corn State" genannt, wegen des Anbaus von Mais. Jagd und Fischfang sind beliebt. Außerdem findet man viele Parks von oftmals auch historischer Bedeutung.

Iowas erste Hauptstadt war Iowa City. Als der Bevölkerungsschwerpunkt durch die zunehmende Besiedlung nach Westen rückte, wurde beschlossen, die Hauptstadt näher zur geografischen Mitte des Staats zu verlegen. 1857 wurde Des Moines zur Hauptstadt bestimmt.

Iowa ist stets ein Vorreiter bei der Gewährung von Bürgerrechten gewesen. 1839 erklärte der Iowa Supreme Court, das höchste Gericht im Staate, die Sklaverei für ungesetzlich, Jahrzehnte bevor im Nachgange des Bürgerkriegs diese Frage auf nationaler Ebene geklärt wurde. 1868 entschied das Gericht, daß auch Formen der Segregation, also etwa die Rassentrennung in Schulen, in Iowa unzulässig sind, während der Supreme Court der USA erst 1953 ein entsprechendes Urteil fällte. 1873 wurde vom Iowa Supreme Court entschieden, daß Rassendiskriminierung in öffentlichen Einrichtungen gegen das Gesetz verstößt, fast hundert Jahre vor der gerichtlichen Entscheidung auf nationaler Ebene.

1869 wurde Iowa der erste Bundesstaat, der Frauen den Zugang zur Ausübung rechtswissenschaftlicher Berufe erlaubte.

2009 entschied der Iowa Supreme Court einstimmig, daß ein Staatsgesetz, das die Eheschließung Homosexueller verbietet, gegen den in der Staatsverfassung verankerten Gleichheitsgrundsatz verstößt und somit nichtig ist. Damit wurde Iowa der nach Massachusetts und Connecticut dritte Bundesstaat, in dem gleichgeschlechtliche Partner legal heiraten dürfen.

Eine besondere Bedeutung kommt dem Staat in den Wahlkämpfen um die US-Präsidentschaft zu: Traditionell ist Iowa der Staat, in dem die ersten Vorwahlen der Parteien abgehalten werden. Sie verleihen der Bevölkerung Iowas in Wahljahren ein großes politisches Gewicht.

Ferner ist Iowa ein Swing State, in dem die Vorhersagen von Wahlausgängen schwierig sind. Zwar gab es in Iowa eine demokratische Dominanz von Ende der 1980er bis zur Jahrhundertwende, aber bei der Präsidentschaftswahl 2004 fiel Iowa, mit denkbar knappem Ergebnis, zum ersten Mal seit 1984 wieder an die Republikaner. Aktuell stellt Iowa seit 1992 sieben Wahlmänner im Electoral College. 1988 waren es noch acht. 2008 gewannen wieder die Demokraten die Mehrheit.

Iowas derzeitige Senatoren sind Chuck Grassley, R (bis Januar 2011) und Tom Harkin, D (bis Jan. 2015).

Das reale Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (engl. per capita real GDP) betrug im Jahre 2006 USD 35.662 (nationaler Durchschnitt der 50 US-Bundesstaaten: USD 37.714; nationaler Rangplatz: 24).

Iowas Haupterzeugnisse sind Schweine, Mais, Sojabohnen, Kartoffel, Kühe und Milchprodukte. Andere Erzeugnisse sind Güter zur Lebensmittelherstellung, Maschinen, Elektronik, chemische Produkte, außerdem Produkte des Druckgewerbes und der Metallindustrie. Die Arbeitslosenquote von Iowa liegt bei 4,8% (2004). In dem kleinen Dorf Froehlich im Nordosten von Iowa wurde der Traktor erfunden. Heute produziert der Traktorhersteller John Deere einen beachtlichen Teil seiner Produkte in den Werken in Davenport und Waterloo.

Die wichtigsten staatlichen Hochschulen sind die Iowa State University, die University of Iowa und die University of Northern Iowa. Weitere Universitäten sind in der Liste der Universitäten in Iowa verzeichnet.

Bundesdistrikt: Washington D. C.

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Iowa (Volk)

Stich von 1844, der die Iowa darstellt, die 1844 mit George Catlin nach London gingen

Die Iowa oder Ioway (Bah-Kho-Je) sind ein Indianervolk Nordamerikas, das zeitweise im US-Bundesstaat Iowa ansässig war, dem der Stamm seinen Namen gab. Die Volkszählung des Jahres 2000 ermittelte 1.451 Iowa, dazu kamen 76 Nachkommen verschiedener Stämme, 688 Nachkommen weißer und indianischer Vorfahren, und 43 weitere, insgesamt 2.258 Menschen.

Der Name geht auf „ayuhwa“ („schlafend“) zurück, doch die Selbstbezeichnung war „Pahotcha“ oder „Bah-kho-je“, was soviel wie „Staubgesichter“ oder „Grauer Schnee“ bedeutet.

Die ältesten bekannten Wohnsitze der Ioway lagen wohl nördlich der Großen Seen. Möglicherweise spalteten sie sich von den Ho-chunk ab, als sie vom Mississippi in die Plains wanderten. Die Karte von Guillaume DeLisle aus dem Jahr 1716 zeigt den Wohnsitz der „Aiaouez“ am oberen Missouri. Die Franzosen boten ihnen, da sie in der Region von feindlichen Stämmen bedroht waren, an, bei St. Louis zu siedeln. Der Vater von White Cloud, Man-haw-gaw (Wounding Arrow), führte den Stamm in den Südosten des heutigen Iowa. Doch um 1800 zogen sie wieder Richtung Missouri. Lewis und Clark trafen sie 1804 am Platte River in Minnesota.

Bereits seit dem 17. Jahrhunderts waren von den Europäern vertriebene Sauk und Fox, Kickapoo und Anishinabe in die Gebiete der Iowa gezogen. Dabei kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen Um 1760 zählte der Stamm rund 1.100 Mitglieder, 1804 nur noch 800. 1819 wurde Man-haw-gaw wohl von einem Sioux getötet.

Mit dem Erwerb Louisianas von Frankreich begannen sich die USA in die Verhältnisse zwischen den Stämmen einzumischen. Der erste Vertrag sah 1805 einen Frieden zwischen den Stämmen vor. Unterzeichner für die Ioway war ein Voi-Ri-Gran. Während des Krieges zwischen Großbritannien und den USA zwischen 1812 und 1814 waren die meisten Ioway mit den Briten verbündet, doch ein Teil unterstützte zusammen mit den Otoe die Amerikaner. Bereits 1809 hatte der US-Präsident Hard Heart zum Häuptling der Iowa ernannt, obwohl ihnen die Einrichtung eines dauerhaften Häuptlings fremd war. Eine Art Ältestenrat hatte bis dahin die Entscheidungen zu treffen. Mit Hard Heart (auch White Cloud I. genannt) entstand eine Dynastie.

1824 sollten die Ioway in ein Reservat an der heutigen Grenze zwischen Kansas und Nebraska umsiedeln, später dann in ein Indianerterritorium in Oklahoma. Ihr Häuptling war zu dieser Zeit Mahaska (Mew-hew-she-kaw, bekannt als White Cloud I.). Er wurde 1824 nach Washington eingeladen. Der Stamm gab in diesem Jahr sein Gebiet auf, außer dem Gebiet am Little Platte River, und verkaufte den Norden Missouris, den sie bis 1826 räumen sollten. Doch führte dieser Vertrag zur Spaltung des Stammes. Einen Teil führte White Cloud, der sich auf die Seite der USA stellte, den Widerstand dagegen führte Great Walker. Diese Gruppe wurde von der amerikanischen Presse „the Pouting Party“ genannt, die schmollende Partei. Great Walker weigerte sich bis zu seinem Tod, das Gebiet zu verlassen. Mit dem Vertrag von 1824 schufen die USA ein Niemandsland zwischen den verfeindeten der Sioux, sowie der Sac und Fox. Die Iowa sollten dabei der im Süden lebenden Gruppe der Fox und Sac zugehören.

Da sich die Stämme jedoch nicht über die Grenzen der Jagdgebiete in Iowa, Missouri und Minnesota einigen konnten, und es dementsprechend immer wieder zu Kämpfen kam, griffen die USA erneut ein, zumal inzwischen klar war, dass die Vertreibung aller Indianer aus dem Gebiet östlich des Mississippi angelaufen war. In einem neuen Vertrag mussten auch die Iowa Gebiete abtreten, in denen zwar keine weißen Siedler leben durften, jedoch behielt sich Washington die Ansiedlung von Indianern aus dem Osten vor. Zudem war den Iowa offenbar gar nicht bewusst, dass sie Land abtreten mussten, denn die Verhandlungen wurden ohne Dolmetscher durchgeführt.1834 wurde Mahaska von zwei Stammesangehörigen umgebracht, die er wegen eines Überfalls auf die Omaha hatte ausliefern lassen, und die geflohen waren.

1836 siedelten die Iowa entsprechend einem neuerlichen Vertrag (dem „Platte Purchase“) mit einigen Fox und Sauk an den Missouri um, einige trennten sich von ihnen und zogen 1838 nach Oklahoma. Damit wichen sie dem zunehemenden Druck weißer Siedler aus, aber auch den mit Erobererrechten begründeten Druck der Fox. Zudem wurden sie von dem Indianeragenten Vanderslice in größtem Ausmaß betrogen. Er eignete sich und seiner Verwandtschaft erhebliche Teile des Landes an, und die Ioway waren gezwungen nach Norden zu ziehen, wo sie 1854 um Whitecloud angesiedelt wurden. Im nächsten Jahr teilten die Stämme im Great Nemaha Half-Breed Tract ihr Land auf und verkauften es. Viele von ihnen gingen in der wachsenden Zuwandererbevölkerung auf, manche schlossen sich den Ioway an.

Der Sohn Mahaskas, Häuptling James White Cloud, kämpfte während des Sezessionskriegs in der Armee der Nordstaaten. 1861 wurden zwei Reservate im Grenzgebiet zwischen Kansas und Nebraska eingerichtet, der Westen ihres Gebiets musste abgetreten werden. Ab 1878 zog ein Teil von ihnen nach Oklahoma, in Gebiete bei Lincoln, Payne und Logan, wo ein Beschluss des Präsidenten 1883 die Einrichtung eines Reservats anordnete. Ab 1887 wurde das Land zu individuellem Besitz, so dass bald ein Flickenteppich von indianischem, weißem und Mischlingsbesitz bestand. Ab 1891 fielen die meisten der südlichen Gebiete dem Oklahoma Land Run zum Opfer, so dass auch dieses Stammesgebiet aufgelöst wurde.

In beiden Gegenden leben heute nur noch wenige hundert Iowa. Da sie ein Kasino einrichten konnten, können sie aus den Gewinnen gezielt ihr altes Land zurückkaufen.

Die Iowa sprachen eine Sioux-Sprache namens Baxoje. Die letzten Menschen, die die Sprache fließend sprechen konnten, starben Ende 1996, 2008 gab es noch sechs Sprecher, die die Sprache halbwegs flüssig beherrschten. Jimm Goodtracks, einer von ihnen, stellte ein Wörterbuch zusammen, und die Sprache soll wieder unterrichtet werden.

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Davenport (Iowa)

Scott County Iowa Incorporated and Unincorporated areas Davenport Highlighted.svg

Davenport ist eine Stadt in den USA und liegt im Bundesstaat Iowa. Sie hat (gemäß Volkszählung aus dem Jahr 2000) eine Einwohnerschaft von 98.359. Sie ist Teil der sogenannten Quad Cities von Iowa und Illinois. Bekannte Einrichtungen sind das Palmer College of Chiropractic und die Saint Ambrose University. Davenport ist Hauptort des Scott County.

Davenport macht regelmäßig Schlagzeilen, weil es die einzige Stadt am Mississippi River ist, die über keine Flutsicherung oder Deiche verfügt. Man bevorzugt den offenen Zugang zum Fluss, dafür muss jedes neu gebaute Gebäude oberhalb des 100-Jahreshöchstwasserstandes liegen oder aber durch Flutmauern gesichert werden. Zwei Beispiele für flutsichere bzw. flutgesicherte Gebäude sind das John O'Donnell Stadium und das Figge Art Museum.

Einige recht bekannte jährliche Festivals finden hier statt, zu nennen sind das Mississippi Valley Blues Festival, die Mississippi Valley Fair, und das Bix Beiderbecke Memorial Jazz Festival, gewidmet dem aus Davenport stammenden Bix Beiderbecke.

Davenport liegt an den Autobahnen I-80, I-280 and I-74.

Der Davenport Municipal Airport kann nur von kleinen Maschinen angeflogen werden, der nächste kommerzielle Flugplatz ist der Quad City International Airport auf dem anderen Mississippi-Ufer in Moline (Illinois).

Davenport ist über die 1,17 km lange Rock Island Centennial Bridge mit Rock Island, Illinois verbunden.

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Iowa City

Früheres Parlamentsgebäude in Iowa City

Iowa City ist eine Universitätsstadt im US-Bundesstaat Iowa. Sie ist Verwaltungssitz von Johnson County. Bis 1857 war es auch die Hauptstadt von Iowa, bevor diese nach Des Moines verlegt wurde. Die Stadt liegt am Iowa-Fluss und am Interstate 80. Die Bevölkerung umfasst etwa 62.000 Einwohner (2000).

In Iowa City befindet sich der Hauptsitz der University of Iowa. Mitten auf dem Campus befindet sich das historische, ehemalige Parlamentsgebäude (State Capitol) von Iowa.

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Source : Wikipedia