Huub Stevens

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Geschrieben von robby 24/04/2009 @ 08:07

Tags : huub stevens, trainer, fussball, sport

Huub Stevens

Huub Stevens

Huub Stevens (* 29. November 1953 in Sittard) ist ein ehemaliger niederländischer Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer, der seit 1996 für mehrere Vereine in der deutschen Fußball-Bundesliga tätig war. Er gilt als Trainer, der großen Wert auf Disziplin und eine strenge taktische Ordnung legt.

Als Spieler war er für Fortuna Sittard und PSV Eindhoven in der Innenverteidigung aktiv. 1978 gewann er mit Eindhoven den UEFA-Pokal. 18-mal wurde er in die Nationalelf berufen.

Zu Beginn der 1990er Jahre absolvierte Stevens in Köln seine Trainerausbildung und hospitierte unter anderem bei Jörg Berger.

1993 begann er seine Trainerlaufbahn bei Roda JC Kerkrade und führte den Verein mehrmals in den UEFA-Cup.

Am 9. Oktober 1996 wurde er völlig überraschend Trainer des FC Schalke 04. In seiner ersten Saison reichte es in der Bundesliga zwar nur zu Platz 12, doch Schalke 04 konnte den UEFA-Cup gewinnen. Die beiden Finalspiele gegen Inter Mailand sind legendär, und die Schalker Mannschaft um den Belgier Marc Wilmots wurde als „Eurofighter“ bekannt. 1997/98 erreichte der FC Schalke 04 in der Bundesliga einen UEFA-Cup-Platz und schied im Viertelfinale des UEFA-Pokals aus. Es folgten zwei schwache Jahre (Platz 10 und 14). In der Saison 2000/2001 gelang es Stevens, ein neues Team mit Spielern wie Andreas Möller und Ebbe Sand aufzubauen. Schalke verpasste die Deutsche Meisterschaft erst in den letzten Sekunden des letzten Spieltages. Zudem wurde der DFB-Pokal 2001 gewonnen. Stevens und Schalke konnten diesen Erfolg 2002 wiederholen, doch Schalke schied in der Vorrunde der Champions League aus und landete in der Bundesliga nach einer schwachen Hinrunde auf Platz 5. Bereits in der Winterpause gab Stevens bekannt, dass er zum Saisonende zum Ligakonkurrenten Hertha BSC wechseln würde. Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Vereins im Jahr 2004 wählten mehr als 10.000 Anhänger des FC Schalke 04 ihre Mannschaft des Jahrhunderts. Zum Trainer dieses Teams erkoren sie Huub Stevens..

In der Saison 2002/03 erreichte Stevens mit Hertha BSC nach einigen Startschwierigkeiten Platz 5 in der Bundesliga und qualifizierte sich so für den UEFA-Cup. Der Start in die Saison 2003/04 misslang jedoch und Stevens wurde wegen anhaltender Erfolglosigkeit am 4. Dezember 2003 entlassen.

Zur Saison 2004/2005 unterschrieb Stevens einen Vertrag beim Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln, mit welchem er zum Saisonende als Tabellenerster in die Bundesliga aufstieg. Stevens verließ jedoch den Verein, um öfter bei seiner schwer kranken Ehefrau in den Niederlanden zu sein.

2005 kehrte Stevens zu seinem Stammverein Roda JC Kerkrade in die Niederlande zurück. Die Saison 2005/06 wurde auf Platz 8 der niederländische Eredivisie abgeschlossen. Die neue Saison verlief ähnlich und am 2. Februar 2007 löste Huub Stevens seinen Vertrag auf, um zum deutschen Bundesligisten Hamburger SV zu wechseln.

Am 2. Februar 2007 wurde Stevens Trainer des Hamburger SV, den er innerhalb von 15 Spielen vom letzten Platz über den UI-Cup in den UEFA-Pokal führte. Sein Vertrag lief bis zum Ende der Saison 2007/08. In seinem letzten Spiel als HSV-Trainer wurde der Karlsruher SC mit 7:0 geschlagen – der zweithöchste Sieg der Hamburger in der Bundesliga.

Ab der Saison 2008/2009 wurde Stevens Trainer des PSV Eindhoven. Er verlängerte nicht in Hamburg, um in die Niederlande zu seiner kranken Frau zurückzukehren. Stevens unterschrieb in Eindhoven einen Zweijahresvertrag bis 2010, von dem er jedoch bereits am 28. Januar 2009 zurücktrat. Zu diesem Zeitpunkt stand PSV lediglich auf Platz fünf der Eredivisie, 15 Punkte hinter dem Spitzenreiter. Grund der Erfolglosigkeit sei gewesen, dass es zwischen ihm und der Mannschaft „nicht ‚klick‘ gemacht“ habe, sagte Stevens.

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PSV Eindhoven

PSV Eindhoven (Gründungszeit).svg

Die PSV Eindhoven (offiziell: Eindhovense Voetbal Vereniging Philips' Sport Vereniging) ist ein Fußballverein aus der niederländischen Stadt Eindhoven. Zusammen mit den Erzrivalen Ajax Amsterdam und Feyenoord Rotterdam zählt PSV zu den erfolgreichsten Fußballklubs der Niederlande. Außerdem gehört die PSV zu den wenigen Mannschaften, die in der Superleague Formula vertreten sind.

Die PSV Eindhoven wurde am 31. August 1913 als Werksverein des Philips-Konzerns gegründet. Anfangs war die Fußballabteilung nur eine von vielen im Verein.

In der langen Vereinsgeschichte brachte der Klub viele später Weltstars wie Ruud Gullit, Romário, Ronaldo, Luc Nilis, Jaap Stam, und Ruud van Nistelrooy hervor. Grundlage für Erfolge brachten aber schon Spieler Willy van der Kuijlen, Jan van Beveren, Jan Poortvliet und die Van de Kerkhof-Brüder (René und Willy), welche mit dem UEFA-Pokal-Sieg 1978 den ersten internationalen Titel nach Eindhoven holten.

Der Verein besticht durch ein gutes Scouting-Programm. So werden immer wieder talentierte Spieler, vor allem aus Südamerika, verpflichtet und ausgebildet. So diente der PSV Ronaldo, Eidur Gudjohnsen, Mateja Kežman, Arjen Robben, Park Ji-Sung und Lee Young-pyo als Sprungbrett für eine Karriere.

Mitte und Ende der Siebziger hatte der PSV ein großes Hoch. Es wurde zwei Mal der KNVB-Pokal, drei Mal die Meisterschaft und 1978 der UEFA-Pokal gewonnen, als man im Rückspiel SC Bastia mit 3:0 schlug. Das Hinspiel endete damlas 0:0.

Zwischen 1987 und 1990 war Guus Hiddink Trainer bei den Rot-Weißen. Er baute um Spieler wie Ronald Koeman, Eric Gerets, Søren Lerby und Wim Kieft eine schlagfertige Truppe auf, die auch international für Aufmerksamkeit sorgte. Während der drei Jahre beim PSV holte Hiddink drei Mal das Double mit Pokal und Meisterschaft. Doch gleich in seiner ersten Saison 1987/88 gelang der größte Erfolg der Klubgeschichte, der Sieg im Europapokal der Landesmeister mit nur drei Siegen schaffte es die Mannschaft ins Finale. Die Viertelfinalpartie gegen Girondins Bordeaux und das Halbfinale gegen Real Madrid endete jeweils 1:1 im Hin- und 0:0 im Rückspiel. Nur auf Grund des Auswärts erzielten Tores rückte Eindhoven immer in die nächste Runde. Am 25. Mai 1988 stand die Mannschaft in Stuttgart dem Team von Benfica Lissabon gegenüber. Nachdem selbst die Verlängerung keinen Sieger hervor brachte, bis dahin war es eine torlose Partie, musste das Elfmeterschießen entscheiden. Bis zum 6:5 aus PSV'er Sicht hatten alle Schützen getroffen. Doch dann war António Veloso der Unglückliche, der den Triumph für die Boeren sicherte, und sein Team nach dem verschossenen Elfer in Trauer stürzte.

Bobby Robson trat Hiddinks Erbe 1990 an. Obwohl mit 1990/91 und 1991/92 zweimal die Meisterschaft gewonnen werden konnte, entließ ihn der Verein nach Ablauf der zweiten Spielzeit. Grund waren die minderen Erfolge auf internationaler Ebene. Doch auch innerhalb des Teams gab es Probleme zwischen Robsen und den bereits zum Ende der Hiddink-Ära geholten Romário. Dieser, von Scout Piet de Visser gesichtete, blieb dem Verein bis 1993 treu und wechselte anschließend zum FC Barcelona.

Hans Westerhof wurde neuer Trainer, aber nach nur Platz 2 in der Liga ein Jahr später durch Aad de Mos ersetzt. Nach der Saison 1993/94 erklärte der seit 1984 im Tor stehende Hans van Breukelen seinen Rücktritt vom Profifußball. Mit ihm ging der Publikumsliebling und einer der Leistungsträger der letzten zehn Jahre. Mit Ronald Waterreus und Stanley Menzo verpflichtete der Verein zwei neue Torhüter, die um den Platz zwischen den Pfosten kämpfen sollten. Der jüngere Waterreus setzte sich durch und hütete für die kommenden zehn Jahre das Tor des PSV. Aad de Mos wurde 1993/94 nur Dritter in der Eredivisie. In seinem zweiten Jahr wurde er bereits im Oktober 1994 durch Kees Rijvers und der kurz darauf im Dezember von Dick Advocaat ersetzt. Mit den beiden neuen Stürmern Ronaldo und Luc Nilis wollte man wieder an bessere Zeiten anknüpfen. Ronaldo wurde mit 30 Toren Torschützkönig der Liga, der PSV wurde aber abgeschlagen hinter Ajax Amsterdam und Roda JC Kerkrade wieder nur Dritter. Das Folgejahr verlief besser. Man wurde Zweiter und schaffte in der UEFA Champions League den Einzug ins Halbfinale. 1996/97 standen Leistungsträger wie Jaap Stam, Philip Cocu, Wim Jonk, Luc Nilis, Arthur Numan und Boudewijn Zenden im Kader des PSV. Sie holten die Meisterschaft nach einer Durststrecke wieder nach Eindhoven. In der Folgespielzeit stand man wieder im Schatten von Ajax Amsterdam und wurde nur Zweiter. Die Champions League wurde bereits nach der Gruppenphase beendet.

Zur Fußball-Weltmeisterschaft 1998 wurden insgesamt sech Spieler des Vereins für die niederländische Fußballnationalmannschaft nominiert. Damit stellte der PSV die meisten Spieler aus einer Mannschaft. Die Niederländer schafften es bis ins Halbfinale und die PSV-Spieler weckten das Interesse großer europäischer Top-Klubs. Zur Saison 1998/99 kehrte nur André Ooijer zurück vom Kader der Oranje. Alle anderen unterzeichneten Verträge bei neuen Vereinen. Die Mannschaft änderte darauf sein Gesicht. Junge Spieler wie Ruud van Nistelrooy wurden verpflichtet und eingebaut. Am letzten Spieltag dieser Saison wurde Platz drei gesichert. Mit Ende der Saison ging auch Trainer Bobby Robson und wurde durch den Belgier Eric Gerets ersetzte. Dieser brachte von seinem Ex-Club Club Brügge Eric Addo mit und holte weitere Leute wie Mark van Bommel, Johann Vogel und Routinier Jan Heintze, welcher bereits zwischen 1982 und 1994 das Trikot des Vereins trug. Die Neuzugänge schlugen gut ein und der PSV konnte seinen 15-Titelgewinn feiern. Das Sturmduo Nistelrooy/Nilis erzielte 48 Tore. In der darauf folgenden Spielzeit wurde dieses Paar durch den Weggang Luc Nilis zu Aston Villa gesprengt. Außerdem fiehl van Nistelrooy wegen einer Verletzung aus. Mit Mateja Kežman fand man einen guten Ersatz und mit Kevin Hofland sowie John de Jong wurden weitere Youngstars verpflichtet. In der Champions League mussten dagegen wieder frühzeitig die Koffer gepackt werden. Durch den dritten Platz in der Gruppenphase erreichte man allerdings die dritte Runde. Die Mannschaft drang darauf hin bis ins Viertelfinale vor. Wo das Team auf den 1. FC Kaiserslautern traf. Das Hinspiel verlor die Mannschaft 0:1. Als auch das Rückspiel mit 0:1 verloren gegangen wurde, stürmten PSV Anhänger den Platz. Die UEFA verhing darauf eine Geldstrafe. Außerdem mussten die Rot-Weißen ein Spiel auf neutralen Boden bestreiten. Der Ligatitel wurde verteidigt, doch musste man im Sommer 2001 Stürmer van Nistelrooy in Richtung Manchester United ziehen lassen. Als Ersatz wurde Jan Vennegoor of Hesselink von Twente Enschede verpflichtet. Zum wiederholten Male wurde nur Platz drei der Gruppenphase der Champions League erreicht, so dass die Philips Sport Vereinigung für die kommende Runde im UEFA-Cup antreten musste. Dort schlug die Mannschaft erst Leeds United und traf dann im ersten internationalen niederländisch-niederländischen Vergleich auf Feyenoord Rotterdam. Beide Spiele endeten 1:1 und erst das Elfmeterschießen entschied für Feyenoord, die sich darauf auf den Weg zum UEFA-Cup-Triumph nicht mehr aufhielten ließen. Auch in der Liga war der PSV nicht mehr überzeugenden und erreichte nur Platz zwei. Der Vorstand und die Fans verloren das Vertrauen in Eric Gerets und er wurde im Sommer 2002 entlassen.

Um endlich wieder sowohl in der Liga, als auch international Erfolge zu feiern wurde Guus Hiddink zurück geholt. Dieser war zuvor Trainer Südkoreas und überraschte während der Fußball-Weltmeisterschaft 2002. Mit Park Ji-Sung und Lee Young-Pyo brachte er zwei Spieler mit, die er bereits aus der Nationalmannschaft kannte. Außerdem wurde der talentierte Arjen Robben vom FC Groningen losgeeist. In der ersten Saison nach Hiddinks Rückkehr wurde die Meisterschaft gewonnen. 2003/04 musste man nochmals Ajax den Vortritt lassen.

Doch bereits 2004/05 zeigte sich der PSV in alter Stärke. Die Meisterschaft wurde gewonnen, und zum ersten mal qualifizierte sich die Mannschaft für die K.O.-Runde der Champions League, und das obwohl Leistungsträger wie Ronald Waterreus, Arjen Robben, Dennis Rommedahl und Mateja Kežman bereits im Sommer 2004 den Club verließen. Mit dem Verteidiger Alex, Torhüter Heurelho Gomes sowie den Stürmern Jefferson Farfan und DaMarcus Beasley taten die PSV-Verantwortlichen wieder gute Einkäufe. In der K.O.-Runde traf man auf Olympique Lyon. Beide Spiele endeten 1:1, so dass wieder ein Elfmeterschießen folgen musste. Der Brasilianer Robert verwandelte den entscheidenden Treffer zu Gunsten des PSV. Im Halbfinale wartete der AC Mailand. Nachdem das Hinspiel 2:0 verloren ging, war man im Rückspiel nahe einer Sensation. Nachdem es bereits 2:0 für Eindhoven stand und die erste Partie damit egalisiert wurde, traf Massimo Ambrosini in der Nachspielzeit zum 2:1 Anschlußtreffer. Phillip Cocu traf danach noch 3:1, aber auf Grund des auswärts erzielten Tores zog der ACM ins Endspiel ein. Diese Saison war eine der bisher erfolgreichsten in der Klubgeschichte. Neben dem Einzug ins Halbfinale der Champions League wurde der 18 Meisterschaftstitel und der achte Pokalerfolg fix gemacht. Im Sommer 2005 zog es die Stammkräfte Mark van Bommel, Johann Vogel, Park Ji-Sung, Lee Young-Pyo und Wilfred Bouma zu anderen Vereinen. Wieder stand die Mannschaft vor einem Umbruch. Erfahrene aber entwicklungsfähige Spieler wie Mika Väyrynen und Timmy Simons wurden verpflichtet und um diese talentierte Fußballer wie Ismaël Aïssati und Ibrahim Afellay aufgestellt. In diesen Saison drang man bis ins Achtfinale der Champions League vor. Auch der Titel wurde verteidigt. Im Pokalfinale gegen Ajax Amsterdam zog man allerdings den kürzeren und musste es verloren geben. Dieses war auch das letzte Spiel unter der Leitung von Guus Hiddink.

Ronald Koeman, ehemaliger Spieler beim PSV, wurde zur Saison 2006/07 Nachfolger Hiddinks. Außerdem wurden die bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 sich in Szene gesetzten Spieler Edison Méndez, aus Ekuador, und Carlos Salcido, aus Mexiko, geholt. Mit den erfahrenen Jan Wouters und Tonny Bruins Slot wurde der Trainerstab erweitert. Die beiden Abgänger André Ooijer und Jan Vennegoor of Hesselink wurden durch Jan Kromkamp und Stürmer Patrick Kluivert ersetzt. Letzterer konnte sich gegenüber dem Top-Sturmduo Jefferson Farfán und Arouna Koné nicht durchsetzen und verließ den Verein nach nur einem Jahr. Bis zum 33. Spieltag lagen die Verein Ajax Amsterdam, AZ Alkmaar und der PSV Eindhoven mit 72 Punkten gleich auf. Auf Grund der Tordifferenz war der AZ auf den ersten Platz, Ajax zweiter und PSV als dritter auf Lauerstellung. Durch einen 5:1 Sieg am letzten Spieltag gegen Vitesse Arnheim zogen die Rot-Weißen auf den ersten Tabellenplatz. Alkmaar patzte mit einer 2:3-Niederlage gegen Excelsior Rotterdam und Ajax erzielte bei deren Sieg nicht genügend Treffer und lag mit einem Tor Differenz hinter dem PSV. In der Champions League konnte man sich zum dritten Mal in Folge in der Gruppenphase durchsetzten. Im Achtelfinale gelang ein 1:0 und ein 1:1 gegen Arsenal London, was für die Qualifikation des Viertelfinals reichte. Dort traf die Mannschaft auf den FC Liverpool. Mit einem Gesamtergebnis von 0:4 aus Hin- und Rückspiel scheiterte der PSV. Koeman wurde darauf von Präsidenten Schuitema hart kritisiert, blieb aber im Amt. Schuitema wurde kurz darauf von Jan Reker als Präsident des Vereins abgelöst.

Nach dieser Spielzeit und dem zwanzigsten Titelgewinn verließen wichtige Säulen wie Phillip Cocu, Arouna Koné und Alex das Team. Sie hinterließen große Lücken im Mannschaftsverbund. Mike Zonneveld, Kenneth Perez, Danko Lazovic und Danny Koevermans wurden verpflichten um diese entstandenen Löcher zu stopfen. Vom niederländischen Pokal wurde man suspendiert, nachdem Manuel da Costa für den PSV auflief, obwohl dieser noch eine Sperre aus dem Vorjahr absitzen musste. Coach Koeman kam immer mehr ins Kreuzfeuer, so dass er am 31. Oktober 2007 bekannt gab den Verein zu verlassen und zum FC Valencia zu wechseln.

Die Suche nach einem neuen Trainer gestaltete sich schwer und man musste viele Absagen einstecken. So kam es, dass erst Assistent Jan Wouters und später Sef Vergoossen als Übergangslösung die Position des Chef-Trainers übernahmen. Als neuer Trainer wurde dann schließlich Huub Stevens vorgestellt, der die Mannschaft aber erst ab Sommer 2008 übernehmen konnte. Der erst im Sommer verpflichtete Kenneth Perez verließ zur Winterpause die Mannschaft und ging zurück zu Ajax Amsterdam. Manuel da Costa zog es zur gleichen Zeit für 4,5 Millionen Euro zum AC Florenz. Im Februar 2008 erklärte John de Jong, im Alter von 30 Jahren, seinen Rücktritt vom Profi-Fußball, auf Grund einer anhaltenden Verletzung. Obwohl Eindhoven mit vielen Problemen während dieser Zeit zu kämpfen hatte, blieben die Erfolge nicht aus. Zwar schaffte man es nur zu Platz 3 in der Gruppenphase der Champions League, drang aber bis ins Viertelfinale des UEFA-Pokals vor, wo man sich dem AC Florenz geschlagen geben musste. Der Ligatitel konnte dagegen zum vierten Mal in Folge verteidigt werden.

Mit Heurelho Gomes ging zur Spielzeit 2008/09 der Publikumsliebling und einer der Garanten für den Erfolg der letzten Jahre. Um entsprechenden Ersatz für den brasilianischen Nationaltorhüter zu bekommen, verpflichtete man Schwedens Nummer 1 Andreas Isaksson von Manchester City. Mit Jefferson Farfán, der zum FC Schalke 04 ging, und Ismaël Aïssati wurden noch vor Stevens' Ankunft in Eindhoven weitere Säulen des Teams verkauft. Huub Stevens standen für die Saison 2008/09 als Assistenten Jan Wouters, Dwight Lodeweges, Hans Segers und Anton Scheutjens zur Verfügung. Mit Francisco Javier Rodríguez, Erik Pieters, Reimond Manco, Nordin Amrabat und Jérémie Bréchet hatte der Verein wieder Spieler verpflichtet, die eine gesunde Mischung aus Youngsters und Erfahrenen geben sollten.

Die ersten beiden Spieltage der Saison 2008/09 gab es Siege; das „Projekt Titelverteidigung“ wurde erfolgreich gestartet. Doch mit der 0:1-Niederlage gegen den AZ Alkmaar folgte schnell Ernüchterung; nach einem Wechselspiel zwischen Niederlage und Sieg musste die Mannschaft die Spitzenposition abgeben und rutschte in der Tabelle nach unten. Ende Januar 2009 zog Stevens die Konsequenz aus dieser Berg- und Talfahrt und trat zurück. Zu diesem Zeitpunkt lag PSV auf Platz fünf der Eredivisie, 15 Punkte hinter Spitzenreiter AZ Alkmaar.

Die PSV Eindhoven trägt seine Heimspiele im 35.000 Zuschauer fassenden Philips-Stadion (unweit des Hauptbahnhofes von Eindhoven) aus. Die Vereinsfarben sind Rot und Weiß, die Mannschaft spielt in rot-weiß-längsgestreiften Hemden und schwarzen Hosen.

Seitdem im Jahre 1982 Trikotwerbung vom niederländischen Verband KNVB erlaubt wurde, tragen PSV-Spieler das Logo oder den Namen von Philips auf dem Trikot. Nie gab es einen anderen Trikotsponsor.

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Markus Schupp

Markus Schupp (* 7. Januar 1966 in Idar-Oberstein) war bis Ende der Saison 2007/08 Co-Trainer der Fußballprofimannschaft des Hamburger SV und ehemaliger Fußballspieler.

Markus Schupp bestritt in Deutschland 351 Spiele in der ersten Fußball-Bundesliga und erzielte dabei 40 Tore.

Während seiner kurzen Zeit in der Schweiz bestritt er 6 Spiele.

In Österreich bestritt Markus Schupp 128 Spiele für Sturm Graz und schoss dabei 5 Tore.

Markus Schupp konnte zweimal die deutsche Meisterschaft gewinnen: 1991 mit dem 1. FC Kaiserslautern sowie 1994 mit dem FC Bayern München. Im Jahr 1990 gewann Schupp mit dem 1. FC Kaiserslautern den DFB-Pokal 1990.

Mit Sturm Graz wurde er 1998 und 1999 österreichischer Meister, zusätzlich konnte er 1999 den österreichischen Pokal gewinnen.

Weiters konnte er sich mit Sturm Graz dreimal in Folge für die Champions League qualifizieren (1998/99, 99/00, 00/01) und absolvierte dort 20 Spiele, erzielte dabei ein Tor. In der Saison 2000/01 stand Markus Schupp mit Sturm Graz unter den letzten 16 Mannschaften der Champions League, nachdem der Klub die erste Gruppenphase als Gruppensieger, vor Galatasaray Istanbul, Glasgow Rangers und AS Monaco beendete.

Von 2001 bis 2003 trainierte Markus Schupp die U 19-Mannschaft von Sturm Graz. Von 2004 bis 2006 war er Trainer des deutschen Fußball-Zweitligisten SV Wacker Burghausen. Diesen führte er in der Saison 2004/05 auf den 9. Tabellenplatz und in der Saison 2005/2006 auf den 8. Platz der 2. Bundesliga. Wegen des schlechten Tabellenplatzes wurde er vorzeitig am 14. Dezember 2006 entlassen. Sein Nachfolger war Fred Arbinger.

Nach der Entlassung des Trainerstabs beim Hamburger SV am 1. Februar 2007 trat er dort die Stelle des Assistenten des neuen Trainers Huub Stevens an.

Markus Schupp ist verheiratet mit Monique und hat zwei Töchter.

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Sef Vergoossen

Sef Vergoossen

Sef Vergoossen (* 8. Mai 1947 in Echt-Susteren) ist ein niederländischer Fußballtrainer, der in seiner Karriere als Trainer zahlreiche niederländische wie ausländische Mannschaften trainiert hat.

Seine Karriere als Trainer startete Sef Vergoossen 1978 beim niederländischen Erstligisten VVV Venlo als Co-Trainer. Dort war übernahm er 1981 das Cheftraineramt beim mittlerweile abgestiegenen Venlo. In der Saison 1984/1985 führte er seinen Verein zurück in die Ehrendivision und erreichte dort souverän den Klassenerhalt. Dennoch räumte er seinen Posten als Trainer und übernahm die nächste drei Jahre die Leitung der Jugendabteilung von VVV.

Im Sommer 1989 übernahm er wieder ein Traineramt. Vergoossen ging zum Erstligisten MVV Maastricht. Bis zum Abstieg 1995 leitete er den Verein. Anschließend wurde er drei Jahre lang Sportdirektor in Maastricht. In dieser Zeit gelang dem Verein der Wiederaufstieg. Im Sommer 1998 übernahm Vergoossen den Abstiegskandidaten Roda Kerkrade. Er veränderte stark den bisherigen Kader und erreichte in den drei Jahre dort zwei Mal mit seiner Mannschaft das internationale Geschäft.

Im Sommer 2001 ging Vergoossen erstmals in Ausland. Er übernahm den belgischen Erstligisten KRC Genk, den er gleich in seiner ersten Saison zur Meisterschaft führte. Auch den Supercup konnte er 2002 gewinnen. Für die Saison 2004/2005 nahm er das finanziell lukrative Angebot von Al-Jazira Club aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an. Für die Saison 2006/2007 übernahm Vergoossen schließlich den abstiegsbedrohten Club Nagoya Grampus Eight aus der japanischen J-League. Den Abstiegskandidaten führte er zu einem souveränen Mittelfeldplatz.

Nachdem der bisherige Trainer Ronald Koeman zum spanischen Topclub FC Valencia wechselte suchte der niederländische Meister PSV Eindhoven dringend einen Interimstrainer. Sef Vergoossen stellte sich im Januar 2008 dieser Herausforderung und stellte gleich einen neuen Vereinsrekord auf mit elf ungeschlagenen Spielen zum Auftakt als PSV-Trainer. Er übernahm das Amt vom bisherigen Co-Trainer Jan Wouters, der die Mannschaft nach Koemans Abgang leitete und später Co-Trainer unter Vergoossen war. Mit dem PSV gewann Vergoossen am Saisonende die Meisterschaft. Nachfolger von Vergoossen für die Saison 2008/2009 wurde Huub Stevens vom Hamburger SV.

Seit Juli 2008 arbeitet Vergoossen als Berater beim belgischen Erstligisten KRC Genk.

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Paolo Guerrero

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José Paolo Guerrero Gonzales (* 1. Januar 1984 in Lima, Peru) ist ein peruanischer Fußballspieler.

Nach dem Wechsel zum FC Bayern München spielte er anfangs in der von der Stürmerlegende Gerd Müller trainierten Jugendmannschaft.

Seit seinem ersten Jahr bei den Bayern gehörte er auch zum Aufgebot der in der Regionalliga Süd (3. Spielklasse) spielenden Reservemannschaft des Vereins. Dort erzielte er in 58 Spielen 39 Tore.

Ab der Saison 2004/05 gehörte er dem Profikader des FC Bayern München an. In seiner ersten Saison in der Bundesliga erzielte er in 13 Spielen, in denen er zumeist nur Kurzzeiteinsätze als Einwechselspieler ableistete, 6 Treffer. Dabei gelang ihm in der Hinrunde der Saison 2004-2005 eine sensationelle Torquote als „Joker“ mit 5 Toren in 6 Einsätzen.

Bis zum 23. Spieltag der Saison 2005/06 erzielte er in nunmehr insgesamt 23 Spielen bei Bayern 10 Tore. Mit durchschnittlich einem Tor alle 111 Spielminuten ist er in dieser speziellen Statistik der dritterfolgreichste Spieler in der Geschichte der Fußball-Bundesliga, lediglich hinter Rüdiger Mielke (15 Spiele, 15 Tore, ein Treffer pro 90 Minuten) und Gerd Müller mit einem Treffer alle 105 (ohne Elfmeter 122) Minuten (Stand 1. März 2006).

Er erzielte weitere, oft spielentscheidende, Treffer im Pokal und in der Champions League.

Seit der Saison 2006/2007 geht er für den Hamburger SV auf Tore-Jagd. Den Wechsel gab der FC Bayern München am 14. Juni 2006 bekannt. Die Ablösesumme für den zweiten Neuzugang des Hamburger Sportvereins zur Saison 2006/2007 beträgt 2,8 Millionen Euro. Er trägt beim HSV die Nummer 9. Das erste Mal erfolgreich bei den Hanseaten wurde er beim 1. Saisonsieg der Saison 06/07 beim 2:1 Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen. Er markierte mit zwei Treffern in der Schlussphase beide Tore der Rothosen.

Am 29. Spieltag schoss er sofort nach seiner Einwechslung in der 90. Minute den Siegtreffer gegen Borussia Mönchengladbach. Eine Woche später im Spiel gegen Mainz wurde Guerrero von Trainer Huub Stevens für die letzten 20 Minuten eingewechselt und schoss in der 83. Minute das Tor zum 2:2 Endstand. Im Spiel gegen seinen Ex-Club FC Bayern wurde er in der 68. Minute ebenfalls eingewechselt und erzielte acht Minuten später den 2:1-Siegtreffer. Im Rückspiel des Uefa-Cup Achtelfinales am 19. März 2009 trug er nach einem 0:2 Rückstand gegen Galatasaray Istanbul mit seinen beiden Treffern in der 57. und 60. Minute maßgeblich zum Erreichen des Viertelfinals bei.

Die Saison 2007/08 verlief für Guerrero sehr erfolgreich. Unter dem Trainer Huub Stevens wurde er Stammspieler beim Hamburger SV und erzielte neun Tore in dieser Saison. Guerrero absolvierte bei dem Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart in der Saison 2008/09 sein insgesamt 100. Bundesligaspiel.

José Paolo Guerrero ist Mitglied der peruanischen Nationalmannschaft. Sein Debüt gab er am 9. Oktober 2004 gegen Bolivien.

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Source : Wikipedia