Havanna

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Geschrieben von c3po 01/03/2009 @ 05:03

Tags : havanna, kuba, mittelamerika, ausland

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Exil-Kubaner Neue Töne in Little Havanna - FR-online.de
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Unser Mann in Havanna

Unser Mann in Havanna ist ein zuerst 1958 erschienener Roman von Graham Greene. Der englische Originaltitel ist Our man in Havana.

Der Roman spielt in Kuba in der Zeit kurz vor der Revolution Castros. Der britische Geheimdienst wirbt in Havanna den Staubsaugervertreter James Wormold als Spion an, der ein „karibisches Agentennetz“ aufbauen soll. Da Wormold wegen seiner leichtsinnigen Tochter Milly unter ständigen Geldsorgen leidet, lässt er sich darauf ein, obwohl er keine Ahnung von nachrichtendienstlicher Arbeit hat.

Die Informationen, die London von ihm erwartet, erfindet er kurzerhand. Den größten Eindruck macht ein von ihm gelieferter Plan eines riesigen militärischen Komplexes, der sich bei näherem Hinsehen als vergrößerte Konstruktionsskizze eines Staubsaugers entpuppt. Dadurch aufgeflogen, entgeht Wormold dennoch einer strafrechtlichen Verfolgung durch die britischen Behörden, weil diese gewaltig blamiert wären, würde diese Geschichte ruchbar.

Mr. Wormolds Hobby ist das Sammeln von Whiskey-Probefläschchen. In einer Episode des Romans gerät er unter Druck durch den kubanischen Polizeipräsidenten, der ein leidenschaftlicher Damespieler ist. Wormold schlägt ihm ein Damespiel vor, wobei die Whiskeyfläschchen als Spielsteine dienen („Sie spielen mit dem Scotch, ich mit dem Bourbon.“). Geschlagene Spielsteine müssen sofort ausgetrunken werden - eine geniale Parodie auf ein rückgekoppeltes System, denn ein Vorteil im Spielverlauf verwandelt sich sogleich in einen Nachteil, da der überlegene Spieler schnell völlig betrunken ist.

Bereits 1959 wurde Unser Mann in Havanna verfilmt. Regie führte Carol Reed; die Hauptrolle des Mr. Wormold spielte Alec Guinness, den durch und durch korrupten Polizeichef Ernie Kovacs.

Das Hörspiel produzierte der WDR im Jahre 1963 ebenfalls unter dem Titel Unser Mann in Havanna. Unter der Regie von Raoul Wolfgang Schnell sprachen u. a. Siegfried Wischnewski, Helmut Peine, Hermann Lenschau, Friedrich W. Bauschulte, Robert Meyn und Charlotte Witthauer.

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Todesgrüße aus Havanna

Todesgrüße aus Havanna ist ein Actionthriller von Buzz Kulik aus dem Jahr 1987.

Annie arbeitet Ende der 1970er Jahre als Agentin für die CIA, sie wird in Kuba eingesetzt. Dort beobachtet sie Louis Malarin, einen engen Mitarbeiter von Fidel Castro, in den sie sich verliebt. Sie wird verhaftet und wird daraufhin von ihrem Kollegen Vic Pena in einer waghalsigen Aktion befreit.

Annie lebt Jahre später in Los Angeles, sie ist inzwischen verheiratet. Ihr Ehemann weiß nichts über ihre Vergangenheit. Die CIA bittet Annie um Hilfe bei der Rettung des inhaftierten Vic Pena. Sie reist erneut nach Kuba, wo sie Pena befreit. Später stellt sie jedoch fest, dass Pena als doppelter Agent für den russischen Geheimdienst tätig ist.

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Havanna

Havanna (Kuba)

Havanna (spanisch La Habana, vollständige Bezeichnung San Cristóbal de La Habana), ist die Hauptstadt von Kuba und zugleich eigenständige Provinz. Havanna ist mit 2.201.610 Einwohnern (Volkszählung 2002) nach Caracas und Maracaibo (Venezuela) sowie Santo Domingo (Dominikanische Republik) die viertgrößte Stadt in der Karibik. Seit dem Jahr 1982 gehört die Altstadt von Havanna zum Weltkulturerbe.

Ursprünglich wurde Havanna im Jahr 1515 von dem Konquistador Diego Velázquez de Cuéllar in der Nähe der heutigen Stadt Batabanó gegründet. Im Jahr 1519 wurde Havanna an den heutigen Standort verlegt. Die Stadt entwickelte sich aufgrund der überaus günstigen Lage zu einem wichtigen Handels- und Militärhafen.

Die Stadt litt sehr unter Angriffen von Piraten, die von den wertvoll beladenen spanischen Schiffen angezogen wurden: 1538 wurde sie niedergebrannt und 1553/1555 geplündert. Havanna wurde 1607 Hauptstadt der spanischen Kolonie Kuba. Großbritannien nahm 1762 während des Siebenjährigen Krieges die Stadt ein und tauschte sie im Pariser Frieden gegen Florida. Nachdem sie wieder in spanischem Besitz war, wurde sie zur am stärksten befestigten Stadt Amerikas ausgebaut.

Besonders sehenswert ist die Altstadt Havannas, mit ihren barocken und neoklassischen Monumenten, die zu den ältesten spanischen Kolonialsiedlungen gehört. Sie wurde bereits 1982 unter das UNESCO Weltkulturerbe gestellt, und wird seitdem stückweise restauriert. Eines der schönsten Gebäude darin ist der 'Palacio de los Capitanes Generales', der ehemalige Gouverneurspalast. Außerdem sehenswert ist das Castillo de la Real Fuerza, sowie die Hafenfestung auf der östlichen Seite der Einfahrt zur Bahia, La Cabaña. Touristische Highlights sind der restaurierte Plaza Vieja und die Calle Obispo.

Weitgehend von jeglicher Restaurierung verschont geblieben ist der Stadtteil Centro Habana, der sich westlich des Prado, am Malecón entlang bis nach Vedado erstreckt. Nur selten verirren sich Touristen in dieses Viertel. Über einige Hotels verfügt das Viertel nur entlang des Malecón und am westlichen Rand, darunter das traditionsreiche Inglaterra und das mondäne "Hotel Nacional de Cuba", das zum dahinter liegenden früheren Hotelklotz "Capri" einen großen Kontrast bildet. Die Bausubstanz im Centro ist überwiegend von Zerfall geprägt, nach der weitgehend abgeschlossenen Sanierung von Vieja werden allerdings auch einige Gebäude in Centro erneuert. Die koloniale verfallene Pracht, die größtenteils im 19. Jahrhundert entstand, verleiht der Metropole einen faszinierenden morbiden Charme, der Havanna unverwechselbar macht.

Ein weiterer Anziehungspunkt ist der Platz der Revolution (Plaza de la Revolución). Geprägt ist der Platz durch einen 142 Meter hoher Obelisken, der zusammen mit einer Sitzstatue José Martís an den Dichter und Freiheitshelden erinnert. Um den riesigen Platz herum gruppieren sich Regierungsgebäude, die wie das Monument aus den Jahren vor der kubanischen Revolution stammen. Darunter das Innenministerium mit einem Wandbild Che Guevaras aus Stahl und dem monumentalen Gebäude des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas (PCC). Am Ersten Mai füllt sich der Platz mit Millionen von Menschen, die aus dem ganzen Land anreisen um den Feiertag zu begehen. Unweit des Platzes der Revolution befindet sich der größte Friedhof Lateinamerikas, der Cementerio Cristóbal Colón.

Havanna ist der bedeutendste Industriestandort in Kuba. Angesiedelt ist hier insbesondere die Produktion von Metallwaren, Maschinen und chemischen Erzeugnissen. Außerdem werden Spirituosen (z.B. der Rum Havana Club), Tabakwaren und Textilien produziert.

Zigarren, die in Havanna selbst gedreht werden, heißen nach der Stadt Havannas. Alle anderen Zigarren dürfen diesen Namen nicht verwenden.

Die Stadt ist zugleich das wichtigste Verkehrszentrum des Landes. Havanna verfügt sowohl über einen bedeutenden Naturhafen als auch einen internationalen Flughafen (der Aeropuerto Internacional José Martí im Süden der Stadt). Die Bucht von Havanna ist einer der sichersten Häfen der Welt. Der Zugang zum offenen Meer wird durch die Beschaffenheit der Küstenlinie auf einen sehr schmalen Zugang begrenzt.

Der Nahverkehr wird durch Touristen in der Regel mit legalen Taxis oder illegalen Mitfahrgelegenheiten bestritten. Eine gute Alternative bieten die extrem preiswerten Busse, die in allen Teilen Havannas eingesetzt werden. Taxis, die auf festen Strecken verkehren und die zu extrem niedrigen Preisen in nationaler Währung genutzt werden können, sind den Einheimischen vorbehalten. Berühmt sind die so genannten „Camellos“, von Zugmaschinen angetriebene Großbusse, die durch ihre zwei „Höcker“ vage an ein Kamel erinnern. Durch den Import neuer chinesischer Linienbusse hat sich die Situation des Nahverkehrs in Havanna in den letzten Jahren spürbar entspannt. Die übrigen Busse stammen überwiegend aus den Niederlanden und aus Katalonien, kurioserweise sind noch die originalen Etiketten in den Fahrzeugen befestigt. Berühmt ist Havanna zudem für seine alten Autos, die das Stadtbild prägen. Neben US-amerikanischen Oldtimern, überwiegend aus den fünfziger Jahren, gibt es Fahrzeuge der Marke Lada in großer Zahl.

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Havanna (Film)

Havanna (Havana) ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Sydney Pollack aus dem Jahr 1990.

Der Profi-Pokerspieler Jack Weil lernt im Jahr 1958 die Kubanerin Roberta Duran kennen, die er attraktiv findet. Duran ist verheiratet, ihr Ehemann Arturo Duran gehört zu den Anführern der Revolution. Weil will nach Kuba reisen, um dort ein Pokerspiel zu organisieren. Roberta bittet ihn um Hilfe beim Schmuggeln der Funkgeräte für Revolutionäre nach Kuba.

Weil erfährt, dass Roberta und Arturo festgenommen wurden; die Zeitungen berichten über den Tod des Mannes. Weil bewegt einen seinen Spielpartner, der bei ihm Schulden hat, Robertas Freilassung zu bewirken. Weiterhin organisiert er Robertas Flucht aus dem Land. Weil erfährt, dass Arturo noch lebt und verkauft einen Diamanten, den er bei sich trägt, um seine Freilassung zu erkaufen. Als Roberta erfährt, dass ihr Ehemann noch am Leben ist, entscheidet sie, bei ihm zu bleiben.

Kurz darauf übernehmen die Revolutionäre die Macht. Weil verabschiedet sich von Roberta und kehrt in die USA zurück. Er fährt seitdem einmal im Jahr nach Florida Keys, wo er auf das Meer starrt und hofft, Roberta erneut zu sehen.

Desson Howe schrieb in der Washington Post vom 14. Dezember 1990, Robert Redford spiele wirkungsvoll, er offenbare jedoch die Motivation des gespielten Charakters nicht. Der Regisseur habe ein Gespür für die Atmosphäre der politischen Veränderungen in Kuba („Pollack achieves a counterfeit sense of this atmosphere“).

Positif stellt Havanna in die Tradition großer Spektakel vor politischem Hintergrund; es sei ein ergreifendes Melodram wie die besten Beispiele des Genres, von klassischem Zuschnitt, dem Moden nichts anhaben können. Die Ähnlichkeit mit Casablanca wird festgestellt, aber nicht verurteilt. Die meisterhafte Schauspielerführung ermögliche besonders Lena Olin eine große Intensität.

Das Lexikon des internationalen Films lobte die handwerkliche Seite des Films, aber kritisierte die Ähnlichkeit mit dem Film Casablanca sowie die „allzu oberflächliche Opulenz“.

Dave Grusin wurde im Jahr 1991 für die Filmmusik für den Oscar und den Golden Globe Award nominiert. Er wurde im Jahr 1992 für den Grammy Award nominiert.

Der Film wurde in der Dominikanischen Republik (darunter in Santo Domingo) und in Key West gedreht. Er spielte in den Kinos der USA ca. 9,2 Millionen US-Dollar ein.

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Source : Wikipedia