Hauptschule

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Geschrieben von bishop 16/03/2009 @ 21:09

Tags : hauptschule, bildung, gesellschaft

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Hauptschule

Rütli-Schule, Berlin-Neukölln

Die Hauptschule ist eine allgemeinbildende Schulform der mittleren Bildung, also dem Level 2 nach ISCED-Klassifikation der UNESCO.

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Die Hauptschule ist eine weiterführende Schule und ein Bildungsgang im gegliederten Schulsystem Deutschlands, der „Schülerinnen und Schülern eine grundlegende allgemeine Bildung“ vermittelt.

Die Hauptschule – Ende der 1960er Jahre aus der sogenannten Oberstufe der Volksschule hervorgegangen – ist eine allgemeinbildende weiterführende Schule im Rahmen des gegliederten Schulsystems. Sie umfasst in der Regel die Klassenstufen 5 bis 9 bzw. 10 im Bereich der Sekundarstufe Ⅰ und wird mit dem Hauptschulabschluss (Berufsschulreife) abgeschlossen. In den Bundesländern, in denen die Hauptschule als eigenständige Schulform existiert, gilt diese als Regelschule, muss also von den Schulträgern obligatorisch angeboten werden und ist zugleich Pflichtschule, „weil alle schulpflichtigen Schüler und Schülerinnen, die keine andere Vollzeitschule besuchen, zum Besuch der Hauptschule verpflichtet sind“. Laut Statistischem Bundesamt gab es im Schuljahr 2004/2005 in Deutschland 5.195 Hauptschulen (rund 2,5 % weniger als im Schuljahr zuvor) mit 1,08 Millionen Schülerinnen und Schülern (−0,7 % im Vergleich zum vorherigen Schuljahr).

Der Unterricht der Hauptschule zielt auf die Berufsreife der Schüler, er ist sehr stark praxisbezogen, handlungs- und methodenorientiert, ohne aber auf Wissenschaftsorientierung zu verzichten. Der Fächerkanon entspricht grundsätzlich dem der anderen Schulformen. Ausnahme: Das Fach Arbeitslehre wird verstärkt unterrichtet und ist in einigen Bundesländern Hauptfach anstelle der ersten Fremdsprache (in der Regel Englisch).

Neben der Vermittlung von schulfachlichen Inhalten soll den Jugendlichen insbesondere die Problematik der Berufsorientierung in ihrer inhaltlichen Spannbreite als lebenslanger Handlungs- und Entscheidungsprozess vermittelt werden. Im Mittelpunkt steht hierbei das Thema „Berufswahlvorbereitung“, das sich aufgrund seiner Komplexität nicht in die Fachstruktur nur eines Unterrichtsfaches einordnen lässt und daher in verschiedenen Fächern bearbeitet wird. Außerschulische berufsbezogene Erfahrungen sammeln die Schüler durch den Besuch regionaler Berufsmessen oder des Berufsinformationszentrums (BIZ) der Bundesagentur für Arbeit sowie durch Betriebserkundungen und mehrwöchige Betriebspraktika.

In der Regel wird nach erfolgreichem Besuch der 9. Klasse der Hauptschulabschluss vergeben. Dieser berechtigt zum Beginn einer beruflichen Ausbildung im Rahmen des dualen Ausbildungssystems.

Um der vielstimmigen Forderung nach der Vergleichbarkeit von Abschlüssen Rechnung zu tragen, verlangen einige Bundesländer (zum Beispiel Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen) mittlerweile verpflichtend eine an den Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz (KMK) orientierte schriftliche Hauptschulabschlussprüfung in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und erste Fremdsprache sowie eine (teils verpflichtende, teils auf Freiwilligkeit basierende) ergänzende Projektprüfung.

In Berlin und Nordrhein-Westfalen gibt es eine zehnjährige Vollzeitschulpflicht, das heißt, dass die Schüler nach dem Erwerb des Hauptschulabschlusses nach Klasse 9 verbindlich die 10. Klasse der Hauptschule besuchen. Nach erfolgreichem Besuch kann in Berlin der Erweiterte Hauptschulabschluss erworben werden. Nordrhein-Westfalen vergibt nach Klasse 10 zwei Abschlüsse: den Sekundarabschluss Ⅰ – Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Typ A und den Sekundarabschluss Ⅰ – Fachoberschulreife nach Klasse 10 Typ B (entspricht dem Realschulabschluss). Für die Eingruppierung in die Klasse 10 Typ A oder 10 Typ B sind die Zeugnisnoten in Klasse 9 entscheidend, gegebenenfalls ist auch ein Wechsel in den berufsbildenden Bereich wie die Vorklasse zum Berufsgrundschuljahr oder Ähnliches möglich.

Im Jahr 2004 startete an Niedersachsens Hauptschulen in der Mittelstufe ein Modellversuch mit dem Anliegen, Jugendliche über einen schuljahrbegleitenden Praktikumstag mit der Arbeits- und Berufswelt vertraut zu machen. An einem Unterrichtstag pro Woche gibt es für Schüler des 8. Jahrgangs seitdem einen „Praxistag“, an dem sie einen Betrieb in der Umgebung der Schule besuchen und sich so für das Berufsleben qualifizieren können. 2005 wurde dieser Praxistag in „Betriebstag“ umbenannt.

In Bayern geraten seit der Einführung der sechsstufigen Realschule (sukzessive ab 1999) die Hauptschulen durch Schülermangel zunehmend unter Druck. Besonders in bevölkerungsarmen Regionen müssen zunehmend wohnortnahe Teilhauptschulen geschlossen werden – die Schüler werden in zentralen Hauptschulen zusammengefasst und dort unterrichtet.

Die Hauptschule bietet in Bayern nach der 9. Klasse zwei Schulabschlüsse an: den Hauptschulabschluss und den Qualifizierenden Hauptschulabschluss. Nach Erreichen des Klassenziels in der 9. Klasse der Hauptschule wird der Hauptschulabschluss vergeben. Nach Bestehen einer Zusatzprüfung, des sogenannten Quali, erhalten die Schüler den Qualifizierenden Hauptschulabschluss.

Um die Chancen für schwächere Schüler auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern, wurden spezielle Praxisklassen (sogenannte P-Klassen) für lernschwache und eher praktisch begabte Schüler eingerichtet. Für Hauptschüler, die ihrer Begabung zufolge auch eine Realschule besuchen könnten, existieren M-Klassen, in denen das Erreichen des mittleren Bildungsabschlusses (mittlere Reife) nach einem zusätzlichen 10. Schuljahr in der Hauptschule ermöglicht wird.

Rheinland-Pfalz hat den berufsqualifizierenden Bereich der Sekundarstufe Ⅰ seit 1992 schrittweise erweitert. Mit der Regionalen Schule und der Dualen Oberschule wurden neben die Hauptschule zwei Schularten gestellt, die den herkömmlichen Haupt- und Realschulbildungsgang integrieren und Schülern des Hauptschulprofils nach dem Prinzip der internen Durchlässigkeit das Erreichen des mittleren Bildungsabschlusses ermöglichen. Jüngere Entwicklungen gehen dahin, dass die derzeitige Landesregierung die schrittweise Abschaffung der Hauptschule bis 2010 plant und den Hauptschulbildungsgang vollständig in eine sogenannte „Realschule plus“ integriert.

Den Hauptschulabschluss gibt es in Form des einfachen und des qualifizierenden Hauptschulabschlusses sowie in Form des mittleren Abschlusses.

Schüler der Hauptschule müssen in der Klasse 9 an Abschlussprüfungen teilnehmen. Das Abschlussverfahren zum Hauptschulabschluss besteht aus einer Projektprüfung und schriftlichen Prüfungen in Deutsch, Mathematik und ggfs. Englisch. Der Hauptschulabschluss wird zuerkannt, wenn die Gesamtleistung 4,4 oder besser ist. Gute Leistungen werden durch die Erteilung eines qualifizierenden Hauptschulabschlusses deutlich gemacht (Gesamtleistung 3,0 und besser).

Der mittlere Abschluss kann am Ende eines 10. Hauptschuljahres mit einer erfolgreich abgelegten Realschulabschlussprüfung erreicht werden.

In etlichen Bundesländern ist die Hauptschule als eigenständige Schulform entweder abgeschafft oder, wie im Fall der neuen Bundesländer, gar nicht erst errichtet worden. Sie existiert jedoch weiterhin in Form eines teilintegrierten Bildungsganges, das heißt die Bundesländer müssen durch ihr Schulsystem sicherstellen, dass der Hauptschulabschluss erworben werden kann.

Im Saarland wurden die Hauptschulen durch die Erweiterten Realschulen ersetzt, in denen die Schüler in den Klassen 5 und 6 gemeinsam unterrichtet und ab der 7. Klasse in verschiedene Zweige aufgeteilt werden (Haupt- bzw. Realschulzweig). Ähnliche Wege gingen Thüringen mit der Einführung der Regelschule, Sachsen mit der Errichtung der Mittelschule, Mecklenburg-Vorpommern mit der Einrichtung Regionaler Schulen sowie Sachsen-Anhalt und Bremen mit der Zusammenlegung des Haupt- und Realschulbildungsganges in sogenannten Sekundarschulen.

Hamburg wird bis zum Jahr 2009 die Haupt- und Realschulen als eigenständige Schulform abgeschafft haben. In den dann neu geschaffenen Stadtteilschulen kann der Hauptschulabschluss als integrierter Bildungsgang erworben werden. In einem ersten Schritt hierhin hat die Bürgerschaft am 9. Juli 2008 einstimmig die Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen beschlossen.

2007 hat auch Schleswig-Holstein beschlossen, die Hauptschule abzuschaffen. In Schleswig-Holstein sollen bis zum Schuljahr 2010/11 flächendeckende Regionalschulen entstehen.

In vielen Hauptschulklassen sitzen Schüler an der Grenze zur Lernbehinderung neben durchschnittlich begabten und leistungsfähigen Jungen und Mädchen, Kinder und Jugendliche mit zufriedenstellender sprachlicher Kompetenz neben Jugendlichen mit geringem deutschen Sprachvermögen. Ebenso verschieden sind die Schüler in ihren soziokulturellen Lebenslagen. Vielerorts unterscheiden sie sich hinsichtlich ihres kulturellen bzw. ethnisch-religiösen Hintergrundes ebenso stark voneinander wie hinsichtlich der sozialen Situation innerhalb ihrer Familien.

Die Bildungsforscher Ulrich Trautwein, Jürgen Baumert und Kai Maaz identifizieren drei Formen von Hauptschulen.

40 Prozent der Hauptschulabsolventen schaffen den Übergang in eine Ausbildung im dualen System. 8 Prozent schaffen den Übertritt in das Schulberufssystem (vollzeitschulische Ausbildung oder Beamtenausbildung). Jedoch wäre es falsch, ein pauschales Urteil zu fällen. Die Chancen für Hauptschüler sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Dort, wo die Hauptschule eine starke Stellung besitzt, existieren im handwerklichen Bereich sowie im Bereich bestimmter kaufmännischer Berufe (z. B. Einzelhandel) attraktive Ausbildungsoptionen.

In der öffentlichen Debatte, nicht zuletzt unter dem Eindruck der Vorfälle an der Berliner Rütli-Schule im Frühjahr 2006, wird die Hauptschule oft verkürzt als „Restschule“ oder – im soziokulturellen Kontext – oft als „Brennpunktschule“ bezeichnet.

Der Hamburger Erziehungswissenschaftler Herbert Gudjons sieht dieses Bild von Schule darin begründet, „dass der Besuch der Hauptschule selten durch freie Entscheidung für ein hauptschulspezifisches Konzept zu Stande kommt, sondern weitgehend Folge eines negativen Ausleseprozesses ist“.

Die Hauptschule gewinnt Grundschulabgänger selten freiwillig für ihren Bildungsgang, muss vielerorts als Pflichtschule gleichzeitig aber all diejenigen aufnehmen, die sich in den anderen Bildungsgängen nicht zurechtfinden. Die im Hamburger Abkommen von 1964 beabsichtigte Aufwertung der Hauptschule zu einer praxisorientierten weiterführenden Schule neben der Realschule und dem Gymnasium ist von der Öffentlichkeit in der Summe nicht angenommen worden. Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen: Der Anteil der Hauptschüler an allen Schülern eines Jahrgangs nimmt bundesweit seit Jahren ab (2002–2005: −2,4 %; im selben Zeitraum: Realschule +5,4 %, Gymnasium: +4,7 %). Dieser Prozess ist in allen Bundesländern – bei großen regionalen Unterschieden – tendenziell einheitlich. Gewinner dieser Abstimmung mit den Füßen sind die Realschulen. Angesichts dieser Entwicklung steht die Hauptschule innerhalb des gegliederten Schulsystems für viele Schulpädagogen mittlerweile in einem Legitimierungsvakuum.

Politischer Wille ist es, die Schullaufbahn nach oben hin durchlässig zu gestalten, um Hauptschülern weiterführende Bildungschancen zu ermöglichen und damit das geringe gesellschaftliche Ansehen des Hauptschulbildungsganges zu verbessern. Für Bildungsforscher, die im Zusammenhang mit der PISA-Studie die Lebenswelt der Jugendlichen und ihre schulische Sozialisation untersuchen, ist das grundlegende Problem aber nicht gelöst, dass die Hauptschule – selbst in einem integrierten Bildungsgang – innerhalb des derzeitigen gegliederten Schulsystems eine ausgesprochen unterschichtspezifische Schule zu werden droht, in der die durch die soziale Herkunft bedingten Bildungsnachteile institutionell verstärkt werden.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) als DGB-Gewerkschaft und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) als Verband des Beamtenbundes vertreten die Interessen der Hauptschullehrer als Gewerkschaften. Damit bilden sie auch die bildungspolitische Vertretung der Lehrerinnen und Lehrer im Hauptschulbereich.

Die Hauptschule ist in Österreich eine vierjährige, allgemeinbildende Pflichtschule, welche in der Regel im Alter von 10 bis 15 Jahren besucht wird und der Volksschule folgt, sofern sie anstatt einer Gymnasialbildung (auch AHS-Unterstufe; steht als alternative Bildungsmöglichkeit den Schülern zur Verfügung) gewählt wurde. Um sich gegenüber den Unterstufen der allgemeinbildenden höheren Schulen (Gymnasien, AHS-Unterstufe) besser zu profilieren und drohenden Schließungen aufgrund sinkender Schülerzahlen entgegenzuwirken, haben sich in den letzten Jahren spezialisierte Formen wie Sporthauptschule oder Musikhauptschule entwickelt.

In Hauptschulen werden die Hauptgegenstände (Deutsch, Mathematik, Englisch) in Leistungsgruppen geführt, so dass einerseits Begabungen besser gefördert und andererseits Lernschwächen in den einzelnen Fächern vermindert werden können. Weiters besteht in diesem Schultyp das unterrichtende Personal aus Fachlehrern, das heißt für jedes Fach steht ein eigener Lehrer zur Verfügung (dies schließt allerdings nicht aus, von ein und demselben Ausbilder in zwei unterschiedlichen Fächern unterrichtet zu werden). Die Dauer einer Unterrichtsstunde ist, wie bei anderen Schulen in Österreich, auf 50 Minuten festgesetzt.

In der Regel besuchen Schüler nach Absolvierung der Hauptschule den Polytechnischen Lehrgang oder ein Jahr einer berufsbildenden Schule (wie die Handelsschule), um die neunjährige Pflichtschulzeit zu erfüllen. Jedoch ist es auch nach der Hauptschule möglich und üblich, mittels Besuch eines Oberstufen(real)gymnasiums (vier Jahre) oder einer berufsbildenden höheren Schule (fünf Jahre, zum Beispiel Höhere Technische Lehranstalten oder Handelsakademien) den Weg zur Matura zu gehen.

Schulerhalter sind wie bei den Volksschulen die Gemeinden, während die Lehrer von den Bundesländern gestellt werden.

Durch einerseits insgesamt weniger Kinder und andererseits stetige Imageschwächen der Hauptschulen (überwiegend in den Großstädten) flammen immer wieder Diskussionen über die Einführung einer Gesamtschule auf. Auch wegen des Schülermangels wurde beispielsweise durch die Einführung der Gemeinschaftsschule (wie in Schleswig-Holstein) reagiert.

Seit 2000 ersetzt der Schultyp Kooperative Mittelschule die Hauptschule in Österreich. Im Lernstoff hat sich nicht viel geändert, nur die Leistungsgruppen (LG) wurden eingeführt, da sich Schüler (siehe oben) durch ihre Begabungen in der Schulleistung unterscheiden.

Notensystem in den Leistungsgruppen: Während ein 1er (von 5) in der II. LG als Sehr Gut bezeichnet ist, ein 1er in der I. LG noch besser. Auch ist ein 2er (Gut) oder 3er (Befriedigend) in der II. LG ein 4er (Genügend). In der I. und II. LG gibt es keinen 5er (Nicht Genügend), denn wenn ein Schüler in der I. oder II. LG einen 5er bekommt, gleich in die darunterliegende Leistungsgruppe abgestuft wird. Die Leitungsgruppen sind besonders für die nachfolgende Schule, Lehre oder den Beruf wichtig, da sich bei der Leistungsgruppe ein besonders lernschwacher oder -starker Typ herauslesen lässt. Auch sind die Noten in den LG nicht von unwichtig. Natürlich ist ein 1er noch immer besser als ein 4er, aber durch die LG unterscheidet sich ein 4er in der I. LG von einem 4er in der II. oder III. LG.

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Europa Hauptschule

Die Europa Hauptschule in Leoben, der zweitgrößten Stadt der Steiermark, befindet sich im Stadtteil Donawitz.

Das Schulgebäude wurde 1921–1927 erbaut und im November des selben Jahres feierlich eröffnet. Damals war Donawitz noch eine selbständige Gemeinde. Im Haus befanden sich bis zum Jahre 1978 die Pestalozzi Hauptschule für Knaben und die Pestalozzi Hauptschule für Mädchen. Ein Parlamentsbeschluss von 1978 besagt, dass alle öffentlichen österreichischen Schulen koedukativ (Knaben und Mädchen gemeinsam) geführt werden müssen. Mit 1. September 2002 wurden beide Schulen zusammengelegt und neu organisiert. Seither gibt es die Europa Hauptschule in Leoben.

Heute zeichnet diese Schule der europäische Gedanke aus, da man sich besonders um Zusammenarbeit mit anderen Schulen aus dem EU Raum bemüht und dies auch durch verschiedene Bildungsprojekte, die von der EU mitfinanziert werden, durchführt. Die Schule unterhält Partnerschaften zu Schulen im dänischen Aalborg (Vester Mariendal Skole), im schwedischen Karlskoga (Karlbergsskolan 7 ~ 9) und im norwegischen Fredrikstad (Kråkerøy ungdomsskole). Ein Sprachassistent aus dem Ausland soll auch den Fremdsprachenschwerpunkt fördern, um somit die 10 bis 14-jährigen Schüler besser auf die Zukunft vorzubereiten. Die Schule ist weit über die Bezirksgrenzen hinaus für ihre Aufführungen mit der Schulspielgruppe bekannt und seit einigen Jahren wird dieser Kreativbereich mit einer „Modern Dance Group“ erweitert. Der leistungsdifferenzierter Unterricht in familiären Kleingruppen entspricht der modernen Didaktik. Zwei Wochenstunden EDV als Pflichtgegenstand und die Erlangung des Europäischen Computerführerscheins bringen den Schülern dieser Schule den notwendigen Startvorteil in den weiterführenden Studien und in der Wirtschaft. Mit dem Schwerpunkt des Technischen Werkunterrichtes erlernen junge Menschen handwerklichen Fähigkeiten und technische Grundkenntnisse mit den sie später die Brücken in ihre Zukunft bauen.

Die Schwerpunkte dieser Schule sind EDV und Technik. Ein von der EU gefördertes Projekt ermöglicht die Partnerschaft mit der Europahauptschule Alsdorf in Nordrhein-Westfalen/Deutschland und der Karlbergsskolan Karlskoga in Värmland/Schweden.

Eine weitere Besonderheit dieser Schule ist die angebotene Ganztagesbetreuung für die Schüler. Heute werden fast 200 Schüler in neun Klassen von 27 Lehrern und Lehrerinnen unterrichtet.

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Hauptschule Wiesentfelser Straße

Ansicht der Schule vom Sportplatz her

Die Hauptschule an der Wiesentfelser Straße ist eine Münchener Hauptschule im Stadtteil Neuaubing. Es besuchen etwa 250 Schülern die Schule. Die Schule erhielt zwei Hauptschulpreise. Seit September 2008 gibt es einen gebundenen Ganztageszug.

Das Kerngebiet des Schulsprengels der Schule an der Wiesentfelser Straße war bis 1960 weitgehend ein brach liegendes Heidegebiet. 1965 wurde begonnen ein großflächiges Wohngebiet mit 1758 Wohnungen für ungefähr 6000 Bewohner zu erstellen. Zahlreiche Familien zogen ein. Die Schule an der Limesstraße, 1908 für die im Entstehen begriffene Siedlung Neuaubing erbaut, und die Schule an der Reichenaustraße mussten ungefähr 700 Kinder aus der neuen Siedlung aufnehmen. Baubeginn für das Schulhaus an der Wiesentfelser Straße war der 15. März 1967. Bereits am 23. April 1968 konnte der Unterricht beginnen.

So gab es ab September 1969 eine eigenständige Hauptschule an der Wiesentfelser Straße 53. Auffallend war und ist bis heute die stetige Zunahme des prozentualen Anteils an ausländischen Kindern. Ein großes Problem seit Bestehen der Schule ist eine notwendige Sanierung: Im Mai 1991 gab es eine erste Information durch das Umweltreferat bezüglich einer PCB-Belastung des Gebäudes. Im Januar 1995 stand fest, dass die Schule saniert werden musste. Die Kosten wurden auf 18 Millionen DM geschätzt. Es dauerte jedoch bis zum September 1999, bis der erste Bauabschnitt fertiggestellt worden war. Im März 2000 konnten die ersten beiden Klassen in sanierte Räume einziehen. Ende des Jahres konnten auch die neuen Verwaltungsräume im 1. Stock bezogen werden.

Als das Viertel in den 1960er Jahren erbaut wurde, griff man bei der Benennung der Straßen auf Ortsnamen aus der Fränkischen Schweiz zurück. Die Straße, an der die Schule liegt, hat ihren Namen nach Dorf und Burg Wiesentfels.

Das Gebäude ist weiträumig angelegt und liegt auf städtischem Grund. Da es nur zweistöckig gebaut ist und neben der Hauptschule auch noch eine Grundschule beherbergt, nimmt es eine große Fläche ein. Der Baustil entspricht der Plattenbauweise der 60er Jahre: Funktional, hell und lichtdurchflutet, mit vier Innenhöfen.

Der Deutsche Hauptschulpreis wird alle zwei Jahre von der Hertie-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände verliehen.

Der firm-Wettbewerb findet jedes Schuljahr statt.

Teamarbeit kennzeichnet die Arbeit des Kollegiums. Es gibt Jahrgangsstufen- und Fachteams, die regelmäßig ihre Arbeit besprechen und gemeinsame Kriterien für den Unterricht festlegen. So werden beispielsweise ähnliche Wochenpläne ausgearbeitet, dieselben Arbeiten geschrieben und diese nach demselben Bewertungsschlüssel korrigiert.

Das Fach Deutsch steht im Zentrum des Unterrichts. Um bei bedürftigen Schülern die Lücken in diesem Fach zu schließen, kommen etwa 15 Lesepaten jede Woche am Vormittag in die Schule. Darüber hinaus unterstützen die Fikentscher-Kinder-und-Jugendhilfestiftung und die Kairos-Stiftung die Schule mit Deutschkursen außerhalb der Unterrichtszeit.

Seit dem Schuljahr Schuljahr 2003/04 besteht eine Kooperation mit der Förderschule am Schererplatz. Schülern der Förderschule soll der Übergang in die Hauptschule erleichtert werden. Dazu werden sie an zwei Tagen von einer Förderschullehrkraft unterrichtlich betreut. Die Rahmenbedingungen dieses Modells haben sich allerdings verschlechtert (z. B. Klassengröße für Kooperationsklassen). Im Schuljahr 2006/07 bestanden die ersten Kooperationsschüler den qualifizierenden Hauptschulabschluss.

Die Schule bietet ab der fünften Klasse künstlerische, sportliche und handwerkliche Projekte an, um den Schülern zum einen Spass an der Schule zu vermitteln und zum anderen ihre Stärken erfahrbar zu machen. Sie nimmt regelmäßig am Projekt "Praxis an Hauptschulen" der Regierung von Oberbayern teil.

Die Berufsvorbereitung beginnt schon in den fünften und sechsten Klassen mit dem Fach AWT, unterstützt von handwerklichen und künstlerischen Projekten. Ab der siebten Klasse beginnt die Berufsfindung und -vorbereitung. Das Projekt "Sprungbrett" (Ehrenamtliche und die "Wirtschaftsjunioren München") unterstützen Schüler, die einen Antrag stellen, bei Praktikumssuche, Bewerbungsschreiben, Vorstellungsgesprächen und beim Übergang Schule-Beruf.

Die Schule verfügt über das Beratungszentrum 40 und pflegt enge Kontakte mit dem Sozialbürgerhaus Pasing, der Ambulanten Erziehungshilfe und Pro Familia. Im Rahmen des AsA (Alternatives schulisches Angebot) ist einmal pro Woche eine Lehrkraft einer Förderschule anwesend, die sich als Ansprechpartner für Schüler, Eltern und Lehrkräfte versteht.

Seit dem Schuljahr 2004/05 gibt es an der Schule eine Jugendsozialarbeiterin, seit September 2008 zwei. Träger der Stellen ist der Kreisjugendring München. Die Jugendsozialarbeit ist täglich zu erreichen, vormittags für Lehrkräfte und Schüler an der Schule und nachmittags teilweise im benachbarten Jugendtreff. Einzelfallhilfe, eine Kreativwerkstatt, Angebote für Klassenprojekte (z. B. Erwachsen werden), Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsjunioren Münchens und das JADE-Projekt der Landeshauptstadt München ("Jugendliche an der Hand nehmen", berufsbezogene Schulsozialarbeit) sind die Schwerpunkte der Arbeit.

Die Schule betreibt offensiv Öffentlichkeitsarbeit, um dem negativen Bild von Hauptschule in den Medien entgegen zu wirken. Entwicklungen und Erfolge der Schule oder ihr momentaner Zustand werden in der Presse oder in Stadtteilzeitungen dargestellt.

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Gesamtschule

Die Gesamtschule ist eine Form der Schule, bei der die Differenzierung in die Schule verlagert wird und nicht mehr zwischen verschiedenen Schulformen besteht.

Die Gesamtschule in Deutschland ist eine Form der weiterführenden Schule, die Kinder nach der Grundschule mindestens bis zur 9. oder 10. Klasse besuchen können. Sie ist in mehreren Bundesländern eine Alternative zum traditionellen dreigliedrigen Schulsystem (mit Hauptschule, Realschule, Gymnasium) geworden. Der wesentliche Unterschied zum herkömmlichen Schulsystem besteht darin, dass bei der Gesamtschule die Differenzierung in die Schule verlagert wird und nicht mehr zwischen verschiedenen Schulformen besteht. Nach der 10. Klasse kann an die Gesamtschule eine gymnasiale Oberstufe anschließen, während ein Teil der Schüler in berufliche Ausbildungsgänge außerhalb der Gesamtschule wechselt.

Wird die Gesamtschule nicht neben dem dreigliedrigen Schulsystem, sondern als alleinige Schulform mindestens bis zur 9. Klasse etabliert, wird im 20. Jahrhundert meist nicht von „Gesamtschule“, sondern von Einheitsschule gesprochen. Im Rahmen der Bestrebungen, nach PISA das Schulsystem effektiver zu gestalten, wird diskutiert, die Grundschulzeit auf sechs Jahre zu verlängern und diese Schule dann Gemeinschaftsschule zu nennen.

In Österreich gibt es zur Zeit – außer Alternativschulkonzepten – keine Gesamtschule. Lediglich in Wien gibt es seit 1972 einige Gesamtschulen, die im Rahmen eines Schulversuchs von 1972 eingerichtet wurden. Dieser Schulversuch war ursprünglich auf zehn bis fünfzehn Jahre geplant, 1986 wurde er jedoch auf unbestimmte Zeit verlängert. Dadurch haben die wenigen Wiener Gesamtschulen jedoch keinen offiziellen Status (offiziell gelten sie als Hauptschulen) und könnten auch jederzeit beendet werden. Über eine dauerhafte Einführung der Gesamtschule parallel neben den anderen Schultypen wie Hauptschule und Gymnasium wird jedoch seit etwa 2004 viel diskutiert, ein entsprechender Beschluss wurde aber noch nicht gefasst.

Auch in der Schweiz gibt es kein entsprechendes Konzept. Unter Gesamtschule wird hier eine Dorfschule verstanden, in der die Schüler mehrerer Jahrgänge gemeinsam unterrichtet werden (vgl. Zwergschule).

Gesellschaftspolitisch soll das Konzept der Gesamtschule, verstärkt als Ganztagsschule, einer Entwicklung entgegen wirken, in der sich Schüler aus unterschiedlich sozialisierten Gesellschaftsgruppen (etwa Akademiker, Arbeiter usw.) frühzeitig fremd werden. Heranwachsende mit schwachen Leistungen lernen mit und von leistungsmäßig besseren Schülern – und alle gemeinsam lernen, mit Mitmenschen aus allen Schichten umzugehen und diese bei Bedarf auch anzuleiten. Dieses Ziel wurde jedoch bisher nur ansatzweise erreicht, da die Gesamtschule zum einen mit dem mehrgliedrigen Schulsystem konkurriert und zum anderen die schichtspezifische Zusammensetzung einer Schulklasse sehr von der Struktur des Einzugsgebietes der Schule (Arbeitersiedlung, wohlhabender Vorort usw.) abhängt.

Ein politisches Ziel der Gesamtschule ist es, möglichst vielen Schülern einen höheren Bildungsabschluss zu ermöglichen. Kritiker wenden allerdings ein, dies gehe häufig mit einer Reduzierung des Niveaus einher.

Deutlich zu sagen ist, dass die Schulform der Gesamtschule besondere didaktische Kompetenzen der Lehrer erfordert: Denn wenn eine äußere Differenzierung nach Leistung entfällt, muss sich der Unterricht weitaus stärker am Prinzip der Binnendifferenzierung ausrichten.

Einige Länder, wie das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen, haben außerdem an vielen Gesamtschulen des Landes Schulsozialarbeit installiert. Diese und andere Unterstützungen in der Ausstattung von Gesamtschulen sollen die besonderen Umfeldprobleme dieser Schulart auffangen helfen. Schulsozialarbeiter sind aber auch an anderen Schulformen tätig.

Unterschieden werden integrierte Gesamtschulen und kooperative Gesamtschulen. In der integrierten Gesamtschule werden die Schüler nur in einzelnen Fächern nach Leistung und Anforderungen in verschiedene Kurse aufgeteilt. In der kooperativen Gesamtschule gibt es nebeneinander Klassen des Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialzweiges. Lediglich einzelne Fächer wie Sport werden gemeinsam unterrichtet.

In Deutschland ist die Gesamtschule neben dem Gymnasium die einzige Schulform, die Kinder und Jugendliche in der Sekundarstufe I und Sekundarstufe II durchgehend besuchen können, wenn die örtliche Gesamtschule über eine gymnasiale Oberstufe verfügt.

Die Geschichte der Gesamtschule ist, gemessen etwa an der des Gymnasiums, relativ kurz. Die zugrundeliegende Idee, eine Schule für alle Kinder und Jugendlichen einzurichten, unabhängig von ihrer Herkunft, ihren Fähigkeiten und Neigungen und ihrem künftigen Beruf, reicht dagegen weit zurück.

Forderungen, alle Kinder des Volkes in einer Einheitsschule (Gesamtschule) zu unterrichten, lassen sich in Deutschland bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Comenius setzte sich in seinem Werk Große Didaktik, im Unterschied zu zeitgenössischen Forderungen, drei verschiedene grundständige Schulen – Bauern-, Bürger- und Gelehrtenschulen – einzurichten, für ein einheitliches, in Stufen gegliedertes Schulsystem ein. Den Ausgangspunkt seiner pädagogischen Überlegungen stellte die Gleichheit aller Menschen vor Gott dar.

Die erste ausführliche Konzeption für eine Gesamtschule legte 1809 der preußische Leiter der Sektion für Kultus und Unterricht Wilhelm von Humboldt vor. Das von ihm de facto angeregte humanistische Gymnasium wurde allerdings in sozialer Hinsicht das genaue Gegenteil. Weiterhin gab es sogenannte Mittelschulen oder Realgymnasien, die neben oder nach der Volksschule zu höheren Abschlüssen führten.

Erst 1919 führte die Weimarer Verfassung eine Gesamtschule ein, und zwar die vierjährige Grundschule für die Sechs- bis Zehnjährigen. Gleichzeitig wurde die Unterrichts – oder genauer Schulpflicht eingeführt – zuvor konnten reiche Eltern ihre Kinder auch zu Hause oder in einer auf das Gymnasium vorbereitenden Vorschule unterrichten lassen. In Österreich gibt es bis heute eine Unterrichtspflicht, jedoch keine Schulpflicht.

Die Odenwaldschule, Heppenheim, ist eine integrierte und die älteste Gesamtschule (1910 gegründet). Eine der ersten Gesamtschulen in Deutschland war die Waldorfschule in Stuttgart (1919 gegründet). Als eine der ersten Schulen führte die die Integrierte Gesamtschule Bonn-Beuel den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern ein.

1947 verordnete der Alliierte Kontrollrat auf amerikanische Initiative den Deutschen in der Kontrollratsdirektive 54 der Intention nach ein Gesamtschulsystem. Alliierte Bildungsexperten hielten es für zu früh, Kinder bereits nach vier Jahren Grundschule auf verschiedene Schultypen zu verteilen. Sie sahen darin einen der Gründe für die Anfälligkeit der Deutschen für die rassistische NS-Ideologie, denn das gegliederte Schulsystem löse bei einer kleinen Gruppe ein Überlegenheits- und bei der Mehrzahl der Schüler ein Minderwertigkeitsgefühl aus. Doch gelang es den deutschen Bildungspolitikern, durch Verzögerung der Umsetzung wieder stärker an die Weimarer Schultradition anzuknüpfen.

Im Bildungssystem der DDR wurde auf diktatorischem Weg die Einheitsschule wie in allen Ostblockstaaten durchgesetzt, die von der SED zur einheitlichen Erziehung zum „sozialistischen Menschen“ genutzt wurde. Sie reichte von der Grundschule (Unterstufe) bis zur 8. Klasse oder ab spätestens 1984 bis zur 10. Klasse in der Polytechnischen Oberschule (POS). Die Erweiterte Oberschule (EOS), die nur gut 10 Prozent der Schüler in vier oder zwei Jahren zum Abitur führte, schloß sich erst ab der 9. Klasse oder ab der 11. Klasse an.

Der Begriff Gesamtschule wurde 1963 auch als Abgrenzung zur sozialistischen Einheitsschule in der DDR vom West-Berliner Schulsenator Carl-Heinz Evers geprägt.

Die Kritik am vertikal gegliederten Schulsystem der Bundesrepublik und die positiven Erfahrungen mit ausländischen Schulreformen, vor allem in England und Schweden, führten zur Wiederaufnahme der Diskussion. Zugleich war der Blick auf die Schulsysteme in den USA, der Sowjetunion und der DDR gerichtet. Nicht nur eine Veränderung der Struktur des Schulsystems, sondern auch der Unterrichtsprinzipien, der Unterrichtsmethoden sowie der Bildungsziele und -inhalte wurden gefordert. Die Reformwünsche zielten einerseits auf mehr Modernisierung, andererseits auf mehr soziale Gerechtigkeit. Integration benachteiligter Gruppen anstatt „Aussonderung“ war das Ziel.

Der Deutsche Bildungsrat forderte die Einrichtung von Schulversuchen mit Gesamtschulen, um die anstehenden gesellschaftspolitischen Entscheidungen über die Strukturveränderungen der Schule auf wissenschaftlich begleitete und kontrollierte Versuche stützen zu können. In Westdeutschland wurden staatliche Gesamtschulen ab 1967 im sauerländischen Kierspe, ab 1968 in West-Berlin und seit den 1970er Jahren in den meisten Bundesländern eingerichtet.

Wurde anfangs der Beschluss des Bildungsrates auch von CDU-Politikern mitgetragen, so kam es in den folgenden Jahren doch zu einem „Schulkampf“ zwischen CDU und SPD. Dies hatte mit der zeitgleichen Machtverschiebung im Bund und den Ländern zugunsten der SPD zu tun. Diese Partei machte in der 1970er Jahren die Gesamtschule zum schulreformerischen Kernstück ihrer Politik. Daraufhin expandierte die Gesamtschule, was in Gymnasien und – nicht nur bei konservativen Politikern – auf Ablehnung stieß.

Ein Höhepunkt dieses Konfliktes war 1978 der Versuch der SPD/FDP-Landesregierung in Nordrhein-Westfalen, die Gesamtschule flächendeckend einzuführen. Die oppositionelle CDU, die Mehrzahl von Lehrer- und Elternverbänden sowie die Kirchen veranstalteten Großkundgebungen und Flugblattaktionen. Es bildete sich die Initiative „Stoppt das Schulchaos“, die vom 16. Februar bis 1. März 1978 mehr als 3,6 Millionen Unterschriften gegen die kooperative Gesamtschule sammelte und so die erforderliche 20-Prozent-Hürde für ein Volksbegehren weit übertraf. Das neue Schulgesetz wurde so verhindert.

Vorgesehen wurde 1972, nach zehn Versuchsjahren zu entscheiden, ob die Gesamtschule das bessere Konzept sei: Im positiven Fall sollte sie als alleinige Schulform eingeführt werden. Die Bewertung blieb jedoch strittig. 1982 endete der Schulversuch Gesamtschule. Je nach parteipolitischer Ausrichtung der Regierung der einzelnen Bundesländer wurden diese Versuche als hochgradig erfolgreich angesehen oder für gescheitert erklärt. Drei Beispiele: Berlin baute die Gesamtschule zur Regelschule aus, Bayern löste fast alle Gesamtschulen bis 1993 wieder auf und Nordrhein-Westfalen entwickelte danach eine gemischte Schullandschaft, in der ein dreigliedriges System neben vielen Gesamtschulen existiert.

Konzeptionell als Alternative zum dreigliedrigen System gedacht, konkurriert die Gesamtschule aber gegenwärtig mit den anderen Schulformen, mit den Gymnasien um den Abschluss Abitur sowie vor allem mit Hauptschulen bei der Rekrutierung von neuen Schülern. Der ursprünglich beabsichtigte sozialpolitische Effekt (Motto: „Miteinander und voneinander lernen, um miteinander leben zu lernen“) kann so heute nicht mehr erreicht werden.

Gesamtschulen werden mancherorts weniger aus pädagogischen Gründen als aus kommunalpolitischen und demografischen errichtet: Die Unterhaltung eines gemeinsamen Schulzentrums erscheint gerade kleineren Gemeinden als eine kostengünstige Alternative zum traditionellen System. Der Rückgang der Schülerzahlen erlaubt nicht mehr die Verteilung auf mehrere Schulformen, um ein wohnortnahes Schulangebot zu erhalten. In einer kooperativen (auch additiven) Gesamtschule wird die Zwei- oder Dreigliedrigkeit des Schulsystems nicht aufgehoben. Man erhofft sich vorrangig Synergieeffekte durch diese räumliche oder organisatorische Zusammenlegung. Die ursprüngliche Form des Unterrichtes (Gemeinsames Lernen) von Gesamtschule wird hierbei um mehrere Jahre verkürzt.

1982 wurde eine Vereinbarung der Kultusministerkonferenz getroffen, welche die gegenseitige Anerkennung der Abschlüsse gewährleistet, d. h. dass Gesamtschulabschlüsse auch in Bundesländern anerkannt werden, die das Modell Gesamtschule nicht fortgeführt haben (z. B. Bayern). Dies gilt auch für das Abitur an Gesamtschulen. Die Länder, die diese Schulform ablehnen, fürchteten, die für das dreigliedrige System geltenden Niveaus könnten unterlaufen werden. Lernziele und Lerninhalte müssen laut KMK-Vereinbarung den jeweiligen Anforderungen des nach Schularten gegliederten Schulwesens entsprechen. Eine Folge davon ist, dass Gesamtschulen gezwungen sind, ab der 7. Klasse unterschiedliche Niveaugruppen einzurichten mit einer Leistungsdifferenzierung in Deutsch, Englisch und Mathematik, die mit der 2. Fremdsprache zusammen gut die Hälfte der Unterrichtszeit ausmachen. Damit war die ursprüngliche Gesamtschulidee kaum noch zu erkennen.

Zu einer Neuauflage der Gesamtschuldiskussion kam es Anfang der 1990-er Jahre im Rahmen der deutschen Wiedervereinigung. Während westdeutsche Gesamtschulbefürworter hofften, die bereits vorhandenen Einheitsschulen der DDR in Gesamtschulen umzuwandeln, forderten Teile der ostdeutschen Bevölkerung das dreigliedrige Schulsystem. Die Einheitsschule der DDR beruhte also nicht auf einer einhelligen Zustimmung. So kam es nur in Brandenburg in Folge der Landespartnerschaft mit dem von der SPD regierten Nordrhein-Westfalen zu einer quantitativ bedeutsamen Einführung der Gesamtschule.

Weitgehend unbemerkt von der westdeutschen Öffentlichkeit haben Sachsen und Thüringen nach der Wende 1990 ein zweigliedriges Schulsystem eingeführt, in dem Haupt- und Realschulen zusammengelegt werden als Mittelschule oder als Regelschule. Mecklenburg-Vorpommern hat dies später ebenso gemacht unter der Bezeichnung Regionale Schule, Brandenburg unter der Bezeichnung „Oberschule“. Im Saarland ist als erstem westdeutschen Bundesland die Hauptschule abgeschafft worden. Auch Hamburg wird mit Stadtteilschulen statt Haupt- und Realschulen 2009 ein zweigliedriges System einführen, in das auch die bestehenden Gesamtschulen eingehen sollen. Allerdings bleibt es bei den drei traditionellen Abschlüssen und eigenständigen Gymnasien. Bayern hat dagegen am 1. August 2000, nach Erprobung der Methode, noch den jahrzehntelang üblichen gemeinsamen Unterricht von Haupt- und Realschülern in der 5. und 6. Klasse abgeschafft.

In Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern besteht außerdem in der 5. und 6. Klasse eine gesamtschulartige Orientierungsstufe, in der die Kinder zusammen unterrichtet werden. Die Ausnahmen für die Einrichtung von 5. Klassen an Gymnasien sind selten. Niedersachsen hat dagegen die in den 1970er Jahren eingeführte gemeinsame Orientierungsstufe unter Kultusminister Busemann (CDU) wieder abgeschafft, Bremen folgte unter der Großen Koalition 2005.

Auftrieb erhielt die Diskussion um die Leistungsfähigkeit dieser Schulform, als die PISA-Werte 2000/2003 für deutsche Gesamtschulen deutlich schlechter ausfielen als etwa von Realschulen. Dem kann entgegengehalten werden, dass mit die besten PISA-Werte auch an einigen deutschen Gesamtschulen erreicht wurden (etwa Helene-Lange-Schule (Wiesbaden) oder an der Laborschule Bielefeld. Umgekehrt gibt es Untersuchungen, die den deutschen Gesamtschulen eine bessere Förderung von schwachen Schülern als im gegliederten System bescheinigen. In den Gesamtschulen wird seit PISA stärker über effizienten und nachhaltigen Unterricht nachgedacht, zumal viele Bundesländer zum Zentralabitur übergehen, das alle Schulformen mit gleichen Aufgaben überprüft.

Einen neuen Anlauf zur Steigerung der Schülerleistungen bedeutet die Einführung der nationalen Bildungsstandards für den mittleren Abschluss in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik sowie den Naturwissenschaften in 2004 und 2005. Ihre Einhaltung soll über Vergleichsarbeiten, die in allen Schulformen gleich sind, überprüft werden. Viele Schulen müssen sich jetzt einem Vergleich mit anderen stellen.

Ein weiterer Fokus der aktuellen Diskussion liegt auf dem hohen Anteil ausländischer Schüler zumindest an Berliner und westdeutschen Gesamtschulen in Ballungszentren. Viele deutschsprachige Eltern fürchten, dass ihre Kinder sprachlich zu wenig gefördert werden können, und weichen deshalb in das gegliederte System aus. Dabei meiden sie neben den Gesamt- auch und vor allem die Hauptschulen.

Deutsche Gesamtschulen (in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen und Schleswig-Holstein: Integrierte Gesamtschulen) unterrichten Kinder und Jugendliche zunächst unabhängig vom Leistungsstand in sehr heterogenen Klassen: Beginnend mit Klasse 7 werden in den Kernfächern (Deutsch, Englisch, Mathematik) Differenzierungskurse (so genannte Erweiterungs- und Grundkurse-Kurse / E- oder G-Kurs) eingerichtet. In welchen weiteren Fächern die Kurse eingerichtet werden, entscheidet jeweils die Schulkonferenz.

Bei integrierten Gesamtschulen in Hamburg lautete die Bezeichnung bisher I- und II-Kurs (gesprochen Einser- bzw. Zweierkurs), wobei der I-Kurs den Leistungen des Gymnasiums entsprach, der II-Kurs dem Niveau von Haupt- und Realschule. Daneben existiert ein sogenannter Liftkurs mit der Bezeichnung I.II (sprich Eins-Zweier), dessen Funktion darin besteht, leistungsstärkeren II-Kurs-Schülern den Übergang auf das Gymnasialniveau des I-Kurses zu ermöglichen. Zusätzlich werden die Noten in allen Fächern, also nicht nur den kursdifferenzierten, in A und B differenziert, wobei B für das Gymnasialniveau steht, A für das Haupt- und Realniveau, wodurch sich eine absteigende Reihe von B1 bis A6 ergibt; B4 ist dabei identisch mit der Note A1. In der Praxis wird die Note A1 selten vergeben und auch an Schüler der II-Kurse wird die Note B4 vergeben, während Leistungen schlechter als B4 in allen drei Kursen mit A-Noten bewertet werden. Eine eher inoffizielle Differenzierung ist die Bewertung der Leistungen entsprechend der Noten A2 und A3 als Real-, der Note A4 als Hauptschul-, sowie die Noten A5 und A6 als unter Hauptschulniveau liegend. Am Ende eines Halbjahres werden die erzielten A- und B-Noten eines Schülers dann zur Grundlage einer möglichen Auf- oder Abstufung innerhalb des Kurssystems genommen. Am Ende der Klassen 9 und 10 wird anhand der A- und B-Noten über die Erteilung eines Haupt- bzw. Realschulabschlusses oder den Zugang zur Oberstufe entschieden. Das Weiterbestehen dieses Hamburger Modells wie oder in welcher Form nach der unter der gegenwärtigen schwarz-grünen Landesregierung beschlossenen Überführung der Gesamtschulen in Stadtteilschulen ist momentan noch unklar.

Manche Gesamtschulen haben zudem ab Klasse 9 eine Profilbildung eingeführt. Sie bilden organisatorisch neue Klassen nach der Anzahl der E-Kurse, die die Jugendlichen zu diesem Zeitpunkt belegt haben. Berücksichtigt werden zudem auch die Talente sowie bestehende Freundschaften. Um feste Bezugspersonen für die Schüler zu gewähren, wird an manchen Gesamtschulen das „Team-Kleingruppen-Modell“ praktiziert, bei dem ein fester Stamm von Lehrkräften eine einzelne Klasse über mehrere Jahre begleitet. Ein ähnliches Modell ist die Umbenennung der ursprünglichen Klassenlehrer einer Klasse nach Einführung der Kursdifferenzierung in der Klasse 7 in Tutoren, die einmal am Tag eine Tutorialstunde ("TUT", meist letzte Stunde des Tages) bzw. Organisationszeit ("OZ", um Mittag herum) im Rahmen der ursprünglichen Klassen leiten, wobei zumeist Handzettel und Mitteilungen der Schulleitung, Schulkonferenz oder Elternvertretung bzw. die hauseigene Schulzeitung verteilt werden.

Mit diesen konzeptionellen Erweiterungen der ursprünglichen Gesamtschulidee reagieren die deutschen Gesamtschulen auf die sich verändernde Arbeitsmarktsituation und die neuen Lebensbedingungen der Jugendlichen. Angeboten wird mehr Ganztagsförderung, und zwar in Lerngruppen, die eine Binnendifferenzierung noch erfolgversprechend machen. Ab Klasse 9 zeigen sich in der Praxis so große Leistungsunterschiede, dass eine sinnvolle Binnendifferenzierung kaum noch planbar ist. Erst hier trennt die Gesamtschule die Jugendlichen – wie in den Schulen der meisten Nachbarländer.

Unter Eltern, Politikern und Pädagogen liegen die Meinungen über die Gesamtschule weit auseinander. Daher ist die Gesamtschule auch in den einzelnen Bundesländern, mit ihren unterschiedlichen politischen Mehrheiten und Traditionen, unterschiedlich weit verbreitet.

Das Konzept der Gesamtschule war mit der Hoffnung verknüpft, dass dort die Bildung weniger stark von der sozialen Herkunft abhänge. Diese Hoffnung hat sich in Bezug auf die integrierte Gesamtschule nicht erfüllt. Bei der Analyse der PISA-Ergebnisse fiel auf, dass die Testleistung auf der Gesamtschule am stärksten von der sozialen Herkunft abhängt und auf dem Gymnasium am wenigsten. Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Hauptschule die förderschwächste Schule ist.

Die Langzeitstudie LIFE (Lebensverläufe von der späten Kindheit bis ins frühe Erwachsenenalter) von Helmut Fend kam zu dem Schluss, dass Gesamtschulen die soziale Selektivität reduzieren können, aber Arbeiterkinder, die eine hessische Gesamtschule besucht haben, keine besseren Berufschancen haben, als Arbeiterkinder im gegliederten Schulsystem, weil der spätere familiale Einfluss Wirkung entfalten kann: „Solange die Schule intern agieren kann, also die Kinder und Jugendlichen beisammen hat und sie nach Leistungen gruppiert, kann sie die soziale Selektivität durchaus reduzieren. Wenn es um die weiteren Bildungsstufen geht, um die risikobehafteten Entscheidungen beim Schulabschluss, bei der Ausbildung und bei den Berufslaufbahnen, dann verliert sich dieser schulische Einfluss, und die familiären Ressourcen in der Gestaltung der Entscheidungen treten in den Vordergrund.“. Diese Erkenntnisse ist aber nicht neu, weil die soziologische Elitenforschung dies bereits zeigte. Die damit verbundene Frage ist allerdings, ob der Staat soziale Selektivität im Schulsystem zulassen darf.

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Source : Wikipedia