Handys

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Geschrieben von daneel 10/04/2009 @ 05:09

Tags : handys, telekommunikation, high-tech

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Handys

Handys ist ein deutschsprachiges Magazin aus dem LiveEmotion Verlag. Es erscheint seit 2005 zweimonatlich in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz. Neben Testberichten und klassischen Mobilfunkthemen widmet sich die Zeitschrift auch weiteren Feldern des digitalen Lifestyle, darunter mobile Navigation, Notebooks, Handyspiele und -software. Chefredakteur ist Martin Mirbach.

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Nokia

Nokia Connecting People.svg

Nokia ist ein Telekommunikationskonzern mit Hauptsitz im finnischen Espoo, der vor allem als weltgrößter Mobiltelefon-Hersteller bekannt ist. Außerdem ist das Unternehmen Anbieter von Konsumartikeln wie Set-Top-Boxen sowie von Geräten für Breitband-, IP- und mobile Netzwerke. Nokia ist zudem ein Zulieferer der Automobilindustrie und liefert z. B. Lautsprecher für diverse Automarken (u. a. BMW und Audi).

Nach der Februar-2008-Studie (bezogen auf das Jahr 2007) von Gartner Inc. besitzt Nokia einen weltweiten Marktanteil von 37,7 % im Mobiltelefonbereich und liegt damit vor Sony Ericsson (8,8 %), Samsung (13,4 %) und Motorola (14,3 %), LG (6,8 %) und Anderen (18,9 %). Der Gewinn von Nokia betrug 2007 7,2 Mrd. Euro.

Das Unternehmen wurde 1865 von dem Ingenieur Fredrik Idestam (1838–1916) in der kleinen Stadt Nokia bei Tampere im Südwesten Finnlands gegründet und stellte anfangs Papiererzeugnisse her, die nach Russland und Großbritannien exportiert wurden. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts produzierte das Unternehmen vor allem Gebrauchsgegenstände wie Gummistiefel und Radmantel für Rollstühle. Noch heute prangt der Name Nokia auf vielen Fahrradreifen, sie werden allerdings nicht mehr vom Unternehmen produziert, sondern mittlerweile von der ebenfalls am Ort ansässigen Firma Nokian Tyres, einem einstigen Tochterunternehmen von Nokia.

Die heutige Nokia Corporation entstand 1967 durch den Zusammenschluss der Nokia Company – der ursprünglichen Papierfabrik – mit den Finnish Rubber Works und den Finnish Cable Works. Damit wurde der Grundstein für das heutige Technologieunternehmen gelegt.

Im Jahre 1981 erhielt Skandinavien sein erstes Mobilfunknetz NMT. Nokia stellte damals die ersten Autotelefone für dieses Netz her. Erst 1987 folgte aus dem Hause Nokia das erste wirklich tragbare Mobilfunktelefon.

Inzwischen hat Nokia weltweit feste Produktionsstätten für Netzwerk- und Unterhaltungstechnologien in China, Finnland, Ungarn (Esztergom), Rumänien (seit Februar 2008) und Deutschland für die Entwicklung von Mobiltelefonen und -zubehör sowie Service in Brasilien, China, Finnland, Deutschland, Großbritannien, Ungarn, Polen, Mexiko, Italien, Südkorea und den USA.

Nach eigenen Angaben beschäftigte Nokia 2004 weltweit über 55.500 Mitarbeiter. Rund 30 % der Angestellten in Finnland sind Funkamateure.

An der Spitze des Unternehmens steht seit 1. Juni 2006 Olli-Pekka Kallasvuo. Sein Vorgänger war Jorma Ollila (1992–2006).

Zum 1. Januar 2007 sollten die Netzwerksparten von Nokia und Siemens das Joint-Venture Nokia Siemens Networks fusionieren, was jedoch aufgrund einer Korruptionsaffäre bei Siemens auf den 1. April 2007 verschoben wurde. Damit entstand der drittgrößte Telekommunikationsausrüster der Welt hinter Alcatel-Lucent und Ericsson-Marconi. Verwaltungssitz der im niederländischen Schiphol registrierten B.V. ist Espoo in Finnland, ihr CEO Simon Beresford-Wylie. Am 21. Dezember 2007 hat Simon Beresford-Wylie bestätigt, dass es in dem neuen Unternehmen zu Restrukturierung und Personalabbau kommen wird.

Im Jahre 2007 war China für Nokia das wichtigste Absatzgebiet für Mobiltelefone, gefolgt von Indien.

In Deutschland übernahm Nokia 1988 mit dem Audio-Video-Bereich der Standard Elektrik Lorenz AG auch die ehemalige Firma Schaub Lorenz in Pforzheim und Graetz mit Standorten unter anderem in Bochum und das Bildröhrenwerk in Esslingen am Neckar. Zu Beginn der 1990er Jahre erwarb Nokia Teile der damaligen Philips Kommunikations Industrie GmbH in Deutschland, bei der u. a. Glasfaserkabel hergestellt wurden.

Seit 1999 firmieren alle Geschäftsbereiche unter Nokia GmbH.

Schon im Jahre 2001 stellten sich bei Nokia in Deutschland Krisen ein. Von den rund 4500 Arbeitsplätzen in Deutschland, darunter 3000 am Standort Bochum, sollte jeder zehnte Arbeitsplatz abgebaut werden. Zugleich wurden aber auch Leiharbeiter eingestellt. Am 15. Januar 2008 kündigte Nokia die Schließung des Werkes in Bochum an und verlegte die Produktion aus Wettbewerbsgründen ins Ausland, hauptsächlich nach Rumänien, aber auch nach Ungarn und Finnland.

In Deutschland wurden im Jahr 2007 insgesamt 33 Mio. Handys verkauft. Dies entspricht einem Anteil am Weltmarkt (1,13 Milliarden Handys) von drei Prozent. Etwa 40 Prozent aller 2007 verkauften Mobiltelefone sind von Nokia hergestellt worden.

Der Umsatz in Deutschland brach in den ersten 7 Monaten des Jahres 2008 um über 18 Prozent ein und betrug nach 44 Prozent im Vorjahr noch 36 Prozent, während der Anteil am Weltmarkt auf 40 Prozent, in Westeuropa um 2 Prozent zunahm. Diese Zahlen werden in verschiedenen Wirtschaftsmedien als Folge des Imageschadens, der aus der Werksschließung in Bochum resultiere, gewertet.

Neben den Mobiltelefonen und den Set-Top-Boxen, welche für den Endkunden gedacht sind, bietet Nokia Dienstleistungen und Netzinfrastruktur für Mobilfunkanbieter. Bis 2000 stellte Nokia auch Monitore und Displays her. Seit 2000 jedoch ist diese Sparte an ViewSonic verkauft. In den 1980er und 1990er Jahren wurden sogar Fernseher und Videogeräte unter dem Namen „ITT-Nokia“, bzw. „Nokia“ verkauft.

Auch ist Nokia ein großer Zulieferer der Automobilindustrie. Unter anderem werden hierfür Radios und vor allem Lautsprecher hergestellt.

Für die Mobiltelefone verwendet Nokia ein Nummerierungsschema als Modellbezeichnung. Es wird zwar nicht konsequent verfolgt, dient aber zur Orientierung und insbesondere zum Vergleich. Die Modellnummer ist zumeist vierstellig aufgebaut. Die erste Stelle kategorisiert das Telefon.

Die zweite Stelle unterscheidet oft die Bauform des Modells, aber auch die Funktionalität. Früher wurde durch die zweite Stelle grundsätzlich die Generation unterschieden, z. B. 6110 – 6210 – 6310, 3110 – 3210 – 3310 – 3410.

Die dritte Stelle unterschied früher das mögliche Netz: 6110 D-Netz (900 MHz), 6130 E-Netz (1800 MHz), 6150 Dual-Band. Diese Unterscheidung gibt es nicht mehr, alle Handys sind heute mindestens Dualband-fähig. Mittlerweile zeigt die dritte Stelle bei einigen Geräten die Generation, so war bspw. das 6210 kein reines D-Netz-Modell mehr. Dem 6220 folgte das weiterentwickelte 6230 und das 6230i. Das 6220 war jedoch keine Weiterentwicklung des 6210.

Die vierte Stelle – zumeist „0“ – bezeichnet meist die Ausstattung des Modells. So fehlt beim 6681 gegenüber dem 6680 UMTS und Zweitkamera, das 6021 hat im Gegensatz zum 6020 keine Kamera, verfügt jedoch über Bluetooth.

Einigen Modellen ist als fünfte Stelle ein i hinzugefügt. Dies weist auf eine Verbesserung des Vorgängermodells hin, z. B. 6310 – 6310i, 6610 – 6610i, 6230 – 6230i sowie als neuesten Vertreter das N93i. Diese Maßnahme hat zum Ziel, ein besonders erfolgreiches Modell dem Stand der Technik anzupassen und weiter im Programm führen zu können.

Ausgesprochen wird die Modellnummer üblicherweise in zwei Teilen, z. B. 6210 als „Zweiundsechzig-Zehn“ oder 9300 als „Dreiundneunzig-Null-Null“, wobei Geräteziffern die mit „00“ enden (z. B. das 9300) häufig auch „Dreiundneunzig-Hundert“ ausgesprochen werden. Modelle mit einer „0“ an dritter Stelle werden wie im Beispiel des 6201 „Zweiundsechzig-Eins“ oder „Zweiundsechzig-Null-Eins“ ausgesprochen.

Dabei steht zunehmend die Servicequalität für Mobiltelefone in der öffentlichen Kritik. Die dezentrale Servicestruktur ist meist sehr ineffizient und verursacht bei Aufträgen lange Wartezeiten. Sog. Nokia Care Points wickeln einfache Reparatur- und Garantiefälle ab, komplexere Fälle werden an Nokia Care Center weitergeleitet. Dabei wird zwischen mehreren verschiedenen Service-Level unterschieden. Der Nokia-eigene Kundensupport agiert dazu vollkommen unabhängig und kann nicht mit den Vorgängen im dezentralen Service interagieren.

Nokia-Handys werden durch ein proprietäres Ladegerät geladen, welche üblicherweise auch nicht zwischen den einzelnen Nokia-Modellen austauschbar sind.

Am 28. Mai 2007 verkündete Nokia, dass es ein eigenes Notebook herstellen möchte. Die Braunschweiger Konstrukteurin Andrea Finke-Anlauff gab beim US-Patentamt an, dass es sich um ein Notebook mit zwei aufklappbaren Touchscreens handle.

Nokia hat eine Reihe Firewall- und VPN-Produkte im Angebot mit eigenem Betriebssystem IPSO. Im Dezember 2008 übernimmt Check Point den Bereich Sicherheitstechnik von Nokia für eine nicht genannte Summe.

Der Signalton für Kurzmitteilungen „Spezial“ ist der Morse-Code für „SMS“. Ähnlich ist der „Ansteigend“-Signalton der Morse-Code für „Connecting People“, Nokias Slogan.

Der Klingelton „Nokia Tune“ (wahrscheinlich bekanntester Klingelton der Welt) basiert eigentlich auf einer Gitarrenarbeit namens „Gran Vals“ des spanischen Musikers Francisco Tárrega aus dem 19. Jahrhundert. Deswegen wurde dieser Klingelton auf Nokia-Handys ursprünglich „Gran Vals“ genannt, erst 1998 wurde er zu „Nokia Tune“ umbenannt. Nokia behauptet dennoch, es sei eine Hörmarke.

Nokia benutzt diesen Klingelton in all seinen Handys und in den meisten TV-Spots als Audiologo.

Für Werbespots zu NSeries-Geräten wird der Song „In My Heart“ aus dem Album „18“ von Moby verwendet. Inzwischen haben sich die ersten Takte des Songs zu einer eigenständigen Kennung für die NSeries entwickelt.

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Handyspiel

Handyspiele sind Computerspiele für Mobiltelefone ähnlich den Spielen für PCs oder Spielekonsolen.

Die frühen Handyspiele, wie zum Beispiel Snake oder Memory, hatten noch keine farbige Grafik und waren Übertragungen aus der Frühzeit des Computers. Mit dem Aufkommen von javafähigen Mobiltelefonen, Farbdisplays, besserer Rechenleistung und einem erweiterten Tastensatz (Pfeiltasten, Joysticks) werden sie zunehmend aufwändiger gestaltet.

Handyspiele sind entweder fest im Betriebssystem des Handys eingerichtet, oder sie lassen sich nachträglich installieren. Letztere Methode setzt eine geeignete Schnittstelle beim Handy voraus. Am meisten verbreitet ist dabei Java in der auf Handys abgestimmten Variante J2ME. Zunehmend sind die Spiele auf das Betriebssystem Symbian OS zugeschnitten, das mehrere bedeutende Handyhersteller verwenden.

Für die Übertragung der Spiele auf das Handy gibt es mehrere Möglichkeiten: Short Message Service (SMS), eine Online-Verbindung ins Internet (OTA, "over-the-air") sowie das Übertragen vom Computer (über Kabel-, Infrarot- oder Bluetoothverbindung). Einmal heruntergeladen, können diese Spiele unbegrenzt genutzt werden. Damit ein käuflich erworbenes Spiel nur auf jeweils einem Handy benutzt werden kann, wird es an dessen Seriennummer (IMEI) gekoppelt.

Inzwischen sind zahlreiche bekannte Computerspiele auch als Handyversion verfügbar; es gibt auch für einige Spiele Online-Highscore-Tabellen, über die sich Handyspieler untereinander messen können. Darüber hinaus scheint sich der momentane Boom von Multiplayer Spielen (MMORPG) auch bei Handys durchzusetzen. Der deutsche Spielentwickler CipSoft hat nach eigenen Angaben mit TibiaME das erste MMORPG für Handys auf den Markt gebracht.

Allerdings stehen die hohen Nutzungskosten der exzessiven Nutzung von Online-Handyspielen noch im Wege.

Zusätzlich gibt es einen Trend zu beobachten, dass Mobiltelefone mit ihrer Internetverbindung als Plattform für Outdoor-Multiplayer-Games verwendet werden. Zum Beispiel kombiniert das Java-Spiel Tourality die Multiplayer-Funktionalität mit satellitengestützer Navigation (GPS) zu einem Location-based Game.

Im Internet gibt es mittlerweile viele Websites, die Handyspiele vertreiben. Einige davon nutzen die Partnerprogramme der großen Provider. Hier ist beim Bestellen eines Spiels Vorsicht geboten. Oft wird ein Abonnement bestellt, ohne dass explizit darauf hingewiesen wird. Gute Seiten bieten nicht nur einen Screenshot, sondern auch weiteren Content wie Bilder, Videos, Bewertungen, Spielberichte und die Beschreibung der Steuerung rund um die Spiele an. Es existieren auch einige Seiten, die Spiele von freiwilligen Programmierern kostenlos anbieten. Wer sich vor dem Download von der Qualität eines Spiels überzeugen möchte, kann dieses auf einigen Websites online ausprobieren. Das Spiel wird in einem Emulator dargestellt und man kann sowohl Funktionalität als auch Grafik und Ton testen.

Die Computerspiel-Entwicklungsbranche richtet ihre Aufmerksamkeit seit dem Anfang des Jahrtausends ebenfalls verstärkt auf Mobiltelefone. Verschiedene Publisher wie etwa THQ schufen eigene Abteilungen für Spiele auf Mobiltelefonen und anderen Handhelds. Und auch mehrere neu gegründete Entwicklungsstudios wie John Romeros Monkeystone Games konzentrieren sich auf dieses schnell wachsende Marktsegment.

Da Handyspiele derzeit im Gegensatz zu PC- und Konsolenspielen sowohl in Grafik, als auch Komplexität und Umfang deutlich weniger aufwändig gestaltet sind, bestehen diese Entwicklerteams aus erheblich weniger Personen. Auch die Entwicklungszeit beträgt nur wenige Monate, während PC-Spiele meist von einem großen Entwicklerteam in einem Zeitraum von zwei bis drei Jahren entwickelt werden.

Klassiker von Arcade-Spielen, wie z. B. Pac-Man oder Frogger werden dagegen meist 1:1 umgesetzt. Interessant ist allerdings auch die Beobachtung, dass immer öfter Spiele, die einst die Spitze eines Systems bildeten eine Wiederkehr auf Handys erleben, so etwa der Klassiker Cannon Fodder oder Turrican. Diese wurden einst ebenfalls von großen Teams entwickelt, werden heute jedoch innerhalb weniger Wochen umgesetzt, wenn auch mit einigen Einschränkungen.

Ein weiterer Trend ist, dass Handyspiele auch zu aktuellen PC oder Konsolentiteln erscheinen, um auf diese aufmerksam zu machen. Dazu gehören zum Beispiel die entsprechenden Handyspiele zu Burnout, Stalker: Shadow of Chernobyl oder Call of Juarez. Diese haben mit den Origninalen aber meist wenig gemeinsam.

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Equipment Identity Register

Das Equipment Identity Register (EIR) ist ein optionaler Bestandteil des digitalen GSM-Mobilfunknetzes. Es ist für die Verwaltung von Teilnehmer- und Gerätenummern zuständig.

Das EIR wird dazu genutzt um zu überprüfen, ob es sich bei dem genutzten Mobilfunkgerät um ein gesperrtes oder gestohlenes Handy handelt. Dazu wird beim Einbuchen des Mobilfunkgerätes die International Mobile Equipment Identity (IMEI) des Geräts übermittelt und diese geprüft.

Das EIR verfügt über eine weiße, eine graue und eine schwarze Liste der IMEIs. Die IMEIs auf der weißen Liste sind in Ordnung, diejenigen auf der grauen Liste werden geprüft und IMEIs gestohlener Handys werden auf der schwarzen Liste geführt (zugehörigen Handys bleibt der Zugang zum Netz verwehrt).

In Deutschland waren Vodafone und Eplus die einzigen Netzbetreiber, die das Sperren von IMEIs unterstützten.

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Alfred-Teves-Schule

Hauptschulhof der Alfred-Teves-Schule

Die Alfred-Teves-Schule ist eine nach Alfred Teves benannte Grund- und Hauptschule im östlichen Niedersachsen und befindet sich in Trägerschaft der Stadt Gifhorn. Die Schulleitung lag in der Zeit des Schuljahres 1999/2000 bis 2007/2008 dem Schulleiter Wulf-Helmut Allmann. Zur Zeit wird die Schule kommissarisch geleitet. An der Schule werden im Schuljahr 2008/2009 ca. 280 Schüler betreut. Die Schule weist neben den Verwaltungsangestellten und dem lehrenden Personal eine fest angestellte Schulsozialarbeiterin, sowie einen Schulassistenten auf. Zusätzlich gibt es mehrere Betreuungskräfte, die gewährleisten, dass die Schüler der Grundschule nach der regulären Unterrichtszeit versorgt sind.

Zuerst wurde die Schule nur als Gifhorner „V2“ – die Volksschule 2 – bezeichnet, die im Süden der Stadt zur Entlastung der Freiherr-vom-Stein-Schule gebaut wurde. Nach einer Übergangszeit in vier Baracken wurden die Räume am 3. Mai 1954 offiziell bezogen. Im Schuljahr 1955/56 wurden in zwölf Räumen 15 Klassen unterrichtet, sechs Klassen waren in der „Waldschule“ auf dem heutigen Realschul-Gelände untergebracht. Ihren Namen erhielt die Alfred-Teves-Schule dann 1957: Das Teveswerk, dessen Ansiedlung der erste Rektor und spätere Gifhorner Bürgermeister Wilhelm Thomas mit vorangetrieben hatte, spendete für einen weiteren Ausbau der Schule 100.000 Mark.

Im Jahr 2008 werden an der Alfred–Teves-Schule etwa 280 Schüler in Grund- und Hauptschule unterrichtet. Das 50-jährige Jubiläum wurde im Sommer 2004 im Rahmen eines großen Schulfestes gefeiert.

Mit der Ansiedlung des Teves-Werkes in der Gifhorner Südstadt im Jahre 1951 begann die Entwicklung desselben. Es strömten zwar bereits in den Nachkriegsjahren vor 1951 schon sehr viele Menschen aus den Ostgebieten in den Raum Gifhorn-Wolfsburg, aber mit der Entstehung des Teves-Werkes wurden viele dieser Menschen in Gifhorn festgehalten, da sie hier Lohn und Brot erhielten. So musste die Südstadt geplant und gebaut werden. Neben Wohnungsproblemen, dem Straßenbau sowie verschiedenen Versorgungseinrichtungen wurde bei der Gestaltung der Südstadt auch die Entwicklung des Schulwesens notwendig. Am 1. September 1952 wurde der Schulbezirk VI (heutige Steinschule) in einen nördlichen und einen südlich der Bahnlinie liegenden Schulbezirk geteilt und damit die Volksschule II gegründet. Ein Schulgebäude war für diese Schule noch nicht vorhanden. 627 Schüler der Volksschule II mussten zunächst zwei Jahre lang in der Rotbaracke, dem ehemaligen AD-Lager (Reichsarbeitsdienst) an der Braunschweiger Straße, teilweise auch noch in Räumen der heutigen Freiherr von Stein-Schule, unterrichtet werden. Ein Schulbau wurde dringend nötig und mit großer Unterstützung der Firma Teves wurde dieser in mehreren Bauabschnitten verwirklicht. Am 3. Mai 1954 fand die Einweihung der VII bzw. Volksschule Süd, wie sie auch genannt wurde, statt. Am 16. April 1958 wurde dieser Schule, nachdem der 3. Bauabschnitt vollendet worden war, auf Beschluss des Rates der Stadt Gifhorn der Name Alfred-Teves-Schule gegeben. Mit dieser Namensgebung sollte einerseits die große finanzielle Unterstützung durch die Firma Teves beim Bau der Schule sowie andererseits die Persönlichkeit des Firmengründers, Dr. Alfred Teves, gewürdigt werden, die der Schule zukünftig als „Leitstern“ (Zitat aus der Jubiläumsrede) dienen sollte. Denn ihm hatte die Stadt Gifhorn die Ansiedlung des Teves-Werkes und, damit verbunden, die Entstehung vieler Arbeitsplätze und die Weiterentwicklung der Stadt zu verdanken. Im Dezember 2006 wurden der neu erstellte Eingangsbereich und die sanierten Toilettenanlagen der Schule feierlich eingeweiht. Die Kosten für diese Umbaumaßnahmen seitens der Stadt Gifhorn betrugen etwa 380.000 Euro.

Aufgrund mutmaßlich sinkender Schülerzahlen wird die traditionsreiche Alfred-Teves-Schule voraussichtlich zum 1. August 2010 geschlossen und an den Landkreis, mit der Option dort eine Berufsschule einzurichten, verkauft. In der Diskussion um die Schließung einer der drei Grund- und Hauptschulen in Gifhorn wurde die Alfred-Teves-Schule zuletzt aufgrund der besseren räumlichen Voraussetzungen vom Stadtrat favorisiert. Kritiker merken an, dass es sich hier um eine Entscheidung aus rein kaufmännischen Interessen handelt und die gute pädagogische Arbeit, sowie die zentrale Stellung der Schule im Einzugsgebiet zukünftiger Grundschüler aus Gifhorn-Süd unbeachtet bleibt. Längerfristig ist aus Sicht der Kritiker, welche den entsprechenden aktuellen Empfehlungen des Niedersächsischen Kultusministeriums folgen, eine Sicherung des Schulstandortes und u.a. der damit verbundene Unterricht in Klassen mit geringeren Schülerzahlen die bessere Lösung. Eine endgültige politische Entscheidung zur definitiven Schließung wurde am 2.Juli 2007 gefällt. Mit einer Gegenstimme hat der Rat der Stadt Gifhorn beschlossen, dass die Alfred-Teves-Schule geschlossen wird. Trotz sinkender Schülerzahlen, werden im September 2007 drei komplette erste Klassen eingeschult. Aktuell steht die Schule im Mittelpunkt der Diskussion um den Standort einer IGS ab 2010.

Auf den Beschluss des Rates der Stadt Gifhorn erhielt die Volksschule II am 16. April 1958 den Namen „Alfred-Teves-Schule“. Dieser Name wurde nicht in Anerkennung eines sehr großzügigen Geldgeschenkes der Firma Teves für den Bau der Schule gewählt, sondern auch in Würdigung der Persönlichkeit des Firmengründers Dr. Alfred Teves. Ihm hat die Stadt Gifhorn in erster Linie die Errichtung des Gifhorner Teves-Werks (heute: Continental) zu verdanken, das als einer der ersten Indstriestandorte in dieser Region viele Menschen anzog und somit maßgeblich für die Entstehung und Entwicklung der Südstadt gesorgt hat.

Alfred Teves wurde 1868 in Schleswig-Holstein geboren. Er besuchte nach Abschluss seiner allgemeinen Schulbildung die Seefahrtschule und erwarb das Steuermanns- und Kapitänspatent. Mehrere Jahre fuhr er auf Segel- und Dampfschiffen zur See, zuletzt als 2. Offizier auf einem Dampfer der Ostafrika-Linie. Als man ihm 1898 anbot, Kapitän auf einem Afrikadampfer zu werden, lehnte er ab und „sattelte“ um. Er ging in die Industrie zu den Adlerwerken. In dieser Zeit war gerade das Automobil erfunden worden und Alfred Teves entwickelte sich auf diesem Gebiet zu einem Experten. Dabei beschränkte er sich nicht nur allein auf sein theoretisches Wissen, sondern nahm auch leidenschaftlich gern aktiv an Autorennen der damaligen Zeit teil. Er verließ 1906 die Adlerwerke und machte sich selbstständig und gründete dann zusammen mit einem Freund sein erstes Werk, die Kühlerfabrik „Teves & Braun“.

Erfolgreich stellt sich seit Beginn 2006 die Medien AG unter der Leitung einer Lehrkraft dar (vgl. Liste der Veröffentlichungen). Ursprünglich als Schulhomepage AG in das Leben gerufen, entwickelte sich in einem Zeitraum von 4 Jahren eine 13köpfige Medien AG, welche die folgenden vier medienpädagogischen Inhaltsaspekte miteinander vereint. Interessant dabei ist die arbeitstechnische Vernetzung und vor allem die inhaltliche Verknüpfung aller Schülerarbeitsbereiche miteinander. Der Arbeitsaufwand wird hier durch den effektiven Nutzen der sogenannten „Neuen Medien“ minimiert. Innerhalb des Wettbewerbes "Fair bringt mehr" zählen die Inhalte und Ziele der ATS-Medien AG im Jahr 2007 erneut zu den prämierten Beiträgen zur Gewaltprävention in Schulen. Im Jahr 2007 nehmen Mitglieder der Medien AG auch an der weltgrößten Spielemesse, der Games Convention, in Leipzig aktiv teil. An einem Informationsstand im GC Familybereich wird Wissenswertes zum Thema Medienpädagogik in der Schule präsentiert. Weiterführend nahmen Schüler der AG am 13. November 2007 an der Landesfachtagung Medienpädagogik des NILS (Niedersächsisches Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung) teil und ermöglichten den Medienberatern des Landes Niedersachsen einen praktischen Einblick in die Welt der Computerspiele. Im Mai 2008 wurde die leitende Lehrkraft Marcus Lüpke aufgrund seines persönlichen Engagements im Bereich der Gewaltprävention an der Alfred-Teves-Schule von der Redaktion der Braunschweiger Zeitung für den "Gemeinsam-Preis" vorgeschlagen. Die Leser wählten ihn mit mehreren tausend Stimmen auf den zweiten Platz. Im Juli 2008 folgte die Medien AG einer Einladung des Niedersächsischen Kultusministeriums, um bei der niedersachsenweiten Bilanztagung zum Buddy-Projekt in Hannover unter der Prämisse eines "sinnvollen Handyeinsatzes" eine Fotodokumentation der Großveranstaltung anzufertigen. Niedersachsenweit präsentierten Vertreter der Arbeitsgemeinschaft am 29. Oktober 2008 Inhalte & Ziele bei den Niedersächsischen Schulmedientagen in Peine.

Seit dem Jahr 2001 beschäftigt sich eine Arbeitsgemeinschaft mit der Präsentation der Schule im Internet. In den Jahren 2001 bis 2004 wurden die Webseiten der Alfred-Teves-Schule mittels HTML-Editoren erstellt. Seit Mai 2005 wird für die Erstellung der Schulwebseiten durch die Mitglieder der Schulhomepage-AG ein Content-Management-System verwendet. Durch die Trennung von Inhalt und Layout können Lehrkräfte und Schüler ganz im Sinne eines Redaktionsteams zusammenarbeiten und Bereiche der Schulwebseite von jedem Computer der Welt aus verändern. Im Jahr 2006 wurde die Medienarbeit an der Alfred-Teves-Schule beim Schulhomepage Award 2006, dem Wettbewerb von Schulhomepage.de, aus dem Feld von ca. 468 teilnehmenden Schulen aus Österreich, der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland in das Feld der Preisträgerschulen gewählt. Das Medieninteresse an der Schularbeit im Rahmen der Gewaltprävention der Alfred-Teves-Schule ist aufgrund der ungewöhnlichen medialen Begegnung und der damit verbundenen Öffentlichkeitsarbeit, die Phänomene Happy Slapping und Snuff-Videos betreffend, seit Dezember 2005 sehr groß.

Im Jahr 2006 wurden über 40.000 Besucher und mehr als 1.2 Millionen Webserveranfragen auf die Schulwebseiten registriert.

In den Jahren 2007, 2008, 2009 sind die Schulwebseiten der Alfred-Teves-Schule unter der Domain "www.alfred-teves-schule.de" in der Qualitätssuchmaschine "Erfolgreich-suchen" als eine der besten Webseiten Deutschlands im Bereich Soziales gelistet.

Im Jahr 2007 wurden mehr als 53.000 Besucher und mehr als 1.5 Millionen Webserveranfragen auf die Schulwebseiten registriert. Im Jahr 2008 erhält der Webauftritt eine aktuellere und moderne optische Nachbesserung. Die Besucherzahlen erreichen in diesem Jahr neue Rekordmarken. Allein im Monat Mai besuchen mehr als 12.000 Personen das Schulweb.

Auf Wunsch der kommissarischen Schulleitung wurden die bundesweit beachteten Schulwebseiten inklusive der Domain www.alfred-teves-schule.de vor dem Hinterngrund der Schulschließung 2010 im März 2009 gelöscht.

Ein Teil der Arbeit besteht auch in der Bewertung und Beurteilung von ausgewählter Spiel- und Lernsoftware. Bei diesem Inhaltsaspekt geht es vor allem darum, die Welt der Spiel- und Lernsoftware, insbesondere aber auch die Lebenswelt heutiger Jugendlicher, konstruktiv-kritisch in den Unterrichtsalltag zu holen. Im Speziellen werden dabei PC-Spiele und Konsolenspiele, beispielsweise für die Playstation 2 und 3, den Nintendo DS und den PC bearbeitet. Ergebnisse, Eindrücke und selbst gestaltete Arbeitsmaterialien finden sich dabei im Webangebot der Schule bzw. der Schülerzeitung „BlinG-BlinG“ wieder und werden von den Mitgliedern der AG gestaltet.

Unterstützt wird die unterrichtliche Begegnung mit dem Thema Computerspiele maßgeblich durch Electronic Arts Deutschland, Ubisoft Deutschland, Nintendo Microsoft und andere Unterstützer. Die Schüler der Medien AG erhalten Spiele und Hardware ebenso wie aktuelle Veröffentlichungen und Medien aus der Welt der Spiel- und Lernsoftware. Auch eine in der Schule präsente Wii-Konsole von Nintendo wird für das Testen von Spielen genauso genutzt wie der Nintendo DS Lite (vgl. Weblinks). Im Rahmen der Sport-Projekttage 2008 wurde exklusiv von einer 16köpfigen Projektgruppe das neue Nintendo Balance Board (Wii-Fit) im Sportunterricht vor dem Deutschland Verkaufsstart getestet. Seit Herbst 2008 werden die Softwarebeurteilungen auch im bundesweit vertriebenen Ratgeber "Spiel- und Lernsoftware - pädagogisch beurteilt" des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend berücksichtigt.

Seit dem November 2006 beschäftigen sich Schüler und Lehrkräfte innerhalb der Medien AG der Alfred-Teves-Schule im Rahmen der Medienerziehung mit der Erstellung einer schuleigenen Schülerzeitung. Die Erstausgabe der Schülerzeitung wurde im Januar 2007 fertiggestellt. Der Name „BlinG-BlinG“ ist eine Schüleridee, die in einer Redaktionssitzung der Medien AG zur Namensgebung umgesetzt wurde. Dabei setzt sich der Name aus den Begriffen „Blink“, für den Blick mit den Augen und einem angehängten „G“, für Gifhorn, zusammen.

Die Erstausgabe hat 16 Seiten und wird von einer Gruppe von elf Schülern sowie einem betreuenden Lehrer erstellt. In der Schülerzeitung werden aktuelle Informationen, aber auch Arbeitsergebnisse der Medien AG (u. a. Computerspiele in der Schule) präsentiert. Die Schülerzeitung steht auch Online zum Herunterladen bereit. Monatlich wird die 4mb große Zeitungsdatei seit ihrem Erscheinen ca. 350 mal heruntergeladen (Stand Juni 2007). Seit Juni 2007 steht auch die zweite Ausgabe der Schülerzeitung zum Herunterladen bereit. Das zentrale Motto der zweiten Ausgabe lautet "Schulschließung - Nein Danke", die Ausgabe umfasst 24 Seiten und ist in der ersten Hälfte des Monats Juni schon über 200 Mal heruntergeladen worden. Am 14. Dezember 2007 erschien die dritte Ausgabe der Schülerzeitung. Die Ausgabe 4 erschien im Juni 2008 und wurde im handlicheren Din-A5-Format gefertigt. Alle Ausgaben sind auf den Schulwebseiten frei herunterladbar.

Als eine der ersten Schulen in der Bundesrepublik hat die Alfred-Teves-Schule die Problematik „Gewaltvideos auf Schülerhandys“ am 5. Dezember 2005 öffentlich gemeinsam mit Fachkräften und Eltern im Rahmen einer Informationsveranstaltung diskutiert. Der Einsatz neuer Medien hat sich bezüglich dieser Arbeit bewährt und unterstreicht die Wichtigkeit der Vermittlung von Medienkompetenz. Die Materialien und Medien wurden von verschiedenen Institutionen (u. a. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest, Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien) und Medienvertretern (u. a. Norddeutscher Rundfunk, Sat.1 Regionalstudio Hannover, NDR-Info (Radio), Braunschweiger Zeitung, Allerzeitung, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Südkurier, Süddeutsche Zeitung, ZDF), für die Arbeit im Rahmen der Gewaltpräventionsarbeit mit Kindern- und Jugendlichen im Rahmen der Thematik „Gewalt an Schulen“ präsentiert, verwendet und weiter empfohlen.

Im Jahr 2006 nimmt die Alfred-Teves-Schule auf Einladung der Organisatoren an der internationalen Online-Konferenz „New Forms of School Bullying and Violence: Cyberbullying, Happy Slapping, Dating Violence and Other New Trends“ der Universität Koblenz-Landau teil. Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (MPFS) würdigte in der Ausgabe 05/2006 des Ratgebers „Handy & Co“ innerhalb der 12-teiligen Reihe „Medienkompetenz und Medienpädagogik in einer sich wandelnden Welt“ die Arbeit der Alfred-Teves-Schule als gutes Beispiel der schulischen Begegnung mit der Problematik „Gewalt und Neue Medien an Schulen – Was kann man tun?“.

Auch an der viel diskutierten TV-Diskussionsrunde „Tatort Schulweg: Hilflos gegenüber Jugendgewalt“ am 29. September 2006, die im Anschluss an die Ausstrahlung des vom WDR produzierten Fernsehfilms „Wut“ gesendet wurde, nahmen Vertreter der Alfred-Teves-Schule teil. Auf Einladung des WDR bezogen eine Lehrkraft und zwei Schüler in der von Sandra Maischberger und Asli Sevindim moderierten Sendung Stellung zu den Fragen nach Möglichkeiten der Gewaltprävention an Schulen.

Im Oktober 2006 belegte das Schülerprojekt „Saubere Handys“ mit diesem Beitrag zu weniger Gewalt in der Schule den ersten Platz des niedersachsenweit ausgeschriebenen Wettbewerbs „Fair bringt mehr“ der Volks- und Raiffeisenbanken in der Kategorie 8. bis 10. Klasse. Auch im Jahr 2007 zählte die Arbeit der Medien AG beim Wettbewerb "Fair bringt mehr" zu den prämierungswürdigen Wettbewerbern und wurde auf regionaler Ebene geehrt.

Die Schüler der Projektgruppe „Saubere Handys“ nahmen weiterhin auf Einladung des Kölner Amtes für Kinder, Jugend und Familie am 27.–28. Oktober 2006 am 1. Jugendforum NRW „Spielen in virtuellen Welten“ in Köln teil und präsentierten dort einer breiten Öffentlichkeit ihre Arbeit im Bereich der schulischen Medienerziehung. Auch sportliche Verbindungen gibt es in der Medienarbeit. Mitglieder der Projektgruppe digitalisierten Aufnahmen des Parkour-Projektes auf der Online Plattform Youtube und ernteten dafür sehr viel Lob. Anfragen zur unterrichtlichen Umsetzung erreichten die Schule von Medienvertreter, aber auch Schulen und Hochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet.

Am 25. Oktober 2007 nahmen Schüler der Projektgruppe Saubere Handys an einer TV-Sendung des KIKA | Kika-Kummerkasten teil. Dort waren sie als Experten geladen, um über eine sinnvolle Handynutzung und die Ziele und Inhalte der Medien AG der Schule zu sprechen.

Ein auch über den Niedersächsischen Bildungsserver (NIBIS) empfohlenes Arbeitsprojekt war die während der Projekttage Im Januar 2009 gemeinsam mit einer Schülergruppe angefertigte Projektzeitung. Das Besondere: Die Schüler benutzten für die Dokumentation der Inhalte ihre Mobiltelefone.

Die Alfred-Teves-Schule weist auch ein von einer Lehrkraft entwickeltes Schullogo auf. Um den im Jahr 2001 stattgefundenen Imagewechsel der Schule zu unterstreichen wurde es entwickelt. Ein Schullogo ist zwar schon seit einem langen Zeitraum ein fester Bestandteil des Schulbildes, allerdings weist das aktuelle Logo der Schule einige Besonderheiten auf. Im Rahmen vieler positiver Veränderungen, welche die Alfred-Teves-Schule seit Jahren in der Öffentlichkeit erfährt, wurde das Logo professionell von einer Lehrkraft entwickelt und auf einer Gesamtkonferenz vorgestellt. Es soll symbolisch daran erinnern, dass Schule nur funktioniert, wenn Teamgeist, Zusammenhalt, gemeinsames Handeln unter Schülern, Lehrern sowie den Eltern herrscht. Ist dies nicht der Fall, „funktioniert“ Schule nicht und macht den Beteiligten keinen Spaß. Die comicartige Grafik eignet sich äußerst gut, um den Charakter einer Grund- und Hauptschule zu untermalen und spricht Schüler, Eltern und Lehrer gleichermaßen an. Der Farbton unterstreicht farbpsychologisch Frische, Aktivität und Bewegung. Auch Medienvertreter sind auf das einprägsame Schullogo aufmerksam geworden. Im Rahmen einer Buchveröffentlichung (voraussichtlich 2007) zur Thematik "Schullogo - corporate identity" wurde das Schullogo der Alfred-Teves-Schule als beispielhaft von einer Journalistin ausgewählt.

Eine der bedeutendsten Kooperationen findet seit Beginn des Jahres 2006 statt. Seit diesem Jahr unterstützt die VOSS-Stiftung die Schüler der Alfred-Teves-Schule im Rahmen der Berufsfindung und -vorbereitung, sowie der Integration in den Ausbildungsmarkt. Neben einem Fachpraxiskurs Metall werden ein EDV-Kurs und ein Deutschkurs angeboten sowie die aktive Bewerbungsarbeit & Ausbildungsplatzsuche durch eine Diplom-Sozialpädagogin begleitet. Weitere Partnerschaften bestehen im Rahmen der gewaltpräventiven Arbeit zum Thema „Gewaltvideos auf Schülerhandys“ mit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien und dem Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest. Weiterführende Kontakte bestehen auch mit dem Beauftragten für Jugendsachen des Landeskriminalamtes Niedersachsen.

Seit Dezember 2006 unterstützt Electronic Arts (EA) als der weltweit größte Herausgeber von Computer- und Videospielen die 13-köpfige Medien-AG der Alfred-Teves-Schule im Rahmen der Projektarbeit „Computerspiele in der Schule“. Arbeitsergebnisse der Schüler finden sich jeweils in den verschiedenen Ausgaben der Schülerzeitung und auf den Schulwebseiten.

Im Rahmen des Jugendmedienschutzes im Bereich Mobilfunk ist die Meinung der Jugendlichen auch bei Vodafone Deutschland gefragt. Die AG-Mitglieder werden diesbezüglich über aktuelle Entwicklungen aus der Welt der Mobiltelefone in Kenntnis gesetzt. Seit 2007 unterstützt auch Nintendo Deutschland die erfolgreiche medienpädagogische Arbeit der Alfred-Teves-Schule. Im Jahr 2008 kam Unterstützung zur Thematik "Computerspiele in der Schule" von Ubisoft und Activision Deutschland dazu. Zusätzlich erhält die Redaktion der Schülerzeitung Schützenhilfe über die Redaktion der PC-Games, einer der größten Zeitschriften zum Thema Computerspiele.

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DVB-H

DVB-H (von englisch Digital Video Broadcasting - Handhelds, zu deutsch Digitaler Videorundfunk für Handgeräte) ist ein Übertragungsstandard, mit dem digitale Rundfunkprogramme über kleine und/oder mobile Geräte empfangen werden können. DVB-H war während der Entwurfs- und Entwicklungsphase auch unter den Namen DVB-M (für Mobile) und DVB-X bekannt.

DVB-H ist ein Standard des Europäischen Instituts für Telekommunikationsnormen (ETSI) (EN 302 304, November 2004).

Mit DVB-H können Multimediadienste (insb. Fernsehen) für Mobiltelefone und andere kleine mobile Geräte über Rundfunk ausgesendet werden. DVB-H wird wie das digitale Antennenfernsehen DVB-T terrestrisch ausgesendet und baut auf dessen Technik auf. Zum DVB-T-Standard hinzu kamen 4K-IFFT, längere Interleaver (in-depth), time-slicing und MPE-FEC. Die Videos können mit moderneren Videokompressionsverfahren kodiert werden, wie z. B. H.264/AVC (MPEG-4 Part 10, Advanced Video Coding), wie es bei dem noch wenig verbreiteten DVB-S2 bereits getan wird.

Die genauen Datenraten und Auflösungen können entsprechend der Kapazität des Sendernetzes und der Anforderungen der Endgeräte angepasst werden. In den meisten Netzwerken wird heute eine Auflösung von 320 × 240 Pixeln (QVGA) bei etwa 300 kbit/s eingesetzt; ebenfalls in Betracht käme ein Viertel der üblichen digitalen Fernsehauflösung: 352 × 288 Pixel (CIF).

DVB-H ist auf Transportstromebene kompatibel zu DVB-T. Es können daher gemischte DVB-H/T-Multiplexe erzeugt werden, so dass sich beide Systeme den entsprechenden Kanal teilen. Die benötigte Leistungsaufnahme der mobilen Empfangsgeräte wird durch ein Zeitmultiplexverfahren (Time-Slicing) erheblich gesenkt. Dies wird unter anderem dadurch erzielt, dass die zu einem Programm gehörigen Pakete zu vorhersehbaren Zeitpunkten versendet werden, so dass der Empfänger sich in der Zwischenzeit abschalten kann, um Energie zu sparen. Die höchste Stromspareffizienz wird erreicht, wenn ein komplettes DVB-Ensemble mit DVB-H-Diensten gefüllt wird, aber bereits ab der Nutzung etwa eines Viertels der Datenrate eines DVB-T-Kanals durch DVB-H führt der Einsatz des Time-Slicings zu einer Reduzierung der Leistungsaufnahme auf ca. 40 mW für den reinen DVB-H-Empfänger.

Inzwischen gibt es 15 Anbieter weltweit die DVB-H im Regelbetrieb anbieten (Stand August 2008). Hauptsächlich in Europa, Asien und Afrika. In New York (USA) läuft ein “Beta-Service” mit ausgewählten Nutzern.

Nach der DVB-H Weltpremiere im Juni 2006 in Italien durch den Mobilfunkanbieter Drei, startete im Juni 2008 KPN in den Niederlande.

Ende 2007 hatte das DVB-H Angebot von 3 in Italien 750.000 Kunden.

Die Europäische Kommission hat sich am 18. Juli 2007 für die Einführung von DVB-H als einheitliches europäisches System für Mobile TV ausgesprochen und beteiligt sich aktiv an der Verbreitung. In der Europäischen Union soll DVB-H Handy-TV-Standard werden. Mittlerweile (3/08) hat die EU DVB-H zum Handy-TV-Standard gemacht.

Zu Beginn sprach sich der deutsche Bundesrat dagegen aus, gesondert Frequenzen, insb. im L-Band, exklusiv für DVB-H zu reservieren.

Die Einführung von Handy-TV über DVB-H hatte in Österreich bereits 2007 erste Hürde genommen – die entsprechenden Gesetzesnovellen hatten am 30. Mai 2007 den Ministerrat passiert. Ein Basispaket soll gegen eine geringe, gleich bleibende Gebühr mobil empfangbar sein. Ende Juni 2007 wurde das Pilotprojekt “mobile tv austria” abgeschlossen, bei dem rund 1.000 ausgewählte Nutzer in Wien die neue Mediengeneration DVB-H testeten. Die Erkenntnisse: Die Wiener Testpersonen nutzten das Handy-TV vor allem am Vorabend unter der Woche zu Hause. Im Durchschnitt sahen sie eine halbe Stunde täglich fern und dann insbesondere Nachrichten.

Am 29. Februar 2008 gab die zuständige Behörde RTR die DVB-H Lizenz an das Konsortium von Media Broadcast, 3 und one.

Mit 6. Juni 2008 - also rechtzeitig zur Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz - war das DVB-H Angebot von one und 3 sowie der neu hinzu gekommenen Mobilkom Austria verfügbar und umfasst 15 Fernsehsender ORF 1, ORF 2, ATV, Puls 4, ProSieben Austria, RTL, Sat.1 Österreich, VOX, LAOLA1.tv, LALA (Universal Music TV), Krone TV, Red Bull TV, RTL 2, N24, Super RTL und 5 Radiostationen: Ö3, FM4, KroneHit, Ö1 und LoungeFM. Bis Ende 2008 sollen 50% der Bevölkerung DVB-H empfangen können.

Seit dem 8. August 2008 sind alle neun Landeshauptstädte Österreichs mit DVB-H versorgt.

In der Schweiz wurden ebenfalls DVB-H-Lizenzen ausgeschrieben. Den Zuschlag der der zuständigen Behörde ComCom erhielt am 28. September 2007 die Swisscom.

Den kommerzielle Betrieb begann die Swisscom am 13.Mai 2008 unter dem Produkt-Namen 'Bluewin TV mobile' - vorläufig mit einem Endgerät und zwanzig Kanälen inklusiv elektronischem Programmführer (Electronic Program Guide).

Im Oktober 2008 war DVB-H nach Angaben der Swisscom für 44% der bevölkerten Gebiete empfangbar, insbesondere in den Agglomerationen Bern, Basel, Genf, Lausanne und Zürich. Verfügbar sind die Kanäle SF 1, SF zwei, News & Meteo (deutsch), Teleclub (deutsch), Teleclub Sport Flash (deutsch), SF info, Pro 7, RTL, RTL 2, SAT 1, VOX, ARD, ZDF, VIVA Schweiz, MTV, Eurosport, TSR 1, TSR 2, News & Meteo (französisch), Teleclub (französisch), Teleclub Sport Flash (französisch), TF 1, France 2, France 3, M6, TS 1, TS 2, Rai Uno, Canale 5.

2006 zogen die Mobilfunknetzbetreiber T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 in einer gemeinsamen Presseaussendung positive Bilanz aus dem vorangegangenen gemeinsamen Pilotprojekt und resumierten: „Die Rolle des Innovationsführers, die Deutschland noch im Jahre 2004 durch erste technische Pilotprojekte auszeichnete, hat das Land bei diesem Thema bereits abgegeben.“ Zu diesem Zeitpunkt war in Italien DVB-H bereits kommerziell verfügbar.

Der Appell der Mobilfunknetzbetreiber richtete sich an Bund und Länder, nun die notwendigen Lizenzen schnell zu vergeben.

Die Bundesnetzagentur wählte am 15. Oktober 2007 die ehemals zu T-Systems gehörenden Media Broadcast als DVB-H-Sendenetzbetreiber aus und vergab damit an sie Frequenzen für eine bundesweite DVB-H-Abdeckung zugesichert. Der Aufbau des kommerziellen Netzes begann im Frühjahr 2008.

Am 15. Januar 2008 beschloss die Gesamtkonferenz der Landesmedienanstalten, dem Konsortium “Mobile 3.0” die Lizenz für den Sendebetrieb zu erteilen. Es wird als ein Joint Venture von den beiden Gesellschaften MFD Mobiles Fernsehen Deutschland und NEVA Media betrieben, an denen Medienkonzerne wie Hubert Burda Media und Georg von Holtzbrinck beteiligt sind.

Eine Kooperation der Mobilfunknetzbetreiber T-Mobile, Vodafone und O2 erhielt zwar die Genehmigung vom Bundeskartellamt, nicht aber den Zuschlag für die Lizenz.

Friedrich Joussen, Deutschlandchef von Vodafone, erklärte im Mai 2008 öffentlich, dass er DVB-H für gescheitert hält.

Am 1. Juni 2008 begann das Konsortium Mobile 3.0 mit dem Testbetrieb in Hamburg, München, Frankfurt am Main und Hannover. Während des Testbetriebes wurden insgesamt neun Fernseh- und drei Radiosender ausgestrahlt. Die Sender Das Erste und ZDF, das zukünftige Regionalprogramm Deutschland 24 sowie die drei Radiosender bigMUSIC, MyFun Radio und 90elf wurden unverschlüsselt gesendet. RTL, VOX, Sat.1, ProSieben sowie n-tv und N24 wurden verschlüsselt gesendet. Der Testbetrieb sollte der Erprobung der Sende- und Empfangstechnik sowie der Erprobung der Verschlüsselung dienen.

Ein regulärer Sendebetrieb wurde erst mit Abschluss des zu diesem Zeitpunkt immer noch andauernden Lizenzierungsverfahren durch die Landesmedienanstalten avisiert.

Nachdem es bereits im Juli 2008 Anzeichen für eine Einstellung des DVB-H Betriebes gab, steht nun fest, dass das Konsortium Mobile 3.0 mit dem Vorhaben gescheitert ist, mobiles Fernsehen via DVB-H kommerziell zu starten. Bis 31. Oktober 2008 muss Mobile 3.0 die Sendelizenzen an die Landesmedienanstalten zurückgeben, anderenfalls wird ein Widerrufsverfahren eingeleitet. Anschließend sollen die Lizenzen neu ausgeschrieben werden. Man habe festgestellt, "dass ein Festhalten an diesem Pilotversuch das DVB-H-Projekt nicht weiter bringt", argumentiert Thomas Langheinrich, Vorsitzender der Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK).

Nachdem DVB-T Handys verfügbar wurden ist der weitere Erfolg von DVB-H aber ungewiss. Um doch noch einen Absatzmarkt für die Technik zu finden forderte Rudolf Gröger, Mobile-3.0-Präsident, dass DVB-T Handys in Deutschland nicht mehr verkauft werden dürften.

Derzeit gibt es in den verschiedenen Ländern, in denen DVB-H bereits kommerziell verfügbar ist, auch verschiedene Erlösmodelle. So gibt es einerseits Free-TV-Modelle, andererseits auch Bezahlfernsehen-Modelle. In Österreich bieten die Mobilfunker 3, one und A1 (bzw. Red Bull Mobile) DVB-H gegen eine monatliche Gebühr an, wohingegen das mobile Fernsehen per UMTS-Streaming kostenlos ist, bei zumindest teilweise gleichem Angebot an Sendern. In Italien bietet 3 seit Juni 2008 einige Fernsehkanäle über DVB-H kostenlos an, unter anderem die öffentlich-rechtlichen Sender Rai Uno und Rai Due.

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Liste der Nokia-Mobiltelefone

Nokia 1100

Diese Liste bietet eine Übersicht über verschiedene Nokia-Mobiltelefone.

Das Nokia 1100 ist das Grundmodell mit einem Schwarz-Weiß-Display (96 × 65 Pixel) ohne technische Extras. Es ist mit 200 Millionen Verkäufen das meistverkaufte Handy weltweit.

Das Nokia 1110 ist das Nachfolgemodell des 1100. Mit den Maßen 104 × 44,1 × 17,5 mm ist es etwas kleiner als sein Vorgänger. Es besitzt im Gegensatz zu diesem polyphone Klingeltöne, ein Schwarz-Weiß-Display (weiß auf schwarz) mit bernsteinfarbener Hintergrundbeleuchtung, Freisprecheinrichtung, kleinere Abmessungen sowie ein geringeres Gewicht. Weggefallen ist die integrierte Taschenlampe.

Nachfolger sind das Nokia 1110i und das Nokia 1112. Das Display ist wieder herkömmlich (schwarz auf weiß) ausgeführt. Die Hintergrundbeleuchtung der Tastaturmatte ist weiß, das Display wird bernsteinfarben (1110i) bzw. weiß (1112) beleuchtet. Hinzugekommen ist eine Sprachausgabe für die Uhrzeit. Es gibt spezielle Varianten für die jeweiligen Sprachräume (z.B. russisch).

Mit 102 × 44,1 × 17,5 mm ist es fast genauso groß wie das 1110. Es besitzt die gleichen Funktionen und Displaybeleuchtung wie das 1110i und hat wieder, wie das Nokia 1100, eine integrierte Taschenlampe.

Das Nokia 1208 ist ein Dualband-Mobiltelefon (900/1800 MHz) und bietet Grundfunktionen wie Freisprechfunktion, Vibrationsalarm, Organizer-Funktionen und Wecker. Das DSTN-Display ist 96 × 68 Pixel groß. Bei Abmessungen von 102 × 44,1 × 17,5 mm wiegt das Gerät 77 Gramm, die Stand-by Zeit wird mit ca. 365 Stunden und die Sprechzeit mit ca. 420 Minuten angegeben. Es stellt die Farbvariante des 1200 dar.

Das Nokia 1209 ist ein Einsteiger-Handy mit allen Grundfunktionen eines Handy-Grundmodells. Hervorzuheben ist das Farbdisplay mit 128 × 128 Pixel Auflösung und ein Stromsparmodus, der die Sprechzeit verlängern soll. Es verfügt zudem über einen Filter, um Hintergrundgeräusche zu unterdrücken.

Das Nokia 1610 stammt aus dem Jahr 1996, wiegt 260 Gramm und wurde für GSM 900, also für das deutsche D-Netz ausgeliefert. Die Variante für das E-Netz hieß Nokia Energy. Das Nachfolgemodell Nokia 1611 kann SMS verschicken. Es wurde ebenfalls für das D-Netz angeboten und musste wie auch das 1610 mit den alten SIM-Karten betrieben werden.

Das Nokia 1680 classic ist ein EDGE-fähiges Dualband-Mobiltelefon, das über eine 0,3-Megapixel-Kamera verfügt. Der 10 MByte große interne Speicher lässt sich nicht erweitern. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 420 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 7,6 Stunden.

Das Nokia 2110 war ab 1995 verfügbar und eine Weiterentwicklung des 1610. Trotz Subvention bei Vertragsabschluss war dieses Handy hochpreisig, dennoch wurde es ein Verkaufsschlager. Das vierzeilige Monochrom-Display wurde grün beleuchtet. Es konnte SMS senden und empfangen und hatte schon die auch heute noch bekannten zwei Menütasten unter dem Display für die Steuerung sowie Pfeiltasten zum Navigieren. Die in einem festen Sockel untergebrachte Antenne war herausziehbar. Das Handy besaß bereits den heute als „Nokia Tune“ bekannten Klingelton. Das 2110 gab es auch als GSM-1800 Variante, PT-11 genannt, bei E-Plus. Hier wurde zumeist das vordere Cover in der Unternehmensfarbe (Grün) gefertigt, selten auch anthrazit, wie die Rückseite und der Akku bzw. die komplette GSM-900 Variante. Auf der rückwärtigen SIM-Karten-Abdeckung war dann auch ein Vogelsymbol (das damalige Logo des Netzbetreibers) aufgedruckt. Zum Öffnen dieser Klappe musste jedoch der Akku abgenommen werden. Diese Platte konnte man übrigens gegen eine Variante mit einem kleinen Knopf austauschen, mit dem man das Gerät an einem Gürtelhalter einklinken und um 360° drehen konnte. Das PT-11 war auch als Werbeprodukt bekannt, da E-Plus das grüne Handy z. B. als überdimensionalen Straßenaufsteller für die Shops oder Luftmatratze für Kunden herstellen ließ. Das Nokia 2110i kam 1995 auf den Markt. Es hat die Typenbezeichnung NHE-4NX und wiegt 236 Gramm bei Abmessungen von 148 × 56 × 25 mm. Es ist nur im GSM900-Netz nutzbar.

Das Nokia 2600 Classic ist ein EDGE-fähiges Quadband-Mobiltelefon, das über eine 0,3-Megapixel-Kamera und ein UKW-Radio verfügt. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 580 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. sechs Stunden.

Das Nokia 2610 ist ein Dualband-Mobiltelefon, das über ein Display mit 128 × 128 Pixeln und einen drei MByte großen internen Speicher, der sich nicht erweitern lässt. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 300 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. drei Stunden.

Das Nokia 2626 ist ein Dualband-Mobiltelefon, das über ein UKW-Radio verfügt. Es verfügt über ein Display mit 128 × 128 Pixeln und einen 16 MByte großen internen Speicher, der sich nicht erweitern lässt. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 290 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. drei Stunden.

Das Nokia 2630 ist ein EDGE-fähiges Dualband-Mobiltelefon, das über eine 0,3-Megapixel-Kamera und ein UKW-Radio verfügt. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln und einen elf MByte großen internen Speicher, der sich nicht erweitern lässt. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 320 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. sechs Stunden.

Das Nokia 2652 ist ein HSCSD-fähiges Dualband-Mobiltelefon, das über ein Display mit 128 × 128 Pixeln verfügt. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 290 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 3,5 Stunden.

Das Nokia 2680 slide ist ein EDGE-fähiges Dualband-Mobiltelefon, das neben einer 0,3-Megapixel-Kamera über ein UKW-Radio verfügt. Der vier MByte große interne Speicher lässt sich nicht erweitern. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 420 Stunden lang in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 3,4 Stunden.

Das Nokia 2700 classic ist ein Quadband-Handy mit einem QVGA-Display (Diagonale von 5,1 cm). Neben der üblichen Standard-Ausstattung verfügt es über eine Bluetooth-Schnittstelle, 2-Megapixel-Kamera, einen dynamischen internen Speicher von 64 MB und einen Erweiterungs-Slot für microSD-Karten, mit denen das Handy um bis zu 2 GB Speicher erweitert werden kann. Auffällig an diesem Modell ist, dass der Browser Opera Mini serienmäßig in das Handy integriert ist.

Das Nokia 2760 ist ein Dualband-Mobiltelefon, das über eine 0,3-Megapixel-Kamera und ein UKW-Radio verfügt. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln und einen elf MByte großen internen Speicher, der sich nicht erweitern lässt. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 350 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. sieben Stunden.

Das Nokia 3100 ist das erste Handy mit Xpress-On-Covern und Light-Effect (rhythmisches Displayleuchten). Außerdem verfügt es über Tri-Band GSM und ein LC-Display mit 4096 Farben, polyphonen Klingeltönen (vierstimmig), hat ein Gewicht von nur 85 Gramm und eine hohe Akkulaufzeit (410 Stunden Stand-By).

Das Nokia 3109 classic wurde zeitgleich mit dem Nokia 3110 classic veröffentlicht. Es ist komplett baugleich mit dem Nokia 3110 classic, nur eine Handykamera und ein Radio fehlt.

Das Nokia 3110 classic ist ein Candybar-Mobiltelefon, das im März 2007 erschien. Dieses Handy ist eine Neuauflage des Nokia 3110. Es wird mit einer 1,3-Megapixel-Kamera ausgeliefert und unterstützt auch gängige Musik- und Videoformate. Als Einsteigerhandy wird es mit EDGE und dem Series 40 Betriebssystem ausgestattet. Es unterstützt microSD-Speicherkarten mit bis zu zwei GigaByte.

Das Nokia 3110 Evolve ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das neben einer 1,3-Megapixel-Kamera über ein UKW-Radio verfügt. Der 32 MByte große interne Speicher lässt sich mit microSD-Karten um maximal 2 GByte erweitern. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, AAC, eAAC+, Windows Media AudioWMA, MPEG-4, H.263 und H.264 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1, IrDA und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 370 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. vier Stunden.

Das Nokia 3120 ist ein Triband-Mobiltelefon, das lediglich über ein Display mit 128 × 128 Pixeln und einen 0,5 MByte großen internen Speicher verfügt. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 410 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. sechs Stunden.

Das Nokia 3120 classic ist ein UMTS-Mobiltelefon, das neben einer 2-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 640 × 480 Pixel aufnimmt, über ein UKW-Radio verfügt. Es verfügt über ein Display mit 240 × 320 Pixeln und eine Speicherkartenerweiterung für microSD-Karten. Der eingebaute Mediaplayer spielt Musik in den Formaten MP3, AAC, M4A, MIDI, 3gp, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 300 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 3,3 Stunden.

Das Nokia 3200 ist ein Einsteigerhandy, das 2004 auf den Markt kam und sehr erfolgreich war. Es bot alle für die damalige Zeit benötigten Funktionen wie MMS, GPRS, polyphone Klingeltöne und eine VGA-Kamera. Zudem verfügte es über eine integrierte Taschenlampe. Neu an diesem Modell war, dass man in das durchsichtige Gehäuse bedruckte Coverfolien einlegen konnte. Gewöhnungsbedürftig war die Anordnung der Tasten: Es handelte sich um ovale Wipptasten, auf denen sich immer zwei Druckpunkte befanden.

Das Nokia 3210 war das erste Handy mit der SMS-Eingabehilfe T9. Es war relativ schwer und robust.

Das Nokia 3220 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das über eine 0,3-Megapixel-Kamera verfügt. Es verfügt über ein Display mit 128 × 128 Pixeln und einen 16 MByte großen internen Speicher, der sich nicht erweitern lässt. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 350 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. drei Stunden. Es ist erhältlich mit NFC-Sender oder mit Xpress-on-Shells mit Leuchtschriftfunktion.

Das Nokia 3230 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das über eine 1,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 176 × 144 Pixel aufnimmt, verfügt. Es verfügt über ein Display mit 176 × 208 Pixeln und einen sechs MByte großen internen Speicher, der sich mit MMCs erweitern lässt. Der eingebaute Mediaplayer spielt Musik in den Formaten MP3, MIDI, AAC, MPEG-4, RealMedia und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1, IrDA und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 200 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. vier Stunden.

Das Nokia 3250 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das über eine 2-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 176 × 144 Pixel aufnimmt, verfügt. Es verfügt über ein Display mit 176 × 208 Pixeln und einen zehn MByte großen internen Speicher, der sich mit microSD-Karten erweitern lässt. Der eingebaute Mediaplayer spielt Musik in den Formaten MP3, MIDI, AAC, AAC+, M4A, WMA, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 245 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. drei Stunden. Das 3250 ist auch als XpressMusic-Version im Bundle mit einer ein GByte microSD-Karte verfügbar.

Das Nokia 3300 ist ein HSCSD-fähiges Dualband-Musik-Mobiltelefon, das über ein UKW-Radio verfügt. Es verfügt über ein Display mit 128 × 128 Pixeln und einen 4,5 MByte großen internen Speicher, der sich mit MMCs erweitern lässt. Der eingebaute Mediaplayer spielt Musik in den Formaten MP3, AAC und MIDI ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 200 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 3,5 Stunden.

Das Nokia 3310 wurde der sehr erfolgreiche Nachfolger des 3210. Mit 133 Gramm war es deutlich leichter. Später gab es noch das 3330 mit erweiterter Software. Ansonsten war es baugleich mit dem 3310.

Das Nokia 3410 war das erste Einsteigerhandy von Nokia, das auf Java basierende Spiele unterstützte. Hierzu wurde ein interner Speicher mit 180 KB integriert. Ansonsten entspricht der Funktionsumfang dem Nokia 3310/3330.

Aufgrund der geringen Neuerungen und der firmeninternen Konkurrenz durch das Nokia 3510 war dieses Modell wenig erfolgreich und erhielt deswegen keinen Nachfolger.

Das Nokia 3500 classic ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das neben einer 2-Megapixel-Kamera, über ein UKW-Radio verfügt. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln und eine Speicherkartenerweiterung für microSD-Karten. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, AAC, WAV, MIDI, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 290 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. drei Stunden.

Das Nokia 3510 war ein Einsteiger-Handy und einer der Nachfolger des Nokia 3310/3330. Dieses Modell wandte sich von der von den Nokia-Einsteigermodellen gewohnten Ein-Tasten-Bedienung ab und übernahm stattdessen die Bedienung der Nokia-Business-Handys wie die des Nokia 6210 oder 6310. Die größten Neuerungen waren die GPRS-Funktion, die polyphonen Klingeltöne und der interne Speicher für SMS und Rufnummern. Zudem konnte es MMS empfangen und verfügte über ein sehr robustes Gehäuse mit Leuchteffekten. Ein besonderes Merkmal war die eigenwillig angeordnete Tastatur, die zwar große Tasten hatte, aber auch sehr gewöhnungsbedürftig war.

Wegen des großen Erfolges erhielt das 3510 mit dem 3510i einen Nachfolger. Es war in Sachen Design und Gehäuse dem 3510 sehr ähnlich. Die größte Neuerung war das etwas grob auflösende Farbdisplay. Das Gerät wurde lange Zeit als Einsteigermodell verkauft.

Das Nokia 3600 slide ist ein EDGE-fähiges Quadband-Mobiltelefon, das neben einer 3-Megapixel-Autofokus-Kamera über ein UKW-Radio verfügt. Der 30 MByte große interne Speicher lässt sich mit microSD-Karten um maximal vier GByte erweitern. Es verfügt über ein Display mit 240 × 320 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, M4A, WAV, MIDI, 3gp, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 280 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 5,5 Stunden.

Hauptartikel: Nokia 3650 Das Nokia 3650 war fast baugleich mit dem 7650 und hatte ebenfalls die erste Symbian-Serie-60-Software. Es war aufgrund der Tastatur, die im Kreis angeordnet war, äußerst unpraktisch zu bedienen. Besonders das SMS-Schreiben musste vom Benutzer quasi neu erlernt werden.

Das Nokia 3660 war der Versuch, die missglückte Tastaturanordnung des 3650 zu korrigieren. Es war zum Vorgänger nahezu baugleich, hatte allerdings eine Tastatur, die dem Standard entsprach, sowie ein Display mit 65.536 statt 4096 Farben wie beim 3650.

Das Nokia 5000 ist ein EDGE-fähiges (nur in Empfangsrichtung) Dualband-Mobiltelefon, das neben einer 1,3-Megapixel-Kamera über ein UKW-Radio verfügt. Der zwölf MByte große interne Speicher lässt sich nicht erweitern. Es verfügt über ein Display mit 240 × 320 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Musik und Videos in den Formaten MP3, AAC, M4A, MIDI, 3GP und H.263. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 340 Stunden lang in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 4,8 Stunden.

Das Nokia 5070 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das neben einer 0,3-Megapixel-Kamera, über ein UKW-Radio verfügt. Es verfügt über ein Display mit 128 × 180 Pixeln. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und IrDA übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 288 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 3,5 Stunden.

Das Nokia 5100 ist ein Outdoor-Handy, das in einer Gummihülle gut gegen leichte Schläge, Staub und Spritzwasser geschützt ist. Es hat viele spezielle Funktionen, z. B. ein eingebautes Thermometer, eine (LED-)Taschenlampe, UKW-Stereo-Radio, Messung der Umgebungslautstärke (dB) usw. Das 5100 ist ein Triband-Telefon für die Netze EGSM 900 DCS 1800 und PCS 1900. Es hat die Typenbezeichnung NPM-6 und wird mit dem Original-Nokia-Akku BL-4C ausgeliefert. Die auswechselbaren Schalen, genannt Xpress-on-Shells, sind in hellblau (Abbildung), dunkelgrau, grün und orange erhältlich. Mit seinem Gewicht von 104 Gramm und seinen Abmessungen von 108,5 × 49,5 × 22 mm ist es kein besonders kleines Gerät. Das Modell wird nicht mehr produziert, ist aber gebraucht noch erhältlich. Thermometer, Kalorienverbrauchszähler und Lautstärkemesser im Nokia 5100 liefern nur ungefähre Werte und sind nicht geeicht.

Das Nokia 5110 kann neben dem 6110 als einer der Klassiker angesehen werden. Es avancierte aufgrund seiner Funktionen, wie den integrierten Spielen, der einfachen Bedienung und des im Verhältnis zur Konkurrenz geringen Preises zum Einsteigerhandy schlechthin. Darüber hinaus hatte es erstmals wechselbare Oberschalen, die von Nokia "Xpress On Covers" genannt wurden und von vielen Herstellern in ähnlicher Form übernommen wurden. Das 5110 ist ein GSM-900-Gerät und aus diesem Grunde nicht mit allen SIM-Karten zu betreiben. Die GSM-1800-Ausführung kam unter der Modellbezeichnung 5130 in den Handel.

Das Nokia 5140/5140i ist ein EDGE-fähiges Triband-Outdoor-Mobiltelefon, das neben einer 0,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 176 × 144 Pixel aufnimmt, über einen elektronischen Kompass und eine Taschenlampe verfügt. Es verfügt über ein Display mit 128 × 128 Pixeln und einen vier MByte großen internen Speicher, der sich nicht erweitern lässt. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, WAV, MIDI, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und IrDA übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 300 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. fünf Stunden.

Das Nokia 5200 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das über eine 0,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 176 × 144 Pixel aufnimmt, und einen fünf MByte großen internen Speicher verfügt, der sich mit microSD-Karten erweitern lässt. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, WMA, AAC, AAC+, AAC+, M4A, MIDI, MPEG-4, H.263 und H.264 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1, IrDA und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 260 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 3,2 Stunden.

Das Nokia 5220 XpressMusic ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das neben einer 2-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 176 × 144 Pixel aufnimmt, über ein UKW-Radio verfügt. Der 30 MByte große interne Speicher lässt sich mit microSD-Karten auf bis zu acht GByte erweitern. Es verfügt über ein Display mit 240 × 320 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, M4A, WAV, MIDI, 3gp, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 408 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. fünf Stunden.

Das Nokia 5300 Xpress Music ist ein Slider. Durch die zusätzlichen außenliegenden Musiktasten wird der Zugriff auf die Musikfunktionen erleichtert. Der Speicherplatz lässt sich mit microSD-Speicherkarten auf bis zu zwei GB erweitern.

Das Nokia 5310 Xpress Music ist ein Mobiltelefon im Barrenformat. Es ist seit dem 4. Quartal 2007 erhältlich und zeichnet sich besonders durch seine geringe Tiefe von nur 9,9 mm und eine eingebauten 3,5 mm-Kopfhöreranschlussbuchse aus. Durch die zusätzlichen außenliegenden Musiktasten wird der Zugriff auf die Musikfunktionen erleichtert. Es besitzt außerdem eine 2-MP-Kamera, ein UKW-Radio mit RDS-Funktion und Bluetooth 2.0 zum kabellosen Datenaustausch. Der Speicherplatz lässt sich mit microSD-Speicherkarten auf bis zu vier GB erweitern. Eine passende 2-GB-Speicherkarte wird mitgeliefert. Das Gerät ist in den Farben „Sakura Red“,„Warrior Blue“ und „All Black“ erhältlich.

Das Nokia 5320 XpressMusic ist ein HSDPA-fähiges Quadband-UMTS-Mobiltelefon, das neben einer 2-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 320 × 240 Pixel aufnimmt, über eine Zweitkamera auf der Vorderseite verfügt. Der 140 MByte große interne Speicher lässt sich mit microSD-Karten auf bis zu acht GByte erweitern, eine 512 MByte Karte ist im Lieferumfang enthalten. Das Handy verfügt über ein Display mit 240 × 320 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, M4A, WAV, MIDI, 3gp, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 2.0 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 288 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 3,5 Stunden.

Das Nokia 5500 Sport ist ein Gerät im Barrenformat mit besonderen Funktionen in Zusammenhang mit der Ausübung sportlicher Aktivitäten. Eine Besonderheit des Gerätes ist der 3D-Sensor, mit dem man den Musicplayer und die Sprachausgabe von Trainingsdaten durch einfaches Klopfen auf das Gehäuse steuern kann. Des Weiteren ermöglicht der Sensor eine Aufzeichnung der Auf- und Abbewegungen des Mobiltelefons, so dass man seine eigene Schrittgeschwindigkeit messen und mit der mitgelieferten Sport-Software auswerten kann. Ebenfalls vorhanden ist ein spezielles Sport-Stereo-Headset zum „Einhaken“ an der Ohrmuschel sowie ein Tragehalter fürs Handy, welchen man an der Hose anstecken kann. Um optimal zwischen dem Musik-, dem Telefon- und dem Sportmodus wechseln zu können, verfügt das 5500 über ein Symbian S60-Betriebssystem, für ein Handy mit quadratischem Display (208 × 208 Pixel Auflösung) ein Novum. Weitere besondere Merkmale sind Wasserdichtheit, Stoßfestigkeit, die Sprachausgabe von SMS und Trainingsdaten sowie eine Taschenlampe.

Das Nokia 5510 war ein Freizeit-Handy, das über eine vollständige Tastatur, einen MP3-Player und ein UKW-Radio mit Stationspeicher verfügte. Zur Nutzung von Player und Radio wurde ein spezielles Headset mit integriertem Mikrofon benötigt. Aufgrund der speziellen Form passten keinerlei Ladeschalen. Es war aber mit dem bei Nokia üblichen Ladestecker kompatibel. Auf den internen Speicher von 64 MB ohne Erweiterungsmöglichkeit konnte via Datenkabel zugegriffen werden. Mit einem Gewicht von ca. 160 Gramm war es relativ schwer. Es wurde Ende 2001 erstmals vorgestellt und ab 2002 vertrieben.

Beim 5610 XpressMusic handelt es sich um ein Musik-Handy basierend auf dem S40-Betriebssystem mit speziellen Tasten und Funktionen zur schnellen und bequemen Musikwiedergabe. Auch die Ausstattung kann sich sehen lassen, neben Quadband GSM wird EDGE und UMTS (WCDMA 850/2100) unterstützt. Dazu kommt noch Bluetooth inkl. rSAP und A2DP und eine mitgelieferte ein GByte große microSD-Karte. Mit eine microSD-Karte lässt sich das Handy auf bis zu vier GByte erweitern. Außerdem ist das Mobiltelefon mit einer 3,2-Megapixel-Kamera ausgestattet und bietet LED-Blitzlichter. Es ist auch eine zweite kleine Kamera auf der Vorderseite oberhalb des Bildschirmes für Videotelefonie verbaut. Derzeit ist das Handy in zwei Farben erhältlich, jedoch sind die beiden Versionen nicht genau identisch. Beim roten 5610 befinden sich zwei rote Flächen jeweils neben dem Bildschirm, bei der blauen Version sind diese Schwarz. Auch nicht vorhanden ist der Nokia-typische Anschalteknopf: Das Handy wird mit einem längeren Druck auf die Auflegetaste ein- und ausgeschaltet. Die Anschlüsse des Handy befinden sich nicht wie gewohnt an der Unterseite, sondern an der Oberseite. Dort hat es einen Akkuladegerätanschluss, einen Anschluss für die Kopfhörer und noch einen Eingang für das beigelegte USB-Kabel. An der rechten Seite befinden sich außerdem noch Lautstärkeregler und eine Taste für den sofortigen Zugang zur Digitalkamera.

Das Nokia 5700 XpressMusic ist ein UMTS-Mobiltelefon, das über eine 2-Megapixel-Kamera, deren Objektiv sich schwenken lässt, und eine Speicherkartenerweiterung für microSD-Karten verfügt. Es verfügt über ein Display mit 240 × 320 Pixeln, auf dem das Betriebssystem Symbian OS S60 dargestellt wird. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, WMA, AAC, AAC+, eAAC+ und MPEG-4 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1, IrDA und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 288 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 3,5 Stunden.

Das Nokia 5800 XpressMusic (auch bekannt als Tube) wurde am 2. Oktober 2008 von Nokia vorgestellt und ist als Konkurrenzmodell zum iPhone gedacht. Genauso wie das iPhone verfügt das Handy über einen Touchscreen, der jedoch eine Auflösung von 640 × 360 Pixel (Verhältnis 16:9) hat. Zudem enthält das Gerät einen Lagesensor, der z. B. beim Drehen des Gerätes automatisch auf Querformat umstellt. Neben Quadband-GSM, UMTS, HSDPA (3,6 Mbit), GPS und WLAN verfügt es über eine Kamera mit 3,2 Megapixel und Carl-Zeiss-Optik und einen internen Speicher mit 81 MB. Durch microSDHC-Karten kann es um bis zu 16 GB erweitert werden (im Lieferumfang sind acht GB enthalten). Neben Bluetooth 2.0 verfügt es, wie alle XpressMusic-Handys, über einen 3,5 mm Klinkenstecker, an dem man handelsübliche Kopfhörer anschließen kann. Als Benutzeroberfläche dient die S60-Plattform 5th Edition, die auf Symbian OS 9.4 basiert. Der Akku hat eine Kapazität von 1320 mA und soll Sprechzeiten von acht Stunden in GSM- und fünf Stunden im UMTS-Netz ermöglichen, die Standby-Zeiten werden mit ca. 400 Stunden in GSM und UMTS angegeben.

Das Nokia 6020 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das neben einer 0,3-Megapixel-Kamera über einen vier MByte großen internen Speicher verfügt, der sich nicht erweitern lässt. Es verfügt über ein Display mit 128 × 128 Pixeln. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und IrDA übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 330 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. drei Stunden.

Das Nokia 6021 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon mit einem 3,5 MByte großen internen Speicher, der sich nicht erweitern lässt. Es verfügt über ein Display mit 128 × 128 Pixeln. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1, IrDA und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 350 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. drei Stunden.

Das Nokia 6060 ist ein Dualband-Mobiltelefon mit einem ein MByte großen internen Speicher, der sich nicht erweitern lässt. Es verfügt über ein Display mit 160 × 128 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Musik in den Formaten MP3 und MIDI ab. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 400 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 3,5 Stunden.

Das Nokia 6070 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das neben einer 0,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 128 × 96 Pixel aufnimmt, über ein UKW-Radio verfügt. Der 16 MByte große interne Speicher lässt sich nicht erweitern. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, MIDI, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und IrDA übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 300 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. drei Stunden.

Das Nokia 6080 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das neben einer 0,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 176 × 144 Pixel aufnimmt, über ein UKW-Radio verfügt. Der 16 MByte große interne Speicher lässt sich nicht erweitern. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, MIDI, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und IrDA übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 300 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 3,5 Stunden.

Das Nokia 6085 ist ein EDGE-fähiges Quadband-Mobiltelefon, das neben einer 0,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 128x96 Pixel aufnimmt, über ein UKW-Radio verfügt. Der vier MByte große interne Speicher lässt sich mit microSD-Karten erweitern. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, AAC, AAC+, eAAC+, WMA, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 240 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. fünf Stunden.

Das Nokia 6086 ist ein EDGE-fähiges Quadband-Mobiltelefon, das neben einer 0,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 128 × 96 Pixel aufnimmt, über WLAN nach dem 802.11g-Standard verfügt. Der fünf MByte große interne Speicher lässt sich mit microSD-Karten erweitern. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, AAC, M4A, AAC+, WMA, MIDI, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 240 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. fünf Stunden.

Das Nokia 6100 war mit 76 Gramm das bisher leichteste Handy von Nokia. Die technische Ausstattung orientiert sich an verwandten Modellen wie dem 6610 oder dem 7210, die zur gleichen Zeit (2002/2003) im Handel waren: 4096-Farben-Display mit 128 × 128 Pixeln, Infrarot, Unterstützung von Java-Programmen, WAP-Browser, GPRS, Freisprechfunktion, allerdings ohne Radio.

Das Nokia 6101 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das neben einer 0,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 176 × 144 Pixel aufnimmt, über ein UKW-Radio verfügt. Der 4,6 MByte große interne Speicher lässt sich nicht erweitern. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, MIDI, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und IrDA übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 300 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. vier Stunden.

Das Nokia 6103 ist ein EDGE-fähiges Quadband-Mobiltelefon, das neben einer 0,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 176 × 144 Pixel aufnimmt, über ein UKW-Radio verfügt. Der 4,2 MByte große interne Speicher lässt sich nicht erweitern. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, MIDI, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1, IrDA und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 350 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. vier Stunden.

Das Business-Handy Nokia 6110 wurde schnell zu einem der meistverkauften Handys überhaupt. In Funktion, Bedienung und Design kann es als Meilenstein und Nachfolger des noch lange produzierten 2110 gesehen werden. Das 6110 hatte eine Infrarot-Schnittstelle, über die man mit einem zusätzlichen Softwaretool erstmalig auch einen alternativen Klingelton einspielen und das Betreiberlogo ändern konnte. Die optional erhältliche Nokia Data Suite mit Kabel war hingegen mit mehreren Hundert Mark noch sehr teuer. Das 6110 war ein GSM-900-Gerät und aus diesem Grunde nicht mit allen SIM-Karten zu betreiben. Die GSM-1800-Ausführung kam unter der Modellbezeichnung Nokia 6130 in den Handel sowie später als Dualband-Ausführung unter der Bezeichnung Nokia 6150. Später gab der Hersteller diese Typenschlüsselung für die Netzbandkennung auf. Das Gerät hatte einen nach außen geführten, starren „Antennenhöcker“, ein grün beleuchtetes Monochrom-Display und eine Multifunktionsstecker (Vorläufer des POP-Ports), über den man das Telefon mit einem PC verbinden, aber auch Headsets, Kfz-Freisprechanlagen oder PC-Modemkarten (z. B. die Psion-Dacom GoldCard für Laptops) anschließen konnte. Das Gehäuse war meist in blaumetallic gehalten. Das im Design leicht geänderte 6110 gab es dagegen auch im Chamäleon-Lack, der in Blau- bzw. Grünmetallic schimmerte. Das 6150 entspricht im Design dem 6130. Als Nachfolger des 6110 kann das ebenfalls sehr erfolgreiche Nokia 6210 angesehen werden.

Nach dem N95 ist es eines der ersten Nokia-Handys mit GPS. Es hatte als erstes serienmäßig AGPS integriert, welches beim N95 erst per Softwareupdate nachgereicht wurde. Das 6110 Navigator basiert auf der Serie 60 V3.1 Plattform. Als Besonderheit ist auf einer microSD Karte mit 512 MB mit Route 66 eine echte Navigationssoftware mit Daten für Deutschland enthalten. Ist AGPS aktiviert, findet das SiRF Star III GPS sehr schnell die Position (Datenverbindung dabei ca. fünf KB pro Abruf der AGPS Information). Die Ansagetexte sind mit dem eingebauten Lautsprecher vergleichsweise laut und verständlich, was wegen des sehr kleinen Displays auch erforderlich ist. Das 6110 Navigator verfügt über zwei Kameras. Die auf der Rückseite des Gerätes hinter einem Schieber verborgene Kamera hat eine maximale Auflösung von 1600 × 1200 Pixeln und wird von einem Blitz unterstützt. Auf der Vorderseite des Gerätes befindet sich links oberhalb des Displays die vor allem für Videotelefonie gedachte zweite Kamera mit einer maximalen Auflösung von 320 × 240 Pixeln. Der Hotswap-fähige MicroSD-Slot unterstützt mit aktueller Firmware auch MicroSDHC-Karten bis zu einer Kapazität von acht GB. Ansonsten bietet das 6110 Navigator UMTS (incl. WCDMA 2100 mit HSDPA-Technik), Quadband GSM (incl. EDGE), ein auch bei Sonnenlicht ordentlich ablesbares QVGA-Display, Bluetooth 2.0 + EDR (Enhanced Date Rates) incl. rSAP und Freisprechfunktion.

Das Nokia 6111 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das neben einer 1-Megapixel-Kamera mit Fotoleuchte, die auch Videos mit 176 × 144 Pixeln aufnimmt, über ein UKW-Radio verfügt. Der 23 MByte große interne Speicher lässt sich nicht erweitern. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, MIDI, AAC, MPEG-4, H.263 und H.264 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1, IrDA und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 240 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 3,5 Stunden.

Das Nokia 6120 classic ist ein HSDPA-fähiges UMTS-Mobiltelefon, das neben einer 2-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 320 × 240 Pixel aufnimmt, über eine Zweitkamera auf der Vorderseite für Videotelefonie verfügt. Der 42 MByte große interne Speicher lässt sich mit microSD-Karten erweitern. Es verfügt über ein Display mit 240 × 320 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, MIDI, M4A, 3gp, RealMedia, WMA, AAC, AAC+, WAV, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 2.0 und Bluetooth 2.0 übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 220 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. drei Stunden.

Das Nokia 6121 classic ist ein HSDPA-fähiges UMTS-Mobiltelefon, das neben einer 2-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 320 × 240 Pixel aufnimmt, über eine Zweitkamera auf der Vorderseite für Videotelefonie verfügt. Der 35 MByte große interne Speicher lässt sich mit microSD-Karten erweitern. Es verfügt über ein Display mit 240 × 320 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, MIDI, WMA, AAC, AAC+, WAV, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 230 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 3,1 Stunden.

Das Nokia 6125 ist ein EDGE-fähiges Quadband-Mobiltelefon, das neben einer 1,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 176 × 144 Pixel aufnimmt, über ein UKW-Radio verfügt. Der elf MByte große interne Speicher lässt sich mit microSD-Karten erweitern. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, MIDI, WMA, AAC, AAC+, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1, IrDA und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 280 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. fünf Stunden.

Das 6131 ist seit Mai 2006 verfügbar. Es hat eine 1,3 Megapixel Digitalkamera, ein 240 × 320 Pixel großes Hauptdisplay mit 16,7 Millionen Farben und ein zweites, 160 × 128 Pixel großes Außendisplay mit 262.144 Farben. Dieses Modell verfügt über Bluetooth-, IrDa- und USB-Anschlussmöglichkeiten. Es ist mit dem erweiterte Betriebssystem Serie 40 v3 ausgestattet und verfügt über einen für Nokia neuartigen Öffnungsmechanismus. Beim Druck auf die seitlich angebrachte Taste klappt das Handy auf. Die Klappe lässt sich auch ohne Tastendruck öffnen. Für eine angenehme Handhabung sorgt die spezielle Soft-Touch-Beschichtung auf der Rückseite. Der serienmäßige Akku BL-4C soll laut Hersteller bis zu 3,4 Stunden Gesprächszeit, bis zu 12 Stunden Musikwiedergabe und bis zu zehn Tagen Empfangsbereitschaft (Standby) ermöglichen. Das 6131 ist mit einem Multimedia-Player ausgestattet, der in der Lage ist, das Format eAAC+ wiederzugeben und die Formate mp3, MP4, AAC, AAC+, WMA, H.263, H.264 und 3gpp-Videos abzuspielen und zu streamen. Der Speicher des Gerätes ist auf sechs MB begrenzt, so dass eine Micro-SD-Speicherkarte (bis zu zwei GB unterstützt) als Erweiterung für verschiedene Anwendungen und Daten sinnvoll ist. Bei Abmessungen von 92 x 48 x 20 mm wiegt es 112 Gramm. Seit Februar 2007 wird eine Variante des 6131 mit NFC-Reader angeboten.

Das Nokia 6136 ist ein EDGE-fähiges Quadband-Mobiltelefon, das neben einer 1,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 176 × 144 Pixel aufnimmt, über einen UMA-Modus verfügt, mit dem es möglich ist, über WLAN nach dem 802.11g-Standard zu telefonieren. Der 32 MByte große interne Speicher lässt sich mit microSD-Karten erweitern. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, MIDI, WMA, AAC, AAC+, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und IrDA übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 280 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. fünf Stunden.

Das Nokia 6151 ist ein UMTS-Mobiltelefon, das neben einer 1,2-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 176 × 144 Pixel aufnimmt, über ein UKW-Radio verfügt. Der 30 MByte große interne Speicher lässt sich mit microSD-Karten erweitern. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, MIDI, M4A, eAAC+, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1, IrDA und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 250 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 4,5 Stunden.

Das Nokia 6170 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das über eine 0,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 176 × 144 Pixel aufnimmt, verfügt. Der 2,5 MByte große interne Speicher lässt sich nicht erweitern. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten WAV, MIDI, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und IrDA übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 270 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. vier Stunden.

Das Nokia 6210 erschien 2000 und löste in Sachen Funktionalität und Gewicht das Nokia 6150 ab. Das Gerät zeichnet sich durch seine WAP-Funktion und seinen für damalige Verhältnisse enormen Speicher (500 Telefonnummern, 150 Textnachrichten) aus. Es wog nur 114 Gramm und hatte eine integrierte Antenne. Eine weitere Stärke dieses Modelles war, dass man fast das komplette Zubehör der älteren Nokia-Handys verwenden konnte. Da Nokia dem Trend zu Outdoor-Handys folgte, erschien von diesem Modell unter dem Namen Nokia 6250 auch eine Outdoor-Version. Es war allerdings sehr teuer und deswegen im Vergleich zu anderen Outdoor-Handys eher selten. Wie beim Ericsson R310s steht in der Gebrauchsanleitung, dass es unter fließendem Wasser gereinigt werden kann. Es ist auch heute noch bei Handwerkern sehr beliebt. Der Nachfolger des 6210 war das 6310.

Das Nokia 6210 Navigator enthält neben einem GPS-Empfänger als Neuheit einen Kompass, um die Fußgängernavigation zu verbessern. Ansonsten bringt es die übliche Ausstattung (mp3-Player, QVGA-Display) und unterstützt neben Quad-Band GSM auch UMTS incl. HSDPA. Die (Haupt-)Kamera hat eine Auflösung von 3,2 Megapixeln und wird bei Bedarf von einem Blitzlicht unterstützt. Es wurde am 11. Februar 2008 vorgestellt.

Das Nokia 6212 classic ist ein Quadband-UMTS-Mobiltelefon, das neben einer 2-Megapixel-Kamera über einen NFC-Chip verfügt. Der 22 MByte große interne Speicher lässt sich mit microSD-Karten um bis zu vier GByte erweitern. Es verfügt über ein Display mit 240 × 320 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, M4A, WAV, MIDI, 3gp, H.263, H.264 und MPEG-4 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 300 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 3,3 Stunden.

Das Nokia 6220 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das neben einer 0,1-Megapixel-Kamera über ein UKW-Radio verfügt. Der ein MByte große interne Speicher lässt sich nicht erweitern. Es verfügt über ein Display mit 128 × 128 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten 3gp, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und IrDA übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 300 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. fünf Stunden.

Das Nokia 6220 classic ist ein Quadband-UMTS-Handy mit integrierter 5-Megapixel-Kamera mit Xenon-Blitz und Carl-Zeiss Objektiv. Das Symbian S60-Gerät verfügt über einen A-GPS-Empfänger mit Geo Tagging und die Möglichkeit, Daten mit dem HSDPA-Standard sowie Bluetooth 2.0 und USB 2.0 zu übertragen. Der interne Speicher hat eine Größe von 120 MB; eine ein GB große micro-SD-Speicherkarte wird mitgeliefert, die durch eine max. acht GB große Speicherkarte ersetzt werden kann.

Ende 2005 erschien das Nokia 6233, ein UMTS-Gerät mit Elementen aus Stahl. Es bietet Surround-Sound in hoher Qualität, Video, MP3- und eAAC-Klingeltöne und unterstützt Video-Sharing. Die 2-Megapixel-Kamera mit achtfachem Digitalzoom kann sowohl Fotos mit maximal 1600 × 1200 Bildpunkten als auch Videos mit maximal 640 × 480 Bildpunkten aufzeichnen. Datenübertragung ist mit Bluetooth 2.0+EDR, Infrarot und USB möglich. Das Handy hat ein UKW-Stereo-Radio (ohne RDS) und einen Stereo-Musik-Player für MP3-, MP4-, eAAC+- und AAC-Dateien. Der integrierte Video-Player unterstützt die Formate 3GPP, H.263-Video, MPEG-4 und AMR. Der sieben MB große Speicher lässt sich mit einer microSD-Speicherkarte auf bis zu zwei GB erweitern. Im Softwarepaket enthalten ist u. a. ein Java-basierter E-Mail-Client mit Spam-Filter, Wireless Presenter zur Fernsteuerung von Anwendungen auf einem kompatiblen PC via Bluetooth und drei 3D-Spiele. Das 2-Zoll große QVGA-Display kann 262.144 Farben in einer Bildauflösung von 200 dpi darstellen. Als Betriebssystem verwendet es Series40 in der 3. Generation. Das Nokia 6234 ist eine Variante des Nokia 6233, welche sich lediglich durch das Gehäuse unterscheidet. So fehlt hier der Edelstahlrahmen des 6233. In Deutschland wird diese Variante ausschließlich als gebrandete Version von Vodafone als Ersatz für das 6233 vertrieben. In der Schweiz wird diese Variante ausschließlich als gebrandete Version von Swisscom-Mobile vertrieben.

Das Nokia 6260 ist ein HSCSD-fähiges Triband-Mobiltelefon, das neben einer 0,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 128 × 96 Pixel aufnimmt, über ein UKW-Radio verfügt. Der sechs MByte große interne Speicher lässt sich mittels RS-MMC erweitern. Es verfügt über ein Display mit 176 × 208 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, MIDI, MPEG-4, RealMedia und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1, IrDA und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 140 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. vier Stunden.

Das Nokia 6267 ist ein UMTS-Mobiltelefon, das neben einer 2-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 640 × 480 Pixel aufnimmt, über eine Zweitkamera auf der Vorderseite für Videotelefonie verfügt. Der interne Speicher lässt sich mittels microSD-Karten erweitern. Es verfügt über ein Display mit 240 × 320 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, AAC, AAC+, WMA, MIDI, WAV, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 300 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 6,5 Stunden.

Das Nokia 6270 ist abgesehen von der fehlenden Zweitkamera und fehlendem UMTS technisch baugleich mit dem Nokia 6280. Es ist einige Millimeter länger und dadurch ein paar Gramm schwerer. Es hebt sich durch hochwertigere Stereolautsprecher mit 3D-Effekten sowie durch eine mit 128 MB doppelt so große miniSD-Speicherkarte vom 6280 ab. Durch seine Quadband-Fähigkeit ist es fast weltweit einsetzbar. Es wurde weit weniger häufig verkauft als das 6280. Die Gründe dafür liegen im relativ geringen Preisunterschied im Vergleich zum mit UMTS ausgestatteten Schwestermodell und darin, dass die Netzprovider das 6270 weit weniger häufig im Sortiment führten.

Das Nokia 6280 ist ein UMTS-fähiges 1.92 (2)-Megapixel-Kamera-Handy. Es ist mit Triband-Funktion ausgestattet und es eignet sich auch für Videotelefonie. Es verfügt zudem über das SIM Access Profile, Infrarot und Bluetooth 2.0. Die Sliderfunktion war ein Zugeständnis an die stetig steigende Beliebtheit dieser Bauform und der Versuch, verlorenes Terrain wiederzugewinnen. Insbesondere Samsung ist im Slider-Segment seit langem stark vertreten. Die Software ist Series 40, 3. Generation. Durch den mini-SD-Slot kann man das Telefon auf bis zu zwei GB Speicher aufrüsten. Das Nokia 6288, der direkte Nachfolger des 6280, ist im Unterschied zu diesem bereits ab Werk mit einer größeren Speicherkarte (512 MB gegenüber 64 MB) ausgestattet. Zudem ist es mit schwarzem Klavierlack verziert. Die Akkulaufzeit im Stand-by-Betrieb hat sich minimal auf elf statt zehn Tage verbessert. Ebenfalls leicht verändert hat sich die Bedienfront mit einer verschmälerten versilberten Umrandung. Die aktuelle Softwareversion ist die V06.43 (30-03-07) RM-78.

Das Nokia 6290 ist ein UMTS-Mobiltelefon, das neben einer 2-Megapixel-Kamera, über eine Zweitkamera auf der Vorderseite für Videotelefonie verfügt. Der 50 MByte große interne Speicher lässt sich mittels microSD-Karten erweitern. Das verwendete Betriebssystem Symbian OS Series 60 3rd Edition wird auf einem Display mit 240 × 320 Pixeln dargestellt. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, AAC, eAAC+, M4A, MIDI, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1, IrDA und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku bleibt das Nokia für bis zu 270 Stunden in Bereitschaft, die Sprechzeit beträgt max. 3,5 Stunden.

Das Nokia 6300 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das neben einer 2-Megapixel-Kamera, über ein UKW-Radio verfügt. Der acht MByte große interne Speicher lässt sich mittels microSD-Karten erweitern. Es verfügt über ein Display mit 240 × 320 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, AAC, eAAC+, M4A, MIDI, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia bis zu 14,5 Tage in Bereitschaft betreiben. Die Sprechzeit beträgt max. 3,5 Stunden. Der SAR Wert liegt bei 0,63 W/kg.

Das Nokia 6300i ist ein EDGE- und WLAN-fähiges Triband-Mobiltelefon, das neben einer 2-Megapixel-Kamera, über einen VoIP-Client verfügt. Als Betriebssystem kommt S40 (5th Edition Feature Pack 1) zum Einsatz. Der 30 MByte große interne Speicher lässt sich mittels microSD-Karten auf max. vier GB erweitern. Es verfügt über ein Display mit 240 × 320 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, AAC, AAC+, M4A, MIDI, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia bis zu 14 Tage in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 3,5 Stunden. Eine 512 MB große Speicherkarte ist im Lieferumfang enthalten, welche Nokia Maps 2.0 - eine Navigations- und Routensoftware - enthält.

Das Nokia 6301 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das neben einer 2-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 176 × 144 Pixel aufnimmt, über WLAN nach dem 802.11g-Standard verfügt. Der 30 MByte große interne Speicher lässt sich mittels microSD-Karten erweitern. Es verfügt über ein Display mit 320 × 240 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, AAC, eAAC+, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 336 Stunden in Bereitschaft betreiben (100 Stunden im UMA-Modus), die Sprechzeit beträgt max. 3,5 bzw. 3 Stunden.

Das Nokia 6303 classic ist ein Triband-Handy mit einem QVGA-Display (Diagonale von 5,6 cm). Ausgestattet ist es mit einer 3,2-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz, mit einer Bluetooth-Schnittstelle und einem microSD-Slot, mit dem es um bis zu 4 GB Speicher erweitert werden kann. Es verfügt des Weiteren neben einem 32 MB großen dynamischen speicher über einen zusätzlichen internen Flash-Speicher mit einer Kapazität von 64 MB. Obwohl das Gerät nicht über einen GPS-Empfänger verfügt, ist es serienmäßig mit Nokia Maps ausgestattet. Zudem befindet sich auch der Browser Opera Mini auf diesem Gerät.

Das Nokia 6310 kann als Nachfolger des Nokia 6210 betrachtet werden. Das Gerät verfügte neben einem großen internen Speicher über GPRS, Bluetooth und den von Nokia entwickelten Standard HSCSD. Aufgrund seiner hohen Popularität erhielt dieses Modell durch das Nokia 6310i ein Update. Die Neuerungen beim Nokia 6310i waren die Triband-Funktion (900/1800/1900 MHz) und die Unterstützung von Java-Anwendungen. Besonders die sehr gute Batterieleistung sowie der gute Empfang machten das Handy auch Jahre danach zu einem der besten Businesshandys. Das SIM Access Profile wird allerdings nicht unterstützt. Mit der Triband-Funktion holte Nokia somit den Trend nach, den Motorola mit dem Motorola Timeport setzte. Genau wie das 6210 ist das 6310 zubehörkompatibel zum 6110. Damit konnte z. B. eine KfZ-Freisprecheinrichtung über drei Handygenerationen unverändert weiterverwendet werden. Einen kompatiblen Nachfolger zum 6310 gibt es derzeit bei Nokia nicht, da ab den nachfolgenden Baureihen Nokia den Pop-Port einführte, eine Art Standard-Schnittstelle für alle Nokia-Geräte. Wenn überhaupt, dann könnten das Nokia 6220 und Nokia 6230 als Nachfolger gesehen werden, die aber eine deutlich geringere Größe haben. Von der Bauart und der Ausrichtung als Business-Gerät ist eher das E50 aus den Nokia Eseries als Nachfolger des 6310 anzusehen.

Das Nokia 6500 gehört zu einer neuen Produktgeneration, die in der Nseries mit Multimediafunktionen gemachten Erfahrungen zusammen mit modernen Designelementen in einem Telefon der mittleren Preisklasse umsetzen. Neu ist, dass das Telefon in zwei Versionen herausgebracht wird: als klassische, nur 0,95 cm dünne Kompaktversion und als Silder-Version. Während die classic-Version über ein GB internen Speicher und eine 2-Megapixel-Kamera verfügt, ist es beim slide möglich, zusätzlich zum 20 MB großen internen Speicher bis zu vier GB große microSD-Speicherkarten einzusetzen und enthält eine 3-Megapixel-Kamera. Beide Geräte unterstützen Quadband-GSM sowie Dual-Mode-UMTS, haben 2-Zoll-Displays mit 16,7 Mio. Farben und haben eine von den Nseries-Geräten bekannte Micro-USB-Schnittstelle zur Verbindung mit anderen Geräten.

Dieses Telefon ist baugleich mit dem Nokia 8310, jedoch mit einem etwas höher auflösendem (blauen) Display und etwas geringerem Gewicht. Außerdem war es weniger auffällig als das 8310 mit seiner weißen Displaybeleuchtung, was der Kundschaft gefiel - es wurde um ein vielfaches mehr verkauft. Durch das höher aufgelöste Display war im Gegensatz zum 8310 eine Monatsansicht im Kalender möglich, was den Business-Kunden entgegenkam. Trotz des besseren Displays wurde es günstiger angeboten als das 8310.

Das Nokia 6555 ist ein UMTS-Mobiltelefon, das mit einer 1,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 174 × 144 Pixel aufnimmt, ausgestattet ist und über ein Display mit 240 × 320 Pixeln verfügt. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in der Formaten MP3, AAC, WMA, WAV, MIDI, 3gp, MPEG-4 und H.263 ab. Der interne Speicher mit einer Größe von 30 MByte lässt sich mittels microSD-Karten erweitern. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem mitgelieferten Akku lässt sich das Nokia 280 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. sechs Stunden.

Das Business-Handy Nokia 6600 war durch das Symbian-Betriebssystem und das Display von 176 × 208 Pixeln bei 65.536 Farben ein Gerät der Spitzenklasse. Durch das rundliche Design war das Gerät größer, vor allem breiter als übliche Modelle. Die technische Ausstattung war bemerkenswert: Bluetooth, Infrarot, ext. Speicherkarte, Symbian-Series 60-Software, E-Mail-Programm, XHTML-Browser, sechs MB interner Speicher und Platz für 1000 Adressbucheinträge. Außerdem hatte es eine integrierte VGA-Kamera.

Das Nokia 6600 fold ist ein Quadband-UMTS-Mobiltelefon, das neben einer 2-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 640 × 480 Pixel aufnimmt, über ein UKW-Radio verfügt. Der 18 MByte große interne Speicher lässt sich mit microSD-Karten um maximal vier GByte erweitern. Es verfügt über ein Display mit 240 × 320 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, M4A, WMA, MIDI, 3gp, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 156 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. vier Stunden.

Das Nokia 6600 slide ist ein Quadband-UMTS-Mobiltelefon, das neben einer 3-Megapixel-Autofokus-Kamera, die auch Videos mit 640 × 480 Pixel aufnimmt, über ein UKW-Radio verfügt. Der 18 MByte große interne Speicher lässt sich mit microSD-Karten um maximal vier GByte erweitern. Es verfügt über ein Display mit 240 × 320 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, M4A, WMA, MIDI, 3gp, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 348 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. vier Stunden.

Das Modell Nokia 6610 war eines der ersten Nokia-Businesshandys mit Farbdisplay und bot eine große Anzahl an Funktionen. Hierzu gehörten neben dem für die diese Kategorie obligatorischen großen internen Speicher MMS-Funktion, Anrufprofile, polyphone Klingeltöne, GPRS, HSCSD, eine integrierte Freisprech-Einrichtung und ein UKW-Radio wie auch viele gestalterische Möglichkeiten wie farbige Bildschirmhintergründe und Bildschirmschoner. Mit dieser Modellserie führte Nokia den Pop-Port ein, einen allgemeingültigen Standard zum Anschluss externer Geräte wie z. B. Headsets und als Schnittstelle für das Datenkabel zum Anschluss an einen Computer.

Um das erfolgreiche 6610 den Kundenwünschen anzupassen, brachte Nokia eine Variante mit integrierter CIF-Kamera (0,1 MP) auf den Markt. Zuvor musste für Fotoaufnahmen eine externe Kamera angeschlossen werden. Die Hardware ist aus Kostengründen mit dem 7250i identisch.

Das Nokia 6630 ist eines der ersten UMTS-Mobiltelefone der Firma Nokia. Neben einer 1,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 174 × 144 Pixel aufnimmt, und dem Betriebssystem Symbian OS mit S60-Benutzeroberfläche kann man mit diesem Handy auch Word- oder Excel-Dateien öffnen und lesen. Ferner ist es auch möglich mit diesem Modell Videotelefonie zu betreiben, benötigt aber ein stationäres Kamera-Cradle als Zubehör, da eine Kamera auf der Displayseite fehlt. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in der Formaten RealMedia, MP3, AAC, MPEG-4 und H.263 ab. Der interne Speicher mit einer Größe von zehn MByte lässt sich mittels RS-MMC erweitern. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem mitgelieferten Li-Ion-Akku lässt sich das Nokia 260 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. drei Stunden.

Das Nokia 6650 war das erste UMTS-Mobiltelefon von Nokia. Es verfügt über eine 0,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 128 × 96 Pixel aufnimmt. Der sieben MByte große interne Speicher lässt sich nicht erweitern. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MIDI, 3GPP, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1, IrDA und Bluetooth übertragen. Mit dem mitgelieferten Akku lässt sich das Nokia 330 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 2,7 Stunden.

Das Nokia 6650 von T-Mobile ist ein EDGE-fähiges Quadband-Mobiltelefon von Nokia. Neben einer 2-Megapixel-Kamera, verfügt es auch über einen UKW-Empfänger. Der 40 MByte große interne Speicher lässt sich mit microSD-Karten erweitern. Es verfügt über ein Display mit 320 × 240 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, M4A, WAV, MIDI, 3GP, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB und Bluetooth übertragen. Mit dem mitgelieferten Akku lässt sich das Nokia 350 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. sechs Stunden.

Das Nokia 6670 ist ein Triband-Mobiltelefon, das über eine 1-Megapixel-Kamera und eine Speicherkartenerweiterung für RS-MMC verfügt, mit der sich der acht MByte große interne Speicher erweitern lässt. Es verfügt über ein Display mit 176 × 208 Pixeln und wird mit dem Betriebssystem Symbian OS (S60) betrieben. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, AAC, WAV, RealMedia, MPEG-4, 3GPP und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 240 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. vier Stunden.

Das Nokia 6680 verfügt neben UMTS über eine 1,3-Megapixel-Kamera mit Fotoleuchte auf der Rückseite, die auch Videos mit 176 × 144 Pixel aufnimmt, eine 0,3-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite (für Videotelefonie) und eine Speicherkartenerweiterung für DV-RS-MMC-Karten, mit der sich der zehn MByte große interne Speicher erweitern lässt. Es verfügt über ein Display mit 176 × 208 Pixeln und wird mit dem Betriebssystem Symbian OS Version 8.0 (S60) betrieben. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, AAC, WAV, RealMedia, MPEG-4, 3GPP und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 260 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. sechs Stunden.

Das Nokia 6681 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das über eine 1,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 176 × 144 Pixel aufnimmt, und eine Speicherkartenerweiterung für RS-MMC verfügt, mit der sich der acht MByte große interne Speicher erweitern lässt. Es verfügt über ein Display mit 176 × 208 Pixeln und wird mit dem Betriebssystem Symbian OS (S60) betrieben. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, AAC, MIDI, RealMedia, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 260 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. sechs Stunden.

Das Nokia 6700 classic ist ein UMTS-Handy, das auch HSDPA und HSUPA beherrscht. Es verfügt über ein 5,6 cm großes QVGA-Display, Bluetooth, GPS und hat eine Kamera mit 5 Megapixeln Auflösung und integriertem LED-Blitz. Der interne Speicher ist 170 MB groß und kann mittels microSD-Karte um bis zu 8 GB erweitert werden.

Das Nokia 6710 Navigator ist ein UMTS-Handy, zum aufschieben, das auch HSDPA, HSUPA und WLAN beherrscht und einen GPS-Empfänger besitzt. Des weiteren ist das Gerät mit Bluetooth 2.0, einem micro-USB-Anschluss, der USB 2.0 beherrscht und über dan das Gerät auch geladen werden kann und einen 3.5 mm AV-Buchse für den Anschluss von handelsüblichen Kopfhörern ausgestattet. Zudem hat das Handy ein QVGA-Display mit einer Diagonale von 6,6 cm und eine Kamera mit 5 Megapixel, LED-Blitz und Carl-Zeiss-Optik. Der 50 MB große interne Speicher kann mittels microSD-Karten um bis zu 16 GB (2 GB-Karte im Lieferumfang enthalten) erweitert werden. Der Akku mit einer Kapazität von 950 mA ermöglicht laut Hersteller eine Stand-by Zeit von 450 Stunden im GSM- und UMTS-Netz. Softwaremäßig ist das Gerät nun mit dem neuen Nokia Maps 3.0 ausgestattet.

Das Nokia 6720 classic ist ein UMTS-Handy in Barrenform, das auch HSDPA, HSUPA und WLAN beherrscht und einen GPS-Empfänger integriert hat. Wie fast alle neuen Geräte von Nokia ist es nun auch über den integrierten micro-USB-Anschluss, der USB 2.0 beherrscht, aufladbar und besitzt eine 3.5 mm AV-Buchse und unterstützt Bluetooth 2.0. Das QVGA-Display hat eine Diagonale von 5,6 cm und die integrierte Kamera hat eine Auflösung von 5 Megapixel, einen LED-Blitz und eine Carl-Zeiss-Optik. Der nur etwa 45 MB große interne Speicher kann mittels microSD-Karten um bis zu 16 GB (1 GB-Karte im Lieferumfang enthalten) erweitert werden. Der integrierte Akku hat eine Kapazität von 1050 mA und ermöglicht laut Hersteller eine Sand-by-Zeit von 500 Stunden in GSM- und UMTS-Netzen.

Das Nokia 6800 ist ein HSCSD-fähiges Dualband-Mobiltelefon, das neben einem UKW-Radio, im aufgeklappten Zustand über eine Qwertz-Tastatur verfügt. Es verfügt über ein Display mit 128 × 128 Pixeln. Der vier MByte große interne Speicher lässt sich nicht erweitern. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und IrDA übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 360 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. sieben Stunden.

Das Nokia 6810 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das neben einem UKW-Radio, im aufgeklappten Zustand über eine Qwertz-Tastatur verfügt. Es verfügt über ein Display mit 128 × 128 Pixeln. Der 3,5 MByte große interne Speicher lässt sich nicht erweitern. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1, IrDA und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 360 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. sechs Stunden.

Das Nokia 6820 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das neben einer 0,1-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 128 × 96 Pixel aufnimmt, im aufgeklappten Zustand über eine Qwertz-Tastatur verfügt. Es verfügt über ein Display mit 128 × 128 Pixeln. Der 3,5 MByte große interne Speicher lässt sich nicht erweitern. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MIDI, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1, IrDA und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 240 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. sieben Stunden.

Das Nokia 6822 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das neben einer 0,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 128 × 96 Pixel aufnimmt, im aufgeklappten Zustand über eine Qwertz-Tastatur verfügt. Es verfügt über ein Display mit 128 × 128 Pixeln. Der 3,5 MByte große interne Speicher lässt sich nicht erweitern. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MIDI, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1, IrDA und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 330 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. acht Stunden.

Das Nokia 7070 Prism ist ein EDGE-fähiges Dualband-Mobiltelefon. Der elf MByte große interne Speicher lässt sich nicht erweitern. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 480 Stunden lang in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. fünf Stunden.

Hauptartikel: Nokia 7110 Das Nokia 7110 besaß ein großes Display sowie ein vertikales Scrollrad, das das „Surfen“ im Internet sehr vereinfachte - das 7110 war das weltweit erste Handy mit einem WAP-Browser.

Das Nokia 7200 ist ein EDGE-fähiges Dualband-Mobiltelefon, das über eine 0,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 128 × 96 Pixel aufnimmt, und einen vier MByte großen internen Speicher verfügt, der sich nicht erweitern lässt. Es verfügt über ein Display mit 128 × 128 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MIDI, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und IrDA übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 300 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. fünf Stunden.

Dieses Handy war eng verwandt mit dem 6100 und 6610 und besaß auch dieselben technischen Spezifikationen, abgesehen von etwas abgeänderter Software. Das Design war eigenwillig und farbig, was die Bedienung erheblich erschwerte. Die Tasten lagen sehr eng beieinander, das 4-Wege-Steuerkreuz war für große Hände schwer zu bedienen.

Das Nokia 7210 Supernova ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das über eine 2-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 176 × 144 Pixel aufnimmt, verfügt. Der 30 MByte große interne Speicher lässt sich mit microSD-Karten um maximal zwei GByte erweitern. Es verfügt über ein Display mit 240 × 320 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, M4A, 3gp und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 240 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. drei Stunden.

Das 7250 war technisch sowie auch optisch mit dem 7210 verwandt und hatte eine Kamera mit der Auflösung von 352 × 288 Pixeln, was für das Erscheinungsjahr sehr selten und ansonsten nur im Ericsson T68 zu finden war. Der nicht erweiterbare interne Speicher betrug 5,2 MB. Der Nachfolger 7250i unterschied sich nur durch eine veränderte Software.

Das Nokia 7260 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das über eine 0,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 128 × 96 Pixel aufnimmt, und einen vier MByte großen internen Speicher verfügt, der sich nicht erweitern lässt. Es verfügt über ein Display mit 128 × 128 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MIDI, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und IrDA übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 350 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. drei Stunden.

Das Nokia 7270 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das über eine 0,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 128 × 96 Pixel aufnimmt, und einen 21 MByte großen internen Speicher verfügt, der sich nicht erweitern lässt. Es verfügt über ein Display mit 128 × 168 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MIDI, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und IrDA übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 270 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. vier Stunden.

Das Nokia 7280 ist ein EDGE-fähiges Triband-Mobiltelefon, das über eine 0,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 128 × 96 Pixel aufnimmt, und einen vier MByte großen internen Speicher verfügt, der sich nicht erweitern lässt. Es verfügt über ein Display mit 104 × 208 Pixeln. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über IrDA und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 240 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. drei Stunden.

Das Nokia 7310 Supernova ist ein EDGE-fähiges Quadband-Mobiltelefon, das neben einer 2-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 176 × 144 Pixel aufnimmt, über ein UKW-Radio verfügt. Der 32 MByte große interne Speicher lässt sich mit microSD-Karten um maximal vier GByte erweitern. Es verfügt über ein 2 Zoll großes Display mit 240 × 320 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, M4A, WMA, 3gp und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 300 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. vier Stunden.

Das 7370 ist ein 2006 erschienenes Design-Handy aus Nokias L’Amour-Collection. Das Modell zeichnet sich rein äußerlich durch einen Taschenmesser-ähnlichen Mechanismus zur Freigabe der Tastatur sowie edel anmutende Elemente aus Leder, Stoff und Metall aus. Die Kamera und der nicht erweiterbare interne Speicher waren mit 1,3 Megapixel und zehn MB nicht auf letztem technischen Stand. Die Schwestermodelle waren 7360 und 7380. Das Triplet wurde mit den Modellen 7373, 7390 und einem veränderten 7360 in der zweiten Generation der LAmour-Collection weiterentwickelt, die auch technisch leistungsfähiger und flexibler sind.

Das Nokia 7500 ist ein Triband-Mobiltelefon, das über eine 2-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 177 × 144 Pixel aufnimmt, und einen 512 MByte großen internen Speicher verfügt, der sich mit microSD-Karten erweitern lässt. Es verfügt über ein Display mit 240 × 320 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, AAC, eAAC+ und WMA ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 2.0 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 240 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 2,8 Stunden.

Das Nokia 7510 Supernova ist ein EDGE-fähiges Quadband-Mobiltelefon, das neben einer 2-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 640 × 480 Pixel aufnimmt, über ein UKW-Radio verfügt. Der 25 MByte große interne Speicher lässt sich mit microSD-Karten um maximal acht GByte erweitern (eine 512 MB große Karte ist im Lieferumfang enthalten). Es verfügt über ein 2,2 Zoll großes Display mit 240 × 320 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, M4A, WMA, 3gp, H.263 und MPEG-4 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 300 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. sechs Stunden.

Das Nokia 7600 ist ein UMTS-Mobiltelefon, das über eine 0,3-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 128 × 96 Pixel aufnimmt, und einen 29 MByte großen internen Speicher verfügt, der sich nicht erweitern lässt. Es verfügt über ein Display mit 128 × 160 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, AAC, MIDI, MPEG-4 und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1, IrDA und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 300 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. vier Stunden.

Das Nokia 7610 ist ein Triband-Mobiltelefon, das über eine 1-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 176 × 144 Pixel aufnimmt, und einen acht MByte großen internen Speicher verfügt, der sich mit RS-MMC erweitern lässt. Es verfügt über ein Display mit 176 × 208 Pixeln, auf dem das Betriebssystem Symbian OS S60 dargestellt wird. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, AAC, 3GPP, MPEG-4, H.263 und RealMedia ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 250 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. drei Stunden.

Das Nokia 7610 Supernova ist ein EDGE-fähiges Quadband-Mobiltelefon, das neben einer 3,1-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 640 × 480 Pixel aufnimmt, über ein UKW-Radio verfügt. Der 30 MByte große interne Speicher lässt sich mit microSD-Karten um maximal zwei GByte erweitern (eine 512 MB große Karte ist im Lieferumfang enthalten). Es verfügt über ein Display mit 240 × 320 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, M4A, WMA, 3gp und H.263 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 1.1 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 300 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 8,4 Stunden.

Das Nokia 7650 war das erste Mobiltelefon mit Symbian-Series 60-Software. Es besaß die gleiche Kamera wie das 6600, hatte einen Schieber, der jedoch weniger der Platzersparnis, sondern eher dem Schutz der Tastatur diente.

Das 7710 ist ein Touchscreen-Handy ohne Nummerntastatur, jedoch mit diversen Bedientasten. Diese Bauform war ursprünglich für das Modell 7700 gedacht, das allerdings nie in Serie produziert wurde. Das 7710 war die verbesserte Variante des zuvor missglückten Versuchs. Als Betriebssystem kommt Symbian OS, als Bedienoberfläche S90 zum Einsatz. Der breitformatige Bildschirm löst 640 × 320 Pixel auf. Das Handy verfügt über eine 1-Megapixel-Kamera, MP3-Player und Visual-Radio.

Das Nokia 7900 Prism ist ein UMTS-Mobiltelefon, das über eine 2-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 177 × 144 Pixel aufnimmt, und einen 1000 MByte großen internen Speicher verfügt. Es verfügt über ein Display mit 240 × 320 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, AAC, eAAC+ und WMA ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 2.0 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 240 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. drei Stunden.

Das Nokia 7900 Crystal Prism ist der Nachfolger des Nokia 7900 Prism. Im Unterschied zum Vorgänger verfügt das Handy jetzt über ein 2"-OLED-Display mit 320 × 240 Pixeln. Zudem wurde die Videoaufnahme der integrierten 2-MP-Kamera verbessert. Das Handy erschien im 2. Quartal 2008.

Bei diesem Gerät wurde großer Wert auf edles Design gelegt. Die ausziehbare Klappe dient als Tastaturschutz. Bekannt wurde das Telefon durch den Film Matrix.

Dieses Telefon wurde durch diverse Hollywood-Filme bekannt und war durch die damals sehr geringe Größe einzigartig auf dem Markt. Hohe Strahlungswerte waren ein Tribut an die integrierte Antenne und die kleine Bauweise. Es ist bis heute (Jan. 2008) das kleinste je hergestellte Nokia-Mobiltelefon.

Dieses Telefon war ein Nachfolger des 8210 und zeichnete sich ebenso durch die geringe Größe aus. Es wurde erstmalig im Oktober 2001 ausgeliefert und unterstützte als erstes Nokia-Handy den Datendienst GPRS. Über die IrDA-Schnittstelle war es möglich, mit einem Notebook im Internet zu surfen oder die Organizerfunktionen zu synchronisieren. Es verfügte zusätzlich über ein UKW-Radio, Kalender, Sprachwahl, Sprachnotitzen (3 Minuten), einen WAP-Browser und HSCSD. Durch die unzählige Kombinationsmöglichkeiten von farbigen Xpress-On-Covern konnte das Nokia 8310 optisch individuell gestaltet werden.

Das Nokia 8600 Luna ist ein EDGE-fähiges Quadband-Mobiltelefon, das über eine 2-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 176 × 144 Pixel aufnimmt, und einen 128 MByte großen internen Speicher verfügt. Es verfügt über ein Display mit 240 × 320 Pixeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Videos und Musik in den Formaten MP3, AAC, WMA, MIDI, MPEG-4, H.263 und H.264 ab. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über USB 2.0 und Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 240 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 3,7 Stunden.

Dieses Designhandy ist nach einigen Jahren Pause im Nobelsegment der Nachfolger der Modelle 8810, 8850/8890 und 8910(i). Das mit Edelstahlelementen gefertigte 8800 ist technisch vergleichsweise spartanisch ausgestattet. Die Kamera bietet SVGA-Auflösung, ein Speicherkarten-Slot ist nicht vorhanden. Das Display verbirgt sich hinter kratzfestem Kristall. Um sich von anderen Telefonen abzuheben, wurden exklusiv für das Nokia 8800 Klingeltöne komponiert. Mit Preisen von 600 bis 800 € hebt es sich klar von anderen Modellen ab.

Zusätzlich ist es in einer Sirocco Edition erhältlich. Dessen Gehäuse ist wahlweise aus schwarzem poliertem (dark) oder chromglänzenden (light) Edelstahl. Auch technisch wurde an der Sirocco Edition ein wenig gefeilt, so wurde der interne Speicher auf 128 Megabyte angehoben. Die Kamera löst nun mit 2 Megapixeln auf. Auch für dieses Designhandy wurden exklusive Klingeltöne aus der Feder des Ambient-Komponisten Brian Eno verwendet.

Das Nokia 8800 Arte ist in der normalen Version, Nokia 8800 arte saphire Version und in der 8800 Arte Carbon Version erhältlich. Der Preis lag bei Marktstart für die normale Version bei ca. 1200 Euro. Ausgestattet ist das Handy mit einer 3,2 Megapixel Kamera sowie 1 GB flexibler Speicher.

Das 8850 ist der Vorgänger des 8910, es zeichnet sich wie dieses mehr durch hochwertige Materialanmutung als technische Finesse aus. Die 88er/89er-Serie hatte von jeher eine hochwertige Material-Anmutung, so hatte beispielsweise das 8810 ein verchromtes Gehäuse, das 8850 hingegen eines aus Magnesium plus verchromter Tastatur, das 8910(i) hingegen war in einen Titan-Mantel gehüllt und hatte wie das 8850/8890 eine Chromtastatur.

Das Nokia 8910 ist ein HSCSD-fähiges Dualband-Mobiltelefon. Es verfügt über ein Display mit 96 × 65 Pixeln. Die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten lassen sich über Bluetooth übertragen. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 300 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. vier Stunden.

Das Nokia 8910i ist ein HSCSD-fähiges Dualband-Mobiltelefon. Das Display dieses Modells umfasst 96 × 65 Pixel bei 4096 Farben. Als Kommunikationsschnittstelle mit anderen Geräten verfügt das 8910i über Bluetooth. Mit dem verwendeten Akku lässt sich das Nokia 300 Stunden in Bereitschaft betreiben, die Sprechzeit beträgt max. 4,5 Stunden.

Hauptartikel: Nokia Communicator Nokia Communicator bezeichnet eine Serie von Smartphones: Nokia 9000, Nokia 9110, Nokia 9210(i), Nokia 9500, Nokia 9300(i), Nokia E90 Communicator. Der Communicator wurde mit dem E90 in die Nokia Eseries integriert.

Hauptartikel: Nokia N-Gage Das 2003 erschienene Nokia N-Gage ist ein Mobiltelefon mit eingebauter Spielkonsole.

Das Nokia RinGo war ein Handy, das für den analogen ETACS-Standard entwickelt wurde. Es wurde ab Mitte der 90er-Jahre vermarktet und erhielt zwei Nachfolger. Es trat in Konkurrenz zu den damals marktbestimmenden Ericsson-Handys.

Das erste Handy der RinGo-Serie wog 258 Gramm und war mit einem Nickel-Metallhydrid-Akku (NiMH) ausgestattet.

Das zweite Handy dieser Serie erschien im Jahr 1997 und war mit 231 Gramm gut 10 % leichter als sein Vorgänger. Es verfügte über einen fest eingebauten Akku und eine alpha-numerische Eingabe.

Die dritte Auflage des Handys erschien 1999 und ähnelte von der Bedienung her dem damals aktuellen Nokia 5110. Es verfügte über 40 Telefonnummernspeicher und über 20 Klingelmelodien, was für Handys der damaligen Zeit und für Handys für ETACS-Netze recht beachtlich war. Das Gewicht wurde im Vergleich zum Vorgänger erneut deutlich reduziert, so wog das RinGo III nurmehr 160 Gramm. Es war mit dem gleichen NiMH-Akku wie das Nokia 5110 ausgestattet und konnte Ende 1999 mit Lithium-Polymer-Akkumulatoren nachgerüstet werden.

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IMSI-Catcher

IMSI-Catcher sind Geräte, mit denen die auf der Mobilfunk-Karte eines Mobiltelefons gespeicherte International Mobile Subscriber Identity (IMSI) ausgelesen und der Standort eines Mobiltelefons innerhalb einer Funkzelle eingegrenzt werden kann. Auch das Mithören von Handy-Telefonaten ist möglich.

Das Gerät arbeitet dazu gegenüber dem Handy wie eine Funkzelle (Basisstation) und gegenüber dem Netzwerk wie ein Handy; alle Handys in einem gewissen Umkreis buchen sich bei dieser Funkzelle mit dem stärksten Signal, also dem IMSI-Catcher, ein. Der IMSI-Catcher simuliert also ein Mobilfunknetzwerk.

Dabei werden allerdings auch Daten Unbeteiligter im Funknetzbereich des IMSI-Catchers erfasst, ohne dass diese es erfahren. Der IMSI-Catcher legt darüber hinaus unter Umständen den gesamten Mobilfunkverkehr der betroffenen Handys lahm, so dass auch Notrufe nicht möglich sind.

IMSI-Catcher werden hauptsächlich zur Bestimmung des Standortes und zum Erstellen eines Bewegungsprofils von Personen benutzt. Eingesetzt werden IMSI-Catcher von Strafverfolgungsbehörden und Nachrichtendiensten.

Der Catcher simuliert eine bestimmte Mobilfunkzelle des Netzbetreibers. Der Catcher steigt in der Kanal-Nachbarschaftsliste des Handys als Serving-cell auf. Der IMSI-Catcher strahlt eine veränderte Location Area Identity aus und veranlasst somit die Handys dazu, Kontakt zum (simulierten) Mobilfunk-Netz aufzubauen („Location Update“-Prozedur). Der Catcher fordert daraufhin einen „Identity Request“ Befehl an. Das Handy antwortet mit einem Identity Response, welcher IMSI oder TMSI (temporary IMSI) sowie IMEI enthalten kann. Die erhaltenen Daten müssen dann mit vorhandenen Datenbeständen verglichen werden.

Der gesamte Vorgang wird dadurch ermöglicht, dass ein Handy sich zwar gegenüber dem Mobilfunknetz authentifiziert, nicht aber das Mobilfunknetz sich gegenüber dem Handy. Nachdem der Catcher als Basisstation das Handy übernommen hat, bringt er das Handy über einen dafür vorgesehenen Signalisierungsweg im GSM-Protokoll in den unverschlüsselten Übertragungsmodus. Somit wird ein über den Catcher geführtes Gespräch abhörbar. Um das abgehörte Gespräch weiterzuleiten (Man-In-The-Middle-Angriff), muss sich der IMSI-Catcher gegenüber dem Mobilfunknetz als Handy ausgeben. Dabei kann er die unverschlüsselt abgehörten Nachrichten nicht unverschlüsselt weiterleiten, da das Mobilfunkgerät zwar von der Basisstation dazu gebracht werden kann, unverschlüsselt zu senden, diesen Modus aber nicht von sich aus wählen darf. Deshalb benötigt der IMSI-Catcher eine eigene SIM-Karte und leitet die abgehörten Daten als eigenes Gespräch weiter. Anrufe, die von einem abgehörten Handy aus getätigt werden, zeigen dem Angerufenen daher auch nicht die Telefonnummer des tatsächlichen Anrufers an, sondern die des IMSI-Catchers, bzw. sie werden nicht angezeigt.

Obwohl die Firmware eines Handys den unüblichen Modus der Nicht-Verschlüsselung von Gesprächen dem Benutzer signalisieren könnte, wird darauf verzichtet. Lediglich bei einigen Modellen ist es möglich, Aufschluss zu erlangen, ob das Mobilfunkgerät im verschlüsselten Modus überträgt. Hierzu muss ein interner Netzwerkmonitor des Geräts aktiviert werden. Dieser ist jedoch zumeist nicht benutzerfreundlich und verlangt nach Fachkenntnissen, um die angezeigten Werte richtig zu deuten. Ohnehin ist bei Mobilfunkgesprächen ebenso wie bei Festnetzgesprächen zu beachten: Staatliche Abhörmaßnahmen finden direkt bei der Mobilfunk- / Telefongesellschaft statt und sind aus Gründen, die sich aus der Systematik der Abhörmethode ergeben, nicht am Endgerät feststellbar.

Eine Zielperson befindet sich in ihrer Wohnung. Ermittler nähern sich der Zielperson mit einem Fahrzeug, in welchem der Catcher untergebracht ist, und führen je eine Simulation pro Netzbetreiber durch. Nun dürften gerade in einer Großstadt pro Messung und Netz eine Menge an Kennungs-Paaren „IMSI“ oder „TMSI“, „IMEI“ gefangen werden. Dieser Umstand dürfte es erforderlich machen, mehrere Messungen durchzuführen.

Nun verlässt die Zielperson die Wohnung und fährt z. B. in eine andere Stadt. Die Ermittler verfolgen die Zielperson und führen evtl. schon auf der Fahrt erneut Messungen durch. Durch den Abgleich der ersten Serie an Messungen mit der zweiten oder weiteren Messungsserien kann herausgefunden werden, welche Kennungen gleich sind. Die IMSI und IMEI, welche bei der ersten sowie der zweiten Messungsserie identisch sind, gehören mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Zielperson.

Auch wenn die Person die SIM-Karte wechselt, bleibt immer noch die IMEI des Handys gleich. Aus diesem Grund sind Kriminelle dazu übergegangen, neben dem Wechsel der SIM-Karte ein anderes Mobiltelefon einzusetzen, also mehrere verschiedene Handys mit unterschiedlichen SIM-Karten zu benutzen. Durch Vergleich mit allen gesammelten Daten sind Rückschlüsse auf den Tauschzyklus möglich.

Bei manchen älteren Handys lässt sich über eine besondere Software mit Hilfe eines Datenkabels auch die IMEI abändern. Beim Wechsel der IMEI sollte darauf geachtet werden, eine solche Kennung zu vergeben, wie sie auch in der Praxis von den Herstellern vergeben wird (stimmiger Type Approval Code und stimmiger Ländercode).

BKA und Verfassungsschutz verwenden Geräte, welche Gespräche abhören können (z. B. GA 090), nach eigener Auskunft noch nicht (Stand 2002). Sie gelten allerdings – bei einem Preis von 200.000 bis 300.000 € – bereits als Exportschlager.

Eine vielfach nicht erwähnte und auch unterschätzte Problematik stellt die Besonderheit von IMSI-Catchern dar. Sie können die in ihrem Wirkungsbereich befindlichen Mobiltelefone blockieren, sodass auch ein Notruf an Polizei, Feuerwehr oder Notarzt während eines solchen Einsatzes unmöglich ist.

Gerade damit läßt sich aber auch eine gewollte Kommunikationsunterdrückung im Rahmen von polizeilichen Überwachungs- und Zugriffsmaßnahmen realisieren.

Mit Hilfe von spezieller Monitor-Software, die ununterbrochen alle Signale aufzeichnet (z. B. Zellen-ID, Kanal, Location-Area, Empfangspegel, Timing Advance, Mindest-/Maximal-Pegel) kann der Einsatz eines IMSI-Catchers unter Umständen nachvollzogen werden. Da IMSI-Catcher auch von Geheimdiensten eingesetzt werden, ist anzunehmen, dass jene gut getarnt sind. Dies bedeutet, dass eine Netzbetreiberzelle 1-zu-1 kopiert wird.

Auffällig ist jedoch, dass bei allen Handys eines Netzbetreibers in der Nähe des Catchers zur gleichen Zeit „Kommunikation“ stattfindet. Dies ist beispielsweise durch Monitor-Software feststellbar. Noch auffälliger: Dieses Phänomen wiederholt sich in kurzen Abständen bei allen Netzbetreibern in der Nähe des Catchers. Um dies festzustellen wären also mindestens zwei Handys pro Netzbetreiber nötig, deren Daten per Software laufend ausgewertet werden.

Beispiel eines möglichen Signalisierungsprofil – als (//) dargestellt – und vier Mobile Network Codes (Netzbetreiber). Für jeden MNC werden 2 Handys eingesetzt, daher der Doppelstrich (//). Die Reihenfolge der MNCs ist unerheblich. Ein einfacher Strich (/) ist z. B. ein Periodic Location Update.

Die Treppenstruktur weist auf einen Fremdeingriff durch einen Catcher in das Mobilfunknetz hin.

Da der IMSI-Catcher zwar gegenüber dem Mobiltelefon ein GSM-Netzwerk simulieren kann, jedoch nicht gegenüber dem Netzwerk ein Handy, ist ein Scanvorgang mit IMSI-Catcher auch recht einfach durch einen Telefonanruf zu enttarnen: man ruft das fragliche Handy an. Wenn es nicht klingelt, wurde die vom „echten“ Netz kommende Signalisierung verschluckt. Ein erfolgreicher terminierter Anruf kann den Einsatz eines „einfachen“ IMSI-Catchers ausschließen (z. B. R&S GA 090). Mittlerweile gibt es jedoch intelligentere IMSI-Catcher, die nur halbaktiv arbeiten. Somit lassen sich auch eingehende Gespräche belauschen. Ein paar Mobiltelefone zeigen jedoch eine deaktivierte Verschlüsselung an, was auf den Einsatz eines IMSI-Catchers zurückzuführen sein kann. Davon unbeeinträchtigt sind jedoch Überwachungsfunktionen, die direkt vom echten Netzwerk vollkommen ohne IMSI-Catcher gesteuert werden.

In Deutschland ist der am 14. August 2002 in Kraft getretene § 100i der Strafprozessordnung die Rechtsgrundlage für den Einsatz eines IMSI-Catchers durch Strafverfolgungsbehörden. Die Vorschrift dient unter anderem der Fahndung sowie der Begründung von Sachbeweisen. In einem Beschluss vom 22. August 2006 (2 BvR 1345/03) bestätigte das Bundesverfassungsgericht die Vereinbarkeit des Einsatzes von IMSI-Catchern zur Strafverfolgung mit dem Grundgesetz. Nach Ansicht der Richter verstößt dieser Einsatz weder gegen Datenschutzbestimmungen noch gegen Grundrechte wie das Fernmeldegeheimnis oder das allgemeine Persönlichkeitsrecht.

In Österreich ist die Verwendung des IMSI-Catchers durch eine Novelle des Sicherheitspolizeigesetz seit 1. Januar 2008 auch ohne richterliche Erlaubnis möglich. Da dies eine enorme Bedrohung der Privatsphäre darstellt, initiierten Die Grünen eine Petition die eine erneute Prüfung dieser Gesetzesänderung verlangte, jedoch wurde dieser Forderung von den zuständigen Ministerien nicht nachgegangen. Eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Alexander Zach Liberales Forum an den damaligen Innenminister Günther Platter ergab, dass innerhalb der ersten vier Monate, also von Januar bis April 2008 bereits über 3800 Anfragen (32 mal pro Tag) zur Überwachung von Handy und Internet erfolgten.

Normalerweise werden Telefonüberwachungen über den Betreiber abgewickelt und werden von diesen erst nach richterlicher Genehmigung vorgenommen. IMSI-Catcher kann die Polizei (technisch gesehen) jederzeit einsetzen und somit die richterliche Überprüfung umgehen. Dieses Vorgehen ist zwar illegal, nachzuweisen ist das jedoch nur schwer.

Präventiv ist die Nutzung in den jeweiligen Polizeigesetzen im Abschnitt der Datenerhebung geregelt.

In Deutschland am weitesten verbreitet ist wohl das „GA 090“ der Firma Rohde & Schwarz. In Österreich befinden sich bereits mehrere Geräte der Firma Rohde & Schwarz im Einsatz, die Anschaffung eines Geräts mit UMTS-Tauglichkeit wurde beschlossen.

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Handyvideo

Unter einem Handyvideo versteht man ein Video, das entweder mit einem Mobiltelefon/Handy aufgezeichnet oder speziell für Mobiltelefone/Handys formatiert wurde. Das hierbei am häufigsten verwendete Dateiformat ist 3gp, seltener wird das mp4-Format genutzt.

Das Mobiltelefone im Vergleich zu anderen Videoabspielgeräten in der Regel über begrenzten Speicherplatz, geringere Displayauflösung und vor allem geringere Bandbreite des Datennetzes verfügen, sind die Videos klein. Sowohl bezogen auf Dateigröße als auch auf die Auflösung, und die Anzahl der Bilder pro Sekunde.

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Source : Wikipedia