Grebenstein

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Geschrieben von robby 17/04/2009 @ 13:10

Tags : grebenstein, hessen, deutschland

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Grebenstein

Wappen der Stadt Grebenstein

Grebenstein ist eine Kleinstadt im Landkreis Kassel, Nordhessen (Deutschland).

Grebenstein (mundartlich: Grebensteen) liegt westlich des Reinhardswalds zwischen Kassel und Hofgeismar an der Esse und an der Bahnstrecke zwischen Kassel und Warburg. Über der Stadt steht die Ruine der Burg Grebenstein.

Grebenstein grenzt im Norden an die Stadt Hofgeismar, im Nordosten an das gemeindefreie Gebiet Gutsbezirk Reinhardswald, im Osten an die Stadt Immenhausen, im Südosten an die Gemeinde Espenau, im Süden und Westen an die Gemeinde Calden, sowie im Nordwesten an die Stadt Liebenau (alle im Landkreis Kassel).

Grebenstein unterhält eine Ringpartnerschaft mit der französischen Gemeinde Lezoux in der Auvergne, mit der niederländischen Gemeinde Lopik in der Polderlandschaft nördlich des Lek und mit der italienischen Gemeinde Sarsina in der Emilia-Romagna.

Grebenstein liegt an der Bundesstraße 83.

Die Stadt liegt an der Bahnstrecke Warburg–Grebenstein–Kassel und wird von der RegioTram und von Regional-Express-Zügen angefahren. Sie gehört dem Nordhessischen Verkehrsverbund an.

Der 27,92 km lange Abschnitt der Friedrich-Wilhelms-Nordbahn von Grebenstein über Hümme nach Bad Karlshafen, der am 30. März 1848 eröffnet wurde, war die erste Eisenbahn in Kurhessen. 1872 wurde sie nach einem schweren Bahnunglück neu um die Stadt herum trassiert.

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Burg Grebenstein

Burg Grebenstein (Hessen)

Die Burg Grebenstein ist eine Burgruine bei der Kleinstadt Grebenstein im Landkreis Kassel, Hessen (Deutschland).

Die Burgruine Grebenstein steht in Nordhessen auf dem 249 m ü. NN hohen Burgberg, einem vom Diemel-Zufluss Esse halb umflossenen Basaltkegel am Südrand von Grebenstein rund 56 m über der Ortschaft.

Eine geschichtlich wohl eher unbedeutende ursprüngliche Burganlage wurde bereits in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts erbaut. Ab 1266 oder bald danach erweiterte Graf Ludolf V. von Dassel die Burg zum Schutz seines umliegenden Besitzes. 1272 ist diese Burg erstmals urkundlich erwähnt -- im Zusammenhang von Streitfragen zwischen dem Bistum Paderborn und dem Landgrafen Heinrich I. von Hessen, wobei es um die Grenzregelungen der Burgen Schartenberg und Grebenstein sowie des Gerichts an der Hainbuche geht.

Durch Heirat gelangten die Burg und Stadt Grebenstein, die Mainzer Lehen waren, wohl um 1279 an Ludolfs Schwiegersohn, Otto von Everstein. Im gleichen Jahr versprach Bischof-Elekt Otto von Paderborn dem Erzbischof Werner von Mainz, in einem Abkommen die ehemals Dassel’schen Mainzer Lehnsburgen Schartenberg und Grebenstein betreffend, die Burg Grebenstein schleifen zu lassen. Dazu kam es jedoch nicht, da Landgraf Heinrich von Hessen die Burg offensichtlich bereits ab 1282 zumindest teilweise in Besitz hatte. Otto von Everstein selbst trat 1293 als Burgmann in die Dienste des Landgrafen und öffnete diesem alle seine Burgen, auch die zukünftig zu erwerbenden. Danach waren die hessischen Burgmannen Tammo von Alnhausen, Willekin Hase und Johann Riedesel Treuhänder auf der Burg. Am 28. August 1297 verkaufte Otto Burg und Stadt Grebenstein mit Gericht und allem Zubehör an den Landgrafen Heinrich I. und wurde als Burgmann abgelöst. Bis 1528 wurde der Burg mit hessischen Amtmännern besetzt.

Als hessischer Posten gegenüber dem mainzischen Hofgeismar erfüllte Grebenstein zunächst eine wichtige Funktion im Diemelland, wobei allerdings die nach 1282 stark befestigte Stadt mit ihrer gegen Hofgeismar gerichteten Landwehr wichtiger war als die für militärische Zwecke weniger geeignete Burg.

Im Jahre 1328, mit dem Regierungsantritt Heinrichs II. als Landgraf von Hessen, erhielt dessen Bruder Ludwig der Junker (1305-1345) die Burg Grebenstein mit dazugehörigem Grundbesitz als Paragium. 1341 wurde sein Sohn Hermann II., späterer Landgraf von Hessen, auf der Burg geboren. Von 1349 bis 1368 war die Burg dann im Besitz von Hermann I., „dem Älteren“ († 1368/1370), einem weiteren Bruder des Landgrafen Heinrich II.

Im Jahr 1385 wurde die Burg im Verlauf einer erneuten Fehde mit den Landgrafen von Truppen des Erzbischofs Adolf I. von Mainz vergeblich belagert.

Nachdem der gesamte Mainzer Besitz zwischen Weser und Diemel auf Grund von Kriegsschulden aus der Mainzer Stiftsfehde (1461–1463) an Landgraf Ludwig verpfändet worden war und in der Folge endgültig in hessischen Besitz überging, verlor die Burg ihre strategische Bedeutung. Schon 1471 war wohl nur noch ein Schreiber auf der Burg wohnhaft. Seit etwa 1540 war sie wohl nicht mehr bewohnt und diente statt dessen als Fruchtspeicher.

Im Dreißigjährigen Krieg wurden Burg und Stadt Grebenstein im Jahre 1631 zerstört. Danach nutzten die Stadtbewohner die Burgruine als Steinbruch beim Wiederaufbau der Stadt und überließen den Rest dem Verfall. Erst zu Ende des 20. Jahrhunderts wurden die Ruinen baulich gesichert.

Die Burgruine Grebenstein wird dominiert durch den 37 Meter langen und 12 Meter breiten Palas, dessen Außenmauern fast völlig erhalten sind und noch heute eine Höhe von über 13 Metern erreichen. Der Palas besaß ein Kellergeschoss und drei Obergeschosse. Geblieben sind auch Reste von Erkern und Kaminen, die Küche im Kellergeschoss sowie die ehemalige Kemenate (Frauengemach). Im ersten Stock hat die Mauer eine Stärke von fast 3 Metern. Die Anlage ist von einem noch teilweise erhaltenen Burggraben umgeben, aber die Ausmaße der Vorburg und der Gräben sind nur noch erahnbar. Die restaurierten Anlagen sind heute frei zugänglich und können jederzeit besichtigt werden.

Unterhalb der Burg liegt ein kleiner jüdischer Friedhof.

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Hermann II. (Hessen)

Hermann II. von Hessen (* 1341 auf Burg Grebenstein; † 24. Mai 1413), auch der Gelehrte genannt, war seit 1367 Mitregent und später Landgraf von Hessen.

Hermann von Hessen, genannt "der Gelehrte", wurde 1341 als Sohn des Landgrafen-Bruders Ludwig (* 1305; † 6. Februar 1345) auf Burg Grebenstein geboren. Er studierte in Paris und Prag. Nach dem Tode des vorgesehenen Thronerben Otto („der Schütz“), des Sohnes des Landgrafen Heinrich II. (* vor 1302; † 3. Juni 1376), berief Heinrich II. seinen Neffen Hermann im Jahre 1367 zum Mitregenten.

Im Sternerkrieg hatten die Kassen des Landes und des Landgrafen sich weitestgehend geleert. Nach seiner Amtserhebung entschloss sich Landgraf Hermann deshalb, um die Landeskasse wieder zu füllen, zur Erhebung einer neuen Steuer auf alle eingeführten Lebensmittel, Kleiderstoffe und Metallwaren. Diese neue Steuer führt zu Unmut bei Adel und Bürgern. Die Abgeordneten der Städte Niederhessens und der Werralandschaft beschlossen am 11. Januar 1377 bei einer Zusammenkunft in Kassel im Altstädter Rathaus, diese Steuer unter allen Umständen zu verweigern. Die Bürger lösten 1378 die Sonderverwaltung der drei Kasseler Städte (Altstadt, Neustadt und Freiheit) auf und bildeten einen Städtebund. Dem neuen Bund der Städte schloss sich der Adel an und besetzte die landgräfliche Burg. Erst auf Vermittlung des Landgrafen Balthasar von Thüringen kam es im Mai 1378 zu einem Vergleich. Eine Anzahl von Kasseler Bürgern wurde allerdings hingerichtet.

Dennoch erließ Landgraf Hermann im Jahre 1384 eine neue Verfassung, in der die Stadt Kassel ihre Selbständigkeit verlor und er sich selbst zum unumschränkten Herrscher machte. Die Bürger wandten sich deshalb wieder an Balthasar von Thüringen. Dieser verbündete sich mit dem Herzog Otto I. von Braunschweig-Göttingen und mit dem Erzbischof Adolf von Mainz gegen Herman von Hessen. Insgesamt griffen die verbündeten Truppen die Stadt Kassel drei Mal erfolglos an. Eine Wende trat ein, als der Mainzer Erzbischof Adolf 1390 starb und Hermann 1394 mit dessen Nachfolger Konrad von Weinsberg zu einem Ausgleich kam, der im Frankfurter Frieden besiegelt wurde. Im Jahr 1400 folgte der Friedberger Frieden mit Mainz und Braunschweig, nachdem Herzog Friedrich von Braunschweig-Lüneburg bei Fritzlar von Graf Heinrich V. von Waldeck und dessen Kumpanen ermordet worden war.

Landgraf Hermann II. konnte sein Herrschaftsgebiet in dieser Zeit erweitern. Im Jahre 1399 nahm er Ulrichstein und kurz darauf Schotten am Vogelsberg in Besitz. Dem folgte 1402 Hauneck, 1406 Vacha und schließlich 1408 ein Teil der Herrschaft Itter.

Heinrich II.

Ludwig I.

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Udenhausen (Grebenstein)

Die Ortschaft Udenhausen ist ein Stadtteil von Grebenstein im Landkreis Kassel in Hessen. Die Ortschaft zählt mit 1.150 Einwohnern zu den größten Stadtteilen von Grebenstein. Die Gesamtfläche der Ortschaft von ca. 650 ha wird zu 80% landwirtschaftlich und zu 5% forstwirtschaftlich genutzt.

Die Siedlung Udenhausen wurde das erste Mal im Jahre 1019 durch Kaiser Heinrich II erwähnt. Im Dorfmittelpunkt stehen die Kirche aus dem Jahre 1736 und 30 Fachwerkhäuser, die zu den “Kulturdenkmälern Hessens” zählen. Am letzten Septemberwochenende findet in Udenhausen die traditionelle Dorfkirmes statt.

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Source : Wikipedia