Glandorf

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Geschrieben von c3po 07/04/2009 @ 10:13

Tags : glandorf, niedersachsen, deutschland

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Glandorf

Wappen der Gemeinde Glandorf

Glandorf ist eine Gemeinde im Südwesten des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen. Der Name rührt von der Bezeichnung Glanathorpe – Ansiedlung an der Glane – und wurde erstmals im Jahre 1070 urkundlich erwähnt.

Glandorf liegt in der nördlichen Randzone der Westfälischen Bucht wenige Kilometer südlich des Teutoburger Walds an der Glane.

Glandorf grenzt im Osten an Bad Iburg und Bad Laer. Die anderen Nachbargemeinden gehören zu Nordrhein-Westfalen: Im Norden Lienen (Kreis Steinfurt), im Westen Ostbevern sowie im Süden Warendorf und Sassenberg (alle Kreis Warendorf).

Der Name Glandorf ist vermutlich keltischen Ursprungs, denn Glane bedeutet in der keltischen Sprache Fluss oder Bach. Etwa im 6. Jahrhundert vor Christus wurden die Kelten durch die Germanen vertrieben, die das Gebiet daraufhin besiedelten. 1872 hat man ein altgermanisches Gräberfeld. Einzelurnen mit Knochenresten und Brandstellen, auf dem Donnerbrink ausgegraben. Zur Zeit Karls des Großen gehörte Glandorf wie seine Nachbargemeinden Bad Iburg, Bad Laer, Glane und Remsede zum Gau Sutherberge.

Der Name Glandorf bzw. Glanathorpe wurde im Jahr 1070 erstmals urkundlich erwähnt. Laut einem Artikel in einer Beilage der "Osnabrücker Volkszeitung" vom 4. August 1889 heißt es in der Urkunde, dass der damalige Eigentümer des Helfer Hofes in Lienen das Recht besaß, dreißig Schweine und einen Eber zur Eichelmast in die Glandorfer Mark zu treiben.

Nach der Schlacht bei Breitenfeld von 1631 besetzten die schwedischen Truppen im Dreißigjährigen Krieg das Bistum Osnabrück. Nachdem die Glandorfer Bevölkerung den Forderungen der schwedischen Söldner nicht mehr nachkommen konnte, steckten diese am 5. Mai 1635 das Dorf in Brand. Das Ereignis gibt eine in Stein gehauene Inschrift über der Brauttür in der Kirche St. Johannis an. Vor dem Brand soll es zu einigen Grausamkeiten gekommen sein. In der Heimatnovelle "Schwedenchronik" von 1926 erzählt der geistliche Rat Bernhard Köster, dass die schwedischen Söldner auf dem Hof des damaligen Bürgermeister Schultewerth eine Tochter gekreuzigt und eine andere über dem Herdfeuer erstickt und dem Bürgermeister selbst den Schwedentrunk eingeflößt haben sollen.

Das Gebiet der heutigen Gemeinde Glandorf gehörte vom 1. Juni 1971 bis zum 1. Mai 1981 auf Grund des so genannten "Osnabrücker Gesetzes" zur Gemeinde Bad Laer.

Der Mittelpunkt des Ortes ist der Thieplatz. Hier lag in der Vergangenheit der offene Dorfbrunnen. An den Thie grenzt die beinahe komplett erhaltene Kirchhofsburg, in deren näheren Umgebung mehrere alte Fachwerkhäuser stehen.

An der B 475 im Ortsteil Averfehrden ist der größte Findling im Raum Osnabrück aufgestellt. Der ursprünglich zusammenhängende Stein wurde ca. 300 m nordöstlich des Aufstellungsortes gefunden. Beim Freilegen des Steines löste sich ein keilförmiges Bruchstück, das David genannt wird, während der große Rest Goliath heißt.

Im Ortskern von Glandorf steht die katholische Pfarrkirche St. Johannis. Die ältesten Teile der Kirchhofsburg stammen aus dem Jahr 1270. Eine weitere katholische Kirche, die Pfarrkirche St. Marien, steht im Ortsteil Schwege. Sie wurde auf Initiative des Lehrers Mathias Niehaus um das Jahr 1863 erbaut, ab 1865 erweitert und am 29. November 1866 schließlich eingeweiht.

Die evangelische Kirche "Kripplein Christi" steht im Ort Glandorf in der Nähe des Theresien-Hauses. Ursprünglich wurde sie von Karl Siebold aus Bethel bei Bielefeld als Notkirche entworfen, um einer Gemeinde als Provisorium zu dienen. Dabei sollte sie transportabel und leicht auf- und wieder abzubauen sein. Ihre Lebensdauer war ursprünglich auf 30 bis 40 Jahre festgelegt. Die Holzkirche wurde erstmals 1912 in Holsen-Ahle bei Bünde errichtet. Nach fast 40 Jahren sollte das baufällige Gebäude dort abgerissen werden, doch stattdessen wurde sie von der evangelischen Gemeinde 1952 gekauft und in Glandorf auf einem Steinfundament wieder aufgebaut. Dabei musste das verfaulte Holz entfernt und die Kirche um 2 Längssegmente von 450 auf 300 Plätze verkürzt werden.

Eine Galeriewindmühle nach holländischer Bauart ist das Wahrzeichen von Glandorf. Sie wurde im Jahre 1840 in Betrieb genommen und war bis 1960 im Dienst. Seit 2000 wird der Innenraum der Mühle als Standesamtszimmer genutzt.

Das Theresien-Haus ist das ehemalige Krankenhaus und hieß zu der Zeit Theresien-Hospital. Heute befindet sich eine Einrichtung der Caritas für chronisch suchtkranke Menschen in dem Gebäude.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die über 750 Jahre alte Merschmühle. Die Wassermühle wurde 1989 modernisiert und liefert heute umweltfreundlichen Strom aus Wasserkraft.

Außerdem ist der Wehrspeicher auf dem Hof Högemann mit seinem Heimatmuseum sehenswert. Der zweistöckige, massive Speicher, der lange Zeit als Gefängnis genutzt wurde, ist von einem Wassergraben umgeben und stammt aus der Zeit des Frühmittelalters.

Glandorf hat sich trotz seiner Gewerbe- und Industriebetriebe einen ländlich-bäuerlichen Charakter bewahrt.

Die Bundesstraßen 475 (West-Ost-Richtung) und 51 (Nord-Süd-Richtung) kreuzen sich im Gemeindeteil Glandorf.

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Holger Glandorf

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Holger Glandorf (* 30. März 1983 in Osnabrück) ist ein deutscher Handballspieler. Er spielt beim TBV Lemgo in der ersten Handball-Bundesliga im rechten Rückraum. Der Linkshänder ist aktueller Nationalspieler. Am 4. Januar 2003 gab er in Stuttgart im Spiel gegen Ungarn sein Länderspieldebüt.

Seine Ausbildung zum Speditionskaufmann schloss Glandorf 2006 ab. Bei einer Körpergröße von 1,97 m und einem Körpergewicht von 88 kg gehört Glandorf zu den leichteren deutschen Profihandballern. Seine bisher größten Erfolge stellen die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2005 in Tunesien und der Weltmeisterschaft 2007 in Deutschland dar, welche die deutsche Mannschaft als Weltmeister beendete. Bei der Handball-Europameisterschaft 2008 war Glandorf mit 36 Toren bester Torschütze der deutschen Mannschaft.

Am 14. Februar 2009 gab der TBV Lemgo die sofortige Verpflichtung von Holger Glandorf bekannt. Glandorf wechselte nach fast zehn Jahren in Nordhorn zu den Lippern, nachdem die HSG Nordhorn-Lingen bekanntgegeben hatte, am 16. Februar 2009 beim Amtsgericht Nordhorn Insolvenz anzumelden.

Glandorf ist zwar im Handball Linkshänder, schreibt aber mit der rechten Hand.

Anfang 2008 heiratete Glandorf seine langjährige Freundin Christin im alten Rathaus in Neuenhaus. Das Paar hat einen Sohn.

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Glandorf (Gemeinde St. Veit an der Glan)

Steinerne Brücke mit dem Schutzheiligen Johannes Nepomuk aus dem 18. Jahrhundert in Altglandorf

Glandorf ist heute ein Stadtteil von Sankt Veit an der Glan. Der Ort wurde erstmals am 9. Oktober 979 in einer Urkunde genannt. Darin wird eine Schenkung bestätigt, die Kaiser Otto II. dem Pfalzgrafen Aribo gemacht hatte, dem er drei Königshuben in den Weilern Lebenach (Lebmach), Glandorf und Podebach (Podeblach) übereignet hatte.

Glandorf lag und liegt auch heute im Schnittpunkt wichtiger Straßen und Verkehrswege. Schon zur Römerzeit führte ein Straßenzug von Virunum, der Hauptstadt des Noricums, nach Norden und gabelte sich vermutlich im heutigen Stadtgebiet von St.Veit/Glan nach Osten und Westen.

Der Ort liegt auch auf dem Weg der Sörger Teilnehmer des Vierbergelaufs.

Der Ort gliedert sich in Altglandorf, Ober- und Unterglandorf. Etwa 500 bis 600 Haushalte gibt es im Ortsteil.

Altglandorf hat mehr oder weniger eine geschlossene Bausubstanz und ist als "Dorf im Dorf" im Süden der Ortschaft im breiten Zollfeld gewachsen. Unmittelbar an Altglandorf schließt der boomende St.Veiter Industriepark mit seinem dynamischen Branchenmix und neu geschaffenen 1300 Arbeitsplätzen an. Eine internationale Spedition hat einen Standort im Ortsteil errichtet und im Ort hat ein modernes Transportunternehmen seinen Firmensitz.

2001, bei der letzten Volkszählung hatte Altglandorf 105 Einwohner. Von den 42 Ortschaften der Stadtgemeinde Sankt Veit an der Glan haben nur 4 Orte mehr Einwohner als Altglandorf.

Die Gegend um die "Steinerne Brücke" in Altglandorf ist das Ursprungssiedlungsgebiet des Ortes.

Die Abwässer der Stadt Sankt Veit an der Glan werden gemeinsam mit jenen der Gemeinden Glanegg, Liebenfels, Frauenstein (Kärnten) und St. Georgen am Längsee in der Kläranlage am östlichen Ortsende von Altglandorf biologisch geklärt. Das gereinigte Abwasser wird in die Glan (Kärnten) abgeleitet.

Unterglandorf ist weiterhin eine Entwicklungszone der Stadtplaner: So wurden in den letzten Jahren eine Anzahl schmucker Gemeindebauten, unzählige Einfamilienhäuser und eine weitläufige Seniorenresidenz, das AIS Pflegeheim, in Unterglandorf gebaut. In Unterglandorf befindet sich auch der Glandorfer Kindergarten. Für Arbeitsplätze sorgt die dort beheimatete St.Veiter Betonindustrie, das Therapiezentrum, das Hallen- und Freibad und ein großer Baumarkt.

Wegen der häufigen Überschwemmungen der Glan verlegten viele Glandorfer etwa um 1100 ihre Wohnsitze etwas weiter nördlich auf höher gelegenen Boden. Hier in Oberglandorf stehen die beiden Fundermax Werke 1 und 2, das Verwaltungszentrum der Firma FunderMax, ferner Nahversorger, mittlere Gewerbebetriebe, ehemalige Personalhäuser, heute teilweise Gemeindebauten und eine Anzahl von Einfamilienhäusern und zwei Wirtshäuser. Das Holzkompetenzzentrum Sankt Veit an der Glan, ein Forschungszentrum für Holz und Holzwerkstoffe, ist im Fundermax Werk II errichtet worden. Die Forschungsschwerpunkte liegen auf "Oberfläche" und "Logistik", als akademischer Partner in St. Veit fungiert die Universität für Bodenkultur in Wien. Das "Fundernovum", gegenwärtig Glandorfs kultureller und gesellschaftlicher Mittelpunkt, grenzt unmittelbar an das Holzkompetenzzentrum und ist architektonisch ebenso wie dieses ein Teil des Fundermax Werkes II.

Der Glandorfer Hausberg, der "Muraunberg", ein geschlossener Fichten-, Kiefer- und Buchen-Waldkomplex umfasst eine Größenordnung von rund 600-700 ha mit teilweise wunderschönen Aussichten ins obere Glantal, ins Krappfeld und ins Zollfeld. Der Muraunberg wird von mehreren schön gepflegten Wanderwegen durchzogen. Der Berg hat zwei Ausläufer und die beiden Gipfel messen 673 m (Richtung oberes Glantal und Weberitschhöhe) und 708 m (Richtung Zollfeld). Mitten im Wald steht eine kleine Kapelle mit einer Muttergottesstatue. Im Volksmund wird das kleine Kirchlein Schwarze Muttergottes genannt. Eine Kultstätte sind die Quellen bei der Schwarzen Muttergottes. Die Kapelle soll auf drei Quellen erbaut sein, die zusammengefasst wurden und heute in einem Bach aufgehen. Die Schüttung der "Heiligen Quelle" beträgt etwa zwei Liter pro Minute.

Die Legende erzählt, dass ein Jäger an Sonntagen - lieber als in die Kirche zu gehen - hier stets nach Eichhörnchen jagte. Eines Sonntags fielen als Eichhörnchen verkleidete Teufel über den gottlosen Mann her. In seiner Not bat dieser die heilige Jungfrau um Schutz. Als Dank erbaute der Jäger an dieser Stelle eine hölzerne Kapelle und stellte eine Statue auf. Später überstand die Kultstätte Angriffe der Türken, nur die Statue im Inneren wurde schwarz.

Bis in die frühen 70er Jahre betrieben Glandorfer und St.Veiter am Neubauer Feld, einer flächenmäßig großen Waldlichtung ganz in der Nähe der Schwarzen Muttergottes, den Schisport. Weitere Schipisten fand man in der Nähe des Kollerhofs vor, ("Bründl" beim alten Kollerhofer Wasserspeicher und "Hausberg"). Die drei größten Schipisten waren die "Kumer Leitn" (mit einem provisorischen Lift), die "Planhofer Leitn" und die "Gratzer Leitn", auf der vor allem die Unterglandorfer den Schisport betrieben. Mit Claudia Wernig und Siegfried Jaritz stellte Glandorf in den 70er und frühen 80er Jahren zwei Weltcupläufer. Der Weg von Oberglandorf hinauf zur "Schwarzen Muttergottes" und die Waldwege oberhalb der ÖMV Tankstelle dienen als vielbesuchte Rodelbahnen. Am Nordhang des Muraunberges existierte auch eine Schisprungschanze.

Auf zwei, später auf drei Plätzen wurde der Fußballsport betrieben: In Oberglandorf oberhalb der Kollerhofstraße, in Unterglandorf beim Gratzer Bachl. Seit die beiden alten Plätze verbaut oder verkauft wurden, spielen die Glandorfer auf einem neuen Platz unterhalb des ehemaligen Verschiebebahnhofes.

Glandorf stellte teilweise einen beträchtlichen Anteil an Jugendspielern der damaligen erfolgreichen St.Veiter Fußballvereine SV St.Veit und SCA St.Veit: Die Oberglandorfer Grazei Brüder spielten in den Kampfmannschaften der St.Veiter Vereine. Günther Sternad aus Oberglandorf war Kapitän der ersten Nachwuchsmannschaft des Leistungszentrums Kärnten, das 1978 geschaffen worden war und heute in der Akademie des SK Austria Kärnten fortlebt.

In den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts war das Funderhaus der Begegnung mit den unzähligen Veranstaltungen Mittelpunkt des kulturellen und sozialen Lebens Glandorfs und letztendlich auch der gesamten Stadt Sankt Veit an der Glan . Das Funderhaus der Begegnung diente auch als Sitz der verschiedenen Sektionen der Kultursportgemeinschaft Funder (KSG Funder). Heute finden die diversen Veranstaltungen Glandorfs im Fundernovum statt.

Die Betriebswehr der Firma FunderMax wurde 1955 gegründet. Der vorbeugende Brandschutz ist heute die Hauptaufgabe. Unter den Kärntner Firefightern nimmt die Betriebswehr der St.Veiter Firma Funder einen besonderen Stellenwert ein. Ins Leben gerufen wurde die Wehr bereits vor 49 Jahren. Derzeit sind rund 40 Blauröcke für die Werke 1 und 2 in St. Veit sowie für das Werk 3, das vier Kilometer entfernt in St. Donat liegt, zuständig. Der Aufgabenbereich der Betriebsfeuerwehr hat sich im Laufe der Zeit stark erweitert. War das Team früher im Wesentlichen in der aktiven Brandbekämpfung gefragt, liegen die Hauptaufgaben heute im vorbeugenden Brandschutz. Hauptgrund dafür ist das mit einem amerikanischen Versicherungsunternehmen eingeführte Schutzkonzept. Das bedeutet maximalen technischen Brandschutz in Form von automatischen Löschanlagen – alle Funder-Werke wurden mit automatischen Sprinkleranlagen ausgestattet. Im Bereich des organisatorischen Brandschutzes sorgt ein strenges Heißarbeitenkontrollsystem für Sicherheit. Ständige Weiterbildungskurse sorgen bei den Florianis für das nötige technische Wissen. Alle Funder-Werke haben den Status des so genannten "Highly Protect Risk" (HPR) erreicht. Mehrmals im Jahr erfolgen durch Spezialisten des amerikanischen Versicherungsunternehmens Begehungen des Werks, um zu gewährleisten, dass dieser hohe Standard aufrechterhalten wird. Die Kontrollaufgaben umfassen die Alarmtests, Feuerlöscher- und Hydrantenkontrollen oder die Überprüfung von Brandschutztüren. Um alle diese Aufgaben zu bewältigen, werden die Mitglieder der Wehr, neben den "klassischen" Feuerwehraufgaben, auf diese, für das Werk spezifischen Schutzsysteme geschult.

Ein Tunnel unter dem Muraunberg sollte den Verkehr beruhigen.

1997 sorgte der Vorschlag einer für den Verkehr zuständigen FPÖ-Stadträtin für Heiterkeit. Die Stadträtin stütze ihre Forderung nach Verkehrsberuhigung zwischen Süden und Westen auf ein Projekt, das 20 Jahre vorher schon einmal andiskutiert worden ist. In einer ersten Kostenschätzung berief sich die Stadträtin auf den damaligen Lhstv. Karl-Heinz Grasser, später Österreichischer Finanzmininster, der den finanziellen Aufwand dafür mit 80 bis 100 Mio. Schilling angegeben habe.

Bgm. Gerhard Mock meinte dazu augenzwinkernd, dass die Realisierung eines solchen Projektes länger dauern würde als beim Semmering-Basistunnel. Er bezweifelte, ob Land oder Bund einsteigen würden und schätzte die Kosten auf 300 Mio. Schilling.

Am Nordhang des Muraunberges stand eine Sprungschanze. Deren kritischer Punkt lag bei 45 Metern, aber auch bei der Ausrüstung. Mit Holzschi, Bindungen aus Riemen und Spanner wurde gesprungen. Gebaut wurde der Backen in Eigenregie. Der Schanzenrekord lag bei 47 Meter. Gesprungen wurde mit vorgehaltenen Armen. Ein Teilnehmer hatte sich einmal einen Polster in die Hose gepresst, um unsanfte Landungen besser abzufedern.

Zweitausend Besucher bei den Bewerben waren keine Seltenheit. 1950, nachdem ein Schanzenneubau eine falsche Flugparabel brachte, kam das Aus für die Anlage.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verdankte St. Veit dem Eisenbahnbau eine Bevölkerungsexplosion. Zwischen 1869 und 1890 wuchs die Stadtbevölkerung von 2300 auf über 4000 Einwohner an, verrät die Gemeindechronik. Die Schienen brachten Arbeit und Leben. 1912 wurde der St. Veiter Hauptbahnhof gebaut. Davor war an dieser Linie Glandorf der Lebensnerv der Bahn.

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Bad Laer

Wappen der Gemeinde Bad Laer

Bad Laer ist eine Gemeinde im Süden des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen (Deutschland).

Am bewaldeten Südwesthang des Blombergs, einem Ausläufer des Teutoburger Waldes, liegt Bad Laer im Osnabrücker Land am Übergang zum Münsterland und zu Ostwestfalen. Höchste Erhebung ist der Kleine Berg (208 m ) an der östlichen Gemeindegrenze.

Bad Laer grenzt im Westen an Glandorf, im Norden an Bad Iburg, im Osten an Hilter am Teutoburger Wald und Bad Rothenfelde sowie im Süden an die nordrhein-westfälischen Städte Versmold (Kreis Gütersloh) und Sassenberg (Kreis Warendorf).

Am 8. Dezember 851 schenkte König Ludwig der Deutsche dem Marienkloster in Herford mehrere Höfe in Laer und Erpen. In dieser Urkunde wird der Ort „Lodre“ genannt.

Bad Laer ist seit 1975 mit den Kurgebieten in den Gemeindeteilen Hardensetten, Müschen, Westerwiede und Winkelsetten als Soleheilbad staatlich anerkannt und trägt seitdem den Titel Bad. In seiner heutigen Form besteht Bad Laer seit der Ausgliederung der Gemeinde Glandorf im Jahre 1981.

Partnergemeinde von Bad Laer ist seit 2003 Osterfingen im Kanton Schaffhausen in der Schweiz.

Das Wahrzeichen Bad Laers ist der frühromanische Kirchturm der katholischen Pfarrkirche St. Marien. Im Osnabrücker Raum ist der Bad Laerer Kirchturm der einzige mittelalterliche Turm, der keine Spitze, sondern ein Satteldach mit Treppengiebel besitzt. Es wurde dem aus dem 11. Jahrhundert stammenden Wehrturm im 13. Jahrhundert aufgesetzt.

In der ehemaligen Vikarie von St. Marien befindet sich das Heimatmuseum.

Ab 1900 war der Bahnhof von Bad Laer Endstation einer Eisenbahnstrecke nach Gütersloh, die in den Folgejahren nach Ibbenbüren und Hövelhof verlängert wurde. Der Personenverkehr auf dieser der Teutoburger Wald-Eisenbahn (Veolia-Gruppe) gehörenden Strecke wurde 1968 eingestellt. Heute verkehren dort noch Güterzüge und die Museumseisenbahn Teuto-Express, die auch in Bad Laer hält.

Die Sanicare-Versandapotheke und das Gesundheitszentrum Bad Laer haben ihren Sitz in Bad Laer.

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Source : Wikipedia