Genius

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Geschrieben von goldorak 10/04/2009 @ 18:13

Tags : genius, mäuse, computer, high-tech

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Genius

Genien präsentieren das Bildnis eines Verstorbenen

Der Genius (pl. Genien oder lateinisch Genii) war in der römischen Religion der persönliche Schutzgeist eines Mannes und Ausdruck seiner Persönlichkeit, seiner Schicksalsbestimmung und insbesondere seiner Zeugungskraft. Mit dem Tod des Mannes erlosch der Genius.

Ursprünglich waren die Genien Ahnengeister, die über ihre Nachkommen wachten. Aus diesen entwickelten sich persönliche Schutzgeister, denen man opferte und von denen man sich Hilfe und Inspiration in schwierigen Lebenssituationen erhoffte. Das Fest des Genius war der Geburtstag des Trägers.

Da der Genius als eine Art Wirkungsprinzip aufgefasst wurde, konnten auch andere Kollektive wie Truppenteile und Kollegien, aber auch Orte (Genius loci) wie Provinzen, Städte, Märkte und Theater einen Genius haben. Von da bis zum übergreifenden Genius Roms (Genius urbis Romae bzw. Genius populi Romani) ist nur ein Schritt. Im Kaiserkult schließlich wurde der Genius Augusti verehrt.

Dargestellt wurde der Genius meist bärtig (in späterer Zeit auch als Knabe), mit freiem Oberkörper, Füllhorn und meist einer Opferschale. Der Genius loci erscheint oft in Gestalt einer Schlange. In der römischen Kunst werden Genien auch als geflügelte Wesen dargestellt.

Dem männlichen Genius entsprach die weibliche Iuno.

Dem römischen Genius entspricht der griechische Daimon.

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Flash of Genius

Flash of Genius ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 2008. Regie führte Marc Abraham, das Drehbuch schrieb Philip Railsback beruhend auf einem Artikel von John Seabrook in The New Yorker.

Professor Robert Kearns entwickelt Anfang der 1960er Jahre einen neuartigen Scheibenwischer. Die Autokonzerne implementieren die Erfindung, ohne Kearns zu bezahlen. Kearns verklagt die Ford Motor Company; sein Freund Gil Privick und sein Anwalt Gregory Lawson unterstützen ihn dabei. Kearns will den Konzern dazu zwingen, sich öffentlich des Diebstahls geistigen Eigentums schuldig zu bekennen.

Der juristische Kampf belastet die Ehe des Professors mit Phyllis sowie die Kindererziehung. Kearns erleidet einen Nervenzusammenbruch und wird arbeitslos. Seine Ehe wird geschieden.

John Horn schrieb in der Los Angeles Times vom 1. September 2008, der Film zeige mehr als nur einen David-gegen-Goliath-Gerichtskampf. Er zeige einen Menschen, dem Fairness und Ehrlichkeit mehr als alles andere bedeuten würden. Kearns sei kein „klassischer Hollywood-Held“.

Die Organisatoren des Toronto International Film Festivals schrieben, der Film provoziere zum Nachdenken. Sie lobten das Drehbuch sowie die Darstellungen von Greg Kinnear, Lauren Graham, Dermot Mulroney und Alan Alda.

Der Film wurde in Toronto und in Hamilton (Ontario) gedreht. Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 20 Millionen US-Dollar. Die Zeitschrift Variety zählte den Film bereits im März 2008 zu jenen Veröffentlichungen des Jahres, die besondere Aussichten auf Auszeichnungen hätten.

Die Weltpremiere fand Ende August 2008 auf dem Telluride Film Festival statt. Am 7. September 2008 wird der Film auf dem Toronto International Film Festival gezeigt. Am 3. Oktober 2008 startet der Film in den Kinos der USA.

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Genius of Modern Music

Genius Of Modern Music (Vol. 1 & Vol 2) ist der Titel von zwei Jazzalben des Pianisten und Komponisten Thelonious Monk mit Aufnahmen von 1947 bis 1952 für das Blue Note–Label.

Sie enthalten die Stücke von sechs Aufnahmesessions vom 15. Oktober 1947 bis zum 30. Mai 1952 für das Jazzlabel Blue Note Records, wo sie zunächst als 78er Platten, dann als 10-Inch-LP´s, später als 12-Inch-LP´s erschienen sind. Inzwischen liegen sämtliche Blue Note-Einspielungen als CDs vor; einschließlich der Aufnahmen mit Sonny Rollins am 14. April 1957 und John Coltrane am 11. September 1958 erschienen sie als The Complete Blue Note Recordings in einer 4-CD-Box.

Zum Zeitpunkt seiner ersten Blue Note-Aufnahmen war Monk 30 Jahre alt und eine Schlüsselfigur des Modern Jazz, hatte aber vorher lediglich vier Titel mit Coleman Hawkins aufgenommen sowie an den legendären Sessions im Minton’s Playhouse teilgenommen, die später unter dem Namen des Gitarristen Charlie Christian erschienen. Hawkins, Cootie Williams, Dizzy Gillespie, Kenny Clarke und Bud Powell hatten einige seiner Kompositionen eingespielt. In den drei Sessions des Jahres 1947 wurden jene zehn Kompositionen aufgenommen, die seinen Ruhm für die nächste Dekade ausmachen sollen und Beispiel für die berstende kreative Energie des Pianisten sind.

Der Saxophonist Ike Quebec, damals musikalischer Direktor bei Blue Note Records, brachte Monk mit Alfred Lion und Francis Wolff von Blue Note Records in Kontakt; sie waren sehr daran interessiert, modernen Jazz auf Platte herauszubringen. Quebec steuerte für die erste Session zwei Stücke bei (Evonce, Suburban Eyes) und sorgte dafür, dass sein damals siebzehnjähriger Cousin, Danny Quebec West mitspielen durfte. Der Tenorsaxophonist Billy Smith ist heute vergessen. Des Weiteren wirken Trompeter Idrees Sulieman, Bassist Gene Ramey, ein Charlie Parker-Kollege aus der Jay McShann-Band und der Schlagzeuger Art Blakey mit, der im gleichen Jahr seine Karriere bei Blue Note beginnen sollte. Die Stücke der ersten Session wie Humph oder Evonce atmen noch halb den Geist des Bebop, so Günther Huesmann, auch wenn Monk hier derjenige ist, der sich dem Formel-Repertoire dieses damals noch frischen Jazzstils besonders entzieht.

Neun Tage später fand die zweite Blue Note-Session mit der gleichen Rhythmusgruppe statt; durch das Fehlen der Bläsergruppe dominierte aber Monks Musik wesentlich stärker. Es wurden die vier Monk-Kompositionen Ruby My Dear, Well You Needn´t, Off Minor und Introspection, der George Gershwin-Klassiker Nice Work If You Get Get It.und der Jazzstandard von Vernon Duke‚ April In Paris aufgenommen. Nice Work war schon bei den Minton´s-Sessions ein Klassiker gewesen; der spätere Jazzstandard Well You Needn´t, der später durch Miles Davis´ Interpretation populär werden sollte, erscheint hier zum ersten Mal auf Platte. Tadd Dameron übernahm die Akkordfolge für seine Komposition Dameronia: Off Minor – auch What Now betitelt - hatte kurz zuvor schon Bud Powell aufgenommen. Introspection hatte Monk für Dizzy Gillespies Big Band 1946 arrangiert und gehört zu seinen weniger bekannten Stücken.

Am 21. November (noch bevor irgendeine der vorherigen Ausnahmen veröffentlicht war) fand die nächste, dritte Blue Note Session statt. In Quintett-Besetzung mit Art Blakey, Sahib Shihab, Monks bevorzugtem Altsaxophonisten in dieser Zeit, und dem Trompeter George "Flip" Taitt, der gelegentlich für Sulieman in Monks Band einsprang, und dem unbekannt gebliebenen Bassisten Bob Paige. Der britische Jazzkrtiker Jack Cooke schrieb zu dieser Session, dass die Besetzung mit zwei Hörnern initiale Bedeutung für den späteren Hardbop gehabt habe. In Walked Bud ist ein Tribut Monks an seinen Kollegen Bud Powell, eine Verarbeitung der Komposition Blue Skies. Monk´s Mood hatte ursprünglich den Titel Feeling This Way Now und gilt als eine der perfektesten Kompositionen Thelonious Monks. Mit der Komposition Who Knows taten sich Monks Mitspieler schwer (es mussten mehrere takes eingespielt werden). Round Midnight (oder auch Round About Midnight, wie es auf der Original-78er-Platte bezeichnet wurde), gilt heute als die klassische Monk-Komposition: Cootie Williams hatte die Ballade erstmals 1944 eingespielt (und sich selbst dabei für seine Anstrengungen als Co-Autor eingesetzt) und Dizzy Gillespie hatte sie zwei Jahre später noch mit einer Einleitung und einer Coda versehen und aufgenommen. Die hier gespielte Version orientiert sich an der von Gillespie.

Weitere Mitspieler sind der Bassist John Simmons und der Schlagzeuger Rossiere Shadow Wilson. Als Gast auf dieser Session wirkt bei zwei Stücken (All The Things you Are, I Should Care) der Sänger Kenny Hagood mit, der – wie Milt Jackson - mit Monk in Dizzy Gillespies Big Band mitgewirkt hatte. I Should Care war eine der bekannten Balladen der 1940er Jahre und wurde von Monk später auch Solo eingespielt (Thelonius Himself, 1957). Die klassische Monk-Komposition Evidence basiert auf den Akkorden von Just You, Just Me.

Kenny Clarke ist der Mit-Autor von Epistrophy, das von Rhythmus her identisch ist mit Salt Peanuts, das Clarke mit Dizzy Gillespie komponiert hatte. Cootie Williams nahm das Stück erstmals 1942 auf; die erste veröffentlichte Version nahm Kenny Clarke 1946 in Frankreich mit den 52nd Street Boys auf.

I Mean You wurde mit Mitwirkung von Milt Jackson erstmals von Coleman Hawkins 1946 aufgenommen.

Es sollte drei Jahre dauern, bis die nächste Aufnahmesession für Blue Note zustandekam Die Session vom 23. Juli führte zu einer erneuten Begegnung mit Sahib Shihab, Milt Jackson und Art Blakey; hinzu kam erstmals der Bassist Al McKibbon.

Schon das erste Stück Four In One zeigt, welche Entwicklung Monk und seine Begleiter in der Zeit seit ihrer letzten Studiobegegnung genommen haben. Die Komposition gehört zu den klassischen Einspielungen des Pianisten. Das gleiche gilt für das folgende Criss Cross: Gunther Schuller hob die Bedeutung dieses Stückes hervor, denn es habe eine rein instrumental angelegte Konzeption. Es sei kein Song im herkömmlichen Sinne, es ist eine Komposition für Instrumente, aber der radikalste Aspekt von Criss Cross sei dessen Abstraktion, so wie ein abstrakter Maler mit nichtobjektiven Mustern arbeite. Monk kann in Criss Cross Rhythmen so platzieren, so Günther Huesmann, dass sie eine melodische Wirkung erzielen. Der Pianist Monk phrasiert mit einem so eigenwilligen Anschlag, dass die Töne zu tanzen scheinen.

Eronel ist eine weniger bekannte Komposition; unklar ist ob Sulieman und der Pianist Sadik Hakim die Mitautorschaft beanspruchen können.

Der Blues Straight No Chaser wurde zu einer von Monks bekanntesten Kompositionen und ein Jazzstandard des gerade aufkommenden Hardbops . Die Session endete mit zwei Balladen, Ask Me Now und Willow Weep For Me.

Monks Session vom 30. Mai 1952 sollte seine letzte für Blue Note Records als Bandleader sein; er erweiterte seine Band zum Sextett mit dem Trompeter Kenny Dorham, dem Altsaxophonisten Lou Donaldson und dem Tenorsaxophonisten Lucky Thompson; hinzu kamen der heute vergessene Bassist Nelson Boyd und der Schlagzeuger Max Roach, der sich wie Blakey ideal in Monks musikalische Konzeption einfügte. Von den damals gespielten Stücken wurden lediglich Let´s Cool One,Skippy, Hornin´ In und Carolina Moon als 78er Schallplatte veröffentlicht. Letzteres Stück war im 6/4-Takt geschrieben und basiert auf Un Poco Loco von Bud Powell. Die weiteren Stücke waren I´ll Follow You (ein Schlager von 1932) und Sixteen (basierend auf einer ähnlichen Akkordabfolge, wie sie Sonny Rollins für Doxy verwenden sollte), erschienen erst nach Monks Tod.

Die CD Genius Of Modern Music Vol. 1 (Blue Note CCP 300089) enthält die Aufnahmen des Jahres 1947; die CD Genius Of Modern Music Vol. 2 (Blue Note CCP 300090) enthält die Aufnahmen des Jahres 1951-52; es fehlen aber das 1948 unter Milt Jacksons Leitung eingespielte Epistrophy und Misterioso. Diese sind aber auf der 4-CD-Ausgabe enthalten.

Die Blue Note-Compilation Thelonious Monk - The Best of the Blue Note Years beinhaltet die wichtigsten Master Takes der sechs Sessions von 1947-52 und bietet einen gelungenen Überblick über diese Schaffenssphase Monks.

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The Genius of Bud Powell

The Genius of Bud Powell ist ein Jazzalbum von Bud Powell, das in zwei Sessions im Juli 1950 und Februar 1951 für das Label Mercury aufgenommen und später bei Cleff (bzw. Verve Records) von Norman Granz veröffentlicht wurde. Der ursprüngliche Titel war Bud Powells’s Moods.

Gary Giddins zählt die Stücke, die Bud Powell zwischen 1947 und 1953 aufgenommen hatte, zum Ausgangspunkt all dessen, was modernes Jazz-Piano ausmacht. Hierzu gehören neben den Blue Note-Aufnahmen, die unter dem Titel The Amazing Bud Powell erschienen, dessen Sessions für das Label Mercury, die später auf Verve erschienen sind. „The Genius of Bud Powell“ enthält Material von zwei Studiosessions; bei der ersten entstanden in Trio-Besetzung zwei Vincent Youmans-Klassiker, „Tea for Two“ und „Hallelujah“. Der Pianist wurde von Ray Brown und Buddy Rich begleitet. Sie dokumentieren insbesondere seine Solo-Arbeiten vor seinem psychischen Zusammenbruch im Laufe des Jahres 1951.

Die zweite Aufnahmesitzung im Februar 1951 gehört zu Powell bedeutendsten, vor allem durch die unbegleiteten Originalkompositionen; die Pianist spielt in atemloser, erschöpfender Weise kurze, schnörkellose Miniaturen (Giddins), die - außer „The Fruit“ - nie länger als 1½ Minuten dauern. Powells virtuoses Spiel erscheint besonders in dem eiligen „Parisian Thoroughfare“ (später gecovert von Max Roach und Clifford Brown); eine große rhythmische Intensität enthält auch das folgende „Oblivion“; die linke Hand Powells spielt meist staccato-artige Akkorde. Dagegen ist „Dusk in Sandie“ ein stimmungsvolles, mood-Stück, jedoch gespickt mit Dissonanzen. „Hallucinations“ ist auch unter dem Titel „Budo“ bekannt und zählt zu Powells beständigsten Kompositionen. So spielte es zuletzt Keith Jarrett auf seinem „Whisper Not“-Album ein. Daran an schließen sich Standardthemen wie Cole Porters „The last Time I Saw Paris“, versehen mit Stride-Chorussen; überall in diesen Titeln findet sich der harmonische und rhythmische Touch Art Tatums. So präsentiert Powell in „A Nightingale Sang in Berkeley Square“ seine dramatischen Seiten, das Stück ist voller dynamischer Wechsel.

Richard Cook und Brian Morton zeichneten im Penguin Guide to Jazz die Neuedition mit der höchsten Bewertung aus.

Die Aufnahmen 1-4 entstanden bei der ersten Session im Juli 1950, die restlichen Titel bei der zweiten Session 1951. Die Titel 1 und 3, die alternates takes von „Tea for Two“, erschienen erst auf der CD-Ausgabe und nicht auf der Original-LP, waren aber als Norgran- bzw. Mercury-78-Singles im Handel. Unter dem gleichen Titel erschien bei Verve auch eine Doppel-LP, die zusätzlich die Aufnahmen von 1949-51 enthielt, die auf der Verve-CD Jazz Giant erschienen sind. Powells gesamten Aufnahmen für Norman Granz von 1949 bis 1956 wurden auf den fünf Compact-Discs von The Complete Bud Powell on Verve veröffentlicht.

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Source : Wikipedia