Günther Jauch

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Geschrieben von c3po 08/04/2009 @ 09:07

Tags : günther jauch, moderatoren, fernsehen, kultur

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Günther Jauch

Günther Jauch während einer Vorlesung zum Thema "Erfolg" am Hasso-Plattner-Institut

Günther Johannes Jauch (* 13. Juli 1956 in Münster, Westfalen) ist ein deutscher Showmaster, Journalist und Produzent.

Günther Jauch entstammt der hamburgischen Kaufmannsfamilie Jauch. Er ist das älteste von drei Kindern des Journalisten Ernst-Alfred Jauch (1920–1991), sein Großvater war Hans Jauch (1883–1965).

Jauch wuchs in dem Berliner Villenviertel Lichterfelde-West auf. Mit seiner Frau Dorothea (Thea) Sihler, einer Diplompädagogin, und vier Kindern lebt er seit den 1990ern am Heiligen See in Potsdam. Das Paar hat zwei leibliche Kinder und adoptierte zwei aus Sibirien stammende Waisenkinder. Jauch vertritt, wie er verschiedentlich in Interviews erläuterte, konservative Erziehungsprinzipien.

Jauch und Sihler haben, nach 18 Jahren unverheirateter Partnerschaft, am 7. Juli 2006 im Belvedere auf dem Pfingstberg (Potsdam) unter freiem Himmel standesamtlich geheiratet. Jauch legt auf den Schutz seiner Privatsphäre großen Wert und wollte jegliche Berichterstattung über seine Hochzeit gerichtlich untersagen lassen. Dagegen gab es heftige Proteste der Medien-Branche. Vor Gericht musste Jauch schließlich eine Teilniederlage hinnehmen. Wegen seiner großen Prominenz, so die Richter, dürfe über Termin und Ort der Hochzeit berichtet werden.

Jauch besuchte die Katholische Grundschule St. Ursula in Berlin-Zehlendorf. Später war er in der katholischen Kirche als Ministrant aktiv. Nach dem altsprachlichen Gymnasium Steglitz in Berlin und dem Abitur mit der Note 3,1 besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München. 1975 war Jauch mit 19 Jahren dort der damals jüngste Absolvent. Nach seinem Abschluss studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München Politik und Neuere Geschichte. Er verließ die Universität ohne Abschluss und jobbte dann als Hörfunkmitarbeiter.

Zunächst arbeitete Jauch als freier Mitarbeiter beim Rundfunk, wo er bei RIAS Berlin als Sportmoderator tätig war. 1977 verließ er Berlin und wechselte zum Bayerischen Rundfunk nach München, wo er, zunächst in der Sportredaktion tätig, seinen Durchbruch erlebte. 1979 konnte er einem berühmten Oktoberfestwirt nachweisen, dass er aus einem 200-Liter-Fass stolze 289 Maß gezapft hatte.

Von 1985 bis 1989 moderierte Jauch gemeinsam mit Thomas Gottschalk die B3-Radioshow. Gottschalks Moderationszeit war dabei von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Jauch folgte von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr. Bekannt wurde das Duo dabei durch die gegenseitigen Sticheleien, die immer kurz vor 16:00 Uhr stattfanden, als Jauch gerade schon ins Studio kam. So unterhielten sie sich darüber, wer die „besseren“ (hochkarätigeren) Gäste habe. Dabei kamen die Gäste Gottschalks eher aus dem Showbusiness, die Gäste Jauchs eher aus der Politik.

Jauch wechselte mit 29 Jahren ins Fernsehgeschäft und moderierte Sendungen wie Rätselflug für den SDR oder Live aus dem Alabama für den Bayerischen Rundfunk sowie für ab 1986 das ZDF die Sendung So ein Zoff und gehört im selben Jahr zum Rateteam der Sendung Sag die Wahrheit. Von 1987 bis 1989 moderierte er die Sendung Na siehste!, die als Nachfolge zu Thomas Gottschalks Na sowas! konzipiert war.

Zum ersten Mal moderiert er 1988 das aktuelle sportstudio, bis 1996 präsentierte er auch den ZDF-Jahresrückblick Menschen und gemeinsam mit Thomas Gottschalk die Große Show der achtziger Jahre. Ein Jahr später unterzeichnete er den Vertrag bei RTL.

Ab 1990 leitet und moderiert er die Sendung stern TV., die im RTL ausgestrahlt wird. Aufsehen erregte die Sendung damals unter anderem wegen der Ausstrahlung gefälschter Beiträge des Journalisten Michael Born.

Durch die Quizsendung Wer wird Millionär?, die seit dem 3. September 1999 von RTL ausgestrahlt wird, schob sich Jauch in der Publikumsgunst an die Spitze der deutschen Prominenz. Bei den meisten Umfragen unterschiedlichster Art lag er auf den Spitzenplätzen, nicht selten auf Platz 1. Bei der Wahl zum beliebtesten Deutschen bei einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Ipsos setzte er sich im Januar 2005 unter mehr als 2100 Personen durch. Für das anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ausgestrahlte Prominenten-Special von Wer wird Millionär? mit Hape Kerkeling alias Horst Schlämmer bekam Jauch den Deutschen Fernsehpreis 2006 in der Kategorie Beste Unterhaltungssendung.

Start der jährlichen Live Show "Der große IQ Test" war 2001. Studiokandidaten sowie alle TV-Zuschauer können in dieser Show ihren IQ ermitteln lassen. 2005 wurde er auch als Synchronsprecher aktiv und verleiht seine Stimme im Film Im Rennstall ist das Zebra los dem Zebra Stripes.

Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 moderierte er mit Rudi Völler die Sonntagsspiele auf RTL. Auch an der Moderation mehrerer DFB-Pokalendspiele war Jauch mit verschiedenen Partnern beteiligt. Die für September 2007 geplante Nachfolge von Sabine Christiansen als Moderator der sonntäglichen politischen Talkshow im Ersten Deutschen Fernsehen sagte Günther Jauch nach Verhandlungen mit der ARD am 11. Januar 2007 ab. Er wolle nicht „politischer Farbenlehre“ geopfert werden. Seit dem 15. September 2007 präsentiert Günther Jauch die Show 6! Setzen – Das Wissensduell Groß gegen Klein im RTL-Programm. Bisher gab es zwei Ausgaben der Show.

Am 19. Januar 2008 moderierte er das Show-Experiment Die Weisheit der Vielen.

Im Sommer 2000 gründete Günther Jauch eine eigene Produktionsfirma namens i&u TV. i&u TV produziert unter anderem die Sendungen stern TV, moderiert von Jauch selbst, und die 70er/80er/90er-Show, moderiert von Hape Kerkeling und Oliver Geissen. Jauch ist heute Alleingesellschafter, nachdem sich der Verlag Gruner und Jahr aus dem Unternehmen zurückgezogen hat. Andreas Zaik leitet die Produktionsgesellschaft und ist gleichzeitig Geschäftsführer und Chefredakteur.

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Wer wird Millionär?

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Wer wird Millionär? ist die deutsche Ausgabe der britischen Quizshow Who Wants to Be a Millionaire? Sie wird seit dem 3. September 1999 vom Privatsender RTL ausgestrahlt und läuft damit inzwischen in der zehnten Staffel (2008/2009).

Die Fernsehaufnahmen für die deutsche Ausgabe entstehen im Studio 7 der nobeo GmbH in Hürth-Efferen bei Köln und werden von der endemol Deutschland GmbH aufgezeichnet. Die Sendung wird nicht live ausgestrahlt, auch wenn der Moderator dies immer wieder zu suggerieren versucht. Die Sendung wird immer dienstags für den darauffolgenden Freitag und Montag aufgezeichnet. Seit 25. August 2008 sendet „Wer wird Millionär?“ im Bildschirmformat 16:9. Die Introsequenz wurde modernisiert und an das 16:9-Bildschirmformat angepasst.

Wer wird Millionär? wird derzeit montags und freitags um 20:15 Uhr ausgestrahlt. Bis Herbst 2007 wurde die Sendung auch samstags um 20:15 Uhr und in den ersten Staffeln sporadisch auch sonntags im Vorabendprogramm ausgestrahlt. Die Prominenten-Specials finden üblicherweise montags oder donnerstags statt.

Moderator der Show ist Günther Jauch. Neben der Spannung am Spiel selbst sind es seine Gespräche mit Kandidaten, Begleitern und Telefonjokern, die zum Erfolg der Sendung in Deutschland beitragen.

Die Regeln der deutschen Ausgabe sind im Wesentlichen identisch mit den internationalen Regeln der Show. Nach der Sommerpause führte RTL am 3. September 2007 neue Regeln ein, die das Spiel interessanter gestalten sollen. Der durch die Auswahlfrage bestimmte Spieler muss zunächst entscheiden, ob er nach den alten Regeln spielen will oder die neue Version („Risikovariante“) wählt.

Die neuen Regeln beinhalten den „Zusatzjoker“, den der Kandidat im Gegenzug zum Verzicht seiner Sicherheitsstufe bei 16.000 Euro nutzen kann. Sollte eine Frage (egal auf welchem Level) nicht beantwortet werden können, kann eine Person aus dem Publikum gewählt werden, die helfen soll. Der Moderator bittet die Zuschauer aufzustehen, die glauben, die Frage richtig beantworten zu können. Der Moderator fragt den vom Kandidaten ausgewählten Zuschauer nach seiner Antwort, die der Kandidat annehmen kann, aber nicht muss. Sollte die Antwort des Zuschauers richtig sein, erhält dieser 500 Euro.

Wenn der Kandidat zwar den Telefonjoker einsetzen möchte, aber keinem seiner Bekannten zutraut, die richtige Antwort zu wissen, kann er einen per Zufallsgenerator ausgewählten Teilnehmer in Deutschland anrufen und um Hilfe bitten. Vorgaben wie etwa Geschlecht oder Wohnort sind möglich. Sobald jemand abhebt, gilt der Joker als gespielt, auch wenn der Angerufene nicht helfen will oder kann. Es wird so lange bei unterschiedlichen Teilnehmern angerufen, bis abgehoben wird. Nach 30 Sekunden wird der Anruf gestoppt und der Kandidat kann wählen, ob er die Antwort des Jokers nehmen möchte oder nicht. Sollte die Antwort des Angerufenen richtig sein, so erhält dieser 500 Euro. Erstmals genutzt wurde er in der Sendung vom 14. September 2007: Die zufällig ausgewählte Gesprächspartnerin aus Berlin wusste, dass die Berliner Siegessäule früher einen anderen Standort hatte.

Bis zur Einführung des Euro im Jahre 2002 gab es die Gewinnstufe 250.000 DM (Frage 12 auf 13). Da man aber dem Titel der Sendung weiterhin gerecht werden, jedoch nicht bereits bei der 1. Frage mit 100 Euro beginnen wollte, wird der Gewinn zwischen der 13. und der 14. Frage nicht verdoppelt, sondern vervierfacht. Auch zwischen den Fragen 3 und 4, 4 und 5 sowie 12 und 13 findet keine „Verdopplung“ statt.

Im Verlauf einer Sendung werden Werbeblöcke gezeigt. Vor der Werbung gibt ein Kandidat seine Antwort, die Auflösung erfolgt jedoch erst nach der Pause. Die Fragen werden dabei auch an die Fernsehzuschauer weitergegeben. Diese haben die Möglichkeit, per SMS oder telefonisch eine Antwort abzugeben und können dabei Geld gewinnen. Die Summe beträgt standardmäßig 5.000 €, wird allerdings gelegentlich zu besonderen Anlässen erhöht. So konnte man beispielsweise in der 800. Sendung 8.000 € gewinnen.

Wer als Zuschauer bei Wer wird Millionär? im Studio dabei sein will, muss Eintritt zahlen. Die Aufzeichnung findet in der Regel dienstags statt. Das Studio fasst insgesamt 215 Zuschauer.

Derzeit werden die Eintrittskarten nur über eine Warteliste vergeben. Durch die große Menge der Voranmeldungen beträgt die momentane Wartezeit etwa 20 bis 22 Monate (Stand: März 2008).

Um als Kandidat an der Sendung teilzunehmen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder man schickt eine Postkarte mit Namen, Adresse und Telefonnummer oder man bewirbt sich online auf der Internetseite von RTL. Ebenso ist eine Bewerbung telefonisch oder per SMS möglich; alle Bewerbungsvarianten sind kostenpflichtig.

Die Kandidatenauswahl erfolgt nach Aussagen von Günther Jauch nach dem Zufallsprinzip, so dass es immer wieder Kandidaten gibt, die sich lediglich einmal beworben haben und gleich eingeladen wurden und andere Kandidaten, die sich über mehrere Jahre hinweg um einen Platz als Kandidat bemühten.

Bisher gab es in der deutschen Show acht Millionäre. Zweimal wurde der Hauptgewinn in Deutscher Mark, sechsmal in Euro erreicht.

Alle sechs Monate findet eine „Wer wird Millionär?“-Sendung mit Prominenten statt, die mit über zwei Stunden länger als die normalen Sendungen dauert. Die prominenten Gewinner spenden dabei ihren Gewinn an wohltätige Einrichtungen oder Stiftungen, die Novemberausgabe findet währdend des RTL-Spendenmarathons statt. Aus diesem Grund gelten in diesem Spiel nicht ganz so strenge Regeln wie bei den normalen Ausgaben. Vor allem in den unteren Gewinn-Regionen sprechen sich die Kandidaten mitunter ab um einen Joker zu sparen, ohne dass Günther Jauch eingreift. Die Reihenfolge der Prominenten wird genauso wie in den normalen Sendungen durch Auswahlfragen bestimmt. Im Unterschied zu diesen kommen hier aber immer alle Kandidaten an die Reihe. Harald Schmidt war im November 2005 der erste Kandidat, der zum zweiten Mal an der Show teilnahm. In einem Prominenten-Special zur Fußball-WM 2006, in dem sich sämtliche Fragen um Fußball drehten, nahm Günther Jauch selbst an der Show teil. Hape Kerkeling (als Horst Schlämmer) war als Kandidat eingeladen, welcher nach der 8.000-Euro-Frage mit Günther Jauch die Plätze tauschte. Jauch gewann stellvertretend für Kerkeling 500.000 Euro, welche wie alle erspielten Beträge an die Deutsche AIDS-Stiftung gespendet wurden. Die Sendung gewann später den Deutschen Fernsehpreis 2006. Diese Ausgabe war auch die erste, an der nur noch vier Prominente teilgenommen hatten. Zuvor waren es stets fünf.

Beim 12. Prominenten-Special nahm Barbara Schöneberger zum zweiten mal teil, beim 13. Peter Kloeppel und Maria Furtwängler und beim 15. Special Anke Engelke. Seit dem 17. Special gehört auch Thomas Gottschalk zu den zweimal dagewesenen Prominenten.

Beim 16. Prominenten-Special am 30. Mai 2008 beantwortete Oliver Pocher als erster Prominenter erfolgreich die Eine-Million-Euro-Frage. Zuvor hatte er angeboten, im Falle einer falschen Antwort 100.000 Euro aus eigener Tasche zu spenden. Thomas Gottschalk war beim 17. Prominenten-Special der zweite Prominente, der den Höchstgewinn erspielen konnte.

Insgesamt sammelten die jeweiligen Prominenten 14.803.613 € (Umrechnung früherer DM-Beträge in Euro inbegriffen).

Gelegentlich gibt es Folgen in doppelter Länge, beispielsweise nach einer Sommerpause. Früher wurden bei derartigen Sendungen nach einer Stunde die Kandidaten gewechselt, um ihnen keinen Vorteil gegenüber den Kandidaten aus Sendungen normaler Länge zu geben. Inzwischen wurde dies jedoch abgeschafft, so dass die Kandidaten eine höhere Chance haben, auf den Stuhl zu kommen.

Am 10. September 2005 wurde die 500. Folge der Quizshow ausgestrahlt. Dazu stand für die Kandidaten zusätzlich ein vierter Joker zur Verfügung, der sogenannte „Kompetenzteam-Joker“. Die vier bisherigen Millionäre Prof. Eckhard Freise, Marlene Grabherr, Gerhard Krammer und Dr. Maria Wienströer wurden noch einmal in die lange Sondersendung eingeladen, um sich in einem Team zusammenzusetzen und sich bei einer schwierigen Frage zu beraten. Dieser Joker konnte vom Kandidaten allerdings erst ab einer Gewinnsumme von 1.000 Euro eingesetzt werden. Das Kompetenzteam hatte – wie der Anrufende beim Telefonjoker – 30 Sekunden Zeit, um eine richtige Antwort abzugeben. Die Millionäre wurden aus einem anderen Studio per Bildschirm zugeschaltet.

Normalerweise wird der Rest der zehn verbleibenden Kandidaten am Ende der Sendung ausgetauscht. In der 500. Folge durfte aber jeder einzelne bis zum Schluss der Sendung in der Mitte auf dem „heißen Stuhl“ Platz nehmen und die Chance erhalten, als Millionär das Studio zu verlassen.

Am 10. November 2006 wurde erstmalig ein „Wer wird Millionär?“-Familienspecial ausgestrahlt. Dabei stellten sich ganze Familien den Fragen Jauchs. Drei Familien gewannen Beträge zwischen 4.000 und 125.000 Euro. Alle drei Familien traten mit ihren Töchtern an, die sich allesamt durch den Gewinn ein eigenes Pferd erhofften. In der Familie, die letztlich 125.000 Euro gewann, gab die Tochter, nachdem die Familie entschieden hatte, auszusteigen, sogar die richtige Antwort zur 500.000-Euro-Frage.

Am 27. und 30. April 2007 wurde das zweite Familienspecial ausgestrahlt bei dem drei Familien zwischen 16.000 Euro und 64.000 Euro gewannen. Das dritte Familienspecial fand am 22. Dezember 2007 statt. Die drei Familien erspielten nacheinander 32.000 Euro, 64.000 Euro und 32.000 Euro.

Am 23. Dezember 2006 strahlte RTL erstmals ein „Wer wird Millionär?“-Special mit dem Namen „Die Zweite Chance“ aus. In dieser Sendung konnten zehn ehemalige Kandidaten, die das Studio ganz ohne Gewinn verlassen mussten, noch einmal antreten. Dabei stand jedem Kandidaten zusätzlich ein Berater zur Seite, mit dem er sich absprechen konnte. Jedoch musste der mitgebrachte Gast die Antworten freigeben.

Davor waren 15 Kandidaten ohne Gewinn ausgeschieden, doch verzichteten, wie Jauch in der Sendung erklärte, fünf der Kandidaten darauf, noch einmal an der Sendung teilzunehmen.

Am 11. Februar 2008 und am 23. März 2009, wurden Sendungen mit Paaren ausgestrahlt, die sich im Studio zum ersten Mal begegnen. Zuvor mussten sich die Bewerber online qualifizieren und sich in einem besonderen Chat eine/-n Partner/in wählen. Sie durften im Chat nichts über ihr Aussehen schreiben. Die Sendung begann mit der normalen Auswahlrunde und zehn Kandidaten. Auf die Kandidaten, die es auf den Stuhl schafften, wartete hinter einer Studiotür der Chatpartner, der sich, wie bei den Familien-Specials, dazusetzte.

Während der Sendung lernten sich die Partner weiter kennen und wurden von Günther Jauch nach ihren Erwartungen an den Partner gefragt, und ob sich ihre Vorstellung vom Gegenüber erfüllt zeige. Die Gewinnsummen wurden zur Hälfte auf beide Partner aufgeteilt. Am Ende der ersten Sendung wurden auch den restlichen acht Kandidaten ihre Partner vorgestellt, bei der zweiten Sendung fand derartiges nicht vor laufender Kamera statt.

Die Fragen für die Sendung werden von einem externen Redaktionsteam erarbeitet, für die deutschen Fragen ist die Firma Mind the Company verantwortlich. Mitunter wurde behauptet, die Fragen seien im Laufe der Jahre kniffliger geworden. In einem Interview gab Günter Schröder von Mind the Company an, dass es in der Tat immer aufwendiger geworden sei, Fragen für die unteren Gewinnstufen zu entwickeln. Auch seien die Fragen teilweise spezieller gestellt, aber dafür die Antwortalternativen leichter konzipiert. Die Antworten werden durch das Studium mehrerer Quellen auf ihre Richtigkeit geprüft, zu denen etwa die Brockhaus-Enzyklopädie, der Pschyrembel für die Medizin, Chroniken wie „100 Jahre Olympische Spiele“ und Internetquellen wie Wissen.de gehören. Auch Wikipedia gehörte dazu, wie der Moderator im Oktober 2005 in einer Sendung verriet. Nach der „Niels-Bohr-Frage“ (siehe unten) wird die Wikipedia von der WWM-Redaktion jedoch nicht mehr als Quelle zugelassen. Trotz intensiver Überprüfungen können in seltenen Fällen dennoch Fehler auftreten, zumeist aufgrund sich widersprechender Quellen. In zwei Fällen durfte der betreffende Kandidat später neu einsteigen.

Jeder Kandidat, der es in der Sendung einmal in die Mitte geschafft hat, ist von weiteren Teilnahmen an der Sendung ausgeschlossen. Diese Regel umging am 10. April 2006 ein Kandidat, der auf dem Stuhl in der Mitte als Reinhold Schlager 64.000 Euro erspielte, obwohl er bereits drei Jahre zuvor am 16. Mai 2003 unter dem Namen Luis Meyer 500 Euro als Kandidat gewonnen hatte. Er soll auf der Bewerbung zur erneuten Teilnahme auch falsche Angaben zu seinem Wohnsitz gemacht haben. Die Sendungsverantwortlichen haben den Spieler, der zufällig von einem Zuschauer wiedererkannt wurde, nachträglich disqualifiziert und zahlten den Betrag von 64.000 Euro nicht aus. Die verbliebenen Kandidaten der Show vom 10. April 2006 bekamen am 8. Mai 2006 eine zweite Chance.

In der Sendung vom 8. Dezember 2006 fragte Jauch nach einem körpereigenen Wirkstoff, der als Anti-Falten-Mittel Verwendung findet. In der folgenden Werbepause zeigte RTL einen Spot für eine Creme mit genau dieser Substanz. RTL bestritt einen Zusammenhang zwischen Frage und Werbespot; die für RTL zuständige niedersächsische Landesmedienanstalt sah darin ebenfalls keine Schleichwerbung und wertete das Vorkommnis als Zufall.

Wie auch andere Sendungen mit hohen Einschaltquoten im deutschen Fernsehen hat WWM einen gesamtgesellschaftlichen Einfluss. So haben inzwischen die Begriffe „Telefonjoker“, „Publikumsjoker“ und „Fifty-fifty-Joker“ einen so hohen Bekanntheitsgrad erreicht, dass sie in der 24. Auflage des Duden-Rechtschreibwörterbuchs zu finden sind. Diese Tatsache wurde sogar in einer 125.000-Euro-Frage im Prominentenspecial vom 22. November 2007 thematisiert: „Welcher Begriff schaffte es nicht in die aktuelle, 24. Auflage des Rechtschreibdudens? A: Millionenfrage B: Fifty-fifty-Joker C: Telefonjoker D: Publikumsjoker“ – Anke Engelke war die Kandidatin und beantwortete sie richtig, indem sie Antwort A wählte.

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Hape Kerkeling

Hape Kerkeling (2008)

Hape Kerkeling (* 9. Dezember 1964 in Recklinghausen; eigentlich Hans-Peter Wilhelm Kerkeling) ist ein deutscher Schauspieler, Moderator, Komiker, Buchautor, Synchronsprecher und Sänger.

Kerkeling wurde als Sohn eines Tischlers und einer Floristin in Recklinghausen geboren. Nach dem Tod seiner Mutter zog der Achtjährige mit seinem Vater und seinem Bruder zu seinen Großeltern, bei denen er weiter aufwuchs.

Kerkeling legte 1984 sein Abitur am Marie-Curie-Gymnasium in Recklinghausen ab. Mit einigen Mitschülern brachte er unter dem Bandnamen Gesundfutter eine Schallplatte mit dem Titel Hawaii auf den Markt.

Hape Kerkelings Fernsehkarriere begann mit einem Misserfolg: 1977 bewarb sich der damals 12-Jährige bei Loriot für die Rolle des moppeligen Kindes Dicki (Zicke Zacke Hühnerkacke) im Sketch Weihnachten bei Hoppenstedts. Die Rolle erhielt jedoch Katja Bogdanski.

Er trat bei verschiedenen Talentwettbewerben auf und gewann 1983 den damals erstmals vergebenen Kabarettpreis Scharfrichterbeil. Er arbeitete für verschiedene Rundfunkanstalten, unter anderem für den WDR und den BR. Den Durchbruch schaffte Kerkeling 1984/85 in der Ulk-Show Känguru. Zur gleichen Zeit trat er in Kerkelings Kinderstunde mit der bekannten Figur des Vorschulkindes Hannilein auf. Es folgten Gastauftritte und Sketche (unter anderem mit Margarethe Schreinemakers) in der Radio-Bremen-Sendung Extratour.

1989 gestaltete Kerkeling zusammen mit dem Pianisten Achim Hagemann mit seiner medienkritischen Sendung Total Normal ein Comedy-Format, für das er mit der Goldenen Kamera, dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Zwei Aktionen sind auch Jahre nach dem Ende der Sendung in Erinnerung geblieben. Verkleidet als Königin Beatrix schaffte es Kerkeling am 25. April 1991, vor laufender Kamera in einem Wagen vor Eintreffen der echten Königin im Schloss Bellevue vorzufahren. Des Weiteren trug Kerkeling in der Maske eines polnischen Opernsängers zur Klavierbegleitung von Achim Hagemann ein expressives Stück vor, eine Parodie auf moderne klassische Musik, die in dem lauten und unvermittelten Ausruf Hurz! mündete. Das nicht eingeweihte Publikum nahm die Darbietung ernst und ließ sich hinterher zu einer intellektuellen Diskussion über die Aussage des Stücks verleiten. In der ZDF-Sendung Unsere Besten bezeichnete Kerkeling diesen Auftritt später als eine seiner Lieblingsaktionen, da es ihm so großen Spaß bereitet habe, „diese Klugscheißer mal so richtig zu verarschen“. Hurz! erschien 1992 als Single. Das Mottolied einer anderen Folge, Das ganze Leben ist ein Quiz, schaffte als Single-Veröffentlichung den Einstieg in die deutschen Hitlisten.

1992 lehnte Kerkeling ein Angebot des ZDF ab, die Nachfolge von Thomas Gottschalk als Moderator der Samstagabendshow Wetten, dass..? zu übernehmen. Stattdessen ging er mit der Sendung Cheese, der ein ähnliches Konzept wie Total Normal zu Grunde lag, zum Privatsender RTL.

1993 erschien Kerkelings erster Kinofilm, die Satire Kein Pardon, für die er gleichzeitig als Regisseur und Schauspieler tätig war und an deren Drehbuch er mitschrieb. Danach arbeitete Kerkeling wieder für die ARD. Er moderierte unter anderem die Sendung Warmumsherz und drehte mehrere populäre Fernsehfilme: Club Las Piranjas (1995), Willi und die Windzors (1996), Die Oma ist tot (1997).

Erst 1999 war Kerkeling mit der Sat.1-Sendung Darüber lacht die Welt wieder im Fernsehen erfolgreich. Mit einem „Knopf im Ohr“ unterstützt von Schachmeisterin Elisabeth Pähtz spielte er verkleidet als iranischer Großmeister Mehdi Mikamahdav Simultanschach gegen die Schacherstligisten des FC Bayern München. Er trat als finnischer Sänger der fiktiven Rapgruppe R.I.P. Uli in der VIVA-Sendung Interaktiv bei Milka Loff Fernandes und als Kleingärtner Rico Mielke in einer Diskussionssendung von Heinrich Lummer auf. In einer weiteren Aktion trat er als litauischer Fußballtrainer Albertas Klimawiszys auf, der den damaligen Trainer Klaus Augenthaler beim Grazer AK ablösen sollte.

Für den Sender Sat.1 moderierte er mehrmals die alljährliche Spenden-Gala für die Deutsche AIDS-Stiftung.

Die Entfernung seiner Gallenblase und ein Hörsturz veranlassten Kerkeling zu einer kurzen Auszeit. Im Juni und Juli 2001 pilgerte Kerkeling ca. 630 Kilometer auf dem nordspanischen Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Diese Reise ist Gegenstand seines Buches Ich bin dann mal weg.

Für die Moderation von Die 70er Show auf RTL wurde er 2003 mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Beste Moderation Unterhaltung ausgezeichnet.

Im Januar 2004 drehte Kerkeling erneut einen Kinofilm mit dem Titel Samba in Mettmann, der im nordrhein-westfälischen Mettmann spielt. Der Film floppte in den Kinos und war kommerziell deutlich weniger erfolgreich als Kein Pardon.

Im Mai 2004 und im Mai 2005 moderierte er bei RTL den Großen Deutsch-Test sowie im Oktober 2004 den Großen Deutschlandtest.

Vom Frühjahr 2005 bis März 2006 moderierte Kerkeling die von Günther Jauchs Produktionsfirma i&u TV produzierte Show Hape trifft!, die bei RTL saisonal ausgestrahlt wurde. Bisher wurde jeweils eine Staffel mit wöchentlichen Sendungen im Frühjahr und im Herbst gesendet. In der Sendung traf Kerkeling auf deutsche und internationale Stars und verkleidete sich u. a. als rasender Reporter Horst Schlämmer, als Schwabe Siggi Schwäbli und als niederländische Paartherapeutin Evje van Dampen. Die Show wurde im NOB Studio 8 in Hürth bei Köln produziert.

Im April und im Mai 2006 moderierte er zusammen mit Nazan Eckes die Live-Show Let’s Dance. In einem Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit sagt Kerkeling im Nachhinein, dass er die Moderation von Let’s Dance wegen der Medienschelte um Heide Simonis abgebrochen hätte, wenn ihn die Vertragsbedingungen mit dem Sender nicht zum Weitermachen gezwungen hätten. Trotzdem moderierte er vom 14. Mai bis zum 30. Juni 2007 gemeinsam mit Nazan Eckes auch die zweite Staffel von Let’s Dance.

Kerkeling ist seit Jahren mit verschiedenen Bühnenprogrammen auf Tournee. Seine letzte Tournee mit dem Programm Wieder auf Tour endete im Dezember 2006. Seine Live-Aufzeichnung Hape Kerkeling Live! erschien im März 2007 auf DVD.

Kerkeling veröffentlichte im Mai 2006 sein Buch Ich bin dann mal weg über seine Pilgerreise auf dem Jakobsweg im Jahr 2001, das zum meistverkauften Buch des Jahres 2006 (über 2,0 Millionen verkaufte Exemplare) in Deutschland wurde. Bis zum Mai 2008 wurden mehr als drei Millionen Exemplare verkauft. Darin konkretisiert er sein ganz persönliches Glaubenserlebnis mit dem Ausruf „Ich habe Gott getroffen!“. In einem Zeitungsinterview deutete er an, sich erneut für längere Zeit aus dem Fernseh-Geschäft zurückzuziehen, um sich einem Buchprojekt zu widmen und an neuen Ideen zu arbeiten.

Seit April 2008 läuft auf RTL seine neue Sendung Hallo Taxi.

Im Juni 2008 synchronisierte Kerkeling die Rolle des Pandabären Po im Animationsfilm Kung Fu Panda.

Das ZDF verfilmte ab Mai 2008 Kerkelings Hörbuch Ein Mann, ein Fjord!. Regie führt Angelo Colagrossi, das Drehbuch stammt von Hape Kerkeling, Angelo Colagrossi und Angelina Maccarone. Neben Jürgen Tarrach, Anneke Kim Sarnau, Matthias Brandt und Horst Krause ist Kerkeling in den Rollen von Horst Schlämmer, Uschi Blum und Gisela zu sehen.. Der Film wurde am 21. Januar 2009 im ZDF ausgestrahlt.

Am 28. Februar 2009 trat er als Uschi Blum in der Fernsehsendung "Wetten dass..." auf und sang sein neues Lied "Sklavin der Liebe".

Kerkeling in Kerkelings Kinderstunde als vorlautes Vorschulkind Hannilein, das mit roter Pumuckl-Frisur, Latzhose und auf übergroßen Stühlen sitzend die Welt der Erwachsenen kommentierte. Hierzu übte sich Kerkeling eine spezielle, kinderähnliche Stimmfärbung an und ahmte, gerne mit einem Spielzeug in der Hand, die typischen unkontrollierten Bewegungen von Kleinkindern nach.

Der trottelige, stark weitsichtige und mit einer Brille aus Glasbausteinen ausgestattete Siegfried Schwäbli tritt von einem Fettnäpfchen ins andere und weiß oft nicht, wie ihm geschieht. So geriet er unter anderem mit Barbara Schöneberger auf dem Cannstatter Volksfest in Stuttgart in die Geisterbahn und fiel vor Angst fast in Ohnmacht. Die Figur Siegfried Schwäbli tauchte bereits Mitte der 80er Jahre in einigen Folgen von Känguru auf.

Ist eine niederländische Paarberaterin, die sich mit verschiedensten Prominenten trifft (beispielsweise mit Günther Jauch im Zoo oder mit Udo Jürgens in dessen Villa). Sie tauchte zum ersten Mal in Hape trifft auf. Sie ist ein Fan von David Hasselhoff, der auch in einer Sendung auftrat.

Unter dem Motto „Immer janz discht dran und knallhart nachjefracht“ tritt die Figur Horst Schlämmer als stellvertretender Chefredakteur des fiktiven Grevenbroicher Tagblatts auf. Bekleidet mit einem grau-beigen Trenchcoat, einer schwarzen Herrenhandtasche („der Schnapper aus Nappa“) am Arm und einem altmodischen goldfarbenen Ring am Finger führt er beispielsweise Interviews auf realen Veranstaltungen durch, wie zum Beispiel zur Bundestagswahl. Um seine Gegenüber zu verunsichern, schüttet sich Kerkeling vor jedem Auftritt als Horst Schlämmer ein Fläschchen Doornkaat über seinen Trenchcoat, um das Alkoholproblem der Figur Schlämmer sensorisch darzustellen. Weitere äußerliche Charakteristika der Figur sind eine Vokuhila-Frisur, eine altmodische Brille, ein Schnurrbart, ein Überbiss und ein mittlerer Bierbauch. Schlämmer ist außerdem ein starker Raucher und hat gesundheitliche Probleme, die er immer mit dem Satz „Ich habe...“ und dem betreffenden Körperbereich (Kreislauf, Rücken, Füße, Steiß) erwähnt. Zudem leidet er unter Schnappatmung. Diese Beeinträchtigungen hindern ihn freilich nicht daran, ständig junge attraktive Frauen in betont schleimiger Art „anzubaggern“, da seine Angebetete namens Gerti Kuhfuß (Wirtin seiner fiktiven Grevenbroicher Stammkneipe Wilddieb) nichts von ihm wissen will.

Schlämmer wurde am 16. Oktober 1957 in Grevenbroich geboren. Schlämmer ist ein extrovertierter und fröhlicher Mensch, der im Grunde immer nur (berufsbedingt) die Wahrheit herausfinden möchte. Gerne bietet er dazu seinem Gegenüber eines seiner stets mitgeführten Fläschchen Doornkaat zum Brüderschaft trinken an, auch wenn es sich dabei um Prominente wie Ex-Verteidigungsminister Peter Struck, Schauspieler Ottfried Fischer oder Moderator Günther Jauch handelt.

Im Mai 2006 trat Schlämmer beim Prominenten-Special von Wer wird Millionär? auf und schaffte es als erster Kandidat, Günther Jauch selbst in die Rolle des Kandidaten zu drängen, indem er den Sitz des Moderators für sich in Anspruch nahm. Zusammen mit Jauch erspielte er 500.000 Euro für die Deutsche AIDS-Stiftung. Für diese Sendung wurde den beiden Akteuren 2006 der Deutsche Fernsehpreis verliehen. Horst Schlämmer erhielt außerdem den Sonderpreis des Deutschen Comedypreises 2006, der ihm von der von Anke Engelke verkörperten Rolle Ricky verliehen wurde. Der Dialog zwischen den beiden Figuren während der Preisverleihung geriet zu einem weiteren humoristischen Höhepunkt, da Schlämmer höchst unzufrieden mit der Attraktivität der Ricky war und sich lieber eine Frau wie Cordula Stratmann, Mirja Boes oder die „echte“ Anke Engelke gewünscht hätte. Auch dieser Preis wurde Schlämmer unter anderem für seinen Auftritt bei Wer wird Millionär? verliehen.

Anfang 2007 führte Horst Schlämmer ein Weblog, in dem der Verlauf seines Führerscheinerwerbs u. A. durch Videos dokumentiert wird. Die Texte werden von seiner fiktiven Praktikantin Valerie verfasst. Es handelte sich hierbei um eine bezahlte PR-Kampagne des VW-Konzerns.

Mit Horst Schlämmer als Nebenfigur wurde ein PC-Spiel namens Weisse Bescheid entwickelt. Das Quizspiel wurde am 23. Mai 2007 in zwei verschiedenen Ausgaben veröffentlicht. Auch einige Singles wurden veröffentlicht: Am 3. Februar 2006 die Single Schätzelein, die unter anderem das an Herzilein von den Wildecker Herzbuben angelehnte Lied Schätzelein und Meine letzte Zigarette enthält; im September 2007 Gisela (Isch Möschte Nischt...), die sich bis auf Platz 28 der deutschen Charts platzieren konnte.

1999 gab sich Hape Kerkeling als Petri Danger Valkinnen mit seinen Kollegen Matti und Jaddi als finnische Gangsta-Rap-Band R.I.P. Uli aus. Mit der Single Helsinki is Hell, auf der, dem Gangsta-Rap-Klischee entsprechend, mit einer Aneinanderreihung von Schimpfwörtern das Genre parodiert wurde, erreichte R.I.P. Uli (der Name der Band leitet sich vom finnischen Wort ripuli = Durchfall ab) Platz 45 der deutschen Single-Charts. Mit zu dem Erfolg beigetragen hat ein Auftritt der drei in der VIVA-Live-Sendung Interaktiv, bei dem sich Hape Kerkeling, Matti und Jaddi als bewusst provokative Rabauken gebärdeten, ohne dass die Moderatorin Milka den Komiker in seiner Rapper-Aufmachung erkannte.

Im April 2008 startete die Ausstrahlung der siebenteiligen Comedyreihe Hallo Taxi, in der Hape Kerkeling den Taxifahrer Günther Warnke verkörpert. Die Sendung wurde 2007 in Düsseldorf aufgezeichnet und mit sechs versteckten Kameras gedreht.

Uschi Blum ist der Charakter einer Schlagerdiva. Kerkeling schlüpfte in seinem Film Kein Pardon (1993) erstmals in diese Rolle. In der Verfilmung des Hörbuchs Ein Mann, ein Fjord! (2008) lebte die Rolle wieder auf. Mit der parallel dazu veröffentlichten Single Sklavin der Liebe erreichte Uschi Blum die deutschen Singlecharts.

Hape Kerkeling lebt mit seinem Lebensgefährten und Co-Autoren Angelo Colagrossi (* 1960) zusammen. Dieser schrieb viele Texte und Sketche, unter anderem für Total Normal, und führte Co-Regie bei den Filmen Kein Pardon, Willi und die Windzors, Die Oma ist tot, Ein Mann, ein Fjord und Samba in Mettmann.

Seit Januar 2007 ist Hape Kerkeling Pate der Aktion Courage – Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage an der Droste-Hülshoff-Realschule in Dortmund-Kirchlinde. Hape Kerkeling spricht fließend Niederländisch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Englisch..

Er wohnte 24 Jahre lang in Düsseldorf, ehe er 2007 nach Berlin zog.

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Holm Dressler

Holm Dressler (* 13. Dezember 1949 in Hannover) ist ein deutscher Autor, Regisseur und Produzent.

Im Alter von 14 Jahren zog Dressler mit seinen Eltern und seinem drei Jahre älteren Bruder Holger nach Rinteln ins Weserbergland. Dort schloss er sich von 1968 bis 1973 als Gitarrist und Sänger lokalen Beatbands an und trat mit ihnen im Raum Hannover-Hildesheim-Bielefeld auf.

Bekannt wurde Dressler, als er von 1977 bis 1992 Film- und Fernsehprojekte von Thomas Gottschalk im Hintergrund leitete.

Dressler und Gottschalk hatten von 1977 bis 1981 in der ARD die Computerspielshow „Telespiele“ gestaltet. Dressler war zu dieser Zeit verantwortlicher Redakteur des ARD-Senders SWF. 1981 wechselten beide zum ZDF. Dort gestaltete und betreute Dressler als festangestellter Redakteur für Gottschalk die Kuriositätenshow „Na sowas!“ (1981 bis 1987), „Wetten, dass..?“ (1987 bis 1991), die Funkausstellungsshows „Zwei im Zweiten“ und „Supertreff im ZDF“ (beide mit Günther Jauch als Co-Moderator) und die vierstündige Liveshow „Die große Show der 80er Jahre“ (ebenfalls mit Günther Jauch als Co-Moderator).

1991 gingen Dressler und Gottschalk zu RTL, wo sie dann beide zunächst die wöchentliche Abendshow „Gottschalk“ und später die erste tägliche Late-Night-Show im deutschen Fernsehen gestalteten.

Wegen Unstimmigkeiten über die Inhalte der „Gottschalk Late Night“ mit RTL beendete Dressler 1992 seine Zusammenarbeit mit Gottschalk. 2004 kam es zu einer Zusammenarbeit bei zwei Samstagabendshows für das ZDF unter dem Titel „50 Jahre Rock“.

2004 produzierte Dressler die beiden ZDF-Samstagabendshows „50 Jahre Rock“ mit Thomas Gottschalk, 2005 die Award-Show „Women’s World Awards“ mit Michail Gorbatschow für den MDR, 2006 die „Große Show aus 1001 Nacht“ mit Tanz-Ensembles aus der ganzen Welt in Qatar (als Koproduktion mit dem MDR) und 2007 die Geburtstagsgala „Happy Birthday, Mr. Genscher“, sowie die in Venedig produzierte Musikshow „Eine Nacht in Venedig“, ebenfalls für den MDR. Von Januar bis Juni 2007 gestaltete Dressler mit seinem Team die 14-tägliche MDR-Talkshow „Riverboat“ aus Leipzig.

Seit 2008 berät Dressler das von Dietrich Mateschitz neu gegründete Unternehmen "Red Bull Mediahouse GmbH" in Salzburg hinsichtlich der Entwicklung der Neuen Medien (Internet, Handy-TV)und von neuen Übertragungstechniken (3 D Fernsehen, Holovision), sowie bei der Findung von geeigneten Programmformaten für den im September 2009 geplanten Start des konzerneigenen Fernsehkanals.

Seit 1988 arbeitet Dressler auch als Regisseur. Sein Debut gab er 1988 mit dem Kinofilm „Zärtliche Chaoten II“ mit Thomas Gottschalk, Michael Winslow, Helmut Fischer, Deborah Shelton und David Hasselhoff. Es folgte der Kinofilm „Keep On Running“ mit Timothy Peach, Oliver Korittke, Michel Guillaume, Hans Korte, Billy Zöckler und der „Mamas-and-Papas“-Sängerin Michelle Phillip (Drehbuch: Thomas Gottschalk).

Serien wie „Ein Schloß am Wörthersee“ oder „Drei zum Verlieben“ (beide für RTL) und TV-Movies wie beispielsweise „Koh Samui – Eine Insel zum Träumen (2001 für die ARD) folgten. Darüber hinaus führte Dressler bei vielen Werbespots und Image-Filmen (u.a. für Bill Gates) Regie.

Als Gestalter von Firmen-Events für Thomas Cook AG oder das Versandhaus Quelle inszenierte er Bühnenshows. Am 15. September 2007 gestaltete Dressler im Auftrag der norwegischen Reederei „Color Line“ in Kiel einen zwölfstündigen Event anlässlich der Taufe des größten Fährschiffes der Welt, der „M/S Color Magic“, mit Veronica Ferres als Taufpatin und der Popgruppe a-ha als Liveband.

Ende Januar 2009 inszenierte Dressler in München die Verleihung der "DIVA - Der Deutsche Entertainmentpreis" und am 31. März wird er in der BMW-Welt in München als Regisseur den ersten "Deutschen Computerspielpreis" im Auftrag der "Münchner Medientage GmbH" gestalten. Der Deutsche Computerspielpreis wird von der Bundesregierung, vertreten durch den Kulturstaatsminister Bernd Neumann, künftig jährlich aus Berlin und München mit einem Preisgeld von 600.000 Euro ausgelobt.

Dressler ist alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer der „HDTV-Entertainment, Holm Dressler Television GmbH“ mit Sitz in Herrsching am Ammersee.

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Santiago-Bernabéu-Stadion

Santiago-Bernabéu-Stadion

Das Santiago-Bernabéu-Stadion ist die Wettkampfstätte des spanischen Fußball-Klubs Real Madrid. Es liegt im Zentrum der Stadt Madrid im Viertel Chamartín. Seit der letzten Modernisierung im Jahr 2005 fasst es 80.354 Zuschauer, und seit 14. November 2007 ist es ein UEFA-Elite-Stadion, die höchste Klassifikation des Europäischen Fußballverbandes.

Das Stadion wurde Ende des Zweiten Weltkrieges gebaut und am 14. Dezember 1947 als Nuevo-Chamartín-Stadion mit 75.000 Plätzen offiziell eröffnet. Seither wurde es mehrmals erweitert oder umgebaut. 1953 wurde das Stadion auf eine Kapazität von 125.000 Plätzen erweitert. Am 14. Dezember 1955 stimmte die Mitgliederversammlung des Klubs für die Umbenennung des Stadions zu Ehren des damaligen Vereinspräsidenten Santiago Bernabéu, nach dessen Vision die Spielstätte gebaut wurde.

Zur Fußball-Weltmeisterschaft 1982 wurden die Haupt- und Gegentribüne von Stehplätze in Sitzplätze umgewandelt, dadurch verringerte sich die Kapazität auf 90.000 Plätze. Außerdem wurden alle Plätze überdacht und komplett renoviert. Die Architekten des Umbaus waren Luis und Rafael Alemany sowie Manuel Salinas, und die Kosten beliefen sich auf 704 Millionen Peseten, von denen der Klub selbst 530 Millionen trug.

1992 fand die wohl größte Renovierung der Spielstätte statt, das Stadion wurde auf 106.500 Plätze ausgebaut und hierfür das bereits vorhandene Dach von 22 auf 45 Meter angehoben und angepasst. Zudem wurde wegen der geringeren Sonneneinwirkung eine Rasenheizung installiert. Die vom Architekten Antonio Lamela geführte Renovierung kostete den Verein insgesamt über fünf Milliarden Peseten.

Durch die neuen UEFA–Bestimmungen wurden im Jahr 1998 alle noch bisherigen Stehplätze in Sitzplätze umgewandelt. Dies führte zu einer Kapazitätsabnahme auf 74.300 Plätze.

Mit der Ankunft des Präsidenten Florentino Pérez im Jahr 2000 begann ein weiteres großen Ausbau- und Renovierungsprojekt. Die Osttribüne wurde ausgebaut und überdacht, diese Renovierung erhöhte die Zuschauerkapazität auf 80.354 Plätze. Außerdem wurden neue Umkleidekabinen, VIP-Logen, Ehrentribünen und Presseräume gebaut sowie das gesamte Audiosystem und die Großbildschirme ausgewechselt. Zur Verbesserung des Zuschauerkomforts wurden Panoramaaufzüge und Fahrtreppen installiert, auf den Tribünen sorgen Heizstrahler für angenehme Temperaturen. 2006 eröffnete der Verein zudem ein an das Stadion angebautes Multifunktionsgebäude, mit Presseräumen, Büros, TV-Sets sowie einem 1.500 m² großen Adidas-Fanshop. Neben diversen kleineren Gastronomieeinrichtungen verfügt das Stadion auch über drei Restaurants, das Realcafé Bernabéu, das Puerta 57 und das Asador de la Esquina. Zwischen 2000 und 2006 hat der Verein insgesamt 129 Millionen Euro in die Renovierung und den Ausbau des Stadions investiert.

Am 14. November 2007 wurde das Santiago Bernabéu schließlich von der UEFA in die Liste der UEFA-Elite Stadien aufgenommen, der höchsten Klassifikation des Europäischen Fußballverbandes, und am 28. März 2008 wurde es als Austragungsort für das Champions-League-Finale 2009/10 gewählt.

Im Santiago-Bernabéu-Stadion gewann Real Madrid vor 125.000 Zuschauern durch einen 2:0-Sieg 1957 zum zweiten Mal den Europapokal der Landesmeister. Auch Spaniens Nationalmannschaft erzielte in diesem Stadion ihren größten Erfolg, als sie im Jahre 1964 zum ersten Mal Europameister wurde.

Der ehemalige Spieler, Trainer und Sportdirektor Jorge Valdano des Vereins prägte für die Atmosphäre im Stadion den Begriff des "miedo escénico", dem "Lampenfieber". Diese Angst ergreife die Spieler der gegnerischen Mannschaften wenn sie auf das Spielfeld einliefen und auf die steilen Ränge hinaufblickten. So war für deutsche Mannschaften das Santiago-Bernabéu-Stadion noch nie ein gutes Pflaster: Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1982 verlor die DFB-Elf hier das Weltmeisterschafts-Finale gegen Italien mit 1:3. Zwei Jahre zuvor scheiterte an gleicher Stelle der Hamburger SV im Finale des Europapokal der Landesmeister an Nottingham Forest (0:1). Nach einem 5:1 im Hinspiel musste Borussia Mönchengladbach 1985 im Achtelfinale des UEFA-Cups in Madrid eine 0:4-Niederlage hinnehmen und schied aus dem Wettbewerb aus. Im Jahr 1986 verpasste schließlich der 1. FC Köln hier den UEFA-Cup-Gewinn. Nach einem 2:0 zuhause verlor die Mannschaft bei Real Madrid mit 1:5.

Das Halbfinalspiel der UEFA Champions League 1997/98 am 1. April 1998 zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund allerdings ging in die Geschichte ein, weil im Stadion vor Anpfiff des Spiels eines der Tore zusammenbrach. Fans hatten einen Schutzzaun erklommen, welcher beim Zusammenbrechen das daran befestigte Tor mit umriss. Es dauerte insgesamt 76 Minuten, bis ein neues Tor aufgestellt werden konnte. Danach wurde das Spiel mit einer mehr als 70-minütigen Verspätung angepfiffen.

In Deutschland wurde das Spiel von RTL übertragen, die Kommentatoren Marcel Reif und Günther Jauch mussten die Wartezeit auf das neue Tor auf ihre Art überbrücken, da nicht klar war, wie lange es bis zum Anpfiff dauern würde. RTL hatte an diesem Abend Einschaltquoten von bis zu 12 Millionen Zuschauern. Das Spiel selbst sahen nur etwa 6 Millionen Zuschauer. Jauch und Reif erhielten für ihre Leistung den Bayerischen Fernsehpreis.

Das Spiel endete 2:0 für Real, Borussia Dortmund legte bei der UEFA keine Beschwerde ein.

Das Santiago-Bernabéu liegt am Paseo de la Castellana, umgrenzt von den Straßen Concha Espina, Padre Damián und Rafael Salgado. Das Stadion kann über die Linie 10 der Madrider U-Bahn (Station Santiago Bernabeu) erreicht werden. Die Autobuslinien 14, 27, 40, 43, 120, 147 und 150 halten ebenfalls an der Spielstätte.

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Sabine Christiansen (Fernsehsendung)

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Sabine Christiansen war eine politische Talkshow im Ersten. Moderatorin war Sabine Christiansen.

Die Sendung wurde erstmals am Sonntag, dem 4. Januar 1998 ausgestrahlt und lief seitdem regelmäßig sonntags 21:45 Uhr. Während der einstündigen Sendung äußerten die Gäste aus Politik und Wirtschaft ihre Meinung zum aktuellen Thema der Sendung. Die wöchentlichen Themen orientierten sich im wesentlichen an der aktuellen politischen Debatte in den Medien.

Ab dem 1. September 2002 wurde die Sendung von Sabine Christansens TV21 GmbH produziert. Die Sendung wurde live aus dem Globe City Studio, einem kugelförmigen Einzelstudio am Berliner Breitscheidplatz, gesendet. Das „Panorama Berlin“ wurde Mitte 1990 als 360-Grad-Kino gebaut, diente später als Discothek und wurde 1997 zu einem Fernsehstudio umgebaut. Auf ca. 280 Quadratmetern Grundfläche konnten 95 Zuschauer die Sendung verfolgen. Im Globe City Studio werden auch einzelne Sendungen von Hart aber fair produziert.

Im Mai 2006 führte Sabine Christiansen das erste Interview mit dem US-Präsidenten George W. Bush im deutschen Fernsehen. Es war zugleich auch das längste Interview, das Bush einem ausländischen Sender je gewährt hatte.

Am 23. Juni 2006 gab die Moderatorin bekannt, dass sie die Sendung im Sommer 2007 beenden werde. Der für eine Nachfolgesendung am selben Sendeplatz ursprünglich vorgesehene Günther Jauch sagte nach mehrmonatigen Verhandlungen aufgrund zu großer Forderungen der ARD nach journalistischer Exklusivität ab. Daraufhin einigten sich die Intendanten der Landesrundfunkanstalten darauf, ab September 2007 eine Nachfolgesendung mit Anne Will ins Programm zu nehmen.

Am 24. Juni 2007 wurde die letzte Sendung ausgestrahlt. Als Gast war Bundespräsident Horst Köhler eingeladen.

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Source : Wikipedia