Fusion

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Geschrieben von robby 10/04/2009 @ 10:14

Tags : fusion, finanzen

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Fusion (Musik)

Fusion, auch Jazzrock oder Rockjazz genannt, ist ein Musikstil, der sich seit Mitte der 60er Jahre ausbildete und in dem sich die Raffinesse des Jazz mit der rhythmischen Intensität des Funk und der Kraft der Rockmusik verbindet. Fusion war in den 1970er Jahren sehr populär und ist in veränderter Form bis heute erfolgreich.

Die Geschichte des Fusion Jazz begann 1962 in New York City mit der Gruppe Jeremy and the Satyrs, die sich um den Jazz-Flötisten Jeremy Steig formierte. Der Stellenwert dieser Band ist allerdings im Nachhinein schwer einzuschätzen, da die Musik der Band, die regelmäßig im Cafe A Go Go auftrat, erst 1968 auf Platte dokumentiert wurde. 1965 begann Blues Project, Elemente des Folk Rock, des Bluesrock und des Jazz miteinander zu verbinden. Die Gruppe spielte bereits mit Orgel, elektrischer Gitarre und Bassgitarre und arbeitete nach Rockmanier mit Vokalisten. Ebenfalls 1965 gründeten Larry Coryell und Jim Pepper das Quintett Free Spirits. Diese Gruppe war sehr psychedelisch orientiert, andererseits aber auch für Hillbilly-Musik offen. An der Westküste experimentierten Musiker im Umfeld von John Handy zwischen 1965 und 1967 mit Rockelementen, außerdem wurden elektrisch verstärkte Instrumente (Gitarre, Violine) benutzt. In der Nachfolge entstanden einerseits Gruppen um den Gitarristen Jerry Hahn, andererseits um den Geiger Michael White und den neuseeländischen Keyboarder Mike Nock (The Fourth Way).

In Europa gab es früh und zum Teil unabhängig von der Entwicklung in den USA eine Jazzrock-Bewegung, die zunächst relativ unbeachtet blieb und der kein großer kommerzieller Erfolg beschieden war. Hier ist zunächst die Graham Bond Organization zu nennen, in der das Mellotron eingeführt, die Hammond-Orgel zusätzlich verstärkt und der Bassgitarre auch melodische Funktionen zugewiesen wurden. Aus dieser Gruppe kamen mit John McLaughlin und Jack Bruce zwei Musiker, die ebenso wie ihr Landsmann Dave Holland später auch in den USA zur Entwicklung des Rockjazz beitrugen. Der Dave Pike Set hat in Mitteleuropa seit 1968 die Fusion von Rock- und Jazzmusik befördert.

Auslöser für die Anerkennung dieser musikalischen Strömung durch die Musikindustrie waren jedoch die Miles-Davis-Platten In a Silent Way und vor allem Bitches Brew, an denen Joe Zawinul wesentlichen Anteil hatte. Hatte sich der Jazz bis dahin fast ausschließlich akustischer Instrumente bedient, wurden nun auch viele elektrische Instrumente wie die E-Gitarre, das E-Piano, die E-Violine und Synthesizer eingesetzt. Der Jazz-Trompeter Miles Davis verfremdete beispielsweise sein Trompetenspiel mit Effektgeräten für E-Gitarren. Das Schlagzeug beschränkt sich nicht nur auf seine übliche Rolle, den Takt schlagen zu müssen, sondern wird zu einem vollwertigen Soloinstrument.

Beim Rockjazz sind alle Musiker weitgehend gleichberechtigt (Polyphonie). Obwohl zwar auch hier den Solisten (Gitarre, Keyboard, Bläser) eine tragende Rolle zugestanden wird, so sind dennoch Bassist und Schlagzeuger - ähnlich wie sich dies seit Bill Evans im Jazz zunehmend durchsetzte - keine Begleitmusiker mehr, sondern erhalten genügend Freiraum für sich und ihr Instrument. In den 1970ern wurde von dem jazzbasierten Rockjazz der damals der Rockmusik zugerechnete Jazzrock unterschieden, bei dem Bassist und Schlagzeuger überwiegend Begleitfunktion hatten und sich in ihrem Spiel stärker am Idiom des Rock orientierten. Seit 1968 entstanden - teilweise initiiert durch Al Kooper und andere Musiker des Blues Project - Brass Rock Bands, die zu einer konventionellen Rockbesetzung Bläser hinzufügten. Am bekanntesten wurden die Gruppen Blood, Sweat & Tears, Chicago, The Flock, Dreams und (etwas später) Chase. Aus Europa ist mit einem etwas anderen Konzept Colosseum zu nennen. Am Beispiel von Soft Machine wird deutlich, dass es weitere Fusiongruppen gab, die sich weder dem Rockjazz noch dem Jazzrock eindeutig zurechnen lassen.

Die erste kreative Phase der musikalischen Fusion liegt in der ersten Hälfte der 1970er Jahre. Die Alben von Miles Davis, Herbie Hancock, John McLaughlin und der Gruppen Weather Report, Nucleus und Return to Forever aus dieser Zeit gelten als Klassiker. Einige Fusionmusiker hatten für den Jazz außergewöhnlich große kommerzielle Erfolge. Das Album Headhunters von Herbie Hancock verkaufte sich millionenfach, auch John McLaughlin und vor allem Weather Report erreichten ein großes Publikum.

Um 1975 war der Jazzfunk als eine - neben Rockjazz und Jazzrock - weitere Untergattung des Fusions-Stils anerkannt. Hier war - angetrieben durch Schlagzeuger wie Jack DeJohnette, Alphonse Mouzon, Billy Cobham sowie etwas später Ronald Shannon Jackson - eine fast naiv klingende Musik entstanden, die trotz komplizierter Metren und Taktwechsel tanzbar war und zugleich instrumentale Improvisation erforderte.

Im Verlauf der späten 1970er verflachte das Niveau der Fusion aber teilweise. Einige Musiker drifteten in kommerziellen und gefälligen Pop- und Discojazz ab, andere ersetzten mangelnde Inspiration durch virtuose Instrumentalakrobatik. War zunächst das technische Können der Musiker ein Mittel zum Erreichen einer großen musikalischen Intensität, schien die Virtuosität der Musiker später wohl auch Selbstzweck zu sein. Hierbei steht daher nicht die radiofreundliche Eingängigkeit der Melodien im Vordergrund, sondern die hohe Spielfreude der Künstler und die Darstellung dessen, was mit einem gut gespielten Instrument möglich ist. Dennoch gab und gibt es auch immer wieder Musiker wie etwa das M-Base Collective, die sich auf die eigentlichen Qualitäten der Fusion, also der Paarung von jazziger Raffinesse mit der Kraft von Funk- und Rockmusik besinnen. Gegen Ende der 1990er Jahre bezogen sich Musiker wie Dave Douglas oder Medeski, Martin & Wood wieder deutlich auf die Wurzeln der Fusion.

Die Fusion aus Jazz, Rock und Funk ist im Rückblick eine historische Stilrichtung, die die weitere Entwicklung des Jazz stark beeinflusste. Sie begeisterte in den 1970er Jahren ein großes Publikum für diese Musik und öffnete zusätzlich Jazzmusikern neue Aufführungsorte. Die Fusion formte den Stil einer ganzen Generation auch von Musikern, selbst wenn diese später z.T. nicht mehr in ihr aktiv wurden. Viele Musiker, die sich später wieder akustisch gespielter Musik zuwendeten, hielten am Fusionkonzept fest, und machen (wie beispielsweise Roberto di Gioia oder Eddie Gomez) bis heute gekonnt arrangierte, unterhaltende Musik von sehr hoher Komplexität.

Die Fusion hatte insgesamt große musikalische Erfolge. Sie war außerdem die Voraussetzung für eine Weiterentwicklung in den Musikgattungen Rock, Funk und Jazz. Aufgrund der technischen Perfektion vieler beteiligter Musiker, die aus dem Jazzbereich stammten, hielt eine neue Professionalität Einzug in die Funk- und Rockmusik. Es wurden immer mehr Musiker in dieser neuen Musikrichtung aktiv, die eine grundlegende Ausbildung im Jazz hinter sich hatten und so beispielsweise auch als Schlagzeuger sowohl swingende Jazz- als auch treibende Rockrhythmen zu spielen, als Saxophonisten virtuos-freie Soli und soulhaltige Riffs zu blasen, oder als Gitarristen lärmende Sounds und harmonische Jazzakkorde zu setzen.

Neben den genannten Musikern waren wichtige Gruppen Chick Coreas „Return To Forever“, John McLaughlins „Mahavishnu Orchestra“ und Joe Zawinuls „Weather Report“. Die Gründer aller dieser stilprägenden Gruppen wirkten am auslösenden Album „Bitches Brew“ mit. Auch europäische Musiker wie Jean-Luc Ponty, Volker Kriegel („Inside: Missing Link“ mit Albert Mangelsdorff), Wolfgang Dauner (Etcetera), Ian Carr (Nucleus), Joachim Kühn und Pierre Courbois (Association P.C.), Jasper van’t Hof (Pork Pie), Pekka Pohjola, Zbigniew Namysłowski oder Allan Holdsworth legten Alben von überragender Energie, Qualität und Kreativität vor, die - ebenso wie die Fusion-Alben Frank Zappas - z.T. völlig unabhängig vom Fusionkonzept eines Miles Davis sind.

Nach den Anfangsjahren sind Gruppen wie Steps Ahead, die Brecker-Brothers oder die Bands von Pat Metheny, Susan Weinert oder Dave Sanborn dazu gekommen.

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Ford Fusion (Europa)

Ford Fusion (2002–2005)

Der Ford Fusion ist ein Minivan des Automobilherstellers Ford. Der Fusion schließt die Lücke zwischen Ford Fiesta und Ford Focus und basiert technisch auf dem von 2001 bis 2008 produzierten Fiesta. Das in den USA angebotene Ford-Modell mit der Bezeichnung Fusion hat mit diesem europäischen Modell außer dem Namen keine Gemeinsamkeiten.

Der Fusion wird nur als fünftüriges Modell produziert und wurde zunächst in den Ausstattungsvarianten Ambiente, Trend, Elegance und Fusion+ angeboten. Wegen der höheren Sitzposition bietet er einen bequemeren Einstieg und hat mit 337 Litern Gepäckraumvolumen im Vergleich zum fünftürigen Fiesta 53 Liter mehr Laderaum. Angeboten werden die drei Benzinmotoren und zwei Dieselmodelle mit Leistungen zwischen 50 und 74 kW auch mit einer 4-Gang-Vollautomatik bzw. einem automatisierten 5-Gang-Schaltgetriebe (Durashift-EST, Electronic Shift Technology). Mit einem Verbrauch von 4,5 Litern auf 100 km und einem Kohlenstoffdioxid-Ausstoß von 119 g/km gehört die 50-kW-Dieselversion des Fusion zu den weniger umweltbelastenden Fahrzeugen.

Ende 2005 wurde der Fusion einer Modellpflege unterzogen. Äußerlich an dem gelb abgesetzten Blinker im Scheinwerfer zu erkennen, wurden auch die Armaturentafel und die Ausstattungsvarianten geändert. Aktuell (2009) werden die Modelle Ambiente, Style, Calero und Fusion+ angeboten.

Alle Fusion werden bei Ford in Köln-Niehl produziert und von dort in über 50 Länder exportiert, darunter nach Angola, Australien, Hongkong, Japan, Neuseeland, Singapur und Südafrika. Als das am weitesten entfernte Ziel gilt die Pazifikinsel Tahiti. Die Exportquote des Kölner Werkes liegt bei 83 Prozent, die größten Auslandsmärkte sind Großbritannien, Italien, Frankreich, Benelux und Russland.

Alle Ford Fusion haben Servolenkung (bei 1,6-l-TDCi elektro-hydraulisch), ABS, innenbelüfte Scheibenbremsen vorn, Trommelbremsen hinten, vier Airbags, Seitenaufprallschutz, Fahrersitz und Lenksäule sind höhenverstellbar, Pollenfilter, Drehzahlmesser und eine 40:60 geteilte Rücksitzbank und -lehne.

Gegen Aufpreis sind für alle Modelle Kopf-Schulterairbags vorn und hinten lieferbar; ebenso ein ESP mit ASR und Bremsassistent (nur mit Bordcomputer und nicht für 1,6-l-Benzinmotor mit Automatikgetriebe).

Der erste Mazda 2 (2003–2007) baut auf der Plattform des Ford Fusion auf.

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AMD Fusion

Unter dem Namen Fusion entwickelt AMD zusammen mit dem erworbenen Know-How von ATI nach deren Übernahme am 6. Juli 2006 einen Prozessor, der sowohl CPU als auch GPU in einem Package vereint. Die erste Version des Fusion sollte im Laufe des Jahres 2008 für Notebooks erscheinen und zuerst als Dual-Core Prozessor, später allerdings auch als Quad-Core Prozessor. Erst im Jahr 2010 soll Fusion auch für Desktop-PCs verfügbar sein.

Der Prozessorteil von Fusion wird auf dem AMD Phenom basieren, jedoch durch einen erheblich gesenkten Stromverbrauch und erweiterten Energiesparfunktionen speziell auf den Mobileinsatz zugeschnitten sein. Auf welcher Basis die integrierte GPU entwickelt wird ist unklar, allerdings wird sie mehrkernig sein und sehr wahrscheinlich auf die heutzutage als Standard verwendete Unified-Shader-Architektur aufbauen.

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Alesis Fusion

Die Alesis Fusion ist eine Synthesizer-Workstation mit 4 integrierten Klangerzeugungsverfahren, einem 32 Spur MIDI + 8 Spur Audio-Sequenzer und wurde 2005 erstmals vorgestellt. Das Instrument steht in der Tradition der Workstations in Wettbewerb mit Instrumenten wie Korg Triton, Yamaha Motif und Roland Fantom-X.

Sie bietet gemäß Hersteller Alesis eine großzügige Polyphonie, die für die einzelnen Synthesen so angegeben wird: Insgesamt 32-fach multitimbral, Sample Playback 272 Stimmen, FM 240 Stimmen, VA 140 Stimmen, PM Reed 60 Stimmen und PM Wind 48 Stimmen. Je nach Syntheseart und Komplexität der verwendeten Klänge reduziert sich die Anzahl der maximalen Stimmen dynamisch. Alesis bietet das Instrument in zwei Versionen an: 6HD mit 61 Kunststofftasten, 8HD mit 88 gewichteten Tasten. Das Design hat einen recht eigenständigen Charakter und die Bedienelemente wie Drehregler und Taster sind besonders deutlich herausgearbeitet. Diese Bedieneinheiten bestehen aus einem Controller-Block inklusive 2 Wheels (Pitch Bend, Modulation), dem beleuchteten Display mit mehreren Tastern rechts und links davon, sowie einem Bedienfeld für die Programmanwahl samt auffälligem Data Entry Drehrad plus Taster. Auf der Rückseite befinden sich eine Reihe von Anschlüssen (Audio, MIDI, Pedale, Stromversorgung), und auch USB zur Verbindung mit PC/Mac. Ebenfalls rückwärtig ist ein Slot für eine CF-Karte untergebracht.

Das Instrument verfügt über eine eingebaute Festplatte (40 bzw. 80 GB) für "alles", d.h. es können dort umfangreiche Sample Libraries mit Instrumenten, Drumloops, Soundeffekte sowie mit dem Sampler aufgenommene Songs und Synthesizerprogramme dauerhaft gespeichert werden.

Das Klangspektrum ist ungewöhnlich vielseitig, da nicht nur ein interner Klangvorrat an Instrumentensamples existiert (ROM), sondern auch neue Samples geladen werden können. Die Samples werden jeweils in den RAM-Speicher geladen, der bei der Grundausrüstung 64 MB bietet und auf maximal 192 MB ausbaufähig ist. Um die Samples in das Instrument zu transferieren steht herstellerseits eine spezielle Software (PC/Mac) zur Verfügung: Fusionconverter. Dieses Programm kann verschiedene gängige Sampleformate einlesen und in das Fusion-Format konvertieren. Die Synthese-Engines VA, FM und PM sind ebenfalls mit einer Vielzahl an Parametern und Funktionen sowie einer Modulationmatrix ausgestattet, die auf dieser Basis Hunderte oder Tausende von Klängen ermöglichen. Bereits werkseitig wird das Instrument mit rund 1000 fertig spielbaren Presets ausgeliefert, der Klangvorrat kann vom Besitzer erheblich erweitert und auf Festplatte und CF Cards archiviert werden. Darüber hinaus lässt sich der Datenvorrat via USB im PC/Mac sichern, transferieren und verwalten. Die kostenlose Software "Fusion Sort" (PC) erlaubt eine Neuorganisation und Umsortierung vorhandener Presets komfortabel am großen Computer-Monitor.

Es existieren prinzipiell 4 Betriebsarten (Modi).

Diese Modi können mit den Tastern links neben dem Display direkt ausgewählt werden.

Im 16-Bit Sampler Mode können Geräusche oder Instrumente aufgenommen, bearbeitet und geloopt werden, um sie anschließend gewünschten Tasten zuzuweisen. Ein Multisample besteht aus mehreren Einzel- Samples.

Die Klänge können mit bis zu 8 Envelopes und 8 LFOs moduliert werden, wofür eine komplexe Modulationsmatrix bereitsteht. Die Filtersektion bietet viele verschiedene Typen von Lowpass, Highpass bis Band Boost und Vocoder und ist bis 8-Pol schaltbar. Das Filter lässt sich pauschal (Main) und/oder den Oszillatoren einzeln zuschalten.

Ein leistungsstarkes Muliteffektgerät mit 2 Bus Effekten und bis zu 4 Insert Effekten sowie Equalizer dienen dem Feinschliff der Sounds. Die Palette der Effekte reicht von Hallprogrammen, Echo- und Delayeffekten bis zu Chorus, Flanger, Organ Rotary und verschiedenen Amp-Modellen (für Distortion- und Overdrive-Effekte) und Decimator (beabsichtigte Verringerung der Klangqualität). Insgesamt gibt es 80 Effekt-Typen plus Master 3-Band Parametric Equalizer.

In diesem Modus werden verschiedene Klänge zusammengestellt und entweder in definierbaren Zonen auf der Tastatur verteilt (Split) oder geschichtet (Layer). Bis zu 16 verschiedene Sounds können gleichzeitig mit dem Tastatur gespielt werden, 16 weitere über die MIDI-Schnittstelle angesteuert.

Mit dem Song Mode wird der Sequenzer aktiviert. Es stehen maximal 32 MIDI-Spuren und 8 Audio-Spuren zur Verfügung.

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Source : Wikipedia