Fritz Schramma

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Geschrieben von robby 01/05/2009 @ 10:11

Tags : fritz schramma, politiker, politik

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Fritz Schramma

Fritz Schramma beim Kölner Ehrenamtstag im August 2007

Fritz Schramma (* 27. August 1947 in Köln-Nippes) ist ein deutscher Politiker (CDU) und Oberbürgermeister der Stadt Köln.

Schramma studierte an der Universität zu Köln Latein, Philosophie, Pädagogik. 1972 bis 1988 war er als Studienreferendar und Lehrer an verschiedenen Gymnasien in Köln-Rodenkirchen, Wesel und Hürth (Ernst-Mach-Gymnasium) tätig. Von 1988 bis 2000 war er Studiendirektor am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Pulheim, wo er Latein und Philosophie unterrichtete. Er ist Mitglied der CDU und seit 1989 Mitglied des Kölner Stadtrates.

Im Jahr 2000 übernahm Schramma, der das Amt des Ersten Bürgermeisters bekleidet hatte, gemeinsam mit Stadtdirektor Bernhard Wimmer (CDU) kommissarisch die Geschäfte des Oberbürgermeisters, nachdem der Amtsinhaber Harry Blum (CDU) überraschend verstorben war. In einer Stichwahl konnte er sich am 17. September 2000 gegen Anke Brunn durchsetzen, die kurzfristig aufgestellte Gegenkandidatin einer durch Korruptionsskandale erheblich geschwächten SPD, und wurde Kölner „Oberbürgermeister aus Zufall“, wie der Kölner Stadt-Anzeiger notierte. Durch eine Besonderheit im kommunalen Wahlrecht in NRW beträgt Schrammas Amtszeit als Oberbürgermeister neun anstatt fünf Jahre. Er beendete die Amtszeit seines Vorgängers bis 2004 und leistete dann 2004 bis 2009 seine eigene ab, zu der er 2000 gewählt wurde.

Als Oberbürgermeister ist Schramma Mitglied zahlreicher Vereine und Verbände, sowie Schirmherr vieler Veranstaltungen in Köln.

Schramma ist verheiratet und hat eine Tochter. Sein Sohn Stephan wurde am 31. März 2001 in der Kölner Innenstadt als unbeteiligter Fußgänger bei einem Autounfall tödlich verletzt, der durch ein illegales Straßenrennen verursacht wurde.

Am 26. Mai 2008 wurde Fritz Schramma in Solingen mit dem Genç-Preis für friedliches Miteinander ausgezeichnet. In der Begründung der Jury wurde neben seinem dauerhaften Einsatz für Integration insbesondere seine Rolle als Vermittler bei den Auseinandersetzungen um den vom türkischen Staat organisierten Kölner Moscheebau hervorgehoben, den er gegen den Widerstand von Teilen der Bevölkerung und gegen heftige Kritik aus der eigenen Partei unterstützte.

Nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchives am 3. März 2009 wurde Schramma wegen seiner Krisenpolitik heftig kritisiert. Daraufhin erklärte er am 29. März seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur zum Oberbürgermeister bei den anstehenden Kommunalwahlen.

Ein Ermittlungsverfahren gegen Schramma wegen vermeintlicher unzulässiger Tonband-Mitschnitte bei Sitzungen des Koordinierungsstabes zum Einsturz des Historischen Stadtarchivs wurde nach wenigen Tagen von der Staatsanwaltschaft eingestellt. Schramma hatte angeführt, dies sei völlig offen geschehen und habe nur die Arbeit der Protokollführer erleichtern sollen.

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Mordanschlag von Solingen

Gemeinsame Demonstration von Deutschen und Türken am Tatort im Juni 1993

Der Mordanschlag von Solingen war ein am 29. Mai 1993 in Solingen (Nordrhein-Westfalen) verübtes Verbrechen, dem fünf Personen zum Opfer fielen. Die häufig als „Brandanschlag von Solingen“ bezeichnete Tat hatte einen rechtsextremem Hintergrund.

Nach den Pogromen in Hoyerswerda und Rostock sowie dem Brandanschlag von Mölln änderte der Bundestag am 26. Mai 1993 den Artikel 16 des Grundgesetzes, das Recht auf Asyl. Drei Tage später erfolgte der Mordanschlag in der westdeutschen Stadt Solingen.

Bei dem Brandanschlag auf ein Zweifamilienhaus, das von Menschen türkischer Abstammung bewohnt war, starben fünf Menschen (zwei Frauen, drei Mädchen). Hülya Genç (9), Gülüstan Öztürk (12) und Hatice Genç (18) kamen in den Flammen ums Leben. Gürsün İnce (27) und Saime Genç (4) erlagen ihren Verletzungen nach einem Sprung aus dem Fenster. Ein sechs Monate alter Säugling, ein dreijähriges Kind und der 15 Jahre alte Bekir Genç wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Bekir Genç erlitt schwerste Verbrennungen und unterzog sich seit dem Anschlag 30 Operationen und Hauttransplantationen, 14 weitere Familienmitglieder erlitten zum Teil lebensgefährliche Verletzungen.

Bundesanwaltschaft und Polizei konnten bereits am 4. Juni 1993 drei Männer im Alter zwischen 16 und 23 Jahren aus der Solinger Neonazi-Szene festnehmen. Auch der vierte Tatverdächtige wurde, nach den ersten Festnahmen, rasch ermittelt. Zwei der Männer entsprachen dem Täterbild, wie es Zeitungen oft nach rechtsextremen Anschlägen präsentieren: vorverurteilte rechtsextreme Jugendliche mit zerrüttetem Elternhaus, frühzeitig gewaltauffällig, der braunen Szene zugehörig. Doch die zwei anderen Tatverdächtigen passten nicht in das übliche Raster: Einer wuchs in einer Solinger Handwerksfamilie auf, der vierte entstammte einer Arztfamilie. Diese beiden bestreiten jedoch bis heute vehement, etwas mit dem Anschlag zu tun gehabt zu haben. Nach 127 Verhandlungstagen wurden alle vier Angeklagten am 13. Oktober 1995 vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht zu langjährigen Haft- oder Jugendstrafen verurteilt.

Der sechste Strafsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf verurteilte den 24-jährigen Markus G. (er gestand als einziger Angeklagter die Tat) wegen fünffachen Mordes, 14-fachen Mordversuches und besonders schwerer Brandstiftung zu 15 Jahren Freiheitsstrafe. Der 18-jährige Felix K., der 19-jährige Christian R. und der 22-jährige Christian B. wurden zur höchsten Jugendstrafe von zehn Jahren verurteilt. Nach Berufungen wurde das Urteil 1997 vom Bundesgerichtshof bestätigt. Das Landgericht Wuppertal verurteilte die vier Täter im Mai 2000 zur Zahlung von 250.000 Mark Schmerzensgeld an Bekir Genç. Das Urteil konnte jedoch damals zeitweise nicht vollstreckt werden, da zwei Täter noch in Haft saßen, Christian B. angab, kein Geld zu haben und der vierte Täter, der Arztsohn Felix K., nicht erreichbar war. Das Meldeamt verweigert einem Pressebericht aus 2003 zufolge die Herausgabe der Anschrift mit der Begründung, dass der Haftentlassene eine schützenswerte Person sei.

Inzwischen sind die vier Attentäter wieder auf freiem Fuß. Zwei von ihnen wurden wegen guter Führung vorzeitig aus der Haft entlassen.

Der Solinger Anschlag war 1993 der Höhepunkt einer Welle fremdenfeindlicher, rassistischer Anschläge auf Menschen ausländischer Herkunft in Deutschland. Der Anschlag löste heftige Reaktionen aus: Anfangs friedliche Demonstrationen führten in Solingen an mehreren Tagen zu gewaltsamen Ausschreitungen. Diese wurden vorwiegend aus dem Umfeld der Grauen Wölfe angestachelt.

Der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl kam 1993 nicht nach Solingen. Sein Beileid bekundete er durch seinen Sprecher – noch dazu mit den Worten, er lehne den „Beileidstourismus“ anderer Politiker vor dem Tatort ab. Dieses Verhalten wurde im In- und Ausland sehr kontrovers diskutiert.

In der Unteren Wernerstraße Nr. 81 erinnern nur noch ein paar Kellerstufen an das Haus der Familie Genç. Ein grüner Drahtzaun steht davor, am linken Ende davon steht ein Gedenkstein mit der Inschrift „An dieser Stelle starben als Opfer eines rassistischen Brandanschlags Gürsün Ince, Hatice Henk, Gülüstan Öztürk, Hülya Genç und Saime Genç“. 1998 hat die Stadt gemeinsam mit dem Verein „SOS Rassismus” Terrassen angelegt und darauf auf Wunsch der Familie Genç fünf junge Kastanien gepflanzt.

Am 26. Mai 2008, kurz vor dem 15. Jahrestag des Anschlags, wurde im Solinger Theater- und Konzerthaus ihm Rahmen einer Gedenkveranstaltung erstmals der mit 10.000 Euro dotierte Genç-Preis für friedliches Miteinander vergeben. Er wurde von der Türkisch-Deutschen Gesundheitsstiftung mit ihrem Gründer und Ideengeber Yaşar Bilgin gestiftet und soll zukünftig alle zwei Jahre vergeben werden. Die ersten Preisträger waren der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma und Kamil Kaplan. Schramma erhielt die Auszeichnung für seine Rolle als Vermittler im Streit um den Bau der Kölner Großmoschee. Kaplan verlor bei der Brandkatastrophe von Ludwigshafen im Februar 2008 mehrere Angehörige. „Trotz des großen Verlusts habe er in der Öffentlichkeit viel beachtete Worte des Ausgleichs, der Besonnenheit, der Verständigung und der Versöhnung gefunden“, heißt es in der Begründung der Jury.

In den Niederlanden wurden damals aufgrund des Entsetzens über die Tat Plakate mit folgender Aufschrift aufgestellt: „Solingen, 29. Mai 1993. Dit nooit meer.” (Übersetzung: Das nie wieder!) Nach einem Aufruf eines niederländischen Radiosenders wurden mehrere Millionen Postkarten mit der Aufschrift "Ik ben woedend!" (Übersetzung: Ich bin wütend!) an Helmut Kohl geschickt. Die Aktion wurde in der Folge heftig in beiden Ländern diskutiert.

Familie Genç bewohnt heute ein mit Versicherungs- und Spendengeldern finanziertes Haus, das mit Überwachungskameras ausgestattet ist. Einigen Familienangehörigen wurde es ermöglicht, Jobs bei der Stadt anzunehmen. Die Überlebenden leiden bis heute unter den Folgen der Gräueltaten und haben Angst vor weiteren Übergriffen. Psychologische und medizinische Betreuung ist nach wie vor nötig.

Die Mutter, Großmutter und Tante der Ermordeten, Mevlüde Genç, bemühte sich in den Jahren nach den Morden immer wieder, Versöhnung zwischen der Bevölkerung Solingens und ihrer Familie beziehungsweise der türkischstämmigen Bevölkerung in der Stadt zu erreichen. Mevlüde Genç, die mittlerweile einen deutschen Pass hat, wurde das Bundesverdienstkreuz verliehen.

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Kölnpfad

Fritz Hoepfner - Hauptverantwortlich für die Wegführung des Kölnpfad

Seit Mitte des Jahres 2007 steht der genaue Verlauf des Kölnpfads fest. Die Wegmarkierung wurde im Sommer 2008 fertiggestellt. Wanderzeichen ist ein weißer Kreis auf schwarzem Grund, dem Zeichen für Rundwanderwege um Orte in Nordrhein-Westfalen. An einigen Stellen findet man darunter das vom Kölner Eifelverein (KEV) entworfene Kölnpfad-Logo: eine rechteckige Markierung in den Kölner Farben Rot-Weiß mit den schwarzen Domtürmen im roten Feld. Diese Markierung ist kein offizielles Symbol des deutschen Wanderwegenetzes, und sie ist auch nicht durchgängig am Kölnpfad angebracht. Der Wanderweg umrundet in elf Etappen von 9 bis 22 km Länge die Stadt. Bis auf zwei Ausnahmen verläuft der Weg innerhalb der Kölner Stadtgrenzen. Im rechtsrheinischen Süden führt er wenige Kilometer über Niederkasseler Gebiet und im rechtsrheinischen Nordosten verläuft eine Etappe als Abstecher über Bergisch Gladbacher Stadtgebiet. Hier erreicht man beim Ortsteil Breite die höchste Stelle des Wanderwegs. Von dort überblickt man bei guter Sicht ganz Köln und damit auch den gesamten Kölnpfad. Die Anfangs- und Endpunkte jeder Etappe sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Ausgearbeitet wurde die Wegführung im wesentlichen von Fritz Hoepfner, Wanderführer des Kölner Eifelvereins. Eine weitere wichtige Rolle bei der Entstehung des Kölnpfades spielt Ingrid Mölders, stellvertretende Vorsitzende des Kölner Eifelvereins. Sie hat die ursprüngliche Kölnpfad-Idee des ehemaligen Vereinsvorsitzenden Theodor Schinscholl aufgegriffen und umgesetzt. Von ihr wurde auch der Kölner Mundartdichter Hans Knipp animiert, einen Text für ein Kölnpfad-Lied zu verfassen, das anschließend von Bömmel Lückerath (Mitglied der kölschen Musikgruppe "Bläck Fööss") vertont wurde. So entstand die Kölnpfad-Hymne "Eimol öm Kölle röm".

Der Weg soll nicht nur zum Wandern in der Natur einladen, er soll zugleich besondere kulturelle Aspekte, Hintergründe der Stadtgeschichte und interessante Details am Rand der Stadt bekannt machen. Deshalb weisen Tafeln auf entsprechende Institutionen, Anlagen und Sehenswürdigkeiten hin, aber auch auf Ruhezonen, Spielplätze und Einkehrmöglichkeiten am Weg oder in dessen Nähe. Elf Hinweistafeln wurden bis zum 27. September 2008 aufgestellt, dem Tag der offiziellen Einweihung. Interessante Aspekte zu den elf Etappen und wichtige Informationen wurden in einem speziell zum Kölnpfad verfassten Wanderbuch zusammen gefasst. Als Ergänzung zum Buch gibt es eine Wanderkarte im Maßstab 1 : 25.000, in der der gesamte Kölnpfad verzeichnet ist. Hier sind auch die Start und Zielpunkte der Etappen markiert, Einkehrmöglichkeiten sind verzeichnet und viele weitere interessante Wegmarken sind aufgeführt.

Ein weiterer Aspekt des Kölnpfad-Konzepts zielt darauf ab, dem Wanderer einen Einblick in möglichst viele verschiedene, öffentlich zugängliche Bereiche einer Großstadt zu gewähren. Es geht darum, zu zeigen, dass eine Stadt durch ganz unterschiedliche Areale geprägt wird. Ganz bewusst wurde der Weg nicht nur durch idyllische Waldgebiete, Parkanlagen und offenes, freies Feld gelegt. Der Kölnpfad folgt dem, wodurch Köln sich auszeichnet, im positiven wie im negativen Sinne. Industrieanlagen werden durch den Kölnpfad erschlossen, große Verkehrswege und Verkehrsanlagen werden nicht nur gekreuzt oder überquert sondern sind Teil des Kölnpfades. So quert der Kölnpfad mit der Rodenkirchener Autobahnbrücke den Rhein. Autobahnen und Gleisanlagen entsprechen zwar nicht dem üblichen Bild idyllischer Wanderromatik, aber sie gehören unverzichtbar zum Funktionieren einer Großstadt. Oft liegen in direkter Nachbarschaft zu diesen lärmenden Wegabschitten die ruhigsten Orte des Kölnpads, die Naturschutzgebiete. Weil Naturschutzgebiete absolute Ruhezonen sind, ist das Betreten streng untersagt. Deshalb führt der Kölnpfad an diesen Flächen nur vorbei und nicht durch sie hindurch. Natürlich trifft der Weg immer wieder auf den Rhein, denn der Fluss hat zweifelsohne seit jeher eine große Bedeutung für die Stadt.

Somit ist der Kölnpfad ein sehr abwechslungsreicher und interessanter Wanderweg. Er bezieht seinen Reiz nicht durch grandiose Aussichten oder spektakuläre Panoramen, auch nicht durch Einsamkeit und Abgeschiedenheit, sondern durch den ständigen Wechsel von naturbelassenen Arealen mit Wohngebieten, Industrieanlagen, landwirtschaftlichen Nutzflächen, Wirtschaftswäldern, Parkanlagen, Verkehrswegen und all den kulturellen, historischen oder auch kuriosen Erscheinungen im Verlauf und am Rande des Weges.

Die ursprüngliche Planung des Kölnpfads sah eine Gesamtlänge von 155 km vor. Diese Planung konnte nicht umgesetzt werden, weil unter anderem die bereits erwähnten Naturschutzgebiete nicht durchquert werden durften, privater Grundbesitz umgangen werden musste oder die Planung auf dem Papier in der Realität so unübersichtlich war, dass der Verlauf des Weges geändert werden musste. Nach Abschluss aller notwendigen Änderungen und der offiziellen Festschreibung der Streckenführung hat der Kölnpfad nun eine Gesamtlänge von 171 km. Die Start- und Zielpunkte sämtlicher Etappen sind durch öffentliche Verkehrsmittel bestens erschlossen. Jede Etappe kann abgekürzt werden, weil unterwegs Haltestellen von Bus und Bahn immer wieder direkt am Weg oder ganz in seiner Nähe liegen. Dadurch eröffnet sich auch die Möglichkeit, mitten in eine Etappe einzusteigen und an einer beliebigen Stelle in der folgenden Etappe den Weg zu beenden.

Die Möglichkeit, an fast jeder beliebigen Stelle in den Kölnpfad einsteigen und wieder aussteigen zu können, hat sich der Kölner Eifelverein zu Nutze gamacht. Er bietet auf 15 Teilstücken des Kölnpfads geführte Wanderungen an. Einige Teilstücke wurden nochmals in Unterabschnitte gegliedert. Aus organisatorischen, inhaltlichen und thematischen Gründen (z.B. Kurzwanderungen für Kinder oder Themenwanderungen) stimmen weder die Länge noch die Start- und Zielpunkte mit den offiziellen Etappen überein. Sie folgen aber exakt dem Verlauf des Kölnpfads. Anfang und Ende dieser Kurzetappen sind ebenfalls mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem zu erreichen.

Der Rundwanderweg war eine Idee des langjährigen Vorsitzenden des Kölner Eifelvereins e.V., gegründet 1888, Theodor Schinscholl. Überlegungen zu einem solchen Rundwanderweg entstanden schon vor dem Jahre 2000. Streckenerkundungen wurden vorgenommen, Absprachen mit den für das linksrheinische Köln zuständigen Ortsgruppen des Eifelvereins wurden getroffen und schließlich ein Projektantrag bei der zuständigen Behörde eingereicht. Die Genehmigung erfolgte am 1. Februar 2006. Der Verein und seine aktiven Mitglieder haben danach die Verantwortung für Einrichtung und Pflege der gesamten (auch der linksrheinischen) Strecke übertragen bekommen. Oberbürgermeister Fritz Schramma hat die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen. Nach der Genehmigung durch die Bezirksregierung konnte am 1. April 2006 mit der Markierung und der genauen Streckenfestlegung begonnen werden. Die offizielle Eröffnung fand mit dem Vereinsjubiläum am 27. September 2008 in Köln-Thielenbruch statt.

Die Wegepflege erfolgt durch ehrenamtlich tätige Mitglieder und Wanderführer des verantwortlichen Vereins. Da der Verein auch weiter seine Strecken in die und in der Eifel betreut, werden besonders für den linksrheinischen Teil des Rundwegs noch Paten gesucht, die den Verein unterstützen und eine Etappe betreuen wollen.

Ein prominenter Pate, der Wanderbuchautor und Redakteur Manuel Andrack, der bis 2008 in Köln wohnte, hat die Patenschaft über die 16 km lange 3. Etappe von Bocklemünd nach Roggendorf/Thenhoven übernommen, die er im Frühjahr 2007 zusammen mit seiner Familie mit Pinsel, Farben und Aufklebern markiert hat. Er wird seine Etappe auch nach seinem Wegzug weiter betreuen.

Zusätzlich ist der KÖLNPFAD mit aufwendigen, vandalismus-resistenten Hinweistafeln ausgestattet. Sie sollen vor allem auf interessante Besonderheiten am Wegesrand aufmerksam machen, aber auch sicherstellen, dass von den Bus- & Bahnhaltestellen in der Nähe des Kölnpfades dieser sicher gefunden werden kann - und umgekehrt. Jede Wandertafel kostet ca. 2000,-- €. Der Kölner Eifelverein möchte diese finanziellen Mittel mit der Unterstützung durch Sponsoren bereitstellen.

Der Kölner Eifelverein bietet auf dem gesamten Kölnpfad geführte Wanderungen an. Die oftmals sehr langen Kölnpfad-Etappen wurden in Teilabschnitte unterteilt, um einerseits einen möglichst großen Interessentenkreis anzusprechen, andererseits um die Möglichkeit zu haben, gezielt Themen-, Vormittags- oder Kurzwanderungen für Kinder und Ungeübte anbieten zu können. Alle geführten Teilabschnittswanderungen werden auf der Webseite des Vereins bekannt gemacht.

Bömmel Lückerath von den Bläck Fööss schrieb die Musik zu einem Lied von Hans Knipp, Eimol öm Kölle röm, das er mit Hartmut Priess, Peter Schütten und Andreas Wegener von der Bläck Föös und dem Kinderchor der Hauptschule Großer Griechenmarkt aufnahm, und das als CD dem Buch zum Kölnpfad beiliegt. Damit ist der Kölnpfad nunmehr Kölner Kulturgut.

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Fußballroute NRW

Karte der Deutschen Fußball Route NRW

Die Deutsche Fußball Route NRW ist eine Ferienstraße in Nordrhein-Westfalen zum Thema Fußball. Sie verbindet auf einer Länge von 550 km 15 Städte, deren Traditionsvereine nationale und internationale Bekanntheit erlangt haben und führt von Aachen über das Rheinland, Ruhrgebiet und Münsterland nach Bielefeld.

Die Deutsche Fußball Route NRW wurde vom WFLV im Zusammenarbeit mit dem Land Nordrhein-Westfalen und dem Nordrhein-Westfalen Tourismus e.V. nach einer Idee von Dr. Gregor Gdawietz, Geschäftsführer des WFLV, entwickelt. Grundidee dieser Route war, 15 Städte in Nordrhein-Westfalen auszuwählen, deren Vereine im Bereich des Fußballes nationale oder internationale Bekanntheit erlangt haben, so dass eine geführte Tour durch Nordrhein-Westfalen entsteht.

In den einzelnen Städten wiederum wird die Geschichte des Heimatvereins anhand von elf, an für den Verein wichtigen Plätzen angebrachten, Informationstafeln erläutert. Auch die Bedeutung des Platzes für den Verein selbst ist auf den Tafeln aufgeführt. Weiterführende Informationen zum Verein und der Stadt bieten kostenlose, in den Touristeninformationen erhältliche, Broschüren. Zu allen 15 Städten sind darüber hinaus ausführliche Städteguides zur Deutschen Fußball Route NRWim Meyer & Meyer Verlag erschienen. Zum Preis von 6,95 Euro sind sie im Buchhandel erhältlich.

Neben der Darstellung des Fußballes in NRW ist auch die Förderung des Tourismus ein Anliegen dieser Deutschen Fußball Route NRW. Michael Vesper, damaliger Sportminister Nordrhein-Westfalens, sagte zum Punkt der Tourismusförderung, dass diese Route für Nordrhein-Westfalen „so etwas wie die Weinstraße für Rheinland-Pfalz“ werden wird. Um diese Förderung zu erreichen, wurden die 11 ausgewählten Plätze mit den örtlichen touristischen Angeboten verknüpft.

Die Deutsche Fußball Route NRW wurde am 15. Juni 2005 im Rahmen des Confederations-Cup 2005 mit ihrer ersten Station in Köln durch Oberbürgermeister Fritz Schramma und Verbandspräsident Hermann Korfmacher eröffnet. Im Laufe eines Jahres wurden die restlichen 14 Stationen der Route eröffnet, letzte Station war am 8. Juni 2006 Aachen.

Nachfolgend sind die 15 Stationen der Deutschen Fußball Route NRW in der Reihenfolge der offiziellen Nummerierung aufgeführt. Die Nummerierung beginnt bei der westlichsten Station Aachen und endet in Ostwestfalen in Bielefeld.

Die Fußball-Route-Stationen in Aachen wurden am 8. Juni 2006 durch Jürgen Linden, Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Bernd Maas, Geschäftsführer TSV Alemannia Aachen, Alfred Vianden, Prädiumsmitglied WFLV und Dr. Gregor Gdawietz, Geschäftsführer des WFLV, eröffnet.

Köln war die erste Station der Deutschen Fußball Route NRW und wurde am 15. Juni 2005 durch Fritz Schramma, Oberbürgermeister von Köln, Verbandspräsident Hermann Korfmacher und Dr. Gregor Gdawietz eröffnet.

Die Station Leverkusen wurde am 9. März 2006 als zweite nach Köln von Oberbürgermeister Ernst Küchler und dem Vizepräsidenten des WFLV, Karl-Josef Tanas und Dr. Gregor Gdawietz eröffnet.

Am 27. März 2006 wurde die Station Mönchengladbach durch WFLV-Vizepräsident Walter Hützen, Oberbürgermeister Norbert Bude und Borussia Mönchengladbach-Präsident Rolf Königs und Dr. Gregor Gdawietz eröffnet.

Als drittletzte Station wurde Krefeld am 6. Juni 2006 durch Oberbürgermeister Gregor Kathstede und Dr. Gregor Gdawietz eröffnet.

Mit Düsseldorf wurde am 7. Juni 2006 die vorletzte Station der Deutschen Fußball Route NRW eröffnet. Oberbürgermeister Joachim Erwin, der Vorstandsvorsitzende von Fortuna Düsseldorf Peter Frymuth, Vizepräsident des WFLV Walter Hützen und Geschäftsführer des WFLV, Dr. Gregor Gdawietz, enthüllten stellvertretend für die zehn weiteren Informationstafeln die am Rathaus angebrachte.

Am 1. Juli 2006 wurde die am Rathaus angebrachte Informationstafel stellvertretend für die weiteren in Wuppertal angebrachten Tafeln durch den Oberbürgermeister Peter Jung sowie dem Präsidenten des Wuppertaler SV Borussia, Friedhelm Runge, dem Präsidiumsmitglied des WFLV, Dr. Dieter Stäglich und dem Geschäftsführer des WFLV, Dr. Gregor Gdawietz, enthüllt.

Die Duisburger Station der Deutschen Fußball Route NRW wurde am 25. April 2006 im Beisein von Oberbürgermeister Adolf Sauerland, MSV Duisburg-Präsident Walter Hellmich, Hermann Korfmacher (Präsident des WFLV) und Dr. Gregor Gdawietz, Geschäftsführer des WFLV, eröffnet.

Am 15. Mai 2006 enthüllten Oberbürgermeister Klaus Wehling und der Präsident von SC Rot-Weiß Oberhausen, Dirk Buttler,die Informationstafel am Rathaus stellvertretend für die weiteren zehn im Stadtgebiet. Von Seiten des WFLV waren Hermann Korfmacher, Präsident des WFLV und Dr. Gregor Gdawietz, Geschäftsführer des WFLV, anwesend.

Mit der Enthüllung der Informationstafel an der Philharmonie Essen Saalbau durch Oberbürgermeister Wolfgang Reiniger wurde am 18. Mai 2006 die Station Essen eröffnet. Weitere anwesende Gäste waren neben Ex-Fußballprofi Frank Mill der Geschäftsführer von Rot-Weiss Essen, Nico Schäfer,sowie Hans-Jürgen Weber, Präsidiumsmitglied des WFLV und Dr.Gregor Gdawietz, Geschäftsführer des WFLV.

Oberbürgermeister Frank Baranowski eröffnete am 9. Mai 2006 im Beisein von Schalke-04-Präsident Gerhard Rehberg und den WFLV-Funktionären Hermann Korfmacher und Dr.Gregor Gdawietz die elfte Station der Deutschen Fußball Route NRW.

Am 30. Mai 2006 enthüllte Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz die am Rathaus angebrachte Informationstafel und eröffnete damit die Station Bochum. Weitere Gäste bei der Enthüllung waren neben VfL Bochum-Aufsichtsrat-Vorsitzenden Werner Altegoer auch der Präsident des Stadtrivalen SG Wattenscheid 09, Rüdiger Knaup. Der WFLV wurde durch seinen Präsidenten Hermann Korfmacher und Geschäftsführer Dr.Gregor Gdawietz vertreten.

Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer eröffnete zusammen mit Reinhard Rauball, dem Präsidenten von Borussia Dortmund, die Station Dortmund am 15. Mai 2006. Von offizieller Seite des WFLV waren Präsident Hermann Korfmacher und Geschäftsführer Dr.Gregor Gdawietz anwesend.

Die vorletzte Station der Deutschen Fußball Route NRW in Münster wurde am 3. Juni 2006 mit der Enthüllung der Informationstafel am Rathaus durch Oberbürgermeister Berthold Tillmann zusammen mit Georg Krimphove, Präsidiumsmitglied SC Preußen Münster, eröffnet. Präsidiumsmitglied des WFLV,Klaus Jahn, und WFLV-Geschäftsführer Dr.Gregor Gdawietz waren von offizieller Seite zugegen.

Die 15. und letzte Station der Deutschen Fußball Route NRW wurde am 30. Mai 2006 durch Oberbürgermeister Eberhard David und Arminia Bielefelds Präsidenten Hans-Hermann Schwick eröffnet, als sie die Informationstafel an der Sparrenburg enthüllten. Der WFLV war durch Präsidiumsmitglied Manfred Knipping und Geschäftsführer Dr.Gregor Gdawietz vertreten.

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Konrad-Adenauer-Preis (Stadt Köln)

Der Konrad-Adenauer-Preis der Stadt Köln wurde 2002 von der Stadt Köln zur Erinnerung an ihren früheren Oberbürgermeister Konrad Adenauer gestiftet. Die undotierte Auszeichnung wird seit 2004 alle zwei Jahre verliehen.

Mit dem Preis sollen laut Satzung „herausragende Beiträge und besondere Verdienste zu dem Thema Leben und Arbeiten in einer Großstadt: Innovative und mutige Beiträge zur Entwicklung einer lebenswerten Großstadt weltweit, zur europäischen Integration oder zur Wahrung und Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung im zusammenwachsenden Europa‘“ gewürdigt werden.

Die Verleihung des Konrad-Adenauer-Preises findet jährlich in feierlichem Rahmen im Historischen Rathaus zu Köln statt.

Vom 12. bis 19. September 2008 findet erstmals auch ein von der Stadt Köln organisiertes Begleitprogramm, die Adenauerwoche, zur Verleihung des Preises statt. Im Historischen Rathaus wird beispielsweise eine Wanderausstellung der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, ergänzt durch Exponate des Historischen Archives der Stadt Köln, zu sehen sein, welches Leben und Wirken Adenauers näher beleuchtet. Des Weiteren wird eine Stadtführung zum Thema "Auf den Spuren Adenauers durch Köln" angeboten, welche besondere, von Adenauer geprägte Orte und Stätten Kölns betrachtet. Darüber hinaus wird es Vorträge und Filmvorführungen geben, sowie ein spezielles Begleitprogramm für Schulklassen.

Über die Verleihung des Preises entscheidet laut Satzung ein Kuratorium, dem der Oberbürgermeister der Stadt Köln Fritz Schramma sowie Fraktionsmitglieder des Rates der Stadt Köln, Sponsorenvertreter und ein Vorstandsvertreter des Bundeskanzler-Adenauer-Hauses angehören.

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Anke Brunn

Anke Brunn (* 17. September 1942 in Behlendorf im Kreis Herzogtum Lauenburg) ist eine deutsche Volkswirtin und Politikerin (SPD).

Nach dem Abitur 1961 an einem humanistischen Gymnasium in Hamburg studierte sie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an den Universitäten Hamburg, Paris und Köln, schloss das Studium 1966 als Diplom-Volkswirtin ab und arbeitete 1966 bis 1975 als wissenschaftliche Hilfskraft und wissenschaftliche Angestellte am Rechenzentrum der Universität Köln.

Brunn trat 1967 der SPD bei, war 1987 bis 1999 Vorsitzende des SPD-Bezirks Mittelrhein und gehörte von 1986 bis 1999 dem SPD-Parteivorstand an. Im September 2000 kandidierte sie für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Köln, unterlag aber Fritz Schramma (CDU). Im März 2001 wurde sie zur stellvertretenden Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Köln gewählt. Bei der Kommunalwahl 2009 kandidiert sie für den Kölner Rat.

Dem Landtag von Nordrhein-Westfalen gehörte sie vom 26. Juli 1970 bis 28. Januar 1981 und seit dem 30. Mai 1985 an. Dort war sie 1979 bis 1981 stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion. Am 25. März 2009 wurde Brunn von der SPD-Fraktion als Nachfolgerin des früheren kulturpolitischen Sprechers Hans-Georg Bögner gewählt.

Von 1981 bis 1983 war sie Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin, in dieser Zeit stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion.

Brunn amtierte von Januar bis Juni 1981 als Senatorin für Jugend, Familie und Sport im Senat von Berlin unter dem Regierenden Bürgermeister Hans-Jochen Vogel (SPD).

Vom 5. Juni 1985 bis 17. Juni 1998 war sie nordrhein-westfälische Ministerin für Wissenschaft und Forschung in der von Ministerpräsident Johannes Rau (SPD) geführten Landesregierung.

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Source : Wikipedia