Fritz

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Geschrieben von daneel 14/04/2009 @ 02:15

Tags : fritz, wireless lan, netzwerk, computer, high-tech, henning fritz, handballspieler, handball, sport

Neueste Nachrichten
"Fix-it-Fritz" konnte GM nicht vor Pleite retten Fritz Henderson - Wiener Zeitung
Nur 60 Tage lang saß Fritz Henderson am Steuer von General Motors (GM), bevor der 101 Jahre alte Traditionskonzern in die Insolvenz gefahren ist. Der Mann mit dem Spitznamen "Fix-it-Fritz" ("Bring es in Ordnung, Fritz!") sollte GM wieder auf Kurs...
GM-Chef Henderson sieht die Insolvenz als Chance - WELT ONLINE
Konzernchef Fritz Henderson sieht darin zugleich eine große Chance. Er spricht von Neuanfang – einem Neuanfang, der zunächst aber große Opfer verlangt. Im New Yorker Gebäude von General Motors (GM) an der Fifth Avenue lief GM-Chef Fritz Henderson an...
Universal-Genie FRITZ! - Top-DSL News
AVMs neue Fritz!Box 7390 vereint alles unter seiner kleinen Haube, was sich das technikbegeisterte Herz für die Wege der Kommunikation wünscht. WLAN, ADSL, VDSL, die bekannte Telefonanlage, eine DECT-Basis, sowie Gigabit-Netzwerk und Netzwerkspeicher...
Pause & Alich starten als "Fritz und Hermann" wieder durch - ganz ... - bonnaparte
In den Rollen der im Rheinland allseits beliebten Vereinsmatadoren und Global-Philosophen Fritz Litzmann und Hermann Schwaderlappen sind Rainer Pause und Norbert Alich wieder vom 4.–6. Juni (jew. 20:00) im Bonner Pantheon am Bundeskanzlerplatz zu...
„Männerhort“ im Fritz Rémond Theater Ganz tief unten mit Pizza ... - Frankfurter Allgemeine Zeitung
Jetzt hatte die 2003 in Bonn uraufgeführte Erfolgskomödie im Frankfurter Fritz Rémond Theater Premiere. Ort der Handlung ist ein Heizungskeller irgendwo in den Katakomben eines Einkaufszentrums. Dort machen es sich drei Männer mit Bier, scharfer Pizza,...
Die angepeilte Sanierung fordert Opfer von allen Beteiligten: 21 ... - sueddeutsche.de
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Der stille Schmerz des Fritz Ottenheimer - derStandard.at
Fritz und Goldie Ottenheimer vor ihrem Haus in Pittsburgh. Noch 1984 erlitt Goldie, die fast alle Verwandten im Holocaust verloren hat, bei einem Deutschland-Besuch eine Panikattacke. Mit einer Gedenkfeier wurde bereits Anfang April der Befreiung des...
Fritz Tremmel hört auf - Badische Zeitung
Der 64 Jahre alte Vorsitzende des HC Lahr, Fritz Tremmel, gab nach getaner Arbeit seinen Rücktritt vom ersten Posten des HC Lahr zum nächst möglichen Zeitpunkt bekannt. "Ich habe nicht mehr die Kraft und die Energie", sagte der Vorsitzende,...
Helmut Lehnert macht Theater Ausgebrochen aus der Anstalt - taz
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"Wir brauchen den Druck der Straße" - taz
Der SPD-Politiker Jo Leinen und der Politikwissenschaftler Fritz W. Scharpf diskutieren über die Möglichkeiten einer EU-Sozialpolitik und die sozialpolitische Macht des EU-Gerichtshofs. Fritz W. Scharpf: "Es ist normal, wenn Lohnkostenunterschiede...

Fritz

Fritz ist ein männlicher Vorname und Familienname. Es ist die Kurzform von Friedrich.

Im deutschen Sprachraum ist der Name sehr häufig. Er galt als der „typische deutsche Name schlechthin“, und umgangssprachliche ist das Wort auch eine Bezeichnung für Deutschsprachige im allgemeinen geworden. Es hat in den Zeiten der beiden Weltkriege im englischen und russischen eine etwas negative Konnotation bekommen (Ethnophaulismus), vergleichbar dem Iwan für Russen, aber nicht so negativ wie engl. Kraut.

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Fritz London

Fritz Wolfgang London (* 7. März 1900 in Breslau; † 30. März 1954 in Durham, North Carolina, USA) war ein deutsch-amerikanischer Physiker.

London entstammte einer wohlhabenden großbürgerlichen deutsch-jüdischen Familie. Er studierte in Bonn, Frankfurt am Main, Göttingen, München und Paris. 1921 promovierte er in München.

Zusammen mit Walter Heitler veröffentlichte Fritz London 1927 die erste quantenmechanische Behandlung einer chemischen Bindung, nämlich der Bindung im Wasserstoff-Moleküls (Valenzstrukturtheorie, Valenzbindungstheorie, VB-Theorie). Nach der Machtergreifung 1933 sah er sich zur Emigration gezwungen und arbeitete zwischen 1933 und 1936 zusammen mit seinem Bruder Heinz London, der ebenfalls Physiker war, an der Universität Oxford. 1936 wechselte er als Forschungsdirektor nach Paris.

1939 emigrierte London in die USA und wurde dort Professor für Theoretische Chemie an der Duke Universität in Durham. 1953 erhielt er eine Professur für Physikalische Chemie.

Fritz London erarbeitete die Theorie der chemischen Bindung homopolarer Moleküle. Sie wird als Meilenstein der modernen Chemie angesehen. Gemeinsam mit seinem Bruder Heinz London entwickelte er eine phänomenologische Deutung der Supraleitung, die mit Hilfe der Quantenmechanik zu einem besseren Verständnis chemischer Beobachtungen beitrug. In den USA arbeitete er hauptsächlich auf dem Gebiet der Suprafluidität.

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Fritz (Hörfunksender)

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Fritz ist der öffentlich-rechtliche Jugendradiosender für Brandenburg und Berlin mit Sitz in Potsdam-Babelsberg. Das Programm wird vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) produziert.

Fritz entstand aus dem Brandenburger Jugendradio Rockradio B sowie dem SFB-Jugendradio Radio 4 U und ging am 1. März 1993 auf Sendung.

Nach dem Aus für das beliebte Jugendradio DT64 1992, welches aus einer Jugendsendung des DDR-Rundfunks hervorgegangen war, wurde Radio Fritz direkter DT64-Nachfolger und Sputnik vom MDR als Jugendradio in der ARD aufgebaut. Sie wurden Vorreiter für alle nachfolgenden Projekte, wie beispielsweise N-Joy vom NDR, hr XXL, heute YOU FM vom hr, Bremen Vier von Radio Bremen, DASDING vom Südwestrundfunk, 103.7 UnserDing vom Saarländischer Rundfunk oder 1LIVE vom WDR.

Der Name Fritz leitet sich vom preußischen König Friedrich II bzw. Alter Fritz ab.

Nach dem Verbot der Fuckparade 2001 solidarisierte sich Radio Fritz und übertrug zeitgleich zur Demonstration für das Demonstrationsrecht und freie Wahl der Demonstrationsmittel die für die ursprüngliche Fuckparade geplante Musik. Die Veranstalter der Demonstration riefen ihre Teilnehmer zum Mitbringen von Radios und ähnlichem auf. So sollte das Musikverbot mit zivilem Ungehorsam öffentlichkeitswirksam umgangen und somit karikiert werden. Motto: „Radio Fritz macht die Fuckparade im Radio“. Die Versammlungsbehörde verhängte daraufhin das sogenannte Radioverbot und setzte dieses auf dem Stellplatz der Demo mit einem riesigen Polizeiaufgebot durch. Chefredakteur des Senders ist seit dem 1. August 2005 Stefan Warbeck.

Fritz war bis Juli 2007 einer der wenigen Radiosender Deutschlands, bei dem rund um die Uhr live moderiert wurde (Ausnahme: Rave Satellite). Seit der großen Programmreform vom 16. Juli 2007 sind aber 2 Stunden, montags bis freitags von 3:00 Uhr bis 5:00 Uhr, sowie samstags und sonntags von 5:00 Uhr bis 7:00 Uhr, automatisiert.

Im Gegensatz zu vielen anderen Radiosendern kommt das Sendeschema von Fritz ohne Wiederholungen aus und übernimmt nachts keine Programmstrecken anderer Radiostationen. Voicetracking ist bei Fritz weiterhin nicht üblich. Darüber hinaus vernetzt man sich mehr und mehr mit den neuen Medien, wie zum Beispiel das Internet. Für die Wunschmusiksendung meinFritz kann man sich Songs auf der eigenen Social Network-Plattform meinFritz wünschen. Die Sendung Trackback läuft jeden Samstag zwischen 18 und 20 Uhr und beschäftigt sich ausgiebig mit dem Thema Blogosphäre und deren Machern. Moderator Marcus Richter berichtet in seiner wöchentlichen Show über neue Trends rund um Weblogs, interviewt Blogger, stellt interessante Blogs vor und stellt die Sendung nach der Show als Podcast ins Internet.

Im Vergleich zu anderen Jugendradios finden sich bei Fritz überdurchschnittlich viele Wortbeiträge. Außerdem gibt es die tägliche Talksendung Blue Moon, bei der die Hörer zu einem bestimmten Thema anrufen können. In diesem Rahmen sind auch jeden letzten Mittwoch im Monat (Ausnahme Dezember) einige Mitglieder des CCC zu Gast und präsentieren das Chaosradio. Auch zeigt Fritz Aktivitäten im Trendsetting, so wurde z. B. der erste Deutsche Gummistiefelweitwurf-Verein von Fritz gegründet und der belgische Jugendchor Scala entdeckt und vermarktet.

Zusammen mit der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und dem ORB/SFB initiierte Fritz 2002 das Projekt Schulradio-Network zur Förderung von Schülerradios.

Fritz bietet neben aktueller Musik auch Sendezeit für junge Bands von „hier und aus der Gegend“ und gestaltet das Musikprogramm relativ umfassend. Zudem gibt es noch einen Club zum Radio in der Nähe des Berliner Ostbahnhofs, den FritzClub, welcher seit Januar 2005 der Nachfolger vom Columbiafritz ist.

Im Jahr 2008 erhielt der Sender den Echo in der Kategorie „Medienpartner des Jahres“. Die Jury gab als Begründung eine „nachhaltige Förderung und innovative Präsentation von Musik“ an.

Im Laufe der Jahre waren viele Moderatoren in unterschiedlichen Sendungen aktiv. Diese wechselten regelmäßig. Moderatoren, die auch über den Sender hinaus Bekanntheit erlangten, sind Momo Faltlhauser, Ken Jebsen, Holger Klein, Caroline Korneli, Jakob Kranz, Fabian Maier, Stephan Michme, Pyranja, Paul van Dyk, Anja Schneider, Hadnet Tesfai und Tommy Wosch. Unter den ehemaligen Moderatoren sind dies vor allem Fettes Brot, Barry Graves, Johnny Haeusler, Steffen Hallaschka, Henning Harnisch, Tim Koschwitz, Jürgen Kuttner, Mike Lehmann, Marcos Lopez, Marusha, Luci van Org, Katty Salié, Heinz Strunk, Christian Ulmen, Konstantina Vassiliou-Enz, Jan Weyrauch, Max Spallek und Volker Wieprecht.

Außerdem ist Fritz in vielen Kabelnetzen, vorwiegend in Ostdeutschland empfangbar. Zudem ist Fritz im digitalen Kabel (DVB-C) bundesweit zu empfangen.

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Fritz Fuchs

Fritz Fuchs (* 18. Oktober 1943 in Kaiserslautern) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer.

Fritz Fuchs absolvierte von 1969 bis 1975 insgesamt 168 Spiele in der Bundesliga für den 1. FC Kaiserslautern und erzielte dabei 12 Tore. Vorher war er Spieler des legendären „Dorfvereins“ SV Alsenborn, der mehrfach knapp in der Bundesliga-Aufstiegsrunde scheiterte.

Der Höhepunkt seiner Trainerkarriere in den 80er und 90er Jahren war der Aufstieg 1986 mit dem krassen Außenseiter FC Homburg in die Bundesliga. Dort wurde er aber nach nur drei Spielen entlassen. In der 2. Bundesliga trainierte er vorher den SC Freiburg (1983/84) und Kickers Offenbach (1984/85). Danach betreute er in der 2. Liga noch Arminia Bielefeld (1986-88) und den 1. FC Saarbrücken (1993/94); in der Regionalliga beim 1. FC Union Berlin (30. September 1998 - 1. Juni 1999) sowie daran anschließend Rot-Weiss Essen (bis zum 27. Oktober 1999). In der Saison 2005/2006 betreute er die Amateure des 1. FC Saarbrücken in der Oberliga Südwest und erreichte mit der Mannschaft Platz fünf. Für ein Spiel war er zudem Interimstrainer der ersten Mannschaft in der 2. Bundesliga. Anfang 2008 wurde Fuchs zum „Teammanager Mannschaft und Sport“ des 1. FC Kaiserslautern berufen und trat somit die Nachfolge von Klaus Toppmöller an. Am 30. März 2008 erklärte er auf Grund von Missverständnissen mit dem Vorstand seinen sofortigen Rücktritt von dieser Position.

Sein Sohn Uwe ist Trainer des Fußball-Drittligisten Wuppertaler SV. Der verstorbene jüngere Bruder Werner arbeitete ebenfalls als Fußballtrainer.

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Fritz Erler (Maler)

Fritz Erler (* 15. Dezember 1868 in Frankenstein (Schlesien); † 11. Dezember 1940 in München) war ein deutscher Maler, Graphiker und Bühnenbildner.

Erler studierte ab 1886 bei Albrecht Bräuer an der Kunstschule in Breslau und besuchte von 1892 bis 1894 die Académie Julian in Paris. 1895 kam er nach München und lebte seit 1918 in Holzhausen am Ammersee. 1893 entstanden seine ersten kunstgewerblichen Entwürfe: Vasen, Glasfenster, Buchdeckel, später Möbel, Bühnen und Innendekoration. 1896 wurde er Mitbegründer der Zeitschrift Die Jugend und 1899 Gründungsmitglied der Künstlervereinigung Die Scholle.

Fritz Erler war neben Arthur Kampf einer der offiziellen Millitärmaler zur Zeit des Ersten Weltkriegs. Die Oberste Heeresleitung nutzte seine Auftragsgemälde zur Kriegspropaganda. Das Werbeplakat zur sechsten Kriegsanleihe wurde z. B. von seinem Gemälde "Helft uns siegen!" geziert. Es brachte der Reichsbank mit 13,1 Millionen Mark mehr Geld ein als jede andere Kampagne. Er malte auch zahlreiche Porträts: Um die Jahrhundertwende malte er Richard Strauss und Gerhart Hauptmann. In der Zeit des Nationalsozialismus war er sehr erfolgreich mit Porträts von Adolf Hitler, Franz von Epp und Wilhelm Frick. Fritz Erler war Ehrenmitglied der Akademie der Bildenden Künste München und Mailand, korrespondierendes Mitglied der Wiener Sezession, des Salon d'Automne in Paris, Mitglied des Deutschen Werkbundes und der Münchner Sezession. Mittlerweile hat Fritz Erler keinerlei kunsthistorische Relevanz mehr. Werke von Fritz Erler erzielten bei Zezschwitz 2006 Preise um 30.000 €.

Seine Gemälde und Fresken waren groß und dekorativ. Die Motive waren zumeist der germanischen Mythologie entliehen. Erler war mit vielen dieser frühen Werke in der Sammlung Heinrich Kirchhoffs vertreten. Seit 1898 schuf Erler Wandbilder, Fresken und Dekorationsmalereien, so z. B. 1907 die Fresken im Wiesbadener Kurhaus und die Wand- und Deckenbilder für das Ausstellungsrestaurant der Ausstellung München 1908. Wie geschätzt und erfolgreich Fritz Erler bereits in dieser Zeit war, belegen nicht nur die regelmäßige Teilnahme an allen großen deutschen Kunstausstellungen, sondern auch die Tatsache, dass seit 1910 ein ständiger Ausstellungsraum in der Modernen Galerie Heinrich Thannhauser in München für seine Werke reserviert war.

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Fritz Haber (Raumfahrtingenieur)

Fritz Haber (* 3. April 1912 in Mannheim; † 21. August 1998 in Westport, Connecticut, USA) war ein deutschstämmiger Luft- und Raumfahrtpionier. Er ist der ältere Bruder von Heinz Haber, dem „Fernsehprofessor“ für Weltraumthemen. Beide Brüder verbrachten ihre Kindheit in der Nähe des Mannheimer Planetariums im Unteren Luisenpark und holten sich dort die Inspiration für ihren späteren Beruf. Ihr Vater Karl Haber war Direktor der Süddeutsche Zucker AG (heute Südzucker).

Fritz Haber ging in Mannheim zur Schule und studierte in Darmstadt. Danach arbeitete er für den Flugzeughersteller Junkers in Dessau. Wegen der Geburt seines Sohnes reiste er von Ostdeutschland in den Westen und wurde dort von den Amerikanern, wie sein Bruder Heinz, nach dem Krieg „angeworben“ (Operation Overcast). Mit etwa 200 Wissenschaftlern wie Wernher von Braun gingen sie in die USA, um dort weiter zu forschen.

Fritz Haber erfand den Parabelflug, mit der die NASA ihre Astronauten auf die Schwerelosigkeit des Raumfluges vorbereitete. Auch die Transporttechnik "Huckepackverfahren" geht auf eine Idee von Fritz Haber zurück: auf dem Rücken umgebauter Jumbo-Jets befördert die NASA ihre Raumfähren vom Landeplatz in Kalifornien wieder zum Startplatz nach Florida.

Fritz Haber hinterließ nach zwei Ehen zwei Söhne.

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Fritz Baedeker

Grabstein von Fritz Baedeker in Leipzig

Fritz Baedeker (* 4. Dezember 1844 in Koblenz; † 9. April 1925 in Leipzig) war ein deutscher Verleger. Der jüngste von drei Söhnen des Autors und Verlegers Karl Baedeker führte den Verlag seines Vaters von 1869 bis zu seinem Tode.

Fritz Baedeker übernahm den Verlag mit der Buchhandlung von seinen zwei älteren Brüdern Ernst und Karl jun. Als neuer Geschäftsführer konzentrierte er sich ganz auf den Verlag und die Erweiterung des Angebots an Reiseführern. 1870 verkaufte er die Buchhandlung und zwei Jahre später zog das Unternehmen in die Verlagsmetropole Leipzig. 1909 erhält Fritz Baedeker den philosophischen Ehrendoktor zur 500-Jahr-Feier der Universität Leipzig.

Fritz Baedeker wurde auf dem Leipziger Südfriedhof (VI. Abteilung) bestattet.

Der aufkommende Tourismus belebte auch das Geschäft mit den Reiseführern. Durch die gestiegenen Ansprüche der Reisenden an Informationen über fremde Länder wurden die mit viel Akribie erstellten Bücher von Baedeker ein großer Verkaufserfolg. Die gestiegene Fülle an Reiseinformationen in den Büchern erforderte nun den sachlich-knappen „Baedeker-Stil“. Die Präzision und Vielfalt der Karten wurde auch verbessert. Die Reiseführer erschienen oft neben der deutschen Ausgabe auch in anderen Sprachen wie Englisch und Französisch.

Der große Aufschwung des Unternehmens unter Fritz Baedeker fand mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 ein abruptes Ende.

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Source : Wikipedia