Friedrichshafen

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Geschrieben von robby 27/02/2009 @ 15:38

Tags : friedrichshafen, baden-württemberg, deutschland

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VfB Friedrichshafen

VfB Friedrichshafen logo.svg

Der Verein für Bewegungsspiele Friedrichshafen, kurz VfB Friedrichshafen ist ein Sportverein aus Friedrichshafen mit mehr als 3.300 Mitgliedern. Die Volleyball-Herren sind die erfolgreichste Mannschaft der 1. Bundesliga und gewannen 2007 die Champions League. Die Mannschaft der Badminton-Abteilung spielt ebenfalls in der ersten Bundesliga. Außerdem existieren 18 weitere Abteilungen, darunter die in den 1930er und 1940er Jahren ebenfalls erstklassig spielenden Fußballer.

Der VfB Friedrichshafen wurde im Herbst 1909 als 1. FC 1909 Friedrichshafen gegründet, benannte sich jedoch 1919 in VfB Friedrichshafen um. Nach der Auflösung des Vereins 1946 wurde er zunächst als Sportgemeinde Friedrichshafen wieder gegründet, die 1949 wieder den Vereinsnamen VfB annahm.

Der Kader der Saison 2008/09 besteht aus zwölf Spielern. Christian Pampel (nach Surgut) sowie drei weitere Spieler verließen den Verein. Neu verpflichtet wurden die beiden Moerser Georg Grozer junior und Lukas Kampa sowie der Südkoreaner Sung-Min Moon.

Der Chef-Trainer Stelian Moculescu betreute bis zu den Olympischen Spielen 2008 gleichzeitig die deutsche Nationalmannschaft. Sein Assistent ist Ulf Quell. Die Ärzte Andreas Antonowicz, Norbert Koenen und Johann Kees sowie die Physiotherapeuten Thomas Brombacher und Roland Pauer sorgen für die medizinische Betreuung.

Seit 1969, als der Abteilungsleiter Wolfgang List das erste Team für die Bezirksliga anmeldete, wird Volleyball in Friedrichshafen organisiert gespielt. 1972 wurde die Volleyball-Spielgemeinschaft Bodensee (VSG Bodensee), die sich aus Spielern aus Friedrichshafen Langenargen und Lindau und TV Kressbronn zusammensetzte, auf Initiative von Peter Hedrich gegründet. Durch den Beitritt des rumänischen Nationalspielers Gelu Stein und die Verfeinerung der Technik und Taktik gelang 1980 der Aufstieg in die 2. Bundesliga, 1981 in die 1. Bundesliga. Am 23. Januar 1982 erlangte der Verein mit einem 3:2 den ersten Sieg in der Volleyball Bundesliga gegen Orplid Frankfurt. Dieses Bundesliga-Gastspiel dauerte allerdings nur eine Saison, denn am Ende musste man mit dem letzten Platz vorlieb nehmen und absteigen. Trainer Gelu Stein beendete seine Karriere und wurde durch den Luxemburger Marc Gerson ersetzt, der 1984 gegen den VfL Sindelfingen den Wiederaufstieg erreichte.

Erwin Weißhaupt, Vorsitzender des "Freundeskreises der Volleyballer" leitete als Abteilungsleiter eine neue Ära mit dem Ziel der Professionalisierung und einem Stammplatz in der ersten Liga ein. Die ersten Erfolge in der Bundesliga waren dritte Plätze in den Spielzeiten 1992 und 1993 und ein zweiter Platz 1994. Nach einer schlechten ersten Saisonhälfte 1996 wurde der Trainer Luis Ferradas durch Martin Stallmaier ersetzt, der wiederum einen zweiten Platz erreichte. Mit der Verpflichtung von Stelian Moculescu kamen auch die internationalen Erfolge: 1998 der dritte, 1999 der zweite und schließlich 2007 der erste Platz in der Champions-League. 2000 wurde die VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH, ein Wirtschaftsunternehmen, gegründet, um die Trennung der Profis von den Amateuren zu realisieren.

Seit der Saison 1986/87 war der VfB stets in der 1. Bundesliga. Hierbei gewann der VfB vier Vizemeistertitel und neun Meistertitel (die letzten vier Jahre gewann der VfB in Folge).

Der VfB Friedrichshafen gewann den DVV-Pokal zum ersten Mal in der Saison 1997/98, dann 1998/99. Im Zeitraum der Saisons 2000/2001 bis 2007/2008 war der VfB Friedrichshafen Seriensieger im Pokal und gewann den Titel acht mal in Folge. In der Saison 2007/08 gewann die Mannschaft am 9. März 2008 gegen evivo Düren mit 3:2 Sätzen. Im Dezember 2008 scheiterte der Verein im Halbfinale an Generali Haching und verpasste somit den Einzug ins Finale der Saison 2008/2009.

Als amtierender Deutscher Meister spielte der VfB Friedrichshafen auch in der Saison 2006/07 in der Champions League, dem wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb. Nachdem die Mannschaft den ersten Platz in der Vorrunde erreichte hatte, qualifizierte sie sich durch einen Erfolg im Viertelfinale für das Final Four in Moskau. Am 1. April 2007 schrieb der VfB Friedrichshafen europäische Volleyball-Geschichte. Dem Verein gelang es als erster deutscher Volleyballmannschaft, die Champions League zu gewinnen. Im Finale wurde der Sieger von 2005, Tours VB, mit 3:1 (25:20, 26:24, 23:25, 25:19) besiegt.

Nachdem die Bodenseesporthalle zu klein geworden war, wurden die Volleyball-Heimspiele in die Arena Friedrichshafen verlegt. 4200 Zuschauer finden in der Arena Platz, die 2002/2003 von einer Messehalle umgebaut und als Multifunktionshalle konzipiert wurde. Zusätzlich zu einer weltweit einmaligen indirekten Beleuchtung mit über 1500 Lux bietet die Arena ein Foyer mit Bewirtung sowie einen ausgedehnten VIP-Bereich, ein Leistungszentrum sowie zwei vollformatige Trainingshallen und einen voll ausgestatteten Bereich für Kunstturnen.

Die Fußballabteilung des VfB gehört zu den erfolgreicheren Vereinen Württembergs. Erstmals 1935 klopften die Fußballherren an das Tor der Erstklassigkeit. In der Aufstiegsrunde zur württembergischen Gauliga scheiterten sie jedoch noch an der Konkurrenz aus Bad Cannstatt und Zuffenhausen. Sechs Jahre später setzte sich der VfB dann jedoch zunächst in den Ausscheidungsspielen gegen Eintracht Neu-Ulm durch und gewann dann die Aufstiegsrunde vor dem VfB Kirchheim/Teck und dem Göppinger SV. Als Aufsteiger durfte sich der VfB dann mit den drei großen Stuttgarter Vereinen Kickers, VfB und Sportfreunde messen. Alle drei Vergleiche gingen sowohl zu Hause wie auswärts verloren, dennoch gelang dem VfB als Achter und damit Drittletzter knapp der Klassenerhalt. Sowohl den 1. SSV Ulm als auch den Stuttgarter SC ließ der VfB hinter sich. Mit jeweils 4:1 holte die Mannschaft sowohl gegen den späteren Vierten VfR 1896 Heilbronn und Absteiger Stuttgarter SC die beiden höchsten Saisonsiege, das 1:11 bei den Kickers in Stuttgart bedeutete die höchste Niederlage. In der folgenden Spielzeit 1942/43 gelangen dem VfB zwar die höchsten Gauligasiege der Vereinsgeschichte mit dem 4:0 im heimischen Stadion über SV Feuerbach sowie dem 5:1 gegen die Sportfreunde aus Stuttgart. Doch mit nur zehn Punkte fand sich der VfB am Saisonende auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Um einen Punkt verpasste die Mannschaft damit den Klassenerhalt.

Nach der Neuorganisation des Fußballs in Deutschland nach dem Ende des 2. Weltkriegs gelang den Fußballherren 1946 wieder der Sprung in die Erstklassigkeit. Für die Mannschaften der französische Besatzungszone wurde im Januar 1947 der Spielbetrieb in einer zweigleisigen höchsten Spielklasse aufgenommen, die wahlweise als 1. Liga Südwestdeutschland, Ehrenliga oder Oberliga bezeichnet wurde. Als südwürttembergischer Verein war der VfB der Gruppe Süd zusammen mit Verein aus Südbaden und Hohenzollern zugeteilt. Hinter dem VfL Konstanz und dem SSV Reutlingen beendete die SG Friedrichshafen die Premierensaison auf einem guten dritten Tabellenplatz (bei insgesamt acht Mannschaften). Zur Saison 1948/49 wurde die Liga auf zwölf Teams erweitert, daher bedeutete der diesmal achte Tabellenplatz einen Mittelfeldplatz mit 21-23 Punkten. Das 6:0 gegen den SV Laupheim bedeutete dabei den höchsten Saisonsieg, bemerkenswert war zudem der 4:3 Erfolg beim Vorjahresersten VfL Konstanz. 1949 verlief die Saison sehr eng. Als Zehnter und damit Drittletzter sicherte sich Friedrichshafen erneut den Klassenerhalt, verpasste zugleich den dritten Tabellenplatz nur um ganze sechs Punkte. Zu Beginn der Saison 1949/50 durfte der Verein wieder als VfB antreten, stand jedoch vor der großen Herausforderung der Qualifikation für die Oberliga Süd, für die sie sich aus geographischen wie verbandstechnischen Gründen hätten qualifizieren müssen, als für den Südwesten die Schaffung einer eingleisigen Oberliga Südwest beschlossen wurde. Als 14. von 16 Vereinen war die Mannschaft am Ende ohne Chance und verpasste damit auch zugleich die Qualifikation für die II. Division, den zweitklassigen Unterbau der Oberliga Süd..

Damit spielten die Fußballherren des VfB ab 1950 in der drittklassigen Amateurliga Württemberg. Die ersten drei Spielzeiten schloss die Mannschaft auf hinteren Plätzen ab, wurde dann jedoch 1954 und 1957 jeweils Meister. Der Titelgewinn 1954 brachte dem VfB die Teilnahme an der Endrunde um die Deutsche Amateurmeisterschaft. In den Gruppenspielen setzte sich der VfB gegen den FV Daxlanden, SC Baden-Baden und den 1. FC Lichtenfels durch. Im Halbfinale geegn die SpVgg Neu-Isenburg endete das erste Spiel mit 2:2 nach Verlängerung und auch im zweiten Spiel fiel erst in der Verlängerung beim 2:3 die Entscheidung zu Ungunsten des VfB. 1957 berechtigte die Meisterschaft zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur II. Division der Oberliga Süd. Mit einer 0:1 Niederlage gegen Borussia Fulda verpasste der VfB im Entscheidungsspiel die Rückkehr der Zweitklassigkeit. 1959 stieg der VfB sogar aus der höchsten württembergischen Liga ab, kehrte jedoch bereits ein Jahr später in die Drittklassigkeit zurück, war nun aber der neu geschaffenen Amateurliga Schwarzwald-Bodensee zugeteilt, die man 1963 gewann. Der VfB schwankte dort in seine Leistungen, ehe sich das Team zwischen 1969 erneut die Meisterschaft holen konnte. In der Aufstiegsrunde zur zweitklassigen Regionalliga Süd scheiterte der VfB jedoch. Dies war das letzte Mal, dass der VfB an das Tor zur Zweitklassigkeit klopfen konnte.

Statt dem Rückkehr in die Zweitklassigkeit folgte 1972 sogar der Abstieg aus der Amateurliga, in die die Friedrichshafener bereits 1974 zurückkehren konnten. 1978 drohte in Folge einer Ligareform erneut ein Abstieg. Die Zersplitterung der drittklassigen Ligen in Baden-Württemberg sollte zur Saison 1978/79 mit der Gründung der Amateur-Oberliga beendet werden. Dank des guten fünften Platzes konnte sich der VfB zunächst für diese Oberliga qualifizieren. Doch gleich die erste Saison bedeutet mit einem 19. Platz nach nur sechs Siegen den endgültigen Abstieg in die Viertklassigkeit.

Überregionale Aufmerksamkeit erlangten die Fußballherren des VfB nur noch einmal zwei Jahre nach dem Oberligaabstieg durch die Qualifikation für die Hauptrunde des DFB-Pokals. In der Runde 1981 gelang dem VfB zunächst ein 3:1 Sieg beim VfB Bielefeld, ehe er in der zweiten Runde bei Eintracht Frankfurt auswärts mit 0:6 ausschied.

Bis 1911 kickten die Fußballer auf einem Schulplatzgelände, bis 1919 dann Beim Krankenhaus. 1919 war der Flugplatz ein kurzfristiger Austragungsort für Fußballspiele. Seit dem selben Jahr ist das Zeppelinstadion die Heimstätte des VfB. 1941 betrug das Fassungsvermögen 5.000 Zuschauer. Zur Zeit verfügt das Zeppelinstadion über ca. 10.000 Stehplätze und eine Tribüne mit ca. 2.000 Sitzplätzen.

Größter Erfolg der Badmintonabteilung war der Gewinn des Vizemeistertitels in den Spielzeiten 2000/2001 und 2001/2002 hinter dem BC Eintracht Südring Berlin bzw. hinter dem SC Bayer 05 Uerdingen. 2000/2001 waren Niels-Christian Kaldau, Xu Huaiwen, Lars Paaske, Nicol Pitro, Björn Siegemund, Claudia Vogelgsang, Ingo Kindervater, Bettina Mayer, Dennis Lens, Michael Fuchs, Peter Weinert und Falko Schmidt am Gewinn der Silbermedaillen beteiligt, im darauffolgenden Jahr Henrik Bengtsson, Tomas Johansson, Ingo Kindervater, Lars Paaske, Michael Pongratz, Björn Siegemund, Peter Weinert, Rasmus Wengberg, Xu Huaiwen, Bettina Mayer, Nicol Pitro und Claudia Vogelgsang. 1997 und 2003 reichte es für das Team nur zu Rang 3. Siegemund und Pitro erkämpften bisher auch die einzigen Deutschen Meistertitel für Friedrichshafen in den Einzeldisziplinen. 2001 gewannen beide gemeinsam das Mixed, Nicol Pitro zusätzlich auch das Damendoppel mit Nicole Grether vom SC Bayer 05 Uerdingen. Siegemund dagegen erweiterte 2004 seine Medaillensammlung durch den Titelgewinn im Herrendoppel gemeinsam mit Ingo Kindervater vom TuS Wiebelskirchen.

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Messe Friedrichshafen

Verwaltungsgebäude der Messe

Die Messe Friedrichshafen GmbH ist der Besitzer und Betreiber des Messegeländes Neue Messe Friedrichshafen, welches eines der modernsten und größten Messegelände in Baden-Württemberg ist.

1950 wurde mit der Internationalen Bodensee-Messe (IBO) der Grundstein der Messe Friedrichshafen gelegt. Damals fand diese auf einem Schulgelände statt. Schon 1954 zog die Messe auf ein größeres Gelände am westlichen Riedlepark, 1968 folgt der zweite Umzug auf ein Gelände an der Meistershofener Straße. Dort wurde sie mehrmals erweitert, bis sie in ihrem Wachstum durch die innerstädtische Lage gebremst wurde. 2002 erfolgt schließlich der Umzug auf das neu erbaute große Messegelände "Neue Messe" nördlich der Stadt. Auch dieses wurde inzwischen schon durch zwei weitere Hallen erweitert.

Das Gelände liegt Nördlich der Stadt Friedrichshafen gegenüber dem Flughafen und unmittelbar neben dem Zeppelin-Hangar. Das Gelände ist durch dem öffentlichen Busverkehr zu erreichen, außerdem verkehrt während der Messetagen ein Shuttlebus zwischen dem Bahnhof Flughafen und dem Messegelände. Außerdem ist es im Straßenverkehr sehr gut ausgeschlildert.

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Flughafen Friedrichshafen

Logo am Flughafen Friedrichshafen

Der Verkehrsflughafen Flughafen Friedrichshafen liegt drei Kilometer nordöstlich von Friedrichshafen am Bodensee, direkt neben dem Gelände der Neuen Messe. Der Flughafen ist mit dem Instrumentenlandesystem (ILS CAT IIIb) allwettertauglich ausgestattet.

Der Flughafen Friedrichshafen ist der südlichste Flughafen Deutschlands.

Die Geschichte des Verkehrsflughafen geht bis ins Jahr 1913 zurück. Damals suchte das Deutsche Reich ein Gelände in der Nähe der Zeppelin-Werke, auf dem die Luftschiffbesatzungen ausgebildet werden konnten. 1915 wurde dort die erste Luftschiffhalle fertiggestellt, was als Geburtsstunde des Flughafens Friedrichshafen gilt. Im gleichen Jahr fand die Jungfernfahrt des ersten fertiggestellten Luftschiffes statt. 1929 begann die Deutsche Lufthansa in Friedrichshafen mit den ersten Linienflügen. 1945 besetzten die Französischen Streitkräfte den Flughafen. Damit begann auch die Erweiterung der Landebahn und der Bau vieler Flughafengebäude. 1992 zog das französische Militär wieder ab. 1994 bekam der Flughafen eine neue Piste und wurde technisch auf den neuesten Stand gebracht. Der bisher als Verkehrslandeplatz zugelassene Flughafen wurde damit auch neu eingestuft in einen Flughafen des allgemeinen Verkehrs. 1998 wurde der Flughafen von der Bundesrepublik Deutschland an die Flughafen Friedrichshafen GmbH verkauft.

Seit 1997 hat der Flughafen einen eigenen Haltepunkt an der benachbarten Bahnstrecke Ulm - Friedrichshafen.

Auf dem Flughafengelände und der Neuen Messe Friedrichshafen findet regelmäßig die internationale Fachmesse für allgemeine Luftfahrt AERO statt. Die AERO ist eine Fachmesse für Geschäftsreise- und Privatflugzeuge, also - ähnlich der weit größeren EBACE - ohne jegliche militärische Präsenz. Fand die AERO in der Vergangenheit stets alle 2 Jahre statt, soll sie ab 2009 jährlich stattfinden.

Der Flughafen Friedrichshafen weist ein stetig steigendes Passagieraufkommen auf (>10%) und verbuchte im Jahr 2005 596.000 Passagiere, 2006 waren es mehr als 650.000. Da das Abfertigungsterminal nur für 500.000 Passagiere ausgelegt ist, wird der Flughafen bis 2010 auf eine Kapazität von 1,5 Millionen Passagieren mit einer Investitionssumme von über 30 Millionen Euro ausgebaut. Mit dem steigenden Passagieraufkommen gehen Verkehrszahlen von ca. 50.000 Bewegungen jährlich einher.

Unikatscharakter hat die Konstellation der Flugsicherung: Die Fluglotsen führen als Mitarbeiter der österreichischen Flugsicherung Austro Control Flugsicherungdienstleistungen mit Systemen der Schweizer Flugsicherung Skyguide an einem deutschen Verkehrsflughafen durch.

Während der International Bodensee Airshow (IBAS) im Jahr 1998 auf dem Flughafen St. Gallen-Altenrhein auf der Schweizer Seite des Bodensees waren die beiden Kunstflugstaffeln Red Arrows und Frecce Tricolori in Friedrichshafen stationiert. Da Kunstflug mit Jets in Deutschland verboten ist, flogen die Red Arrows einfach über die Schweizer Grenze und flogen Figuren über Schweizer Gebiet. Dies wurde dann umgehend von Schweizer Seite untersagt.

Die gigantische Frachtmaschine Antonov AN124-100 ist hin und wieder in Friedrichshafen zu Gast um Satelliten von EADS Astrium zu transportieren.

Da die ersten planmäßigen Zeppelin-Linienfahrten schon vor 1908 von eben diesem Platz in Friedrichshafen starteten, wird gelegentlich dieser Flughafen in Konkurrenz zum, von August Euler 1908 gegründeten Flughafen in Griesheim, als erster Flughafen in Deutschland bezeichnet.

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Source : Wikipedia