Freizeit

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Geschrieben von daneel 03/03/2009 @ 02:12

Tags : freizeit

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Freizeit in Spanien - Wiesbadener Kurier
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press1.de/Ausflugsziele für Familien in Schleswig-Holstein ... - FOCUS Online
Viele der Freizeitanbieter räumen einen Vorteil bzw. eine Ermäßigung auf die neue Freizeit-EngelCard ein, die der Ausgabe beiliegt. Die Familien müssen nur die Karte ausschneiden und können sie bei über 1.000 Anbietern in Deutschland vorlegen....
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Upstalsboom Hotel + Freizeit - Ferienanbieter stellt 150 neue ... - openPR.de (Pressemitteilung)
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Rhein-Sieg-Freizeit.de - Das neue große Online-Freizeit-Portal für ... - Presse Mitteilung (Pressemitteilung)
Rhein-Sieg-Freizeit.de fasst dabei erstmalig umfassend die Veranstaltungstermine für das gesamte Kreisgebiet auf einer Internetseite zusammen. Die Frage „Welche Veranstaltungen finden heute statt“ führte bisher zur umständlichen Suche auf dutzenden...
Nordic-Walking über und unter Tage /Verbraucher Urlaub & Freizeit ... - Proplanta - Das Informationszentrum für die Landwirtschaft
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Freizeit

Kartenspielen und Rauchen, zwei „klassische“ Freizeitbeschäftigungen (Gemälde von Paul Cézanne, 1892-1895)

Freizeit ist die frei zur Verfügung stehende Zeit des Menschen, vor allem im Vergleich zur Arbeitszeit. Das Wort geht auf die spätmittelalterlichen Rechtsbegriffe „Freye-zeyt“ und „frey zeit“ zurück und benannte damals die Zeit des „Marktfriedens“.

Das Deutsche Wort „Freizeit“ geht auf den spätmittelalterlichen Rechtsbegriff „frey zeyt“ zurück, der im 14. Jahrhundert die „Marktfriedenszeit“ beschrieb. In jenem Zeitabschnitt wurde Marktreisenden und -Besuchern Sicherheit vor Gewalt und Störungen aller Art, einschließlich offizieller Maßnahmen wie Verhaftungen und Vorladungen, gewährleistet. Zuwiderhandlungen wurden doppelt geahndet. „Frey zeyt“ war damals somit temporäre Friedenszeit. Obwohl sie mit dem heutigen Freizeitbegriff eher wenig zu tun hat, ist sie – als echtes Gesetz – mit einem modernen Tarifvertrag im Arbeitsrecht vergleichbar.

Eine strikte, auch räumliche (Städtebau) Trennung der Sphären von Arbeit und Freizeit ist ein Phänomen der Neuzeit.

Freizeit dient der Entspannung sowie der persönlichen Entfaltung und der Pflege sozialer Kontakte, sofern diese nicht mit oben erwähnter Arbeitszeit in Verbindung zu bringen ist. In seiner Freizeit widmet sich der Mensch häufig seiner Familie, seinen Freunden und Dingen, die ihm Freude bereiten, Hobbys wie zum Beispiel dem Spielen, Lesen, Sport treiben, Einkaufen, der Musik, Kunst oder Wissenschaft. Er nutzt die Zeit für das, was ihm persönlich wichtig ist.

Die Funktionen der Freizeit sind vor allem Regeneration, Rekreation, Kompensation, Kommunikation, Interaktion, Partizipation, Suspension und Emanzipation.

Bereits bei den Griechen in der Antike wurde zwischen Arbeit und Freizeit unterschieden, wobei Freizeit oder Muße mit schole und die Arbeit mit der Negation von Muße a-scholia bezeichnet wurde. (Von schole stammt auch das Wort „Schule“.) Die höheren Schichten der griechischen Gesellschaft mussten dank ihrer Sklaven keine körperliche Arbeit verrichten und konnten daher durch Lernen, Nachdenken und Gespräche (Rhetorik) Wissen und Weisheit erlangen.

Aber auch die Sklaven und die Unterschicht verfügten über freie Zeit, die sie an ca. 60 Tagen im Jahr bei Olympischen Spielen oder anderen Festen verbrachten. Für alle Griechen galt, dass Freizeit nicht individuell genutzt werden konnte, sondern im öffentlichen Interesse zum Wohl des Staates lag.

Ähnliche Ansichten vertraten die Römer: auch hier wurde der Begriff für Arbeit „neg-otium“ aus dem Begriff für Muße „otium“ abgeleitet. Die herrschende „Otium-Schicht“ hatte die Aufgabe, den Staat zu lenken und konnte auch individuellen Annehmlichkeiten nachgehen. Auch die Plebejer verfügten aufgrund der wirtschaftlichen Weiterentwicklung und der Sklavenhalterei über individuelle Freizeit. Um diese in ihrem Sinne zu kanalisieren, veranstalteten die Herrschenden „Brot und Spiele“ oder Wagenrennen im Circus maximus, öffentliche Bäder sowie Parks und Sportarenen entstanden und veränderten auch architektonisch sichtbar das Stadtbild von Rom.

Comenius (1592-1670) beschäftigte sich mit dem Begriff Freizeit und forderte Erholungspausen zwischen der täglichen Schularbeit.

Der Grund für die ab etwa 1850 fortschreitende Verkürzung der Arbeitszeit war zunächst der gesundheitlich bedenkliche Zustand der Erwerbstätigen. Die für das Militär eingezogenen Rekruten waren in äußerst schlechter Verfassung. Der zweite weitaus umfassendere Grund war die zunehmende Technisierung der Produktion wodurch der Bedarf an menschlichen Arbeitskräften zusehends sank. Als ein dritter Grund sollte auch „der seit etwa 1860 propagierte Kampf um den Achtstunden-Arbeitstag“ (Prahl, 2002, S. 100) genannt werden. Auch wenn dieser erst 1918/19 erreicht werden sollte, so ist dies der Ursprung einer zunehmend an Bedeutung gewinnenden Arbeiterbewegung. Karl Marx sah in der Freizeit (disponiblen Zeit) einen „großen Wert für die Emanzipation des Menschen, für die Wiedergewinnung der Menschlichkeit aus der Entfremdung. Eine Gesellschaft, die es schafft disponible Zeiten hervorzubringen, schafft auch Reichtum und zeigt unverkennbar die dialektischen Zusammenhänge von Arbeit und Freizeit. Freie Zeit ist von der Arbeit befreite Zeit, in der sich jedes Individuum besonders gut entfalten kann.“.

Obwohl eine Einzelproduktion, wie etwa ein landwirtschaftlicher Familienbetrieb im Mittelalter, allein durch die Abhängigkeit von der Natur eine arbeitsfreie Zeit garantiert, so wurde der Begriff der Freizeit, als die „Restzeit, die übrig bleibt, wenn man die Arbeit (…) erledigt hat“ (Giesecke, 1983, S. 14) erst durch die Industrialisierung festgelegt. Der eindeutig festgelegte Wechsel von Arbeit und Feierabend führte auch zu einem vollkommen neuen Zeitverständnis, welches als Grundlage auch des modernen Zeitempfindens zu bezeichnen ist. Das „zeiteffektive Denken“ weitete sich von den Unternehmen über die Familien bis hin zu den Schulen aus. In gleichem Maße wie die zeitliche Belastung stieg, wuchs auch das Bedürfnis nach einer Zeit der Erholung und Kompensation.

Dieses Bedürfnis durch die Erweiterung der Freizeit zu befriedigen war eines der vornehmlichen Ziele der entstehenden Arbeiterbewegung. „Eine Befreiung aus einem Leben, das neben Arbeit und Rekreation wenig Zeit für andere, zum Beispiel kulturelle und gesellige menschliche Tätigkeit ließ“ (Giesecke, 1983, S. 27), ist auch die Grundlage für das politische Mitwirken der unteren Schichten. Sah man vor der Jahrhundertwende in erster Linie das Risiko des zunehmenden Müßiggangs und der sittlichen Verwilderung, so machten sich zur Zeit der Weimarer Republik erste Stimmen breit, dass der Staat die Eingliederung aller Schichten in das Bürgertum zu unterstützen habe, um seinem demokratischen Anspruch gerecht zu werden.

Die durchschnittliche Zunahme von arbeitsfreier Zeit nach 1918 war jedoch eher unfreiwilliger Natur. Die Folgen des ersten Weltkrieges führten zu einer stark ansteigenden Arbeitslosigkeit. Die erkämpften Arbeitszeitverkürzungen in Form des Achtstundentages und der Einführung eines Urlaubsanspruchs wurden immer wieder missachtet; so kam es nur sehr langsam zu einer reellen Entlastung der Erwerbstätigen.

Mit der gewonnenen Freizeit war zwar auch eine merkliche Entlastung zu spüren, dennoch kam es zum „Freizeit-Problem“: Freizeit war bisher nur die Zeit der Reproduktion bzw. Rekreation der Arbeitskraft. Ein über diese Elemente hinausgehendes Freizeitverständnis musste sich noch entwickeln. Diese Suche ist auch der Ursprung einer frühen Freizeitpädagogik. Die „goldenen Zwanziger“ waren auch in Bezug auf Freizeit eine Zeit des Ausprobierens und Feierns, zumindest für die Ober- und Mittelschicht.

Der Nationalsozialismus versuchte einerseits, die Freizeit unter Kontrolle zu stellen, und anderseits durch attraktive Freizeit- und Konsumangebote das Regime aufzuwerten. Die NS-Freizeitpolitik, insbesondere Kraft durch Freude, wurde "ein ideologischer Exportschlager" (Spode, 2006, S.25).

Durch die Existenzbedrohung in der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkrieges trat die Freizeit in den Hintergrund. Die Arbeit bestimmte wieder das Leben und die Zeit nach der Arbeit galt erneut fast ausschließlich der Erholung. Erst in den fünfziger Jahren setzte die Diskussion um die 5-Tage- und die 40-Stundenwoche wieder ein. Daneben erhöhte sich in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs auch der „Freizeit-Etat“ der einzelnen Familien. Dies machte sich besonders auch in der steigenden Verfügbarkeit von Konsumgütern (wie etwa Auto und Fernseher) bemerkbar. In den verbesserten Freizeit- und Konsummöglichkeiten sah die entstehende Freizeitsoziologie ein Problem; sie "kam mit erhobenem Zeigefinger daher", fürchtete man doch die "Manipulation" durch die "Kulturindustrie" (Spode, 2006, S. 26). Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts wurde die "Massenkultur" weniger moralisch betrachtet.

Spätestens 1990 lässt sich eine, zumindest in den Grundzügen, der Industrialisierung ähnliche Entwicklung beobachten: „Die Arbeitszeiten wurden in den letzten Jahrzehnten in der BRD sichtbar verkürzt, doch gleichzeitig wurde die zu leistende Arbeit intensiviert.“ (Prahl, 2002, S. 112) So wurde in der Metallindustrie im Jahr 1995 die sogenannte 35-Stunden-Woche eingeführt . Dies hatte zunächst eine wachsende Belastung für die Erwerbstätigen zur Folge, und so entwickelte sich die Freizeit erneut zu einer wichtigen Kompensationszeit. Daneben wuchs der Freizeitsektor zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor.

Mittlerweile wird der Begriff Freizeit immer häufiger in Verbindung mit Freizeit-Zeiträumen sowie Aktivitäten gebracht (z. B. Sommer-Freizeit, Ski-Freizeit). Dieses Phänomen machen sich auch diverse kommerzielle Reise- und Event-Veranstalter sowie non-profitable Vereine oder Kirchen im Rahmen von Werbezwecken zunutze.

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Kaufmann für Tourismus und Freizeit

Die Ausbildung Kaufmann/Kauffrau für Tourismus und Freizeit ist meist eine duale Ausbildung. Während der dreijährigen Ausbildungszeit besteht Blockunterricht an eigenen Berufsschulen, der sich nach den Anforderungen des Ausbildungsbetriebes richtet. In der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres findet eine schriftliche Zwischenprüfung statt. Am Ende der Ausbildung erfolgt die schriftliche und mündliche Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer.

Die duale Ausbildung zum/r Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit erfolgt an der Berufsschule und in einem touristischem Ausbildungsbetrieb.

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Burgenland Freizeit

Die BF (Burgenländische Freiheit bzw. Burgenland Freizeit) war eine burgenländische Zeitung. Bis Ende 2006 war die BF die Parteizeitung der SPÖ Burgenland. BF und Burgenländische Volkszeitung (BVZ) (bis 2004 Parteizeitung der burgenländischen ÖVP) waren viele Jahre die dominierenden regionalen Wochenzeitungen im östlichsten österreichischen Bundesland.

Die „BF“ wurde im November 1921 unter der Bezeichnung „Burgenländische Freiheit“ gegründet. Es war dies das Jahr der Aufnahme des Burgenlandes (ehemaliges Deutsch-Westungarn) als selbständiges Bundesland in die Österreichische Republik.

In der Zeit des Austrofaschismus wurde die Zeitung verboten. Einen Neubeginn startete die Burgenländische Freiheit am 21. Februar 1946. Am 10. Februar 1967 wurde die Burgenländische Freiheit in „BF-Zeitung für das Burgenland“ umbenannt. Die Zeitung erschien wöchentlich, seit den 1960er-Jahren im Kleinformat (95x258mm).

Nach Übernahme der Zeitung durch die Medienbeteiligungs GmbH Burgenland 2006 wurde die BF in „Burgenland Freizeit“ umbenannt und erschien nur mehr alle 14 Tage als Gratisblatt. Im Jänner 2009 stellte sie aus Kostengründen den Betrieb ein.

Medieninhaber ist die Medienbeteiligungs GmbH Burgenland in der Landeshauptstadt Eisenstadt. Die Eigentümer sind die Intermedias Verlags – GmbH Nfg. & Co KG (74 %) und der SPÖ nahe Verein „Freunde der BF“ (26 %).

Laut Österreichischer Media-Analyse 2006 hatte die BF in Österreich 77.000 Leser. Dies entspricht einer Reichweite von 1,1 % in Österreich (Burgenland: 30,1 %). Die Gesamtauflage beträgt 2007 116.587 Exemplare.

Die Burgenland Freizeit berichtete über Politik, Kultur, Wirtschaft, lokales Geschehen und Sport aus dem Burgenland und seinen Gemeinden.

Die Zeitung ist nach eigener Definition „journalistisch unabhängig“ und „den Grundwerten parlamentarischer Demokratie, republikanischer Staatsform und Rechtsstaatlichkeit verpflichtet und lehnt politischen Extremismus und Totalitarismus ab“.

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Source : Wikipedia