Franck Montagny

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Geschrieben von bishop 30/04/2009 @ 22:09

Tags : franck montagny, formel 1, motorsport, sport

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Franck Montagny

Franck Montagny (* 5. Januar 1978 in Feurs, Frankreich) ist ein französischer Formel-1-Fahrer. Sein derzeitiger Wohnsitz ist Oxford (England).

Nach Erfolgen als Kart-Fahrer und in der französischen Formel Renault stieß Montagny 2004 zum Formel-1-Team von Renault und war dort bis einschließlich 2005 als Testfahrer tätig. Am Freitag vor dem Rennen auf dem Nürburgring pilotierte Montagny 2005 einen dritten Jordan. Jedoch ergab sich keine weitere Zusammenarbeit.

In den beiden ersten Rennen der Formel-1-Saison 2006 nahm er die Position als Ersatzfahrer des Super Aguri F1-Teams ein, konnte jedoch nicht die Freitagstrainings bestreiten, da Super Aguri kein drittes einsatzbereites Auto zur Verfügung hatte. Montagny hatte nach seinem Engagement beim japanischen Rennstall die Absicht, in der Champ-Car-Serie die Saison als Fahrer für das Rocketsports Team bestreiten. Das Team entschied sich jedoch gegen ihn, so dass Montagny beim Großen Preis von Europa als Testfahrer zu Super Aguri zurückkehrte und nun einen Wagen am Freitag pilotieren durfte. Ein Tag vor dem ersten freien Training kam dann die überraschende Meldung, dass Montagny den in der Kritik stehenden Stammpiloten Yuji Ide für das Rennen vertreten würde. Die FIA riet dem Team, dem Japaner erst weitere Testerfahrung zu geben.

Nach dem Rennen auf dem Nürburgring gab die FIA bekannt, dass sie Ide die Superlizenz entziehen würde. Daraufhin bestätigte Super Aguri Franck Montagny für die beiden nächsten Rennen in Spanien und Monaco als zweiten Fahrer neben Takuma Sato.

Schon in seinem zweiten Rennen in Monaco gelang es ihm durch eine solide Leistung im Rennen einen guten 16. Platz einzufahren und somit Takuma Sato im teaminternen Duell zu schlagen. Daraufhin wurde er auch für die nächsten vier Rennen offiziell als Einsatzfahrer für das Super Aguri F1 Team bestätigt. Ab dem Grand Prix von Deutschland rückte Franck Montagny wieder in die Rolle des Testfahrers und wurde von Sakon Yamamoto ersetzt.

2007 wechselte Montagny als Testfahrer zu Toyota und ersetzte dort den Brasilianer Ricardo Zonta, der zu Renault abgewandert ist. Für 2008 bewarb sich der Franzose bei Force India um ein Cockpit und nahm an Testfahrten teil. Die freien Cockpits gingen jedoch an Giancarlo Fisichella und Vitantonio Liuzzi.

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Christian Klien

Christian Klien

Christian Klien (* 7. Februar 1983 in Hohenems, Vorarlberg) ist ein österreichischer Automobilrennfahrer und Formel-1-Pilot. In der Saison 2008 ist er Test- und Ersatzfahrer bei BMW Sauber.

Seine Karriere begann in der Formel BMW, wo er 2000 den 10. Platz und 2001 den 3. Platz in der Gesamtwertung belegte. Im Jahr 2002 konnte er Meister in der deutschen Formel Renault werden, 2003 errang er den Vizemeistertitel der Formel-3-Euroserie und gewann zudem das Formel-3-Masters in Zandvoort.

Aufgrund seiner guten Ergebnisse durfte Klien im November 2003 in Valencia für Jaguar Racing testen und überzeugte den damaligen Renndirektor David Pitchforth durch schnelle Rundenzeiten und gutes technisches Verständnis. Das nötige Sponsorgeld brachte Red Bull mit.

Nach der Saison 2004 verkaufte Jaguar das Formel-1-Team an Dietrich Mateschitz (Red Bull). Christian Klien sollte 2005 im Wechsel mit dem Italiener Vitantonio Liuzzi den zweiten Cockpitplatz besetzen. Tatsächlich bestritt Liuzzi aber nur vier Grands Prix, Klien dagegen 15.

In der Formel-1-Saison 2006 erhielt Christian Klien ein Fixcockpit bei Red Bull Racing, während Liuzzi im zweiten Red-Bull-Team Scuderia Toro Rosso (vormals Minardi) fahren musste.

Im Frühjahr 2006 verlegte Klien seinen Wohnsitz von Hohenems in den Nachbarort Diepoldsau in der Schweiz.

Nur knapp an einer Sternstunde fuhr Klien beim Grand Prix von Monaco 2006 vorbei: Er lag bis zu seinem Ausfall vor seinem Teamkollegen David Coulthard (Coulthard wurde Dritter, erstes Podium für Red Bull Racing), als er sein Auto wegen eines technischen Defekts abstellen musste.

Am 28. Juli 2006 wurde von Red Bull Racing im teameigenen Fanmagazin die Vermutung aufgestellt, dass Klien in der Saison 2007 mangels Leistung nicht mehr in der Formel 1 verbleiben wird. Nachdem am 7. August 2006 bekannt wurde, dass Klien 2007 sein Cockpit an Mark Webber abgeben muss, gab Red Bull Racing bekannt, dass Christian Klien aus seinem Vertrag entlassen wurde und bereits in den drei verbleibenden Saisonrennen durch Testfahrer Robert Doornbos ersetzt wird. Hintergrund war, dass Klien ein Angebot von Red Bull, in der US-Champ Car Serie zu fahren, ablehnte.

In der Saison 2007 wurde Klien beim Honda Formel 1-Team als Testfahrer engagiert. Nach der Auflösung des Vertrages von Christijan Albers bei Spyker im Juli 2007 zeigte das niederländische Team, wie schon vor der Saison, Interesse an Klien. Er durfte Mitte Juli den Spyker-Ferrari in Spa-Francorchamps testen, konnte jedoch das Team nicht davon überzeugen, ihn für das kommende Rennen auf dem Nürburgring als Stammfahrer einzusetzen. Stattdessen bekam der Deutsche Markus Winkelhock, bis dahin Testfahrer des Teams, das Cockpit, bevor für den Rest der Saison der Japaner Sakon Yamamoto eingesetzt wurde. Es darf vermutet werden, dass angesichts der unterschiedlichen Leistungen der drei Fahrer eine stattliche Sponsorenmitgift das Hauptargument für die Vergabe des zweiten Spyker-Cockpits war.

Ende November wurde Klien vom Spyker-Nachfolgeteam Force India nach Barcelona eingeladen. Zusammen mit mehreren Anwärtern bewarb sich Klien mit seinen Testrunden für einen Stammplatz in der Saison 2008. Dabei erzielte der Österreicher die schnellste Zeit aller Bewerber, die jedoch an unterschiedlichen Tagen mit unterschiedlichen Bedingungen zurechtkommen mussten. Letztlich entschied sich das indische Team für den Italiener Giancarlo Fisichella als Stammfahrer für 2008.

Im Februar 2008 wurde bekannt, dass Klien für die Saison 2008 als Test- und Ersatzfahrer bei BMW Sauber F1 engagiert worden ist. Im Juni 2008 belegte Klien mit Franck Montagny und Ricardo Zonta auf einem Peugeot 908 H den dritten Rang beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

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Sakon Yamamoto

Sakon Yamamoto im Training zum Großen Preis von Großbritannien 2006

Sakon Yamamoto (jap. 山本 左近, Yamamoto Sakon; * 9. Juli 1982 in Toyohashi, Japan) ist ein japanischer Rennfahrer.

Seine Karriere begann 1994 bei der Suzuka Circuit Racing Schule. Bis 2000 war Yamamoto im Kartsport aktiv. 2001 startete Yamamoto in der japanischen Formel 3 für das TOMs Team und wurde auf Anhieb Vierter der Gesamtwertung.

2002 wechselte Yamamoto nach Europa und fuhr in der deutschen Formel 3 für das GM Team und das Team von Colin Kolles. Für Kolles startete er auch bei einem Rennen der italienischen Formel 3. 2003 nahm Yamamoto an der neu gegründeten Formel-3-Euro-Serie für das TME Team von Colin Kolles teil.

Nach zwei Jahren in Europa wechselte Yamamoto 2004 zurück nach Japan und fuhr erneut in der japanischen Formel 3 für das TOMs Team. Er wurde schließlich Siebter in der Gesamtwertung.

2005 fuhr Yamamoto in der Formel Nippon für das Kondo Team. Im Gesamtklassement belegte er den Zehnten Platz. Außerdem durfte Yamamoto einen Formel 1- Test für Jordan Grand Prix absolvieren.

Auf Grund seiner Sponsorengelder wurde Sakon Yamamoto 2006 bei drei Grand Prix als dritter Fahrer von Super Aguri eingesetzt. Ab dem Großen Preis von Deutschland übernahm Sakon Yamamoto das Cockpit neben Takuma Sato von Franck Montagny für die restlichen sieben Rennen der Saison. Nur bei drei Rennen erreichte das Ziel. Bei seinen Zielankünften konnte Yamamoto nur ausgefallene Fahrer hinter sich lassen. In der Gesamtwertung belegte er den 26. Platz.

Für 2007 verlor Yamamoto sein Super Aguri-Cockpit an Anthony Davidson, blieb aber als Testfahrer an Bord. Hauptsächlich bestritt er in der GP2-Serie für das Team BCN Competición die Rennen an den ersten sechs Rennwochenenden. Sein größter Erfolg war ein neunter Platz im Hauptrennen in Barcelona. Yamamoto holte keine Punkte in der GP2-Saison 2007.

Ab dem Großen Preis von Ungarn wechselte Yamamoto überraschend zurück in die Formel 1 und ersetze den entlassenen Christijan Albers bei Spyker. Dabei setzte er sich gegen namhafte Kandidaten wie Christian Klien und Narain Karthikeyan durch, allerdings weniger wegen seines fahrerischen Könnens als aufgrund finanzieller Zuwendungen. Sein Teamkollege bei Spyker war der deutsche Adrian Sutil, der in jedem Qualifying schneller als Yamamoto war. Bei Spyker arbeitete Yamamoto erneut mit Colin Kolles, der schon zu Formel 3 Zeiten sein Teamchef war zusammen.

Für die Formel-1-Saison 2008 wurde Yamamoto im Februar vom Renault F1 Team überraschend als dritter Testfahrer unter Vertrag genommen. Bis jetzt hat er noch keine Formel 1 Testfahrten für Renault F1 absolviert.

Seit Mitte der GP2-Saison 2008 fuhr Yamamoto erneut in der GP2-Serie. Er wurde von ART Grand Prix als Ersatz für Luca Filippi verpflichtet. Sein Teamkollege bei ART ist Romain Grosjean, der genau wie Yamamoto Testfahrer beim Renault F1 Team ist. Sein bestes Resultat 2008 war Platz vier im Sprintrennen auf dem Hungaroring. Es ist zugleich das erste Mal, dass Yamamoto außerhalb Japans Punkte in einer Rennserie erzielen konnte. Yamamoto belegte mit drei Punkten Platz 23 der Gesamtwertung. Er hat für ART weniger Punkte als sein Vorgänger Filippi geholt.

In der GP2-Asia-Serie-Saison 2008/2009 geht Yamamoto erneut für ART Grand Prix an den Start. Nach einem guten Saisonstart als Dritter in Shanghai, konnte Yamamoto bei den folgenden Rennen nur noch einen weiteren Punkt einfahren. Nachdem bereits fünf von sechs Rennwochenenden absolviert sind, belegt Yamamoto den 13. Platz in der Gesamtwertung.

Sakon Yamamoto konnte in seiner bisherigen Formel 1-Karriere noch keinen WM-Punkt einfahren und konnte sich bei seinen 14 Grand Prix nicht durchsetzten. Auch in der GP2-Serie, der „zweiten Liga“ des Formelsports, gehört Yamamoto nicht zu den Topfahrern.

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Super Aguri F1

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Das Super Aguri F1 Team ist ein ehemaliger japanischer Formel-1-Rennstall. Es wurde von dem ehemaligen Formel-1-Piloten Aguri Suzuki gegründet, der gleichzeitig auch als Teamchef fungierte, und nahm in den Jahren 2006 bis 2008 an der Weltmeisterschaft teil. Super Aguri wurde aufgrund seiner engen Partnerschaft mit dem Werksteam des Automobilherstellers Honda als dessen Satellitenteam angesehen, das u.a. zur Nachwuchsförderung dienen sollte. Sitz des Rennstalls war die ehemalige Arrows-Fabrik in Leafield, England.

Für die Saison 2006 wurden als Fahrer zwei Japaner verpflichtet: der ehemalige BAR-Pilot Takuma Sato und der Formel-1-Neuling Yuji Ide. Ab dem GP von Europa wurde Ide von Franck Montagny ersetzt, da die FIA dem Rennstall nahelegte, Ide wegen sehr schlechter Leistungen ("rollende Schikane") nicht mehr als Grand-Prix-Pilot einzusetzen. Nach dem Grand Prix von Europa entzog die FIA dem ehemaligen Stammfahrer von Super Aguri, Yuji Ide, die Formel-1-Rennlizenz (Superlizenz). Ab dem Grand Prix von Deutschland übernahm der für drei Rennen eingesetzte Testfahrer Sakon Yamamoto das Steuer des zweiten Autos von Super Aguri.

Die Motoren für den Super-Aguri-Wagen wurden von Honda, die Reifen von Bridgestone geliefert. Auf Grund des FIA-Reglements, wonach kein Chassis eines aktuellen Mitbewerbers gekauft werden darf, wurden zunächst modifizierte Arrows A23 aus dem Jahr 2002 unter der Bezeichnung SA05 eingesetzt, welche an das neue Reglement angepasst waren. Sie waren ursprünglich vom ehemaligen Minardi-Besitzer Paul Stoddart erworben worden. Der Australier hatte die Autos zusammen mit weiterer Ausrüstung nach der Liquidation des Arrows-Teams von Tom Walkinshaw gekauft. Ab dem Großen Preis von Deutschland in Hockenheim wurde eine Weiterentwicklung des SA05, der SA06, eingesetzt.

Das Team wurde erst nachträglich zur Teilnahme an der Formel-1-Weltmeisterschaft 2006 zugelassen. Ursache hierfür war, dass die notwendige Hinterlegung von 48 Millionen US-Dollar als Sicherheitsleistung bei der FIA nicht fristgerecht bis zum 1. Dezember 2005 erfolgte. Die Summe konnte von Super Aguri zwar kurze Zeit später bei der FIA nachgewiesen werden, jedoch wurde durch die Fristverletzung die Zustimmung aller Konkurrenzteams notwendig. Ende Dezember stimmte mit MF1 Racing auch das letzte der zehn übrigen Teams zu. MF1 Racing fürchtete vor allem finanzielle Einbußen, da nur die zehn erstplatzierten Teams an den Einnahmen der Formel-1-Vermarktung beteiligt werden. Am 26. Januar 2006 folgte schließlich die offizielle Bestätigung der Nachnominierung durch die FIA.

2007 trat das Team mit den Fahrern Takuma Sato und Anthony Davidson an. Testfahrer war James Rossiter. Gleich beim ersten Rennen der Saison, dem Großen Preis von Australien, konnte Takuma Sato mit Startplatz zehn das beste Qualifikations-Ergebnis des Teams einfahren. Beim Großen Preis von Spanien konnte Takuma Sato durch seinen achten Platz den ersten WM-Punkt für das Team holen. Beim Großen Preis von Kanada erreichte er sogar den sechsten Platz. Dies sollten aber die einzigen Punkte-Platzierungen des Teams bleiben.

Überraschend war, dass das Team zeitweise sowohl von den Rundenzeiten, als auch von der WM-Platzierung her, besser war als Motorenlieferant Honda. Am Ende belegte das Team mit vier Zählern den neunten Platz, noch vor dem direkten Rivalen Spyker und McLaren-Mercedes. Letzterem Team wurden nach der Spionage-Affäre alle Punkte aberkannt.

In der Saison 2008 trat das Team mit unveränderter Fahrerpaarung an. Beim ersten Rennen fielen beide Fahrer aus. Auf Grund der schlechten finanziellen Ausstattung konnte das Team nur selten an Testfahrten teilnehmen. Nach dem dritten Grand Prix der Saison scheiterten Verhandlungen mit einem potenziellen Investor (der britischen Magma Group), wodurch bereits die Teilnahme am Großen Preis von Spanien ernsthaft in Frage gestellt wurde. Letzten Endes wurde teilgenommen und das wiederum mit einigermaßen großem Erfolg, da im 3. Rennen rundenlang Hamilton mit dem SA kämpfte, bis er endlich vorbeikam. Im GP Spanien fuhr man solide und das ohne einen einzigen Testkilometer.

Nachdem den Trucks der Japaner und ihrem Motorhome der Zutritt zur Rennstrecke beim Grand Prix der Türkei aufgrund der angespannten Situation verwehrt wurde, gab Aguri Suzuki den Rückzug seines Teams aus der Formel 1 bekannt. Die Rettung des Teams wäre nach Presseberichten offenbar möglich gewesen, kam jedoch unter anderem aufgrund eines Interessenskonflikts zwischen Super Aguri und Honda nicht zustande. Honda räumte offenbar den Verhandlungen mit einem neuen Sponsor, der deutschen Weigl-Gruppe nur geringe Priorität ein, da diese lediglich eine Ratenzahlung der Schulden vornehmen wollte, während Magma zuvor offenbar im Falle eines Vertragsschlusses zu einer direkten Rückzahlung der Schulden bereit gewesen wäre.

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Formel-1-Saison 2006

Rennszene aus dem GP von Malaysia 2006

Die Formel-1-Saison 2006 war die 57. FIA-Formel-1-Weltmeisterschaft. Sie wurde über 18 Rennen in der Zeit vom 12. März bis zum 22. Oktober ausgetragen. Fahrerweltmeister wurde Fernando Alonso, die Konstrukteurswertung entschied Renault für sich. Es war die letzte Saison, an der Michael Schumacher als Fahrer teilnahm. Der siebenmalige Weltmeister beendete am Ende der Saison seine aktive Formel-1-Karriere.

Erstmals seit 1995 war nicht der Große Preis von Australien das erste Saisonrennen, sondern fand als drittes Rennen im April statt. Grund war eine Überschneidung mit den Commonwealth Games vom 15. bis 26. März in Melbourne. Der Große Preis von Belgien in Spa-Francorchamps wurde wegen Umbauarbeiten der Boxenanlage in der Saison 2006 aus dem Rennkalender entfernt, sodass nur 18 statt 19 Rennen stattfanden.

Außerdem wurde das Reglement in einigen Teilen geändert. Es gab neue bzw. neu zusammengesetzte und umbenannte Teams. Außerdem wechselten mehrere Rennfahrer den Rennstall, schieden aus der Formel 1 aus oder kamen neu hinzu.

Um die Qualifikation am Samstag für die Zuschauer attraktiver zu gestalten, werden drei Ausscheidungsläufe durchgeführt. Zunächst haben alle Fahrer mit einer beliebigen Kraftstoffmenge 15 Minuten Zeit, eine gute Rundenzeit zu erreichen. Die 16 besten Fahrer erhalten nach Ablauf der ersten Ausscheidungsrunde erneut 15 Minuten, um sich als jeweils einer von 10 Teilnehmern der Qualifying-Finalrunde zu qualifizieren. In der Finalrunde werden abschließend die Startplätze 1 bis 10 in einem Zeitraum von zuerst 20, seit dem GP Großbritannien aber 15 Minuten ermittelt. Vor der Finalrunde besteht bis zum Start des Rennens am Sonntag die letzte Möglichkeit den Rennwagen aufzutanken, sodass in die Tankstrategie nicht nur die Taktik für den Rennverlauf, sondern auch bereits für das Qualifiying einbezogen werden muss.

Die Taktik erste Phase der letzten Trainingssitzung besteht darin, dass möglichst viel Benzin verfahren wird, um das Auto leichter zu machen. In den letzten 7 bis 8 Minuten wird in der Regel dann nach Reifenwechseln (bis zu zwei Mal) die schnellen Rundenzeiten erzielt. Die verbrauchte Benzinmenge darf vor dem Rennen wieder ergänzt werden. Allerdings zählt nur die Anzahl Runden, die innerhalb der 110 % der Bestzeit liegen. Seit dem GP Europa gilt aber für die In and Out Laps – also für die Runden aus der Boxengasse heraus und zurück – eine 120%-Grenze.

Die in der Saison 2005 noch verbotenen Reifenwechsel sind wieder erlaubt, dabei ist jeder Fahrer auf 14 Reifensätze beschränkt: 7 Sätze für trockene Bedingungen, 4 Sätze für nasse Bedingungen und 3 Sätze für extremes Wetter. Außerdem wurden die Vorgaben für die Motoren geändert. Vorgeschrieben sind jetzt 8 Zylinder mit 2,4 l Hubraum statt bisher 10 Zylinder mit max. 3,0 l Hubraum.

Zur Historie der Regeländerungen in der Formel 1 siehe auch: Formel-1-Regeln.

BMW beendete die bisherige Zusammenarbeit mit Williams. BMW Sauber F1 tritt als neues BMW Werksteam nach Übernahme des Sauber-Teams an. Williams wird nun durch Cosworth und nicht mehr von BMW mit Motoren beliefert.

Mit Honda Racing F1 nimmt Honda erstmals seit 1968 wieder mit einem Werksteam an der Formel 1 teil. Das Team ging aus B.A.R. hervor.

Nachdem bereits zur Saison 2005 Jordan von der Midland Group des russischen Millionärs Alexander Shnaider übernommen wurde, tritt das Team nun als MF1 Racing an.

Red Bull Racing wird jetzt durch Ferrari und nicht mehr von Cosworth mit Motoren beliefert. Außerdem tritt Scuderia Toro Rosso als "Red-Bull-Junior-Team" an, nachdem Minardi von Red Bull übernommen wurde. 50% der Anteile des Teams übernahm Ex-Formel-1-Pilot Gerhard Berger. Mit Dietrich Mateschitz nimmt erstmals ein Teambesitzer an der Formel 1 teil, welcher in zwei Teams maßgeblich beteiligt ist.

Schließlich nimmt mit Super Aguri F1 erstmals seit 2002 ein elftes Team teil.

Vor dem Großen Preis von Italien wurde das Midland-F1-Team von Spyker übernommen. Bereits in China trat das Team unter dem neuen Namen Spyker MF1 Racing und neuer Lackierung an.

Die beiden 2005 bei Minardi eingesetzten Rennfahrer Robert Doornbos und Patrick Friesacher sowie der ehemalige Jordan Pilot Narain Karthikeyan sind nicht mehr im Startfeld. Doornbos ist 2006 dritter Fahrer bei Red Bull während Karthikeyan als Testfahrer bei Williams eingesetzt wird.

Neu in der Formel 1 sind die in der letzten Saison in der GP2-Serie angetretenen Fahrer Nico Rosberg und Scott Speed. Rosberg ersetzt Nick Heidfeld bei Williams. Speed verstärkt das neue Toro Rosso Team. Als neuer Formel-1-Pilot startete auch der Japaner Yuji Ide beim Team Super Aguri F1, der von der Formel-Nippon wechselte. Ide durfte nur vier Rennen fahren, da er durch unsportliches Fahrverhalten auffiel und ihm daraufhin die Lizenz durch die FIA entzogen wurde und wurde vom GP von Europa bis zum GP von Frankreich durch den Franzosen und ehemaligen Renault-Testfahrer Franck Montagny als Stammpiloten ersetzt, der wiederum seit dem GP von Deutschland durch den Japaner Sakon Yamamoto ersetzt wurde.

Nick Heidfeld wechselte von Williams ins BMW Sauber Team und ersetzt dort Felipe Massa. Massa wechselte zu Ferrari an Stelle von Rubens Barrichello. Barrichello ersetzt Takuma Satō bei Honda, während Sato in dieser Saison das Super Aguri Team verstärkt. Außerdem wechselte Christijan Albers von Minardi zu MF1 Racing und Vitantonio Liuzzi ging von Red Bull in das "Red Bull Junior Team" Toro Rosso.

Seit dem GP von Ungarn übernahm BMW-Sauber-Freitagstester Robert Kubica das Cockpit von Jacques Villeneuve. Der neue Testfahrer für die freien Trainingssessions am Freitag bei BMW Sauber ist der junge Deutsche Sebastian Vettel. Am 11. September 2006 wurde bekanntgegen, dass der Österreicher Christian Klien vorzeitig aus seinem bis zur Ende der Saison laufenden Vertrag bei Red Bull Racing entlassen wurde. Seinen Platz nimmt der bis dahin dritte Mann im Team Robert Doornbos ein.

Der Große Preis von Bahrain auf dem Bahrain International Circuit fand am 12. März 2006 statt und ging über eine Distanz von 57 Runden à 5,417 km, also insgesamt 308,238 km.

Am Vortag erreichte Michael Schumacher im Ferrari die Poleposition mit einer Zeit von 1:31,431 vor seinem Teamkollegen Felipe Massa. Der Rennstart verlief bis auf einen Dreher von Nick Heidfeld, der von Nico Rosberg angestoßen wurde, problemlos.

Entscheidend für den Rennverlauf war die Tankstopstrategie. Kimi Räikkönen konnte mit seiner Ein-Stop-Strategie trotz des letzten Startplatzes noch Platz drei erreichen. Schumacher und Alonso waren beide mit einer Zwei-Stop-Strategie unterwegs. Beim letzten Stop sicherte sich Fernando Alonso knapp den ersten Platz vor Schumacher. Die schnellste Rennrunde fuhr Rosberg mit 1:32,408 in seiner 42. Runde kurz vor seinem zweiten Tankstop.

Von 22 gestarteten Fahren erreichten 18 das Ziel. Nur Ide, Villeneuve, Fisichella und Albers schieden im Rennverlauf aus.

Der Große Preis von Malaysia auf dem Sepang International Circuit fand am 19. März 2006 statt und ging über eine Distanz von 56 Runden à 5,543 km, also insgesamt 310,408 km.

Das Rennwochenende begann mit erheblichen Motorenproblemen: sowohl die beiden Ferrari-Piloten Michael Schumacher und Felipe Massa, sowie der Toyota-Fahrer Ralf Schumacher, als auch Red-Bull-Fahrer David Coulthard und Hondas Rubens Barrichello mussten bei ihren Wagen den Motor wechseln, was für jeden von ihnen eine Verschlechterung der Startplatzierung um zehn Ränge bedeutete.

Der Schnellste im Qualifying war Giancarlo Fisichella im Renault. Im Rennen konnte er seine Poleposition in einen Sieg umsetzen. Der Start verlief besonders gut für Alonso, der sich von Startplatz 8 auf Rang 3 verbessern konnte.

Unglücklich verlief die erste Runde für Räikkönen und Klien: die beiden kollidierten, Raikkönen musste das Rennen direkt beenden, Klien folgte mit einem Defekt in Runde 26. Weitere sechs Fahrer fielen ebenfalls aus: Rosberg, Coulthard, Webber, Ide, Speed und Heidfeld. Die schnellste Rennrunde wurde mit einer Zeit von 1:34,803 von Alonso gefahren.

Der Große Preis von Australien auf dem Albert Park Circuit in Melbourne fand am 2. April 2006 statt und ging über eine Distanz von 58 Runden à 5,303 km, also insgesamt 307,574 km.

Das Rennen startete erst nach einer erneuten Einführungsrunde, weil Giancarlo Fisichella am Start stehen blieb. Jenson Button verteidigte anfangs seine Poleposition, verlor die Führung allerdings schon im Verlaufe der 1. Runde an Fernando Alonso. Das Rennen war geprägt von zahlreichen Unfällen (Felipe Massa, Michael Schumacher, Juan-Pablo Montoya u. a.) und den daraus folgenden Safety-Car-Phasen.

Alonso konnte sich nach den jeweiligen Re-Starts immer souverän von seinen Verfolgern absetzen und fuhr einen ungefährdeten Sieg vor Kimi Räikkönen heraus. Ralf Schumacher fuhr trotz einer Strafe (zu schnell in den Boxen) auf den 3.Platz.

Jenson Button, der nie mit Alonso und Räikkönen mithalten konnte, erlitt in der letzten Kurve einen Motorschaden, hielt seinen Honda aber noch kurz vor der Ziellinie an. Button blieb ohne WM-Punkte, konnte sich mit dieser Haltung aber eine Rückstufung um 10 Plätze (wegen des notwendigen Motorenwechsels) beim nächsten Rennen in Imola ersparen. Der ursprünglich auf dem 8. Platz liegende Scott Speed erhielt wegen Überholens von David Coulthard unter gelber Flagge eine Zeitstrafe und wurde so nur Neunter.

Die schnellste Rennrunde fuhr Kimi Räikkönen in der vorletzten Runde mit 1:26,045.

Der Große Preis von San Marino auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola fand am 23. April 2006 statt und ging über eine Distanz von 62 Runden à 4,933 km, also insgesamt 305,609 km.

Die Poleposition konnte Michael Schumacher im Ferrari mit einer Zeit von 1:22.795 min. einfahren. Es war seine 66. Poleposition überhaupt und damit ein neuer Rekord (der alte Rekordhalter war Ayrton Senna). Auf den weiteren Plätzen folgen Jenson Button und Rubens Barrichello im Honda.

Beim Start konnte Michael Schumacher seine Führungsposition vor Button halten. Fernando Alonso konnte, von Platz 5 gestartet, einen Platz gewinnen. Bereits ein paar Kurven später schießt der letztplatzierte Yuji Ide im Super Aguri den vor ihm fahrenden Christijan Albers ab. Der Holländer überschlägt sich 6 mal, kann aber unverletzt aus dem auf dem Kopf gelandeten Wrack aussteigen. Nach der darauf folgenden Safety Car-Phase fuhr Schumacher vorneweg und konnte sich bis zu seinem Stop einen komfortablen Vorsprung herausfahren. In Runde 30, als Jenson Button seinen ersten Stopp absolviert, hebt der Lollipop-Mann zu früh sein Schild, das Signal für den Fahrer, loszufahren. Button reißt dabei seine halbe Mechanikercrew und den Tankschlauch mit. Bei diesem Zwischenfall gibt es aber keine Verletzten.

Nach den ersten Boxenstopps lag Schumacher wieder vorne, vor seinem Teamkollegen Felipe Massa und dem amtierenden Weltmeister Fernando Alonso. Nach Massas zweitem Stopp, dieser hat inzwischen Alonso in Schach gehalten, wird Schumacher plötzlich 1,5 s pro Runde langsamer und hatte bis zu seinem zweiten Stopp große Probleme, Alonso hinter sich zu halten. Überraschenderweise geht der Spanier zuerst an die Box, Schumacher kommt eine Runde später und behält seine Führung. Beide liefern sich einen packenden Kampf bis zum Rennende, den der Rekordweltmeister am Ende für sich entscheidet. Schumacher fährt seinen 85. Sieg ein, Ferrari seinen 183. Damit feierte Ferrari ausgerechnet auf heimischen Boden das Comeback auf der Siegerstraße.

David Coulthard, Takuma Satō, Christian Klien, Yuji Ide, Jarno Trulli und Christijan Albers erreichen nicht das Ziel. Alonso fuhr die schnellste Rennrunde (1:24.569).

Der Große Preis von Europa auf dem Nürburgring fand am 7. Mai 2006 statt und ging über eine Distanz von 60 Runden à 5,148 km, also insgesamt 308,863 km.

Fernando Alonso konnte im Qualifying knapp die Poleposition vor Michael Schumacher erreichen. Das Rennen wurde vom Duell dieser beiden Kontrahenten bestimmt. Bis zum 2. Boxenstopp konnte Alonso seine Führung vor Schumacher verteidigen. Den 2. Boxenstopp führte Alonso dann drei Runden vor Schumacher aus, der diese Zeit nutzen konnte, um einen Vorsprung herauszufahren, der ihm schließlich den Sieg sicherte.

Die schnellste Rennrunde fuhr Michael Schumacher mit 1:32,099. Ralf Schumacher, Juan Pablo Montoya, Takuma Satō, Franck Montagny, Jenson Button, Christian Klien und Mark Webber fielen aufgrund von technischen Problemen aus. David Coulthard und Vitantonio Liuzzi konnten das Rennen wegen eines Unfalls kurz nach dem Start, welcher eine ein Runden lange Safety-Car-Phase nach sich zog, nicht beenden.

Der Große Preis von Spanien auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona fand am 14. Mai 2006 statt und ging über eine Distanz von 66 Runden à 4,627 km, also insgesamt 305,256 km.

Die Renault dominieren die Qualifikation, Fernando Alonso fährt bei seinem Heimrennen auf die Poleposition, Teamkollege Giancarlo Fisichella auf Platz 2 vor den beiden Ferrari, wobei Michael Schumacher das interne Stallduell gegen Felipe Massa gewinnt.

Auch das Rennen wurde von Renault dominiert. Michael Schumacher konnte durch eine günstige Boxenstoppstrategie beim ersten Stopp Fisichella vom zweiten Platz verdrängen. Der Sieg von Alonso war jedoch zu keiner Zeit gefährdet.

Die schnellste Rennrunde fuhr Felipe Massa in einer Zeit von 1:16,648 Min. 17 von 22 Fahrer konnten das Rennen mit einer Platzierung beenden, nur Christijan Albers, Scott Speed, Ralf Schumacher, Juan Pablo Montoya und Franck Montagny schieden mit technischen Defekten aus.

Der Große Preis von Monaco auf dem Circuit de Monaco fand am 28. Mai 2006 statt und ging über eine Distanz von 78 Runden à 3,340 km, also insgesamt 260,520 km.

Die Poleposition sicherte sich Rekordweltmeister Michael Schumacher im Ferrari vor dem amtierenden Weltmeister Fernando Alonso im Renault. Schumacher wurde aber auf den letzten Startplatz zurückgestuft, weil er in der letzten Runde des Qualifikationstrainings ohne offensichtlichen Grund stehengeblieben war und damit seinen Konkurrenten die Chance auf eine letzte schnelle Runde genommen hatte. Die Poleposition hatte damit Fernando Alonso.

Das Ziel erreichten 16 von 22 Fahrern, Nico Rosberg schied wegen eines technischen Defektes aus. Kimi Räikkönen fiel mit Motorschaden an seinem McLaren-Mercedes aus, nachdem er mit Fernando Alonso in einem harten Duell um die Führung war.

Die schnellste Runde des Rennens fuhr Michael Schumacher in 1:15,143 Min.

Der Große Preis von Großbritannien auf dem Silverstone Circuit fand am 11. Juni 2006 statt und ging über eine Distanz von 60 Runden à 5,141 km, also insgesamt 308,355 km.

Alonso fuhr von der Poleposition aus startend einen souveränen und ungefährdeten Sieg heraus. Die schnellste Rennrunde erreichte ebenfalls Alonso in 1:21,599 Min.

In der Mitte des Rennens überholte Michael Schumacher beim Boxenstopp den auf Platz zwei gelegenen Kimi Räikkönen und gab diesen Platz bis zum Ziel nicht mehr ab. Am Ende des Rennens wurde Kimis 3. Platz von Giancarlo Fisichella bedrängt aber ihm nicht genommen. McLaren Mercedes konnte seine gute Form vom Großer Preis von Monaco hier nicht bestätigen.

Der Große Preis von Kanada auf dem Circuit Gilles Villeneuve in Montréal fand am 25. Juni 2006 statt und ging über eine Distanz von 70 Runden à 4,361 km, also insgesamt 305,270 km.

Fernando Alonso gewann das Rennen von der Poleposition startend. Kimi Räikkönen, nach dem Qualifying auf dem 2. Platz, unterlief ein Fahrfehler und wurde in der vorletzten Runde von Michael Schumacher überholt.

Die schnellste Rennrunde fuhr Räikkönen mit 1:15,841. Mit Villeneuve, Ralf Schumacher, Montoya, Barrichello, Montagny, Rosberg und Albers konnten 7 von 22 gestarteten Fahrern das Rennen nicht beenden.

Der Große Preis der USA auf dem Indianapolis Motor Speedway fand am 2. Juli 2006 statt und ging über eine Distanz von 73 Runden à 4,195 km, also insgesamt 306,235 km.

Felipe Massa konnte sich durch einen guten Start in Führung bringen. Bereits in der ersten Runde gab es eine Reihe von Ausfällen nach einem Massencrash.

Nach seinem ersten Boxenstopp übernahm der von der Poleposition gestartete Michael Schumacher die Führung. Danach steuerte er seinen Ferrari unangefochten zum Sieg. Die schnellste Rennrunde fuhr ebenfalls Michael Schumacher in 1:12,719 Min.

Der Große Preis von Frankreich auf dem Circuit de Nevers Magny-Cours fand am 16. Juli 2006 statt und ging über eine Distanz von 70 Runden à 4,411 km, also insgesamt 308,586 km.

Die Poleposition sicherte sich Michael Schumacher vor Massa und Alonso. Im Rennen dominierte Schumacher und konnte zum achten Mal diesen Grand Prix gewinnen, außerdem fuhr er mit 1:17,111 Min. die schnellste Rennrunde.

Alonso konnte den zweiten Platz erreichen, da Massa einen dritten Boxenstopp einlegen musste, wobei Alonso ihn überholen konnte. Dadurch büßte Alonso nur zwei Punkte in der WM-Wertung auf Schumacher ein.

Der Große Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring fand am 30. Juli 2006 statt und ging über eine Distanz von 67 Runden à 4,574 km, also insgesamt 306,458 km.

Kimi Räikkönen startete von der Poleposition, musste aber wenige Runden später wegen Problemen in die Box. Michael Schumacher übernahm dadurch die Führung. Ferrari überraschte mit außergewöhnlicher Überlegenheit und fuhr einen souveränen und ungefährdeten Doppelsieg heraus. Weltmeister Alonso brachte seinen Wagen als Fünfter ins Ziel. Räikkönen erreichte als dritter noch das Podium, und sah das erste mal in seiner Karriere in Hockenheim die Zielflagge. Die schnellste Rennrunde ging an Michael Schumacher mit der Zeit von 1:16,357 Minuten in der 17. Runde.

Der Große Preis von Ungarn auf dem Hungaroring bei Budapest fand am 6. August 2006 statt und ging über eine Distanz von 70 Runden à 4,381 km, also insgesamt 306,663 km.

Sowohl Fernando Alonso als auch Michael Schumacher fuhren im Qualifying mit dem Handicap, dass auf jede ihrer Qualifying-Zeiten zwei Sekunden aufgeschlagen wurden. Alonso bekam jeweils eine Sekunde Strafe für eine von ihm verschuldete gefährliche Situation im Zusammentreffen mit Doornbos und fürs Überholen unter gelber Flagge. Schumacher erhielt seine Strafe fürs Überholen unter roter Flagge. Dadurch konnte sich Schumacher lediglich für Startplatz 11 und Alonso für Startplatz 15 qualifizieren.

Nach dem Start übernahm Kimi Räikkönen die Führung. Von Platz 15 gestartet kämpfte sich Alonso auf größtenteils nasser Strecke in der Folgezeit und nach einer furiosen Aufholjagd bis an die Spitze vor. Nach seinem zweiten Boxenstopp kam er durch zwei verlorene Radschrauben jedoch von der Strecke ab und musste aufgeben. Kimi Räikkönen kollidierte beim Überrunden mit Liuzzi.

So führte im letzten Renndrittel der ebenfalls von weit hinten gestartete Jenson Button vor Michael Schumacher. Während die nachfolgenden de la Rosa, Heidfeld und Barrichello immer mehr aufschlossen, versuchte Schumacher mit seinem abgefahrenen Reifensatz bis ins Ziel zu kommen. Er fiel jedoch drei Runden vor Schluss mit defekter Radaufhängung aus. Da er bereits 75 % der Renndistanz zurückgelegt hatte, wurde er noch als Neunter gewertet. Nach der Disqualifikation von Kubica (das Auto des Polen war als zwei Kilogramm zu leicht gewogen worden) rückte Schumacher gar auf den 8. Platz vor, was dem Deutschen einen WM-Punkt einbrachte.

Jenson Button gewann nach einem fehlerfreien Rennen seinen ersten Grand Prix vor dem ebenfalls starken Pedro de la Rosa. Nick Heidfeld sicherte dem BMW-Sauber-Team mit seinem 3. Rang erstmals einen Platz auf dem Siegerpodest. Die schnellste Rennrunde, die Felipe Massa in der 65. Runde mit einer Zeit von 1:23,516 Minuten fuhr, ging auch in diesem Rennen an einen Ferrari-Piloten.

Der Große Preis der Türkei auf dem İstanbul Otodrom Circuit fand am 27. August 2006 statt und ging über eine Distanz von 58 Runden à 5,338 km, also insgesamt 309,356 km.

Direkt nach dem Start fielen Kimi Räikkönen und Tiago Monteiro durch einen Unfall aus, in den noch zahlreiche andere Fahrer verwickelt waren, die zwar einige Plätze verloren, aber weiterfahren konnten.

Felipe Massa konnte seine erste Poleposition in seinen ersten Formel-1-Sieg umsetzen. Der von Platz zwei gestartete Michael Schumacher wurde u. a. infolge eines Fahrfehlers nur Dritter und verlor dadurch weitere zwei Punkte in der WM-Wertung an den zweitplatzierten Fernando Alonso.

Die schnellste Rennrunde fuhr Michael Schumacher in 1:28,005 Minuten.

Der Große Preis von Italien auf dem Autodromo Nazionale in Monza fand am 10. September 2006 statt und ging über eine Distanz von 53 Runden à 5,793 km, also insgesamt 306,720 km.

Der vor dem Rennen mit 12 Punkten führende Weltmeister Fernando Alonso musste wegen einer Behinderung von Felipe Massa im Qualifying von der zehnten Position starten.

Anfangs noch auf Platz 2 liegend, konnte Michael Schumacher den führenden Kimi Räikkönen während der ersten Boxenstoppphase überholen.

Kurz vor Rennende fiel Alonso durch einen Motordefekt aus und konnte dadurch in diesem Rennen keine weiteren WM-Punkte erreichen. Michael Schumacher hingegen fuhr volle 10 Zähler ein und liegt jetzt nur noch 2 Punkte hinter dem Spanier. Nach dem Grand Prix erklärte Michael Schumacher, dass er nach Ende der Saison 2006 seine Karriere beenden wird. Sein Nachfolger im Ferrari-Team wird der Finne Kimi Räikkönen.

Der junge Pole Robert Kubica erreichte in seinem dritten Formel-1-Rennen mit dem dritten Platz seine erste Podiumsplatzierung. Die schnellste Rennrunde ging mit 1:22,559 Minuten an Kimi Räikkönen.

Der Große Preis von China auf dem Shanghai International Circuit fand am 1. Oktober 2006 statt und ging über eine Distanz von 56 Runden à 5,451 km, also insgesamt 305,256 km.

Die Poleposition sicherte sich Fernando Alonso vor seinem Teamkollegen Giancarlo Fisichella. Michael Schumacher, der die bei nasser Strecke unterlegenen Bridgestone-Reifen fuhr, wurde nur Sechster.

Im Rennen konnte Schumacher auf abtrocknender Strecke jedoch die beiden Hondas von Jenson Button und Rubens Barrichello überholen. Zudem profitierte er vom Ausscheiden des Finnen Kimi Räikkönen. Als Fernando Alonso, der bis dahin das Rennen anführte, durch nachlassende Reifen langsamer wurde, wurde er von Fisichella und Schumacher überholt. Schumacher passierte dann in einem spektakulären Manöver auch Fisichella, der gerade die Box verließ und noch zu wenig Grip bekam. Als Alonso bei seinem zweiten Boxenstopp auch noch viel Zeit verlor, schien Schumachers Sieg ungefährdet. Doch kurz vor Rennende begann es wieder zu regnen und Alonso konnte seinen Rückstand von zuvor 13 auf nur noch 3 Sekunden minimieren.

Die schnellste Rennrunde fuhr mit 1:37,586 Minuten in der 50. Runde Fernando Alonso.

Nach dem Rennen in Shanghai lagen Alonso und Schumacher in der Fahrer-Weltmeisterschaft nach Punkten gleichauf. Da Schumacher zu diesem Zeitpunkt jedoch einen Sieg mehr auf seinem Konto hatte, führte der Kerpener die Weltmeisterschaft 2006 erstmals an.

Der Große Preis von Japan auf dem Suzuka International Racing Course fand am 8. Oktober 2006 statt und ging über eine Distanz von 56 Runden à 5,807 km, also insgesamt 307,771 km.

Die Poleposition sicherte sich Felipe Massa vor dem in der WM führenden Michael Schumacher. Fernando Alonso wurde nur Fünfter. Für eine Überraschung sorgten die beiden Toyota-Piloten Ralf Schumacher und Jarno Trulli, die von den Positionen 3 und 4 ins Rennen starteten.

Die schnellste Rennrunde fuhr Fernando Alonso mit 1:32,676 Minuten in der 14. Runde.

16 Runden vor Ende des Rennens musste Michael Schumacher, der zu dieser Zeit auf dem ersten Platz lag, wegen eines Motorschadens aufgeben. Fernando Alonso wurde dadurch Erster und erneut Tabellenführer der WM-Wertung, vor Michael Schumacher. Nun hatte Alonso 10 Punkte Vorsprung und war damit fast uneinholbar geworden.

Der Große Preis von Brasilien auf dem Autódromo José Carlos Pace in Interlagos/São Paulo fand am 22. Oktober 2006 statt und ging über 71 Runden à 4,309 km, also insgesamt 305.939 km.

Felipe Massa konnte sich vor Kimi Räikkönen die Poleposition sichern. Wegen Problemen mit dem Benzindruck konnte Michael Schumacher im dritten Teil des Qualifying keine Wertungsrunde fahren, sodass er den zehnten Startplatz belegte. Fernando Alonso startete von Platz vier.

Schumacher begann das Rennen mit einer Aufholjagd bis auf den fünften Rang, als eine beim Überholmanöver gegen Fisichella erlittene Reifenpanne ihn auf den letzten Platz zurückfallen ließ. Bis zum Rennende gelang es ihm, sich noch durch einige Überholmanöver bis auf den vierten Rang vorzuarbeiten. In der vorletzten Runde erzielte Schumacher mit 1:12,162 Minuten die letzte schnellste Rennrunde seiner Karriere.

Massa gewann als erster Brasilianer seit Ayrton Senna in der Saison 1993 den Grand Prix von Brasilien. Alonso sicherte sich und seinem Team Renault mit dem nie bedrohten zweiten Platz in diesem Rennen den zweiten Weltmeistertitel in Folge.

Die ersten acht jedes Rennens bekamen 10, 8, 6, 5, 4, 3, 2 bzw. 1 Punkt(e). Alle Resultate wurden gewertet.

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Source : Wikipedia